Es soll ja morgen im Pott Glatteisregen mit einer deutlichen Milderung geben, aber auch, als die Straßen bei Schnee geräumt und trocken waren, waren einige Leute nicht in der Lage, ne Spur zu halten oder halbwegs vernünftig zu fahren - Skoda, A-Klasse, Audi Q7 und Corsa standen da ganz oben auf der Liste der bewemmsten Autofahrer. Ich sag's immer wieder: Wenn einer Angst hat, bei Schnee und Eis zu fahren, soll er seine Karre stehen oder sich nen Tag Urlaub geben lassen, damit sie auf dem Weg zur Arbeit nicht sich und andere in Gefahr bringen.
Heute Vormittag war ich im Kaufpark Bamlerstraße, um u. a. Futter für Metallica bei Zoo & Co. zu holen. Für manche ist es ja schon ein Problem, sich so schmal zu machen, dass auch noch Autos und andere Fußgänger nicht gezwungen sind, in vereiste Zonen auszuweichen - Hauptsache, ich hab die Haare schön und gucke untervögelt aus der Wäsche *nerv*.
Mein Papa war drei Tage im Philippusstift auf der Inneren, und auch da griff der Irrsinn wieder um sich. Mein Papa sitzt seit seinem Schlaganfall im Dezember 2004 im Rollstuhl, da halbseitig gelähmt, also hat er nicht mehr das Maß an Bewegung wie früher. Im Entlassungsbericht stand dann "...adipöse Erscheinung". Hm, mein Papa hat wohl nen kleinen Rettungsring um die Bauchpartie rum, aber unter adipös verstehe ich jemanden, der z. B. bei ner Größe von 1.80 140 oder mehr Kilos auf die Waage bringt - und davon ist mein Papa meilenweit entfernt, denn sein Gewicht dürfte sich bei ner Größe von 1.82 etwa um die 85 kg bewegen. Da konnte wohl das ärztliche Personal mal wieder Übergewicht nicht von Fettsucht unterscheiden, denn Übergewicht und Fettsucht sind nun mal zwei ganz verschiedene Dinge. Es ist immer wieder schön, wenn Leute in Bereichen tätig sind, von denen sie zwar Ahnung haben sollten, aber letztlich doch keine haben. Auch sonst sind da einige nette Klopper passiert, die Badezimmer sind nicht behindertengerecht...es ist wirklich toll. Vor dem Hintergrund war ich ja vor 19 Monaten so erstaunt, dass ich der Neurologie im Philipp so tolle Noten geben konnte, denn dort waren die Ärzte und auch das Pflegepersonal nett, kompetent und hilfsbereit - vor allem mein Stationsarzt, dem es ja nach vier Jahren mit unerklärlichen Schwindelattacken gelungen ist, über seinen Tellerrand hinaus zu blicken und meine MRT-Aufnahmen mal nach Mikroeinschlägen und nicht nur nach mit bloßem Auge erkennbaren Gerinnseln abzusuchen. Allerdings hat er sich im Gegensatz zu seinen Berufskollegen vorher auch die Mühe gemacht, sich mal mit Lupe und Mikroskop über meine Aufnahmen zu hängen und nicht einfach nur gespielt "Was ich nicht auf den ersten Blick sehe, ist nicht da, dann ist die Patientin halt bekloppt oder hysterisch." Dafür bin ich ihm bis heute dankbar.
Leider ist er nicht mehr in dem Krankenhaus tätig (war er vielleicht ein bisschen zu gut und umsichtig?), denn sonst hätte ich mich auch persönlich bei ihm für seine Mühe und seine Betreuung bedankt, und anderswo ist er leider nicht aufzufinden :o(. Ich hatte ihm zwar zwei Monate später mal nen Dankesbrief ins Philipp geschickt, aber a) war er zu dem Zeitpunkt wohl schon nicht mehr dort tätig, und b) weiß ich nicht, ob er den überhaupt bekommen hat. Renates Freundin Marlies arbeitet seit vielen Jahren in einem Krankenhaus und weiß aus eigener Erfahrung, dass leider nicht immer alles an persönlicher Post an die Ärzte weitergeleitet wird - und schon mal gar nicht, wenn es sich um Assistenz- bzw. Stationsärzte handelt :o((.
Stinki dreht allmählich auch ganz am Rad: Wie er sich mir gegenüber verhalten soll, weiß er offensichtlich gar nicht mehr - außer fasziniertem Anstarren oder unsicher auf den Boden glotzen kommt da leider nicht viel - und gestern haben ihm glattweg in einer Schulung, in der etwa 20 Personen vertreten waren, die Hände gezittert. Ich würde ihn sicherlich mal anlabern, aber solange er diese Tratschtante da mit im Gepäck hat - die er zwar wohl auch nicht mag, aber sonst scheint er wohl keinen zu haben, mit dem er rauchen gehen kann - die er auch noch als Bodyguard zweckzuentfremden scheint, werde ich da auch nix sagen, denn auf verdrehte Tatsachen und Gerüchte hab ich keinen Bock.
Autorenblog von Alexandra Döll mit Informationen zu ihren Büchern und Artikeln, Meinungen zum Literaturbetrieb, Satiren, abgedrehten Kurzgeschichten, Aktuellem und vielem mehr
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Samstag, 26. Januar 2013
Sonntag, 6. Januar 2013
Lustige Bewertungen
Manche haben ja die Angewohnheit, entweder gefakete/gekaufte Bewertungen für Hotels, Ärzte, Produkte usw. zu veröffentlichen oder ihre gute oder auch schlechte Meinung zu jemandem/etwas mit tausend Fehlern und pauschalierten Sätzen ohne Begründung kund tun, z. B. im Stile von "Ein sehr guter Arzt, der Beste, den ich kenne!" (warum, wäre ja auch interessant zu wissen...) oder "Dr. XY war unfähig und arrogant..." (auch da wären nähere Details mal interessant).
Vor dem Hintergrund ist es ja erfreulich, wenn mal jemand eine fundierte Begründung zu seinem Urteil über etwas/jemandem schreibt anstatt nur niveau- und inhaltslose Schlagworte zu veröffentlichen, aber das, was ich neulich lesen musste, war dann doch irgendwie zum Schreien komisch, auch wenn der Autor oder die Autorin seine/ihre Meinung wenigstens stichhaltig begründet hat. Es ging um eine Bewertung der Neurologie im Philippusstift. Überschrift, die den Grund des Aufenthalts spezifizieren sollte: "Mutti schrie immer Aua!" Hm...danach hätte ich auch fast AUA! geschrien, und zwar vor Lachen, weil das dann doch etwas kindlich anmutete. Das Ganze wiederholte sich dann auch noch mehrfach im Text, denn Mutti schrie immerzu AUA! und keiner in ihrem Altenheim hat gemerkt, dass die alte Dame (also Mutti) an nem Dekubitus litt (tolle Altenpflege, wirklich *urgh*) - im Philipp haben die behandelnden Ärzte das wohl binnen nicht mal 30 Minuten gemerkt. Das ist ja auch positiv und war auch gut erklärt, aber dieser kindliche Stil mutete doch extrem lustig an :o))).
Dazu habe ich auch einen Comic gezeichnet, an dem sich Eva auch im Büro erfreut hat: Ein heulendes Monster nöhlte rum: "Mutti schreit immer AUA!" Stinki habe ich als Banane mit Fluppe im Mund gemalt - natürlich fragte die Banane alias Stinki: "Wat is'n mit Ihnen eigentlich los?!" Als dritte Figur im Comic habe ich einen Kollegen als rundlichen Schneemann gemalt, der ne Zigarre rauchte und immer nur "Nä, nä, nä...!" sagte :oD. Das war ja wie im wahren Leben :o).
Vor dem Hintergrund ist es ja erfreulich, wenn mal jemand eine fundierte Begründung zu seinem Urteil über etwas/jemandem schreibt anstatt nur niveau- und inhaltslose Schlagworte zu veröffentlichen, aber das, was ich neulich lesen musste, war dann doch irgendwie zum Schreien komisch, auch wenn der Autor oder die Autorin seine/ihre Meinung wenigstens stichhaltig begründet hat. Es ging um eine Bewertung der Neurologie im Philippusstift. Überschrift, die den Grund des Aufenthalts spezifizieren sollte: "Mutti schrie immer Aua!" Hm...danach hätte ich auch fast AUA! geschrien, und zwar vor Lachen, weil das dann doch etwas kindlich anmutete. Das Ganze wiederholte sich dann auch noch mehrfach im Text, denn Mutti schrie immerzu AUA! und keiner in ihrem Altenheim hat gemerkt, dass die alte Dame (also Mutti) an nem Dekubitus litt (tolle Altenpflege, wirklich *urgh*) - im Philipp haben die behandelnden Ärzte das wohl binnen nicht mal 30 Minuten gemerkt. Das ist ja auch positiv und war auch gut erklärt, aber dieser kindliche Stil mutete doch extrem lustig an :o))).
Dazu habe ich auch einen Comic gezeichnet, an dem sich Eva auch im Büro erfreut hat: Ein heulendes Monster nöhlte rum: "Mutti schreit immer AUA!" Stinki habe ich als Banane mit Fluppe im Mund gemalt - natürlich fragte die Banane alias Stinki: "Wat is'n mit Ihnen eigentlich los?!" Als dritte Figur im Comic habe ich einen Kollegen als rundlichen Schneemann gemalt, der ne Zigarre rauchte und immer nur "Nä, nä, nä...!" sagte :oD. Das war ja wie im wahren Leben :o).
Mittwoch, 7. Dezember 2011
Das Problem von Suchmaschinen
Suchmaschinen sind ja schön und gut, wenn man etwas oder jemanden sucht, aber leider bei weitem nicht so perfekt wie ihr Ruf, weil da natürlich keine Menschen hinter sitzen, sondern vielfach Maschinen. Wenn man z. B. nach meinem Namen googelt, kommen da natürlich auch Ergebnisse zu meiner Person, aber auch zu anderen Damen, die mit Vornamen Alexandra heißen bzw. auch zu Menschen, die Döll als Nachnamen haben - natürlich hat das dann nicht alles mit mir persönlich zu tun. Ähnlich ist es auch bei der Google-Bildersuche - neben Fotos von mir, meinen Buchcovern und meinen Stofftieren tauchen da auch Fotos von Menschen auf, die definitiv nicht mit mir identisch sind und bei denen noch nicht mal ne Namensähnlichkeit besteht :o).
Ähnlich ist es auch bei der Stellensuche für unsere Kunden per Internet. Man gibt z. B. Bürokraft ein und bekommt dann auch Stellen als Frisörin oder Bademeisterin rausgeschmissen, obwohl die beiden letztgenannten Berufe definitiv nicht zu den Büroberufen gehören. Finden dann die Frisörinnen, die eine neue Stelle suchen - im konkreten Fall über meinestadt.de - demnächst Sekretariatsstellen in ihrer Rubrik? *grübel* Timo hat ja sogar mal ne Stelle als Prostituierte unter dem Suchbegriff "Bürokraft" angezeigt bekommen - und das verstößt ja gegen jeden guten Geschmack und jede Logik. Vielleicht ist das auch der besonderen Tatsache geschuldet, dass manche Chefs ja meinen, sie können ihre Assistentin auf'm Schreibtisch knallen bzw. dass es ja leider auch eine kleine Anzahl von Damen gibt, die sich von ihrem Boss vögeln lassen, damit sie irgendwelche Vorteile davon haben (Beförderung, Gehaltserhöhung, Kündigungsschutz). Mit gesundem Menschenverstand ist so ein Quatsch jedenfalls nicht zu erklären und auch nicht mit den wenigen Ausnahmen, die für ihre Karriere mit dem Vorgesetzten in die Kiste springen, zu entschuldigen.
Ganz groß in Fehllieferungen von Jobsearch-Ergebnissen sind die beiden vermeintlichen Primusse unter den Jobbörsen stepstone.de und monster.de. Man kann sich ja per Suchagent bei stepstone.de passende Stellen zuschicken lassen - tja, statt Angeboten als Diplom-Pädagogin im Raum Essen/Düsseldorf in Vollzeit für Berufserfahrene kommen dann Praktikantenstellen unterschiedlicher Fachrichtungen irgendwo in der Wallachei, ne Stelle als Bohrwerksdreherin war vor Jahren auch schon mal dabei (haha - gewerblich-technisch bin ich nicht ausgebildet, mein Papa war zwar bis zu seinem Schlaganfall im Dezember 2004 als gelernter Bohrwerksdreher tätig, aber ich als Tochter bin das dann nicht automatisch auch) und - ganz kurios - mir wurden auch schon zweimal Stellen als Oberärztin der Kardiologie und Chefärztin der Neurologie in Hamburg angeboten :o). Hm, ich hab zwar Ahnung von einigen medizinischen Dingen schon alleine wegen meiner Krankheit, hab während meines Studiums auch Sozialmedizin-Vorlesungen an der Uni Essen aus Interesse besucht (waren eigentlich für Sozialpädagogen und Sozialarbeiter, bei uns Diplom-Pädagogen stand das gar nicht auf dem Lehrplan, haha!) und auch während meiner Ausbildung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie jede Menge medizinisches Wissen mit auf den Weg bekommen, aber trotzdem bin ich keine Ärztin - dafür fehlt mir ein abgeschlossenes Hochschulstudium in Humanmedizin nebst Approbation, hihi. Obwohl: Bei manchen Ärzten könnte man auch sagen "Was die nicht können, kann ich auch." :o) - bei manchen, aber zum Glück nicht bei allen.
Daran sieht man allerdings, dass anonyme Suchmaschinen eigentlich niemals das leisten können, was ein Mensch aus Fleisch und Blut leisten könnte und wie kurios Suchmaschinen deshalb manchmal ihre Treffer ermitteln, höhö.
Ich werde mich jetzt für meine Kunden wieder in die Untiefen des World Wide Web begeben und mal schauen, was ich heute für Kuriositäten beim Jobsearch finde, wenn ich z. B. Bürokaufmann in Essen eingebe, hihi.
Ähnlich ist es auch bei der Stellensuche für unsere Kunden per Internet. Man gibt z. B. Bürokraft ein und bekommt dann auch Stellen als Frisörin oder Bademeisterin rausgeschmissen, obwohl die beiden letztgenannten Berufe definitiv nicht zu den Büroberufen gehören. Finden dann die Frisörinnen, die eine neue Stelle suchen - im konkreten Fall über meinestadt.de - demnächst Sekretariatsstellen in ihrer Rubrik? *grübel* Timo hat ja sogar mal ne Stelle als Prostituierte unter dem Suchbegriff "Bürokraft" angezeigt bekommen - und das verstößt ja gegen jeden guten Geschmack und jede Logik. Vielleicht ist das auch der besonderen Tatsache geschuldet, dass manche Chefs ja meinen, sie können ihre Assistentin auf'm Schreibtisch knallen bzw. dass es ja leider auch eine kleine Anzahl von Damen gibt, die sich von ihrem Boss vögeln lassen, damit sie irgendwelche Vorteile davon haben (Beförderung, Gehaltserhöhung, Kündigungsschutz). Mit gesundem Menschenverstand ist so ein Quatsch jedenfalls nicht zu erklären und auch nicht mit den wenigen Ausnahmen, die für ihre Karriere mit dem Vorgesetzten in die Kiste springen, zu entschuldigen.
Ganz groß in Fehllieferungen von Jobsearch-Ergebnissen sind die beiden vermeintlichen Primusse unter den Jobbörsen stepstone.de und monster.de. Man kann sich ja per Suchagent bei stepstone.de passende Stellen zuschicken lassen - tja, statt Angeboten als Diplom-Pädagogin im Raum Essen/Düsseldorf in Vollzeit für Berufserfahrene kommen dann Praktikantenstellen unterschiedlicher Fachrichtungen irgendwo in der Wallachei, ne Stelle als Bohrwerksdreherin war vor Jahren auch schon mal dabei (haha - gewerblich-technisch bin ich nicht ausgebildet, mein Papa war zwar bis zu seinem Schlaganfall im Dezember 2004 als gelernter Bohrwerksdreher tätig, aber ich als Tochter bin das dann nicht automatisch auch) und - ganz kurios - mir wurden auch schon zweimal Stellen als Oberärztin der Kardiologie und Chefärztin der Neurologie in Hamburg angeboten :o). Hm, ich hab zwar Ahnung von einigen medizinischen Dingen schon alleine wegen meiner Krankheit, hab während meines Studiums auch Sozialmedizin-Vorlesungen an der Uni Essen aus Interesse besucht (waren eigentlich für Sozialpädagogen und Sozialarbeiter, bei uns Diplom-Pädagogen stand das gar nicht auf dem Lehrplan, haha!) und auch während meiner Ausbildung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie jede Menge medizinisches Wissen mit auf den Weg bekommen, aber trotzdem bin ich keine Ärztin - dafür fehlt mir ein abgeschlossenes Hochschulstudium in Humanmedizin nebst Approbation, hihi. Obwohl: Bei manchen Ärzten könnte man auch sagen "Was die nicht können, kann ich auch." :o) - bei manchen, aber zum Glück nicht bei allen.
Daran sieht man allerdings, dass anonyme Suchmaschinen eigentlich niemals das leisten können, was ein Mensch aus Fleisch und Blut leisten könnte und wie kurios Suchmaschinen deshalb manchmal ihre Treffer ermitteln, höhö.
Ich werde mich jetzt für meine Kunden wieder in die Untiefen des World Wide Web begeben und mal schauen, was ich heute für Kuriositäten beim Jobsearch finde, wenn ich z. B. Bürokaufmann in Essen eingebe, hihi.
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