Autorenblog von Alexandra Döll mit Informationen zu ihren Büchern und Artikeln, Meinungen zum Literaturbetrieb, Satiren, abgedrehten Kurzgeschichten, Aktuellem und vielem mehr
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Donnerstag, 27. Februar 2014
Da hat unsere "grüne Gouverante" sich ja wieder richtig mit Ruhm bekleckert
NRW-Gesundheitsministerin Frau Steffens und ihre Partei, die Grünen, haben sich ja mal wieder durch einzigartiges Engagement, eine Menge Weitblick und viel Umsicht hervor getan - nämlich überhaupt nicht. NRW ist Schlusslicht bei der Krankenhaushygiene, etliche Patienten wussten von grauenhaften hygienischen Zuständen in Krankenhäusern und Kliniken zu berichten (Wochen altes Blut und Erbrochenes unterm Bett, dicke Staubflusen in den Ecken, alte Haare im Waschbecken des Bades, sofern dies nicht ohnehin von mindestens zehn Patienten gleichzeitig genutzt werden muss), aber das tangiert Mrs. Ich-wurde-von-einem-Betäubungsfall-getroffen-und-bin-auch-nie-wieder-richtig-aus-der-Betäubung-erwacht alias Frau Steffens überhaupt nicht, denn es ist ja auch nicht ihre MRSA-Infektion, das Problem haben ja dann ggf. andere Menschen - nein, stattdessen machte Madame sich lieber für die Kriminalisierung von Rauchern stark, für Schockbilder auf Zigarettenpackungen und für ein generelles Rauchverbot in Kneipen, Restaurants und Gaststätten. Komisch, während sie zu Zeiten, in denen über das Nichtraucherschutzgesetz debattiert wurde, omnipräsent auf dem Bildschirm war und immer was wenig Intelligentes (Betäubtes) beizutragen hatte, ist sie jetzt, wo es um wirklich schlimme Dinge geht, offenbar abgetaucht - tja, wie soll sie sich auch zu etwas äußern, von dem sie eh keine Ahnung hat und wo sie nicht ihren grünen moralischen Zeigefinger heben kann?! Da bekommt man als Wähler bestimmt keine Lust, die Grünen zu wählen, denn Frau Steffens ist ja nicht die Einzige, die ihre Partei dermaßen blamabel vertritt - auch Sylvia Löhrmann und Katrin Göring erfreuen uns regelmäßig mit Themen wie Veggie Days und chaotischen Schulreformen, die eh nur zu Lasten der Schüler gehen.
Freitag, 24. Mai 2013
Wahnhafte Realitätsverkennung
Schön, dass die SPD sich nach 150-jährigem Bestehen selbst feiert - auch wenn manche ihrer Beschlüsse ziemlich an der Realität und am Bürgerwillen vorbei gehen (militanter Nichtraucherschutz, Hartz IV). Das Ziel von Hannelore Kraft - SPD NRW - ist es, bei der nächsten Wahl 40 + X zu erreichen. Sorry, Frau Kraft, das nenne ich mal wahnhafte Realitätsverkennung - Sie glauben doch nicht allen Ernstes, dass die SPD nach dem Durchsetzen von Hartz IV und einem vollkommen überzogenen Nichtraucherschutzgesetz von mehr als 40 % der Deutschen gewählt wird?
Dazu gab es auch einige Leser-Kommentare heute in der NRZ, allerdings in Bezug auf das Nichtraucherschutzgesetz. Viele Gastronomen haben in den vergangenen zwei Jahren noch Renovierungskosten investiert, um Raucher- und Nichtraucherbereiche zu trennen, damit dann die SPD und die Grünen die totale Bevormundung einführen und das Rauchen in Gaststätten komplett verbieten, auch wenn ein entsprechender Raucherbereich vorhanden ist, sodass Nichtraucher nicht durch den blauen Dunst belästigt würden. Jetzt kommen schon die ersten Beschwerden von Anwohnern irgendwelcher Eckkneipen, weil die Raucher draußen auf der Straße angeblich zu laut reden...schöne neue Welt, oder?
Ich weiß nicht, wie die Nichtraucher - bei denen übrigens auch viele finden, dass dieses Nichtraucherschutzgesetz um einiges zu weit geht - es jahrzehntelang verkraftet haben, wenn sich Raucher in Büros, Gaststätten, Discos usw. getummelt haben. Kaum, dass die Politik den moralischen Zeigefinger schwenkt, weil sie angeblich ach so besorgt um ihr Stimmvieh sind (haha), kommen plötzlich die militanten Lobbyisten und Denunzianten aus ihren Löchern gekrabbelt und verteufeln Raucher - das nenne ich dann mal grenzdebil. Raucher sollten in jedem Fall auf Nichtraucher Rücksicht nehmen, aber diese Hetzjagd auf Raucher hat wirklich schon was arg Diskriminierendes an sich, und der indirekte Aufruf zu Bespitzelung und Denunziantentum (falls ein Gastronom in seiner Wirtschaft gegen das Rauchverbot verstößt), erinnert eher ans Dritte Reich oder an die ehemalige DDR. Da reichte es ja auch schon, wenn ein missliebiger Mensch andere durch dummes Geschwätz in Misskredit gebracht hat. Entwickelt Deutschland sich allmählich wieder zurück?
Für mich stand von dem Tag an, als Hartz IV in Kraft trat, fest, dass ich nie wieder die SPD wählen werde - und dieses militante Nichtraucherschutzgesetzt bestärkt mich nur noch in meiner Meinung. Da können die Genossen nur noch auf Wähler mit Gedächtnisproblemen hoffen (Hartz IV ist ja mittlerweile seit über acht Jahren in Kraft) oder auf militante Lobbyisten. Mal gucken, wann SPD und Grüne auf die Idee kommen, Alkohol in Gaststätten zu verbieten...
Dazu gab es auch einige Leser-Kommentare heute in der NRZ, allerdings in Bezug auf das Nichtraucherschutzgesetz. Viele Gastronomen haben in den vergangenen zwei Jahren noch Renovierungskosten investiert, um Raucher- und Nichtraucherbereiche zu trennen, damit dann die SPD und die Grünen die totale Bevormundung einführen und das Rauchen in Gaststätten komplett verbieten, auch wenn ein entsprechender Raucherbereich vorhanden ist, sodass Nichtraucher nicht durch den blauen Dunst belästigt würden. Jetzt kommen schon die ersten Beschwerden von Anwohnern irgendwelcher Eckkneipen, weil die Raucher draußen auf der Straße angeblich zu laut reden...schöne neue Welt, oder?
Ich weiß nicht, wie die Nichtraucher - bei denen übrigens auch viele finden, dass dieses Nichtraucherschutzgesetz um einiges zu weit geht - es jahrzehntelang verkraftet haben, wenn sich Raucher in Büros, Gaststätten, Discos usw. getummelt haben. Kaum, dass die Politik den moralischen Zeigefinger schwenkt, weil sie angeblich ach so besorgt um ihr Stimmvieh sind (haha), kommen plötzlich die militanten Lobbyisten und Denunzianten aus ihren Löchern gekrabbelt und verteufeln Raucher - das nenne ich dann mal grenzdebil. Raucher sollten in jedem Fall auf Nichtraucher Rücksicht nehmen, aber diese Hetzjagd auf Raucher hat wirklich schon was arg Diskriminierendes an sich, und der indirekte Aufruf zu Bespitzelung und Denunziantentum (falls ein Gastronom in seiner Wirtschaft gegen das Rauchverbot verstößt), erinnert eher ans Dritte Reich oder an die ehemalige DDR. Da reichte es ja auch schon, wenn ein missliebiger Mensch andere durch dummes Geschwätz in Misskredit gebracht hat. Entwickelt Deutschland sich allmählich wieder zurück?
Für mich stand von dem Tag an, als Hartz IV in Kraft trat, fest, dass ich nie wieder die SPD wählen werde - und dieses militante Nichtraucherschutzgesetzt bestärkt mich nur noch in meiner Meinung. Da können die Genossen nur noch auf Wähler mit Gedächtnisproblemen hoffen (Hartz IV ist ja mittlerweile seit über acht Jahren in Kraft) oder auf militante Lobbyisten. Mal gucken, wann SPD und Grüne auf die Idee kommen, Alkohol in Gaststätten zu verbieten...
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