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Dienstag, 7. Juli 2015

Zur Feier des Tages...

...habe ich vorhin einen Artikel unter experto.de geschrieben, der voraussichtlich in den kommenden Tagen veröffentlicht wird. In dem Artikel geht es u. a. um Datenschutz bei Bewerbungen und warum es goldrichtig ist, Anfragen von Firmen nach weiteren Referenzen abzulehnen. Normalerweise sagen Eure Arbeitszeugnisse genug über Euch aus, sodass Referenzen eigentlich überflüssig sind und wenn man Euch im Gespräch kennen lernt, kann man sich auch noch ein differenziertes Bild von Euch machen. Manche Bewerber, die auf Anfrage Referenzen bei früheren Arbeitgebern genannt haben, fielen nämlich aus allen Wolken, als sie mitbekamen, dass die Firma gar nicht so sehr an ihnen interessiert war, sondern nur daran, Daten abzugreifen bzw. im Falle von Personaldienstleistern eigenes Personal bei früheren Arbeitgebern von Bewerbern platzieren zu können. Diese Vorgehensweise nervt verständlicherweise auch die Referenzgeber, wenn sie dann laufend aufdringliche Anrufe erhalten im Sinne von "Hallo, wir hätten da noch eine Schreibkraft/einen Maler und Lackierer...hätten Sie vielleicht Interesse an einer Buchhalterin?" :o).

Firmen, die nach Referenzen fragen, geben natürlich scheinbar gute Gründe dafür an - vergesst es, wenn Euch jemand mit solch einer Anfrage konfrontiert! Normalerweise sind Eure Bewerbungsunterlagen aussagekräftig genug und wieso soll ein früherer Chef oder Kollege noch mal das wiederholen, was meist eh schon im Arbeitszeugnis steht?

Donnerstag, 17. April 2014

Auf vielfachen Wunsch eines einzelnen Stofftiers...:o)

...in dem Fall Sammy, habe ich das Titelbild und auch den dazugehörigen Artikel aus dem Borbeck Kurier ausgeschnitten, denn als Referenz bei Buchvorstellungen ist so etwas in keinem Fall schlecht. Das zeigt ja u. a., dass sich auch die Medien für das Buch interessieren - auch wenn der Borbeck Kurier und die übrigen Essener Stadtanzeiger zwar nur in Essen erscheinen, aber ich erwarte auch nicht, dass direkt in einer überregionalen Zeitung über Sammy und mein Buch berichtet wird, zumal manch einem Journalisten das auch nicht intellektuell genug sein dürfte, denn Unterhaltung und Spaß werden ja in Deutschland schon fast als Todsünde abgestempelt, vor allem in manchen Medien....

 
Ausgeschnittener Artikel + Titelbild - (c) Alexandra Döll, Essen
 
 


Mittwoch, 11. Januar 2012

Telefonate mit Thorsten und Astrid

Heute früh habe ich mit meinem Kumpel Thorsten telefoniert, der ja nu auch gerade ein wenig am krebsen ist dank bescheuerter Geschäfts- und Wirtschaftspolitik und der mir auch noch ne sehr gute Referenz bei der Personalberatung gegeben hat, bei der ich mich im November 2011 vorgestellt habe und die mich ja auch am Montag kontaktiert hatten. Er hat natürlich nur Gutes und Positives von mir erzählt :o), aber damit hat er ja auch nicht gelogen - Gefälligkeitsgutachten stellt er nämlich auch nicht  aus. Wie gut, dass er verschwiegen hat, dass ich immer Hanu verprügelt habe, wenn er sich mit seinem 5er gebrüstet hat, hahahaha!! Nein, das war natürlich nur ein Scherz. Da habe ich mich auch nett bei ihm bedankt für die offensichtlich sehr gute Referenz, wie mir ja auch am Telefon bereits von dem Mitarbeiter der Personalberatung angedeutet wurde. Es gibt zum Glück Menschen, auf die man sich immer verlassen kann, auch wenn wir seit über drei Jahren leider nicht mehr im selben Unternehmen tätig sind.

Astrid aus Wehrheim hatte gestern Nachmittag angerufen und wollte hören, wie die Lage bei mir so ist. Da ich ja gestern nicht da war, habe ich heute direkt zurückgerufen. Auch das war ein sehr freundliches, nettes Telefonat.  

Dienstag, 6. Dezember 2011

Die erste positive Referenz

Nach meinem Vorstellungsgespräch letzte Woche sollte ich ja einige Referenzen aus Unternehmen angeben, für die ich tätig bin bzw. war. Uli hat das gerade erfolgreich für die berühmt-berüchtigte Steuerberatungsgesellschaft im Düsseldorfer Norden bewerkstelligt, für die ich zwischen 2001 und 2006 tätig war und mich über den grünen Klee gelobt - okay, das ist zwar berechtigt, aber bei sovielen wahren Komplimenten, die sie mir per Mail stichpunktartig wiedergegeben hat, wurde ich dann doch ganz rot, da ich ja doch entgegen anderslautenden Gerüchten ein bescheidener Mensch bin :o). Für meinen Consultant war das Gespräch jedenfalls sehr aufschlussreich und er hofft, mich in baldiger Bälde zur beiderseitigen Zufriedenheit - also zu meiner und der eines Unternehmens - vermitteln zu können. Mal gucken, was die anderen Referenzgeber so vermelden - ich denke natürlich, auch nur Gutes, aber je nach Unternehmen bzw. Aufgabenbereich kann das doch schon mal etwas variieren.

Wie nett, dass Uli verschwiegen hat, dass ich alle mit fröhlichen Geschichten bespaßt und den Charmin Bear vor wilden Raubtieren in Gestalt fast zahnloser Chihuahuas beschützt habe, hahahaha!!

Referenzen werden immer ganz gerne eingeholt, weil die oft viel aussagekräftiger und näher am Geschehen sind als Arbeitszeugnisse, die ggf. auch schon mal nach Anweisung von jemandem geschrieben werden, der den Mitarbeiter gar nicht oder zumindest nicht näher kennt. Außerdem ist es auch schon vorgekommen, dass unbequeme Kollegen mit einem sehr guten Arbeitszeugnis regelrecht weggelobt wurden, deshalb greifen viele Consulting- und Personalberatungsunternehmen mittlerweile auch auf Aussagen aus erster Hand zurück, denn die Kollegen können vieles oft doch besser einschätzen und in allen Fällen ist der Vorgesetzte, der das Zeugnis ausstellen soll, dem Mitarbeiter gegenüber zu kritisch oder auch zu lasch - je nachdem, wie sympathisch der Arbeitnehmer dem Chef ist.