Posts mit dem Label Sterne werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Sterne werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 13. Februar 2016

Erst Sonne - jetzt wieder Wolken

Gestern Abend war der Himmel bis auf ganz leichten Dunst sternenklar und heute Morgen schien die Sonne von einem fast wolkenlosen Himmel - leider war es auch dementsprechend kalt. Als ich um 10.45 Uhr mit Clio zu einem kurzen Einkauf startete, musste ich nur noch seine Frontscheibe enteisen - die dünne Eisschicht ließ sich jedoch problemlos entfernen - der Rest war bereits abgetaut.

Während ich zur Sparkasse, nach Netto und zur Rosen-Apotheke fuhr, war es richtig schön sonnig, aber jetzt bewölkt es sich wieder. Es soll ja auch Regen runter kommen. Bis dato ist es aber noch trocken. Die Temperatur betrug heute Vormittag jedenfalls 5°C.

Gleich schreibe ich dann mal an meinem E-Book "Heißes Halloween in Schönebeck" weiter. In dem E-Book ist es am 31. Oktober ungewöhnlich warm und schwül für die Jahreszeit - also ein nettes literarisches Kontrastprogramm zur Kälte :o).


Sonntag, 7. Juni 2015

Ein originelles Gewitter

Für Freitagnacht waren ja lt. Wetterbericht heftige Gewitter angekündigt. Gegen 22 Uhr sah es über Gerschede tatsächlich nach Gewitter aus, zumal auch der Wind böig auffrischte, aber die dunklen Wolken hatten sich gegen 22.30 Uhr schon wieder fast aufgelöst. Zwischen den Schleierwölkchen konnte man einzelne Sterne hervor lugen sehen.

Da die Nacht ziemlich warm war, habe ich sowohl meine Balkontür als auch mein Küchenfenster zunächst auf Kipp gelassen - bis mich um 0.50 Uhr ein lauter Donner und ein greller Blitz aus dem Schlaf rissen. Draußen regnete es heftig. Ich habe schnell die Balkontür und das Küchenfenster geschlossen, wobei der Regen noch ein wenig heftiger wurde. Sammy klebte an meinem Unterschenkel, d. h. ich hatte mal wieder ein Geschwür mit Haarschleife am Bein :o). Nach fünf oder sechs Donnern und etwa der gleichen Anzahl an mehr oder weniger grellen Blitzen hatte sich das Gewitter aber schon wieder beruhigt, sodass ich recht schnell wieder eingeschlafen bin. Gestern war von dem Gewitter aber nix mehr zu merken, nur einige kleine Pfützen auf dem Garagendach zeugten noch vom Starkregen der vergangenen Nacht.

                      Ein Gewitter am Morgen des 20. Juni 2013 - (c) Alexandra Döll, Essen

In Düsseldorf-Eller hat es laut Veronikas Auskunft nur einmal geblitzt und einmal langanhaltend gedonnert, wenn auch ziemlich leise. Bei Renate im Düsseldorfer Norden ist gewittertechnisch sogar gar nix passiert.

Zur Feier des Tages gibt es noch einige lustige, von mir im Büro in Herne gezeichnete Cartoons aus dem Jahr 2012 - die Comics haben allerdings nix mit Gewitter zu tun, dafür aber hauptsächlich mit ES, der meine beiden Mädels gestern so auf dem Foto begeistert hat :o)).

(c) Alexandra Döll, Essen

Donnerstag, 12. Februar 2015

Der Frühling juckt! :o)

Draußen wird es milder, wenn es auch noch nachts sehr kalt ist und es leichten Frost gibt. Offenbar nähert sich der Frühling mit Sonnenschein, auch wenn es am Samstag wieder regnen soll...

Da offenbar der Frühling juckt, haben sich gestern Abend, als viele Sterne von einem klaren Himmel funkelten, wieder drei Puppen unter mein Bett verirrt - Chuckie die Mörderpuppe, die Stinki-Puppe und die ES-Puppe. Sammy war wieder völlig verängstigt wegen Chuckie, der aber gar keine Notiz von ihr nahm, sondern stattdessen lieber Leichenteile picknickte (nicht gerade appetitanregendes Leibgericht, aber jedem Tierchen sein Pläsierchen...). Die ES- und die Stinki-Puppe haben sich unter meinem Bett wiederum wegen mir gestritten und sich dabei mit französischem Kartoffelsalat beworfen - geil, dann kann ich die Reste demnächst auch noch vom Parkettboden entfernen, wenn ich den Boden in meinem Wohnschlafzimmer putze :o). Die Stinki-Puppe hat die ES-Puppe schließlich in meinen Keller gezerrt und die kleine ES-Puppe gezwungen, meine alten Ozzy Osbourne-Platten rückwärts abzuspielen, aber das gab nur ein großes Geheul, natürlich von der ES-Puppe. Danach haben sich die ES- und die Stinki-Puppe raus auf die Straße begeben und sich dort geprügelt, sodass mein Clio, der am Nachbarhaus geparkt ist, erstmal Ringrichter spielen musste :o). Allerdings hat Clio auch Wetten darauf angenommen, welche der beiden Puppen gewinnt - komisch, die meisten anderen Fahrzeuge bei uns in der Straße hatten auf die Stinki-Puppe gesetzt :o).

Mond und Sterne haben das Treiben in meinem Wohnschlafzimmer bzw. später im Keller und auf der Straße offenbar im Kopf nicht ausgehalten, denn sie haben sich wenig später hinter Wolken versteckt :o))). Chuckie die Mörderpuppe hingegen hat ungerührt unter meinem Bett weitergepicknickt und ist irgendwann wortlos verschwunden, sodass auch Sammy beruhigt schlafen konnte.

                               Sammy - hat Angst vor Chuckie der Mörderpuppe

Mittwoch, 26. November 2014

Rodeln nach Sonnenuntergang unter der Mondsichel :o)

An einem kalten, verschneiten Abend mit klarem Himmel machen sich die Männergärtnerinnen mit ihren Schützlingen zzgl. einiger Schlitten auf dem Weg zum nicht allzu weit entfernten Westerberg, um dort eine Rodelpartie zu veranstalten - unter der Mondsichel und dem Sternenzelt macht das sicherlich doppelt soviel Spaß. Netterweise verkaufen einige Schülerinnen des MGB an der Fürstäbtissinstraße an einem Stand Heißgetränke für einen guten Zweck.

Obwohl die Sonne bereits untergegangen ist, ist noch einiges am Rodelhang oberhalb des ehemaligen Zirkusplatzes an der ehemaligen Jugendverkehrsschule Borbeck los, denn neben den Männergärtnerinnen und ihren großen männlichen Kindern sind auch noch jede Menge Eltern mit ihren Sprößlingen am Rodelhang anzutreffen.


Mondsichel gestern Abend nach Sonnenuntergang über Bedingrade - (c) Alexandra Döll, Essen

Der eigentliche Rodelhang liegt oberhalb eines Weges an einem kleinen Waldstück in unmittelbarer Nähe der Skater-Anlage am Abzweig Aktienstraße, aber es gibt noch den steilen, stets vereisten Todesberg, der Richtung Schlosspark liegt und den kleinen Anfängerhügel, der auf dem ehemaligen Zirkusplatz an der Frintroper Straße ausläuft. Alex und ihre beiden Mitstreiterinnen untersagen ihren Schützlingen streng, den vereisten Todesberg zu nutzen, denn bei den übermütigen Herren weiß frau ja nie :o).

Der Charmin Bear hat eigentlich gar keine Lust zum Rodeln - ihm hat es schon gereicht, dass er den Schlitten fast die ganze Fürstenbergstraße hinauf ziehen musste, dann noch 30 m weiter bis zum ehemaligen Zirkusplatz und auch noch den Anfängerhügel hinauf bis zu einer kleinen Baumgruppe in der Mitte des Hügels, sodass er lieber beginnt, einen Schneemann zu bauen - sehr interessiert beobachtet von zwei kleinen Mädchen, die viel lieber mit dem großen Mann mit der bärenhaften Figur und dem gutmütigen Gesicht rodeln möchten. Als das ältere der beiden Mädchen ihn bittet, doch mal mit ihr und ihrer kleinen Schwester den Anfängerhang hinunter zu rodeln, antwortet er: "Neeee, möcht' ich nich...ich kann nicht!" Das stört die beiden Mädchen aber gar nicht, dass der Charmin Bear weder möchte noch kann, sie bearbeiten ihn einfach weiter, bis der Charmin Bear seufzend nachgibt und sich mit den beiden Kindern auf den Schlitten setzt, um den Anfängerhang hinunter zu rodeln - der eigentliche Rodelhang wäre ihm zu wild und der Todesberg, den er ja ohnehin nicht benutzen soll, sowieso. Das ist das Ergebnis, dass der Charmin Bear wenig später an seine Versicherung melden muss:

Ich rodelte mit zwei kleinen Mädchen, die mich einfach angesprochen haben, den nicht sehr steilen Anfängerhang herunter. Unten auf dem ehemaligen Zirkusplatz angekommen, kippten wir zunächst vom Schlitten, der dann den dort abgestellten Porsche von Herrn Weidenfeller touchierte und schließlich einfach ohne uns weiterfuhr.

Steffi, die eigentlich nicht besonders grobmotorisch veranlagt ist, bekommt allerdings wenig später auch Probleme, die sich für ihre Versicherung folgendermaßen lesen:

Als ich den Hang am Westerberg in Essen-Borbeck hinunter rodelte, tauchte ein unsichtbarer zweiter Schlitten aus dem Nichts auf, stieß mit meinem zusammen und verschwand dann spurlos.

Jedenfalls hat Steffi sich bei diesem unfreiwilligen Zusammenstoß mit dem anderen, offenbar herrenlosen Schlitten den Fuß verstaucht :o(.

Der Stationsarzt nutzt zwar den normalen Rodelhang, genau wie Steffi, aber besonders geschickt ist er dabei nicht - jedenfalls nicht beim Bremsen, denn er saust einfach über den Weg hinweg in das kleine Waldstück hinein :o). Seiner Versicherung meldet er Folgendes:

Ich rodelte den Hang am Westerberg hinunter, konnte mich aber einfach nicht mehr erinnern, wie man bremst. Ich sauste über den Weg am Fuße des Hanges hinweg in das kleine Waldstück, fand dort ein großes Schlagloch und blieb in demselben. Später entdeckten mich so ein paar Eulen in meinem Loch. 

ES rodelt zu seiner eigenen Sicherheit begleitet von Renate den Hang hinunter, aber auch hierbei kommt es zu Missgeschicken - zumindest als Renate mal alleine rodelt und ES einfach nicht die Bahn frei gibt, obwohl Renate vorher laut und deutlich "Vorsicht, Brennholz!" gerufen hat. ES hat sie nur großäugig angestarrt und dann passierte das, was Renate ihrer Versicherung melden musste:

Da Monsieur T. [ES] sich einfach nicht entscheiden konnte, den Hang frei zu machen bzw. in die eine oder andere Richtung zu laufen, fuhr ich einfach über seinen Fuß - mein Schlitten benahm sich dabei wie ein Katapult. Ich sah Monsieur T.s trauriges Gesicht langsam vorüber schweben, dann schlug er hinter meinem Schlitten im Schnee auf. 

Alex bekommt Probleme mit Thomas, der einfach unentschlossen unten am Fuße des Hangs stehen bleibt und sich offensichtlich auch nicht entscheiden kann, was er tun soll - Alex' Warnung "Vorsicht, Brennholz!" hat da leider auch nix genützt. Also meldet sie ihrer Versicherung:

Schon bevor ich Herrn M. [Thomas] anfuhr, wusste ich, dass er den Rodelhang niemals unversehrt verlassen würde. 

Thomas hat sich bei dem Intermezzo leider den Fuß verstaucht, genau wie Steffi. Das liegt aber auch daran, dass Thomas sich einfach nicht entscheiden konnte, mal zur Seite zu gehen - stattdessen hat er lieber unentschlossene Pirouetten unten auf dem Weg gedreht und gestammelt: "Ja, hmm....ich weiß nicht...was meinst du denn?!" :o)

Eigentlich sollten die großen männlichen Kinder NICHT den Todesberg nutzen, aber Thorsten und Stinki sind mal wieder eigensinnig und rodeln trotzdem den vereisten Hang hinunter, was zu einigen Katastrophen und Blessuren führt, vom Anschiss durch die Männergärtnerinnen ganz zu schweigen :o).

Thorsten meldet seiner Versicherung Folgendes:

Ich rodelte den sog. Todesberg am Schlosspark Borbeck hinunter, gefolgt von Herrn U. [Stinki]. Da ich Lenken und Bremsen leider immer noch überbewertet finde, schlingerte mein Schlitten Richtung Teich am Fuße des steilen Berges und machte ein Hopserchen über die Mauer in den Teich, wo ich nach einem kurzen Flug mit dem Schlitten umkippte und dann ins Eis einbrach. Danach verlor ich die Herrschaft über meinen Schlitten. Bei der Gelegenheit habe ich leider auch noch ein Blesshuhn überfahren. Es gab seine Schuld zu, da ihm dies schon einmal passiert war.

Anschließend bekamen die Ärztinnen in der Notaufnahme des Philippusstifts in Essen-Borbeck alles von mir gezeigt, was sie sehen wollten.  

Stinkis Erlebnisbericht an seine Versicherung nach der mörderischen Rodelpartie vom Todesberg durch den Schlosspark bis hinunter zum Teich ist allerdings auch nicht besser:

Ich folgte Herrn G. [Thorsten] mit meinem Schlitten und sang dabei übermütig Holadihiahoppsassa. Da wir heute den ganzen Tag aufgrund des bevorstehenden Weihnachtsfestes mit Tannenzweigen in unserem Männergarten an der Fürstenbergstraße hantiert hatten, wuchs mir plötzlich und unerwartet eine Tanne ins Gesichtsfeld, sodass ich nichts mehr sehen konnte. Ich landete schließlich aufgrund meiner tannenbedingten Sehbehinderung neben Herrn G. im Teich und wurde von einem Erpel mit Fluppe im Schnabel mit den Worten "Du bist bestusst!" bedacht. Später hörte ich von abendlichen Spaziergängern im Schlosspark, dass der Erpel schwachsinnig sei. Ich habe den Erpel auch gefragt, wat denn mit ihm eigentlich los ist.

Anschließend musste ich, genau wie Herr G und unsere Schlitten., wegen starker Beschädigung abgeschleppt werden. Die Ärztinnen in der Notaufnahme des Philippusstiftes bekamen alles zu sehen, was sie sehen wollten. 

Diese Dinge im Schlosspark Borbeck bzw. am Westerberg haben jedenfalls dafür gesorgt, dass der Mann in der Mondsichel erst mal ein Universums-Schnäpschen brauchte :o).   


Donnerstag, 29. August 2013

Die kiffende Monsichel :o)

Mittlerweile nimmt der Mond ja wieder ab, sodass er jetzt als Halbmond am frühen Morgenhimmel zu sehen ist. Heute Morgen hatte der Mond einen Schweif bzw. Hof, was ja auf einen nahenden Wetterwechsel hindeutet. Sammy freute sich jedenfalls, dass es am Morgenhimmel möndelte - mittlerweile wird es ja wesentlich später hell als noch vor einem Monat.

Dass der Mond einen Hof hatte, hat aber noch nen ganz anderen Grund außer den bevorstehenden Wetterwechsel: Der Mond hatte einen Stummel im Mund und kiffte fröhlich am Himmel vor sich hin - die Rauchwölkchen waren dann wohl ein weiterer Grund für den Hof, hihi :o).

Neben der bekifften Mondsichel waren auch noch eine Menge Sterne zu sehen, vor allem natürlich die Venus im Osten, die viel heller leuchtet als alle anderen Sterne. Die typischen Wintersternbilder sind jedenfalls auch schon im Südosten zu sehen.

Dienstag, 7. August 2012

Heute eher herbstlich

Eigentlich haben wir ja Hochsommer, aber heute mutet das Wetter eher wie Herbst an *bibber*. Heute Nacht wurde ich einmal um 2.30 Uhr wach. Der Mond und die Sterne funkelten von einem klaren Himmel. Nachdem ich mal pullern war, habe ich mich wieder hingelegt, bis um halb fünf der Wecker klingelte. Beim Lüften stellte ich ebenfalls fest, dass es sehr kühl war. Auch meine Stofftiere haben rumgenöhlt - Sammy zog sich jedenfalls ein Morgenmäntelchen an und freute sich auf meinem Balkon, dass es hell möndelte :o).

Momentan ist es draußen nicht sonnig, sondern eher grau in grau. Es kann nur besser werden. Lt. UWZ soll uns ja bald ein stabiles sommerliches Hoch ins Haus stehen - leider wurde aber nicht das Jahr dazu geschrieben *seufz*. Ab morgen habe ich Urlaub und hoffe, dass das Wetter dann mal wieder besser wird.

Sonntag, 20. Mai 2012

Hihihi!!!

Als ich gestern beim Friseur Strähnchen gezogen bekam und mich mit Praktikantin Jessi unterhielt, kamen wir beide zu dem Ergebnis, dass wir Bayern München nicht mögen und deshalb beim "Finale dahoam" zu Chelsea halten werden :o). Meine Mom wurde nebendran von Azubine Fee frisiert und die ist sogar gestern extra nach München zum Spiel geflogen, weil sie Fan von dem blöden Verein ist. Sie wollte mir schon am Hinterkopf das Bayern München-Emblem reinrasieren, da sie meine und Jessis Abneigung gegen ihren Lieblingsverein so gar nicht verstehen konnte - nein, danke! :o)

Da gestern mal wieder nichts Gescheites in der Glotze war, habe ich mir das Spiel auch angesehen. Was ich sagen muss: Bayern ist zwar wesentlich mehr gerannt als Chelsea, aber Chelsea hat das Spiel im Elfmeterschießen für sich entschieden, hihi. Schon als Schweini anlief, um den Elfmeter zu treten, wusste ich, dass der Ball nicht ins Tor gehen würde - so war es dann auch, denn er hat den Pfosten getroffen, hähähähä. Menschlich tat es mir schon leid für ihn, aber Arroganz wird auch schon mal bestraft. Es kann keiner was dafür, wenn Herr Ribery gestern innerhalb der regulären Spielzeit eher ne hohe Affinität zum Außennetz hatte und nicht zum Inneren des Tors und wenn Omma Gomez vorm Tor auf den Poppes fällt wie ein Kind, das gerade laufen lernt, und dann den Ball noch meterhoch übers Tor semmelt.

Lustigerweise haben noch mehr Menschen wie ich in Gerschede gedacht, denn immer, wenn Chelsea nen Elfer verwandelt hat, wurde gejohlt - die kleine Bayern-Fangemeinde auf der Ecke Reuenberg/Gerscheder Straße wurde nachher immer stiller. Am lustigsten war die Situation, als Thomas Müller in der 83. Spielminute das 1 : 0 für Bayern erzielte: Die Chelsea-Anhänger riefen laut und hörbar "Oh nein!", dann etwa 20 Sekunden Totenstille da draußen, dann kam ein schüchternes "Tooor!" von der Ecke Reuenberg/Gerscheder Straße :o) - das war aber sehr verhaltener Torjubel. Tja, die meisten Menschen im Ruhrgebiet mögen Bayern München nicht und da wollte der weibliche Bayern-Fan wohl keinen auf die Mütze kriegen.

Nach dem letzten, durch Chelsea erfolgreich verwandelten Elfmeter waren meine Stoffis außer Rand und Band - Sammy machte nen Salto, Ecki grölte auf dem Balkon "FC Bayern - forever großer Scheiß", Rudolf-Dieter tanzte mit Clio draußen auf dem Balkon und Erna flog gemeinsam mit Urmel achtmal um den Kirschbaum. Lemming Christoph begrub seine Suizid-Absichten nach dem Sieg von Chelsea, während Steffi mit Grubenlampe bewaffnet mit dem Gleitschirm über den Pott segelte und Bonbons abwarf. Mein Clio im Hof hat drei glitzernde Libellen gerülpst und die direkt nach München geschickt, versehen mit schönen Grüßen aus E-Gerschede. Escort und Corsa jubelten auch, weil Bayern verloren hatte. Passend dazu leuchteten die Sterne von einem mittlerweile klaren Himmel und die Blume, die Renate mir zum Geburtstag geschenkt hattte, setzte immer mehr Blüten an - offenbar sind sowohl die Sterne als auch die Blume Anhänger von Chelsea.

Hm, wenn Dortmund, Schalke, Werder Bremen, der HSV oder wer auch immer gegen Chelsea gespielt hätte, hätte ich natürlich auch zu der jeweiligen deutschen Mannschaft gehalten, aber bei den Bayern ging das gar nicht, hehe, und mit der Meinung stand ich ja nicht alleine da. Manche mögen das als unpatriotisch empfinden - ich nenne es konsequent.

Montag, 21. November 2011

Wenn ich nachher in meinem Clio sitze...

...werde ich ihn zunächst mal betanken, da er mal wieder ein wenig Sprit benötigt, damit er mich auch weiterhin brav von A nach B bringt. Wenn ich dann getankt habe - voraussichtlich am Freiligrathplatz in Düsseldorf - werde ich mich in meinen Clio setzen und lauthals singen "Clio, zeig mir die Sonne, zeig mir die Sterne und zeig mir den Mond...!" *träller* Das bietet sich vor allem dann an, wenn im Radio wieder die nervenzerrenden Klassiker "Bye-bye Hollywood Hills", "I don't dance" oder "Something in the Water" laufen...ich glaube, Clio freut sich dann mehr über den Gesang seiner Fahrerin als über dieses Kindergedudel. Manchmal lohnt es sich wirklich mehr, doch ne CD in den Player zu schieben - Clio freut sich dann auch, wenn schwermetallische Klänge aus seinen Boxen dröhnen *schepper*.

Da es ja schon langsam dunkel wird, wenn ich von Düsseldorf nach Essen zurück fahre und es morgens, wenn ich in Gerschede starte, auch noch dunkel ist, ist es im Moment für Clio schwer, mir die Sonne zu zeigen, wofür der Wagen aber natürlich nix kann. Die Sterne und den Mond kann er mir derzeit praktisch täglich zeigen, weil der Himmel klar und meist nahezu wolkenlos ist. Am 25. November ist übrigens Neumond. Da es morgens auch noch dunkel ist, konnte ich heute Morgen noch nicht feststellen, ob da wieder ein neues, mit dem Finger gemaltes Herzchen auf dem Lack meines fahrbaren Untersatzes hinterlassen wurde, denn die Heckscheibe war auch nicht befroren, sondern nur beschlagen :o).

                         Meine schwermetallische, teuflisch freundliche, fahrbare Jukebox
                         - (c) Alexandra Döll, Essen

Dienstag, 20. September 2011

Sternenhimmel über Gerschede

Heute früh, bevor die Wolken kamen *frust*, konnte ich mich an einem wunderschönen, klaren Sternenhimmel erfreuen, genau wie gestern Abend. Das Nordische Kreuz ist ebenso zu sehen wie der Große Wagen und der Kleine Bär *freu* - und das Sternbild Geile Gewürzgurke darf natürlich auch nicht fehlen, hihi. Auch die Venus steht hell und freundlich am Himmel. Heute Morgen hatte sich noch der abnehmende Halbmond dazu gesellt. Um 5.15 Uhr war jedoch vorbei mit der Herrlichkeit am Himmel, denn dann zogen die ersten Wolken auf *nerv*. Nun haben wir eine gleichmäßige graue Wolkendecke über uns, aber wenigstens soll es niederschlagsfrei bleiben.

Mein Gatte ist gerade nach Rewe zum Carlsplatz getapert und hat jetzt, nachdem er wiedergekommen ist, eisige Hände. Es ist aber auch kalt draußen - ich merke es jeden Morgen, wenn ich auf'm Balkon eine rauche, und insbesondere an sternenklaren Tagen *bibber*. Mittlerweile muss ich mir wenigstens ne Jacke drüber ziehen, daran merkt man, dass der Herbst mit Riesen-Schritten näher kommt. Meteorologisch haben wir ja schon seit 1. September Herbstanfang, kalendarisch ist das erst in drei Tagen der Fall. Auch meinen Stofftieren ist es morgens mittlerweile zu kühl, um Sterne zu gucken bzw. den Mond anzufreundeln, insbesondere natürlich meinem trächtigen Lieblings-Stofftier Sammy :o).

Montag, 30. Mai 2011

Sternenhimmel über Gerschede

Ich bin ja wettertechnisch sehr interessiert, wie man auch an meinen Suite101-Artikeln gut erkennen kann :o), auch wenn das Wetter für mich nicht das Dauer-Small-Talk-Thema ist wie bei unserem Kollegen, der ständig im Konjunktiv lebt und uns immer übers Wetter in seiner Region informiert bzw. uns auch übers Wetter informiert, wenn er vor Ort ist und wir selbst vom Fenster aus sehen, wie es draußen aussieht :o/. Ich schaue aber nicht nur gerne aus wettertechnischen Gründen in den Himmel, sondern mag auch Himmelskörper, die dort insbesondere abends und nachts anzutreffen sind.

Heute früh gab es ein wunderschönes Morgenrot über Bottrop im Nordosten und im Osten war zudem noch die Mondsichel aufgegangen, denn in zwei Tagen ist ja Neumond. Das sah wirklich total schön aus. Sammy drehte durch wg. der Mondsichel und freute sich, dass es möndelte :o).

Bei Dunkelheit schaue ich also auch gerne in den Sternenhimmel. Da ich vorher im dicht besiedelten Frohnhausen in der Nähe der A40 gewohnt habe und die Gegend eher städtisch geprägt war, gab es soviele Lichtquellen, dass der Sternenhimmel im Osten gar nicht so gut zu erkennen war - wenn ich aus dem Küchenfenster geschaut habe, das Richtung Süden/Südwesten lag, gab es zwar mehr zu sehen, aber auch dort waren genug Lichtquellen wie etwa der Schriftzug des Cinemaxx am Rhein-Ruhr-Zentrum im benachbarten Mülheim, sodass der Blick auf den Sternenhimmel auch da nicht ungehindert möglich war.

Seit ich in Gerschede wohne und meine Wohnung nach hinten raus liegt, kann ich, weil es hinten raus natürlich dunkler ist als zur Straße hin, kann ich die Sterne am Nachthimmel viel besser sehen, u. a. auch eine Ansammlung von Sternen, die ein Kreuz zu bilden scheinen. Ich bin nicht so bewandert, was Sternbilder betrifft - das Gebilde ist jedenfalls derzeit im Süden zu sehen. Cassiopeia - ein Sternbild, nach dem Uli immer gesucht hat, wenn wir mal nachts spazieren gegangen sind - ist übrigens auch leicht zu finden :o), wenn ich von meinem Balkon aus in die Sterne schaue. Gemäß einer Karte von Sternbildern unter sternregister.de kann ich sogar die nördliche Krone sehen.

Gerade habe ich dann auch herausgefunden, wie das Kreuz aus Sternen heißt: Es ist das Sternbild Schwan. Auch das Sternbild Skorpion habe ich schon beobachten können. Mal schauen, wenn mal wieder eine klare Nacht ist, was mir noch alles für Sternbilder auffallen :o).

Montag, 4. April 2011

Premiere im Jahr 2011: Das erste Gewitter

Am Samstag herrschte ja schönstes Wetter über Essen und dem Ruhrgebiet, sodass der April schon eher wie ein Mai oder Juni anmutete. Nachdem ich am Vormittag noch ein wenig shoppen war, war ich nachmittags noch mit meinen Eltern bei Meffert Eis essen. Im Laufe des Spätnachmittags und Abends zogen bereits Wolkenfelder auf; als ich um 0.15 Uhr ins Bett ging, hatte der Himmel zumindest teilweise wieder aufgeklart, denn man konnte einige Sterne sehen.

Also schlief ich ruhig und fluffig ein, nachdem ich meine lärmende Nachbarin über mir mal zur Raison gebracht hatte (hat das Blag eigentlich keine Hobbys außer andere Leute nerven???). Irgendwann hatte ich einen ziemlich verrückten Traum: Ich saß mit Marina und Steffi vor einem etwa 4 x 6 m großen Feld, das mit Parkett ausgelegt und von Scheinwerfern umgeben war. Es sollte da wohl ne Modenschau stattfinden, aber wie ein Catwalk sah das Ganze nun wirklich nicht aus. Steffi hatte ein Mikro in der Hand, doch irgendwann stand sie ohne jeden ersichtlichen Grund mit genervtem Gesicht auf, drückte mir das Mikro in die Hand und sagte: "Moderier du das mal besser - die Leute könnten sonst hören, dass ich sie für bekloppt halte!" Mit diesen Worten verschwand sie und ward nicht mehr gesehen. Marina und ich lächelten uns etwas irritiert an. Dann betraten einige Kollegen von uns den schon gut gefüllten Saal - Timo, Rainer, Thomas und meine frühere Sekretariatskollegin Wera. Ich hab den Platz neben mir für mein Groupie frei gehalten. Er setzte sich gerade neben mich, als dann aus irgendeinem Grund das Blitzlichtgewitter los ging. Danach wurde ich wach, zumal das Blitzlichtgewitter in meinem Traum einen sehr realen Hintergrund hatte: Draußen blitzte es nämlich tatsächlich und donnerte auch - zwar nicht laut, aber doch gut vernehmbar. Sammy, die bis dato friedlich neben mir gelegen hatte, nöhlte rum, weil sie Gewitter bei Dunkelheit - es war 6.25 Uhr - nicht mag. Noch mehr nöhlte sie, als ich, während es weiterhin aus Nordosten blitzte und leise donnerte, mal eben aufs Klo verschwand. Bevor ich wieder ins Bett ging, habe ich mir noch eine im Wohnzimmer geraucht und was getrunken - Sammy saß neben mir auf der Couch und meckerte, weil ich sie bei Gewitter alleine im Schlafzimmer zurückgelassen habe; dabei waren doch ihre ganzen Stofftier-Freunde auch da, die beruhigend auf sie einredeten.

Kurz nach halb sieben habe ich mich dann wieder mit meinem Lieblings-Stofftier hingelegt und bereits im Einduseln blitzte es noch einmal - ein Donner folgte jedoch nicht mehr. Binnen weniger Minuten war ich wieder eingepennt, genau wie Sammy mit der roten Haarschleife.

In Düsseldorf und Köln hat es wohl kein kurzes Gewitter gegeben, wie mir mein Göttergatte, meine Ehefrau und meine Verlobte mitgeteilt haben. Nachmittags hat's bei uns in Essen auch noch gekübelt wie aus Eimern, aber Blitz und Donner waren dem Ganzen nicht beigemischt.