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Sonntag, 7. Oktober 2018

Ganz schön anstrengend

Gestern hatte ich intelligenterweise Katzenstreu vergessen, sodass ich noch mal eben nach Penny auf der Donnerstraße gefahren bin, um welche zu holen. Obwohl es nach halb sechs war, war es dort ziemlich voll *seufz*, aber nach 15 Minuten hatte ich meinen Mini-Einkauf beendet und habe zuhause die Katzenklos gereinigt :o). Leider hatten sie bei Penny nur 10-kg-Packs, die ich auch noch dankenswerterweise den Herskamp hochtragen konnte, aber ich habe es hinbekommen. Manche haben ja auch kleinere Einstreupacks, die man leichter transportieren kann.

Heute Morgen stand der Hamsterkäfig auf dem Programm, sodass Jimi Hendrix wieder eine saubere Behausung hat, obwohl bei einem Zwerghamster normalerweise nicht viel Dreck anfällt - es sei denn, ich lasse in meiner Faulheit und Bräsigkeit selbigen total verdrecken. Morgen werde ich nach der Arbeit mit Otto zum Tierarzt fahren - er bekommt wieder seine Impfung gegen Katzenschnupfen und beim letzten Besuch im März hatte mir die Tierärztin gesagt, es müsse ein wenig Zahnstein entfernt werden und die Krallen müssen wohl auch ein bisschen gekürzt werden. Dabei betreibt er immer Krallenpflege am Kratzbaum :o).

 
Otto auf seinem Kratzbaum - (c) Alexandra Döll, Essen
 
 
Kleiner Nachtrag zu gestern: Ich finde es total blöd, wenn jemand arbeitslos wird in der Kohleindustrie, egal ob jemand mit Stein- oder Braunkohle arbeitet. Bezüglich der Braunkohle finde ich es nur doof, dass die das immer noch weiter fördern und auch keine Rücksichtnahme auf die Natur kennen - und das, obwohl laut IDW immerhin 15 % mehr Strom produziert wird als wir brauchen. Manche meinen wohl, mit Geld kann man alles regeln - und das ist das, was mich am Management der Großkonzerne steht. Ich hoffe, Sven Krämer, ich habe Deine Frage von gestern hiermit hinreichend beantwortet :o).
 
Allerdings nerven mich auch Leute, die gegen alles sind, aber für nix Alternativen haben - wenn ich sowas lese wie dass die Leute gegen Stromtrassen von Nord nach Süd sind wegen Elektrosmog, Aussehen usw., frage ich mich auch,, ob's Leute gibt, die überhaupt mal mit irgendwas zufrieden sind. Manche gefallen sich ja in der Rolle des Dauerquerulanten - haben aber keine stichhaltigen Argumente für ihr Thema, sondern stehen mit ihrer selbstmitleidigen Hackfresse vor irgendwelchen Fernsehkameras und labern weltfremdes, inhaltsloses Zeug in die Gegend rein.
 
Auf den Autobahnen des Ruhrgebiets nerven mich immer die Elefantenrennen, die sich 40-Tonner jeden Morgen bzw. Nachmittag liefern. Die Brummis wissen offenbar nicht, dass sie mindestens 20 km/h schneller sein müssen als das zu überholende Fahrzeug und lieben es, scheinbar zu stauen :o/. Die Krönung folgte jedoch am Freitagnachmittag auf der A42 Richtung Essen - da waren alle drei Spuren mit Lkw beflaggt :o(. Es gibt zwar auch noch die Ritter der Landstraße unter den Brummi-Fahrern, aber manche meinen ja, Kleinwagen sind so langsam, dass sie die gar nicht erst reiinlassen müssen und treten noch absichtlich auf's Gas. Bei meinem Honda geht's noch mit solchen Aktionen, aber bei meinem Dienstwagen, einem kleinen roten VW Up!, der auch immerhin 160 km/h in der Spitze fährt, ist das ganz extrem. Manche große Karren sind so extrem langsam, dass man da problemlos mit einem Up! dran vorbei kommt :o).   

Sonntag, 16. September 2018

Geld regiert die Welt?!

Sorry, ich halte unsere angebliche Demokratie für ziemlich antidemokratisch, wenn ich mir die Vorgänge im Hambacher Forst angucke. Die Aktivisten, die sich stark machen für den Erhalt des Waldes, sind mir sympathisch, aber die Leute von RWE, die in ihrer unermesslichen Arrogeanz vor die Fernsehkameras treten und ewig ihr gleiches, dumpfes Zeug labern, gehen mir nur noch tierisch auf den Keks. Sollte sich beim Umzug die Möglichkeit eines Stromanbieterwechsels ergeben, würde ich die Chance auch nutzen, denn soviel Arroganz und Ignoranz möchte ich nicht auch noch unterstützen. Diese arroganten Typen tun ja so, als wenn ohne Rodung des Hambacher Forsts die Stromversorgung hierzulande zusammenbricht - der macht sich keine Sorgen über mangelnde Stromversorgung der Bevölkerung, sondern höchstens darüber, dass seine Tantiemen nicht so üppig ausfallen. Selig die Armen im Geiste und das gilt auch für unsere Landesregierung in NRW. Von Herrn Laschet und seiner Asozialen Christlichen Union halte ich nämlich gar nix. Außer Arroganz und Lippenbekenntnissen hat der sich durch nix Besonderes hervor getan. Viele Deutsche sind ihr Unglück selbst Schuld, weil die immer arrogante Nichtskönner wählen, und das gilt leider auch für die SPD. Der Unterschied zwischen jemandem, der sieben Kinder oder sieben Millionen auf dem Konto hat, ist folgender: der mit den 7 Millionen will weitere! :o)

Meine Stoffies freuen sich auch wie Bolle über den bevorstehenden Umzug, wobei der Mietvertrag ab 1. Januar 2019 geht. Klara ist ganz glücklich, dass sie nicht mehr mit ihrem BMW zur Arbeit fahren muss, sondern dass sie nur die Straße überqueren muss Richtung Langhölterweg und dann direkt in der Kita St. Michael ist. Bubi und Melody gehen öfter in St. Michael beichten, sodass das nur noch einen Fußweg von maximal einer Gehminute bedeutet. Sammy wohnt knapp 1,5 km näher dran an ihrem Fußpflegestudio in Altenessen und auch Ecki wohnt näher dran an seiner Werkstatt in Karnap an der Alten Landstraße, genau wie ich an meiner Arbeitsstelle in Duisburg-Neumühl :o).

 
Das Kirchenschiff von St. Michael - (c) Alexandra Döll, Essen

Samstag, 25. Juli 2015

Es ist Frühling, Sommer, Herbst und Winter...:o)

...so ging doch mal der Jingle für einen Werbespot für ein Energieunternehmen, ich meine sogar, es war das RWE in Essen (nicht zu verwechseln mit dem Fußballverein Rot-Weiß Essen, der ebenfalls mit RWE abgekürzt wird). Diesmal sind allerdings meine letzten vier E-Books gemeint, die im Sommer, Herbst und Winter spielen, namentlich

  • Das ultimative Katastrophenbuch aus Borbeck, ISBN: 978-3738-61699-6, Preis: 99 Cent - repräsentiert den Sommer
  • Wintereinbruch im März, ISBN: 978-3734-79209-0, Preis: 99 Cent - steht für den Winter, obwohl es schon kurz vor Frühlingsanfang ist
  • Indian Summer in Borbeck, ISBN: 978-3738-62390-1, Preis: 99 Cent - spielt im Herbst kurz vor der Wende im Jahr 1989
  • Eine gewittrige Nacht in Bergeborbeck, ISBN: 978-3738-62567-7, Preis: 49 Cent - spielt ebenfalls im Sommer.
Das nächste E-Book spielt dann entsprechend im Frühling, diesmal im Schlosspark unter Beteiligung des Borbecker Männergartens und natürlich auch mit Crazy Frog, hihi. Mit Crazy Frog meine ich jetzt wirklich den verrückten Frosch aus dem Video zum Remake des Songs "Axel F." aus Sommer 2005 :o).


                         Mondsichel über Bedingrade im November 2014 - (c) Alexandra Döll, Essen

Zu dem herbstlich-stürmischen Wetter da draußen mitten im Sommer passen insbesondere das erst- sowie das letztgenannte E-Book, denn in beiden Geschichten kommen Gewitter bzw. Unwetter vor, in der Kurzgeschichte "Eine gewittrige Nacht in Bergeborbeck" sogar in Kombination mit Lachmuskeltraining *grins*, denn da gibt's jede Menge Wind, und das nicht nur draußen im aufziehenden Gewitter *kicher*.

Das ultimative Katastrophenbuch aus Borbeck ist bereits erhältlich, die anderen drei sind offiziell ab 30. bis 31. Juli 2015 - also ab kommender Woche - käuflich. Vorbestellungen sind jedoch jetzt schon möglich.

Für Freunde von Frühlingsgefühlen empfehlen sich die Borbecker Geschichten

  • Frühlingsgefühle am Bahnhof Bergeborbeck, ISBN: 978-3734-74852-3, Preis: 99 Cent
  • Heckenschützen in Schonnebeck - Heckenverehrer in Gerschede, ISBN: 978-3734-75971-0, Preis: 99 Cent
  • Die Knutschkugel aus Essen-Borbeck, ISBN: 978-3734-79033-1, Preis: 1,49 EUR.

               Schaumkraut am Barchembach in Dellwig - (c) Alexandra Döll, Essen


Samstag, 1. August 2009

Surrealer Stromausfall in Frohnhausen-Süd

Gestern Abend saß ich friedlich vor dem Fernseher, mein Deckenfluter brannte und Slayer räkelte sich nebenan in der Küche gemütlich in seinem Käfig herum, wenn er nicht gerade Fitness-Training im Laufrad absolvierte, hamsterte oder seine Pappröhre auseinander nahm. Ich schaute mir im TV auf 3Sat die komödiantische Nibelungen-Inszenierung am Wormser Dom an, bei der u. a. Christoph Maria Herbst ("Stromberg"), Nina Petri und Gustav Peter Wöhler mitgewirkt haben.

Um 23.33 Uhr schaltete sich plötzlich wie von Geisterhand mein Fernseher aus, mein Digital-Receiver war jedoch noch an. Ich schaltete den Fernseher wieder ein und zwei Minuten später war es zappenduster: Fernseher aus, Licht aus, Straßenbeleuchtung aus- zack, war der Strom wech! Ich orientierte mich mittels meines erleuchteten Handy-Displays in der stockfinsteren Wohnung und sah, dass überall die totale Finsternis herrschte - auf der Schweriner Straße und den angrenzenden Straßen wie Adelkampstraße, Vosskühlerstraße und Stettiner Straße. Die einzige Lichtquelle war mein Handy-Display und der große Halbmond, der über dem Mühlbachtal stand und in die Küche schien.

Als ich in Slayers Käfig leuchtete, schaute mich der kleine Kerl nur ungehalten an, so als wenn er sagen wollte "Mach doch das Licht an, wenn du mich suchst", aber das ging ja nun mal nicht. Wenig später klopfte es schüchtern an meiner Wohnungstür und ich hörte ein schüchternes "Hallo?". Ich taperte in der Finsternis zur Wohnungstür und öffnete - vor mir stand mein Nachbar, der in der Wohnung schräg über mir wohnt, nur bekleidet mit schwarzem Bademantel und einer Halskette, an der ein Pentagramm prangte (er übt gerne E-Gitarre und hört auch Metal). Wir leuchteten uns gegenseitig mit den Displays unseres Handys an, lachten und kaputt und er fragte, ob ich auch keinen Strom hätte. Diese Frage konnte ich auch nur mit "Nein" beantworten. Seine Besucherin leuchtete von oben mit ihrem Handy in die Dunkelheit, aber dadurch wurde es auch nicht heller.

Nachdem wir uns eine Gute Nacht gewünscht hatten, taperte ich durch die Dunkelheit mit meiner Funzel, um mich bettfertig zu machen, dann legte ich mich hin in der Hoffnung, dass das RWE recht schnell merkt, dass bei uns in der Umgebung Stromausfall ist - nur 500 Meter weiter in der Siedlung Heimatdank gab es nämlich Strom, denn dort waren Fenster erleuchtet. Um punkt halb eins, als ich gerade eingeduselt war, summte es einmal kurz und der Strom war wieder da - mein Radiowecker auf dem Nachttisch blinkte und nebenan im Wohnzimmer brannte auch wieder Licht. Auch die Straßenbeleuchtung funktionierte wieder. Nachdem ich alle elektrischen Geräte ausgeschaltet hatte, habe ich mich wieder hingelegt und erst mal ausgeschlafen.

Während des Stromausfalls sah man auf der Voßkühlerstraße große Glühwürmchen in Form von Taschenlampen - wahrscheinlich wollten die Leute in der Finsternis noch irgendwie heil in ihre Häuser und Wohnungen kommen. Irgendwie war die Zeit der fehlenden Elektrizität auch düster-romantisch (schade, dass ER nicht da war...!), aber machte einem zugleich auch bewusst, wie selbstverständlich Elektrizität für uns ist.