Als ich heute kurz vor zwölf einen Blick in meinen Briefkasten warf, stellte ich erfreut fest, dass ich mein Arbeitszeugnis bekommen habe :o). Es ist ein sehr gutes Zeugnis, das mir eine hohe Fach- und Sozialkompetenz bescheinigt - na, manche finden das sicherlich schon wieder zu gut, weil ich mich weigere, für den Mindestlohn zu arbeiten :o/. Vor allem wird mir weiterhin viel Erfolg gewünscht und mein Ausscheiden sehr bedauert - auf diesen letzten Satz kommt es ja auch an.
Heute Nacht hat es geregnet bzw. in Dortmund gab es wohl gegen 3.30 Uhr ein Gewitter lt. Meldung auf der UWZ. Über den Halden im Norden war es kurz vor sechs richtig stark bewölkt, aber heute früh um 9.20 Uhr schien die Sonne wieder, so als wenn nichts gewesen wäre - dass es geregnet hatte, konnte ich am Autodach meiner Nachbarn sehen, denn dort befanden sich noch etliche Regentropfen. Für NRW besteht eine Gewittervorwarnung, auch für Essen, und mittlerweile bewölkt es sich hier auch.
Ich weiß es nicht, aber manchen kann man es nicht zumuten, eine Straße zu überqueren - am liebsten würden die mit ihrem fahrbaren Untersatz noch bis zum Tisch oder ins Bett fahren. Nein, ich spreche nicht von Mercedes, Audi und BMW, sondern von einem ganz normalen Ford Fiesta. Erst hing die Dame mir gestern Abend bald im Heck und ich fand eine Parklücke an einer Einfahrt, wobei ich ca. 40 cm davon entfernt geparkt habe, denn wenn ich bis an die Einfahrt ran gefahren wäre, hätten die Leute aus dem Hof Schwierigkeiten gehabt, da raus zu kommen. Hinter mir war auch noch eine Lücke frei und sie versuchte, rückwärts einzuparken, hat aber nach dem ersten Versuch aufgegeben - und das, obwohl sie schon halb drin stand :o). Sie hat sich nach gegenüber gestellt und nölte rum, dass ich ja noch einen Meter hätte vorfahren können. Ich habe ihr was dazu gesagt, denn ich kann ja nix dafür, wenn sie nicht rückwärts einparken kann und auch schon mal einen Zwergenaufstand macht, weil ein Hänger am Fahrbahnrand steht :o))). Die Dame hatte m. E. einen Kommentierungszwang, ich frage mich nur, ob sie auch so eine große nölige Klappe gehabt hätte, wenn ich ein Kerl von 1,90 m gewesen wäre und Oberarme wie ein Kleiderschrank gehabt hätte :o)). Vermutlich steht sie auch auf dem Standpunkt, dass sie was Besseres ist, denn Madame nimmt auch schon mal gerne zwei Parkplätze in Anspruch, aber wenn zwei das Gleiche tun, wobei ich ja schon platzsparend geparkt habe. Doof bleibt doof, da helfen auch keine Pillen :o).
Sarah hatte gestern eine Gemüsesuppe gekocht, wovon auch Osito etwas abbekommen hat. Offenbar hatte es ihm geschmeckt, denn nachdem er an einem Kaninchenohr geknabbert hatte, lag er auch schon wieder im Koma :o)). Essen macht halt müde...zzzzz.
Autorenblog von Alexandra Döll mit Informationen zu ihren Büchern und Artikeln, Meinungen zum Literaturbetrieb, Satiren, abgedrehten Kurzgeschichten, Aktuellem und vielem mehr
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Samstag, 22. Juli 2017
Samstag, 3. Dezember 2016
Uff!!!
Seit zwei Tagen arbeite ich wieder in unserer Nachbarstadt Gelsenkirchen als Sozialpädagogin für Flüchtlinge. Die Tätigkeit macht Spaß, aber ist auch sehr anstrengend. Abends bin ich immer völlig platt, aber dafür habe ich auch sehr nette Kollegen, die mir alles zeigen und mich direkt integriert haben - also keine desinteressierten Harrys und falsche Schlangen wie bei den Vorgängerunternehmen :o).
Die meisten unserer Klienten sind sehr nett und auch bemüht, aber bei den etwas unangenehmeren Exemplaren muss man sich halt auch mal durchsetzen und denen sagen, wo der Hase lang läuft. Das kriege ich aber gut hin - dass man danach geschlaucht ist, ist vollkommen normal, das kenne ich auch von meinen Mitstreitern. Allerdings muss man sich daran gewöhnen, dass manche Flüchtlinge immer im Rudel auftreten :o)). Ein Kindergarten ist manchmal nix dagegen, aber darauf hatte mích mein Chef Frank schon am ersten Tag vorbereitet *schmunzel*.
Ich werde auch mal mit dem Betreiber des Parkhauses sprechen müssen, denn sonst werden die Parkkosten unangemessen hoch - 5,60 EUR für knapp sieben Stunden gehen zwar noch, aber auf den Monat gerechnet wird es halt teuer. Ich schaue mal, dass ich an eine Dauerparkkarte komme, denn das dürfte wohl günstiger sein.
Seit ca. vier Wochen nehme ich Wobenzym Plus, auch wenn ich der Werbung nicht immer vertraue, aber in dem Fall helfen sie wirklich. Meine Gehstrecken werden länger, ohne dass mir die Beine nach ein paar Metern weh tun. Das ist schon mal die Hauptsache. Wenn ich zur Arbeit laufe, sind das vom Parkhaus aus etwa 75 Meter und mir tun die Beine gar nicht weh, was früher schon mal häufiger der Fall war.
Die meisten unserer Klienten sind sehr nett und auch bemüht, aber bei den etwas unangenehmeren Exemplaren muss man sich halt auch mal durchsetzen und denen sagen, wo der Hase lang läuft. Das kriege ich aber gut hin - dass man danach geschlaucht ist, ist vollkommen normal, das kenne ich auch von meinen Mitstreitern. Allerdings muss man sich daran gewöhnen, dass manche Flüchtlinge immer im Rudel auftreten :o)). Ein Kindergarten ist manchmal nix dagegen, aber darauf hatte mích mein Chef Frank schon am ersten Tag vorbereitet *schmunzel*.
Ich werde auch mal mit dem Betreiber des Parkhauses sprechen müssen, denn sonst werden die Parkkosten unangemessen hoch - 5,60 EUR für knapp sieben Stunden gehen zwar noch, aber auf den Monat gerechnet wird es halt teuer. Ich schaue mal, dass ich an eine Dauerparkkarte komme, denn das dürfte wohl günstiger sein.
Seit ca. vier Wochen nehme ich Wobenzym Plus, auch wenn ich der Werbung nicht immer vertraue, aber in dem Fall helfen sie wirklich. Meine Gehstrecken werden länger, ohne dass mir die Beine nach ein paar Metern weh tun. Das ist schon mal die Hauptsache. Wenn ich zur Arbeit laufe, sind das vom Parkhaus aus etwa 75 Meter und mir tun die Beine gar nicht weh, was früher schon mal häufiger der Fall war.
Mittwoch, 13. Juli 2016
Der dritte (Arbeits-)Tag :o)
Am Montag war ich fast eine Stunde zu früh auf meiner neuen Arbeitsstelle in Gelsenkirchen - dafür arbeite ich jetzt nicht dort, sondern in Bottrop, was ohnehin näher an meiner Wohnung bzw. der von meinem Schatz liegt :o).
Neben Bottrop-City haben wir noch einen weiteren Standort in Bottrop, und zwar am Rhein-Herne-Kanal. Unser Standort wird Ende Juli geschlossen, sodass ich dann wohl auch direkt zum Kanal übersiedeln kann. Hier in der Bottroper City gibt's zwar genug Möglichkeiten zum Shoppen (Netto, Bäckerei Sporkmann, sonstige Läden), aber mit dem Parken ist total blöd. 5 EUR pro Tag gebe ich diesen Monat für einen Parkplatz im Parkhaus aus - wenn Bottrop-City noch länger geöffnet bleiben würde, würde ich mir ein Monatsticket für 70 EUR holen, aber da der Standort ja geschlossen wird: siehe oben.
Gestern hatte ich nicht soviel zu tun, aber heute habe ich mein erstes Gespräch mit einer Teilnehmerin geführt. Nachmittags scheinen keine neuen Kunden zu kommen, denn geklingelt hat es hier bislang noch nicht.
Auch wettertechnisch ist es eher bescheiden: Über Bottrop sieht's nach Gewitter bzw. Regen aus - in Mülheim regnet es wohl lt. Auskunft von meinem Schatz. Gestern Abend hatten wir das Vergnügen mit dem Regen schon mal, aber jetzt ist es wohl ganz bescheiden in Mülheim.
Neben Bottrop-City haben wir noch einen weiteren Standort in Bottrop, und zwar am Rhein-Herne-Kanal. Unser Standort wird Ende Juli geschlossen, sodass ich dann wohl auch direkt zum Kanal übersiedeln kann. Hier in der Bottroper City gibt's zwar genug Möglichkeiten zum Shoppen (Netto, Bäckerei Sporkmann, sonstige Läden), aber mit dem Parken ist total blöd. 5 EUR pro Tag gebe ich diesen Monat für einen Parkplatz im Parkhaus aus - wenn Bottrop-City noch länger geöffnet bleiben würde, würde ich mir ein Monatsticket für 70 EUR holen, aber da der Standort ja geschlossen wird: siehe oben.
Gestern hatte ich nicht soviel zu tun, aber heute habe ich mein erstes Gespräch mit einer Teilnehmerin geführt. Nachmittags scheinen keine neuen Kunden zu kommen, denn geklingelt hat es hier bislang noch nicht.
Auch wettertechnisch ist es eher bescheiden: Über Bottrop sieht's nach Gewitter bzw. Regen aus - in Mülheim regnet es wohl lt. Auskunft von meinem Schatz. Gestern Abend hatten wir das Vergnügen mit dem Regen schon mal, aber jetzt ist es wohl ganz bescheiden in Mülheim.
Freitag, 9. Oktober 2015
Clios (Un-)Freundlichkeit :o)
Clio ist ja prinzipiell nett zu Artgenossen und meist auch zu BMW - außer zu den ganz verstrahlten Fahrern dieser Spezies - aber so sehr, wie er andere Autos mögen kann, kann er sie auch haten :o). Ganz oben auf seiner Hassobjektliste stehen neben Audi noch Ford Focus, Mercedes, Volvo und Autos aller Art, die ihn zuparken, so wie der kleine bekloppte Hyundai heute Morgen. Da habe ich mich gestern extra an eine Einfahrt gestellt, damit sich keiner mehr davor stellen kann, aber Hyundai sind da schmerzfrei und stellen sich auch mitten in Einfahrten. Zum Glück hat mir der 3er hinter mir genug Platz gelassen, sodass wir problemlos ausparken konnten. Clio hatete den Hyundai noch im Wegfahren :o)).
Bei uns in der Straße sind die Menschen sowie bisweilen ziemlich lustig - gerade der Besuch mancher Anwohner ist ja sehr lauffaul und stellt sich schon mal ganz gerne in Höfe, wo sie gar nicht hingehören und blockiert die Stellplätze derjenigen, die sie eigentlich angemietet haben, oder auch mitten in Einfahrten. Bewegung scheint manchen echt zu anstrengend zu sein :o). Komisch, wenn ich Besuch bekomme von Menschen mit fahrbarem Untersatz, parken die ganz vernünftig und ggf. auch mal ein paar Meter von meiner Haustür entfernt, aber manchen Besser-Menschen kann man das einfach nicht zumuten, sich mehr als drei Meter per pedes zu bewegen :o)).
Auf dem Weg zur Pizzeria vorhin wurde Clio und mir von einem BMW die Vorfahrt genommen - ein Grund für Clio "Miep-Miep!" zu machen, obwohl er ja sonst eher BMW-freundlich ist :o)). Besonders gut sehen muss man als BMW-Fahrer wohl nicht können...komisch, Stinki hat sich sogar extra Ende 2012 an den Augen operieren lassen (damals fuhr er ja auch einen 5er Touring, hihi!).
Bei uns in der Straße sind die Menschen sowie bisweilen ziemlich lustig - gerade der Besuch mancher Anwohner ist ja sehr lauffaul und stellt sich schon mal ganz gerne in Höfe, wo sie gar nicht hingehören und blockiert die Stellplätze derjenigen, die sie eigentlich angemietet haben, oder auch mitten in Einfahrten. Bewegung scheint manchen echt zu anstrengend zu sein :o). Komisch, wenn ich Besuch bekomme von Menschen mit fahrbarem Untersatz, parken die ganz vernünftig und ggf. auch mal ein paar Meter von meiner Haustür entfernt, aber manchen Besser-Menschen kann man das einfach nicht zumuten, sich mehr als drei Meter per pedes zu bewegen :o)).
Auf dem Weg zur Pizzeria vorhin wurde Clio und mir von einem BMW die Vorfahrt genommen - ein Grund für Clio "Miep-Miep!" zu machen, obwohl er ja sonst eher BMW-freundlich ist :o)). Besonders gut sehen muss man als BMW-Fahrer wohl nicht können...komisch, Stinki hat sich sogar extra Ende 2012 an den Augen operieren lassen (damals fuhr er ja auch einen 5er Touring, hihi!).
Montag, 27. Januar 2014
Und jetzt: Komödie! :o)
Als ich heute Morgen zur Arbeitsagentur gondelte, um mich persönlich arbeitslos zu melden, wollte ich meinen Clio eigentlich auf den Parkstreifen direkt vor den Weststadthallen abstellen. Das ging aber leider nicht, weil sowohl ein kleiner älterer Twingo (Länge: 3,43 m) und ein auch nicht viel größerer Honda Jazz Parklücken in der Größenordnung eines 5er Touring beanspruchten, hahaha!!! Okay, war ja nicht so schlimm, ich hab Clio dann im Weststadt-Karree auf der Kurt-Joos-Straße geparkt, unweit der Thea-Leymann-Straße. Natürlich habe ich auch vorschriftsmäßig Geld in den Parkscheinautomaten geworfen, aber leider kam kein Parkticket raus, hahaha!! Also sind 2 EUR jetzt futsch und ich hab eine Parkscheibe gut sichtbar an Clios Windschutzscheibe angebracht. Der Morgen fing also schon lustig an.
Auf der Arbeitsagentur war's okay, das meiste lag ja ohnehin schon vor. Am Freitagmorgen habe ich ja meinen Beratungstermin dort, denn zurück ins Büro will ich nach Möglichkeit nicht. Es reicht einfach und dafür habe ich auch nicht studiert - und mit manchen Menschen, die in solchen Büros tätig sind, reicht es mir auch. Für manche ist der Arbeitstag ja schon gelaufen, wenn ihnen ein Fingernagel abbricht oder wenn sie mehr als drei Kopien in einer Stunde anfertigen müssen...
Heute früh, als ich frühstückte, rastete Sammy direkt vor Freude aus, weil es möndelte und die Sichel des abnehmenden Mondes goldgelb in unsere Küche lugte. Mittlerweile hat es aber schon wieder geschauert und teilweise sind sogar kurze Wintergewitter angekündigt. Derzeit ist es heiter bis wolkig und trocken.
Auf der Arbeitsagentur war's okay, das meiste lag ja ohnehin schon vor. Am Freitagmorgen habe ich ja meinen Beratungstermin dort, denn zurück ins Büro will ich nach Möglichkeit nicht. Es reicht einfach und dafür habe ich auch nicht studiert - und mit manchen Menschen, die in solchen Büros tätig sind, reicht es mir auch. Für manche ist der Arbeitstag ja schon gelaufen, wenn ihnen ein Fingernagel abbricht oder wenn sie mehr als drei Kopien in einer Stunde anfertigen müssen...
Heute früh, als ich frühstückte, rastete Sammy direkt vor Freude aus, weil es möndelte und die Sichel des abnehmenden Mondes goldgelb in unsere Küche lugte. Mittlerweile hat es aber schon wieder geschauert und teilweise sind sogar kurze Wintergewitter angekündigt. Derzeit ist es heiter bis wolkig und trocken.
Montag, 10. Juni 2013
Eine unheilige Allianz - VW und Rentner...
Ich bin bestimmt kein Hasser von älteren Menschen, so wie manche Jungspunde, die ganz vergessen, dass sie irgendwann in ferner Zukunft auch mal Rentner sind (Denken ist halt öfter mal Glückssache...), aber heute hatte ich es direkt mit zwei "reizenden" älteren Exemplaren der Gattung Rentner zu tun, die beide auch noch einen VW fuhren - manche Menschen behaupten ja ironischerweise, dass VW auch für "völlig wertlos" steht :o).
Nachdem ich Clio hatte waschen lassen, bin ich mit ihm ins Kaufland nach Borbeck gegondelt, wo heute ein Parkticket gezogen werden musste - vielfach sind die Schranken ja oben. Die ersten 90 Minuten Parken sind zwar für Kunden kostenfrei, aber trotzdem muss man sein Ticket an der Kasse entwerten lassen bzw. auch zum Kassenautomaten gehen, wie in anderen Parkhäusern auch, auch wenn Kaufland-Kunden ggf. nix bezahlen müssen, wenn ihr Aufenthalt weniger als 1,5 Stunden gedauert hat.
Beim Ausfahren war leider nur eine Schranke geöffnet, da an der zweiten Schranke gerade gearbeitet wurde. Ich musste mich mit Clio in eine längere Schlange einreihen. Ganz vorne an der Schranke stand ein VW Polo, bei dem sich erst mal gar nix tat - keine Seitenscheibe runter, kein Parkticket wurde eingeschoben, nix. Der Nissan Juke hinter dem Polo hupte nach einer geraumen Zeit. Plötzlich und unvermutet ging die Seitenscheibe des Polos runter und ein männlicher Arm mit einem Parkticket langte zum Automaten - die Schranke ging aber nicht hoch, weil der Fahrer des Polo sein Ticket offenbar nicht hatte entwerten lassen bzw. nicht bezahlt hatte. Schließlich stieg ein älterer Herr aus dem Polo und ging in aller Seelenruhe, so als wenn sonst keine Fahrzeuge hinter ihm gestanden hätten, rüber zum Kassenautomaten, um seine Parkgebühren zu begleichen *stöhn* (war der Typ noch nie in einem gebührenpflichtigen Parkhaus?). Der Fahrer des Juke regte sich natürlich auf, was ich auch ganz verständlich fand, aber der Senior meinte, der Typ sollte sich doch nicht so aufregen - vermutlich kriegt der "reizende" ältere Herr sonst keinen mehr hoch und musste sich dann daran aufgeilen, dass hinter seinem Super-Polo ne ganze Fahrzeugschlange stand, haha. Der gnädige Herr hat sich ja noch nicht mal beeilt oder für den Aufwand entschuldigt - ich hab nur noch drauf gewartet, dass er jetzt seinen Brotbackautomaten auspackt und/oder anfängt, seinen Polo von Hand zu waschen, damit die anderen wenigstens noch ein Weilchen hinter ihm stehen konnten. Ich habe ihm das auch fröhlich vorgeschlagen, aber leider von der arroganten, selbstgefälligen Bratbirne keine Antwort bekommen. Da hab ich auch nur gedacht: "VW - völlig wertlos." ...
Endlich war Monsieur Hochwohlgeboren mit seinem Völlig Wertlos von dannen gefahren, sodass auch die hinter ihm wartenden Fahrzeuge mal endlich ihre bezahlten bzw. entwerteten Tickets in den Automaten schieben und aus dem Parkhaus ausfahren konnten. Ich bog dann nach links ab und musste an der Ampel zur Borbecker Straße warten. Dort ist zwar ein grüner Pfeil für Rechtsabbieger, d. h. man darf auch nach rechts abbiegen, wenn die Ampel rot zeigt und kein anderer Verkehrsteilnehmer gefährdet oder behindert wird - verhalten muss man sich aber wie am Stopp-Schild und nicht wie beim Schild "Vorfahrt gewähren". Ich stand keine zwei Sekunden an der Haltlinie, um zu gucken, ob kein Querverkehr kommt, der Vorfahrt gehabt hätte, da wurde ich auch schon von hinten ganz ungeduldig angehupt - von einer alten, griesgrämigen Semmel in einem VW Passat *stöhn*. Den Typen habe ich auch ein wenig angemeckert - ich kann ja nix dafür, wenn Passat-Fahrer keine Verkehrsregeln kennen. Als wir an der nächsten Ampel nebeneinander zum Stehen kamen, traute sich die alte Semmel auch nicht, zu mir und Clio rüber zu blicken. Ach ja, ich vergesse es ja immer wieder: Rentner haben meist weniger Zeit als Arbeitnehmer oder Schüler - der Kaffee bei Tchibo könnte ja kalt werden...
Soviel zum Thema "Unheilige Allianz - VW und Rentner" :o)).
Nachdem ich Clio hatte waschen lassen, bin ich mit ihm ins Kaufland nach Borbeck gegondelt, wo heute ein Parkticket gezogen werden musste - vielfach sind die Schranken ja oben. Die ersten 90 Minuten Parken sind zwar für Kunden kostenfrei, aber trotzdem muss man sein Ticket an der Kasse entwerten lassen bzw. auch zum Kassenautomaten gehen, wie in anderen Parkhäusern auch, auch wenn Kaufland-Kunden ggf. nix bezahlen müssen, wenn ihr Aufenthalt weniger als 1,5 Stunden gedauert hat.
Beim Ausfahren war leider nur eine Schranke geöffnet, da an der zweiten Schranke gerade gearbeitet wurde. Ich musste mich mit Clio in eine längere Schlange einreihen. Ganz vorne an der Schranke stand ein VW Polo, bei dem sich erst mal gar nix tat - keine Seitenscheibe runter, kein Parkticket wurde eingeschoben, nix. Der Nissan Juke hinter dem Polo hupte nach einer geraumen Zeit. Plötzlich und unvermutet ging die Seitenscheibe des Polos runter und ein männlicher Arm mit einem Parkticket langte zum Automaten - die Schranke ging aber nicht hoch, weil der Fahrer des Polo sein Ticket offenbar nicht hatte entwerten lassen bzw. nicht bezahlt hatte. Schließlich stieg ein älterer Herr aus dem Polo und ging in aller Seelenruhe, so als wenn sonst keine Fahrzeuge hinter ihm gestanden hätten, rüber zum Kassenautomaten, um seine Parkgebühren zu begleichen *stöhn* (war der Typ noch nie in einem gebührenpflichtigen Parkhaus?). Der Fahrer des Juke regte sich natürlich auf, was ich auch ganz verständlich fand, aber der Senior meinte, der Typ sollte sich doch nicht so aufregen - vermutlich kriegt der "reizende" ältere Herr sonst keinen mehr hoch und musste sich dann daran aufgeilen, dass hinter seinem Super-Polo ne ganze Fahrzeugschlange stand, haha. Der gnädige Herr hat sich ja noch nicht mal beeilt oder für den Aufwand entschuldigt - ich hab nur noch drauf gewartet, dass er jetzt seinen Brotbackautomaten auspackt und/oder anfängt, seinen Polo von Hand zu waschen, damit die anderen wenigstens noch ein Weilchen hinter ihm stehen konnten. Ich habe ihm das auch fröhlich vorgeschlagen, aber leider von der arroganten, selbstgefälligen Bratbirne keine Antwort bekommen. Da hab ich auch nur gedacht: "VW - völlig wertlos." ...
Endlich war Monsieur Hochwohlgeboren mit seinem Völlig Wertlos von dannen gefahren, sodass auch die hinter ihm wartenden Fahrzeuge mal endlich ihre bezahlten bzw. entwerteten Tickets in den Automaten schieben und aus dem Parkhaus ausfahren konnten. Ich bog dann nach links ab und musste an der Ampel zur Borbecker Straße warten. Dort ist zwar ein grüner Pfeil für Rechtsabbieger, d. h. man darf auch nach rechts abbiegen, wenn die Ampel rot zeigt und kein anderer Verkehrsteilnehmer gefährdet oder behindert wird - verhalten muss man sich aber wie am Stopp-Schild und nicht wie beim Schild "Vorfahrt gewähren". Ich stand keine zwei Sekunden an der Haltlinie, um zu gucken, ob kein Querverkehr kommt, der Vorfahrt gehabt hätte, da wurde ich auch schon von hinten ganz ungeduldig angehupt - von einer alten, griesgrämigen Semmel in einem VW Passat *stöhn*. Den Typen habe ich auch ein wenig angemeckert - ich kann ja nix dafür, wenn Passat-Fahrer keine Verkehrsregeln kennen. Als wir an der nächsten Ampel nebeneinander zum Stehen kamen, traute sich die alte Semmel auch nicht, zu mir und Clio rüber zu blicken. Ach ja, ich vergesse es ja immer wieder: Rentner haben meist weniger Zeit als Arbeitnehmer oder Schüler - der Kaffee bei Tchibo könnte ja kalt werden...
Soviel zum Thema "Unheilige Allianz - VW und Rentner" :o)).
Freitag, 20. April 2012
Clios freundliche Botschaften
Gestern Abend saß ich friedlich vor dem Fernseher, als plötzlich vor meinem Balkon ein schwarzer Ballon mit roter Clown-Nase aufstieg. Auf dem Ballon stand: "Von: Clio - An: seine kultige Fahrerin". Am Ballon hing eine Nachricht. Clio hatte auf den ZL geschrieben: "Die Sau ist wieder da!" Ich warf einen Blick nach unten, wo Clio vor sich hin knurrte. Klar, der Müll auf zwei drehenden Achsen stand wieder im Hof - diesmal zwar nicht vor den Garagen, dafür aber hinter Clio, dem neben ihm parkenden Escort und dem Corsa. Hm, Ignoranz, Arroganz und Dummheit gehen bei manchen Leuten wohl Hand in Hand. Ich habe meinem fahrbaren Untersatz daraufhin freundlich die Erlaubnis erteilt, den Müll auf zwei drehenden Achsen beim nächsten Mal anzupupsen oder direkt mit dem Boxhandschuh zu vermöbeln. Clio nickte erfreut und wunderte sich nur noch über soviel Hirnlosigkeit, denn auch wenn die Garagen frei waren, wäre niemand im Hof rein- oder rausgekommen. Komisch, alle Besucher schaffen es, irgendwo in der Umgebung zu parken, nur den beiden Herrschaften kann man es wohl nicht zumuten, mehr als dreißig Meter zu laufen, wenn sie ihre missratene Tochter besuchen wollen. Wenn das so weiter geht und die immer noch nix raffen, werde ich wohl auch mal meinen Vermieter kontaktieren, denn die beiden Herrschaften nerven mich echt mit ihrer wilden Parkerei, nur weil sie zu faul sind, sich mal wie andere Menschen auch ein paar Meter zu bewegen. GRRRRRRRRRRRRRHHH!!!
Als ich gestern Nachmittag mit Clio von der Arbeit kam, hab ich auch erst mal ganz vorsichtig geguckt, ob unser Stellplatz frei ist oder ob dieses ignorante, dummdreiste Paar da wieder steht. Nein, tat es nicht - Clio und ich konnten freundlich neben dem Escort einparken. Ich würde sagen: Die beiden täten gut daran, wenn das auch so bleibt, hähä. Ich bin mal auf heute Nachmittag gespannt. Wenn die Leute dann wirklich auf meinem Platz stehen, klingele ich da mal ganz freundlich an und verscheuche sie mit dem Hinweis, dass mein Vater seit seinem Schlaganfall im Dezember 2004 halbseitig gelähmt ist und meine Mom, wenn die beiden mich mal besuchen, trotzdem nicht hinten im Hof parkt. Selig die Armen im Geiste, mehr fällt uns dazu auch nicht ein.
Clio war gestern Nachmittag auf der A42 so freundlich, einem 3er BMW das Überholen eines ultralangsamen Twingo auf der rechten Spur zu ermöglichen. Wenig später haben Clio und 3er miteinander geflirtet, genau wie der Fahrer des 3er und die Fahrerin des Clio, hihi.
Als ich gestern Nachmittag mit Clio von der Arbeit kam, hab ich auch erst mal ganz vorsichtig geguckt, ob unser Stellplatz frei ist oder ob dieses ignorante, dummdreiste Paar da wieder steht. Nein, tat es nicht - Clio und ich konnten freundlich neben dem Escort einparken. Ich würde sagen: Die beiden täten gut daran, wenn das auch so bleibt, hähä. Ich bin mal auf heute Nachmittag gespannt. Wenn die Leute dann wirklich auf meinem Platz stehen, klingele ich da mal ganz freundlich an und verscheuche sie mit dem Hinweis, dass mein Vater seit seinem Schlaganfall im Dezember 2004 halbseitig gelähmt ist und meine Mom, wenn die beiden mich mal besuchen, trotzdem nicht hinten im Hof parkt. Selig die Armen im Geiste, mehr fällt uns dazu auch nicht ein.
Clio war gestern Nachmittag auf der A42 so freundlich, einem 3er BMW das Überholen eines ultralangsamen Twingo auf der rechten Spur zu ermöglichen. Wenig später haben Clio und 3er miteinander geflirtet, genau wie der Fahrer des 3er und die Fahrerin des Clio, hihi.
Donnerstag, 19. April 2012
Liebes Dr. Sommer-Team...:o)
Angesichts einiger verrückter Vorgänge in Herne und Essen können wir ja mal einige Zuschriften ans Dr. Sommer-Team kreieren, die dem Ganzen die nötige Würze geben würden :o)).
1. Streichelzoo ja - Petting nein!
Liebes Dr. Sommer-Team ich habe ein Problem: Einen meiner Kollegen, den wir auch gerne als Elefantenbaby deklarieren, haben wir in unseren büroeigenen Streichelzoo aufgenommen. Ich möchte ihn aber nicht streicheln, auch wenn wir ein Streichelzoo sind und Petting möchte ich schon mal gar nicht mit ihm machen. Was soll ich tun, wenn er mich zum Petting auffordert?! Bitte helft mir!
2. Freddy diktiert - muss das sein?!
Liebes Dr. Sommer-Team, ich arbeite gerne in meinem Büro, aber eine Mitarbeiterin macht bei ihren Diktaten immer Terror und schreit auch schon mal ins Diktiergerät. Ich traue mich nicht, ihr zu sagen, dass sie schlimmer ist als Freddy Krueger mit seinen Eisenkrallenhänden. Könnt Ihr mir einen Tipp geben, wie ich das Problem lösen kann?
3. ES buchstabiert alles
Liebes Dr. Sommer-Team, ich hab da noch ein Problem (siehe 1.): ES, auch als das Elefantenbaby bekannt, buchstabiert immer alles - sogar bekannte Firmennamen wie Yves Rocher. Wie kann ich ihm sagen, dass ich weiß, wie das geschrieben wird, ohne ihn zu beleidigen? Danke für Eure Hilfe!
4. Komisches Gewächs aus der Wange
Liebes Dr. Sommer-Team, meine Friseurin stellte neulich fest, dass mir ein Krokus aus der Wange wächst. Was kann ich gegen den Krokus tun? Kann ich ihn auch mit Make-up kaschieren? Benötigt er spezielle Pflege? Ich habe Angst um meine Haut - bitte helft mir!
5. Meine Kollegin buchstabiert alles - und dann noch alles falsch!
Liebes Dr. Sommer-Team, die o. g. Mitarbeiterin alias Freddy (siehe 2.) buchstabiert immer alles, und das dann vielfach auch noch falsch! Wie kann ich meinen Unmut zum Ausdruck bringen, ohne von ihr gelyncht zu werden? Ich bin echt verzweifelt und brauche Hilfe, zumal ich befürchte, dass sie bei ihrem nächsten Date auch noch das Wort "Begehren" falsch buchstabiert.
6. Parken unerwünscht
Liebes Dr. Sommer-Team, ich hab da ein Problem: Meine Kinder wohnen in einem Haus, in dessen Hof es Stellplätze und Garagen gibt. Wir haben Ärger vom Vermieter und einigen Mitmietern bekommen, weil wir direkt vor den Garagen standen oder uns einfach irgendwo hingestellt haben, obwohl der Stellplatz an einen Anwohner vermietet ist. Könnten Sie bitte Kontakt zu den anderen Hausbewohnern aufnehmen? Wir haben keine Lust, mehr als drei Schritte zu unseren Kindern zu laufen und würden deshalb gerne im Hof stehen, auch wenn wir dort gar keine Daseinsberechtigung haben.
1. Streichelzoo ja - Petting nein!
Liebes Dr. Sommer-Team ich habe ein Problem: Einen meiner Kollegen, den wir auch gerne als Elefantenbaby deklarieren, haben wir in unseren büroeigenen Streichelzoo aufgenommen. Ich möchte ihn aber nicht streicheln, auch wenn wir ein Streichelzoo sind und Petting möchte ich schon mal gar nicht mit ihm machen. Was soll ich tun, wenn er mich zum Petting auffordert?! Bitte helft mir!
2. Freddy diktiert - muss das sein?!
Liebes Dr. Sommer-Team, ich arbeite gerne in meinem Büro, aber eine Mitarbeiterin macht bei ihren Diktaten immer Terror und schreit auch schon mal ins Diktiergerät. Ich traue mich nicht, ihr zu sagen, dass sie schlimmer ist als Freddy Krueger mit seinen Eisenkrallenhänden. Könnt Ihr mir einen Tipp geben, wie ich das Problem lösen kann?
3. ES buchstabiert alles
Liebes Dr. Sommer-Team, ich hab da noch ein Problem (siehe 1.): ES, auch als das Elefantenbaby bekannt, buchstabiert immer alles - sogar bekannte Firmennamen wie Yves Rocher. Wie kann ich ihm sagen, dass ich weiß, wie das geschrieben wird, ohne ihn zu beleidigen? Danke für Eure Hilfe!
4. Komisches Gewächs aus der Wange
Liebes Dr. Sommer-Team, meine Friseurin stellte neulich fest, dass mir ein Krokus aus der Wange wächst. Was kann ich gegen den Krokus tun? Kann ich ihn auch mit Make-up kaschieren? Benötigt er spezielle Pflege? Ich habe Angst um meine Haut - bitte helft mir!
5. Meine Kollegin buchstabiert alles - und dann noch alles falsch!
Liebes Dr. Sommer-Team, die o. g. Mitarbeiterin alias Freddy (siehe 2.) buchstabiert immer alles, und das dann vielfach auch noch falsch! Wie kann ich meinen Unmut zum Ausdruck bringen, ohne von ihr gelyncht zu werden? Ich bin echt verzweifelt und brauche Hilfe, zumal ich befürchte, dass sie bei ihrem nächsten Date auch noch das Wort "Begehren" falsch buchstabiert.
6. Parken unerwünscht
Liebes Dr. Sommer-Team, ich hab da ein Problem: Meine Kinder wohnen in einem Haus, in dessen Hof es Stellplätze und Garagen gibt. Wir haben Ärger vom Vermieter und einigen Mitmietern bekommen, weil wir direkt vor den Garagen standen oder uns einfach irgendwo hingestellt haben, obwohl der Stellplatz an einen Anwohner vermietet ist. Könnten Sie bitte Kontakt zu den anderen Hausbewohnern aufnehmen? Wir haben keine Lust, mehr als drei Schritte zu unseren Kindern zu laufen und würden deshalb gerne im Hof stehen, auch wenn wir dort gar keine Daseinsberechtigung haben.
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Es sieht nach Gewitter aus
Als ich soeben zur Arbeit fuhr, durchquerte ich bereits einen stärkeren Regenschauer. Momentan sieht's über Herne/Bochum aber wirklich ziemlich düster aus, so als wenn es in Kürze ein Gewitter gibt. Das ist ja auch schon die ganzen Tage angekündigt, aber bis auf einen Donner letzte Woche Donnerstag (wie passend, höhö) ist in Essen und Umgebung noch kein Gewitter niedergegangen. Die dunkle Front hatte ich schon im Rückspiegel, als ich kurz vor der Abfahrt HER-Baukau war, wo ich ja dann die A42 verlasse.
Die Eltern meiner Nachbarn, die ja bis dato immer darauf standen, unberechtigterweise bei uns im Hof rumzustehen - Denken ist halt Glückssache - parken jetzt auf der Straße, oh Wunder! Wenn das so bleibt, bin ich ja zufrieden. Die Herrschaften sollen bloß nicht auf die Idee kommen, sich auf meinen Parkplatz zu stellen, während ich auf der Arbeit bin. Ich werde es ja heute Abend sehen, wenn ich nach Hause komme. Dann gäbe es jedenfalls auch ein Gewitter, aber für die beiden Herrschaften mit ihrem Müll auf zwei drehenden Achsen, hähä. Offenbar scheint aber unser Vermieter was gesagt zu haben - ich nehme an, dass sich da wenigstens eine Mietpartei angesichts soviel Egoismus und Hirnlosigkeit beschwert hat.
Nun hole ich mir mal nen Kaffee und schreibe dann Diktate von ES :o).
Die Eltern meiner Nachbarn, die ja bis dato immer darauf standen, unberechtigterweise bei uns im Hof rumzustehen - Denken ist halt Glückssache - parken jetzt auf der Straße, oh Wunder! Wenn das so bleibt, bin ich ja zufrieden. Die Herrschaften sollen bloß nicht auf die Idee kommen, sich auf meinen Parkplatz zu stellen, während ich auf der Arbeit bin. Ich werde es ja heute Abend sehen, wenn ich nach Hause komme. Dann gäbe es jedenfalls auch ein Gewitter, aber für die beiden Herrschaften mit ihrem Müll auf zwei drehenden Achsen, hähä. Offenbar scheint aber unser Vermieter was gesagt zu haben - ich nehme an, dass sich da wenigstens eine Mietpartei angesichts soviel Egoismus und Hirnlosigkeit beschwert hat.
Nun hole ich mir mal nen Kaffee und schreibe dann Diktate von ES :o).
Montag, 16. April 2012
Herr, wirf Hirn vom Himmel!
Hm, manchen Leuten kann man es offenbar nicht zumuten, mehr als drei Schritte zu laufen - das gilt in diesem Fall für die Eltern meiner Nachbarn im EG. Die Herrschaften stellten sich bei uns in den Hof, direkt vor die Garage meiner Nachbarin, denn: ich bin ja Besuch und hab hier jedes Recht, mich bekloppt zu benehmen, weil meine Kinder hier wohnen. Fakt war, dass die junge Dame, die demnächst mit ihrem Freund in eine der DG-Wohnungen zieht, kaum aus ihrer Garage raus kam, weil der Mazda 2 des Besuchs dabei doch etwas störend war. Zum Glück hatte sie Hilfe von ihrem Freund und dessen Mutter, aber das war ne Kurbelei...wenig später kehrte meine Nachbarin zurück und wollte natürlich in ihre Garage, aber das konnte sie ja nicht, weil da ja der Müll auf zwei drehenden Achsen davor stand. Sie hat dann aber unten angeschellt und den Herrschaften klar gemacht, dass sie in ihre Garage möchte. Daraufhin sind die dann auch abgefahren, aber trotzdem grenzt so ein Benehmen schon an Dreistigkeit - wir sind elf Parteien im Haus und wenn da jeder seinem Besuch gestatten wollte, da irgendwo im Hof zu parken, käme da keiner mehr rein oder raus aus'm Hof. Clio knurrte auch schon unmütig. Allerdings sind die beiden auch die Einzigen, die meinen, sie sind gleicher als andere und die sich dann in den Hof stellen, auch wenn alle Stellplätze besetzt sind. Komisch, mein Nachbar ist am Freitag 80 geworden und bekam am Samstag auch Besuch von älteren Herrschaften - die konnten aber auch alle problemlos in der Umgebung parken und dann zu unserem Haus laufen. Wenn mein Vater mich besuchen kommt, der ja seit nem Schlaganfall halbseitig gelähmt ist, lässt meine Mutter ihn eben raus, ich helfe ihm dann in den Flur hoch zu meiner Wohnung und meine Mom sucht sich in der Umgebung nen Parkplatz, aber den beiden gesunden Leuten von Ende Fünfzig kann man wohl mehr als drei Meter Fußweg nicht zumuten. GRRRRRRRRRHH!!! Sollte ich eines Abends nach Hause kommen und die beiden Dussels stehen da mit ihrem Müll auf zwei drehenden Achsen auf meinem Stellplatz, werde ich da auch höflich anklingeln und die beiden verscheuchen, denn bei unseren Stellplätzen handelt es sich um Anwohner- und nicht um Besucherparkplätze für Lauffaule und Gehirnamputierte mit mangelhaftem Sozialverhalten.
Evas Mama hatte nen Schlaganfall :o( - und das, obwohl sie bereits im Krankenhaus war. Schön, wenn man zig Ärzte um sich rum hat, und keiner kriegt irgendwas mit - zum Glück hat Evas Papa gemerkt, dass da was nicht stimmt mit seiner Frau. Komisch, die Mediziner-Ausbildung ist immer noch eine der schwierigsten in Deutschland, aber wenn ich mir die Kompetenz mancher Ärzte angucke, frage ich mich, auf welcher Kirmes manche Mediziner ihre Approbation geschossen haben. Das Engagement tendiert jedenfalls vielfach leider gegen Null. Oder wollte da vielleicht jemand Herrn Missfelders Idee des sozial verträglichen Ablebens umsetzen?! Ich könnte kotzen, genau wie Eva.
Und wenn ich dann immer die Ausführungen von irgendwelchen Wissenschaftlern höre, die die Welt nur aus ihrer realitätsfernen Theorie kennen, krieg ich auch nen Kackreiz. Gestern Abend ging es bei Westpol (WDR) um Berufspendler und Mobilität. "Ja, die Leute sollen sich ja nen Arbeitsplatz in der Nähe ihrer Wohnung suchen..." Da leben einige pseudointelligente Menschen wieder nicht ganz in der Realität. Ich glaube, die meisten freuen sich, wenn sie keine langen Pendelstrecken zu bewältigen haben, aber wenn ihnen lediglich Arbeitsplätze in anderen Städten angeboten werden, ist das auch nicht die Schuld des Arbeitnehmers. Gleichzeitig empfinden die Arbeitsagenturen auch 50 km einfache Strecke als zumutbar.
Auch innerhalb der eigenen Stadt kann man u. U. längere Strecken fahren müssen. Wenn ich z. B. in Essen-Kettwig arbeiten würde, müsste ich auch jeden Tag 20 km fahren, auch wenn ich dann innerhalb der gleichen Stadt arbeiten würde - nach Herne sind es nur sieben Kilometer mehr, und da liegt immerhin noch Gelsenkirchen zwischen. Ich möchte es mal mit den Worten von Dieter Nuhr sagen: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten.
Evas Mama hatte nen Schlaganfall :o( - und das, obwohl sie bereits im Krankenhaus war. Schön, wenn man zig Ärzte um sich rum hat, und keiner kriegt irgendwas mit - zum Glück hat Evas Papa gemerkt, dass da was nicht stimmt mit seiner Frau. Komisch, die Mediziner-Ausbildung ist immer noch eine der schwierigsten in Deutschland, aber wenn ich mir die Kompetenz mancher Ärzte angucke, frage ich mich, auf welcher Kirmes manche Mediziner ihre Approbation geschossen haben. Das Engagement tendiert jedenfalls vielfach leider gegen Null. Oder wollte da vielleicht jemand Herrn Missfelders Idee des sozial verträglichen Ablebens umsetzen?! Ich könnte kotzen, genau wie Eva.
Und wenn ich dann immer die Ausführungen von irgendwelchen Wissenschaftlern höre, die die Welt nur aus ihrer realitätsfernen Theorie kennen, krieg ich auch nen Kackreiz. Gestern Abend ging es bei Westpol (WDR) um Berufspendler und Mobilität. "Ja, die Leute sollen sich ja nen Arbeitsplatz in der Nähe ihrer Wohnung suchen..." Da leben einige pseudointelligente Menschen wieder nicht ganz in der Realität. Ich glaube, die meisten freuen sich, wenn sie keine langen Pendelstrecken zu bewältigen haben, aber wenn ihnen lediglich Arbeitsplätze in anderen Städten angeboten werden, ist das auch nicht die Schuld des Arbeitnehmers. Gleichzeitig empfinden die Arbeitsagenturen auch 50 km einfache Strecke als zumutbar.
Auch innerhalb der eigenen Stadt kann man u. U. längere Strecken fahren müssen. Wenn ich z. B. in Essen-Kettwig arbeiten würde, müsste ich auch jeden Tag 20 km fahren, auch wenn ich dann innerhalb der gleichen Stadt arbeiten würde - nach Herne sind es nur sieben Kilometer mehr, und da liegt immerhin noch Gelsenkirchen zwischen. Ich möchte es mal mit den Worten von Dieter Nuhr sagen: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten.
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Dienstag, 27. März 2012
Ich sag's ja immer wieder: Jeder Rowdy...
...fährt nen Audi!
Gestern Morgen wollte ich kurz nach sieben eigentlich ganz friedlich zur Arbeit gurken, doch mich hinderten sowohl ein roter Seat als auch ein dunkelblauer Audi daran. Der Seat hatte mir ja immerhin nach vorne noch 40 cm Platz gelassen, der Audi hingegen jedoch keine 10 cm. Mit anderen Worten: ausparken nicht möglich! Ich hab ne Stunde lang versucht, den Kerl vor die Flinte zu kriegen, hab zwischenzeitlich bei meiner Mom, meiner Zimmerpflanze und meinem Personaldienstleister angerufen, um sie über die ach so anheimelnden Vorkommnisse zu informieren *GRRRRRRRRRRH*. Irgendwann hat meine Mom Sturm bei dem Typen geschellt - wenn alle Stricke gerissen wären, wäre ich halt mit ihrem Rosen-Resli zur Arbeit gegondelt - und da kam er auch raus. Angeblich hatte er mein Auto am Abend vorher gar nicht gesehen...hm, Clio ist zwar mit 4 m Länge kein riesiges Schlachtschiff, aber auch nicht übersehbar. Der Mensch bequemte sich dann mal endlich, den Wagen mal wegzufahren, sodass ich im Jagdgalopp nach Herne zur Arbeit entweichen konnte. KILL!!!
Echt, manche spielen "Hauptsache, ich stehe, der Rest der Welt ist mir egal." Gestern Abend habe ich auch gegenüber von alter Stelle geparkt, denn oberhalb gab's in der Straße nix mehr, zumal auch zwei Baustellen auf dem Bürgersteig zusätzlichen Parkraum wegnehmen und auf dem Parkstreifen zwei Häuser unterhalb brauchte ein Audi A2 (schon wieder ein Audi...) eine Parkplatzgröße, in die normalerweise ein 7er BMW zzgl. eines Twingos reinpassen würden.
Heute früh hatte ich zum Glück keine Probleme beim Ausparken, denn weder vor noch hinter mir parkte noch jemand. Ich hab auch gestern Abend meinen Vermieter angerufen, um mich zu erkundigen, ob ich den frei gewordenen Stellplatz im Hof haben könnte, um solche Situationen künftig zu vermeiden. Er wusste nicht genau, ob er den neuen Mietern neben der Garage auch den Stellplatz zugesagt hatte, wollte das aber prüfen und mir ansonsten den Stellplatz zur Verfügung stellen. Schön wär's jedenfalls.
Clio war natürlich auch unmütig wegen dem aufdringlichen Seat und dem gedankenlosen Audi, die ihn morgens daran gehindert hatten, Richtung Herne loszufahren. Als er gestern Abend an beiden Autos vorbei rollte, knurrte er nur fürchterlich und kam zu dem Ergebnis, dass das wohl für Audi-Fahrer typisch ist. Ich war zwar mal vor knapp fünf Jahren mit nem Audi-Fahrer liiert, der auch immer recht vernünftig geparkt hat, aber Ausnahmen bestätigen halt die Regel...
Renate, der ich per Mail davon berichtet hatte, konnte über soviel Gedankenlosigkeit auch nur den Kopf schütteln und echauffierte sich zeitgleich über einen Mercedes-Fahrer, der sie am Sonntag in einer Kreuzung angehupt hatte, denn: als Linksabbiegerin hat sie entgegenkommende Fahrzeuge durchgelassen! Also, normalerweise macht man das so, weil der entgegenkommende Geradeausverkehr Vorfahrt hat gegenüber dem Linksabbieger, aber Mercedes hat ja eingebaute Vorfahrt und vielfach haben die Fahrer auch entsprechend wenig Hirn (sorry, Groupie Thomas, aber Du fährst ja auch keinen Benz im klassischen Sinne, hihi!) bzw. diskriminieren gerne Kleinwagen *kill*. Gestern Abend auf dem Heimweg von Herne nach Essen hatte ich es auch mit so nem reizenden Exemplar von Mercedes-Fahrer der Marke schlecht gelaunter Anzugträger zu tun, der sowohl mich als auch einen vor mir fahrenden Ford-Fahrer bedrängte. Erst kam er nicht ausse Pötte, aber dann musste er natürlich zeigen, wer der verstrahlte Platzhirsch der A42 ist. Ich hab ihn gewähren lassen, Irre soll man machen lassen. Clio fragte sich, ob es auch intelligentes Leben unter den Benz-Fahrern gibt. Echt, die BMW-Fahrer verhalten sich jetzt meist vernünftig, aber Mercedes und Audi laufen ihnen echt den Rang ab, was Rücksichts- und Gedankenlosigkeit betrifft.
Gestern Abend wollte in Herne ein großer Pampers-Bomber (5er Touring) mit mir Wettrennen fahren. Ich hab mich nicht darauf eingelassen, zumal ich wusste, dass die Ampel eh gleich rot ist, wenn wir da angerauscht kommen - und ich bzw. Clio fahren nur mit sympathischen Menschen Rennen. Er musste natürlich auch etwas heftiger bremsen als ich, hihi. Der Wagen war ja okay, wenn auch silber nicht gerade meine Farbe ist, aber der Fahrer...er kam sich so cool vor, dass er vermutlich Eisberge pinkelt, denn Eiswürfel reichen da schon nicht mehr.
Gestern Morgen wollte ich kurz nach sieben eigentlich ganz friedlich zur Arbeit gurken, doch mich hinderten sowohl ein roter Seat als auch ein dunkelblauer Audi daran. Der Seat hatte mir ja immerhin nach vorne noch 40 cm Platz gelassen, der Audi hingegen jedoch keine 10 cm. Mit anderen Worten: ausparken nicht möglich! Ich hab ne Stunde lang versucht, den Kerl vor die Flinte zu kriegen, hab zwischenzeitlich bei meiner Mom, meiner Zimmerpflanze und meinem Personaldienstleister angerufen, um sie über die ach so anheimelnden Vorkommnisse zu informieren *GRRRRRRRRRRH*. Irgendwann hat meine Mom Sturm bei dem Typen geschellt - wenn alle Stricke gerissen wären, wäre ich halt mit ihrem Rosen-Resli zur Arbeit gegondelt - und da kam er auch raus. Angeblich hatte er mein Auto am Abend vorher gar nicht gesehen...hm, Clio ist zwar mit 4 m Länge kein riesiges Schlachtschiff, aber auch nicht übersehbar. Der Mensch bequemte sich dann mal endlich, den Wagen mal wegzufahren, sodass ich im Jagdgalopp nach Herne zur Arbeit entweichen konnte. KILL!!!
Echt, manche spielen "Hauptsache, ich stehe, der Rest der Welt ist mir egal." Gestern Abend habe ich auch gegenüber von alter Stelle geparkt, denn oberhalb gab's in der Straße nix mehr, zumal auch zwei Baustellen auf dem Bürgersteig zusätzlichen Parkraum wegnehmen und auf dem Parkstreifen zwei Häuser unterhalb brauchte ein Audi A2 (schon wieder ein Audi...) eine Parkplatzgröße, in die normalerweise ein 7er BMW zzgl. eines Twingos reinpassen würden.
Heute früh hatte ich zum Glück keine Probleme beim Ausparken, denn weder vor noch hinter mir parkte noch jemand. Ich hab auch gestern Abend meinen Vermieter angerufen, um mich zu erkundigen, ob ich den frei gewordenen Stellplatz im Hof haben könnte, um solche Situationen künftig zu vermeiden. Er wusste nicht genau, ob er den neuen Mietern neben der Garage auch den Stellplatz zugesagt hatte, wollte das aber prüfen und mir ansonsten den Stellplatz zur Verfügung stellen. Schön wär's jedenfalls.
Clio war natürlich auch unmütig wegen dem aufdringlichen Seat und dem gedankenlosen Audi, die ihn morgens daran gehindert hatten, Richtung Herne loszufahren. Als er gestern Abend an beiden Autos vorbei rollte, knurrte er nur fürchterlich und kam zu dem Ergebnis, dass das wohl für Audi-Fahrer typisch ist. Ich war zwar mal vor knapp fünf Jahren mit nem Audi-Fahrer liiert, der auch immer recht vernünftig geparkt hat, aber Ausnahmen bestätigen halt die Regel...
Renate, der ich per Mail davon berichtet hatte, konnte über soviel Gedankenlosigkeit auch nur den Kopf schütteln und echauffierte sich zeitgleich über einen Mercedes-Fahrer, der sie am Sonntag in einer Kreuzung angehupt hatte, denn: als Linksabbiegerin hat sie entgegenkommende Fahrzeuge durchgelassen! Also, normalerweise macht man das so, weil der entgegenkommende Geradeausverkehr Vorfahrt hat gegenüber dem Linksabbieger, aber Mercedes hat ja eingebaute Vorfahrt und vielfach haben die Fahrer auch entsprechend wenig Hirn (sorry, Groupie Thomas, aber Du fährst ja auch keinen Benz im klassischen Sinne, hihi!) bzw. diskriminieren gerne Kleinwagen *kill*. Gestern Abend auf dem Heimweg von Herne nach Essen hatte ich es auch mit so nem reizenden Exemplar von Mercedes-Fahrer der Marke schlecht gelaunter Anzugträger zu tun, der sowohl mich als auch einen vor mir fahrenden Ford-Fahrer bedrängte. Erst kam er nicht ausse Pötte, aber dann musste er natürlich zeigen, wer der verstrahlte Platzhirsch der A42 ist. Ich hab ihn gewähren lassen, Irre soll man machen lassen. Clio fragte sich, ob es auch intelligentes Leben unter den Benz-Fahrern gibt. Echt, die BMW-Fahrer verhalten sich jetzt meist vernünftig, aber Mercedes und Audi laufen ihnen echt den Rang ab, was Rücksichts- und Gedankenlosigkeit betrifft.
Gestern Abend wollte in Herne ein großer Pampers-Bomber (5er Touring) mit mir Wettrennen fahren. Ich hab mich nicht darauf eingelassen, zumal ich wusste, dass die Ampel eh gleich rot ist, wenn wir da angerauscht kommen - und ich bzw. Clio fahren nur mit sympathischen Menschen Rennen. Er musste natürlich auch etwas heftiger bremsen als ich, hihi. Der Wagen war ja okay, wenn auch silber nicht gerade meine Farbe ist, aber der Fahrer...er kam sich so cool vor, dass er vermutlich Eisberge pinkelt, denn Eiswürfel reichen da schon nicht mehr.
Mittwoch, 29. September 2010
Was Erfreuliches und was Nerviges
Gestern stellte ich eher zufällig fest, dass mein Buch "Liebe, Tod und Teufel" in einem Artikel der Online-Ausgabe der Ruhr-Nachrichten vom 20. September 2010 kurz positiv rezensiert wurde, zusammen mit einigen anderen, noch nicht so bekannten Autoren aus dem Ruhrgebiet und dem Münsterland. Juhu! Das war natürlich ein Grund zur Freude.
Wesentlich nerviger finde ich allerdings, wenn die FAZ einem die Welt erklären will. Gestern stieß ich eher zufällig über Twitter auf einen Artikel der FAZ, der die durchschnittliche Arbeitszeit der Deutschen mit 38,5 Wochenstunden angab und davon ausging, dass Frauen wesentlich weniger Überstunden machen als Männer, vor allem nicht jene Damen, die in Büroberufen tätig sind. Die FAZ war es auch, die vor einigen Jahren behauptet hat, Bottrop wäre die hässlichste Stadt Deutschlands. Hmmmm...ich frage mich immer, woher die FAZ ihre ominösen Erkenntnisse hat. Ich kenne genug Frauen im Büro - mich eingeschlossen - die einiges mehr als 40 Std. die Woche arbeiten und die eine Vielzahl von Überstunden anhäufen.
Vor allem: Was will uns das jetzt sagen? Soll das ein indirekter Appell an die Arbeitgeber sein, keine Frauen einzustellen, weil die eh nie Überstunden machen, damit sie ja pünktlich zu ihrer angeblichen Bestimmung - Mann, Herd, ggf. Kinder - kommen? Es wäre schön, wenn die FAZ ihre Behauptungen mal anhand der Praxis überprüfen würde, aber wenn ich natürlich Beamte befrage, die um punkt 8 Uhr ihre Stube öffnen und um punkt 16 Uhr schließen, dann kann ich sowas auch behaupten. Als ich vor einigen Jahren die berühmt-berüchtigte Steuerberatungsgesellschaft im Düsseldorfer Norden verließ, hatte ich sage und schreibe 160 Überstunden angehäuft, wovon mir nach Abfeiern einer gewissen Zahl auch noch jede Menge ausbezahlt wurden. Meine Freundinnen, die dort bis heute tätig sind, arbeiten auch als "Tippsen" meist wesentlich mehr als 40 Stunden und selbst hier in unserem kleinen Outplacement-Unternehmen leistet jede Einzelne von uns weit mehr als 40 Wochenstunden ihrer Arbeit.
Da fragt man sich auch, ob es für die FAZ-Redakteure noch ein Leben nach dem Feierabend gibt. Ist jemand ein schlechter Mensch, wenn er pünktlich Feierabend macht, weil er zuhause Familie, Freunde und Hobbies hat? Interessant ist allerdings, dass manche Männer ihre Sekretärinnen auch gerne bis in den späten Abend versklaven - vormittags sind die hohen Herren oft damit beschäftigt, die FAZ zu buchstabieren und nachmittags kurz vor Feierabend fällt ihnen ein, dass sie noch mal eben die Welt retten müssen. Frau und Kinder dienen da vielfach ohnehin eher zu Repräsentationszwecken, habe ich den Eindruck.
Zu dem Statement, dass Bottrop die hässlichste Stadt Deutschlands sei: Ich frage mich, ob der FAZ-Redakteur, der das verfassst hat, überhaupt mal selbst in Bottrop war oder ob er mal irgendwas vom Hörensagen übernommen hat. Schmudddelecken hat jede Stadt, übrigens auch Frankfurt am Main. Bottrop wiederum hat auch einige schöne Fleckchen Erde, und das nicht nur im eingemeindeten Kirchhellen.
Heute früh stellte ich mich mit meinem Clio ans Ende der Parkzone, unmittelbar vor den Beginn des Halteverbots. Ein 5er BMW hat's glatt noch gebracht, sich vor mich zu stellen, da man es BMW-Fahrern ja prinzipiell nicht zumuten kann, mal mehr als drei Meter zu laufen. Meine Hinterfrau hat mir genug Platz gelassen, aber auch die kann ja zwischendurch wegfahren, sodass ich von hinten auch noch zugeparkt werde. Echt, Denken ist Glücksache, vor allem bei BMW-Fahrern. Fahren die Redakteure der FAZ eigentlich auch alle BMW? Würde mich nicht wundern. Ich mag ja die Autos, aber in den seltensten Fällen die Fahrer...nicht umsonst sind BMWs ja häufiger Gegenstand von Satiren.
Wesentlich nerviger finde ich allerdings, wenn die FAZ einem die Welt erklären will. Gestern stieß ich eher zufällig über Twitter auf einen Artikel der FAZ, der die durchschnittliche Arbeitszeit der Deutschen mit 38,5 Wochenstunden angab und davon ausging, dass Frauen wesentlich weniger Überstunden machen als Männer, vor allem nicht jene Damen, die in Büroberufen tätig sind. Die FAZ war es auch, die vor einigen Jahren behauptet hat, Bottrop wäre die hässlichste Stadt Deutschlands. Hmmmm...ich frage mich immer, woher die FAZ ihre ominösen Erkenntnisse hat. Ich kenne genug Frauen im Büro - mich eingeschlossen - die einiges mehr als 40 Std. die Woche arbeiten und die eine Vielzahl von Überstunden anhäufen.
Vor allem: Was will uns das jetzt sagen? Soll das ein indirekter Appell an die Arbeitgeber sein, keine Frauen einzustellen, weil die eh nie Überstunden machen, damit sie ja pünktlich zu ihrer angeblichen Bestimmung - Mann, Herd, ggf. Kinder - kommen? Es wäre schön, wenn die FAZ ihre Behauptungen mal anhand der Praxis überprüfen würde, aber wenn ich natürlich Beamte befrage, die um punkt 8 Uhr ihre Stube öffnen und um punkt 16 Uhr schließen, dann kann ich sowas auch behaupten. Als ich vor einigen Jahren die berühmt-berüchtigte Steuerberatungsgesellschaft im Düsseldorfer Norden verließ, hatte ich sage und schreibe 160 Überstunden angehäuft, wovon mir nach Abfeiern einer gewissen Zahl auch noch jede Menge ausbezahlt wurden. Meine Freundinnen, die dort bis heute tätig sind, arbeiten auch als "Tippsen" meist wesentlich mehr als 40 Stunden und selbst hier in unserem kleinen Outplacement-Unternehmen leistet jede Einzelne von uns weit mehr als 40 Wochenstunden ihrer Arbeit.
Da fragt man sich auch, ob es für die FAZ-Redakteure noch ein Leben nach dem Feierabend gibt. Ist jemand ein schlechter Mensch, wenn er pünktlich Feierabend macht, weil er zuhause Familie, Freunde und Hobbies hat? Interessant ist allerdings, dass manche Männer ihre Sekretärinnen auch gerne bis in den späten Abend versklaven - vormittags sind die hohen Herren oft damit beschäftigt, die FAZ zu buchstabieren und nachmittags kurz vor Feierabend fällt ihnen ein, dass sie noch mal eben die Welt retten müssen. Frau und Kinder dienen da vielfach ohnehin eher zu Repräsentationszwecken, habe ich den Eindruck.
Zu dem Statement, dass Bottrop die hässlichste Stadt Deutschlands sei: Ich frage mich, ob der FAZ-Redakteur, der das verfassst hat, überhaupt mal selbst in Bottrop war oder ob er mal irgendwas vom Hörensagen übernommen hat. Schmudddelecken hat jede Stadt, übrigens auch Frankfurt am Main. Bottrop wiederum hat auch einige schöne Fleckchen Erde, und das nicht nur im eingemeindeten Kirchhellen.
Heute früh stellte ich mich mit meinem Clio ans Ende der Parkzone, unmittelbar vor den Beginn des Halteverbots. Ein 5er BMW hat's glatt noch gebracht, sich vor mich zu stellen, da man es BMW-Fahrern ja prinzipiell nicht zumuten kann, mal mehr als drei Meter zu laufen. Meine Hinterfrau hat mir genug Platz gelassen, aber auch die kann ja zwischendurch wegfahren, sodass ich von hinten auch noch zugeparkt werde. Echt, Denken ist Glücksache, vor allem bei BMW-Fahrern. Fahren die Redakteure der FAZ eigentlich auch alle BMW? Würde mich nicht wundern. Ich mag ja die Autos, aber in den seltensten Fällen die Fahrer...nicht umsonst sind BMWs ja häufiger Gegenstand von Satiren.
Mittwoch, 17. März 2010
Mercedes-Fahrer und lange Gesichter
Das Eine hat zwar nicht immer was mit dem Anderen zu tun, aber doch recht häufig. Gestern Abend bekam ich in unserem Parkhaus in der Luisenstraße jedenfalls die Krise: Neben mir parkte zum wiederholten Mal ein protziger Mercedes - und zwar so dicht neben meiner Fahrertür, dass ich nicht mehr einsteigen konnte. Bis dato stand der Vollpfosten wenigstens immer noch so, dass ich mich so gerade noch in die Fahrertür reinquetschen konnte, ohne sein und mein Auto zu beschädigen, aber gestern Abend stand der Typ so dicht neben mir, dass ich gezwungen war, von der Beifahrerseite aus rüber auf den Fahrersitz zu turnen. DAS ist eigentlich nicht Sinn und Zweck der Übung, aber bei Mercedes-Fahrern scheinen Denken und Rücksichtnahme wohl ein Fremdwort zu sein. Ich denke, dass eine ältere, gebrechliche oder körperbehinderte Person es nicht geschafft hätte, mal eben vom Beifahrersitz auf den Fahrersitz rüberzuturnen - zum Glück bin ich ja trotz Rheuma noch einigermaßen gelenkig. Trotzdem ist das keine Art, die Leute so zuzuparken. Da die Herren im dazugehörigen Kiosk über die Kennzeichen der Dauermieter auch eine Liste führen, werde ich mal fragen, ob der Besitzer des Pkw bekannt ist und mich dort beschweren, denn DAS war mittlerweile das dritte oder vierte Mal, dass der Vollpfosten so knapp neben mir eingeparkt hat *grummel*. Wenn andere das bei ihm machen würden, wäre das wahrscheinlich Majestätsbeleidigung...der Typ hat das Kennzeichen GL. Steht das zufällig für Gehirnlose Lusche?
Wenn Marina und ich hoch auf die erste Etage zum Klo gehen (ja, ja, in der Bank gibt es weniger Damen- als Herrentoiletten und im EG schon mal gar kein Damenklo...), kommen uns immer Gestalten entgegen, die zum Lachen in den Erdkern verschwinden, weil der Keller schon nicht mehr tief genug ist. Für manche scheint das ganze Leben eine Strafe zu sein...schade aber auch.
Wenn Marina und ich hoch auf die erste Etage zum Klo gehen (ja, ja, in der Bank gibt es weniger Damen- als Herrentoiletten und im EG schon mal gar kein Damenklo...), kommen uns immer Gestalten entgegen, die zum Lachen in den Erdkern verschwinden, weil der Keller schon nicht mehr tief genug ist. Für manche scheint das ganze Leben eine Strafe zu sein...schade aber auch.
Freitag, 11. September 2009
Belegexemplar und Vertrag sind angekommen
Nachdem ich schon geunkt hatte, dass irgendwelche missliebigen Menschen sich an meinem Briefkasten vergreifen könnten, kam gestern das Belegexemplar der Zeitschrift für Kryptozoologie bei mir an (das ich ja nochmals anfordern musste) und der Vertrag vom Verlag der deutschen Wirtschaft ist mittlerweile auch eingegangen. YIPIE!! Dort ist auch mein erster Artikel online unter dem folgenden Link:
http://www.vnr.de/b2b/kommunikation/bewerbungen/bewerbungsmappe-klemmhefter-oder-dreiteilige-mappe.html
Auf dem Portal sowie im Kurzprofil zu meinem Artikel in der Zeitschrift für Kryptozoologie gibt es ausnahmsweise mal ein ganz seriöses Foto von mir, das ja eigentlich auch für Bewerbungen gedacht ist, von denen gerade wieder einige meinen Account oder mein Haus verlassen.
Wenigstens habe ich gestern ein nettes Abschiedsgeschenk von einem von Thomas' Kunden bekommen, für den ich immer bezaubernde Anschreiben gezaubert habe. Nein, ich habe keinen Zauberkasten bekommen, sondern eine Tüte Werther's Original und eine Fußwanne, weil Petra und ich uns im Beisein des Kunden mal eine Fußwanne gewünscht hatten zwecks Kühlung der Füße, weil es zu dem Zeitpunkt schwül-warm war.
Thomas hatte gestern auch mal wieder etliche Clowns gefrühstückt - er fragte mich gestern Morgen, ob WIR auf der Fünften im Parkhaus stehen. Hm, er ist ne dreiviertel Stunde nach mir eingetrudelt - also wusste ich zwar definitiv, dass ICH auf der Fünften parke, weil ich geistig und körperlich anwesend war, als ich mein Auto dort abstellte, aber ob ER dort parkte, wusste ich natürlich nicht (woher auch). Wie sich gestern Abend herausstellte, hat er NICHT auf der Fünften geparkt (sondern vermutlich auf der Sechsten), aber auch so kann man(n) Gespräche anfangen ;o). Der liebe Thomas hat gestern auch versucht, mich ein wenig von meinem Frust-Trip runter zu holen, zumal ich ihm gesagt habe, dass ich denen hier am liebsten die Brocken vor die Füße geschmissen hätte nach der Nummer und ich für's nächste Projekt definitiv nicht mehr zur Verfügung stehe (das scheint ihn wohl geschockt zu haben), aber das ist ihm nur in Teilen gelungen, trotz der Tatsache, dass er mich öfter bezaubernd anlächelte und bisweilen (unfreiwillig) komisch war, aber die Nummer mit Petra schön reden zu wollen, das bringt's auch nicht. Meister der Verdrängung...?!
http://www.vnr.de/b2b/kommunikation/bewerbungen/bewerbungsmappe-klemmhefter-oder-dreiteilige-mappe.html
Auf dem Portal sowie im Kurzprofil zu meinem Artikel in der Zeitschrift für Kryptozoologie gibt es ausnahmsweise mal ein ganz seriöses Foto von mir, das ja eigentlich auch für Bewerbungen gedacht ist, von denen gerade wieder einige meinen Account oder mein Haus verlassen.
Wenigstens habe ich gestern ein nettes Abschiedsgeschenk von einem von Thomas' Kunden bekommen, für den ich immer bezaubernde Anschreiben gezaubert habe. Nein, ich habe keinen Zauberkasten bekommen, sondern eine Tüte Werther's Original und eine Fußwanne, weil Petra und ich uns im Beisein des Kunden mal eine Fußwanne gewünscht hatten zwecks Kühlung der Füße, weil es zu dem Zeitpunkt schwül-warm war.
Thomas hatte gestern auch mal wieder etliche Clowns gefrühstückt - er fragte mich gestern Morgen, ob WIR auf der Fünften im Parkhaus stehen. Hm, er ist ne dreiviertel Stunde nach mir eingetrudelt - also wusste ich zwar definitiv, dass ICH auf der Fünften parke, weil ich geistig und körperlich anwesend war, als ich mein Auto dort abstellte, aber ob ER dort parkte, wusste ich natürlich nicht (woher auch). Wie sich gestern Abend herausstellte, hat er NICHT auf der Fünften geparkt (sondern vermutlich auf der Sechsten), aber auch so kann man(n) Gespräche anfangen ;o). Der liebe Thomas hat gestern auch versucht, mich ein wenig von meinem Frust-Trip runter zu holen, zumal ich ihm gesagt habe, dass ich denen hier am liebsten die Brocken vor die Füße geschmissen hätte nach der Nummer und ich für's nächste Projekt definitiv nicht mehr zur Verfügung stehe (das scheint ihn wohl geschockt zu haben), aber das ist ihm nur in Teilen gelungen, trotz der Tatsache, dass er mich öfter bezaubernd anlächelte und bisweilen (unfreiwillig) komisch war, aber die Nummer mit Petra schön reden zu wollen, das bringt's auch nicht. Meister der Verdrängung...?!
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