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Donnerstag, 22. Januar 2015

Für das kurzweilige Lesevergnügen in Bus, Bahn und Zug...:o)

...bieten sich u. a. meine E-Books Short, veröffentlicht unter BoD, an! :o) Manch eine Kurzgeschichte aus der Reihe "Borbecker Geschichten" könnt Ihr beispielsweise schon auf der Fahrt vom Germaniaplatz in Borbeck bis zur Endhaltestelle Dellwig - Wertstraße gelesen haben oder auf der Fahrt zwischen Abzweig Aktienstraße und Helenenstraße, die eine oder andere kurzweilige Story vertreibt Euch die Zeit bis zum Eintreffen von Bus oder Bahn.

Aktuell sind für alle gängigen E-Reader verfügbar:

  • Rund um den Dellwiger Dom
  • Essen - vom Winde verweht
  • Frühlingsgefühle am Bahnhof Bergeborbeck
  • Schnee in Bochold
  • Ein Sommerabend mit Vollmond in Borbeck
  • Schlafwandeln in Schönebeck. 
Alle E-Books kosten 99 Cent und können nicht nur auf Kindle, Tolino etc., sondern sicherlich auch auf dem Tablet oder Smartphone gelesen werden. Humorvolle Kurzgeschichten oder Liebesgeschichten sind ja  wesentlich sinnvoller als das Bibbern bei der Kälte an der Haltestelle oder das reine Atmen von den Ausdünstungen mancher Menschen in öffentlichen Verkehrsmitteln :o) - manche betreiben ja leider Körperpflege nach dem Motto "Riechst du mein Aroma, fällst du gleich ins Koma!" *hust*.  Da lenkt das Lesen doch ein wenig ab.

Bestellmöglichkeiten bestehen u. a. über BoD, Amazon, Thalia, Libri etc. oder auch über den Apple-Store.

                   Linie 103 auf der Dellwiger Straße - (c) Detlef Kettner, bckw-bilder.de

Am Wochenende folgt die siebte Borbecker Geschichte - diesmal rund um Frinti in Bedingrade :o).







Freitag, 10. Februar 2012

Sammy und Rudolf-Dieter im Regenweg

Obwohl Sammy und ihre plüschigen Freunde bzw. ihr Sohn ja im vergangenen Monat Regenweg-Verbot bekommen haben von Oppa Schrammelschrott, ist Sammy heute trotzdem dort mit Rudolf-Dieter hingewandelt. Oppa Schrammelschrott war wohl nicht vor Ort, aber Sammy konnte nicht umhin, in der kleinen Verbindungsstraße zwischen Luthestraße und Blitzstraße Falco-Hits zu intonieren wie "Männer des Westens" oder "Mutter, der Mann mit dem Koks ist da." Das hat einige Regenweg-Bewohner ziemlich genervt, doch das hat Sammy und ihren Sohn nicht weiter interessiert - Sangeslust muss halt ausgelebt werden :o). Auch die Tatsache, dass Vögel massenweise die Flucht ergriffen, hielt Sammy nicht davon ab, "Rock me Amadeus" anzustimmen, hihi. Zum Glück blieb es sonnig, sodass der Regenweg seinem Namen nicht alle Ehre gemacht hat. Selbst ein Schäferhund, der dort mit Herrchen Gassi ging, nahm Reißaus und lief lieber mit seinem Futtergeber die Blitzstraße entlang anstatt weiter wüstem Mini-Berggorilla-Gejaule zu lauschen. Eine S-Bahn, die gerade auf der nahen Trasse Richtung Haltepunkt Gerschede weiterrauschte, ist zum Glück trotz Sammys Gesang nicht entgleist, was auf dem Bahndamm an der Blitzstraße sicherlich fatal geworden wäre.

Dienstag, 8. November 2011

Nach Nebelauflösung sonnig - das Wetter im Revier

Gestern war der ganze Tag ja eher trübe - sogar das Tetraeder, das ich sonst von meinem Balkon aus sehen kann, war im Nebel verschwunden. Irgendwie passte das Wetter aber zum gestrigen, ziemlich bekloppten Tag, obwohl die S-Bahnen, mit denen ich nach Unna fuhr, teilweise durch schöne Landschaften rollten - jetzt hat sich der Nebel aber gelichtet und der klare blaue Himmel verspricht einen schönen sonnigen Tag.

Teilweise gab's aber bei meiner Reise von/nach Unna auch noch das Ruhrgebiet so zu sehen, wie viele Leute, die noch hier waren, sich das so vorstellen - alte Backsteingebäude mit dreckiger Fassade und morschen Fenstern; insbesondere in Gelsenkirchen und Herne. Auch unser Weltkulturerbe Zollverein sieht von der Rückfront her eher ziemlich morsch, baufällig und wenig anheimelnd aus - also kein Vergleich mit den Bildern, die sonst in den Medien gezeigt werden. Das ist ganz gut zu erkennen, wenn man mit der S2 Richtung Dortmund auf den Haltepunkt Zollverein-Nord (ehemals Haltepunkt Katernberg-Süd) zu rollt.

In Dortmund haben die Leute, die für die Benennung der S-Bahn-Stationen verantwortlich sind, teilweise auch nen Clown gefrühstückt. Am Haltepunkt Wischlingen hat man Zugang zum gleichnamigen Revierpark, der über ein sehr schönes Schwimmbad verfügen soll, aber wenn man dort ankommt, ist auf den ersten Blick nix von dem Revierpark zu sehen; vielmehr wirkt der Haltepunkt verloren und auch nicht gerade in anheimelnder Gegend trotz der ganzen Bäume drum herum. Im Ruhrgebiet gibt's insgesamt fünf Revierparks - Wischlingen in Dortmund, Vonderort in Oberhausen-Osterfeld/Stadtgrenze Bottrop, Nienhausen in Gelsenkirchen, Mattlerbusch in Duisburg, aber der Fünfte fällt mir gerade nicht ein...

Wenn man mit der S4 von Dortmund-Dorstfeld Richtung Unna rollt, gibt's auch nen Haltepunkt mit dem Namen Knappschaftskrankenhaus - hm, man hat aber echt Mühe, das Krankenhaus zu entdecken, hihi. Ich konnte es erst auf der Rückfahrt schwach hinter Bäumen und Wohnhäusern ausmachen. Unna ist ja ein recht gemütliches Kleinstädtchen mit ner schönen evangelischen Kirche, aber die Fahrt dahin war ja trotzdem umsonst.

Was auch sehr putzig ist: Wenn man vom Bahnhof Dellwig mit der S2 Richtung Dortmund fährt und alle Haltepunkte auf Essener Stadtgebiet (Bergeborbeck, Altenessen, Zollverein-Nord) sowie den Gelsenkirchener Hauptbahnhof hinter sich gelassen hat, dann steuert die S2 Wanne-Eickel Hauptbahnhof an, hihi. Die Stadt Wanne-Eickel gibt's ja schon seit Beginn der 1980er Jahre nicht mehr, denn Wanne-Eickel wurde nach Herne eingemeindet, sodass es jetzt nur noch Herne-Wanne und Herne-Eickel als eigene Stadtteile gibt. Dort findet auch alljährlich im August die Cranger Kirmes statt. Auch ein alter Schlager aus den 1950ern mit dem lustigen Titel "Der Mond von Wanne-Eickel" erinnert noch an die kleine Ruhrgebietsstadt, die nach Herne eingemeindet wurde. Der Bahnhof Dellwig - also der Startpunkt meiner gestrigen Reise - ist ja schon renoviert worden, aber sein kleiner Bruder, Haltepunkt Dellwig-Ost, an dem die S9 Richtung Bottrop bzw. Steele-Ost hält, hätte eine Renovierung mal wieder bitter nötig.

Mittwoch, 17. Februar 2010

Eine winterliche S-Bahn-Fahrt im Essener Süden



Fotos:
Baldeneysee: (c) Nafas, Pixelio
Villa Hügel: (c) Dirk Röttgen, Pixelio
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In Essen stand die S 6 zwischen Hügel und Stadtwald,
nicht nur draußen, sondern auch im Zug war es bitterkalt,
die Heizung funktionierte nun auch nicht mehr,
die Fahrgäste froren somit sehr.
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Schienen und Oberleitung waren total vereist,
zum Glück war die S-Bahn nicht entgleist,
Thomas war wohl der Einzige, dem nicht kalt war,
denn sein Hemd stand soweit offen wie ne Nacktbar.
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Keine Frau und kein Mann wollte sich mit ihm paaren,
Steffi wollte seine Brust viel lieber enthaaren,
um sich und anderen den Anblick zu ersparen
und suchte deshalb in ihrer Tasche nach Rasierwaren.
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Marina futterte Ananas, Pomelo und Mandarinen,
bald roch der Waggon total nach Clementinen,
Renate las lieber Stories mit zünftigen Reitern,
um so ihren romantischen Horizont zu erweitern.
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Draußen krächzte triumphierend ein Rabe,
im Schnabel hatte er ne kleine Barbe,
der Fisch stammte wohl aus Baldeneysee oder Ruhr
- das war dann Ruhrgebiets-Sushi pur!
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Tim fand den Schnee total überbewertet,
derweil hat sich Ulis Zehengelenkt erhärtet,
Arthrose und Kälte - vielen Dank!
Uli wollte lieber auf ne Sonnenbank.
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Alex ließ sich lieber von Thorsten wärmen
und gleichzeitig auch noch umschwärmen,
Thomas mimte daraufhin den rasenden Othello
und faselte irgendwas Sinnloses von einem Cello.
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Tim musste plötzlich mal dringend auf's Klo,
die Kälte machte seine Blase überhaupt nicht froh,
im WC vagabundierte auch noch ein kackendreister Floh,
der dort vergnügt lebte wie ein Mops im Haferstroh.
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Marina schlachtete genussvoll die nächste Ananas,
das brachte einige militante Obstschützer in Brass,
die redeten sich über das Leid der Frucht den Mund fusselig,
- Marina beendete das Theater mit den Worten: "Seid ihr dusselig?"
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Die Obstschützer schoben frustiert ab,
währenddessen lachte sich Renate schlapp,
offensichtlich waren ihre Reiter-Stories lustig
und überhaupt nicht öde oder frustig.
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Einem Insektenfreund war ein Tausendfüßler entfleucht
- seht nur, wie das Tier klappernd übern Boden kreucht!
Eins seiner Beinchen war wohl aus Zedernholz,
darauf war der Tausendfüßler besonders stolz!
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Ach du Schreck - genau vor einem Fenster
lachten vergnügt drei putzmuntere Gespenster,
eines von ihnen war Carina der Schlossgeist,
der Männern gerne in den Hintern beißt.
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Thomas sprang entsetzt auf und drehte ne Pirouette,
Steffi beschoss ihn genervt mit Yogurette,
derweil hat sich ein Hund zu ihnen gesellt,
der viel redet und nicht bellt.
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Nach fünf Minuten blutete Thomas aus dem Ohr,
der geschwätzige Hund belaberte ihn volles Rohr.
Tim wurde das Gequatsche bald zu dumm
und brachte ihn ins Klo um die Ecke rum.
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"Floh und Hund - passt ja!" dachte Tim bei sich,
er ging wieder und amüsierte sich königlich,
der kackendreiste Floh beging kurz darauf Selbstmord
- der Hund laberte und laberte in einem fort.
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Alex und Thorsten waren mittlerweile eingeschlafen,
während Renate und Uli Zombies mit Leckerchen bewarfen,
Herkules, der kleine Schlingel, hob dezent sein Bein
und pinkelte die Zombies an - das Schwein!
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Der Waggon roch nun stark nach Hundepipi,
darüber freute sich besonders ein alter Hippie.
Er streckte seinen Joint mit dem tierischen Urin
- nach dem ersten Zug hob er ab und wähnte sich in Turin.
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Endlich ruckte die S-Bahn wieder an
und schnaufte Richtung Stadtwald voran,
endlich kamen sie ihrem Ziel wieder näher,
darüber freute sich auch ein Eichelhäher!
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(c) Alexandra Döll 2010

Samstag, 1. August 2009

Merkwürdige Träume

Passend zum Stromausfall, den gestrigen Ereignissen und dem Halbmond habe ich heute Nacht wieder ziemlich wüstes Zeug geträumt: Ich war auf dem Land mit Tim, Petra und Thomas per Pedes unterwegs. Thomas und ich hielten Händchen, Petra sang fröhlich und Tim machte uns plötzlich auf eine Wolkenfront aufmerksam, die sich auf uns zu bewegte, obwohl die Sonne immer noch vom Himmel stach.

Irgendwie wechselte die Szene und wir saßen zusammen in einem Biergarten, wobei wir die Schuhe ausgezogen hatten (hä?). Wir tranken gerade eine Berliner Weiße, als ich einen Tornado sah, der sich uns von hinten näherte. Man konnte richtig den Saugrüssel sehen und Gegenstände, die im Sog tanzten. Wir zogen uns schnell die Schuhe an, um flüchten zu können, aber ich kriegte meine Schnürbänder erst gar nicht zu. Dann waren wir plötzlich mitten in der Großstadt am S-Bahn-Haltepunkt Frohnhausen an der Nöggerathstraße und es sah immer noch nach Gewitter aus. Dann wurde ich wach.


Meine Traumdeutungskenntnisse sagen mir, dass es wohl demnächst wilde Zeiten geben wird (der Tornado), die aber bald wieder aufhören - wäre ja auch nicht verwunderlich bei dem Schwachsinn, der bei uns auffe Arbeit abgeht. Der Spaziergang auf dem Land signalisiert Harmonie und die Sehnsucht nach Einfachheit (warum einfach, wenn andere einem das Leben auch schwer machen können?). Der Biergarten und die ausgezogenen Schuhe stehen für Harmonie, Geselligkeit und Erholung, aber dann kommt ja der Tornado als Störenfried...es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es der bösen Projektleitung (inklusive Handlangern) nicht gefällt *kotz*.