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Montag, 17. Februar 2014

Ein lustig-skurriler Traum

Gestern Abend bin ich doch tatsächlich beim Tatort leicht eingenickt, weil der Jubiläumsfall aus Ludwigshafen mit den Kommissaren Lena Odenthal und Mario Koppa stinklangweilig war *gähn*. Selbst der Vollmond, der anfangs von einem sternenklaren Himmel leuchtete, deckte sich schließlich mit dicken Wolken zu. So einen langweiligen Tatort habe ich leider selten gesehen - ich weiß noch nicht mal, wie er ausgegangen ist.

Den lustig-skurrilen Traum hatte ich allerdings heute Morgen, kurz bevor ich aufstand. Ich hatte doch glattweg eine "Herren-Budike" (Loriot lässt grüßen, hihi!) eröffnet, allerdings nicht in Wuppertal oder im Vatikan :o), wie im Sketch mit dem Lotto-Gewinn, sondern in Duisburg oder Oberhausen, genau weiß ich das leider nicht.

Meine Herren-Budike sah allerdings eher aus wie der Edeka-Markt am Wolfsbankring - den ich heute Vormittag im Wachleben auch tatsächlich betreten habe - und neben tollen Artikeln (Kleidung, Duftwässerchen, Deo, Duschgel, Kondome...) für die Herren der Schöpfung gab es dort u. a. ein Buffet. Ich hab mir einen Teller mit Roastbeef, Gemüse und Nudeln genommen, als der Charmin Bear total futterneidisch neben mir auftauchte und sich Sorgen machte, dass ich ihm alles wegfuttern könnte - hm, eigentlich ist er der größere Esser von uns beiden (deshalb ja auch seine bärenhafte Statur) und es war auch noch genug Essbares da :o)). Das habe ich ihm auch freundlich mitgeteilt. Eva hat an der Getränkebar drei Gläser Möhrensaft auf ex und hopp weggetrunken - ich weiß gar nicht, ob sie Möhrensaft in Wirklichkeit mag :o). Stinki servierte Kaffee in der Raucherecke und hatte passenderweise auch noch eine Fluppe im Mundwinkel. Renate hingegen stand fröhlich an der Kasse und verkaufte einem unserer Kunden einen Schlumpf aus Plüsch, hihi - ich vermute allerdings, dass sich im Inneren des Schlumpfs noch ein nettes Präsent befand *grins*.

Donnerstag, 12. September 2013

Ein merkwürdiger Traum :o)

In der Nacht von Dienstag und Mittwoch hatte ich einen ziemlich skurrilen Traum, der vermutlich in Duisburg spielte, denn Duisburg ist die einzige Stadt im westlichen Ruhrgebiet, die noch Hochöfen hat :o).

Ich wohnte in einem schnuckeligen Reihenhaus, das grau-weiß verklinkert war wie die Reihenhäuser im Herbrüggenbusch. Natürlich wohnte meine Zwerghamster-Dame Metallica auch mit in dem Reihenhaus, war aber nicht, wie im wahren Leben, nur 10.5 cm groß, sondern so groß wie ein Dackel :o)). Enstprechend lebte sie auch nicht in einem Käfig, sondern wuselte wie ein Hund durch die untere Etage meines Reihenhäuschens.

Eva und ihr Uwe wohnten drei Häuser weiter - und: Eva hat sogar mitten in dieser Reihenhaus-Idylle ein Schulungszentrum mit angegliedertem Catering-Service eröffnet! :o) Wenn wir aus unseren Haustüren traten, konnten wir einen großen Hochofen sehen.

Eines Tages waren meine Eltern in meinem Reihenhäuschen zu Besuch - merkwürdigerweise war ich altdeutsch eingerichtet; eine Tatsache, die mir im wirklichen Leben nicht passieren könnte :o)). Mein Papa saß in einem Sessel und sagte: "Der ist bestusst!" - wen er meinte, weiß ich nicht, vermutlich irgendeinen Politiker, hihi. Meine Mom päckelte Kuchen auf die Teller und echauffierte sich darüber, dass auf den Wäscheleinen in meinem Garten fast nur schwarze Wäsche hing, hehe. In meinem Traum konnte mein Papa auch wieder richtig laufen - seit seinem Schlaganfall im Dezember 2004 ist er ja leider halbseitig gelähmt :o(.

Ach ja, in der Einfahrt vor meinem Haus standen zwei schwarze Clios, natürlich mit unterschiedlichem Kennzeichen. Meine Mom fragte, wozu ich denn als Einzelperson zwei Clios bräuchte, aber ich hab ihr dann erklärt, dass ich ja nach Laune mal den einen und mal den anderen fahre. Hm, macht bei zwei identisch aussehenden Autos viel Sinn...

Ich hab Eva dann wenig später in ihrem Schulungszentrum besucht. Eva, bekleidet mit schwarzem Etui-Kleid und weißer Bluse, bestückte gerade einen Teewagen mit Schnittchen, Gebäck und Kaffeekannen und maulte angesichts ihres Aufzugs: "Ich krieg dat Brechen!" :o) - ein Satz, den sie ja im wahren Leben häufiger sagt. Ich hab ihr dann auch begütigend gesagt, dass man beim Catering nun mal etwas eleganter aussehen müsste. Stinki fungierte als Evas Kellner und mimte, wie häufiger im realen Leben, den großen Schweiger. In der einen Hand hatte er ne Fluppe, in der anderen Hand ein Tablett. Plötzlich kam wie aus dem Nichts Marina angeflitzt, die so aussah, wie auch damals im Büro, als wir noch bei Oscar Winzen zusammen gearbeitet haben: schwarzer Pullunder, weiße Bluse, graue Hose, schwarze Schuhe mit Absatz. Sie sprach Eva an und sagte: "Du, ich will ja nix sagen, aber: Ist Dein Kellner dusselig?!" (Auch das hat Marina häufiger im Wachleben gesagt, hihi!) Eva seufzte und antwortete: "Ich weiß, aber auf die Schnelle hab ich nix Besseres finden können!" Komisch, Eva und Marina kennen sich gar nicht persönlich, nur aus meinen Erzählungen, aber im Traum quatschten sie miteinander über Stinki, der da immer noch als der große Schweiger am Tresen stand, hihi. Plötzlich war Thomas da, mit dem ich auch noch Klammer-Blues getanzt habe, und dann hab ich auch noch mit Thorsten Klammer-Blues getanzt. Eva hat dazu mal wie von Geisterhand passende Musik aufgelegt, aber ich weiß nicht mehr, welcher Song es war :o)).

Abends haben Eva und ich noch die Lenkräder unserer Autos getauscht, d. h. mein Clio hatte dann das Lenkrad von ihrem MX5 und ihr MX5 das Lenkrad von meinem Clio :o)).

Freitag, 2. Dezember 2011

Skurrile Träume und andere Skurrilitäten

Jetzt habe ich schon zweimal im Abstand von jeweils fünf Tagen vom Philippusstift geträumt - letzten Sonntag lag ich wieder in dem Krankenhaus als Patientin (bitte nicht - mein Bedarf an Krankenhäusern ist fürs Erste gedeckt), habe aber Leuten geholfen, die sich da nicht so gut zurecht fanden, wobei ne ehemalige Mitpatientin von mir aus Kettwig erst mal die Zimmertür blockiert hat, sodass ich sie anmaulen musste. Das Schwesternzimmer sah nicht mehr aus wie Schwesternzimmer halt so aussehen, sondern eher wie ein Gemischtwarenladen, in dem man alle möglichen Dinge für 5 Euro kaufen konnte - Herren-Unterwäsche, Wasserpistolen, Spider Man als Gummi-Figur...meine Mom erschien irgendwann auf dem Flur mit gefühlten 100 Plastiktüten und wollte mich abholen, obwohl ich gar nicht ausgehfertig war und mir auch keiner gesagt hatte, dass ich nach Hause darf - meine Mom wusste da mehr als ich. Die Krankenschwestern haben sich über Herren-Schlüppis aus Latex bepinkelt vor Lachen und ich war mir nicht so ganz sicher, wo ich war, zumal eins der Patientenzimmer auch noch in einen Supermarkt umgewandelt worden war (hä?). Meine Zimmerpflanze aus Altenessen, mit der ich mir im Juni 2011 auch im realen Leben ein Zimmer geteilt hatte, kam aus unserem Zimmer und suchte nach ner Flasche Mineralwasser, weil wir keins mehr hatten - dafür waren bei uns im Zimmer außerirdische Wellensittiche gelandet. Das musste ich nicht verstehen, als ich aufwachte - skurril, aber auch irgendwie merkwürdig.

Heute Morgen habe ich wieder von diesem Krankenhaus geträumt - diesmal stand ich da so unmotiviert auf'm Flur rum (keine Ahnung, was ich da überhaupt wollte - Patientin war ich definitiv nicht) und hatte auch noch ne Fluppe an (super - ich rauche in Krankenhäusern prinzipiell nicht, zumal das Rauchen im Krankenhaus selbst ohnehin untersagt ist und man das nur außerhalb des Gebäudes darf), was aber "meinen" Stationsarzt nicht davon abhielt, mich mit triefenden Augen anzuschauen und mir ganz verschüchtert ne Blume in Kombination mit ner kleineren Rose zu überreichen (es war m. E. ne Gerbera in orange - soll angeblich für Lebensfreude, emotionale Wärme und Liebe stehen, aber auch für die Aufforderung, sein Leben in die eigenen Hände zu nehmen). Ich hab mich darüber auch gefreut, wenn ich auch total überrascht war, und irgendwas Nettes zu ihm gesagt, doch dann klingelte mein Wecker :o(.

Neulich hatte ich ja auch über Prince und "Purple Rain" gebloggt und dazu auch ne schöne Geschichte unter goodnewstoday.de online gestellt. Zum Thema "Klammerblues", wofür sie "Purple Rain" ja eignen würde, fällt mir noch ne Skurrilität aus meiner Jugend ein, denn ich habe als 13-jährige auf die Fall 83-Version von Gary Moores Klassiker "Empty Rooms" auf ner Fete mit nem Jungen Klammerblues getanzt, der bald zwei Köpfe kleiner war als ich, sodass sein Kopf zwischen meinen Brüsten lag - ich glaube, er hat sich dort sehr wohl gefühlt :o). Einige haben komisch geguckt, da der Junge ja eigentlich größer sein sollte als das Mädchen, aber dann haben andere ein Problem und nicht ich. Das war in jedem Fall der skurrillste Blues, den ich je getanzt habe, hihi. Die anderen Jungs/Männer, mit denen ich später Klammerblues getanzt habe, waren alle größer als ich.

Montag, 14. November 2011

Ein skurriler Traum

Der Mond nimmt zwar derzeit wieder ab, auch wenn er noch im zweiten Drittel steht, aber trotzdem habe ich in der Nacht von Samstag auf Sonntag ziemlichen Blödsinn geträumt :o). Erst war ich in einer mir unbekannten Stadt mit Timo unterwegs, wo mir in einem Café meine EC-Karte geklaut wurde, die ich sofort hab sperren lassen - wie durch ein Wunder tauchte die Karte aber wieder auf und es hatte auch niemand damit etwas von meinem Konto abgehoben.

Nach einem Szenenwechsel lief ich mit einem Mann hinter einem Deich entlang, über dem immer der Name meiner Firma in Gestalt meines Nachnamens aufstieg - stets in blau, aber in unterschiedlichen Schriftgrößen *kratzamkopp*. Der Deich lag bei Lübeck - hm, ich war noch nie in Lübeck, obwohl ich einige Menschen kenne, die daher kommen (wie z. B. Raoul von goodnewstoday.de). Es braute sich ein Tornado zusammen, aus dem tiefblauen Himmel mit einigen grauen Wolken kam ein weißer Saugrüssel, der aber den Boden nicht berührte - also eher eine Funnel Cloud. Ich hab dann mit dem Mann auf dem Weg hinterm Deich rumgeknutscht und weil es immer noch nach Tornado aussah, habe ich gemeint, dass wir in das Restaurant eines Freundes ganz in der Nähe gehen sollten, falls es doch noch eine Windhose gibt. Wir liefen dann zu einer alten Fabrikhalle, in der mein ehemaliger Fahrlehrer Peter - der aber nicht aus Lübeck, sondern aus dem schönen Oberstdorf stammt - tatsächlich ein Restaurant betrieb. Danach wurde ich wach und wunderte mich etwas :o).

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Komischer Traum heute Nacht

Hm, eigentlich sagt man ja, dass viele Menschen gerade bei Vollmond schlecht schlafen und/oder wild träumen, aber merkwürdige Träume können auch bei Neumond auftreten :o). Ich habe zwar gut geschlafen, aber mein Traum heute Nacht war doch etwas merkwürdig.

Ich stand mit einem gelben Helm auf'm Kopf auf einem Baugerüst im Sonnenschein - klar, ich als Dipl.-Päd., Psychologische Beraterin und Europasekretärin bin auch total bewandert im Baugewerbe, aber was manche da nicht können, kann ich auch, hihi (siehe Baustelle Hatzper Straße) - und habe Bauarbeitern Anweisungen gegeben, d. h. ich fröhnte meinem Hobby, Aufgaben zu delegieren :o). Abgesehen davon, dass ich keinerlei Berufserfahrung im Baugewerbe habe und ich dort auch eigentlich nicht unbedingt tätig werden wollte, kommt es ja noch besser: Während ich da so fröhlich auf dem Baugerüst rumstand und "meine Mannen" delegierte, habe ich auch noch nen Heiratsantrag (!!) bekommen :oD. Hm, der junge Mann, der mir den gemacht hat (etwa 40 Jahre alt, groß, schlank, dunkelhaarig, mit Brille) war zwar sehr nett (hey, wo bist du????), aber solche spontanen Heiratsanträge habe ich noch nie bekommen, noch nicht mal im Traum, hihi. Wenn ich mich noch richtig an den Traum erinnere, habe ich sogar "ja" gesagt. Dann weckte mich leider der Wecker, sodass ich leise vor mich hingrummelte, genau wie meine Stofftiere. Sammy nöhlte wieder am lautesten.

Montag, 4. April 2011

Premiere im Jahr 2011: Das erste Gewitter

Am Samstag herrschte ja schönstes Wetter über Essen und dem Ruhrgebiet, sodass der April schon eher wie ein Mai oder Juni anmutete. Nachdem ich am Vormittag noch ein wenig shoppen war, war ich nachmittags noch mit meinen Eltern bei Meffert Eis essen. Im Laufe des Spätnachmittags und Abends zogen bereits Wolkenfelder auf; als ich um 0.15 Uhr ins Bett ging, hatte der Himmel zumindest teilweise wieder aufgeklart, denn man konnte einige Sterne sehen.

Also schlief ich ruhig und fluffig ein, nachdem ich meine lärmende Nachbarin über mir mal zur Raison gebracht hatte (hat das Blag eigentlich keine Hobbys außer andere Leute nerven???). Irgendwann hatte ich einen ziemlich verrückten Traum: Ich saß mit Marina und Steffi vor einem etwa 4 x 6 m großen Feld, das mit Parkett ausgelegt und von Scheinwerfern umgeben war. Es sollte da wohl ne Modenschau stattfinden, aber wie ein Catwalk sah das Ganze nun wirklich nicht aus. Steffi hatte ein Mikro in der Hand, doch irgendwann stand sie ohne jeden ersichtlichen Grund mit genervtem Gesicht auf, drückte mir das Mikro in die Hand und sagte: "Moderier du das mal besser - die Leute könnten sonst hören, dass ich sie für bekloppt halte!" Mit diesen Worten verschwand sie und ward nicht mehr gesehen. Marina und ich lächelten uns etwas irritiert an. Dann betraten einige Kollegen von uns den schon gut gefüllten Saal - Timo, Rainer, Thomas und meine frühere Sekretariatskollegin Wera. Ich hab den Platz neben mir für mein Groupie frei gehalten. Er setzte sich gerade neben mich, als dann aus irgendeinem Grund das Blitzlichtgewitter los ging. Danach wurde ich wach, zumal das Blitzlichtgewitter in meinem Traum einen sehr realen Hintergrund hatte: Draußen blitzte es nämlich tatsächlich und donnerte auch - zwar nicht laut, aber doch gut vernehmbar. Sammy, die bis dato friedlich neben mir gelegen hatte, nöhlte rum, weil sie Gewitter bei Dunkelheit - es war 6.25 Uhr - nicht mag. Noch mehr nöhlte sie, als ich, während es weiterhin aus Nordosten blitzte und leise donnerte, mal eben aufs Klo verschwand. Bevor ich wieder ins Bett ging, habe ich mir noch eine im Wohnzimmer geraucht und was getrunken - Sammy saß neben mir auf der Couch und meckerte, weil ich sie bei Gewitter alleine im Schlafzimmer zurückgelassen habe; dabei waren doch ihre ganzen Stofftier-Freunde auch da, die beruhigend auf sie einredeten.

Kurz nach halb sieben habe ich mich dann wieder mit meinem Lieblings-Stofftier hingelegt und bereits im Einduseln blitzte es noch einmal - ein Donner folgte jedoch nicht mehr. Binnen weniger Minuten war ich wieder eingepennt, genau wie Sammy mit der roten Haarschleife.

In Düsseldorf und Köln hat es wohl kein kurzes Gewitter gegeben, wie mir mein Göttergatte, meine Ehefrau und meine Verlobte mitgeteilt haben. Nachmittags hat's bei uns in Essen auch noch gekübelt wie aus Eimern, aber Blitz und Donner waren dem Ganzen nicht beigemischt.

Mittwoch, 30. März 2011

Eigentlich haben wir gar keinen Vollmond...

...aber auch der abnehmende Mond scheint für allerhand Kapriolen bei den fröhlichen Projektbüromitarbeiterinnen zu sorgen :o).

     (c) Alexandra Döll, Essen


Eigentlich geht es schnurstracks auf Neumond zu, sodass der Mond nur noch als Sichel zu sehen ist, aber - entgegen der landläufigen Meinungen zum Thema "Vollmond" - nimmt beispielsweise die Zahl der Unfälle bei Neumond zu, wie Wissenschaftler herausgefunden haben wollen.

Ich hatte heute Nacht wilde Träume und meine Ehefrau ging gestern Abend mit ihrem rechtmäßig angetrauten Ehemann in der Nähe des Düsseldorfer Hauptbahnhofs spazieren - natürlich sind die beiden im Rotlichtviertel gelandet, hihi. Neben Bordellen, wo Nummern in den Fenstern klebten, roch es wohl teilweise nach Marihuana. An einer Pizzeria (!!) prangte das Schild "Zutritt unter 18 Jahren nicht gestattet". Hm, was mag das für eine Pizzeria sein *grübel*? Gibt's da zu leckeren Pizza- und Nudelgerichten einen Quickie im Hinterzimmer gratis dazu? Oder vielleicht Kondome mit Schinken- oder Lachsgeschmack? :o) Anders kann dieses Schild an der Tür ja nicht zu erklären sein, hihi.



Meine verrückte Ehefrau - (c) Marina Hong, Düsseldorf


Meine Träume waren auch entsprechend wild. Marina und Steffi haben sich gerade schon tot gelacht, als ich ihnen davon erzählte. Ich war heute früh auch irritiert bis belustigt, als ich nach diesem Traum aufwachte und schaute mein Lieblingsstofftier Sammy mit der roten Haarschleife verständnislos an, die das jedoch huldvoll lächelnd zur Kenntnis nahm.

Marina trug einen roten Trainingsanzug mit weißen Streifen (Adidas lässt grüßen...) und Turnschuhe, sodass sie richtig wie eine Rapperin aussah. Arno fand das nicht besonders cool und sagte zu mir: "Alex, sag der Marina mal bitte, dass sie in nem anderen Aufzug im Büro erscheinen soll!" Steffi hingegen trug ein schwarzes Jacket, eine schwarze Hose, eine weiße Bluse mit verdeckter Knopfleiste und eine pinkfarbene, glitzernde Fliege - sie sah eher aus wie ein Croupier im Casino. Unser Büro platzte fast aus allen Nähten, als sie als Mitglied und Pressemitarbeiterin des ADFC einen Vortrag über die Frage hielt, warum man vor einer Radtour keine K. O.-Tropfen einnehmen sollte (okay, das ist jetzt eigentlich ein ernstes, trauriges Thema - über die Gefahr von K. O.-Tropfen habe ich gestern Abend noch einen Bericht auf Phoenix gesehen - vermutlich rührte ein Teil des Traums auch von dieser aufwühlenden Reportage her). Die Einnahme von K. O.-Tropfen vor dem Radeln wäre allerdings auch suboptimal, dennoch bekam Steffi für ihren Vortrag 200 Euro Gage.

       (c) Marina Hong, Düsseldorf


Mein Groupie Thomas wollte sich plötzlich tätowieren lassen (ausgerechnet! Das halte ich für genauso unwahrscheinlich wie die Möglichkeit, dass ich Bungee-Jumping von der Golden Gate Bridge mache). Wie gut, dass meine beste Freundin Uli - mit der ich mich ja heute Abend treffe - vor Ort war, denn sie wollte Thomas mit nem Kuli (!!) tätowieren. Sie sang fröhlich "Ich bin die Uli und tätowier dich mit nem Kuli". Thomas war einverstanden und ließ sich von Uli eine Spinne im Netz auf den Oberarm tätowieren...:o).

     (c) Mein untätowiertes Groupie - Marina Hong, Düsseldorf


Natürlich waren nicht nur meine Ehefrau, meine Verlobte, meine beste Freundin und mein Groupie total wild, sondern ich persönlich natürlich auch, hihi. Ich lief plötzlich als Sexbombe durch die Gegend - schwarzes, bauchfreies Top, Hotpants, Chucks. Erst habe ich meinen Ehemann im Aufzug vernascht - "Love in an elevator" von Aerosmith lässt grüßen - wobei Steffi dafür sorgte, dass niemand in den Aufzug steigen konnte. Vorher hatte sich Arno noch über mein Styling echauffiert - diesmal sollte Marina mir umgekehrt sagen, dass ich so nicht zur Arbeit kommen könne *lach*.

        Mein Mann und ich - (c) Alexandra Döll, Essen


Nachdem ich mich dann mit meinem Mann vergnügt hatte, habe ich noch einen traurigen Kunden von mir vernascht - danach war er direkt viel fröhlicher, obwohl ich ihn erst mal kitzeln musste, hihi. Das hat mich allerdings ziemlich überrascht, denn den Kunden wollte ich nu wirklich nicht vernaschen...

Netterweise, um mal wieder in die Realität zurückzukommen, habe ich vorhin zwei Anschreiben eines ehemaligen Kunden lektoriert und korrigiert - obwohl die Betreuung eigentlich offiziell beendet ist, unterstützen wir ihn noch in Absprache mit unserer Hauptstelle weiter mit dem Lektorat/Korrektorat, da er bei einigen Formulierungen doch noch ein wenig unsicher ist. Gerade hat er sich per Mail freundlich für die von mir korrigierten Anschreibenentwürfe bedankt und mir noch einen charmanten Tag gewünscht :o) - klar, charmant sind wir/bin ich doch immer, hihi.

Mittwoch, 9. Juni 2010

Die Teufelsforke zum Himmel!

Tja, mein Gespräch mit Vodafone ergab, dass ich die 12,53 Euro zahlen muss. Die Tussi war zwar nicht unfreundlich, aber so nichtssagend...stattdessen will sie mir ein Geschenk schicken, aber den Betrag muss ich trotzdem zahlen. So geht's natürlich auch - um es mal auf unsere Firma zu übertragen: Lieber Kunde, leider haben wir einen Fehler gemacht, wir haben Ihre Bewerbung nicht fristgerecht versendet und wir verstehen auch Ihren Ärger, aber stattdessen können Sie kostenlos ein Kaugummi aus dem Automaten um die Ecke von uns kriegen...ich sag da jetzt nicht mehr viel zu, ich werde die Kohle zähneknirschend überweisen, da der Preis von 1 € angeblich nicht im Rechner vermerkt war und Vodafone es offenbar nötig hat, von Kunden, von denen sie immer pünktlich das Geld bekommen haben, Mahngebühren von 5,20 € zu erheben - in nicht mal zwei Jahren wird der Vertrag dort gekündigt, ganz einfach. Soviel Ignoranz und mangelnde Kulanz auf einen Haufen unterstütze ich nicht auch noch. Das "Geschenk" soll wohl die Kulanz sein - da wäre es mir lieber gewesen, wenn sie mir die Mahngebühren erlassen hätten.

Auch sonst steppt hier heute der Bär, es gibt surreale Bewerbungswünsche, nachher telefoniere ich noch ausführlicher mit Groupie Thomas (einmal haben wir's ja schon getan, hihi!) und dann schaue ich mal, was sonst noch so passiert. Irgendwie ist das nicht meine Woche. Ich glaube, ich sollte höllisch auf mich und meinen Clio aufpassen! Mir scheint's echt so, als wenn die Welt sich gegen mich verschworen hätte.

Marina hätte vorhin fast in einem Kurzprofil geschrieben: "Ich möchte in einem Traum arbeiten." *gröl* (Eigentlich sollte es heißen "Ich möchte in einem Team arbeiten.") Manchmal arbeite ich auch in einem Traum, aber im Moment fühle ich mich eher wie in einem Alptraum - obwohl meine Groupies und ich hier Spaß haben.

Dienstag, 1. Dezember 2009

Wilde Träume von Stadtparks

Es geht auf Vollmond zu und Alex hat auf ihrer Trauminsel ziemlich wilde Träume. Thomas ist doch etwas besorgt, wenn sie mit breitem Grinsen neben ihm liegt, im Schlaf murmelt oder ihre Patschhand unvermittelt auf seine Gewürzgurke legt. Diesmal hat sie von Düsseldorf geträumt - genauer gesagt von dem kleinen Park am Ständehaus K21.

Die Kollegen verticken lustige Artikel im Park, was jedoch den Verdacht der Polizei zu erregen scheint, denn plötzlich ist in der Friedrichstadt verstärkte Polizeipräsenz vor Ort, vor allem in unmittelbarer Umgebung des K21. Dabei machen die Kollegen doch gar nix! Steffi z. B. hat am Portal zum K21 einen Wickeltisch aufgebaut, auf dem sie warmen Kaffee oder heißen Kakao anbietet. Unter ihrer Jacke hat sie selbst gemachte Aufkleber. Sie spielt dann öfter Trench Open, wenn ein Kunde ein Heißgetränk erstehen möchte, und versucht nebenbei noch, ihre Aufkleber an den Mann bzw. die Frau zu bringen. Marina steht unschuldig grinsend unter einer Kastanie und verkauft Mundwasser sowie Blendi-Kinderzahncreme - das Prinzip Trench Open ist auch für sie sehr hilfreich.

Auf einer Bank unweit der kleinen Wasserfläche haben Thomas und Alex im Kollektiv die Trench Open, bieten aber natürlich unterschiedliche Dinge zum Verkauf an. Alex selbst verkauft wahlweise Nippel up (c) gegen wunde Brustwarzen oder bunte Kondome, Thomas hingegen vertickt feinsäuberlich gefaltete Feinripp-Unterhemden.

Arno hat sich am Denkmal an dem kleinen, verschmutzten Teich postiert. Wenn er die Trench Open hat, können sich die Kunden über Pröbchen von Parfum oder After Shave freuen, aber obwohl er pro Pröbchen 4 € verlangt, hat er das ganze Zeug kostenlos in irgendwelchen Parfümerien in der Umgebung abgestaubt. Ansonsten ist er völligst sauer darüber, dass Steffi wieder so verboten gut aussieht und an ihrem Stand mit dem Wickeltisch von Frauen belagert wird. Am liebsten würde er ihr eine Abmahnung verpassen, aber die hätte ja keine rechtliche Grundlage. Auch die Wasserhühner gehen ihm auf den Keks - entweder rennen sie einfach über seine frisch geputzten Schuhe oder kötteln sogar mal darauf.

Zeno hat sein Plätzchen am Eingang des Parks eingenommen. Natürlich hat auch er die Trench Open - er verkauft Autogramme von berühmten Rock-Größen, unter anderem auch von sich selbst.

Da Arnos Verkauf nur mäßig läuft, quatscht er eines schönen Tages Thomas an, um von ihm zu erfahren, wie er es schafft, problemlos seine Ware an den Mann zu bringen. Thomas setzt zu einer Erklärung an. "Ja, hm...ich hab da halt so Kontakte - also Geschäftskontakte, meine ich...wenn man dann gut ist, kommen die Leute schon freiwillig zu einem!" Alex grinst breit über diese Erklärung, während Arno Thomas am liebsten stehenden Fußes erschießen würde. Arno geht frustriert zurück ans Denkmal und versucht es fortan mit Rabatten auf seine Pröbchen, manchmal bringt er auch "motivierende" Beispiele für die Vorteile, die es hat, wenn man bei ihm Parfum oder Rasierwasser kauft. "Wenn Sie diese zwei Duftwässerchen nehmen und mich direkt dazu, dann ist das genauso, als wenn sie mit zwei Männern gleichzeitig ins Bett springen!" Dieses Beispiel bringt er aber auch nur zweimal - nämlich das erste und das letzte Mal - denn nachdem er von einigen Weibern Prügel kassiert hat, überlegt er sich doch besser, was für einen Scheiß er da von sich gibt. Stattdessen rennen die Damen lieber zu unserem Frauenmagnet Steffi und finden sie verboten gut aussehend, vor allem, wenn sie wieder das betretene Gesicht macht...

Donnerstag, 24. September 2009

Spielfilmreife Träume

Da wir gerade schon bei spielfilmreifen Träumen waren: Vor einigen Wochen, als ich noch mit Petra im Zimmer 666 rumsaß (das waren noch Zeiten *heul*), habe ich ihr auch von einem spielfilmreifen Traum berichten können, den ich hatte:

Aus irgendeinem Grunde war ich plötzlich stinkreich und verfügte über eine große Villa mit angrenzendem Gästehaus, Pavillon, riesigem Garten, Pferdekoppel und eigenem Bootssteg direkt an der Ruhr in Mülheim. Meine Behausung befand sich unterhalb der Ruhrtalbrücke, auch als Mintarder Brücke bekannt, die ich montags bis freitags jeden Tag zweimal überquere, wenn ich nach Düsseldorf fahre oder von dort komme.

In diesem Haus habe ich eine riesige Party geschmissen, aber nicht etwa, wie es eigentlich typisch für mich wäre, in Freizeitkleidung, sondern alle inklusive mir selbst trugen elegante Abendroben und Smokings! Freundliche Servierinnen liefen herum und boten den Leuten Champagner an. Zwischen meinen Festtagsgästen liefen drei Zwerghamster rum und wurden merkwürdigerweise auch nicht versehentlich von irgendwelchen Füßen ge- oder zertreten. An mir bekannten Gästen waren da: Uli, Renate, Petra und ihr Mann (den ich nicht persönlich kenne, nur vom Telefon) meine Eltern, Thomas und einige meiner Jungs von E.ON - Thorsten, Volker, Christoph und Carsten. Im Hintergrund lief irgendsoein Jazz-mäßiges Gedudel (kein Metal) und meine Mutter unterhielt sich angeregt mit einer mir unbekannten älteren Dame. Mein Vater saß in seinem Elektro-Rollstuhl, rauchte sich eine und beobachtete die Festgesellschaft.

Irgendwann schlenderte ich zusammen mit Petra hinüber in den Wintergarten, wo auf einem Plüschsofa meine Jungs von E.ON und Thomas saßen. Ich fragte freundlich, ob alles in Ordnung sei und habe dann Thorsten gefragt, ob er noch Hunger habe. Er grinste mich an und antwortete: "Ja, auf dich!" Petra lachte und ich wusste erst mal nicht, was ich darauf sagen sollte, sodass Thorsten und ich uns ziemlich unvermittelt für Mitternacht in meinem Gartenpavillon verabredet haben. Die anderen Jungs lachten und ich wandte mich Thomas zu, der mich mit seinem bezaubernden Lächeln anstrahlte. Er meinte dann auch, er wollte mit mir alleine sein, sodass ich mich mit ihm für zwei Uhr nachts auf einer Bank an der Ruhr verabredet habe. Petra lachte sich scheckig, bewegte gespielt strafend ihren Zeigefinger und sprach grinsend: "Frivol, frivol!" Plötzlich kam mein Papa angerollt, guckte Thorsten an, guckte dann Thomas an und sagte in seiner unnachahmlich trockenen Art (wie er auch im wahren Leben so ist): "Ihr seid bestusst!" (Schön, dass die beiden Männer bestusst sind, ich als seine Tochter hatte daran ja auch einen gewissen Anteil...) Dann rollte er wieder von dannen rüber zum Büffet und häufte sich Kartoffelsalat auf einen Teller. Meine Frau Mutter bekam von alledem nix mit, denn sie unterhielt sich immer noch mit der älteren, mir unbekannten Dame.

Irgendwie fand ich mich dann tatsächlich nach Mitternacht in meinem Pavillon wieder (welches Klischee...) und habe dort mit Thorsten rumgeknutscht. Petra streifte am Pavillon vorbei und sprach fröhlich: "Frivol, frivol!" Das hat Thorsten und mich aber nicht von weiteren Küssen, Liebesgeflüster und kleineren Fummeleien abgehalten ;o).

Die Szene wechselte wieder. Ich saß auf der Bank an der Ruhr, wo ich auf Thomas wartete. Er kam auch pünktlich um 2 Uhr nachts, stand hilflos vor mir und sprach: "Alex, ich weiß jetzt gar nicht, was ich machen soll!" (DAS könnte im realen Leben auch passieren!) Ich habe dann nur geantwortet: "Halt die Klappe und küss mich endlich!" Bevor es tatsächlich dazu kam, tauchte wieder Petra auf und sprach kichernd: "Frivol, frivol!"

Dann wurde ich wach, weil mein Wecker klingelte *grummel*. Allerdings habe ich mir bis heute noch keinen richtigen Reim auf den Traum machen können *grübel*. Vielleicht habe ich jetzt mal die Zeit dazu...Petra hatte jedenfalls richtig Spaß inne Backen, als ich ihr davon erzählte.

Samstag, 1. August 2009

Merkwürdige Träume

Passend zum Stromausfall, den gestrigen Ereignissen und dem Halbmond habe ich heute Nacht wieder ziemlich wüstes Zeug geträumt: Ich war auf dem Land mit Tim, Petra und Thomas per Pedes unterwegs. Thomas und ich hielten Händchen, Petra sang fröhlich und Tim machte uns plötzlich auf eine Wolkenfront aufmerksam, die sich auf uns zu bewegte, obwohl die Sonne immer noch vom Himmel stach.

Irgendwie wechselte die Szene und wir saßen zusammen in einem Biergarten, wobei wir die Schuhe ausgezogen hatten (hä?). Wir tranken gerade eine Berliner Weiße, als ich einen Tornado sah, der sich uns von hinten näherte. Man konnte richtig den Saugrüssel sehen und Gegenstände, die im Sog tanzten. Wir zogen uns schnell die Schuhe an, um flüchten zu können, aber ich kriegte meine Schnürbänder erst gar nicht zu. Dann waren wir plötzlich mitten in der Großstadt am S-Bahn-Haltepunkt Frohnhausen an der Nöggerathstraße und es sah immer noch nach Gewitter aus. Dann wurde ich wach.


Meine Traumdeutungskenntnisse sagen mir, dass es wohl demnächst wilde Zeiten geben wird (der Tornado), die aber bald wieder aufhören - wäre ja auch nicht verwunderlich bei dem Schwachsinn, der bei uns auffe Arbeit abgeht. Der Spaziergang auf dem Land signalisiert Harmonie und die Sehnsucht nach Einfachheit (warum einfach, wenn andere einem das Leben auch schwer machen können?). Der Biergarten und die ausgezogenen Schuhe stehen für Harmonie, Geselligkeit und Erholung, aber dann kommt ja der Tornado als Störenfried...es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es der bösen Projektleitung (inklusive Handlangern) nicht gefällt *kotz*.

Samstag, 11. Juli 2009

Wilde Träume die Zweite: Es war Vollmond

Vor drei Tagen, also kurz nach Vollmond, träumte ich mal wieder einen spielfilmreifen Traum, den Petra und Andrea (die gestern leider gekündigt hat *heul*, um sich neuen beruflichen Aufgaben zu widmen) auch zum Schreien komisch fanden:

Ich stand mit Andrea und Petra in eleganten Abendkleidern auf einer Bühne - Andrea trug ein blaues, Petra ein schwarzes und ich ein rotes. Wir bekamen eine Auszeichnung für unser besonderes Engagment für den Naturschutz der Taschenkrebse. Alle applaudierten, nur unser Chef moserte, dass Marina keine Auszeichnung bekommen hatte - sie bekam aber auch eine, nämlich das umgedrehte Kruzifix am Bande für fortgesetztes, subtiles Mobbing. Danach standen Andrea, Petra und ich mit unserer Band, den "Metal Fuckers" auf der Bühne und intonierten im Rammstein-Stil bekannte Hits wie "Manchmal möchte ich schon mit dir..." (Roland Kaiser), "Into the groove" (Madonna) und auch was von Rammstein selbst, nämlich "Engel".

Plötzlich wechselte die Szene und wir fanden uns in meinem Traum in Bottrop-Kirchhellen am Heidesee wieder, denn Andrea hatte einen Wandertag organisiert. Marina quengelte wie üblich, dass sie ein Eis wolle und bekam nachher noch Stress mit einem Biber, der aus irgendeinem Grunde gefrustet von ihr war. Steffi nahm den Biber in Schutz mit den Worten "Der Biber ist halt so, man muss ihn auch verstehen..." (wie im wirklichen Leben!) Mein Verehrer wollte mit mir alleine sein und ging zu diesem Zweck mit mir ins Unterholz, um mit mir Pilze suchen zu gehen, aber immer, wenn wir uns küssen wollten, kam KuMi (versteht sich neuerdings als Späher und Spion der Projekt- und Geschäftsleitung *nerv*) dazu und störte unsere traute Zweisamkeit. Nachdem KuMi den dritten Annäherungsversuch inne Pilze vereitelt hatte, reichte es Petra. Sie zog KuMi von hinten einen mit der Schaufel drüber und brüllte: "Jetzt reicht's mir aber mit 'KuMi hat's gesehn'!" KuMi lag bewusstlos in der Gegend rum und Petra selbst war über ihre Schlagkräftigkeit ganz erschüttert. Sie stammelte: "Wie soll ich denn jetzt erklären, dass der hier bewusstlos im Unterholz liegt und warum ich ihm einen über den Schädel gezogen habe?" Andrea kam auch dazu und hatte die Lösung (promovierte Historikerinnen sind eben richtig pfiffig!): Als Zigarettenmädchen hatte sie ja schon in meinem ersten Traum fungiert, deshalb steckte sie KuMi nun eine Rot Händle ohne Filter (stärkeres Kraut gibt's kaum) in den Mund und machte ihm die Kippe natürlich an mit den Worten: "Jetzt denkt jeder, er hat sich bewusstlos gequarzt!"

Plötzlich hörten wir vom Wegesrand her ein Riesengeschrei, weil sich ein Tornado genau auf uns zu bewegte. KuMi lag weiterhin bewusstlos im Unterholz, während wir gemeinsam mit den Anderen geflüchtet sind und Zuflucht in einer Höhle gesucht haben (in der Kirchheller Heide gibt's in Wirklichkeit gar keine Höhlen...). Dort haben wir den Sturm abgewartet und ich habe währenddessen mit meinem Verehrer gekuschelt, der mich beschützend im Arm hielt, denn KuMi konnte es ja jetzt nicht sehen. Unserem Chef passte das mal wieder überhaupt nicht, denn er motzte los: "Alex! Thomas! Betrachtet das jetzt als Abmahnung...!!" Dann wurde ich wach.

Mal gucken, wann mich der nächste spielfilmreife Traum heimsucht ;o).

Montag, 6. Juli 2009

Wilde Träume

Die Rüstige, Autorin von "Glück bedeutet, ein Pony zu haben", meinte neulich, dass man merken würde, dass es auf Vollmond zuginge, weil ihre Träume immer wilder würden - bei mir war es dann am Samstag soweit, was die wilden Träume betraf. Ich hab spielfilmreif geträumt - als ich Petra und Andrea heute Vormittag davon erzählte, war das Gelächter natürlich groß...

Erst stand ich zusammen mit Petra, Tim und Zeno (einer unserer Berater) auf einer Bühne vor 3.000 Leuten in einer nicht näher spezifizierten Halle. Unsere Band nannte sich die Metal Fuckers und das Line-up sah folgendermaßen aus:

  • Petra, Gesang/Bass
  • Ich, Gesang/Gitarre
  • Zeno, Gitarre
  • Tim, Schlagzeug

Wir trugen alle mit Nieten besetzte Lederklamotten, waren geschminkt wie die Kult-Band KISS und haben passenderweise auch noch "I was made for lovin' you" gesungen. Tim trug keine Metaller-Klamotten, sondern saß lediglich mit schwarzen Boxershorts bekleidet hinter seinem Drumkit und trommelte sich hinter seiner Schießbude fast ins Koma. Die Zuschauer rasteten aus und es wurden etliche Plakate hochgehalten mit Aufschriften wie

  • Tim, ich will ein Kind von dir!
  • Alex, heirate mich!
  • Zeno!!! (mit Herzchen dahinter)
  • Petra, du bist toll! uvm.

In der ersten Reihe standen Marina und Steffi, wobei Marina sowohl verbal als auch per Schild mal wieder quengelte: "Ich will ein Eis!" Andrea bahnte sich schließlich als Zigarettenmädchen mit Bauchladen den Weg durch die tobenden Massen und verkaufte Eiskonfekt sowie Kippen an die Konzertbesucher - Marina hat natürlich direkt drei Päckchen Eiskonfekt erstanden. Dann haben wir auch noch von Rammstein "Bück dich" gespielt, während unser Chef, der in der vierten Reihe stand, ein Schild hochhielt mit der Aufschrift "Alex, Tim, Zeno, Petra! Betrachtet das jetzt als Abmahnung!"

Plötzlich wechselte die Szene und ich stand mit meinem Verehrer in Marinas Büro. Während sie da über irgendwas dozierte, ging ER mir immer heimlich an den Hintern und streichelte selbigen. Ich hab seine Hand immer sanft weggeschoben - nicht weil mir diese Art von Zärtlichkeiten nicht gefallen hätte, sondern weil ich nicht gerade in Marinas Gegenwart befingert werden wollte. Selbige guckte auch ganz dreieckig, weil sie wohl merkte, dass da irgendwas lief.

Wenig später stand ich dann mit IHM in seinem Büro und ich sagte: "Bist du verrückt?! Ich fand das zwar total schön, aber doch nicht in Marinas Büro...!" Er strahlte mich an, sagte mir, dass er mich toll fände und hat mir mal eben einen Ring an den Finger gesteckt und ich hab ihm dann auch einen an seinen gesteckt, als die Szene plötzlich wieder wechselte - ich fand mich in einem Berliner Hotel wieder, ganz in schwarz gekleidet (ist ja auch im Wachleben keine Seltenheit...) und ich hab ein Zimmer für Petra und Till Lindemann (Sänger von Rammstein) hergerichtet, damit die beiden mal ganz privat sein konnten. Plötzlich kam Marina rein, spielte wie üblich ihre Rolle als sterbende Sybille, die einem noch mal eben ein paar düstere Prophezeiungen zuraunt. Sie sprach: "Alex, unser Chef kommt gleich!", woraufhin ich nur meinte, dass der mich mal könnte. Sie ging und dann tauchte ne frühere Freundin von mir auf, zu der ich aber seit fünf Jahren gar keinen Kontakt mehr habe, um mir mitzuteilen, dass Petra unten in einer Stretch-Limo auf mich wartet und wir nach Herne fahren würden - dort würden Metallica auf uns warten. Das hat mich als Fan natürlich gefreut, aber ich hab mich gefragt, warum ich mir jetzt soviel Mühe mit dem Zimmer für Petras und Tills Tête-a-tête gegeben hätte. Ich wollte gerade mitsamt meinem Hamster Slayer das Zimmer verlassen, als mein Chef in Rentierpulli und mit Krawatte um den Hals auftauchte, dabei hielt er Stricknadeln und ein Wollknäuel in der Hand. Sein üblicher Spruch: "Alex, betrachte das jetzt als Abmahnung!" Ich hab nur erwidert: "Strick dir doch'n Loch ins Knie!" und bin raus auf die Straße, wo die Stretch-Limousine bereits auf mich wartete. Petra und ich saßen hinten, hatten Spaß inne Backen und haben Champagner geschlürft - im Übrigen haben wir die Strecke von Berlin nach Herne in nur 60 Minuten geschafft, aber das ist wirklich nur im Traum möglich ;o).

In Herne angekommen, wurden wir total nett von Metallica empfangen, die uns dann auch zum Essen eingeladen haben - sie hatten uns wohl in einem Video gesehen und wollten jetzt, dass Petra und ich die Backing Vocals für ihren neuen Song eingrölen. Das haben wir nach dem Abendessen auch getan, während Andrea am Mischpult saß, unseren Text nicht subtil genug fand und Slayerchen aufgeregt zwischen den Reglern am Mischpult hin- und herwetzte.

Am nächsten Tag haben wir dann das Video zum Song gedreht - die Jungs von Metallica standen zwischen den Grabsteinen rum und spielten ihren Song, ich bin als bleich geschminkte Gothic-Braut mit roten Lippen aus einem Sarg geklettert und Petra stand sehr dekorativ in der Gegend rum, während sie eine große, schwarze Krähe auf dem Unterarm sitzen hatte.

Plötzlich wechselte die Szene wieder - ich befand mich im Garten meines Luxushauses, es war Nacht und ich saß zusammen mit IHM (also meinem Verehrer) im Whirlpool im Garten, während wir Sekt getrunken und uns innig geküsst haben. Dann wurde ich leider wach und wunderte mich etwas...

Den Traum hätte ich mal gerne von einem professionellen Traumdeuter gedeutet - ich hab davon zwar auch in gewisser Weise Ahnung, aber ich denke, da gibt es noch bessere Profis und es ist auch immer schwer, für sich selbst etwas zu deuten. Petra und Andrea haben sich jedenfalls scheckig gelacht, wenn Petra auch sehr enttäuscht war, nicht mit Till in einem Hotelzimmer gewesen zu sein ;o).

Mittwoch, 6. Mai 2009

Merkwürdige Träume...*grübel*

Heute Nacht hatte meine Freundin und Autorenkollegin Renate Althof ("Glück bedeutet, ein Pony zu haben") schon so merkwürdige Träume, in dem sie erst ein anderes Auto beim Parken angetitscht hat, dann hat sie einen Flieger verpasst und anschließend anregendes Chaos in ihrem Büro bei einer eher dröge und konservativen WP-Gesellschaft gestiftet.

Ich war in meinem Traum mit Thorsten und Christoph (zwei ehemalige Kollegen) vor der Galeria Kaufhof in der Essener City verabredet und ich habe Thorsten nach der Begrüßung gefragt, ob er nicht noch nach CÖSFELD müsse, doch er antwortete darauf, dass das noch Zeit habe. Wir sind dann zusammen in einen Nachtclub gegangen, ich hatte plötzlich ein schwarzes Abendkleid an, habe auf der Bühne gestanden und "Maneater" von Nelly Furtado gesungen - zum Glück nicht so missglückt wie Annemarie Eilfeld bei ihrem letzten DSDS-Auftritt. Anschließend haben wir Sekt getrunken (PROST!) und sind dann in meine Penthouse-Wohnung über den Dächern Essens gefahren (die ich nicht habe...), wo auch zwei schwarze Katzen mit weißen Pfötchen auf uns warteten. Muss ich diesen Traum verstehen?! Ich schreibe zwar regelmäßig Traumdeutungsartikel unter www.suite101.de, aber was mir das jetzt sagen soll, dazu ist mir auch noch nix eingefallen...