Noch ist Sommer - zumindest kalendarisch - wobei die Nächte natürlich mittlerweile entsprechend kühl sind. Dennoch entschließen sich die Männergärtnerinnen, zusammen mit ihren Schützlingen eine Nacht auf dem Golzheimer Friedhof zu verbringen. Bevor es los geht, erhalten die Schützlinge eine Liste mit Dingen, die sie zur Übernachtung mitbringen sollen, um sich nicht zu erkälten - Schlafsack, Trainingsanzug, warme Kleidung, Socken. Stinki ist so nett und lässt sich von Alex überreden, diese Liste für ES in die französische Sprache zu übersetzen.
An einem sonnigen Freitagnachmittag ist es soweit - Alex macht sich zusammen mit ihren Schützlingen vom Essener Hbf mit der S6 auf den Weg Richtung Düsseldorf. Da Steffi und Renate ja ohnehin in Düsseldorf wohnen, machen die beiden natürlich keinen Abstecher mehr nach Essen, sondern fahren direkt mit dem Fahrrad bzw. dem ÖPNV zum alten Friedhof Golzheim.
Noch bevor die S6 sich auf ihren Weg nach Düsseldorf bzw. Köln macht, ertönt durch die Lautsprecher folgende Durchsage des Lokführers: "Verehrte Fahrgäste, hier spricht Ihr Lokführer! Ich freue mich, Sie an Bord der S6 Richtung Köln-Hansaring begrüßen zu dürfen. Unsere Fahrt führt uns über Essen-Süd, Essen-Hügel, Essen-Werden, Essen-Kettwig, Kettwig Stausee, Wülfrath, Ratingen, Düsseldorf Hbf, Leverkusen und Köln. Ich wünsche Ihnen eine gute Fahrt und einen schönen Aufenthalt!" Alex muss grinsen, denn an diese freundliche Durchsage kann sie sich noch erinnern, als sie noch kein eigenes Auto hatte und jeden Morgen ab Essen Hbf mit der S6 nach Düsseldorf zur Arbeit gefahren ist. Stinki ist etwas irritiert und mault: "Wat is'n mit dem Lokführer eigentlich los?!" - Er versteht offenbar nicht, dass ihnen die bevorstehende S-Bahn-Fahrt angepriesen wird wie eine Kreuzfahrt auf einem Luxusliner. Der Charmin Bear lächelt huldvoll und futtert Gummibärchen - bis Alex ihn bittet, seine Süßigkeiten doch auch mit ihr und den anderen Männergartenkindern zu teilen, denn ES hat schon wieder Pipi in den Augen; eine Plärr-Attacke könnte also folgen. Dem Charmin Bear passt das zwar nicht so ganz, gibt den anderen aber widerwillig etwas von seinen Süßigkeiten ab. Sammy lugt freundlich aus Alex' Rucksack, genau wie Mini-Monchhichi Bubi, von dem Alex schon wieder befürchtet, dass er böse Wörter in der S-Bahn ablaicht...zum Glück ist der Kleine friedlich auf der etwa 45-minütigen Fahrt zum Düsseldorfer Hauptbahnhof und kräht nur ab und zu "Hallo!".
In Düsseldorf angekommen, latscht Alex mit ihren Schützlingen runter in die U-Bahn, um mit ihnen die U78 Richtung Messe bzw. die U79 Richtung Duisburg zu nehmen. Wie auf's Stichwort steht unten auf dem Gleis eine U79 bereit, sodass Alex ihre Schützlinge ein wenig zur Eile antreibt. Stinki schnaubt genervt, denn er muss das großäugig guckende ES an der Hand hinter sich her zerren. Dem Charmin Bear bricht der Schweiß aus - jetzt müssen sie auch noch rennen! Zum Glück schaffen es alle rechtzeitig, bevor der U-Bahn-Fahrer die Türen schließt und seinen Weg zur Haltestelle Oststraße fortsetzt.
Nach gut fünf Minuten verlassen alle die U-Bahn an der Haltestelle Klever Straße/Victoriaplatz - und von dort aus ist es ja nur eine gute Gehminute rüber zum Golzheimer Friedhof. Der Charmin Bear seufzt erleichtert, als er auf der Ecke Klever Straße Steffi und Renate freundlich grinsend winken sieht. Was ihm und auch ES weniger behagt, ist die Tatsache, dass die Sonne den westlichen Horizont bereits stark rot färbt, während im Osten der Vollmond wie ein in ein Leichentuch gehülltes Gespenst aus dem Abenddunst hervor kommt. ES starrt den Mond unsicher an und ruft: "Mr. Dole, look at me!", doch Alex ist gerade damit beschäftigt, ihre Freundinnen Steffi und Renate freundlich zu begrüßen. Sammy lugt mal wieder aus dem Rucksack ihrer Mutti und freut sich, weil es aus dem Dunst heraus möndelt. Bubi sitzt auf Sammys Haarschleife, wirft einen Blick auf Stinki und kräht fröhlich: "Herr U*****!" Stinki weiß nicht so recht, ob er sich über das Mini-Monchhichi freuen soll, das ihn alle Nase lang anspricht und schwankt zwischen verhaltenem Lächeln und grimmigem Gesichtsausdruck.
Unweit des Eingangs zum nördlichen Teil des Golzheimer Friedhofs suchen sich die Männergärtnerinnen und ihre Schützlinge einen Schlafplatz auf einer Wiese, auf der ein mit einem niedrigen Metallzaun eingefasstes Grabmal in Form eines Kreuzes steht. In den Bäumen am Eingang des Friedhofs krächzen mehrere Raben. Die Sonne ist bereits fast untergegangen, als alle ihre Schlafsäcke ausbreiten und sich ein Plätzchen für die Nacht suchen. Auf einem der alten Grabmale praktisch fast am Eingang sitzt ein Käuzchen und ruft. Der Charmin Bear steckt zur Sicherheit ein kleines Kreuz in die Erde neben seinem Schlafsack, um vor bösen Mächten geschützt zu sein. Der Mond beginnt zu leuchten. Noch ist einiges los auf den Straßen, die den Friedhof umgeben - also Klever Straße, Fischerstraße und B1 - aber das ändert sich in den späteren Abendstunden. Renate bleibt bei den großen männlichen Schützlingen, während Alex und Steffi in Sammys Begleitung das Abendessen in einem nahe gelegenen Restaurant organisieren. Bubi kräht: "Hallo!"
Der Charmin Bear seufzt erleichtert, als Alex und Steffi nach gut zwanzig Minuten mit lecker Schmackofatz wieder auftauchen, denn so kann er wenigstens vergessen, dass mit der zunehmenden Dunkelheit und dem immer helleren Mondlicht die Atmosphäre immer gruseliger wird. Die Äste der Bäume werfen geheimnisvolle Schatten auf den Friedhof. Die Raben im Baum direkt am Eingang zum nördlichen Teil des Friedhofs sind mittlerweile ruhig, dafür ruft das Käuzchen nach wie vor von dem nicht weit entfernt gelegenen Grabmal. Sammy nöhlt und schiebt sich ein Käseküchelchen zwischen die Kiemen.
Nach 22 Uhr sind die umliegenden Straßen bis auf ein paar vereinzelte Fahrzeuge so gut wie ausgestorben. Mit der Ruhe um sie herum wächst aber auch die Unruhe bei ES und beim Charmin Bear. Alex versucht die beiden zu beruhigen, indem sie ihnen erklärt, dass die Geisterstunde erst in zwei Stunden beginnt, aber dieser Hinweis hilft nicht wirklich. Der leuchtende, weiße Mond blickt auf die Gesellschaft auf dem alten Friedhof herab, aber außer Sammy, Alex und Renate freut sich niemand über den Vollmond. Bubi krabbelt durchs Gras und kräht: "Hallo!", sodass Stinki ihn aufhalten muss, damit das Mini-Monchhichi nicht womöglich auf Nimmerwiedersehen auf die B1 hinter dem Friedhof verschwindet.
Nach 23 Uhr haben sich alle in ihre Schlafsäcke gelegt, um ihre Nachtruhe anzutreten. Bubi liegt natürlich bei Stinki im Schlafsack, wobei der das kleine Monchhichi bittet, nicht alle Nase lang "Herr U*****" zu rufen. Bubi antwortet: "Bubi lieb!" ES starrt großäugig zum Kreuz hinüber. Der Charmin Bear liegt mit tellergroßen Augen im Mondlicht und findet keine Ruhe, deshalb murmelt er leise ein Vaterunser in das vom Bodennebel feuchte Gras neben seinem Schlafsack. Im Gebüsch rascheln kleine Tiere. Thorsten pupst lautstark, was den Stationsarzt fast sofort in Tiefschlaf fallen lässt. Stinki ranzt: "Wat is'n mit dir eigentlich los?!" Steffi macht das betretene Gesicht, während Renate und Alex lächelnd den Kopf schütteln. Thorsten kichert albern, möchte wenig später aber am liebsten vor sich selbst und seinem Gestank flüchten, denn der Pups hatte die Duftnote "Verwesung anno 1780".
Obwohl einige davon überzeugt sind, auf dem alten, unheimlichen Friedhof kein Auge zuzumachen, liegen bereits nach halb zwölf alle in festem Schlaf. Das Käuzchen hat mittlerweile auf dem Querbalken des Kreuzes Platz genommen und fragt sich, wat denn in der Nacht auf dem Friedhof eigentlich los ist. Bubi liegt neben Stinkis Ohr und schnarcht ihm in selbiges, doch da Stinki selbst leise schnarcht, stört ihn das Geschnarche des kleinen Monchhichis nicht. Sammy liegt mit breitem Grinsen bei ihrer Mutti im Schlafsack und murmelt im Schlaf ab und zu: "Es möndelt!"
Mitternacht! Der Bodennebel ist so dicht geworden, dass man die nächtlichen Gäste unter der dichten Nebeldecke gar nicht mehr sehen kann. Eine leichte Brise weht über den Friedhof, auf dem zum letzten Mal im Jahr 1897 Menschen beerdigt wurden. Das Käuzchen käckelt, genau auf den Schlafsack des Stationsarztes, doch der bekommt davon nix mit.
Dafür erheben sich nun wie von Geisterhand der Charmin Bear und auch Sammy, denn bei Vollmond kann es schon mal vorkommen, dass die beiden schlafwandeln. Sammy springt zum Charmin Bear auf die Schulter. Der mittlerweile erwachte Bubi entfernt sich heimlich von Stinkis Ohr und setzt sich zum langsam schlurfenden Charmin Bear, dessen Augen starr nach vorne gerichtet sind, auf den linken Fuß. Bubi kräht: "Hallo!", als plötzlich ein Toter einen Schritt auf den Charmin Bear zu macht und ihn anspricht. "Hasse ma Feuer?", röchelt die verweste Leiche und findet es ziemlich unhöflich, keine Antwort zu bekommen. Gespenster wabern durch den Bodennebel und kichern. Ein toter Hund beginnt, an den Gräbern nach Knochen zu graben.
Zwischen den Bäumen am Eingang schwirren jede Menge kleine Mücken umher, doch der schlafwandelnde Charmin Bear mit der ebenfalls schlafwandelnden Sammy auf der Schulter bekommt nix davon mit, dass einige der Insekten ihn als Nahrungsquelle nutzen. Bubi sitzt immer noch auf dem Fuß des Charmin Bear und kräht: "Hallo!" - eine Antwort bekommt aber auch er nicht. Einige Gespenster kratzen sich irritiert am Kopf, dann winken sie dem Vollmond am Himmel zu. Das Käuzchen hat eine kleine Maus erbeutet und verspeist diese auf dem Querbalken des Kreuzes.
Der Charmin Bear wankt zusammen mit Sammy und Bubi hinaus auf die Klever Straße und überquert diese, um zum südlichen Teil des Golzheimer Friedhofs zu gelangen, der auf der anderen Straßenseite liegt. Ein 3er BMW mit einem jungen türkischen Mann namens Erkan am Steuer legt eine Vollbremsung hin, als er in die Klever Straße einbiegen will und vor seinem Fahrzeug ohne jedwede Reaktion der Charmin Bear mit zwei kleinen Stofftieren die Straße überquert. Erkan ruft bei seinem besten Kumpel an und brüllt in sein Handy: "Ey, Mustafa, komma Klever Straße! Hier is'n Alter mit zwei Stofftieren, der hier wie ferngesteuert rum latscht!" Mustafa versteht nur Bahnhof und bittet Erkan, künftig nicht mehr so oft an den Benzindämpfen seines 3er zu schnuppern, dann legt er genervt auf. Erkan seufzt und setzt seinen Weg auf die B1 fort. Der Charmin Bear ist mittlerweile auf der anderen Straßenseite und läuft wie paralysiert auf den südlichen Teil des Friedhofs. Der Mond am Himmel versteht die Welt nicht mehr.
Der tote Hund beschnuppert mittlerweile den schlafenden Stinki, doch der dreht sich nur auf die andere Seite und murmelt: "Wat is'n hier eigentlich los?!" ES ist erwacht und plärrt, als ES den toten, nach Fäulnis riechenden Hund neben sich und Stinki bemerkt. Der Hund hebt nur sein Beinchen und laicht ebenso schlecht riechenden Urin ab, was bei ES eine noch größere Heulattacke auslöst. Ein besonders hilfsbereites Gespenst, das ES kreischen lässt wie ein Mädchen, ist so nett und tupft ES' Schlafsack mit einem dreckigen Taschentuch, das ein Spaziergänger wohl dort verloren hatte, wieder trocken. Die anderen kriegen nix mit, genauso wenig wie der Charmin Bear mit der immer noch schlafenden Sammy und dem munteren Bubi, der einige Pilze am Wegesrand mit dem Wort "Hallo!" begrüßt.
Nach eins kehrt wieder Ruhe auf dem Friedhof ein, auch bei ES - der tote Hund ist weg, die Gespenster auch. Allerdings wundert sich Alex am nächsten Morgen, wo ihr Feuerzeug geblieben ist, denn sie kann ja nicht wissen, dass ihr selbiges von einer verwesten Leiche mit Schmacht gemopst wurde. Zum Glück gibt Stinki ihr Feuer. Der Charmin Bear hat sich schlafwandelnderweise mit Sammy und Bubi auf einer Bank niedergelassen, wo alle drei friedlich bis zum Sonnenaufgang ratzen. Auf dem nördlichen Teil des Friedhofs kriegen dafür die Männergärtnerinnen die Krise, als sie bemerken, dass sowohl der Charmin Bear als auch Bubi und Sammy fehlen. Umso erleichterter sind sie, als der Charmin Bear schließlich ziemlich verwirrt brabbelnd mit den beiden Stoffies über die Klever Straße läuft und sich an nix aus der vergangenen Nacht erinnern kann - auch nicht, wie er, Sammy und Bubi auf die Parkbank auf der anderen Seite der Straße gekommen sind. Die Raben im Baum krächzen vergnügt, während das Käuzchen irgendwo im Gebüsch schläft.
Golzheimer Friedhof mit Sturmschäden - (c) Alexandra Döll, Essen
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Freitag, 12. September 2014
Gruselig-fröhliche Übernachtung auf dem Golzheimer Friedhof :o)
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Freitag, 11. November 2011
Abstruses aus Düsseldorf
Gestern Abend enterte ich, bevor ich mit meinem freundlichen Clio zurück nach Hause fuhr, eine Apotheke in seiner unmittelbaren Nähe, um dort Schmerztabletten zu erwerben, denn das feuchte Wetter ist meinen rheumatischen Beschwerden leider sehr zuträglich :o/. Ich wollte wie üblich meine Ibuprofen haben und die Apothekerin fragte mich, ob ich noch andere Medikamente nehme - klar, eins davon ist Marcumar wegen meines APS, um hässliche Gefäßverschlüsse mit eventuell fatalen Folgen zu verhindern. Aus dem Grund darf ich auch nicht alle Schmerzmittel nehmen - und schon mal gar keine, die Acetylsalicylsäure enthalten, zumal ich zusätzlich zu meinem Marcumar auch ASS 100 einnehmen muss, um ein Zusammenklumpen der Blutplättchen zusätzlich zu verhindern. Bei vielen Patienten wird zwar davon abgeraten, gleichzeitig Blutgerinnungshemmer und Thrombozytenaggregationshemmer zu nehmen, aber bei meiner Krankheit geht es nun mal nicht anders. Schmerzmittel wie Aspirin oder Spalt, die ebenfalls Acetylsalicylsäure enthalten, sind also für mich tabu, weil das Blut dann zu stark verdünnt würde, was wiederum zu unerfreulichen Blutungen führen könnte. Ein Gefäßverschluss kann genauso schlimm enden wie ne innere Blutung.
Ich kann mich auch daran erinnern, dass ich, als ich im Februar 2011 im Elisabeth-Krankenhaus Essen die Schulung fürs Gerinnungsselbstmanagement mitgemacht habe, von dem schulenden Arzt gesagt bekommen habe - genau wie meine Mitschüler/-innen - dass Ibuprofen bei Schmerzzuständen das Beste sei, da es kaum Auswirkungen auf die Blutgerinnung habe bzw. ein Zusammenhang nicht sicher nachgewiesen ist. Natürlich steht im Beipackzettel, dass eine Langzeiteinnahme zu Blutungen im Magen-Darm-Trakt führen kann (aber nicht muss!) - aber Nebenwirkungen können alle Medikamente haben, von harmlos bis lebensbedrohlich. Auch in dem Buch, das wir als Schulungsmaterial dazu bekommen haben, steht drin, dass Ibuprofen bei Schmerzen und Fieber das Beste sei, wenn man Marcumar oder Falithrom nimmt; bei Coumadin, das ja auf Wafarin-Basis ist, soll die Blutungsgefahr angeblich etwas stärker sein. Der Arzt, der die Schulung durchgeführt hat, ist Kardiologe und war damals, als er im Dezember 2010 den Verschluss in meiner Arteria femorialis diagnostizierte, der im Januar 2011 operiert wurde, auch der Erste, der den richtigen Riecher hatte, denn er fragte mich bei der Untersuchung sofort, ob ich an einer Form von Lupus leide - also traue ich dem Arzt schon mal ne Menge zu, denn andere Mediziner wollten mir Polyarthritis oder Diabetes anhängen, haha, und waren ganz überrascht, dass nichts von beidem zutraf.
Auch mein Rheumatologe, der wirklich spitze auf seinem Gebiet ist und der einem alle möglichen Fragen zu allen Rheumaformen beantworten kann, hat keine Probleme damit, dass ich Ibuprofen einnehme - wenn er meinen würde, das funktioniert nicht, hätte er mir das längst gesagt, zumal ich auch meine aktuelle Medikation bei jeder Untersuchung schriftlich angeben muss. Der Stationsarzt der Neurologie im Philippusstift hat die Krankenschwestern und -pfleger angewiesen, mir im Bedarfsfall bei Schmerzen Ibuprofen zu geben und auch ihm vertraue ich da voll und ganz, denn schon in der Notaufnahme hat er mir bewiesen, dass er sein Handwerk versteht. Also sind sich offenbar drei Fachärzte unterschiedlicher Fachrichtungen einig, was Ibuprofen betrifft. Meine Chefin ist auch Apothekerin und sagt ebenfalls, dass Ibuprofen bei meiner sonstigen Medikation das Beste ist.
Gestern wollte die junge, etwas überengagierte Apothekerin das jedoch mit mir ausdiskutieren - was mir noch nie in irgendeiner Apotheke passiert ist. Manchmal hole ich mein Ibuprofen in den Borbecker Apotheken und die wissen auch um mein APS und meine Marcumar-Einnahme, da sind noch nie solche Bemerkungen in der Richtung gekommen, dass die beiden Dinge nicht zusammen gehen. Komisch...ich musste erst mal diskutieren und ihr klar machen, dass drei Fachärzte - die zum Glück Koryphäen und keine Koniferen auf ihrem Gebiet sind :o) - aus drei unterschiedlichen Essener Krankenhäusern übereinstimmend einer Meinung sind bzgl. der Schmerzmedikation und Marcumar. Danach bequemte sie sich dann mal, mir das Medikament zu geben, natürlich verbunden mit dem Warnhinweis, dass ich auf ungewöhnliche Blutungen aus dem Magen-Darm-Trakt achten soll *stöhn*. Auf ungewöhnliche Blutungen achte ich sowieso wegen der Marcumar-Einnahme, denn dann wüsste ich nämlich, dass mit dem INR irgendwas nicht stimmt, aber dafür habe ich ja zuhause meinen eigenen Gerinnungsmonitor, um auf hohe Schwankungen des INR sowohl in die eine als auch in die andere Richtung adäquat reagieren zu können - und wenn's zu heftig wäre, würde ich mich auch an einen Arzt meines Vertrauens wenden. Komisch, eigentlich ist die junge Dame doch Apothekerin und keine Sozialpädagogin :o)).
Nächsten Dienstag gehe ich in die Gefäßambulanz des Elisabeth-Krankenhauses, damit die mal das Ergebnis der OP nach fast einem Jahr und meine Durchblutung im linken Beinchen begutachten können. Ich hoffe, ich bekomme wieder den Arzt, der mich geschult hat und ja auch die richtige Diagnose gestellt hat bei der Erstuntersuchung. Auf das Ergebnis bin ich ohnehin gespannt - angeblich hatte ich letztes Jahr die Gefäße einer 70-jährigen...das wird in dem Moment auch so gewesen sein, aber die kennen meine Gefäße schlecht, sodass ich davon ausgehe, dass sich das sicherlich gebessert hat, hehe. Auch bei meiner Thrombose im Jahr 2002 hatte sich der Zustand der betroffenen Vene sehr schnell wieder gebessert, sodass schon nach einem Jahr nix mehr davon zu sehen war; von meiner dazugehörigen Lungenembolie sieht man heute nicht mal mehr ne Kalknarbe auf dem Röntgenbild.
Ansonsten frage ich mich, um mal das medizinische Terrain zu verlassen, was eigentlich auf der Linie U79 los ist. Heute Morgen gab's da schon wieder ne Störung in Lohhausen, sodass die U-Bahn entsprechend überfüllt war, und die Anzeige, dass es auf der Linie U79 zu Störungen gekommen ist, erscheint alle paar Tage an unterschiedlichen Haltestellen. Was sind denn da wieder für Experten am Werk...?!
Ich kann mich auch daran erinnern, dass ich, als ich im Februar 2011 im Elisabeth-Krankenhaus Essen die Schulung fürs Gerinnungsselbstmanagement mitgemacht habe, von dem schulenden Arzt gesagt bekommen habe - genau wie meine Mitschüler/-innen - dass Ibuprofen bei Schmerzzuständen das Beste sei, da es kaum Auswirkungen auf die Blutgerinnung habe bzw. ein Zusammenhang nicht sicher nachgewiesen ist. Natürlich steht im Beipackzettel, dass eine Langzeiteinnahme zu Blutungen im Magen-Darm-Trakt führen kann (aber nicht muss!) - aber Nebenwirkungen können alle Medikamente haben, von harmlos bis lebensbedrohlich. Auch in dem Buch, das wir als Schulungsmaterial dazu bekommen haben, steht drin, dass Ibuprofen bei Schmerzen und Fieber das Beste sei, wenn man Marcumar oder Falithrom nimmt; bei Coumadin, das ja auf Wafarin-Basis ist, soll die Blutungsgefahr angeblich etwas stärker sein. Der Arzt, der die Schulung durchgeführt hat, ist Kardiologe und war damals, als er im Dezember 2010 den Verschluss in meiner Arteria femorialis diagnostizierte, der im Januar 2011 operiert wurde, auch der Erste, der den richtigen Riecher hatte, denn er fragte mich bei der Untersuchung sofort, ob ich an einer Form von Lupus leide - also traue ich dem Arzt schon mal ne Menge zu, denn andere Mediziner wollten mir Polyarthritis oder Diabetes anhängen, haha, und waren ganz überrascht, dass nichts von beidem zutraf.
Auch mein Rheumatologe, der wirklich spitze auf seinem Gebiet ist und der einem alle möglichen Fragen zu allen Rheumaformen beantworten kann, hat keine Probleme damit, dass ich Ibuprofen einnehme - wenn er meinen würde, das funktioniert nicht, hätte er mir das längst gesagt, zumal ich auch meine aktuelle Medikation bei jeder Untersuchung schriftlich angeben muss. Der Stationsarzt der Neurologie im Philippusstift hat die Krankenschwestern und -pfleger angewiesen, mir im Bedarfsfall bei Schmerzen Ibuprofen zu geben und auch ihm vertraue ich da voll und ganz, denn schon in der Notaufnahme hat er mir bewiesen, dass er sein Handwerk versteht. Also sind sich offenbar drei Fachärzte unterschiedlicher Fachrichtungen einig, was Ibuprofen betrifft. Meine Chefin ist auch Apothekerin und sagt ebenfalls, dass Ibuprofen bei meiner sonstigen Medikation das Beste ist.
Gestern wollte die junge, etwas überengagierte Apothekerin das jedoch mit mir ausdiskutieren - was mir noch nie in irgendeiner Apotheke passiert ist. Manchmal hole ich mein Ibuprofen in den Borbecker Apotheken und die wissen auch um mein APS und meine Marcumar-Einnahme, da sind noch nie solche Bemerkungen in der Richtung gekommen, dass die beiden Dinge nicht zusammen gehen. Komisch...ich musste erst mal diskutieren und ihr klar machen, dass drei Fachärzte - die zum Glück Koryphäen und keine Koniferen auf ihrem Gebiet sind :o) - aus drei unterschiedlichen Essener Krankenhäusern übereinstimmend einer Meinung sind bzgl. der Schmerzmedikation und Marcumar. Danach bequemte sie sich dann mal, mir das Medikament zu geben, natürlich verbunden mit dem Warnhinweis, dass ich auf ungewöhnliche Blutungen aus dem Magen-Darm-Trakt achten soll *stöhn*. Auf ungewöhnliche Blutungen achte ich sowieso wegen der Marcumar-Einnahme, denn dann wüsste ich nämlich, dass mit dem INR irgendwas nicht stimmt, aber dafür habe ich ja zuhause meinen eigenen Gerinnungsmonitor, um auf hohe Schwankungen des INR sowohl in die eine als auch in die andere Richtung adäquat reagieren zu können - und wenn's zu heftig wäre, würde ich mich auch an einen Arzt meines Vertrauens wenden. Komisch, eigentlich ist die junge Dame doch Apothekerin und keine Sozialpädagogin :o)).
Nächsten Dienstag gehe ich in die Gefäßambulanz des Elisabeth-Krankenhauses, damit die mal das Ergebnis der OP nach fast einem Jahr und meine Durchblutung im linken Beinchen begutachten können. Ich hoffe, ich bekomme wieder den Arzt, der mich geschult hat und ja auch die richtige Diagnose gestellt hat bei der Erstuntersuchung. Auf das Ergebnis bin ich ohnehin gespannt - angeblich hatte ich letztes Jahr die Gefäße einer 70-jährigen...das wird in dem Moment auch so gewesen sein, aber die kennen meine Gefäße schlecht, sodass ich davon ausgehe, dass sich das sicherlich gebessert hat, hehe. Auch bei meiner Thrombose im Jahr 2002 hatte sich der Zustand der betroffenen Vene sehr schnell wieder gebessert, sodass schon nach einem Jahr nix mehr davon zu sehen war; von meiner dazugehörigen Lungenembolie sieht man heute nicht mal mehr ne Kalknarbe auf dem Röntgenbild.
Ansonsten frage ich mich, um mal das medizinische Terrain zu verlassen, was eigentlich auf der Linie U79 los ist. Heute Morgen gab's da schon wieder ne Störung in Lohhausen, sodass die U-Bahn entsprechend überfüllt war, und die Anzeige, dass es auf der Linie U79 zu Störungen gekommen ist, erscheint alle paar Tage an unterschiedlichen Haltestellen. Was sind denn da wieder für Experten am Werk...?!
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Freitag, 17. Juni 2011
Ein unappetitlicher Morgen
Eigentlich fing der Tag ja ganz schön an mit klarem Himmel, einem schönen Sonnenaufgang und schnarchenden Wachteln :o). Kurz nach halb sieben, als ich mich auf der A52 Richtung Düsseldorf befand, mussten wir jedoch kurz hinter Kettwig alle in die Eisen gehen, denn es hatte auf der rechten Spur einen schweren Unfall gegeben, an dem wohl auch ein Motorrad beteiligt war, denn die Maschine lag ziemlich havariert auf der rechten Spur. Auf dem Standstreifen waren neben dem Unfallgegner auch weitere Autofahrer, die halfen und versuchten, das Motorrad von der Fahrbahn zu kriegen. Den Motorradfahrer selbst habe ich nicht gesehen und ich hoffe, es geht ihm nicht allzu schlecht - obwohl das Ganze schon recht heftig aussah.
Als wir alle stark abbremsen mussten wegen der Unfallstelle und den Fahrzeugen, die von der rechten Spur kurzzeitig auf die linke wechseln mussten, da ja rechts noch die havarierte Maschine lag, kam ich sehr exakt hinter einem Pampers-Bomber (3er Touring) zum Stehen, aber der 3,5-Tonner hinter mir wäre mir dafür fast in den Kofferraum gerauscht - da fehlte nicht mehr viel. Die 3,5-Tonner gehen mir teilweise ohnehin auf den Keks mit ihrer bisweilen rücksichtslosen Fahrweise, weil sie nun mal mehr wiegen als ein handelsüblicher Pkw und deshalb meinen, sie können drängeln, dicht auffahren und sich noch mal eben reinquetschen - die Pkw werden schon Platz machen :o/. Na, das wär's jetzt noch gewesen - ein Unfall nach dem Unfall. Hinter der Unfallstelle rollte der Verkehr jedenfalls wieder.
An der Haltestelle Messe Ost/Stockumer Kirchstraße spielte die Anzeigetafel jedenfalls verrückt - für 7 Uhr wurde eine U78 avisiert mit dem Wort "sofort", obwohl um 7 Uhr gar keine da fährt (sondern um 6.54 Uhr und dann wieder um 7.04 Uhr). Schließlich erschien mit zwei Minuten Verspätung eine U79, die ich dann genommen habe. Im hinteren Waggon war eine komplette Vierersitzgruppe frei, auf die sich die neu zugestiegenen Fahrgäste natürlich stürzten - das ist für die U79 um 7 Uhr allerdings sehr ungewöhnlich, das dort ne ganze Sitzgruppe frei ist. Wenig später sahen wir auch den Grund: Jemand hatte dort auf den Boden gekotzt und sich nicht bemüht, sein Pfützchen ein wenig zu beschränken :o/. Lecker! Zum Glück wurde der Geruch des wenig appetitanregenden Pfützchens ein wenig durch Frischluftzufuhr beschränkt, wenn sich die Türen an den Haltestellen öffneten, und auch durch den Duft von Duftwässerchen (männlich/weiblich).
Okay, also nahm ich einen Stehplatz ein, wie einige andere Fahrgäste auch. Obwohl ich schon in den Türnischen und somit weit außerhalb des Mittelganges stand, meinte ein doof lachender Pommespanzer, der sich so cool vorkam, dass er (bzw. es war ne Sie) Eiswürfel pinkelte, mich und andere Menschen mal eben über den Haufen rennen zu müssen - Panzer war da also schon das richtige Wort. Höflichkeit ist eine Zier - weiter kommt man ohne ihr...!
Ich hoffe jedenfalls, dass der Tag nicht so unappetitlich weitergeht wie er angefangen hat. Nun werde ich mich mal um vier fröhliche Bewerbungswünsche einer Kundin kümmern, die sicherlich appetitanregender sind als Kotze in der U79, rücksichtslose, doof lachende Pommespanzer und schwere Unfälle auf der A52.
Wenigstens hat meine liebe Steffiiiiiii gestern noch was Appetitanregendes getan, bevor sie in ihr wohlverdientes Wochenende abgedampft ist: Sie hat mich auf der Homepage tag-des-schreibens.com bei der Wahl für den Online-Autoren des Jahres nominiert *knuddel*. Vom 20. bis 26. Juni, wenn die Nominierungsphase vorüber ist, darf für die einzelnen Nominierten abgestimmt werden.
Als wir alle stark abbremsen mussten wegen der Unfallstelle und den Fahrzeugen, die von der rechten Spur kurzzeitig auf die linke wechseln mussten, da ja rechts noch die havarierte Maschine lag, kam ich sehr exakt hinter einem Pampers-Bomber (3er Touring) zum Stehen, aber der 3,5-Tonner hinter mir wäre mir dafür fast in den Kofferraum gerauscht - da fehlte nicht mehr viel. Die 3,5-Tonner gehen mir teilweise ohnehin auf den Keks mit ihrer bisweilen rücksichtslosen Fahrweise, weil sie nun mal mehr wiegen als ein handelsüblicher Pkw und deshalb meinen, sie können drängeln, dicht auffahren und sich noch mal eben reinquetschen - die Pkw werden schon Platz machen :o/. Na, das wär's jetzt noch gewesen - ein Unfall nach dem Unfall. Hinter der Unfallstelle rollte der Verkehr jedenfalls wieder.
An der Haltestelle Messe Ost/Stockumer Kirchstraße spielte die Anzeigetafel jedenfalls verrückt - für 7 Uhr wurde eine U78 avisiert mit dem Wort "sofort", obwohl um 7 Uhr gar keine da fährt (sondern um 6.54 Uhr und dann wieder um 7.04 Uhr). Schließlich erschien mit zwei Minuten Verspätung eine U79, die ich dann genommen habe. Im hinteren Waggon war eine komplette Vierersitzgruppe frei, auf die sich die neu zugestiegenen Fahrgäste natürlich stürzten - das ist für die U79 um 7 Uhr allerdings sehr ungewöhnlich, das dort ne ganze Sitzgruppe frei ist. Wenig später sahen wir auch den Grund: Jemand hatte dort auf den Boden gekotzt und sich nicht bemüht, sein Pfützchen ein wenig zu beschränken :o/. Lecker! Zum Glück wurde der Geruch des wenig appetitanregenden Pfützchens ein wenig durch Frischluftzufuhr beschränkt, wenn sich die Türen an den Haltestellen öffneten, und auch durch den Duft von Duftwässerchen (männlich/weiblich).
Okay, also nahm ich einen Stehplatz ein, wie einige andere Fahrgäste auch. Obwohl ich schon in den Türnischen und somit weit außerhalb des Mittelganges stand, meinte ein doof lachender Pommespanzer, der sich so cool vorkam, dass er (bzw. es war ne Sie) Eiswürfel pinkelte, mich und andere Menschen mal eben über den Haufen rennen zu müssen - Panzer war da also schon das richtige Wort. Höflichkeit ist eine Zier - weiter kommt man ohne ihr...!
Ich hoffe jedenfalls, dass der Tag nicht so unappetitlich weitergeht wie er angefangen hat. Nun werde ich mich mal um vier fröhliche Bewerbungswünsche einer Kundin kümmern, die sicherlich appetitanregender sind als Kotze in der U79, rücksichtslose, doof lachende Pommespanzer und schwere Unfälle auf der A52.
Wenigstens hat meine liebe Steffiiiiiii gestern noch was Appetitanregendes getan, bevor sie in ihr wohlverdientes Wochenende abgedampft ist: Sie hat mich auf der Homepage tag-des-schreibens.com bei der Wahl für den Online-Autoren des Jahres nominiert *knuddel*. Vom 20. bis 26. Juni, wenn die Nominierungsphase vorüber ist, darf für die einzelnen Nominierten abgestimmt werden.
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U79,
Unfall
Montag, 18. April 2011
Krasse Kaffeefahrt :o)
Es folgt eine kleine Satire auf Kaffeefahrten, über die ja auch immer wieder in den Medien berichtet wird - zumal das Ganze meist nicht seriös ist und die auf den Werbeverkaufsveranstaltungen angebotenen Artikel meist von minderer Qualität sind trotz überhöhter Preise. Angeblich ist auch die Teilnahme an diesen Verkaufsveranstaltungen frei gestellt - von wegen. Ulis ehemalige Nachbarin Rita hat mal an solch einer Kaffeefahrt teilgenommen und feststellen müssen, dass die armen Senioren da eingesperrt wurden, damit sie vor dem überteuerten Beschiss auch ja nicht flüchten konnten. In juristischer Hinsicht heißt das m. E. Freiheitsberaubung...
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Ab in die Pilze Tours GmbH - Ihr rabiater Reiseveranstalter!
(Bekannt aus Alexandra Dölls Buch "Wenn es Nacht wird im Pott")
Kaffeefahrt nach Düsseldorf
Lassen Sie sich verzaubern von abstürzenden Sportflugzeugen in Kettwig, erfreuen Sie sich an der monumentalen Ruhrtalbrücke und schauen Sie einem Selbstmörder zu, der aus 65 Metern Höhe in die Tiefe hopst (das ist tödlich!), erleben Sie einen wildromantischen Stau im Breitscheider Kreuz, winken Sie Billigfliegern zu, die über den Kalkumer Forst hinweg schweben! Erleben Sie live, wie sich ein getunter 3er BMW zerlegt, indem er einen Vierzigtonner von unten zu überholen versucht (man nennt es auch unterholen...) und erfreuen Sie sich an schlecht gelaunten Wildgänsen auf der B8, die auf die Windschutzscheibe kacken!
Vom Aquazoo in Golzheim fahren wir weiter mit der trendigen U79 zur Kö - in der besonders hippen U-Bahn werden teilweise tumbe Menschen Sie entzücken, deren Taschen, Tüten und Schirme einen eigenen Sitzplatz beanspruchen, damit Sie acht Haltestellen lang stehen können. Am Rande der Altstadt erwartet Sie nach einem 400-Meter-Lauf ein fröhliches Gebäude mit Männern und Mädchen!
Programm!
9 Uhr:
Begrüßung durch Marina (M. A. Amerikanistik und Kauffrau für Bürokommunikation), Steffi (M. A. Kommunikationswissenschaften und Versicherungskauffrau), Alex (Dipl.-Päd. und geprüfte Psychologische Beraterin), Timo (Dipl.-Informationswirt (FH) und Industriekaufmann) sowie ein Feuerwerk der guten Laune (Dipl.-Soziologe und Versicherungskaufmann) im Büro Hohe Straße.
Anschließend Frühstück im Sekretariat, ganz besonders günstig, mit stimmungsvollen Moderationen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter! Das Feuerwerk der guten Laune persönlich gießt Ihnen Kaffee ein, während Timo das Symbol des bösen Kürbis an der Kaffeemaschine beseitigt. Genießen Sie aromatischen Kaffee aus Porno-King-Tassen! Freuen Sie sich auf frische Brötchen der Bäckereien Hinkel und Kamps, die Marina Ihnen liebevoll aufschneidet. Auf Wunsch belegt Steffiiiii Ihr Brötchen mit Gürkchen, während Alex Margarine, Honig, Nutella, Marmelade, Fleischwurst und Joghurt in ihrem Bauchladen bereit hält.
10 Uhr:
Marina, Steffi, Alex und Timo berichten von ihrer täglichen Arbeit für ein bundesweit agierendes Outplacement-Unternehmen - mit sinnfreien Kommentierungen durch das Feuerwerk der guten Laune!
11 Uhr - Fakultatives Programm:
Programm A:
Erotische Natur-Fotografie mit Marina in den Rheinwiesen. Freuen Sie sich auf fummelnde Hummeln, bumsende Bienen und kopulierende Käfer!
Programm B:
Let's Dance für Arme - Timo und Alex bringen Ihnen am Rheinufer den Prollo-Pogo, den Ständer-Blues, den Mainzelmännchen-Mambo und den Tango Hackfresse bei.
Programm C:
Fieser Fahrrad-Fahrschulkurs auf der Rheinpromenade mit Steffiiiii! Lernen Sie, Inline-Skater in den Fluss abzudrängen und Fußgänger unter wildem Klingeln über den Haufen zu fahren. Der Kurs wurde speziell für Pistensäue aller Art - insbesondere für Fahrer der Automarken BMW, Mercedes, Audi und Jaguar - entwickelt!
Programm D:
Google-Kurs mit dem Feuerwerk der guten Laune - Titel: Was Sie schon immer wissen wollten, aber Google nie zu fragen wagten. Warum krieg ich keinen mehr hoch? Wieso haben meine Eltern mich früher gebeten, von zuhause wegzulaufen? Wieso freuen sich alle, wenn ich das Büro verlasse? Warum haben auch Blitze ihren Stolz und treffen mich nie - auch wenn ich unter einem Baum oder einem Hochspannungsmast Schutz suche?
13 Uhr:
Mittagessen in einer finsteren Spelunke in der Altstadt.
14.30 Uhr: Fakultatives Programm
Für die Herren:
Kölsch-Verkostung mit Timo und Alex im Parkhaus Benrather Straße. Prost bzw. Hicks!
Für die Damen:
Schminktipps von Steffiiiiii im dm am Carlsplatz für alle Lebens- und Stimmungslagen. Sehen Sie verboten gut aus!
Für Kinder:
Knallerbsenwerfen auf Passanten mit dem Feuerwerk der guten Laune auf der Bolkerstraße. Das macht insbesondere antiautoritär erzogenen Blagen Freude!
Für Senioren:
Angstfrei Nachttöpfchen bemalen mit Marina im Büro Hohe Straße. So macht Pullern direkt doppelt soviel Spaß!
16 Uhr:
Verabschiedung vor der Haustür durch alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, anschließend Heimreise.
Jeder Teilnehmer/jede Teilnehmerin erhält zum Abschluss der Fahrt exklusive Geschenke!
Für die Herren:
50-teiliges Heimwerker- und Gartenbau-Set "Frimel an der Primel" inklusive babyblauem Mini-Gießkännchen aus Billig-Kunststoff made in China.
Für die Damen:
24-teiliges Kaffeeservice "Tote Tante" mit nicht spülmaschinenfestem Dekor in Form von verblühten Margeriten.
Für Kinder:
Leicht entflammbarer Plüschgeist "Evil" mit bescheuerter Lache, Morgenstern und aufblasbarem umgedrehtem Kruzifix. Höhe: ca. 30 cm.
Für Senioren:
Heizdecke "Brandblase" für Zwei - ein heißes Erlebnis!
-----------------------------------
Fahren Sie mit uns in unkomfortablen Schulbussen aus den 1970er Jahren mit aufgeschlitzten Polstern und schlecht ausgebildeten Busfahrern zu einem unschlagbaren Preis von 15 Euro pro Person! Ab Essen stehen vier Touren zur Auswahl!
Tour Nord:
Karnap - Altenessen-Nord - Altenessen-Süd - Nordviertel - City - Holsterhausen - Rüttenscheid
Tour Ost:
Eiberg - Bergmannsfeld - Freisenbruch - Steele - Kray
Tour Süd:
Kettwig - Werden - Bredeney
Tour West:
Bergeborbeck - Bochold - Borbeck - Altendorf - Frohnhausen - Fulerum - Haarzopf.
-------------------------------------
Buchung und Haltestellen in Ihrer Nähe erfahren Sie bei
Ab in die Pilze Tours GmbH
Wilhelm-Nieswandt-Allee 22
45329 Essen-Altenessen
Tel. 0201 666 666
E-Mail: evil@ab-in-die-pilze.de
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Ab in die Pilze Tours GmbH - Ihr rabiater Reiseveranstalter!
(Bekannt aus Alexandra Dölls Buch "Wenn es Nacht wird im Pott")
Kaffeefahrt nach Düsseldorf
Lassen Sie sich verzaubern von abstürzenden Sportflugzeugen in Kettwig, erfreuen Sie sich an der monumentalen Ruhrtalbrücke und schauen Sie einem Selbstmörder zu, der aus 65 Metern Höhe in die Tiefe hopst (das ist tödlich!), erleben Sie einen wildromantischen Stau im Breitscheider Kreuz, winken Sie Billigfliegern zu, die über den Kalkumer Forst hinweg schweben! Erleben Sie live, wie sich ein getunter 3er BMW zerlegt, indem er einen Vierzigtonner von unten zu überholen versucht (man nennt es auch unterholen...) und erfreuen Sie sich an schlecht gelaunten Wildgänsen auf der B8, die auf die Windschutzscheibe kacken!
Vom Aquazoo in Golzheim fahren wir weiter mit der trendigen U79 zur Kö - in der besonders hippen U-Bahn werden teilweise tumbe Menschen Sie entzücken, deren Taschen, Tüten und Schirme einen eigenen Sitzplatz beanspruchen, damit Sie acht Haltestellen lang stehen können. Am Rande der Altstadt erwartet Sie nach einem 400-Meter-Lauf ein fröhliches Gebäude mit Männern und Mädchen!
Programm!
9 Uhr:
Begrüßung durch Marina (M. A. Amerikanistik und Kauffrau für Bürokommunikation), Steffi (M. A. Kommunikationswissenschaften und Versicherungskauffrau), Alex (Dipl.-Päd. und geprüfte Psychologische Beraterin), Timo (Dipl.-Informationswirt (FH) und Industriekaufmann) sowie ein Feuerwerk der guten Laune (Dipl.-Soziologe und Versicherungskaufmann) im Büro Hohe Straße.
Anschließend Frühstück im Sekretariat, ganz besonders günstig, mit stimmungsvollen Moderationen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter! Das Feuerwerk der guten Laune persönlich gießt Ihnen Kaffee ein, während Timo das Symbol des bösen Kürbis an der Kaffeemaschine beseitigt. Genießen Sie aromatischen Kaffee aus Porno-King-Tassen! Freuen Sie sich auf frische Brötchen der Bäckereien Hinkel und Kamps, die Marina Ihnen liebevoll aufschneidet. Auf Wunsch belegt Steffiiiii Ihr Brötchen mit Gürkchen, während Alex Margarine, Honig, Nutella, Marmelade, Fleischwurst und Joghurt in ihrem Bauchladen bereit hält.
10 Uhr:
Marina, Steffi, Alex und Timo berichten von ihrer täglichen Arbeit für ein bundesweit agierendes Outplacement-Unternehmen - mit sinnfreien Kommentierungen durch das Feuerwerk der guten Laune!
11 Uhr - Fakultatives Programm:
Programm A:
Erotische Natur-Fotografie mit Marina in den Rheinwiesen. Freuen Sie sich auf fummelnde Hummeln, bumsende Bienen und kopulierende Käfer!
Programm B:
Let's Dance für Arme - Timo und Alex bringen Ihnen am Rheinufer den Prollo-Pogo, den Ständer-Blues, den Mainzelmännchen-Mambo und den Tango Hackfresse bei.
Programm C:
Fieser Fahrrad-Fahrschulkurs auf der Rheinpromenade mit Steffiiiii! Lernen Sie, Inline-Skater in den Fluss abzudrängen und Fußgänger unter wildem Klingeln über den Haufen zu fahren. Der Kurs wurde speziell für Pistensäue aller Art - insbesondere für Fahrer der Automarken BMW, Mercedes, Audi und Jaguar - entwickelt!
Programm D:
Google-Kurs mit dem Feuerwerk der guten Laune - Titel: Was Sie schon immer wissen wollten, aber Google nie zu fragen wagten. Warum krieg ich keinen mehr hoch? Wieso haben meine Eltern mich früher gebeten, von zuhause wegzulaufen? Wieso freuen sich alle, wenn ich das Büro verlasse? Warum haben auch Blitze ihren Stolz und treffen mich nie - auch wenn ich unter einem Baum oder einem Hochspannungsmast Schutz suche?
13 Uhr:
Mittagessen in einer finsteren Spelunke in der Altstadt.
14.30 Uhr: Fakultatives Programm
Für die Herren:
Kölsch-Verkostung mit Timo und Alex im Parkhaus Benrather Straße. Prost bzw. Hicks!
Für die Damen:
Schminktipps von Steffiiiiii im dm am Carlsplatz für alle Lebens- und Stimmungslagen. Sehen Sie verboten gut aus!
Für Kinder:
Knallerbsenwerfen auf Passanten mit dem Feuerwerk der guten Laune auf der Bolkerstraße. Das macht insbesondere antiautoritär erzogenen Blagen Freude!
Für Senioren:
Angstfrei Nachttöpfchen bemalen mit Marina im Büro Hohe Straße. So macht Pullern direkt doppelt soviel Spaß!
16 Uhr:
Verabschiedung vor der Haustür durch alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, anschließend Heimreise.
Jeder Teilnehmer/jede Teilnehmerin erhält zum Abschluss der Fahrt exklusive Geschenke!
Für die Herren:
50-teiliges Heimwerker- und Gartenbau-Set "Frimel an der Primel" inklusive babyblauem Mini-Gießkännchen aus Billig-Kunststoff made in China.
Für die Damen:
24-teiliges Kaffeeservice "Tote Tante" mit nicht spülmaschinenfestem Dekor in Form von verblühten Margeriten.
Für Kinder:
Leicht entflammbarer Plüschgeist "Evil" mit bescheuerter Lache, Morgenstern und aufblasbarem umgedrehtem Kruzifix. Höhe: ca. 30 cm.
Für Senioren:
Heizdecke "Brandblase" für Zwei - ein heißes Erlebnis!
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Fahren Sie mit uns in unkomfortablen Schulbussen aus den 1970er Jahren mit aufgeschlitzten Polstern und schlecht ausgebildeten Busfahrern zu einem unschlagbaren Preis von 15 Euro pro Person! Ab Essen stehen vier Touren zur Auswahl!
Tour Nord:
Karnap - Altenessen-Nord - Altenessen-Süd - Nordviertel - City - Holsterhausen - Rüttenscheid
Tour Ost:
Eiberg - Bergmannsfeld - Freisenbruch - Steele - Kray
Tour Süd:
Kettwig - Werden - Bredeney
Tour West:
Bergeborbeck - Bochold - Borbeck - Altendorf - Frohnhausen - Fulerum - Haarzopf.
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Freitag, 4. Februar 2011
Manche Trends aus der U79 setzen sich im Pott fort
Als ich gestern Morgen bei meinem Chirurgen in E-Frohnhausen im Wartezimmer saß, um meine OP-Narben entklammern zu lassen, stellte ich zu meiner großen Erschütterung fest, dass sich ein Trend aus der U79 in Düsseldorf sogar im Ruhrpott fortsetzt: auch im Wartezimmer saß ein Business-Man, der mit verständnislosem Gesicht auf seinen Laptop starrte und seine Wichtigkeit wohl durch die Verwendung seines portablen PCs unterstreichen wollte. Hm, in Wartezimmern hab ich eigentlich was Besseres zu tun, als mit meinem Laptop zu werkeln...
Das Entklammern ging ganz gut, wobei es in der Leistengegend ziemlich geziept hat, aber wie heißt es so schön - und das nicht nur in der Werbung für Kytta-Salbe: Ein Indianer kennt keinen Schmerz! :o) Wenigstens heilt alles gut ab.
Thomas beglückte uns gestern mit Post, denn er sendete uns vier Foto-CDs von unserem Firmen-Event im November 2010. Passenderweise waren die CDs in drei rosa Hüllen und in einer babyblauen Hülle verpackt - macht ja auch Sinn: rosa für uns drei Mädels Marina, Steffi und mich, babyblau für Timo :o))). Als ich Thomas anrief, um mich bei ihm auch im Namen meiner MitstreiterInnen für die Foto-CDs zu bedanken, sprach ihn natürlich darauf an. Er lachte und meinte, dass er das natürlich bewusst gemacht hätte, weil er sich denken konnte, dass das bei uns für Belustigung sorgt. Der alte Schlingel! :o)
Nun werde ich mich mal um einen fröhlichen Bewerbungswunsch eines Bochumer Kunden kümmern und Mappen ausdrucken von gestrigen Bewerbungen, die mittlerweile von den Kunden abgesegnet wurden. Ansonsten hoffe ich auf einen friedlichen, entspannten Freitag.
Das Entklammern ging ganz gut, wobei es in der Leistengegend ziemlich geziept hat, aber wie heißt es so schön - und das nicht nur in der Werbung für Kytta-Salbe: Ein Indianer kennt keinen Schmerz! :o) Wenigstens heilt alles gut ab.
Thomas beglückte uns gestern mit Post, denn er sendete uns vier Foto-CDs von unserem Firmen-Event im November 2010. Passenderweise waren die CDs in drei rosa Hüllen und in einer babyblauen Hülle verpackt - macht ja auch Sinn: rosa für uns drei Mädels Marina, Steffi und mich, babyblau für Timo :o))). Als ich Thomas anrief, um mich bei ihm auch im Namen meiner MitstreiterInnen für die Foto-CDs zu bedanken, sprach ihn natürlich darauf an. Er lachte und meinte, dass er das natürlich bewusst gemacht hätte, weil er sich denken konnte, dass das bei uns für Belustigung sorgt. Der alte Schlingel! :o)
Nun werde ich mich mal um einen fröhlichen Bewerbungswunsch eines Bochumer Kunden kümmern und Mappen ausdrucken von gestrigen Bewerbungen, die mittlerweile von den Kunden abgesegnet wurden. Ansonsten hoffe ich auf einen friedlichen, entspannten Freitag.
Mittwoch, 2. Februar 2011
Neue Trends aus der U79
Morgens, wenn ich mein Auto auf der Kaiserswerther Straße in Düsseldorf abgestellt habe, fahre ich häufiger mit der U79 weiter zur Kö, manchmal auch mit der U78. Die U79 verkehrt zwischen Duisburg-Meiderich und Düsseldorf - Kaiserslauterner Straße. Wie ich schon des Öfteren mehr oder weniger amüsiert festgestellt habe, werden in der U79 offenbar neue Trends geboren - Düsseldorf ist nun mal eine trendige Metropole und warum sollten nicht auch in der U-Bahn neue Trends gesetzt werden.
Es folgt eine Liste der neuesten Trends aus der U79! :o)
Es folgt eine Liste der neuesten Trends aus der U79! :o)
- Auch Taschen, Tüten und Regenschirme haben neuerdings Anspruch auf einen eigenen Sitzplatz - auch wenn die U-Bahn proppenvoll ist und dadurch einigen Fahrgästen keine Möglichkeit zur Verfügung steht, sich hinzusetzen: der eigene Sitzplatz für Taschen, Tüten und Regenschirme muss sein, denn diese Gegenstände könnten sonst an Altersschwäche versterben, wenn man sie auf den Schoß nimmt und anderen Fahrgästen die Möglichkeit einräumt, sich hinzusetzen!
- Ganz neuer Trend: Laptop auf dem Schoß, wichtigtuerische, zombiemäßige Miene aufsetzen und verständnislos auf den Monitor starren - Hauptsache, mein Laptop unterstreicht meine eigene Wichtigkeit! Die Laptop-Nutzer sind offenbar die BMW-Fahrer des ÖPNV :o).
- Nicht mehr ganz so neu: Mit dem eigenen iPhone für jedermann sichtbar rumfuchteln und so tun, als wenn man total wichtig wäre.
- Neuer Trend bei vielen jungen Damen zwischen 15 und 20: Mit dem Handy telefonieren und die ganze Bahn lautstark damit unterhalten, wie der eigene Freund im Bett ist, wie viel Zentimeter er bringt und was die eigene Lieblingsstellung im Bett ist - ist total interessant, wirklich :o).
Besonders interessant: Egal, ob es sich um deutsche oder ausländische Mädchen handelt: Das Ganze muss natürlich mindestens in einer Lautstärke von 100 db passieren, damit es auch selbst schwerhörige Senioren verstehen, und dann noch im schönsten "Kanak-Deutsch" :o) - dagegen nimmt sich Ruhrpott-Platt geradezu charmant aus. - Am Fahrkartenautomaten rumspielen, auf den Monitor glotzen und nix raffen.
- Jedem zeigen, dass ich auf der Kö in einem überteuerten In-Laden eingekauft habe und mit der entsprechenden Tüte rumfuchteln.
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