Posts mit dem Label GEZ werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label GEZ werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 26. November 2017

Hehehe!! :o)

Gestern Abend hat Borussia Dortmund zunächst 4 : 0 gegen Schalke geführt, aber die Blau-Weißen haben noch den Ausgleich geschafft :o)! Sammy hat gejubelt, nur die BVB-Fans unter meinen Stoffies waren nicht so erfreut. Thorsten das tapernde Nashorn freute sich, weil gestern Weide im Tor stand und war entsprechend am jubeln - "Weidääääää!" :o)

Eine noch größere Freude gab's allerdings bei all meinen Stoffies, weil die Bayern gegen Gladbach verloren haben :o). Oooooh...das tat mir gar nicht leid! Mein Kollege Robert als Bayern-Fan wird morgen bestimmt nicht erfreut sein.

                             Bubi hat sich ebenfalls über die Niederlage von Bayern gefreut
                             - (c) Alexandra Döll, Essen


Ansonsten habe ich mich gestern Abend mal wieder gefragt, wofür wir alle drei Monate die GEZ bezahlen, denn gestern Abend kam wirklich nur Kappes im Fernsehen. Auf die Grinsefische beim Quiz-Champion im ZDF hatte ich gar keinen Bock. Wenn ich Herrn Kerner sehe, vergeht mir auch immer die Laune. Auch der Krimi im Ersten sah nicht besonders motivierend aus.

In der Aktuellen Stunde des WDR haben sie etwas über Jimi Hendrix gezeigt, der morgen 75 geworden wäre. Ich habe meinen Zwerghamster gleichen Namens aus seinem Käfig geholt und ihm seinen Namensvetter gezeigt - hatte ich schon mal getan, als Jimi Hendrix in Woodstock auf seiner Gitarre die amerikanische Nationalhymne zerfetzt hat. Beides fand mein kleiner Hausgenosse hochgradig spannend.

Samstag, 2. September 2017

Alles so schön eindimensional hier...

Gestern Abend lief im ZDF zum dritten Mal in zwei Jahren unter Soko Leipzig der gleiche Fall um den Kinderschänder Peter Knappke, wobei die Figuren in dem Krimi total eindimensional waren - Peter Knappke war immer noch ein Kinderschänder mit perversen Neigungen, die Eltern seines damaligen Opfers Sandro waren auch eindimensional in dem Sinne, dass sie über den Tod des Kindes immer noch nicht hinweg waren und ihren zweiten Sohn, der seinen älteren, ermordeten Bruder noch nicht mal kannte, zu einem rechtsnationalen Kinderschänder-Gegner gemacht hatten, der Mob, der Herrn Knappke am liebsten tot gesehen hätte, war auch total eindimensional...offenbar scheint es ja schon zuviel verlangt zu sein, dass die Figuren außer einer Dimension auch noch viele andere Facetten haben, von der dreimaligen Wiederholung ganz zu schweigen. Scheinbar kennen viele Drehbuchautoren und Regisseure auch nur noch Klischees. Wieso der Nachbar des letzten Opfers namens Nils Erdmann plötzlich als Mörder des Kindes verhaftet wurde, hat sich mir auch nicht erschlossen, aber egal.

Spannender als der Krimi war in jedem Fall unser beleuchtetes Luftschiff, das offenbar über das Borbecker Marktfest hinweg flog - ich habe mich zunächst erschrocken, als ich den Zeppelin über den Himmel ziehen sah, mich dann aber gefreut, genau wie meine Stoffies.

 
Zeppelin in der Dämmerung - (c) waz.de
 
 
Auch in der Politik ist alles so schön eindimensional, vor allem die Wahlwerbung. Sarah kriegt auch jedes Mal die Krise auf die Pissbirnen auf den Wahlplakaten, wobei mich die CDU-Grinsefischtussi total aggro macht. Die Alte mit ihrem schleimigen Grinsen bekommt meine Stimme eh nicht, die SPD aber genauso wenig, denn die haben schließlich Hartz IV eingeführt und dafür gesorgt, dass die Armen noch ärmer wurden. Allerdings wohne ich in einem Stadtteil, der auch politisch zweigeteilt ist - in Gerschede stehen die Leute auf die SPD, in Dellwig auf die CDU. Die geneigten CDU-Wähler erkennt man schon an ihrem Äußeren, insbesondere an ihrem debilen Grinsen.
 
Komisch, viele sind sich einig, dass Merkel weg muss und der Ansicht bin ich auch, aber wenn viele nicht wählen gehen, bekommt Madame automatisch die Stimmen der Nichtwähler. Allerdings kann ich die Politik(er)verdrossenheit vieler Mitbürger gut verstehen. Zum Duell Merkel gegen Schulz fällt mir nur noch eins ein: Not gegen Elend. Auch bei mir auf der Arbeit sind wir die Ansicht, dass die Alte nicht wieder an die Macht kommen darf. Allerdings nervt es mich auch, dass das letzte Wortduell direkt auf vier (!!) Sendern gezeigt wird und jetzt auch noch Maybritt Illner behauptet, es ginge um viel. Na ja, auf die politikerhörige Tussi und ihre Allerweltsthemen gebe ich eh nicht viel. Ich frage mich angesichts des eindimensionalen Programms echt, warum die GEZ mal wieder die Gebühren erhöhen will.


Sonntag, 6. August 2017

Heulende Stoffies

Gestern Abend hat Sammy geheult, weil Usain Bolt "nur" Dritter über die 100 Meter geworden ist, denn einmal ist sie ja auch gegen ihn gelaufen - er war bereits im Ziel, aber Sammy krebste immer noch in der Nähe der Startlinie rum :o). Sammy war untröstlich und hat Sieger Justin Gatlin mal wieder verflucht.

 
Sammy ganz fröhlich in einem Comic - (c) Alexandra Döll, Essen
 
 
 
Bubi und Melody haben zwar auch mitgefiebert, aber sie haben nicht geheult, als er "nur" Dritter wurde. Gemeckert haben die kleinen Bebichichis trotzdem.
 
Morgen muss ich mal ins Internet-Café fahren, um zwei Einsprüche zu schreiben - einen ans Jobcenter, einen an die Agentur gegen Arbeit. Ich frage mich des Öfteren mal, was für "Beamte" eigentlich auf Behörden angestellt sind - offenbar Menschen, die so tun, als wenn sie Geld aus ihrer eigenen Tasche zahlen müssten und die gar kein Gefühl für Menschen haben. Die Zombies lassen wieder grüßen. Nicht umsonst habe ich mein Programm aus dem Jahr 2008 "Männer - Frauen - Zombies" genannt :o)). Ich kann zwar hier ins Internet, aber mir fehlt ein Drucker.
 
Ich muss sagen, mein Mitleid für so genannte Zombies hält sich in sehr engen Grenzen, denn wenn ich es für mein eigenes Selbstwertgefühl brauche, Menschen dumm anmachen und mir ein Urteil anmaßen zu können, ist mit den Leuten nicht soviel los, um nicht zu sagen: gar nichts. Vor allem frage ich mich auch, wieso die Leute auf Behörden sich so aufspielen - wenn sie was Gescheites gelernt hätten, wären sie anders drauf und würden nicht so tun, als wenn sie Geld für Bedürftige auss der eigenen Tasche zahlen müssten.
 
Ansonsten frage ich mich immer, wofür wir eigentlich GEZ-Gebühren zahlen - ewige Wiederholungen, Traumwelten à la Rosamunde Pilcher...ich hatte gestern einfach die Leichtathletlik-WM geguckt, weil mich das noch halbwegs interessiert und sonst nix Gescheites im TV kam. Auf die Prollos aus Frauentausch, Berlin - Tag und Nacht usw. kann ich gut und gerne verzichten, genau wie auf viele Werbegesichter im Internet und im TV. Ganz aggro macht mich ja die Hackfresse im Internet, die darauf hinweist, warum man keine Lottoscheine in der Annahmestelle abgeben sollte - ich hoffe, der Manta der Dame erfreut sich noch bester Gesundheit :o)). 

Montag, 5. Juni 2017

Ein kleines bisschen Horror-Show :o)

Nachdem ich gestern den Tatort geschaut hatte, zappte ich durch die Kanäle *gähn* und wurde auf RTL2 fündig - Scream :o)). Meine Stoffies haben sich entsprechend gegruselt, vor allem Sammy, die mal wieder ein mittelschweres Trauma hat, genau wie meine Schäfchen. Zuende geguckt habe ich den Film aber nicht. Ich habe Sammy an ihr Trauma nach "Der Exorzist" erinnert und da war die Kleine am plärren. Der Exorzist zerrt ja auch unheimlich an den Nerven, insbesondere die Teufelsaustreibung. Ich habe den Film dreimal gesehen und ich muss sagen, ich kann die Kinobesucher aus den 70ern verstehen, die schreiend aus dem Saal gelaufen sind.

Sammy möchte gerne wieder den Horror-Film "Das Landhaus der toten Seelen" (Burnt Offerings) sehen wegen dem grinsenden Leichenwagenfahrer, aber a) ist sie auch dann wieder wegen dem diabolischen Grinsen des Totenkutschers traumatisiert und b) bis auf den grinsenden Leichenwagenfahrer ist der Film nicht besonders gruselig. Stattdessen werden ja immer deutsche Melodramen à la Rosamunde Pilcher oder Konzerte von unseren deutschen Schlagerstars wiederholt, wo man immer hysterisch kreischende Geschlechtsgenossinnen sieht. Und da erwartet die GEZ noch, dass wir noch mehr an Gebühren zahlen? Bei dem besch...eidenen Programm finde ich über 50 EUR pro Quartal schon zuviel.



       Bahnunterführung Blitzstraße/Herskamp - (c) 74 Sandy

Ich persönlich bin kein Fan von Andrea Berg und Helene Fischer, aber wenn ich da einige Damen heulen und kreischen sehe, frage ich mich immer, ob die keine anderen Sorgen haben. Auf Metallica-Konzerten wird zwar auch gejubelt und mitgesungen, aber ich habe da noch keine Bratze erlebt, die dort total ausgeflippt ist und sich hysterisch heulend auf den Boden geworfen hat :o)).

Auch der erste Teil von Poltergeist könnte mal wiederholt werden, aber das Fernsehen hat es sich offenbar in den Kopf gesetzt, das Publikum in einen hundert Jahre dauernden Tiefschlaf zu versetzen *zzzz*. Auch manch eine Doku-Soap finde ich etwas übertrieben, wie z. B. die Ruhrpottwache. Da kriegt man eher den Eindruck, als wenn in Duisburg nur intrigante, kranke Irre rumlaufen und ich bin davon überzeugt, dass es nicht so ist. Auch die Laiendarsteller heulen und schluchzen immer, dass es schon nicht mehr feierlich ist. "Herr Wachtelmeister, mein Freund ist in den Wald gegangen, um Pipi zu machen, aber er ist jetzt schon fünf Minuten weg..." *schluchzundkreischhysterisch* Vielleicht musste der Typ auch noch kacken - wäre ja kein Wunder bei so einer Heulsuse :o)).

 
                   
                          Sammy, auf dem Buchcover ohne Trauma :o) - Quelle: Amazon.de


 

Dienstag, 11. Mai 2010

Wofür zahle ich eigentlich meine GEZ-Gebühren?

Das frage ich mich manchmal angesichts des eher bescheidenen Fernsehprogramms - alle drei Monate bucht die GEZ mehr als 52 Euro von meinem Konto ab (so auch diesen Monat) und angesichts der angebotenen Qualität vieler Sendungen frage ich mich, wofür.

Gestern Abend habe ich mal in den vom ZDF stark beworbenen Film "Anonyma - eine Frau in Berlin" reingeschaut - was beim Kinozuschauer ohnehin nur mäßig ankam, serviert das ZDF seinen Zuschauern jetzt also als Nonplusultra, so als wenn TV-Zuschauer alle nicht denken könnten...ich weiß, dass es ein gleichnamiges Buch gibt, habe es allerdings noch nicht gelesen, sodass ich mir kein finales Urteil in einem direkten Vergleich zwischen Buch und Film erlauben kann, aber alleine der Film würde eigentlich schon keine Lust machen, das Buch zu lesen, obwohl ich mir ziemlich sicher bin, dass es wesentlich besser ist als der Film.

Die Grundidee, das lange tabuisierte Thema "Vergewaltigung von Zivilistinnen durch die Alliierten in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs und unmittelbar danach" aufzugreifen, ist sicherlich lobenswert, aber ich finde, wie auch eine NRZ-Redakteurin schrieb, dass der Film den realen Opfern, die 1945 tatsächlich von russischen Soldaten vergewaltigt wurden, in keinster Weise gerecht wird. Vor einigen Jahren habe ich mal auf ARTE eine Dokumentation gesehen, in der Frauen zu Wort kamen, die nach dem Krieg von russischen Soldaten vergewaltigt wurden - wie für jede vergewaltigte Frau ist es ein traumatisches Erlebnis gewesen, das bei vielen bis heute nachwirkt und ihnen die Tränen in die Augen treibt. Wenn ich mir allerdings den Film im ZDF anschaue, könnte man eher den falschen Eindruck gewinnen, dass Vergewaltigungen erträglicher werden, wenn man sich seinen Peinigern mehr oder weniger freiwillig andienert und dass so etwas wie ein Gewöhungseffekt eintritt, so als wenn die achte Vergewaltigung nicht mehr so schlimm ist wie die erste...das kann ich mir kaum vorstellen und deckt sich auch in keinster Weise mit der Aussage tatsächlicher Opfer, die mehrfach im Krieg vergewaltigt wurden - egal, ob 1945 in Deutschland, während des Jugoslawien-Kriegs Anfang der 90er oder während des Bürgerkriegs im Kongo. Die erlittenen Traumatisierungen werden im Film eher oberflächlich aufgegriffen - okay, Nina Hoss als Anonyma kotzt einmal in einen Eimer, nachdem sie unfreiwillig von einem russischen Soldaten beschlafen wurde und zieht gelegentlich mal ein angeekeltes Gesicht, wenn ein Russe über ihr kniet und sie bespuckt, aber das tatsächliche Leid der Frauen spiegelt das nicht wider. Dass Anonyma angesichts der vielen erlebten Vergewaltigungen noch in der Lage sein soll, sich in einen russischen Kommandanten zu verlieben, der ihr zur Seite steht, halte ich für ziemlich an den Haaren herbei gezogen.

Der Film bedient eher das Klischee "Arme Deutsche - böse Russen", auch wenn erwiesen ist, dass die russischen Soldaten am häufigsten Zivilistinnen vergewaltigt haben. Die Franzosen stehen in der Hinsicht als Täter an zweiter Stelle, während Vergewaltigungen durch amerikanische und britische Soldaten eher selten waren. Auch wenn es sich bei den Taten um starkes Unrecht handelt und die Taten auch nicht zu entschuldigen sind, wird jedoch gerne vergessen, dass sich vieler der deutschen Wehrmacht-Soldaten 1943 bei Stalingrad nicht besser gegenüber den russischen Zivilistinnen verhalten haben. Es wird auch nicht erwähnt, dass eine Reihe von russischen Offizieren Vergewaltigungen von Frauen durch ihre Soldaten verhindert haben. Jedenfalls wundert es mich nicht, dass "Anonyma - eine Frau in Berlin" in den deutschen Kinos nur mäßigen Erfolg hatte.

Das ZDF hat ohnehin das Zeug, sich zu meinem "Lieblingssender" zu mausern: ständige Medikamenten-Werbung, so als wenn Medizin genauso ein alltäglicher Verbrauchsgegenstand ist wie Süßigkeiten, Gemüse, Nudeln oder Waschpulver, Boulevard-Sendungen, die zwar an die der privaten Sender angelehnt sind, aber die noch mehr den Unterhaltungswert eingeschlafener Füße haben als die Original-Versionen von RTL, SAT1 und VOX, Krimiserien, die die Bezeichnung eigentlich nicht mehr verdienen. Das einzig Interessante bei "Kommisssar Stolberg" ist, dass ich viele der Düsseldorfer Schauplätze wiedererkenne, da ich nunmal von Januar 2001 bis August 2006 und nun wieder seit Mai 2009 in Düsseldorf arbeite, aber die Handlung selbst ist eher besch...da haben ARD und viele Dritte mehr zu bieten, obwohl mich bei den Dritten die ewigen Wiederholungen bestimmter Tatort-Folgen auch schon nerven. Binnen eines Jahres läuft die sechste Wiederholung der Kieler Tatort-Folge "Borowski und das Mädchen im Moor" mit Axel Milberg. Die Folge ist weiß Gott nicht schlecht, aber dass sie jetzt im Abstand von etwa zwei Monaten dauernd serviert wird, macht sie auch nicht interessanter. Gestern Abend war es mal wieder soweit und der NDR zeigte eben jene Tatort-Folge...

Zu etwas späterer Stunde zappte ich per Zufall in "TV Total" auf Pro7 rein. Lena Meyer-Landrut, unsere Hoffnung (???) für den Eurovision Song Contest am 29. Mai, stellte einen weiteren Titel aus ihrem Album vor. Nein, danke!! Ich weiß zwar nicht, warum die Zuschauer sie als Repräsentantin für Deutschland beim Eurovision Song Contest gewählt haben, aber der Gesang kann es nicht gewesen sein - etliche Töne versemmelt, die hohen Töne total quietschig und gequetscht, m. E. Texthänger in Form undeutlichen Genuschels, schlechtes Englisch in Verbindung mit einem sehr starken deutschen Akzent, triviales Einheits-Geträller, dann noch ihr Wippen mit den Knien wie ein Fröschli mit Arthrose in den Kniegelenken...ich freue mich jetzt schon auf einen der letzten Plätze beim Song Contest. Wie gesagt: Das ist nichts gegen die Interpretin als Person - als solche ist sie mir nicht unsympathisch - aber ich halte weder sie noch ihren Titel "Satellite" dafür geeignet, Deutschland aus dem Grand Prix-Tief herauszuholen.

Was ich allerdings nicht fair finde von einigen Boulevard-Zeitungen: Lena soll uns beim Grand Prix vertreten und nun werden Klamotten von Anno Tobak rausgekramt (z. B. ihre Nebenrolle im Badeanzug in einer Folge der Sat1-Serie K11) und dann wird noch versucht, damit gegen sie Front zu machen. Verdammt noch mal, die Zuschauer haben sie nun einmal als unsere Interpretin gewählt und nun anzufangen, über sie herzuziehen und zu dissen wegen angeblicher Jugendsünden ist einfach nur billig! Das hat auch nichts mit sachlicher Kritik zu tun - jedem steht es frei zu äußern, ob er den Titel mag oder nicht - sondern einfach nur damit, jemanden runterzuputzen. Oops, und jetzt hat die "böse Lena" auch noch in irgendnem Video mit nem Typen rumgeknutscht - nein, wie furchtbar!! Hey, Ihr Schwachmaten, guckt mal bitte in andere Musikvideos und Spielfilme rein, da wird geküsst, geknutscht, Sex gehabt, mit dem A... gewackelt - also ist das ja nun nix Exklusives, was Lena getan hat, und schon mal gar nix Verwerfliches! Und diejenigen, die noch nie in ihrem Leben geküsst haben, Zoten gerissen haben oder Sex hatten, die mögen sich jetzt bitte melden...es ist einfach nur krank. Es ist schon interessant, dass in Deutschland immer irgendwelche Skandale und Skandälchen rausgekramt werden, sobald jemand sehr beliebt ist beim Publikum und/oder sogar Erfolg hat. Anscheinend haben wir keine drängenderen Probleme in diesem Land...

Ich halte zwar weder was von der CDU und auch nicht von Angela Merkels "Ich sitz mal alles aus"-Taktik, aber es nervt ziemlich, wenn sich ständig über ihr Äußeres lustig gemacht wird. Frau Merkel soll regieren (auch wenn sie das nur sehr sporadisch tut...) und nicht als Model auf nem Schönheitswettbewerb auflaufen! Bei manchen Kabarettisten steht doch ihr Aussehen mehr im Vordergrund als ihre politische Arbeit und das ist eigentlich auch nicht Sinn und Zweck der Sache. Die Leute müssen ja nicht mit ihr ins Bett gehen...ich bin zwar dafür, dass sie normalerweise wegen fortgesetzter Untätigkeit zurücktreten sollte (jeder Arbeitnehmer wird früher oder später gekündigt, wenn er durch Nichtstun glänzt und Boxkämpfe werden vorzeitig abgebrochen, wenn einer der Boxer gar zu passiv ist), aber das hat nix mit ihrem Aussehen zu tun.

Jedenfalls frage ich mich in jüngster Zeit häufiger, wofür eigentlich die ganzen GEZ-Gebühren verplempert werden - für ein vernünftiges Programm jedenfalls nicht. Da finde ich Marina sehr lobenswert: Sie zahlt zwar auch treu und brav ihre GEZ-Gebühren, doch sie hat schon seit gut einem Jahr kein Fernsehen mehr geguckt. Ich denke, da macht sie in vielen Fällen bestimmt nix falsch - und trotzdem ist sie immer gut informiert über alles, was in diesem Lande auf unterschiedlichen Ebenen passiert.