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Sonntag, 13. Januar 2019

Muss das alles schwer sein...

Am Mittwoch bekam ich einen Anruf von meinem Ex-Vermieter, weil mein Briefkasten ja angeblich überquillt (drei Briefe hatte ich gestern, haha!) und ich sollte am Samstag doch mal vorbei kommen, um meine Post abzuholen. Gestern war ich bei Svetlana und die Post lag auf den Briefkästen. Danach war ich ein wenig verärgert, denn dem ADAC hatte ich schon vor meinem Umzug meine neue Adresse mitgeteilt, trotzdem hatten sie die Zeitschrift wieder zum Herskamp geschickt :o((. Wofür melde ich mich per Internet um, wenn die Post eh wieder an die alte Adresse geht? Das gilt auch für Debiltel.

An innogy hatte ich am 21. Dezember 2018 ein Fax geschickt, wo ich ihnen die Zählerstände mitgeteilt hatte. Im Zuge dessen hatte ich um Rückmeldung gebeten. Die ist bis heute nicht erfolgt, also kann ich da nochmal anrufen...warum einfach, wenn's auch umständlich geht? Es ist doch scheinbar alles schwierig...komisch, meine Krankenkasse hat mir schon eine neue Gesundheitskarte zugeschickt mit der neuen Anschrift, aber einige Unternehmen scheinen mit einer simplen Adressänderung ja heillos überfordert zu sein. Die PLZ hat sich ja noch nicht mal geändert, sondern lediglich die Straße und Hausnummer.

Am 20. März bekomme ich mein Katzennetz montiert *freu*, wobei es trotz Überkletterschutz auf der Balkonbox sogar billiger ist als beim letzten Mal. Pünktlich zum Frühlingsanfang können meine Stubentiger dann auf den Balkon gehen :o). Im Februar lasse ich mir Plissées am Küchenfenster anbringen, da dort die Morgensonne drauf steht und im April folgt dasselbe noch mal im Wohnzimmer, wo ich die Westseite habe. Derzeit habe ich gar keine Sonne im Wohnzimmer, aber im Sommer wird die Abendsonne ihre Strahlen ins Wohnzimmer schicken.

 
Olli und Otto auf meinem Bett - (c) Alexandra Döll, Essen
 

Samstag, 4. März 2017

Schnarch...!

Seit Mittwoch bin ich alleine auf der Arbeit bzw. am Mittwoch war Anna noch da, weil Andrea eine Bindehautentzündung hat :o/. Nunmehr konzentrieren sich alle Anfragen auf mich, aber das ist auch nur stoßweise - ab und zu ist es auch mal recht ruhig. Gestern kam ein ehemaliger Teilnehmer, den wir schon Ende Januar wegen mangelnder Mitwirkung abgemeldet hatten - das Jobcenter hat ihm eine Leistungskürzung verpasst. Tja, natürlich war er nicht Schuld daran, sondern wir - der Deutschunterricht war Kappes, keiner kümmert sich um ihn usw. Sorry, ich hatte ihm im Januar gesagt, er solle sich seine gesundheitlichen Probleme ärztlich attestieren lassen, aber das wollte er ja nicht - und jetzt jemand anderem die Schuld zu geben, finde ich auch kackendreist. Dass ich eine fremde Sprache nicht binnen zwei Tagen vollumfänglich beherrsche, dürfte jedem klar sein und für mangelndes Engagement und keinen Bock auf irgendwas (Lernen, Arbeit) können wir auch nix. Ende März hat er einen Termin mit seinem Sachbearbeiter auf dem Jobcenter. Na ja, das Ei ist immer klüger als die Henne...:o)). j

Am Donnerstag habe ich ein Päckchen von Nici von der Post abgeholt und heute war ich im Rhein-Ruhr-Zentrum beim Nici-Shop, um mir Schaf Jolly Tessa und das Lämmchen Jolly Netty zu holen :o). Die beiden sind auch zu süß - Netty wird immer beim Autofahren schlecht, wozu ich aber wohl meinen Teil beitrage, hihi. Ihre Babysitterin Tessa fährt wiederum gerne Auto. Am Donnerstag konnte ich meine Handy-Hülle mit Jolly Tessa, das Schaf Jolly Betty und das Schaf "Don't worry, be happy" an der Donnerstraße abholen.

Rudolf-Dieter ist jetzt mit dem kleinen Schäfchen Elli zusammen, sodass er endlich die Finger von Klara lässt, wofür sowohl seine Mama Sammy als auch Klara sehr dankbar sind. Gestern habe ich mir im Kaufhof in Gelsenkirchen ein kleines, freches Äffchen gekauft, das ich Knuffelchen genannt habe - das Äffchen ist jetzt mit Chantal zusammen, sodass die Kleine nicht mehr Klärchens Pantöffelchen anhimmeln muss :o)))).

Mittwoch, 14. September 2016

Ein Wunder der Natur, äh, Post :o)))


Das verstehe, wer will – ich hatte letzten Donnerstag mehrere Erinnerungsschreiben an unsere Kunden verschickt, als Jörg mich vor einer halben Stunde scherzhaft ansprach und mich fragte, ob ich ihn veräppeln wollte. Nee, natürlich nicht, aber auf drei Briefen war gar keine Marke drauf – ich kann mich aber daran erinnern, alle Briefe mit einer Marke beklebt zu haben *nerv*. Ich habe sie gerade frankiert und zum Briefkasten nach Heßler gefahren, denn die letzte Leerung ist in gut 50 Minuten. Wo die drei Briefmarken abgeblieben sind, ist und bleibt ein Rätsel – die Schreiben habe ich in Mülheim eingeworfen und wieso vier andere Briefe, die ebenfalls  von dort verschickt wurden, frankiert waren, bleibt auch ein Rätsel, zumal ich alle Briefe mit Briefmarken bestücke, sobald sie versandfertig sind, aber egal. Die Post ist halt auch nicht mehr das, was sie einmal war *seufz*. Manche frankieren ja auch Umschläge, auf denen zu wenig Porto ist, mit Hammer, Meißel, Leim und Kleister nach, damit man auch gar keine Möglichkeit hat, das Schreiben nachzufrankieren, ohne das Schreiben neu eintüten zu müssen - ist mir vor fünf Jahren bei Oscar Winzen passiert, hihi. Soviel zum Thema Post oder die Intelligenz verfolgt mich, doch ich bin schneller...:o)))).

Montag, 25. Juli 2016

Ein heißes Wochenende

Für das Ruhrgebiet und ganz NRW bestanden Unwetterwarnungen am Wochenende, aber runter gekommen ist nicht ein Tropfen Regen. Einmal war sogar bis auf den äußersten Osten NRWs alles in rot getaucht, aber auch da ist kein Gewitter gekommen, geschweige denn Regen. Das Ganze war gut so, da die Waschmaschine von meinem Schatz kaputt gegangen ist und wir die Wäsche manuell ausspülen und trocknen mussten :o/.

Das Päckchen von Vistaprint mit meinen Visitenkarten ist angekommen und lag bei mir vor der Wohnungstür. Heute Nachmittag muss ich noch bei der Post in Dellwig vorbei fahren, um ein Päckchen von BoD abzuholen. Die Post hat ja bis 18 Uhr geöffnet.

Mein Schatz hat heute seinen ersten Arbeitstag - er freut sich nicht so sehr, aber ich denke, das ist nach einem Urlaub normal :o). Mir ging es auch immer so, wenn mein Urlaub beendet war.

Montag, 22. Juni 2015

Uff!

Heute war ich den ganzen Vormittag unterwegs - Münzgeld auf der Bundesbank eintauschen (immerhin kamen über 11 EUR zusammen), noch ein bisschen Goldschmuck bei der Schwäbischen Goldverwertung am Germaniaplatz gegen Bares eingetauscht und dann noch meine Rechnungen von AVON bezahlt. Clio und ich schwammen allerdings eher zeitweise durch Essen als dass wir fuhren, denn jetzt ist er da, der große Regen...

So wie es aussieht, muss ich wohl morgen gegen das Jobcenter Essen Anzeige erstatten, denn bis dato waren meine Original-Kontoauszüge nicht in meinem Briefkasten, haha. Auf den Streik könnte das Jobcenter seine Dickfelligkeit und Ignoranz auch nicht schieben, denn deren Schreiben kommen nicht über DHL, sondern über die Postcon - und die streiken nicht. Selbst die Post über DHL war heute Vormittag schon da, wie ich an größeren Sendungen sehen konnte, die bei meinen Nachbarn aus den Briefschlitzen ragten. Tja, wer nicht hören will und meint, er kann sich im rechtsfreien Raum bewegen bzw. sich das Recht so zurecht biegen, wie es ihm in seinem beschränkten Weltbild passt, muss halt fühlen. Ich könnte mir zwar was Schöneres vorstellen, als wegen einer Anzeige durch die Gegend zu fahren, aber im Guten scheint das ja offenbar mit dem merkwürdigen Gebaren des Jobcenters nicht zu funktionieren. Es nützt ja nix, wenn ich denen Briefe/Mails schreibe, die dann eh nicht gelesen werden bzw. komplett ungelesen in meiner Akte oder im Papierkorb verschwinden, genau wie Unterlagen, die ich schon längst eingereicht habe. Mit der Arbeitsauffassung wären Mitarbeiter in der freien Wirtschaft schon lange gekündigt worden, aber bei der Stadt Essen kann man sich solches schlecht qualifiziertes, unverschämtes Personal offenbar leisten - die Stadt schafft es ja seit nunmehr zehn Wochen noch nicht einmal, auf meine Bewerbung vom 6. April zu reagieren. Noch mehr Armutszeugnis geht echt nicht.

Ich bin davon überzeugt, dass Mitarbeiter auf Jobcentern lesen können - ob sie willens sind, steht allerdings auf einem ganz anderen Blatt :o).

Dienstag, 26. Mai 2015

Frau kann auch alles übertreiben...

Hm, ich benutze ja auch Parfüm, um für meine Umwelt angenehm zu riechen, aber ich benutze es lediglich in dezenten Mengen (ein Spritzer genügt), während manche wahlweise in ihren Duftwässerchen baden oder so ein schweres, billiges Parfum nehmen (manche denken da unfreiwillig an ein Bordell...), dass dann nachher auch Menschen, die sie umgeben, nach dem Zeug riechen. So geht es mir jetzt, denn auf der Post in Borbeck stand ich hinter einer tumben jungen, total überschminkten Frau, die sich mit so einem Billig-Zeug einparfümiert hatte und ihre kleine Tochter direkt mit :o/. Meine ganzen Klamotten stinken jetzt nach dem Billig-Parfum - und das, obwohl sich die beiden lediglich etwa 30 Sekunden in meiner unmittelbaren Nähe aufgehalten haben und ich ein derartig aufdringliches Parfum nicht benutzt habe. Na, vielen Dank auch...! :o)

Eigentlich sollte man Menschen zuerst sehen und dann riechen - bei manchen ist das aber leider umgekehrt. Selbst früher in der berühmt-berüchtigten Steuerberatungsgesellschaft im Düsseldorfer Norden konnte ich manche Kollegen schon an ihrer aufdringlichen After Shave-Wolke auf dem Flur erkennen, bevor sie überhaupt in mein Sichtfeld kamen :o). Es parfümieren sich also nicht nur Frauen übermäßig bis aufdringlich.

Samstag, 28. März 2015

Schneckenpost?! :o)

Am 2. März 2015 war ich ja zum persönlichen Vorstellungstermin bei Möbel Boss in Borbeck, bei dem mir gegen Ende des Gesprächs zugesagt wurde, sich ab 16. März wieder bei mir zu melden. Da in der Woche ab 16. März aber keine Rückmeldung erfolgt ist, habe ich ja letzten Montag, also am 23. März, in der Filiale persönlich nachgefasst. Laut Auskunft der Kassierin waren die Briefe an die Bewerber angeblich in der Post - komisch, mittlerweile haben wir den 28. März und ich habe bis dato immer noch keine Post von Möbel Boss bekommen, sei es, mit einer Einladung zum Zweitgespräch oder mit eienr Absage.

Da drängt sich einem der Verdacht auf, dass es sich bei der Aussage um eine klassische Vertröstungstaktik handelt, wie sie heute leider von vielen Firmen gefahren wird ("Ich weiß nichts und kann auch keine Auskunft geben und meine Kollegin, die was weiß, ist auch nicht da.", "Unsere Bewerber wurden/werden zeitnah benachrichtigt." und ähnliche "vertröstende" Sätze). Da die Briefe ja angeblich schon vor dem 23. März in der Post gewesen sein sollen - ich gebe da lediglich die Aussage der Mitarbeiterin wieder - erscheint mir das doch schon sehr unwahrscheinlich, denn das ist ungewöhnlich, dass ein Brief von Borbeck (PLZ 45355) nach Gerschede (PLZ 45357) weit über eine Woche unterwegs sein soll - beide Ortsteile liegen nur gut 2,5 km auseinander.

Allerdings wundert mich bei unserer Post heute auch nix mehr - einmal hat ein Geburtstagsbrief von Wehrheim im Taunus an mich fast zwei Wochen gebraucht und Unterlagen für eine Krankengeldzahlung trafen auch erst nach gut anderthalb Wochen bei meiner Krankenkasse ein - mein damaliger Brötchengeber hatte seinen Sitz im PLZ-Bereich 45131 (also Rüttenscheid), meine Krankenkasse sitzt im PLZ-Bereich 45128, also Südviertel. Auch da liegen nur gut 2,5 km zwischen und trotzdem dauerte es ewig und sechs Jahre, bis meine Krankenkasse die Unterlagen meines Arbeitgebers vorliegen hatte, haha. Werden bei der Post neuerdings Schnecken beschäftigt, die die Briefe mühevoll von A nach B transportieren müssen?! :o)

Selbst, wenn man davon ausgeht, dass der Schrieb erst über unser DHL-Verteilzentrum auf der Hafenstraße in Bergeborbeck (PLZ-Bereich 45356) gegangen ist, so ist die Zeit doch schon recht lang, denn 45356 grenzt unmittelbar an 45357 an bzw. ich wohne nur etwas mehr als drei Kilometer vom Verteilzentrum entfernt. Gut, wenn tatsächlich eine Schnecke mühevoll von der Hafenstraße in Bergeborbeck bzw. vom Wolfsbankring in Borbeck den Reuenberg heraufkriechen muss, um Briefe an mich und andere Menschen in der Umgebung zuzustellen, dann erklärt das natürlich, warum der Brief solange unterwegs ist. Schnecken sind ja bekanntermaßen keine besonders schnellen Tiere, hihi.





                                     Quelle: grusskartenfreunde.de

Als ich Renate das neulich mailte, meinte die schon mit breitem Grinsen, dass Sammy vielleicht beim Schieben der Schnecke helfen sollte, damit der Brief doch noch zeitnah bei mir eintrifft :o)). Ja, von Borbeck aus wäre die Zustellung eines Briefs für eine Schnecke besonders mühselig, denn es geht vielfach bergauf - Borbecker Straße, Fürstäbtissinstraße, Düppenberg, Gerscheder Straße. Von der Hafenstraße aus wäre es allerdings auch nicht besser, denn der Reuenberg ist doch zwischen Bergheimer Steig/Gerscheder Straße und Luthestraße extrem steil :o). Wenn man dann bedenkt, dass eine Schnecke neben ihrem Häuschen auch noch einen Brief von maximal 60 g Gewicht durch die Gegend schleppen muss, ist das wirklich mühsam für so ein kleines Tier. Schneckenkneipen, in den die Schnecke sich stärken könnte, wären mir auch keine auf beiden Strecken bekannt, haha.    

Sammy würde der Schnecke sicherlich gerne helfen, aber bis dato ist ihr leider noch keine Schnecke begegnet, die Post für mich dabei hatte :o).

Donnerstag, 25. Dezember 2014

Merkwürdige Vorgänge an Weihnachten

Gestern hatte ich ja noch fröhliche Weihnachtsgrüße verschickt. Heute Vormittag antwortete u. a. Renate, die mir wohl auch per Post einen lieben Weihnachtsgruß zukommen ließ, der aber bis dato nicht bei mir eingetroffen ist. Den Grund dafür konnte sie mir auch direkt nennen: Offenbar ist die Post außer Stande, den Absender des Briefs - also Renate - vom Empfänger - also mir - zu unterscheiden, haha! Vielleicht sollte man jemanden fragen, der sich mit sowas auskennt...?! Renate hat den Brief an mich jedenfalls erneut in den Briefkasten gesteckt in der Hoffnung, dass sich doch noch ein fähiger Postmitarbeiter findet, der den Brief an mich zustellt anstatt ihn einfach an Renate zurückzuschicken, die das Briefchen ja ursprünglich abgeschickt hat.

Da ich ja schon mal häufiger Post von Renate bekommen habe, weiß ich, dass sie sich als Absender immer in der oberen linken Ecke des Umschlags vermerkt und meine Adresse unterhalb der Briefmarke - also rechts unten - auf dem Briefumschlag anbringt. Das ist ja normalerweise nix Ungewöhnliches, aber wenn jetzt auch noch gelernte Kräfte durch Billig-Personal ersetzt werden, wundert es mich jedenfalls nicht, wenn die Post jetzt außer Stande ist, einen Brief von Düsseldorf nach Essen unfallfrei zu transportieren bzw. den Absender nicht vom Empfänger unterscheiden kann.

Marina und ich hatten ja bei Oscar Winzen auch schon mal so ein nettes Erlebnis mit der Post - offenbar hatte Marina einen Brief versehentlich zu niedrig frankiert, sodass der Brief zurückkam mit der Bitte um Nachfrankierung. Der Aufkleber mit der Bitte um Nachfrankierung ist ja nix Ungewöhnliches, aber leider war der Aufkleber regelrecht auf dem Umschlag einzementiert worden, sodass Marina den Brief nicht einfach nachfrankieren und erneut verschicken konnte - also war eine Briefmarke futsch und der Umschlag entsprechend auch, denn trotz aller Vorsicht ist es uns natürlich nicht gelungen, den Briefumschlag nicht zu beschädigen - kein Wunder, wenn Aufkleber mit der Bitte um Nachfrankierung jetzt einzementiert werden :o).

Ähnlich lustig verhielt es sich ja auch mit einem Geburtstagsbrief an mich, den Astrid aus Wehrheim im Taunus, wo ja der Hauptsitz von Oscar Winzen ist, fünf Tage vor meinem Geburtstag in die Post gegeben hatte - Fakt war, dass der Brief erst eine Woche nach meinem Geburtstag in Essen einging, also insgesamt über eine Woche unterwegs war, haha. Ich glaube, da wäre die Schneckenpost schneller gewesen, um den Geburtstagsbrief vom Taunus nach Essen zu transportieren.

Vorhin hatten wir unter Google + eine kurze Konversation zu Elektrogeräten, die skurrilerweise immer kurz nach Ablauf der Garantiezeit kaputt gehen - +Sonne Highlight hatte diesmal das Pech, dass ihre Waschmaschine ausgerechnet an Weihnachten den Geist aufgegeben hatte :o(, und das, obwohl die Garantie gerade erst abgelaufen war und die Maschine somit noch gar nicht alt ist. Das scheint von der Elektrogeräteindustrie echt so gewollt zu sein, damit die Leute gezwungen sind, sich schnell wieder ein neues Gerät anzuschaffen, denn der Neukauf bringt ja für die Hersteller mehr Kohle als die Reparatur eines vorhandenen Geräts, vor allem, wenn die Reparatur auch noch in die Garantiezeit fallen würde, haha. Das nennt man echt mal Gewinnmaximierung auf Kosten Dritter, von der Produktion überflüssigen Elektroschrotts mal ganz zu schweigen.

Es ist schon komisch - früher haben Elektrogeräte aller Art vielfach noch zehn und mehr Jahre nach dem Kauf funktioniert, aber heute ist spätestens nach drei Jahren Schicht im Schacht aus besagten Gründen. Ich bin mal gespannt, wie lange mein jetziger Fernseher hält, den ich erst letztes Jahr im Herbst von meinem Fernsehtechniker bekommen habe - das Gerät, das ich davor hatte, hat immerhin fast neun Jahre seinen Dienst getan, bevor es ohne Vorwarnung seinen Geist aufgab. Meine Waschmaschine, die ich von meinem Vormieter gegen einen kleinen Abstand übernommen habe, ist jetzt vier oder fünf Jahre alt - bis jetzt tut sie noch treu und brav ihren Dienst, wobei ich hoffe, dass sie das auch noch eine Zeit lang weiter tun wird. Seit Januar 2014 habe ich eine neue Stereo-Anlage, die Anlage davor war noch um einiges teurer und hat immerhin über acht Jahre funktioniert. Zumindest das Cassettendeck war immer noch funktionstüchtig, der CD-Player hatte bereits nach sechs Jahren Tschüssikowski gesagt. Mein vorletztes Handy war nach drei Jahren noch funktionstüchtig und wäre es wohl auch jetzt noch, aber seit Frühjahr 2014 habe ich ja mein Smartphone, bei dem ich auch mal gespannt bin, wie lange es hält.

Das Weihnachtswetter ist hier in Essen unentschlossen - gestern Abend konnte ich eine Vielzahl von Sternen sehen, z. B. die Venus und die Sternbilder Großer Wagen sowie Nordische Krone und auch heute Morgen sah es erst recht freundlich aus, doch nach halb zwölf regnete es wieder wie aus Eimern :o/. Derzeit klart es wieder auf und die Sonne lugt zwischen den Wolken hervor - mal gucken, wie lange.

Mondsichel über Bedingrade Ende November 2014 - (c) Alexandra Döll, Essen



Donnerstag, 22. August 2013

Hahaha - selten so gelacht!

Letzten Monat war ich ja etwas über eine Woche krank und da ich Anfang Juli noch keine vier Wochen bei meinem jetzigen Arbeitgeber beschäftigt war, musste die Krankenkasse für vier Tage Krankengeld zahlen. So weit, so gut.

Angeblich lief alles, die Daten waren angeblich auch alle da - nur das Krankengeld für die vier Tage ist bis dato nicht auf meinem Konto eingegangen. Also habe ich meine Krankenkasse kontaktiert - und denen lag keine Verdienstbescheinigung vom Arbeitgeber vor, nach der sie das Krankengeld hätten berechnen können. Also rief ich bei meiner Zeitarbeitsfirma an, um zu fragen, was da los ist. Die Assistentin erzählte mir gerade am Telefon, dass das Schreiben meiner Krankenkasse erst am Montag, 19. August - also vor drei Tagen! - bei Ihnen eingegangen ist, datiert war es aber auf den 15. Juli. Also, irgendeiner hat da gepennt - entweder war's die Post, die über einen Monat braucht, um nen Brief innerhalb Essens vom PLZ-Bereich 45128 nach PLZ-Bereich 45131 (die auch noch fast aneinander angrenzen...) zu befördern oder meine Krankenkasse hat gepennt bzw. es nicht mal für nötig befunden, meinen Arbeitgeber zu kontaktieren, als immer noch keine Verdienstbescheinigung folgte. Okay, es geht nur um vier Tage, aber für jemanden, der aufgrund einer schweren Krankheit oder eines Unfalls nen ganzen Monat auf Krankengeld angewiesen wäre, ist das der blanke Hohn, wenn das Krankengeld nicht pünktlich eingeht bzw. erst mit nem Monat Verspätung bearbeitet wird.

Ich bin ansonsten sehr zufrieden mit meiner Krankenkasse, was die Leistungen und das Engagement betrifft, wenn irgendwas ist, aber mit Krankengeldzahlungen haben sie's leider nicht so. Im Jahr 2004 war ich im Sommer für drei Monate krank - und da musste ich meinem Krankengeld auch jedesmal hinterher telefonieren, obwohl der behandelnde Arzt alles richtig ausgefüllt hatte. Da wurden Wochenenden als Arbeitstage deklariert, sodass es angeblich zu einer Unterbrechung der Arbeitsunfähigkeit gekommen ist usw. Leistungen der Krankenkasse ansonsten sehr gut - Zahlung Krankengeld leider mangelhaft.

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Guter Kundenservice sieht anders aus

Da Marina und ich ja gerade dieses "tolle" Erlebnis mit dem zu gering frankierten Brief an Steffiiiii hatten und Uli wohl letzte Woche ähnlich bekloppte Erfahrungen gemacht hat, als sie ein Päckchen an ihre Freundin Katharina in Wien schicken wollte, habe ich mal geguckt, wie viele Beschwerden es schon über die Post gibt - oh, da gibt's ne Vielzahl! Briefe und Päckchen verschwinden einfach im Nirvana, Leute, die seit Jahren unter der gleichen Anschrift wohnen, bekommen Briefe nicht mehr zugestellt, stattdessen erhält der Absender den Brief zurück mit dem Hinweis "Empfänger unbekannt verzogen/verstorben", Briefdiebstahl nimmt auch immer mehr zu usw. Ich hatte ja auch mal über dieses tolle Erlebnis gebloggt, als mir der Herausgeber einer Zeitschrift, in der ein Artikel von mir veröffentlicht wurde, ganz normal mein Belegexemplar mit der Post geschickt hat, wobei meine Mom aber nur den zerrissenen, leeren Umschlag vor der Tür ihres Arbeitgebers fand, der ja nur 250 m von meiner damaligen Wohnung entfernt lag. Da hat wohl einer den Titel "Kryptozoologie-Report" als Tarnname für ne pornographische Zeitschrift missgedeutet, höhö. Ich hatte dann freundlichen Kontakt aufgenommen, wobei der Herausgeber meinte, dass sowas öfter mit seinen Postsendungen passiert (übrigens in Berlin) - das zweite Belegexemplar ist dann aber problemlos bei mir eingetrudelt.

Nur der Vorstandschef Frank Appel meint, es gäbe kein Problem in seinem Laden - so geht's natürlich auch: Wenn ich das Problem nicht sehe, sieht mich das Problem auch nicht...! Natürlich nicht, seine Mitarbeiter und der Service werden dumm gespart, während sein Reichtum wächst, seine Intelligenz dafür aber nicht. 1.500 Euro brutto sind für nen Briefzusteller nun wirklich kein fürstliches Gehalt und auch, wenn ein Postbote nicht studiert hat, ist das ein ziemlicher Hungerlohn, da er die Briefe ja normalerweise bei Wind und Wetter zustellen muss, was auch nicht immer so angenehm ist. Und wenn das Herrn Appel und Konsorten noch zuviel Gehalt für ihre Briefzusteller ist: Dann können ja er und seine Mannen die Post selbst austragen, aber ich glaube, dann kommt gar nix mehr dahin, wo es hin soll...oder die fahren die Post mit ihren schicken Vorstandskarren aus, weil manche vor Geld und Ignoranz kaum noch laufen können, hahahaha!!!

Ich bin zwar kein Verfechter des "Früher war alles besser"-Geseiers, aber seit die Post privatisiert ist, läuft ja da wirklich etliches schief - Bezahlung der Mitarbeiter, Qualität der (nicht immer stattfindenden) Zustellung, pseudofreundliches, ignorantes Beschwerdemanagement, das auch nur schwer unter der Service-Nummer erreichbar ist.

Das nervt allerdings nicht nur bei der Post, sondern auch bei anderen Firmen, die in irgendeiner Form mit Dienstleistung, Handel und Service zu tun haben: Wenn Kunden sich beschweren, wird das freundlich-ignorant zur Kenntnis genommen - ändern tut sich aber nix. Teilweise wird dem Kunden auch in pseudofreundlichem Ton vermittelt, dass seine Beschwerde nicht gerechtfertigt ist und man jede Verantwortung von sich weist - auch wenn die Beschwerde 100 mal berechtigt ist. "Och, ich habe gerade im besoffenen Kopf Ihre Mutter zu Tode operiert! Das tut mir leid, aber eine Beschwerde bei der Ärztekammer bringt eh nix, weil Ihre Mutter ist es doch selbst Schuld, wenn sie krank wird und sich unter mein Skalpell legen muss..." Das ist zwar ein sehr krasses Beispiel, aber so ungefähr läuft's in vielen Unternehmen bzw. manche Mitarbeiter (Einschläfer) im Beschwerdemanagement versuchen, verärgerte Kunden durch ihren pseudofreundlichen Ton einzulullen, damit sie selbst nicht aktiv werden müssen und nicht in ihrer Totenruhe gestört werden. Hm, die gilt zwar eigentlich nur auf dem Friedhof, aber bei manchen Zombies, die so durch die Gegend wanken, hat man echt das Gefühl, dass die schon tot sind und nur zu faul zum Umfallen - da wäre eine Ansprache bzw. Beschwerde auch schon mit einer Störung der Totenruhe gleichzusetzen, hähä.

ÖÄRX! KOTZ! REIHER! KILL!!! Denken ist Glücksache - auch bei der Post

Vor zwei Tagen hatten wir vom Büro aus ne Karte an Steffiiiii verschickt, um ihr und ihrem Mann zur Geburt ihres Sohnes zu gratulieren. Da es sich bei dem zur Karte gehörigen Umschlag um ein Sonderformat handelte - nämlich quadratisch - hat Marina sogar extra noch nachgeschlagen, wie viel das kostet. Lt. Ausführungen der Post sollte ein Versand dieses Kärtchens in dem Format 90 Cent kosten. So weit, so gut - der Umschlag war ordentlich beschriftet, entsprechend frankiert und ich habe ihn in den Briefkasten gesteckt, damit Steffi ihn zeitnah bekommt.

Hm...gerade habe ich den Umschlag wieder abgestempelt aus unserem Firmenbriefkasten gezogen, versehen mit dem Sticker, dass der Brief nicht ausreichend frankiert sei, weil da angeblich 1,45 drauf gehören. Okay, das hat uns etwas gewundert, aber leider ist der Sticker auch so fest angebracht gewesen, dass wir ihn nicht unfallfrei hätten abknibbeln können. Das Ding war da nicht drauf gepappt, sondern geradezu drauf geklebt. Wie wäre es noch mit etwas Zement gewesen, meine Herren von der Post? :o/ Erst Zement macht Sachen haltbar, einfacher Sekundenkleber reicht doch da einfach nicht...

Marina tobte, ähnlich wie ich, wegen dem nicht vorhandenen gesunden Menschenverstand der Post-Mitarbeiter, zumal sich jeder mit ein bisschen Verstand denken kann, dass der Umschlag ein Sonderformat ist, den man mal nicht so einfach nachbekommt - es war auch fühlbar, dass da ne Glückwunschkarte in irgendeiner Form drin ist. Also, entweder war da ein gelernter Mitarbeiter dran, der seine Beamten-Mentalität ausleben musste und den Sticker mit dem Hinweis direkt einzementiert hat, damit er auch in 100 Jahren nicht abfällt, oder die Post beschäftigt aus Kostengründen jetzt auch nur noch ungelernte Hiwis für 5 Euro die Stunde, denen es angesichts ihres Stundenlohns scheißegal ist, was die da für nen Scheiß fabrizieren. Es kann immer mal passieren, dass sich ne Marke ablöst oder man bei Sonderformaten falsch frankiert, aber dass der Aufkleber mit dem Hinweis mit der Bitte um Nachfrankierung direkt auf dem Umschlag einzementiert wurde, habe ich auch zum ersten Mal erlebt. Zum Glück sind wir ja beide kreativ und haben ne passende Lösung gefunden, aber ärgerlich ist das trotzdem - guter Service und gesunder Menschenverstand sehen anders aus.

Donnerstag, 23. September 2010

Ein neues Stofftier


Fotos: (c) Alexandra Döll, Essen
Auf dem oberen Foto sieht man Sammy und Ecki, meine Lieblingsstofftiere, die sich gerade im Sonnenschein an meinem Schlafzimmerfenster tummeln. Das kleine Wesen auf dem unteren Foto ist Steffi!
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Heute Vormittag, nachdem ich vom Arzt zurückgekommen war, kam die Postbotin mit einem Päckchen für mich, denn letzte Woche habe ich bei http://www.sagatos.de/ einen niedlichen Hamster mit Tasche aus Plüsch bestellt. Am Samstag habe ich den Betrag überwiesen und am Dienstag ging das Tierchen auf die Reise, sodass es heute bei mir angekommen ist. Es ist allerdings ein Hamstermädchen mit niedlichem Stetzchen - manche würden es auch Asi-Palme nennen - sodass ich die Kleine Steffi getauft habe, weil ich fand, dass das gut zu ihr passt! Marina, die bereits das o. a. Foto gesehen hat, stimmte mir zu.


Steffi hat sich bereits mit Sammy und Ecki angefreundet, wobei ich befürchte, dass die beiden Miniberggorillas Steffi zu allerhand Unsinn anstiften werden. Erst letzten Samstag sorgten sie und einige andere meiner Stofftiere wie etwa das große Monchichi-Mädchen Anna, deren Lebensgefährtin Erna (ein Huhn mit Ringelsocken), Sammys kleinwüchsige Kinder Udo, Eumel und Louie, mein Plüschbär Dr. Niedrig und Sammys Freund, der Midi-Berggorilla Sam, für großes Hallo bei mir in der Straße, denn Sammy und Ecki waren so beeindruckt von der Flucht zweier Familien mit einem selbstgebastelten Heißluftballon aus der damaligen DDR - darüber hatten sie einen Bericht im Fernsehen gesehen - dass sie das doch glattweg bei mir in der Straße nachgespielt haben. Sammy und Ecki haben einen kleinen Heißluftballon gebastelt und genau festgelegt, wo was liegt: Von der nächsten Einmündung bis zum Ford Ka meiner Nachbarin war Gebiet der DDR, zwischen dem Ka und meinem dahinter parkenden Clio war der frühere Todesstreifen, wo Anna und Erna als Grenzsoldaten fungierten und hinter meinem Clio war Westdeutschland, wo Dr. Niedrig und Sam als freundliche Polizisten im Westen auf die Neuankömmlinge warteten.


Die kleinen Plüschtiere sind zusammen mit Sammys neuester Bekanntschaft - Daniel, der dalbrige Dachs, dem sie immer den Weg zurück ins Mühlbachtal zeigen muss - mit dem Ballönchen und dem daranhängenden Körbchen abgehoben und sie waren gerade über dem Todesstreifen, wo sich Erna schon als Abfangjägerin klar machte, als ein Mégane in unsere Straße einbog. Der arme Mann hat sich mächtig erschrocken, als plötzlich vor seiner Windschutzscheibe ein Ballon mit quiekenden Stofftieren auftauchte und trat auf die Bremse, sodass das Ballönchen Aufwind bekam und über den Mégane hinweg schwebte, um kurz danach in Höhe der Altglas- und Altpapier-Container auf der Ecke aufzusetzen. Sam und Dr. Niedrig konnten gerade noch zur Seite springen, genau wie Anna und Erna. Es ist alles noch mal gut ausgegangen, aber Sammy und ihre plüschigen Freunde bekamen eine mündliche Verwarnung von der echten Essener Polizei.


Falls sich jetzt jemand fragen sollte, ob bei mir alles in Ordnung ist: Ich habe weder Marihuana geraucht noch LSD eingeworfen noch Reissdorfer Kölsch getrunken, ich bin einfach nur phantasiebegabt und habe verrückte Ideen bzw. meine Stofftiere haben ein Eigenleben :o). Ich befürchte, dass Sammy und Ecki der kleinen Steffi auch jede Menge Blödsinn beibringen. Na ja, "unsere große" Steffi lernt ja auch jede Menge Blödsinn von Marina und mir, hihi. Dafür macht Steffi öfter asoziale Kaugummi-Blasen und versucht, uns das auch beizubringen.

Samstag, 8. Mai 2010

Fröhliche Kommentare und die Post

Letzten Samstag hatte ich Geburtstag und meine Kollegen aus dem schönen Wehrheim im Taunus haben mir auch eine Karte geschickt - Astrid hatte sie schon am 29. April in den Briefkasten gesteckt, damit ich sie am 30. habe, denn am 1. Mai wird ja aufgrund des Feiertags keine Post zugestellt. Die Karte und Karte kam jedoch die ganze Woche nicht, was auch Marina sehr verwunderte, die ja wusste, wann Astrid selbige abgeschickt hatte. Heute, am 8. Mai, eine Woche nach meinem Geburtstag, lag sie endlich in meinem Briefkasten! *wunder* Es war jedenfalls eine sehr nette, liebe Karte und ich habe mich darüber gefreut - vielen Dank dafür!

Ehrlich gesagt wundere ich mich, wie ein Brief vom Taunus bis ins Ruhrgebiet neun Tage unterwegs sein kann. Der Brief wurde am 29.04. abgestempelt und heute ist er endlich angekommen. Braucht die Post jetzt schon innerhalb Deutschlands schon so lange? Selbst mit dem Auto braucht man von Essen bis Wehrheim nur etwas mehr als zwei Stunden, selbst bei schlechtem Wetter und gelegentlichen Staus. Oder hat da jemand den Brief zu Fuß vom Taunus bis ins Briefzentrum Essen im Stadthafen getragen? *grübel* Muss ich nicht verstehn. Na ja, jetzt ist sie ja endlich eingetroffen.

Mein Beitrag "Sprechende Tote?" auf goodnewstoday.de wurde von drei Leserinnen und Lesern fröhlich kommentiert. Auch darüber freue ich mich sehr. Eine Nutzerin schrieb mir ein ähnliches Kabinettstückchen, das ihr wohl bei Gericht passiert ist:
Frage des Gerichts: "Wie endete Ihre erste Ehe?"
Antwort: "Durch den Tod."
Gegenfrage: "Durch wessen Tod?" Hm...;o)))). Eigentlich war das ja offensichtlich, wer von den beiden Ehepartnern vor Gericht sitzt und welcher somit folgerichtig bereits die Radieschen von unten anschaut...

Ihr finaler Kommentar lautete: Es gibt offensichtlich auch Akadämliker. Hähä! Dieser Dialog ist auch ein gutes Beispiel dafür und weitere Beispiele für Akadämliker begegnen einem ja auch jeden Tag zuhauf - Politiker (von denen ja die meisten auch stupidiert haben), (ehemalige) Bank-Manager, die für den Kack, den sie verzapft haben, auch noch 3,5 Mio. € Gehaltsnachzahlung fordern und noch so einige andere, die zwar mal an der Uni nen Abschluss erworben haben, aber denen der gesunde Menschenverstand förmlich abgeht. Ich hab zwar auch studiert und darf mich somit auch zu den Akadämlikern rechnen, aber auf den Schwachsinn, auf den manche Stupidierte kommen, bin ich in meinem ganzen Leben noch nicht gekommen, weil ich meistens auch meinen Verstand benutze, der mir zum logischen und folgerichtigen Denken von Geburt an mitgegeben wurde...

Solche Szenen wie in dem Kommentar meiner Leserin beschrieben oder den, den ich in meiner ursprünglichen Geschichte geschrieben habe, erinnern mich an eine lustige Szene, die sich tatsächlich in der Form in einem amerikanischen Gerichtssaal abgespielt hat.

Der Anwalt des Angeklagten befragte den Pathologen, der das Mordopfer obduziert hatte.

Anwalt: "Sind Sie sicher, dass Mr. Smith tot war, als er zu Ihnen in die Gerichtsmedizin kam?"
Pathologe: "Ja."
Anwalt: "Woran konnten Sie das feststellen?"
Pathologe: "Nun, Mr. Smith zeigte keinerlei Vitalfunktionen mehr, die Leichenstarre war bereits eingetreten und auch Totenflecke waren bereits vorhanden."
Anwalt: "Und dann haben Sie ihn obduziert?"
Pathologe: "Ja, das habe ich."
Anwalt: "Und lag Mr. Smith auf Ihrem Tisch, während Sie ihn obduzierten?"
Pathologe: "Nein, er saß aufrecht auf'm Tisch und wunderte sich, warum ich ihn obduzierte."

Das hat Herr Anwalt ja noch taktvoll überhört, aber es ging ja noch weiter...

Anwalt: "Schlug das Herz von Mr. Smith noch?"
Pathologe: "Nein, sonst hätte ich ihn wohl kaum obduziert."
Anwalt: "Der Herztod war also bereits eingetreten?"
Pathologe: "Ja, das sagte ich bereits."
Anwalt: "Aber was ist mit seinem Hirn? Konnten Sie sicher sein, dass auch der Hirntod bereits eingetreten war? Ist es nicht möglich, dass sein Hirn noch funktioniert hat?"
Pathologe: "Also, bei Mr. Smith war auch der Hirntod eingetreten. Ich halte es allerdings für möglich, dass sein Hirn noch irgendwo als Anwalt praktiziert..."

Daraufhin musste der besagte Pathologe 300 US$ Strafe wegen Missachtung des Gerichts zahlen. Den Betrag hat er jedoch mit Genugtuung bezahlt...;o))).

Soviel zum Thema "Akadämliker", hihi!

Genauso niedlich, aber wesentlich ernster war der Kommentar einer anderen Leserin, der quasi von einem jungen Assistenzarzt das Leben gerettet wurde, weil die übrigen Ärzte nicht bemerkt haben, dass sie nicht mehr im Koma lag. Da macht man sich doch gerade bei Akadämlikern, die Medizin oder Jura studiert haben, richtig Sorgen, wenn man mal auf solche Leute angewiesen ist. Gut, ich kenne auch gute Ärzte und Juristen, aber leider auch mindestens die gleiche Anzahl von Akadämlikern in diesem Berufsstand...

Mittwoch, 9. September 2009

Der rabenschwarze Tag ging gestern munter weiter

Jetzt klauen mir schon missliebige Menschen die Post aus dem Briefkasten, was in den dreieinhalb Jahren, in denen ich dort wohne, noch nie passiert ist. Ich hätte das Ganze vermutlich gar nicht bemerkt, wenn nicht jemand den zerissenen DIN A4-Umschlag 250 m weiter auf dem Bürgersteig direkt neben dem Auto meiner Mutter platziert hätte - denn sie arbeitet ganz in der Nähe meiner Wohnung zweimal die Woche in einem kleinen Betrieb. DAS würde ich doch für arg viel Zufall halten, dass die noch gut lesbaren Schnipsel des Umschlags ausgerechnet neben dem Wagen meiner Mutter platziert werden - also muss derjenige sowohl mich als auch meine Mom kennen.

Von dem Inhalt des Briefs fehlt jede Spur - es war ein Belegexemplar der Zeitschrift für Kryptozoologie, in der ein Artikel von mir erschienen ist. Sicherlich war auch ein kleines Anschreiben dabei, aber auch das ist verschwunden.

Abgesehen davon, dass es sich strafrechtlich hierbei um Diebstahl und Verletzung des Postgeheimnisses handelt, schmeckt mir der Gedanke überhaupt nicht, dass irgendwer die Post aus meinem Briefkasten klaut. Ich bekomme schon mal öfter große Umschläge und Zeitschriften und die sind bis dato auch immer ohne Ausnahme angekommen. Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass es jemand aus der Nachbarschaft ist, denn dann wäre schon mal öfter was gewesen. Mal gucken, ob ich in den nächsten Tagen meine Postbotin erwische, vielleicht kann die mir mehr dazu sagen.

Renate und ich haben uns gestern schon Gedanken gemacht, wer das sein könnte, denn für einen Dumme-Jungen-Streich sieht das Ganze ziemlich unzufällig aus. Da muss es doch jemanden geben, der weiß, dass meine Mutter zweimal die Woche dort arbeitet und ich ihre Tochter bin. Auch meine Anschrift ist kaum jemandem bekannt, denn im Telefonbuch stehe ich definitiv nicht und Leute mit meinem Nachnamen gibt es in Essen mehrere, wobei ich da mit niemandem (außer mit meinen Eltern) verwandt bin. Vielleicht ist es ein Neider, der weiß, wo ich wohne und dem meine Artikel nicht passen? Oder ein verschmähter Liebhaber (von dem ich aber nix weiß)? Auszuschließen ist ja nix - Renate hat mal nen anonymen Anruf von einem Herrn erhalten, dem aufgefallen war, dass sie öfter Besuch von einer gehbehinderten Dame bekommen hat. Als sie wissen wollte, wer er überhaupt sei, hat er einfach aufgelegt. Zeit müssen manche Leute haben, ihre Mitmenschen zu beobachten...es ist sagenhaft! Die sollen sich ein Hobby suchen wie etwa "Angstfrei Töpfern in der Toskana" oder "Stressfreies Leistungsschwimmen im Haifischbecken", dann sind sie genug ausgelastet.