...denn im Straßenverkehr drehten heute schon einige völlig durch, wobei ich allerdings glaube, dass das nix mit dem morgigen Schulanfang zu tun hat :o).
Von Gerschede nach Bochold, wo Patrick mit seinen Eltern und mit seinem Bruder wohnt, sind es nur etwas mehr als vier Kilometer, aber das, was Clio und ich heute Vormittag auf dem kurzen Hin- oder Rückweg an Erlebnissen hatten, reichte schon wieder. Der asoziale Arthur meinte stets, er könne sich mit seinem Drahtesel an Autos an einer roten Ampel vorbei drängen, die ihn gerade eben erst überholt hatten - klar, mit einem Fahrrad habe ich ja auch eine riesige Knautschzone und bin viel stärker als jeder Pkw *ironieoff*. Ich streite gar nicht ab, dass es rücksichtslose Autofahrer gibt, aber manche Fahrradfahrer haben sie leider auch nicht mehr alle stramm, auch wenn die Radler immer gerne über die bösen, bösen Autofahrer schimpfen.
Von den farbenblinden Fußgängern, die bei Rot über die Straße laufen und meinen, ihre Verantwortung hört in dem Moment auf, in dem sie einen Fuß vor den anderen setzen, rede ich schon gar nicht mehr, denn die Farbenblindheit scheint gerade bei Fußgängern in Borbeck sehr ausgeprägt zu sein :o). Die doofen Autofahrer achten ja schon auf farbenblinde Fußgänger, die es teilweise noch nicht mal für nötig halten, nach rechts und links zu schauen, wenn sie die Fahrbahn überqueren. Manche spielen ganz gerne "Platz da - jetzt komm ich!" und wundern sich nachher noch, wenn ein Autofahrer genauso dämlich ist wie sie und sie auf die Hörner nimmt, haha.
Ich meckere ja nur ungern über meine Geschlechtsgenossinnen, aber manche Frauen sind schon mit einem Kleinwagen unter ihrem Hintern völlig überfordert, selbst wenn die Straße einfach nur geradeaus verläuft und es weiter gar nix zu beachten gibt - noch schlimmer sind allerdings die Damen in ihren völlig überdimensionierten SUVs, die ihre Kinder ab morgen zur 200 Meter entfernten Schule fahren und sich gleichzeitig dann aufregen, wenn auch noch andere Eltern auf die bescheuerte Idee kommen, ihre Kinder direkt vor dem Schultor abzusetzen und ihnen somit den dringend benötigten Parkraum für ihre überdimensionierte Vollidiotenkarre wegnehmen :o). Jaja, wenn Zwei dasselbe tun...
Autorenblog von Alexandra Döll mit Informationen zu ihren Büchern und Artikeln, Meinungen zum Literaturbetrieb, Satiren, abgedrehten Kurzgeschichten, Aktuellem und vielem mehr
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Dienstag, 11. August 2015
Donnerstag, 31. Juli 2014
Jubel, Trubel, Heiterkeit...
Soeben habe ich noch, wie gestern bereits angekündigt, die Bewerbung an das Institut verschickt, das meine Anfrage vom letzten Freitag sehr nett beantwortet hat. Ansonsten werde ich mal mit der IHK noch sprechen bzgl. der Ablegung der Ausbildereignungsprüfung im kaufmännischen Bereich - 13 Jahre Berufserfahrung in Sekretariat/Assistenz und mein abgeschlossenes Studium in Erziehungswissenschaften sollten da ja zunächst mal ausreichen, aber ein "Ausbilderschein" ist grundsätzlich nie verkehrt, zumal ich in meinem bisherigen Berufsleben ohnehin schon oft neue Kolleginnen eingearbeitet habe.
Heute Morgen war mein ALG noch nicht auf dem Konto, sodass ich sicherheitshalber mal bei der Arbeitsagentur angerufen habe, doch die hatten das Geld schon am 25. Juli angewiesen - es gab wohl teilweise Probleme mit der IBAN-Umstellung. Kurz vor Mittag befand sich das Geld jedoch auf meinem Konto *freu*. Ansonsten musste ich noch einen kleinen Beitrag für die Heizkostennachzahlung 2013 an meinen Vermieter überweisen - komisch, unsere Heizungsanlage ist erst im September 2011 erneuert worden und der letzte Winter war ja nun wirklich mild, aber bei uns im Haus müssen wohl alle Mietparteien nachzahlen - je nach Wohnungsgröße können das auch schon mal über 300 EUR sein. Bei dem milden Winter, in dem ja gar nicht soviel geheizt wurde wie in dem langen, schneereichen Winter davor, ist das eigentlich verwunderlich.
Gestern hatte Thomas Geburtstag - mein Groupie hat seinen 54. Geburtstag gefeiert :o). Da habe ich ihm gestern Morgen um 8 Uhr direkt eine freundliche Geburtstags-SMS geschickt, damit er auch zum Frühstück eine kleine Freude hat, hihi. Gleich muss ich noch eben meinem Ex-Kollegen Bernd zum Geburtstag gratulieren, denn der Schlumpf wird heute schon 46. Na ja, wir werden ja alle nicht jünger, bei mir steht ja seit einem guten Vierteljahr auch schon die 4 vorne. Das ist aber kein Grund für mich, den Kopf in den Sand zu stecken oder Depressionen zu bekommen, denn jeder ist so jung, wie er sich fühlt - manche sind schon recht alt und sowohl geistig als auch äußerlich jung geblieben und manche Menschen sind mit 25 schon so altbacken wie die Brötchen von vorgestern.
Clio freut sich zwar über das schöne Wetter und andere Clios, aber weniger über Autos der Marke Ford Focus und Audi bzw. über "Dinkelkeksmuttis", die mit ihrem überdimensionierten SUV Probleme haben, einen Parkplatz zu befahren, dessen Einfahrt sogar genug Raum für einen Panzer böte. Ich weiß, SUVs sind gerade schwer in Mode, wenn auch manchmal nicht sehr stadttauglich, und bei manchen Leuten wäre es wirklich besser, vom SUV in einen Kleinwagen umzusteigen, weil die sogar schon mit kleinen Modellen wie Renault Twingo oder Chevrolet Matiz heillos überfordert wären.
Während Clio am Steilhang steht und nach Artgenossen bzw. freundlichen 5er Touring Ausschau hält, trocknet meine Wäsche auf dem Balkon. Die musste ich ja angesichts des schönen Wetters ohne Gewittergefahr nicht reinholen, bevor ich das Haus verlassen habe, also kann meine Wäsche auch am Nachmittag schön an der frischen Luft trocknen.
Was nicht lustig ist, ist der Zustand meines Nachbarn (82). Letztes Wochenende ist er zum dritten Mal am Darm operiert worden, weil ab letzte Woche Donnerstag Kot aus seiner OP-Wunde quoll - diesmal reichte das Rumsäbeln am Darm leider nicht, denn sie mussten ihm den kompletten Darm entfernen :o(((. Da er danach sehr starke Schmerzen hatte, haben die Ärzte ihn in ein künstliches Koma versetzt. Für ihn und seine Frau tut mir das echt leid, denn sie ist ja auch nicht mehr die Jüngste und ohnehin ziemlich zerbrechlich von Gestalt und Konstitution her. Ich habe ihr auch Hilfe im Haushalt angeboten, falls ihre Tochter mal keine Zeit hat, denn als Stewardess ist man ja ständig in der Weltgeschichte unterwegs. Schöne Nachrichten sehen jedenfalls anders aus.
Heute Morgen war mein ALG noch nicht auf dem Konto, sodass ich sicherheitshalber mal bei der Arbeitsagentur angerufen habe, doch die hatten das Geld schon am 25. Juli angewiesen - es gab wohl teilweise Probleme mit der IBAN-Umstellung. Kurz vor Mittag befand sich das Geld jedoch auf meinem Konto *freu*. Ansonsten musste ich noch einen kleinen Beitrag für die Heizkostennachzahlung 2013 an meinen Vermieter überweisen - komisch, unsere Heizungsanlage ist erst im September 2011 erneuert worden und der letzte Winter war ja nun wirklich mild, aber bei uns im Haus müssen wohl alle Mietparteien nachzahlen - je nach Wohnungsgröße können das auch schon mal über 300 EUR sein. Bei dem milden Winter, in dem ja gar nicht soviel geheizt wurde wie in dem langen, schneereichen Winter davor, ist das eigentlich verwunderlich.
Gestern hatte Thomas Geburtstag - mein Groupie hat seinen 54. Geburtstag gefeiert :o). Da habe ich ihm gestern Morgen um 8 Uhr direkt eine freundliche Geburtstags-SMS geschickt, damit er auch zum Frühstück eine kleine Freude hat, hihi. Gleich muss ich noch eben meinem Ex-Kollegen Bernd zum Geburtstag gratulieren, denn der Schlumpf wird heute schon 46. Na ja, wir werden ja alle nicht jünger, bei mir steht ja seit einem guten Vierteljahr auch schon die 4 vorne. Das ist aber kein Grund für mich, den Kopf in den Sand zu stecken oder Depressionen zu bekommen, denn jeder ist so jung, wie er sich fühlt - manche sind schon recht alt und sowohl geistig als auch äußerlich jung geblieben und manche Menschen sind mit 25 schon so altbacken wie die Brötchen von vorgestern.
Clio freut sich zwar über das schöne Wetter und andere Clios, aber weniger über Autos der Marke Ford Focus und Audi bzw. über "Dinkelkeksmuttis", die mit ihrem überdimensionierten SUV Probleme haben, einen Parkplatz zu befahren, dessen Einfahrt sogar genug Raum für einen Panzer böte. Ich weiß, SUVs sind gerade schwer in Mode, wenn auch manchmal nicht sehr stadttauglich, und bei manchen Leuten wäre es wirklich besser, vom SUV in einen Kleinwagen umzusteigen, weil die sogar schon mit kleinen Modellen wie Renault Twingo oder Chevrolet Matiz heillos überfordert wären.
Während Clio am Steilhang steht und nach Artgenossen bzw. freundlichen 5er Touring Ausschau hält, trocknet meine Wäsche auf dem Balkon. Die musste ich ja angesichts des schönen Wetters ohne Gewittergefahr nicht reinholen, bevor ich das Haus verlassen habe, also kann meine Wäsche auch am Nachmittag schön an der frischen Luft trocknen.
Was nicht lustig ist, ist der Zustand meines Nachbarn (82). Letztes Wochenende ist er zum dritten Mal am Darm operiert worden, weil ab letzte Woche Donnerstag Kot aus seiner OP-Wunde quoll - diesmal reichte das Rumsäbeln am Darm leider nicht, denn sie mussten ihm den kompletten Darm entfernen :o(((. Da er danach sehr starke Schmerzen hatte, haben die Ärzte ihn in ein künstliches Koma versetzt. Für ihn und seine Frau tut mir das echt leid, denn sie ist ja auch nicht mehr die Jüngste und ohnehin ziemlich zerbrechlich von Gestalt und Konstitution her. Ich habe ihr auch Hilfe im Haushalt angeboten, falls ihre Tochter mal keine Zeit hat, denn als Stewardess ist man ja ständig in der Weltgeschichte unterwegs. Schöne Nachrichten sehen jedenfalls anders aus.
Mittwoch, 30. November 2011
Ein Besuch bei Steffiiiii
Gestern sind Timo und ich noch nach der Arbeit nach D-Benrath gefahren, um Steffiiiii, ihren Mann und den kleinen, fast zwei Monate alten Aaron zu besuchen. Der Kleine ist total putzig, ausgeglichen und aber auch schon sehr pfiffig - genau wie seine Frau Mama, die gerne noch ein zweites Kind haben möchte :o). Wenn ich den passenden Partner dazu hätte, würde ich mir sicherlich auch noch mal überlegen, Mutter zu werden - auch wenn die Schwangerschaft angesichts meines APS etwas aufwendiger wäre als bei anderen Frauen.
Angesichts der Hilflosigkeit und Niedlichkeit von Babys kann ich wirklich nicht verstehen, dass es Frauen gibt, die ihre Kinder misshandeln und/oder vernachlässigen. Wenn ich keinen Bock auf Stillen, Windeln wechseln usw. habe, schaffe ich mir einfach keine Kinder an und verhüte entsprechend - aber solch ein kleines Würmchen als Abprellblock für das eigene verkorkste Leben zu nehmen, ist echt das Allerletzte. Das Kind trägt schließlich keine Schuld daran, wenn im eigenen Leben was nicht so läuft wie man gerne möchte oder gehabt hätte - und kann auch nicht all das kompensieren, was in der eigenen Kindheit unter Umständen falsch gelaufen ist.
Auch Steffiiiiis Meerschweinchen - drei Stück an der Zahl - sind total niedlich. Als Timo von oben mit seiner Patschhand ins Gehege grabbelte, war natürlich Fluchtverhalten angesagt, aber das ist einfach bei Fluchttieren so drin, auch wenn sie als Haustiere gehalten werden - alles, was von oben kommt, wird zunächst mal für ein Greifvogel gehalten. Timo wollte das zunächst nicht raffen, aber für entsprechende mann-kind-gerechte Erklärungen sind wir ja da :o).
Um 18.50 Uhr fuhr ich dann von Benrath aus mit der U74 Richtung KÖ, um dort in die U78 oder U79 Richtung Messe/Stockum zu wechseln. In der U74 waren auch vier verstrahlte Jungs, die da dauernd durchrannten, über ihre eigene Dusseligkeit lachten (es ist immer wieder schön, wenn man noch über seine eigene Doofheit lachen kann) und rumprollten - das passiert, wenn Eltern keinen Bock haben, sich um ihre Kinder zu kümmern oder laissez-faire für schick halten, damit man sie nicht von ihren "vielseitigen" Interessen wie Make-up, Mode, Adelstratsch, den eigenen Neurosen und RTL II abhält, höhö. Um 20.17 Uhr trudelte ich schließlich zuhause ein, da ich mit Clio alles in Grund und Boden gebrettert habe. Auf der Anschlussstelle E-Frohnhausen der A40 begegnete mir dann noch ein verstrahlter Touareg aus Wolfsburg, der schön neben mir her fuhr bzw. noch mal aufdrehte, damit ich ja nicht auf die Autobahn auffahren konnte und entsprechend abbremsen musste - schließlich wurde dem verstrahlten Kerl jedoch gewahr, dass er ja auch auf die freie linke Spur wechseln könnte, um mir das Auffahren zu ermöglichen. Wie nett von ihm...da hatte sein Hirn wohl mal gerade nen lichten Moment. Vor Weihnachten kommen eh die ganzen Sonntagsfahrer wieder aus ihren Löchern gekrochen und fahren entsprechend *nerv* - das gilt insbesondere für SUV-Fahrer wie z. B. Touareg und Qashqai. Insbesondere Letztere hab ich gefressen.
Heute früh, als ich mich auf dem Weg von der A40 in Frohnhausen zur A52 in Haarzopf befand, rauschte noch mal eben kurz vor der Fahrbahnverengung ein verstrahlter Toyota an mir vorbei - ich fuhr ja schon etwas über 60, aber der meinte auch noch, man kann mal eben mit 100 über die Wickenburgstraße/Fulerumer Straße heizen und im Überholverbot einen armen Kompaktvan mit Darmstädter Kennzeichen überholen - der hält zwar alles auf angesichts seiner schläfrigen Fahrweise, aber deshalb muss ich nicht mitten im Überholverbot überholen. Vermutlich hat der Toyota-Fahrer auch irgendwelche Zusatzschilder unter dem Überholverbotszeichen halluziniert - z. B. mit der Aufschrift "Ausgenommen Gehirnamputierte". Clio wünschte ihm einen Brückenpfeiler :o).
Angesichts der Hilflosigkeit und Niedlichkeit von Babys kann ich wirklich nicht verstehen, dass es Frauen gibt, die ihre Kinder misshandeln und/oder vernachlässigen. Wenn ich keinen Bock auf Stillen, Windeln wechseln usw. habe, schaffe ich mir einfach keine Kinder an und verhüte entsprechend - aber solch ein kleines Würmchen als Abprellblock für das eigene verkorkste Leben zu nehmen, ist echt das Allerletzte. Das Kind trägt schließlich keine Schuld daran, wenn im eigenen Leben was nicht so läuft wie man gerne möchte oder gehabt hätte - und kann auch nicht all das kompensieren, was in der eigenen Kindheit unter Umständen falsch gelaufen ist.
Auch Steffiiiiis Meerschweinchen - drei Stück an der Zahl - sind total niedlich. Als Timo von oben mit seiner Patschhand ins Gehege grabbelte, war natürlich Fluchtverhalten angesagt, aber das ist einfach bei Fluchttieren so drin, auch wenn sie als Haustiere gehalten werden - alles, was von oben kommt, wird zunächst mal für ein Greifvogel gehalten. Timo wollte das zunächst nicht raffen, aber für entsprechende mann-kind-gerechte Erklärungen sind wir ja da :o).
Um 18.50 Uhr fuhr ich dann von Benrath aus mit der U74 Richtung KÖ, um dort in die U78 oder U79 Richtung Messe/Stockum zu wechseln. In der U74 waren auch vier verstrahlte Jungs, die da dauernd durchrannten, über ihre eigene Dusseligkeit lachten (es ist immer wieder schön, wenn man noch über seine eigene Doofheit lachen kann) und rumprollten - das passiert, wenn Eltern keinen Bock haben, sich um ihre Kinder zu kümmern oder laissez-faire für schick halten, damit man sie nicht von ihren "vielseitigen" Interessen wie Make-up, Mode, Adelstratsch, den eigenen Neurosen und RTL II abhält, höhö. Um 20.17 Uhr trudelte ich schließlich zuhause ein, da ich mit Clio alles in Grund und Boden gebrettert habe. Auf der Anschlussstelle E-Frohnhausen der A40 begegnete mir dann noch ein verstrahlter Touareg aus Wolfsburg, der schön neben mir her fuhr bzw. noch mal aufdrehte, damit ich ja nicht auf die Autobahn auffahren konnte und entsprechend abbremsen musste - schließlich wurde dem verstrahlten Kerl jedoch gewahr, dass er ja auch auf die freie linke Spur wechseln könnte, um mir das Auffahren zu ermöglichen. Wie nett von ihm...da hatte sein Hirn wohl mal gerade nen lichten Moment. Vor Weihnachten kommen eh die ganzen Sonntagsfahrer wieder aus ihren Löchern gekrochen und fahren entsprechend *nerv* - das gilt insbesondere für SUV-Fahrer wie z. B. Touareg und Qashqai. Insbesondere Letztere hab ich gefressen.
Heute früh, als ich mich auf dem Weg von der A40 in Frohnhausen zur A52 in Haarzopf befand, rauschte noch mal eben kurz vor der Fahrbahnverengung ein verstrahlter Toyota an mir vorbei - ich fuhr ja schon etwas über 60, aber der meinte auch noch, man kann mal eben mit 100 über die Wickenburgstraße/Fulerumer Straße heizen und im Überholverbot einen armen Kompaktvan mit Darmstädter Kennzeichen überholen - der hält zwar alles auf angesichts seiner schläfrigen Fahrweise, aber deshalb muss ich nicht mitten im Überholverbot überholen. Vermutlich hat der Toyota-Fahrer auch irgendwelche Zusatzschilder unter dem Überholverbotszeichen halluziniert - z. B. mit der Aufschrift "Ausgenommen Gehirnamputierte". Clio wünschte ihm einen Brückenpfeiler :o).
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Freitag, 11. November 2011
Süße Auto-Geschichten
Unter goodnewstoday.de habe ich ja einen Beitrag zu meinem Auto als Botschaftenträger veröffentlicht, der sich bereits großer Beliebtheit erfreut:
http://goodnewstoday.de/gute_nachrichten/2011/11/10/mein-auto-als-botschaftentrager/
Ich bekam auch zwei nette Antworten zu dem Beitrag, u. a. von einer jungen Dame, die einen ganz besonderen Draht zu ihrem Toyota Starlet hatte, dem sie den Kosenamen "Hug" (= Umarmung) gegeben hatte. Mit ihm hat sie auch gesprochen - bis ein Mercedes ihrem trauten Beisammensein ein jähes, unerfreuliches Ende bereitete :o((. Nun fährt sie einen kleinen Polo, mit dem sie auch spricht, aber es ist doch was anderes wie bei Hug.
Manche mögen es vielleicht als verrückt empfinden, dass jemand so um einen Kleinwagen trauern kann, weil es ja auch einige Zeitgenossen gibt, die sich lediglich über ihren fahrbaren Untersatz definieren und für die Autos erst ab 1er BMW aufwärts anfangen - schön oberflächlich, aber leider wahr. Ich kann es sehr gut nachvollziehen, wenn jemand so um seinen kleinen fahrbaren Untersatz trauert, da ich bis dato meist auch eher Kleinwagen gefahren habe, wenn mal von zwei Fahrzeugen der unteren Mittelklasse absieht. Natürlich ist ein Kleinwagen in der Endgeschwindigkeit lange nicht so schnell wie ein BMW oder Audi, aber er passt in jede Parklücke, ist wendig, wirkt niedlich und lässt manche PS-starke Karre erst mal an der Ampel stehen, weil ein Kleinwagen natürlich weniger Gewicht auf Touren bringen muss als ein BMW, Audi oder Volvo, hihi. Wie gesagt: Ich mag auch große Autos gerne, aber die Attitüde, die manche Fahrer dieser Karossen an den Tag legen, ist zum Kotzen. Die trauern auch, wenn was an ihr Auto dran kommt, aber aus anderen Gründen - meist trauern sie gar nicht um das Auto an sich, sondern darüber, dass ihr Statussymbol einen Kratzer oder ne Beule abbekommen hat. Deshalb ist wohl auch damals der Porsche-Fahrer so ausgerastet, als ein Knirps seine Protzkarre mit Löwenzahn beworfen hat, denn das grenzte wohl in seinen Augen schon an Majestätsbeleidigung - schade, wenn das Auto das Einzige ist, über das man sich definieren kann.
Mein Clio zählt auch noch zu den Kleinwagen - hält sich aber für nen 3er BMW, hihi - und trotzdem habe ich nen besonderen Draht zu ihm. So ging es mir auch mit meinem Twingo oder meinem Honda Jazz. Das einzige Auto, zu dem ich komischerweise keinen richtigen Draht bekam, war das teuerste Auto, das ich je gefahren habe - das Mégane Coupé Cabrio. Ich hatte ihn mir zwar nach meinen Wünschen zusammen gestellt, aber ich hatte ihn noch nie live gesehen, denn alle anderen Autos habe ich immer so gekauft, wie sie da im Autohaus standen. Als ich ihn das erste Mal vor meiner Haustür in der Endfassung sah, spürte ich beinahe Entsetzen, obwohl er wirklich gut aussah. Zu dem gelben Mégane Coupé 1 mit dem Heckspoiler, den ich aber auch so gekauft hatte wie im Ausstellungsraum gesehen, hatte ich auch nen direkten Draht, aber bei dem Cabrio komischerweise gar nicht so sehr - obwohl ich es natürlich genossen habe, im Frühjahr und Sommer bei schönem Wetter mit offenem Dach durch die Gegend zu cruisen.
Raouls Frau gibt ihren fahrbaren Untersätzen immer Männernamen, was ich auch total niedlich finde, aber auch das kenne ich von vielen Autobesitzern. Ich finde es auch schön, dass viele andere auch mit ihren Autos reden, ihnen einen guten Morgen wünschen, sich für die Fahrt bedanken usw. Clio wird von mir auch immer freundlich begrüßt und oft erzählen wir uns auch einen, regen uns über andere Autofahrer auf usw. :o). Manchmal verteilt Clio aber auch rote Herzchen an andere Autos und die an ihn. Er ist prinzipiell freundlich zu seinen eigenen Artgenossen - es sei denn, die kommen einfach nicht auf Touren und mimen ohne jeden Grund das stehende Verkehrshindernis - anderen Kleinwagen, insbesondere der Marke Renault, und zu 3er und 6er BMWs; es sei denn, der Fahrer und sein Fahrstil missfallen ihm. Dann hebt er auch schon mal bedeutungsvoll die Augenbrauen.
5er, 7er BMW und große Audis werden mit einem freundlichen, huldvollen Nicken bedacht, wenn sie ihm auf der A52 die linke Spur frei machen, auch wenn er normalerweise, wenn 5er und 7er richtig aufdrehen würden, gar keine Chance gegen die hätte. Er ist auch freundlich zu kleinen roten Toyota Yaris, weil meine Eltern ja einen fahren, aber er kann auch genervt schnauben, wenn ein Yaris es einfach nicht gebacken kriegt, schneller als 130 km/h zu fahren und damit lediglich neben dem zu überholenden Fahrzeug her gondelt anstatt es tatsächlich mal zu überholen. Von Golf GTI, SUVS und tiefer gelegten Karren, die schon fast über die Schwellen zur Verkehrsberuhigung getragen werden müssen, damit die Frontschürze nicht abreißt, hält er nun wiederum gar nix. Bei Opel ist er geteilter Meinung, vor allem bei den verhinderten Manta-Fahrern, die wie Zombies auf die Fahrbahn vor sich starren, Ellenbogen aus'm Fenster haben und überhaupt nicht mehr mitkriegen, was um sie herum passiert. Auch gegen Nissan Qashqai hat er ne tiefe Abneigung - vor allem gegen die Trine aus Solingen, die ihn öfter mal auf der Kaiserswerther zuparkt, dafür aber Aufkleber mit den Namen ihrer Blagen auf der Heckscheibe hat. Da kriegt mein Clio Plaque :o).
http://goodnewstoday.de/gute_nachrichten/2011/11/10/mein-auto-als-botschaftentrager/
Ich bekam auch zwei nette Antworten zu dem Beitrag, u. a. von einer jungen Dame, die einen ganz besonderen Draht zu ihrem Toyota Starlet hatte, dem sie den Kosenamen "Hug" (= Umarmung) gegeben hatte. Mit ihm hat sie auch gesprochen - bis ein Mercedes ihrem trauten Beisammensein ein jähes, unerfreuliches Ende bereitete :o((. Nun fährt sie einen kleinen Polo, mit dem sie auch spricht, aber es ist doch was anderes wie bei Hug.
Manche mögen es vielleicht als verrückt empfinden, dass jemand so um einen Kleinwagen trauern kann, weil es ja auch einige Zeitgenossen gibt, die sich lediglich über ihren fahrbaren Untersatz definieren und für die Autos erst ab 1er BMW aufwärts anfangen - schön oberflächlich, aber leider wahr. Ich kann es sehr gut nachvollziehen, wenn jemand so um seinen kleinen fahrbaren Untersatz trauert, da ich bis dato meist auch eher Kleinwagen gefahren habe, wenn mal von zwei Fahrzeugen der unteren Mittelklasse absieht. Natürlich ist ein Kleinwagen in der Endgeschwindigkeit lange nicht so schnell wie ein BMW oder Audi, aber er passt in jede Parklücke, ist wendig, wirkt niedlich und lässt manche PS-starke Karre erst mal an der Ampel stehen, weil ein Kleinwagen natürlich weniger Gewicht auf Touren bringen muss als ein BMW, Audi oder Volvo, hihi. Wie gesagt: Ich mag auch große Autos gerne, aber die Attitüde, die manche Fahrer dieser Karossen an den Tag legen, ist zum Kotzen. Die trauern auch, wenn was an ihr Auto dran kommt, aber aus anderen Gründen - meist trauern sie gar nicht um das Auto an sich, sondern darüber, dass ihr Statussymbol einen Kratzer oder ne Beule abbekommen hat. Deshalb ist wohl auch damals der Porsche-Fahrer so ausgerastet, als ein Knirps seine Protzkarre mit Löwenzahn beworfen hat, denn das grenzte wohl in seinen Augen schon an Majestätsbeleidigung - schade, wenn das Auto das Einzige ist, über das man sich definieren kann.
Mein Clio zählt auch noch zu den Kleinwagen - hält sich aber für nen 3er BMW, hihi - und trotzdem habe ich nen besonderen Draht zu ihm. So ging es mir auch mit meinem Twingo oder meinem Honda Jazz. Das einzige Auto, zu dem ich komischerweise keinen richtigen Draht bekam, war das teuerste Auto, das ich je gefahren habe - das Mégane Coupé Cabrio. Ich hatte ihn mir zwar nach meinen Wünschen zusammen gestellt, aber ich hatte ihn noch nie live gesehen, denn alle anderen Autos habe ich immer so gekauft, wie sie da im Autohaus standen. Als ich ihn das erste Mal vor meiner Haustür in der Endfassung sah, spürte ich beinahe Entsetzen, obwohl er wirklich gut aussah. Zu dem gelben Mégane Coupé 1 mit dem Heckspoiler, den ich aber auch so gekauft hatte wie im Ausstellungsraum gesehen, hatte ich auch nen direkten Draht, aber bei dem Cabrio komischerweise gar nicht so sehr - obwohl ich es natürlich genossen habe, im Frühjahr und Sommer bei schönem Wetter mit offenem Dach durch die Gegend zu cruisen.
Raouls Frau gibt ihren fahrbaren Untersätzen immer Männernamen, was ich auch total niedlich finde, aber auch das kenne ich von vielen Autobesitzern. Ich finde es auch schön, dass viele andere auch mit ihren Autos reden, ihnen einen guten Morgen wünschen, sich für die Fahrt bedanken usw. Clio wird von mir auch immer freundlich begrüßt und oft erzählen wir uns auch einen, regen uns über andere Autofahrer auf usw. :o). Manchmal verteilt Clio aber auch rote Herzchen an andere Autos und die an ihn. Er ist prinzipiell freundlich zu seinen eigenen Artgenossen - es sei denn, die kommen einfach nicht auf Touren und mimen ohne jeden Grund das stehende Verkehrshindernis - anderen Kleinwagen, insbesondere der Marke Renault, und zu 3er und 6er BMWs; es sei denn, der Fahrer und sein Fahrstil missfallen ihm. Dann hebt er auch schon mal bedeutungsvoll die Augenbrauen.
5er, 7er BMW und große Audis werden mit einem freundlichen, huldvollen Nicken bedacht, wenn sie ihm auf der A52 die linke Spur frei machen, auch wenn er normalerweise, wenn 5er und 7er richtig aufdrehen würden, gar keine Chance gegen die hätte. Er ist auch freundlich zu kleinen roten Toyota Yaris, weil meine Eltern ja einen fahren, aber er kann auch genervt schnauben, wenn ein Yaris es einfach nicht gebacken kriegt, schneller als 130 km/h zu fahren und damit lediglich neben dem zu überholenden Fahrzeug her gondelt anstatt es tatsächlich mal zu überholen. Von Golf GTI, SUVS und tiefer gelegten Karren, die schon fast über die Schwellen zur Verkehrsberuhigung getragen werden müssen, damit die Frontschürze nicht abreißt, hält er nun wiederum gar nix. Bei Opel ist er geteilter Meinung, vor allem bei den verhinderten Manta-Fahrern, die wie Zombies auf die Fahrbahn vor sich starren, Ellenbogen aus'm Fenster haben und überhaupt nicht mehr mitkriegen, was um sie herum passiert. Auch gegen Nissan Qashqai hat er ne tiefe Abneigung - vor allem gegen die Trine aus Solingen, die ihn öfter mal auf der Kaiserswerther zuparkt, dafür aber Aufkleber mit den Namen ihrer Blagen auf der Heckscheibe hat. Da kriegt mein Clio Plaque :o).
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