Da der Herskamp ja über weite Strecken steil bergab geht, bot er sich für Rodelpartien aller Art an, denn richtig flach wird er erst nach gut 300 m in Höhe des Tauwegs :o).
Früher, als es noch nicht so viele Autos gab wie heute, konnte man sogar auf der Fahrbahn rodeln, ohne dass es zu einer Kollision mit einem Auto gekommen wäre, noch nicht mal am Kreuzungsbereich Dachsfeld. Heute würde das leider nicht mehr gehen, denn auch wenn es sich immer noch um eine recht ruhige Seitenstraße handelt, wäre es doch zu gefährlich, weil das Verkehrsaufkommen auch dort gestiegen ist und ja an den Fahrbahnrändern zudem jede Menge parkende Fahrzeuge abgestellt sind.
Ich bin öfter mit meinem Cousin Ende der 70er vom Haus meiner Oma unterhalb vom Dachsfeld hoch gelaufen bis zur Ecke Bergheimer Steig und bin dann mit ihm den ganzen Herskamp runtergerodelt - allerdings musste man schon frühzeitig mit dem Bremsen beginnen, denn sonst wäre man unfreiwillig in den Bahndamm gerauscht oder durch die Unterführung des Bahndamms gesaust und nach wenigen Metern gegen eine Hauswand auf der Rahmannstraße geprallt :o).
Auch meine Mama ist als Kind zusammen mit ihren Freunden oft den ganzen Herskamp runter gerodelt. Eine Dame aus der Nachbarschaft meiner Großeltern war bei den Kindern verhasst, weil sie ihnen einfach nicht das Wintervergnügen gönnte, sondern stattdessen lieber Bürgersteig und Fahrbahn streuen ließ - auch wenn der Herskamp in Höhe des Hauses meiner Großeltern schon fast in die Ebene überging. Alternativ haben meine Mom und ihre Freunde dann den Pollerberg genutzt, der heute leider ebenfalls zugebaut ist - auf einem Teil befinden sich die Gärten hinter den Häusern mit den ungeraden Hausnummern am Herskamp, Mitte der 60er kam die katholische Kirche St. Hermann Josef dazu (mittlerweile ja abgerissen, im Jahr 2015 wird an gleicher Stelle eine Allbau-Siedlung fertig gestellt) und Mitte der 80er noch eine Neubausiedlung auf dem Dachsfeld, die der ehemaligen Kirche gegenüber liegt - also gibt es dort heute leider auch kein Rodelvergnügen mehr für die Kinder.
Der Herskamp von oben, allerdings im Sommer - (c) Alexandra Döll, Essen
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Dienstag, 11. November 2014
Samstag, 31. Mai 2014
Tierische Tierchen an einem Freitag Teil 2
Am frühen Abend kam uns im Garten ein junges Wildkaninchen besuchen, das in den letzten Tagen schon mal häufiger auf der Wiese aufgetaucht ist - ganz ausgewachsen ist es jedenfalls noch nicht. Meist haben wir ältere, ausgewachsene Tiere auf der Wiese, die dann entsprechend unterm Kirschbaum äsen - sofern nicht von Plärrlieschens Geplärre verscheucht :o/.
Das kleine Wildkaninchen äste zunächst auf der Wiese, hoppelte dann unter die im Hof abgestellten Autos und dann wohl rüber auf die andere Straßenseite zum Pollerberg, denn genau konnte ich dessen Weg nachher nicht mehr verfolgen.
Das kleine Wildkaninchen äste zunächst auf der Wiese, hoppelte dann unter die im Hof abgestellten Autos und dann wohl rüber auf die andere Straßenseite zum Pollerberg, denn genau konnte ich dessen Weg nachher nicht mehr verfolgen.
Kleines Wildkaninchen im Garten - (c) Alexandra Döll, Essen
Der Freitag der tierischen Tierchen Teil 1
Bei uns streifen und flattern häufiger Tiere durch den Garten - Singvögel aller Art, Raben, Dohlen, Greifvögel, Katzen, Wildkaninchen u. v. m. Gestern waren besonders viele Tiere im Garten zu bewundern - den Anfang machte gestern Vormittag eine schöne Katze aus der Nachbarschaft, die offenbar auf der Jagd nach Singvögeln und/oder Mäusen war.
Katze im Hof - (c) Alexandra Döll, Essen
Bei uns am Steilhang haben die Stubentiger ja mehr als genug Möglichkeiten, vom Straßenverkehr unbehelligt umher zu streifen - die Gärten, die Plantage oberhalb am Steilhang, die Grünfläche rund um den Bachlauf...in unserer Nachbarschaft gibt es eine Reihe von Katzen, die in schöner Regelmäßigkeit vorbei schauen. Wenn sie doch mal die Straße überqueren, um in die Gärten auf der anderen Straßenseite, dem ehemaligen Pollerberg, zu gelangen, muss man als Autofahrer natürlich aufpassen, aber bisher ist zum Glück keiner Katze etwas passiert. Wenn eine Katze sich auf den viel befahrenen Reuenberg verirren würde, könnte das leider schon anders aussehen.
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