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Montag, 22. Dezember 2014

Der Borbecker Männergarten für einen guten Zweck :o)

Weihnachten steht vor der Tür und deshalb haben sich die Männergärtnerinnen mitsamt ihren Schützlingen entschlossen, sich für einen guten Zweck als Straßenmusikanten zu verdingen, denn die Einnahmen wollen sie an Essener Einrichtungen spenden, die sich dem Kinder- oder Tierschutz verschrieben haben.

Als Standort wählen sie die Rudolf-Heinrich-Straße in Borbeck. Sie stehen direkt neben der Treppe, die seitlich zum Haupteingang von Kaufland führt bzw. schräg gegenüber von der Sparkassen-Filiale. Alex spielt Blockflöte - je nach Song Sopran- oder Altflöte - Renate hat ein Glockenspiel und Steffi ein Tamburin. Der Charmin Bear spielt Cello, der Stationsarzt und Thomas Gitarre. Thorsten haut auf die Pauke :o), während Stinki sich an der Mundharmonika versucht. ES sitzt auf einem kleinen Schemel und spielt Triangel.

Die Titelauswahl lässt sich gut an - neben klassischen Weihnachtsliedern (Alle Jahre wieder, O Tannenbaum, Es ist ein Ros' entsprungen) spielt und singt die illustre Truppe auch Klassiker der Rock- und Popgeschichte, z. B. "Imagine" von John Lennon, "Hotel California" von den Eagles, "Lady in Black" von Uriah Heep, "Nights in white satin" von den Moody Blues, "Still got the blues" von Gary Moore u. v. m. Zu Ehren des gestern leider verstorbenen Udo Jürgens singen und spielen sie "Aber bitte mit Sahne" und "Ich war noch niemals in New York". Alex muss Stinki allerdings ermahnen, als er in einer Pause zwischen zwei Liedern ausgerechnet anfängt, die weltberühmte Melodie aus dem Western "Spiel mir das Lied vom Tod" anzustimmen, denn das passt an der Stelle nicht ganz so gut. Lediglich einigen Raben und Tauben in der Fußgängerzone gefällt's :o). Stinki ist zwar frustriert, stellt aber das Spiel der Melodie des Todes ein, denn er möchte keinen Ärger mit Alex.

Das Kleingeld landet massenweise im Cellokasten des Charmin Bear. Einige Kinder sind von ES' Anblick mit der Triangel ganz gerührt, sodass sie ES Süßigkeiten zu Füßen legen. ES stammelt überwältigt "Merci", sodass Thorsten und der Stationsarzt ausgerechnet den Udo Jürgens-Titel anstimmen, mit dem er einst bekannt wurde und den Grand Prix gewonnen hat: Merci Chérie aus dem Jahr 1966 :o). Steffi macht das betretene Gesicht, während Renate Thorsten energisch mit dem Schlegel ihres Glockenspiels auf den Fuß haut, damit er den Mund hält. Stinki ist noch rabiater und bläst auf seiner Mundharmonika schräge Töne ins Ohr des Stationsarztes. Der Arzt findet das nicht so lustig und will Stinki eine Kopfnuss verpassen, aber Alex kann riesigen Zoff zwischen den beiden gerade noch verhindern. Thorsten kichert albern.

Zu einem guten Konzert gehören offenbar auch Groupies - bei ES sind das ja eher spendable Kinder, aber sowohl die Damen als auch die Herren werden auf unterschiedlichste Weise angehimmelt. Eine Frau von Mitte Vierzig bekommt beim Anblick des Mundharmonika spielenden Stinki weiche Knie und hält plötzlich ein Schild hoch, auf dem geschrieben steht: "Stinki, ich will ein Kind von deiner Krawatte!" Stinki ist etwas irritiert, zumal er es nicht gewöhnt ist, dass Frauen Kinder von seinem Schlips wollen, und ranzt: "Wat is'n mit Ihnen eigentlich los?!" Sein weiblicher Fan sinkt ekstatisch kreischend auf den Boden, weil sie Stinkis Anranzer so erregend findet, wird aber wenig später von einigen Pflegern der Psychiatrie des nahe gelegenen Philippusstifts abtransportiert.

Thorsten und der Stationsarzt werden mit BHs und Damen-Slips beworfen, Thomas wird von Damen, die extra ihren offenbar nicht kussechten Lippenstift nachgezogen haben, dauernd auf die Wange gebusselt. Dem Charmin Bear werden Telefonnummern erotisierter Damen zugesteckt. Einige Männer verschiedener Altersgruppen fallen kreischend in Ohnmacht, nur weil Alex mal wieder in ihre Blockflöte bläst (Stinki hingegen bekommt ne Hitzewelle, hihi), Steffi wird mit Nacktfotos einiger männlicher Fans überhäuft. Renate bekommt Herrenslips an den Kopf geworfen. Diverse Security-Mitarbeiter, die eigentlich Urlaub haben und auch gar nicht von den Männergärtnerinnen engagiert wurden, fühlen sich bemüßigt, der illustren Truppe gegen die ganzen Groupies beizustehen und kommandieren die ekstatischen Fans mit strengen Worten ab vom Ort des Geschehens. Ein herzzerreißendes Geheul ist die Folge :o). 

Nun stehen die Männergärtnerinnen und ihre Schützlinge dort zwischen lauter Nacktfotos, Damen- und Herrenschlüppis und Zetteln mit Telefonnummern, spielen aber trotzdem munter weiter - diesmal "Moonlight Shadow" von Mike Oldfield. Die menschlichen Groupies sind gerade abgezogen, als schon die nächsten Groupies nahen, allerdings in Gestalt von Obst und Gemüse! Einige Clementinen reißen sich die Schale von der Frucht und massakrieren sich ekstatisch in zwei Teile, mehrere Bananen schälen sich selbst und springen dann ihrem Lieblingsmusiker bzw. ihrer Lieblingsmusikerin in den Mund. Ein Bund Weintrauben springt an Stinki hoch und spricht mit erotischem Timbre in der Stimme: "Mulle-Mulle machen!" Stinki ist erschüttert und ranzt: "Wat is'n mit Euch eigentlich los?!" Eine Gurke will sich Steffi als Sex-Spielzeug andienern, aber Steffi macht lediglich das betretene Gesicht - sie ist zwar Vegetarierin, aber Sex mit Gemüse: Nein, danke! :o) Außerdem hat sie ja auch noch ihren Mann aus Fleisch und Blut zuhause für solche Dinge. Der Charmin Bear kann sich kaum den liebeshungrigen Attacken einer Pflaume erwehren.

Das liebestolle Grünzeug haut endlich ab, als plötzlich eine große Wassermelone mit plüschigen Beinen nöhlend die Rudolf-Heinrich-Straße entlang wankt - es sind Alex' Lieblingsstofftiere Sammy und Ecki, die die große Melone zum Auto transportieren wollen und angesichts der Größe und des Gewichts ziemlich schwanken, von der Wahrnehmung der Umgebung ganz zu schweigen. Stinki will Alex zeigen, wie er nett er ist und trägt den beiden Stofftieren ihre Melone zum Auto, das am Fahrbahnrand der Borbecker Straße unweit der Kreuzung Otto-Brenner-Straße abgestellt ist :o). ES schlägt derweil öfter mal auf seine Triangel, sodass angesichts des ewigen "Pling-Pling!" aus der Spielwarenabteilung bei Kaufland Filly Elves, Mein kleines Pony und einige Puppen angerannt kommen, weil sie von ES adoptiert werden möchten :o)). ES ruft: "Mr. Dole, look at me!", aber Alex erklärt dem soeben zurückgekehrten, errötenden Stinki gerade fröhlich, was "Mulle-Mulle machen" ist. Renate lacht sich scheckig, genau wie Steffi. Thorsten erzählt etwas von Lebensmitteln in seinem Kühlschrank, die Liebe mit ihm machen wollen - neulich hat er aus lauter Verzweiflung mit dem Pfeffersteak geschlafen :o). Der Stationsarzt spricht passenderweise über das Stechen, während Thomas aus seiner Jugendzeit berichtet bzw. davon, wie er auf Frank Zappa-Konzerten junge, zugekiffte Damen abgeschleppt hat. Der Charmin Bear ist sprachlos angesichts dieses Sex-Themas und spielt unmotiviert einige Akkorde auf seinem Cello, die von einigen shoppenden Schlümpfen mit einer Prügelattacke quittiert werden - offenbar mögen die kleinen blauen Wesen keine Musik vom Cello. Das war's dann wohl mit der Musik für einen guten Zweck :o)))).

Happy End!!! 





Kaufland Borbeck - (c) Peer Schader






Samstag, 13. Dezember 2014

Oppa Ottokars ominöser Obstgarten :o)

Kurz vor dem Erntedankfest machen sich die Männergärtnerinnen und ihre Schützlinge per pedes bzw. mit der Buslinie 186 auf den Weg nach Schönebeck zum Ende der Heißener Straße, wo Oppa Ottokar auf einem alten Bauernhof einen Obstgarten betreibt und das an seinen ungespritzten Bäumen gedeihende Obst gerne verkauft.

Obwohl es Anfang Oktober ist, scheint die Sonne warm von einem fast wolkenlosen Himmel. Der Charmin Bear hat schon genug gejapst, als sie von der MäTa zur Bushaltestelle Heißener Straße kurz hinter der Frintroper Straße gelaufen sind - natürlich beginnt er erneut zu japsen, als sie an der Haltestelle Schönebecker Straße den Bus wieder verlassen und die letzten paar hundert Meter Richtung Stadtgrenze Mülheim per pedes zurücklegen müssen. ES blickt sich großäugig um, denn der kleine katholische Friedhof auf der Ecke Kaldenhover Baum/Heißener Straße behagt ES überhaupt nicht. Die Kirche St. Antonius Abbas, die keine 100 m entfernt steht, läutet vergnügt um zwölf Uhr mittags (High Noon!).

Der Charmin Bear quengelt alle zwei Meter: "Wann sind wir endlich da?!", und wünscht sich, wolkenweiches Charmin-Toilettenpapier im Rucksack zu haben, dass er sich zur Polsterung seiner Füße in die Schuhe legen kann, doch leider gibt es dieses Toilettenpapier seit einigen Jahren nicht mehr in der Bundesrepublik zu kaufen. Seit das Charmin-Toilettenpapier zu Zewa zwangsumgesiedelt wurde, gibt es leider auch keinen Charmin Bear mehr auf der Verpackung und auch die Qualität hat nachgelassen.

Thorsten singt vergnügt "Das Wandern ist des Thorstens Lust", was aber weder der Stationsarzt noch Stinki noch einige Raben über den Feldern am Fahrbahnrand witzig finden. Stinki ranzt: "Wat is'n mit dir eigentlich los?!", während der Stationsarzt Thorsten am liebsten mit einer Nadel pieksen würde, aber Alex hat schon ein Auge darauf, dass er das nicht tut. Die Raben krächzen verärgert und gehen im Sturzflug auf den Acker, sich nach der Landung ihre Ohren (die man ja nicht sehen kann) zuhaltend. Renate kichert albern und bittet Alex, ihre Blockflöte auszupacken, um Thorsten zu übertönen. Alex tut das auch tatsächlich und spielt einige Stücke aus dem Gedächtnis, z. B. die Vivaldi-Variationen, Es geht eine helle Flöte, Alle meine Entchen etc. Stinki bekommt eine wortreiche Hitzewelle ("Boa, is mir heiß, boa, is dat heiß hier, boa, is mir heiß!"), als er sieht, wie Alex in die Flöte bläst (Die Sau!). ES bewundert Alex alias Mr. Dole großäugig, während sich der Charmin Bear den Schweiß von der Stirn tupft. Thomas lacht brüllend, sehr zum Verdruss der Raben. Immerhin singt Thorsten nicht mehr.

Nach etwas mehr als zehn Minuten hat die illustre Truppe Oppa Ottokars Gehöft erreicht, wo sie bereits freundlich von ihm empfangen werden. Er macht zunächst eine kleine Runde mit ihnen durch seine Obstbaumplantage, dann führt er sie zum Hofverkauf, wo er Äpfel und Birnen in Kisten anbietet.

Stinki freut sich sehr über einen großen, roten Apfel und möchte schon mit Herzenslust reinbeißen, aber da ermahnt ihn bereits Steffi, dass er doch bitte noch ein wenig warten solle, bis alles bezahlt ist. Stinki will schon wieder Frust schieben, aber Oppa Ottokar gestattet ihm, den Apfel zu essen - und das auch noch gratis. Stinki seufzt erleichtert, aber nach dem ersten Bissen vergeht ihm der Appetit, denn: aus dem Apfel lugt eine frech grinsende Made hervor, die ihr Hütchen hebt und Stinki auch noch die Zunge rausstreckt mit dem Wort "Ätsch!". Stinki ranzt: "Wat is'n mit dir eigentlich los?!", doch die Made kann gar nicht mehr aufhören, Stinki die Zunge raus zu strecken. Er entschließt sich daraufhin, den Apfel heimlich wieder ins Gras zu legen und so zu tun, als wenn nix wäre - freche Maden braucht kein Mensch. Allerdings hat er noch nie zuvor eine rhetorisch begabte Made gesehen, die auch noch ihr Hütchen zieht. Er überlegt, ob er am Vorabend vielleicht das falsche Kraut geraucht hat :o).

Der Charmin Bear hat derweil Ärger mit einigen Meerschweinchen in einem Freigehege, denn eine besonders saftige, rundliche Birne war ins Gehege gefallen, sodass die Tiere sich daran gütlich taten. Der Charmin Bear platzt fast vor Futterneid und klaut den Meeries einfach ihre Birne bzw. das, was davon übrig ist, sodass diese Aktion lautes Purren (Unzufriedenheitslaut bei Meerschweinchen) zur Folge hat. Um einen oder auch mehrere Bisse durch die Nager zu vermeiden, legt er die Birne sicherheitshalber wieder zurück ins Gehege. Die Meerschweinchen brommseln zufrieden, genau wie Stinki, dem Alex gerade das Solo aus "Nights in white satin" von den Moody Blues aus dem Jahr 1968 flötet. Renate kichert albern, während Thorsten sich ungefragt neben Stinki stellt und Alex beseelt zuhört. Stinki ranzt Thorsten an, wat denn mit ihm eigentlich los ist, aber Thorsten streckt ihm auch nur die Zunge raus mit den Worten: "Geh mir nicht auf den Sack, du Sack!" Alex muss vor Lachen ihr Flötenspiel abbrechen. Wenigstens hat Thorsten aber kein Hütchen auf, das er ziehen kann, aber Stinki reicht es schon wieder mit Thorstens Frechheiten :o).

Thomas, der auf dem Land - genauer gesagt: in der Wetterau in Hessen - aufgewachsen ist, ist auch vor gar nix fies und will sich weiter an dem Apfel gütlich tun, den Stinki mitsamt frecher Made im Gras zurückgelassen hatte. Allerdings vergeht auch ihm sofort wieder der Appetit, als die Made erneut ihr Hütchen zieht und "Ätsch!" sagt, dabei die Zunge rausstreckend, und dann auch noch eine Madenfrau aus dem Kerngehäuse des Apfels hervor lugt, sich dabei die Nase pudernd. Thomas muss ein Rülpserchen unterdrücken.

Der Stationsarzt betrachtet interessiert einige grüne Äpfel an einem Baum, weicht aber augenblicklich zurück, als mehrere verspätete, aber immer noch sehr muntere Hummeln auf dem Apfel landen - Hummeln sind zwar sehr gutmütig, können aber auch stechen, genau wie er. Auf den Machtkampf Hummelstachel - Stationsarztstachel will er es jetzt lieber nicht ankommen lassen.

ES sitzt derweil beseelt im Gras und quasselt einige Käfer besoffen, die zwischen den Grashalmen von dannen torkeln. Eine Haselmaus mit Ohrstöpseln in ihren Lauschlappen huscht vorbei, aber das tangiert ES nicht, denn die Ohrstöpsel hat der kleine Nager lediglich in seine Ohrmuscheln gesteckt, damit er ES nicht weiter zuhören muss, zumal die Haselmaus eh kein Französisch spricht. Der Volkshochschulkurs "Französisch für Anfänger" an der Sprachenschule für Kleinnager "Erst verstehen, dann gehen" in Essen war leider bereits ausgebucht :o(.


Pfarrkirche St. Antonius Abbas in E-Schönebeck - (c) panoramio.de

Nach dem Einkauf, den die Männergärtnerinnen freundlich bei Oppa Ottokar bezahlen, geht es zurück zur Bushaltestelle Schönebecker Straße. Den Damen ist es im Gegensatz zu ihren Schützlingen komischerweise gelungen, Obst zu finden, das nicht von Maden besetzt ist und auch nicht von futterneidischen Tieren wie Meerschweinchen oder Hummeln bewacht wird :o). Der Charmin Bear ist sehr erleichtert, als es endlich wieder Richtung Borbecker Männergarten geht - die Fußmärsche zur bzw. von der Bushaltestelle sagen ihm allerdings weniger zu. 

Donnerstag, 23. Oktober 2014

Luckys neues Aufgabengebiet :o)

Lucky, der ja genau wie sein Kumpel Gary bei Kaufland in Borbeck arbeitet, hat jetzt noch ein Aufgabengebiet dazu bekommen, denn er ist nicht mehr nur für Fleisch- und Wurstwaren, sondern auch für frischen Fisch zuständig - na, das passt ja zu einem Bären :o). Allerdings ist mein großer Glücksbär diszipliniert genug, nicht einfach über den frischen Fisch herzufallen, sondern er verkauft ihn brav bzw. gibt auch eine Beratung zur jeweiligen Fischart, wenn von Kunden gewünscht.

Anfangs waren die Kunden bei Kaufland schon sehr irritiert, wenn ein Plüschteddy seine Beratung angeboten hat oder an der Fleisch- und Wursttheke verkauft hat, aber mittlerweile hat sich der Bär zu einem gefragten Ansprechpartner für Kunden entwickelt :o). Das gilt analog auch für Gary, der in der Obst- und Gemüseabteilung tätig ist.


Lucky - ein gefragter Ansprechpartner bei Kaufland :o)) - (c) Alexandra Döll, Essen

Mal gucken, was Renates, Steffis und meine Männergartenkinder sagen, wenn wir demnächst bei einem Einkauf Kaufland in Borbeck entern und unsere Herren dann direkt auf zwei meiner Stoffies treffen, die sie gerne zu Obst, Gemüse, Fisch, Fleisch und Wurst beraten, hihi. Stinki würde sich vermutlich fragen, wat denn mit den Stoffies eigentlich los ist, ES hätte ein unsicheres Lächeln im Gesicht und der Charmin Bear wäre vermutlich gar nicht mehr aus der Fleischabteilung wegzukriegen - wohl weniger wegen Lucky, sondern weil er für sein Leben gerne futtert, hihi. Thorsten würde sicherlich mit Gary über Bananen fachsimpeln, genau wie der Stationsarzt (Alles Banane!!). Groupie Thomas hingegen würde nervöse Pirouetten drehen und sich wohl fragen, ob es normal ist, dass Stofftiere in Lebensmittelabteilungen arbeiten *grins*.

Freitag, 17. Oktober 2014

Groupies auch für Lucky und Gary :o)

Glücksbär Lucky und Gorillamännchen Gary haben ja beide einen Halbtagsjob bei Kaufland in Borbeck. Während Gary sich um Obst und Gemüse kümmert, ist Lucky in der Fleisch- und Wurstwarenabteilung tätig.

Bei Kaufland gibt es ja große Knöpfe an einzelnen Säulen, die ein Kunde drücken kann, wenn er eine Beratung wünscht. Sowohl Gary als auch Lucky werden häufiger von Kunden per Knopfdruck als Berater angefordert - meistens immer von denselben Menschen, die die beiden Stofftiere absolut niedlich finden :o). Eigentlich weiß ich nicht, was es z. B. bei Mandarinen oder Bananen für einen Beratungsbedarf gibt, aber Gary wurde vor drei Tagen von ein und derselben Seniorin für beide Obstsorten für eine Beratung angefordert, weil der Dame wohl nix Besseres einfiel, um noch mal mit Gary sprechen zu können :o). Lucky musste bei einer Kundin, die offensichtlich ganz begeistert von dem freundlichen kiwigrünen Bären war, binnen 15 Minuten drei Beratungen zu verschiedenen Fleischsorten abhalten :o).

Einige Kunden bei Kaufland wollten Gary und/oder Lucky schon mit zu sich nach Hause nehmen, aber beide Stoffies weisen energisch darauf hin, dass sie sich sehr wohl bei mir und meinen anderen Stofftieren fühlen und dass sie prinzipiell unverkäuflich sind. Manche Menschen glauben ja leider, dass alle Menschen und Stoffies käuflich sind, wenn nur der Betrag stimmt *seufz*. Da kennen sie aber meine beiden Stoffies schlecht. Es gibt Dinge, Menschen und Tiere, die würde man für kein Geld der Welt abgeben, auch nicht für einen mehrstelligen Millionenbetrag.



Lucky und Gary auf meinem Balkon - (c) Alexandra Döll, Essen


Samstag, 19. Januar 2013

Schneemänner an ungewöhnlichen Orten

Eva und ich haben mal wieder LSD eingeworfen und finden es besonders lustig, aus dem vorhandenen Schnee einen Schneemann zu bauen. Natürlich stellen wir den Schneemann nicht irgendwo auf eine Wiese oder auf einen Bürgersteig - nein, wenn schon, kommt das Kerlchen auf die Motorhaube von Stinkis 5er Touring! :o)

Eva und ich machen uns also daran, den freundlichen Schneemann auf die Motorhaube von Stinkis 5er Touring zu bauen. Für die Augen nehmen wir Trockenrosinen, für die Nase eine Möhre und für den Mund weitere freundliche Trockenrosinen. Eva legt dem Schneemann, als er fertig ist, einen blau-weißen Schal um den Hals. Sie platziert noch zwei kleine Physalis auf der mittleren Kugel, damit es so aussieht, als wenn der Schneemann Nippelalarm hätte :o). Ich nehme noch eine besonders große Möhre aus Evas Obst- und Gemüsekörbchen, damit der Schneemann auch ein Gemächt hat, hehe. Eva und ich kichern albern und spielen "Give me Five", bevor wir wieder reingehen und die Unschuldsengel mimen - die Betonung liegt auf mimen :o).

Stinki ist ganz erschüttert, als er eine rauchen geht und diesen Schneemann auf der Motorhaube seines Autos sieht. Er fragt den Schneemann: "Wat is'n mit dir eigentlich los?!", doch der grinst nur freundlich weiter und schweigt huldvoll. Stinki hingegen seufzt, läuft rot an und beschließt, den Schneemann noch so lange auf der Motorhaube zu lassen, bis er den Heimweg antritt - dann will er ihn an den Zaun in den Schnee stellen und am nächsten Tag wieder dort parken. Auch der 5er Touring will seine neue Kühlerfigur gar nicht mehr her geben :o).

Dienstag, 14. Juni 2011

Abgedrehte Partnerschaftsanzeigen

Die verrückteste Partnerschaftsanzeige, die ich je gelesen habe, war in einem Käseblättchen im Allgäu, als ich dort im Sommer 1990 mit meinen Eltern Urlaub in Oberstaufen machte. Der Text lautete folgendermaßen:

Heißer Wind lässt die zarten Blätter der jungen Birke vibrieren. An dem kleinen Ufer liegt ein zierlicher Mädchenkörper. Sophie streicht sich das dunkle Haar aus der bildschönen Stirn. Der knappe Bikini lässt sie noch anziehender erscheinen. Sie fängt an zu träumen: "Du...ich bin erst 21, aber ich bin allein! Man sieht es mir eben nicht an. Als Verkäuferin lerne ich viele Menschen kennen. Ich lache gerne, mag lange Spaziergänge, liebe die Natur. Ja, ich träum von dir! Du, hol mich, über Institut Christine..."

DAS geht natürlich auch alles noch ein wenig abgedrehter, wenn man es auf mich und meine Spießgesellen und -gesellinnen münzt :o).

Marina, 33, 166, Amerikanistin M. A., ist eine bezaubernde, zierliche Dame mit langen blonden Haaren, grünbraunen Augen und zierlicher Figur, die vor lauter Fotografieren und Frösche im Volkspark anstupsen schon mal das Kochen vergisst. Sie sucht einen treuen, ehrlichen Partner - gerne englischsprachig - zwischen 30 und 37, der ihre Hobbys teilt und Ananas-affin ist, genau wie sie. Wenn Sie gemeinsam mit Marina in Düsseldorf Obst pflücken möchten (und zum Schluss Marina schälen und wegfrühstücken möchten), melden Sie sich unter Chiffre MH011277 beim Institut Wilde Weibchen, 40215 Düsseldorf.

Steffi, soeben 36 geworden, Kommunikationswissenschaftlerin M. A., 1,64 groß, ist eine außergewöhnliche, natürliche Dame mit kurzem rötlichem Haar, weiblicher Figur und grünen Augen, die je nach Licht auch schon mal braun schimmern können, sodass ihr ebenmäßiges Gesicht noch reizender erscheint - vor allem, wenn sie wieder das betretene Gesicht macht, weil Marina (siehe oben) und Alex (siehe unten) Zoten reißen. Sie ist eine aktive, tierliebe junge Dame, die anderen gerne das Fahrrad fahren beibringt. Wenn Sie männlich, älter als 35, größer als 1.80, treu  und gebildet sind und auch noch aus dem Raum Düsseldorf kommen, freut sich Steffi auf Ihren Anruf und eine gemeinsame Fahrradtour mit Ihnen unter Tel. xxxxxx.

Alex, 37, 1.75/65, Dipl.-Päd., Autorin, ist eine unkonventionelle junge Dame mit halblangen gesträhnten Haaren, grünen Augen und Brille. Sie ist ausgestattet mit jeder Menge schwarzem Humor und kreativen Ideen. Als Metal-Fan zeigt sie anderen schon mal gerne die Teufelsforke - auch beim gemeinsamen Kuscheln auf der Couch oder schönen Stunden zu zweit im Bett, vor allem, wenn dabei Metallica läuft. Sie wünscht sich einen netten, treuen, humorvollen, gebildeten Partner zwischen 30 und 50 aus dem Raum Ruhrgebiet, der mindestens 1.80 groß ist und der genauso verrückt ist wie sie - anders würde es der Mann ihrer Träume auch gar nicht mit ihr aushalten! Allgemein gilt: Ist Alex zu stark, bist DU zu schwach, hehe! Wenn Sie alle diese Kriterien erfüllen und zudem noch (stoff-)tierlieb sind, freut sich Alex auf Ihre Zuschrift unter ad010574 beim Institut Gackernde Hühner, 40215 Düsseldorf.

Timo, 32/198/90, Dipl.-Informationswirt (FH), Brillenträger, seit Neuestem vermögend, ist ne echte Kölsche Jung mit viel Humor. Bis dato angelt er lediglich Fische im Teich - am liebsten geht er auf Wels - aber gerne würde er sich eine nette, blonde, schlanke Dame zwischen 25 und 35 angeln, mit der er dann den Fisch gemeinsam grillen und verspeisen kann. Zum Essen gibt's stilecht ne Flasche Gaffels, nach dem Essen Timo pur! Wenn Sie diese Aussicht verlockt und Sie sich von Timo geködert fühlen, melden Sie sich bitte unter Chiffre TS080179 beim Institut Tierische Tierchen, 50689 Köln.

Fortsetzung folgt! :o)

Montag, 6. Juni 2011

Einkäufe bei ALDI in der Düsseldorfer Altstadt

Vorhin flanierte ich in der Pause mit Steffiiiiiii bei strahlendem Sonnenschein zum Aldi in der Altstadt, weil wir Jieper auf Eis hatten und zudem noch etwas Kaffee fürs Büro benötigten. Steffi deckte sich zusätzlich noch mit Obst und Fruchtsäften ein - das braucht frau ja auch als werdende Mutter. Am Kaffee waren wir aber vorbei gerannt, sodass sie sich schon mal in die Schlange an der Kasse stellte, während ich noch mal wegen dem Kaffee in die Tiefen des Ladens flitzte. Ich kam auch rechtzeitig mit unseren Bohnen dort an, denn vor uns war eine Dame, die nicht in der Lage war, ihren Hackenporsche hinter sich her zu ziehen - okay, sie hatte aber auch die halbe Kosmetikabteilung leer gekauft - zig Stück Deoroller von Odima, Badezusätze von Odima, Duschgel von Odima...wir kamen schon ins Grübeln, ob die Dame vielleicht einen eigenen Odima-Shop eröffnen wollte :o). Steffi war jedenfalls gezwungen, ihr unauffällig den Hackenporsche hinterher zu schieben, denn den hatte die Dame vor lauter Odima-Artikeln wohl gar nicht mehr auf dem Schirm, hihi. Als sie schließlich feststellte, dass Steffiiiii so freundlich gewesen war, ihr den Hackenporsche hinterher zu tragen, hat sie sich auch nett bedankt, aber den ganzen Verkehr aufgehalten, weil sie zur Begleichung des Betrages gefühlte sechs Stunden brauchte - ach ja, und die Odima-Produkte wollten ja auch noch verstaut werden :o).

Schließlich wandelten wir dann auch zurück zum Projektbüro und haben erst mal zusammen mit Marina ein Eis aus der Schatztruhe gemampft. Vorhin stach die Sonne ja noch richtig, aber jetzt zieht es sich hier immer mehr zu und überm Rhein ist es schon ziemlich dunkel :o/. Wahrscheinlich fängt das Gewitter an, wenn ich in ner guten halben Stunde Feierabend mache, haha. Letzten Sommer bin ich in Düsseldorf aus ner Schlechtwetterfront rausgefahren und in Essen in eine neue reingefahren. TOP! (Oder auch nicht...) Draußen sind auch einige inkontinente Wolken unterwegs, denn es tröpfelte ganz leicht, als ich gerade mal eben vor der Tür war, aber es waren wirklich nur einzelne Tropfen.

Donnerstag, 30. Dezember 2010

Ein freigeschaufelter Clio und merkwürdige Träume

Da ich ja krankheitsbedingt momentan nicht Auto fahre, stand mein Clio 14 Tage unbenutzt am Straßenrand, sodass ich mich entschlossen habe, ihn heute doch mal von meiner Mom bewegen zu lassen. Hm, dazu mussten wir ihn aber erst mühselig ausbuddeln, denn der ach so tolle Hausmeisterservice aus Mettmann (ja, das bürgt schon für Qualität...) hatte mein Auto komplett von allen Seiten zugeschaufelt *frust*. Es dauerte einige Male, bis wir ihn frei hatten, zumal der freundliche und selten kompetente Typ auch noch alles unter mein Auto geschaufelt hatte, aber nach mehr als einer Stunde ging es dann mal endlich. In letzter Zeit nerven mich Leute mit dem Autokennzeichen ME ohnehin - als ich einmal vom Arzt kam, meinte auch ein Opel-Fahrer aus ME, mich dumm anreden zu müssen, weil er unbedingt hinter mir einparken wollte. Hm, gegenüber war aber einiges frei, doch da hätte er dann vier Schritte mehr zu seinem Arbeitsplatz bei der EVAG laufen müssen...das konnte man dem sympathischen, intelligtenten Typen wohl nicht zumuten. Ich hab ihm auf jeden Fall Bescheid gestoßen, aber wie ich gehört habe, hat er wohl schon öfter einige Leute in der Straße schräg angemacht. Das passiert, wenn man ein Würstchen ist - dann muss man wohl überall seinen Senf dazu geben. Nachher ist er auch stiften gegangen, weil er merkte, dass er sich wohl mit der Falschen angelegt hatte - echt, mir gehen Kerle auf den Zeiger, die meinen, bei Frauen große Fresse haben zu müssen, aber bei ihren Geschlechtsgenossen kuschen. Und noch mehr nerven mich Leute, die alles unqualifiziert und ungefragt mit pseudofreundlichem Ton im Stil von "Ich will ja nichts gesagt haben, aber..." kommentieren zu müssen.

Auch die Rüstige meinte neulich, als ich ihr am Telefon davon erzählte, dass man bei Leuten mit dem Kennzeichen ME höllisch aufpassen muss - selbst im Österreich-Urlaub wäre ihre Cousin fast von einem Auto mit diesem Kennzeichen überrollt worden, hihi.

In letzter Zeit träume ich häufiger, dass ich mich Thorsten bei EDEKA einkaufen gehe, so auch heute Nacht. Der Charmin Bear war der Marktleiter und testete insbesondere Obst und Gemüse auf ihre Frische, u. a. indem er herzhaft in eine Gurke biss. Thorsten und ich haben diverse Milchprodukte und Stangensellerie (!!) bei EDEKA gekauft. Leider kamen wir aber nicht vom Parkplatz weg, da der liebe Thomas - der vorher einen Aufriss in der Hygiene-Abteilung des Supermarktes gemacht hatte - uns mit seiner A-Klasse zugeparkt hatte. Hehe, da es sich bei seinem Aufenthalt bei EDEKA nur noch um Stunden handeln konnte, haben wir sein Auto abschleppen lassen. Allerdings kann ich bis jetzt nicht sagen, wo dieser EDEKA-Markt überhaupt lag, es war jedenfalls keine mir bekannte Filiale in Borbeck, Haarzopf oder Schönebeck.

Samstag, 18. September 2010

Skurrilitäten

Wie ich soeben festgestellt habe, ist mein Artikel "Anzeichen für einen Wetterumschwung" auf Platz 2 der in den letzten 72 Stunden am häufigsten angeklickten Artikel bei Suite101.de. Mich wundert das Ganze ehrlich gesagt ziemlich, denn der Artikel ist seit 12. April 2009 online und lief nie besonders schlecht, aber auch nicht besonders gut - mit etwa 100 bis 300 Zugriffen im Monat lag er zwar über dem Durchschnitt, aber wie ich gerade eben beim Blick auf meine Page Views festgestellt habe, ist der Artikel an die Spitze meiner Liste geschossen mit derzeit 19.457 Zugriffen! Damit hat er meinen bis dato am häufigsten angeklickten Artikel "Wie wird der Sommer 2010?" mit weit über 5.000 Leserzugriffen in diesem Monat auf Platz 2 - früher weit über 10.000 Page Views - verdrängt, gefolgt von den Evergreens zu Blutvergiftungen und Gehirntumor, die auch weit mehr als 3.000 Page Views in diesem Monat aufweisen. Nun bin ich aber platt! So ein Phänomen gab's schon mal, nämlich als in der RTL-Sendung "Wer wird Millionär?" mit Günter Jauch nach weniger bekannten Haiarten gefragt wurde, denn an dem Tag im April 2009 explodierten die Page Views binnen weniger Minuten auf mehr als 3.500, aber 19.457...so eine Explosion von Leserzugriffen innerhalb eines Tages hatte ich noch nie. Vielleicht finde ich die erfreuliche Ursache hierfür ja noch raus.

Wo wir schon beim Wetter sind: In den letzten Tagen regnete es im Rheinland und im Ruhrgebiet häufig schauerartig und da das ja natürlich ein absolutes Naturwunder ist, da es ja sonst nur alle 25 Jahre in der Bundesrepublik regnet, stellte das eine Reihe von Autofahrern vor schier unlösbare Probleme, denn plötzlich schalteten einige die Nebelschlussleuchte an (die aber normalerweise nur bei Nebel und Sichtweiten von unter 50 m eingesetzt werden darf - im Gegendsatz zu den Nebelscheinwerfern, die bei jeder Art von Niederschlag, unabhängig von der Sichtweite, benutzt werden dürfen) und die Geschwindigkeit sank binnen Sekunden auf der A52 von 110 bis 120 km/h auf etwa 30 bis 40 km/h. Na, bei diesem seltenen Naturschauspiel - Regen überm Ruhrgebiet - ist das ja kein Wunder, dass dies bei einer Reihe von Autofahrern für Irritationen sorgte und sie somit vergaßen, wie man Auto fährt...

Am Donnerstagabend hatten direkt zwei Fahrzeuge aus Mülheim - ein VW Passat, ein Mercedes - neue Verkehrsregeln erfunden, denn sie bogen mal eben fröhlich von der Geradeausspur nach links ab und sorgten damit bei den Linksabbiegern, die sich richtig eingeordnet hatten, auch für einige Irritationen. Einen Unfall hat's zum Glück nicht gegeben. Selig die Armen im Geiste...scheint jetzt so ne neue Mode bei Mülheimern zu sein, die in Essen unterwegs sind. Mülheimer brettern auch in ihrer eigenen Stadt unter Umständen mit 80 km/h über Straßen, auf denen eigentlich nur 50 erlaubt ist, aber sobald sie die Essener Stadtgrenze überquert haben, ist der Tempomat der jeweiligen Mülheimer Fahrzeuge auf 30 limitiert, auch wenn 50 erlaubt ist...hm, ich fahre regelmäßig in beiden Städten und mir ist noch nicht aufgefallen, dass sich die Mülheimer Straßen von den Essenern in irgendeiner Weise unterscheiden.

Ansonsten gibt es ja noch Menschen, die mit irgendwas reden - außer mit Freunden, Kollegen, Bekannten, Verkäufern oder wem auch immer. Ich rede z. B. mit meinen Stofftieren - irgendwo tief in mir bin ich ein Kind geblieben, um es mit Peter Maffay zu sagen - Marina mit ihrem Essen, vorzugsweise Obst, aber die Krone für Gespräche mit ungewöhnlichen Dingen hat seit heute eine Verkäuferin der Drogerie Ihr Platz in Borbeck verdient, denn wenn sie die Waren, die die Kunden bezahlen wollten, über den Scanner zog, redete sie mit den Produkten verschiedener Kunden - egal, ob Gesichtscreme, Haartönung oder Hundefutter *kratzamkopp*. Vielleicht macht das den Job etwas spannender...?! *grübel*

Mittwoch, 28. Juli 2010

Verrücktes am Mittwoch

Marina hat uns aus Korea lustige kleine solarbetriebene Figürchen mitgebracht, die an die eine Zeit sehr beliebten Wackel-Dackel erinnern. Steffi hat ein gelbes Männchen mit Glatze und rotem Pfotemabdruck auf der Brust, Marina ein blaues Männchen mit einem M (wie passend zu ihrem Vornamen) und einem Pilzhütchen mit weißen Punkten auf dem Kopf und ich eine kleine Ente mit rosa Schleife und T-Shirt, die ein bisschen an eine kindliche Ausgabe von Walt Disneys Daisy Duck erinnert. Mein Entchen wackelt auch wie wild mit seinem Köpfchen - Extrem-Headbanging, nur seitwärts - während Steffis Figürchen erst zum Kopfwackeln animiert werden muss. Marinas Figürchen wackelt sehr dezent und vornehm mit dem Kopf, es sieht fast aus wie Zeitlupe.

Steffi tickert einen Text und macht dabei, wie so oft, asoziale Kaugummi-Blasen. Zwischendrin haben wir, während wir einen Salat-Cup von ALDI aßen, den Steffi dort gekauft hatte - noch einen Reim für Thomas' Geburstagskarte getextet, denn der Schlumpf wird am Freitag 50, wobei wir einige Ideen leider wieder verwerfen mussten, weil zu zweideutig bzw. sexistisch ;o). Ich habe ihm heute Morgen auch noch privat ein Geburtstagskärtchen in die Post gesteckt - auch mit einem netten kleinen selbstgedichteten Reim. Da man ja nie weiß, wie schnell die Post ist, habe ich den Brief schon heute abgeschickt, allerdings habe ich auf dem Umschlag vermerkt, dass der Brief, wenn er denn schon morgen bei ihm in Gießen ankommen sollte, erst am 30. Juli zu öffnen ist. Ein weiterer Warnhinweis inklusive einer Karikatur von Sammy auf dem Umschlag lautete "Achtung! Enthält Humor!", was im Falle meines männlichen Groupies sicherlich angebracht ist. Er hat zwar Humor und eine ziemlich brüllende Lache, aber manchmal rafft er Dinge erst zu spät oder, da er ein kleines Sensibelchen ist, kriegt sie vollkommen in den falschen Hals. Aus diesen Gründen fand ich den kleinen Hinweis ganz angebracht ;o). 50 - meine Güte, hab ich alte männliche Groupies, hihi! Wie habe ich noch so schön in Steffis, Marinas und meiner gemeinsamen Karte ergänzt? - "Lieber 50 und würzig als 20 und ranzig!", hähä. Hm, ist auch ein bisschen zweideutig ;o))). Irgendwie können Marinchen und ich nicht anders...

Mein armes Groupie hat sich im Übrigen erkältet, wie er mir in einer Mail am Montag mitgeteilt hat :o(, sodass seine Stimme im Moment stark eingeschränkt ist. Ich habe ihm natürlich gute Besserung gewünscht und ihm angeboten, ihn in meiner Eigenschaft als bezaubernde Jeannie - so hat mich immer ein gemeinsamer ehemaliger Kunde von Thomas und mir genannt - ganz bezaubernd gesund zu zaubern. Dann kann sich seine Erkältung aber warm anziehen, wenn ich da anfange zu zaubern...!! ;o)

Wenn Marina und ich jetzt aus etwaigen Gründen Tabakwaren- und/oder Zeitschriftenläden betreten, fällt unser Blick immer automatisch auf die Ständer mit den Liebesromanen - Julia, Cora, Baccara, Romana...dabei müssen wir dann immer ziemlich grinsen. "Mehr Zunge bitte!", das ist jetzt unser neuer Slogan, haha. In diesen Tagen wird Marina mit Steffi und mir eine neue Fotosession machen, die ganz gut zu dem Slogan passt - wir nehmen temporäre, nach Obst schmeckende Zungentattoos und strecken dann kamerawirksam die Zunge raus. Ich hab das mit Marina schon letzte Woche mal getestet und man kann sich kaum vorstellen, wie anstrengend es sein kann, kontinuierlich die Zunge rauszustrecken. Irgendwann sagte sie dann auch mit breitem Grinsen: "Mehr Zunge bitte!", sodass weder sie noch ich ernst bleiben konnten. Am geilsten fand Marina allerdings die Geräusche, die ich abgelaicht habe, wenn mir das stetige Zunge rausstrecken zu anstrengend wurde...

Dienstag, 20. Juli 2010

Skurrilitäten und lecker Langnese-Eis

Da es draußen ja immer noch sommerlich heiß ist und ich seit gestern endlich wieder auf der Arbeit bin, habe ich Marina und mir vorhin bei Rewe am Carlsplatz Langnese-Eis gekauft - für sie Cremissimo mit Aprikose-Maracuja-Joghurt-Geschmack (sie liebt ja Obst aller Art, hihi!), für mich Straciatella. Mein erstes Schälchen Eis hab ich schon weg, Marina will nachher nach ihrem Senfbrot Eis zum Nachtisch.

Renate hat mir am Samstag netterweise ihren "alten" PC (zwei oder drei Jahre alt) vorbei gebracht, da sie sich jetzt wieder ein Laptop zulegt. Also kann ich jetzt auch abends und nachts lustige Geschichten, Liebesromane ;o) und ähnliches klimpern. Mir fehlt nur noch der Internet-Anschluss, damit ich auch Online-Artikel in das jeweilige Portal einstellen kann. Das mache ich derzeit eher am PC meines Vaters oder auch schon mal hier während der Pause.

Nach erfolgreichem PC-Aufbau sind wir bei Haferkamp schnabulieren gewesen und haben sogar noch ein Tischchen unter den Sonnenschirmen bekommen. Am nächsten Tag, als ich mit Uli und Ursula während des Still-Lebens auf der A40 noch nen Kaffee trinken war, war es mit Plätzen im Biergarten etwas schwierig, aber wir haben noch welche bekommen, auch wenn wir uns den Tisch mit vier älteren, Schwarzbier trinkenden Damen teilen mussten, die auch noch etwas auf dem Ego-Trip waren - eine beanspruchte den Ascher ganz für sich alleine und machte auch keine Anstalten, selbigen mal zu Ursula und mir rüberzuschieben, als wir uns mal ne Fluppe angemacht haben.

Das Still-Leben selbst habe ich mir nicht angeschaut, obwohl ich nur gut 50 m von der Lärmschutzwand der A40 entfernt wohne, denn die Menschenmassen, die bei mir durch die ansonsten recht ruhige Straße flanierten und/oder alles zugeparkt haben, haben mir schon gereicht. Manche Radfahrer kannten plötzlich weder rote Ampeln noch rechts vor links noch sonst irgendwelche Verkehrsregeln. Bei manchen Besuchern des Still-Lebens hatte ich ohnehin eher das Gefühl, sie wollten lieber ihre Arroganz, ihre schlecht gelaunten Mienen und ihre Klunker spazieren führen als sich das Ganze ernsthaft angucken und mal sehen, was geboten wird.

Allerdings muss ich der Mannschaft, die die Tische auf- und abgebaut hat, mal ein riesiges Kompliment machen, denn die waren trotz des nächtlichen Auf- und Abbaus so leise, dass man kaum was gehört hat - gut links höre ich zur Zeit zwar eh nicht viel, aber selbst mein rechtes Ohr, das perfekt hört, hat kaum Geräusche von der A40 wahrgenommen. Manche Besucher hingegen mussten ja lautstark durch die Gegend krakeelen, damit wenigstens auch jeder weiß, dass sie noch existieren - ohne blödes Rumgeprolle und Geschrei würde sie wahrscheinlich keiner wahrnehmen :o/.

Marinchen hatte gerade ein erotisches Telefonat mit Steffi, die derzeit im Projektbüro Bochum weilt. Steffi aß einen Apfel und da Marina ja so obstaffin ist, hat Steffi sie auch telefonisch an ihrer Apfelfutterung teilhaben lassen, hihi. Das driftete schon wirklich fast in die Telefonsex-Ecke ab *kicher*, vor allem, als Marina Steffi aufforderte, noch mal in den Apfel zu beißen. Ach, was bin ich froh, dass ich wieder hier bin - endlich wieder mieser Sexismus, hehe!

Wir haben zwar Sommerferien in NRW, aber die Ansammlung an Baustellen in Rheinland und Ruhrgebiet nervt - es sind zwar sicherlich viele Leute im Urlaub, aber es gibt immer noch Berufspendler, die nicht im Urlaub sind und keinen Bock haben, von irgendwelchen schlecht geplanten Baustellen ausgebremst zu werden. Gestern habe ich von D'dorf nach Essen über 90 min. gebraucht *stöhn*. Gut, drei Minuten gingen auf das Konto des gut gelaunten älteren Herrn, der mit seinem 25 km/h-Auto erst die Humboldtstraße und dann auch noch die Fulerumer Straße blockierte *stöhnweiter* - irgendwann konnten ich und meine Vorder- bzw. Hintermänner ihn dann endlich überholen. Auf der Aktienstraße basteln sie jetzt zum wiederholten Male an den Straßenbahnschienen der Linie 104, sodass die an sich zweispurige Straße teilweise auch nur einspurig befahrbar ist. Echt, wenn wir hier so planen würden wie die Öffentliche Hand, könnten unsere Chefs bald Konkurs anmelden.

Ansonsten gab es hier gestern noch eher skurrille, vorsichtige (wenn auch offensichtliche) Annäherungsversuche eines bestimmten Herrn. Ich fühlte mich gestern ziemlich angemacht, allerdings im positiven Sinne ;o). Er schafft es immer wieder, mich in Erstaunen zu versetzen. Der passende Titel für diesen Liebesroman ist dann wohl "Ja...hm...ich weiß nicht, aber ich glaube, ich liebe dich!" oder "Entschuldigung, hm, aber: würdest du mich küssen?"Menno, das kann doch alles nicht so schwer sein! Marinchen hat auch schon festgestellt, dass derjenige gestern total von der Rolle war.

Samstag, 3. Juli 2010

Hitze, Hitze, Hitze

Puh, ist das warm draußen! Gestern Abend konnte ich meinen Clio inklusiver neuer Beifahrertüren wieder abholen - mein Leihwägelchen hatte keine Temperaturanzeige im Auto, aber meiner schon. Er zeigte mir stolze 36 °C an, als ich in Mülheim mit ihm von dannen fuhr. Auch heute zeigte er 33 bis 34°C an.

Erst musste ich mich wieder an meinen Clio gewöhnen, denn die Kupplung packt später als bei meinem Leihwägelchen, die Schaltung ist weniger hakelig, die Lenkung im Ganzen straffer...beim Anfahren habe ich zunächst viel zuviel Gas gegeben, aber mittlerweile haben mein Clio und ich uns wieder aneinander gewöhnt ;o). Am Montag fahre ich dann premierenmäßig wieder mit ihm zum ersten Mal seit seiner Reparatur in die Tiefgarage. Mein Clio hat zum Glück ne Klimaautomatik, sodass ich mir die Innenraumtemperatur selbst einstellen kann - ich hab sie im Sommer eigentlich standardmäßig auf 18° stehen, aber irgendwer bei Renault hat sie auf 15° runtergestellt. Hmmmmmm...da ich mir keine Sommergrippe einfangen möchte, habe ich sie erst mal wieder hochgestellt.

Gleich spielt Argentinien gegen Deutschland und ich bin mal gespannt, ob es unseren Jungs gelingt, sie zu besiegen. Wenn sie so spielen wie gegen England oder Australien, mache ich mir da eigentlich weniger Sorgen - aber wenn sie sich so anstellen wie gegen Serbien, gibt dat alles nix.

Mein Slayerchen muss ich bei der Hitze immer vorübergehend abends in ein feuchtes Handtuch einwickeln, denn die Hitze macht auch dem kleinen Halbwüstenbewohner ziemlich zu schaffen, denn auch wenn die meisten Hamsterarten aus warmen Gefilden kommen - der Dsungare einmal ausgenommen - so werden sie erst in der Dämmerung aktiv, wenn die größte Hitze des Tages vorbei ist. Zudem ist Slayer mit seinen 15 Monaten (entspricht 60 Menschenjahren) auch nicht mehr der Jüngste. In der Küche hab ich zwar die Jalousetten runter, damit die Sonne da nicht so reinknallt, aber bei den Temperaturen heizt sich natürlich alles trotzdem ganz schön auf. Er findet's jedenfalls gut. Ich reiche auch derzeit vermehrt flüssigkeitshaltiges Obst - ich sehe auch, wie gut ihm das tut, denn er weidet bei den Obststückchen immer das Fruchtfleisch aus. Meine Pflanzen im Wohn- und Schlafzimmer kann ich derzeit auch praktisch täglich gießen, denn da steht von Sonnenaufgang bis 11 Uhr auch immer die Sonne. Für heute sind ja erste Hitzegewitter angekündigt - mal gucken, was draus wird. Gegen eine Abkühlung hätte ich echt nix einzuwenden.

Dienstag, 22. Juni 2010

Ein zweideutiger Einkauf am Carlsplatz






Fotos: (c) Marina Hong, Düsseldorf
Da sind wir ja alle Vier - Thomas und Marina beschäftigen sich mit dem Nashorn, Steffi zeigt professionell auf Blumen, die gut mit ihrem Oberteil harmonieren und Alex grinst an ihrem 36. Geburtstag teuflisch vor sich hin....
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Marina, Steffi, Alex und Thomas ziehen in der Mittagspause gemeinsam los nach Rewe am Carlsplatz, um dort wegen des schönen, sonnigen Wetters ein Eis zu kaufen. Sie wühlen in der Eistruhe, um sich ihr Lieblingseis heraus zu fischen. Marina findet aber zunächst nicht das, was sie sucht und fragt Alex, die bereits mit ihren Krabbelhändchen in tiefere Schichten der Eistruhe vorgedrungen ist: "Hast du nen braunen Bär?" Alex lacht schallend los, Thomas auch, nur Steffi macht das betretene Gesicht und findet die Frage indiskret ;o). Schließlich wird Alex jedoch fündig und überreicht Marina feierlich ein Eis der Sorte Brauner Bär. Marina ist glücklich und fotografiert Obst in der nahe gelegenen Obsttheke - Kiwis, Äpfel, Bananen, Weintrauben...Steffi will ihre Kollegen nicht mal kennen und sucht verschämt nach Bio-Nudeln. Thomas noggert sich lieber einen.


Als alle ihr Eis bezahlt haben und draußen im Sonnenschein anfangen, selbiges zu essen, muss Marina natürlich ein Foto von Alex schießen, die an ihrem Ed von Schleck nuckelt, wobei sie das Eis vor- und zurückschiebt. DAS erinnert Marina an was - und nicht nur sie! ;o) Thomas schwankt zwischen brüllendem Lachen und Schamesröte, während Steffi mal wieder das betretene Gesicht macht und ihr Cuja Mara Split lutscht. Thomas noggert sich immer noch einen.


Plötzlich taucht auch Annette auf und sieht, wie Alex an ihrem Ed von Schleck nuckelt. Marina wälzt sich mittlerweile vor Lachen am Boden und auch Alex erstickt bald an einem Lachkrampf. Annette lacht wieder typisch Annette-like. "Haha, das sieht aus...hahahaha, das ist ja komisch! Ach, und Thomas noggert sich einen! Ist ja witzig!" Danach kriegen Marina und Alex einen kompletten Lachflash. Thomas grinst leicht unsicher und weiß nicht so recht, was er davon halten soll. Steffi rollt mit den Augen und tanzt um die Laterne herum, als Annette endlich im Drogeriemarkt verschwindet mit dem Hinweis, dass sie nachher noch mal ausführlicher käme - DAS war ja jetzt eher ein Quickie ;o). Marina und Alex prusten mal wieder los. Thomas lacht brüllend, fragt sich aber, wie lange er noch soviel weiblichen Sexismus verkraften kann - vor allem aus Alex' Mund.


Die Vier haben ihr Eis mittlerweile aufgegessen und Annette ist immer noch nicht gekommen. Deshalb gehen Marina, Steffi, Alex und Thomas ohne Annette zurück in ihr Büro an der Hohen Straße. Dann muss Annette eben alleine kommen ;o).

Mittwoch, 5. Mai 2010

Was Abgefahrenes: Neues PC-Spiel


Foto: (c) Mario N., Pixelio
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Schock!! Der Charmin Bear besucht eine Düsseldorfer Bank, um dort steuerlich zu beraten und bekommt Dünnpfiff! Das Klopapier ist leider alle und so ruft er verzweifelt nach einer Rolle Charmin-Toilettenpapier, das in Deutschland aber gar nicht mehr so leicht zu beschaffen ist, weil Charmin gegen den Kundenwillen von Procter & Gamble nach Zewa umgezogen wurde und seitdem sowohl Qualität als auch Preis-Leistungs-Verhältnis und Design sehr zu wünschen übrig lassen.
Die Aufgabe der lustigen Assistentinnen Marina, Alex, Steffi, Uli und Renate ist es nun, doch noch Original-Charmin-Klopapier zu beschaffen. Dazu muss mindestens eine der Damen nach Rewe auf der Friedrichstraße, weil es dort noch Restbestände vom Original-Charmin-Klopapier gibt, aber wie soll man dort hinkommen, wenn sich einem dauernd etwaige Hindernisse in den Weg stellen?
Steffi muss z. B. aufpassen, dass sie nicht ihren Frauenmagnet-Modus versehentlich aktiviert (ist per Knöpfchen auf ihrer Sitzfläche angebracht und mit den Buchstaben FM versehen)! Das kann z. B. passieren, wenn sie zu sehr auf ihrem Stuhl herumrutscht, weil sie gerade das Foto eines tollen Typen in einer Stellenanzeige entdeckt hat oder wenn sie zu lange an der Wand lehnt. Dann hat sie ein Problem, denn liebestolle Saftschubsen wollen mit ihr kuscheln, sodass es schwierig für Steffi werden könnte, die Bank zu verlassen und nach Rewe zu flitzen.
Sammy flitzt entweder wahlweise mit einem kleinen, elektrischen 5er-BMW übern Flur oder versucht, Melonen quer übern Flur zu transportieren, sodass aufgrund ihrer Kleinheit und der Größe der Melone nur noch plüschige Beinchen zu sehen sind, die übern Flur eiern. Da müssen natürlich die Assistentinnen helfen bzw. aufpassen, dass sie sich nicht den Fuß verstauchen, weil Sammy ihnen mit dem Mini-5er übern Fuß rollt...
Marina wird meist von Annette aufgehalten ("Ich hab da noch mal ne Frage..." - übrigens eine, die sie schon zum x-tausendsten Male in gut 18 Monaten gestellt hat...), jagt ihrer entlaufenen Ananas hinterher, die sich selbst lieber im Hofgarten einpflanzen möchte oder bespricht ihr Mittagessen - wenn sie nicht gerade wieder eine Frage von Annette gestellt bekommt! Irgendwie muss es Marina also gelingen, sich von Annette, ihrem Essen und/oder der entlaufenen Ananas loszueisen, denn sonst wird sie Rewe niemals erreichen, um Charmin-Toilettenpapier zu kaufen.
Alex als venusbeherrschtes Stiermädchen wird ständig von gut gebauten Männern abgelenkt, sodass sie ihre kleinen Krabbelhändchen zart über deren Oberarme und/oder -körper gleiten lässt. Meistens erzählt ihr Thomas ihr dabei auch noch umständliche Geschichten ("Ja, hm, ich weiß nicht...was meinst du denn?!") oder jammert, weil er ein Pfützchen gemacht hat, sodass auch die ganzen Männer ein Hindernis auf dem Weg nach Rewe darstellen. Ihr Zeno tut sein Übriges, denn er spielt ihr auf seiner E-Gitarre ein schwermetallisches Geburtstagsständchen nach dem anderen. Um das Maß voll zu machen, hüpft auch noch Crazy Frog mit vier Flaschen Medium-Mineralwasser übern Flur, labert Zeno und/oder Alex voll und erzählt was von den Rosinen, die in ihrem Kopf aneinander prallen. Wenn es Alex und Zeno nicht gelingt, Crazy Frog zu entrinnen, mutieren beide zum Skelett und brauchen erst mal was, um ihre Energie aufzuforsten (vgl. unten).
Uli und ihr kleiner Hund Herkules werden von anderen niedlichen Wuffelwuffs zum Spielen animiert, zudem ist Uli auch noch ständig damit beschäftigt, deren Häufchen in den dafür vorgesehenen Spezialbeuteln zu entsorgen. Aufpassen ist angesagt, wenn der Schäferhund Death Magnetic (aktuelles Metallica-Album aus dem Jahr 2008, Anm. d. A.) die Szene betritt, denn er hebt ständig sein Bein und pullert alles an, was da unmotiviert in der Gegend rumsteht - Pflanzen, liebestolle Saftschubsen, andere Menschen...dann muss Uli auch noch Pfützchen wegwischen!
Renate hat Stress mit ihrem Navi und irrt durch die Bank, sodass sie den Ausgang zunächst nicht finden kann. Sie muss deshalb erst den orientierten Pfadfinder finden, der ihr den Weg weist, aber der ist ständig im Haus unterwegs, leistet Erste Hilfe, wo nötig oder verteilt kostenlos Ovomaltine an alle! Kein Wunder, dass auch Renate nur schwerlich die Bank verlassen kann.
Selbst, wenn eins der Mädchen es schafft, sich bis zum Empfang durchzuarbeiten, um die Bank zu verlassen, gibt es noch ein Hindernis: Die blöde Empfangskraft Dummwiebrot, die keinen durch die Schleuse lässt mit den Worten "Du kommst hier net raus!". Ziel ist es nun, Dummwiebrot davon zu überzeugen, dass man mal dringend vor die Tür muss - das funktioniert meistens nur mit Hackebeilchen oder Kettensägen, gelegentlich auch mit einem Kündigungsschreiben, das dann aber auch erst mal erstellt werden muss!
Auch auf der Straße und bei Rewe warten bedrohliche Hindernisse: blinde Busfahrer, entlaufene Elche, anmaßende Anzugträger, die im Weg rumstehen und einem schon mal irgendwas in die Hacken rammen (z. B. den Trolly oder bei Rewe den Einkaufswagen), bissige Bisamratten, die einen Betriebsausflug zum Kirchplatz machen, eine schwerst nikotinabhängige Kassiererin, die während ihrer Schicht eine Schachtel verqualmt und somit seltenst an der Kasse sitzt bzw. nicht ohne Rauchwolken in die Luft zu blasen, sodass die Feuerwehr ausrückt, weil alle denken, bei Rewe brennt's...
Die Figur, der es gelingt, dem Charmin Bear eine Klorolle zu bringen, hat gewonnen. Allerdings ist darauf zu achten, dass Charmin Bear nicht von Hunden belästigt wird, weil er sonst nen Herzkasper bekommt und verstirbt, bevor er das Klopapier nutzen kann. Die Mädels müssen ihre Energie zwischendrin mit Obst, Salatcups von Aldi, Pizza, Kaffee und Medium-Mineralwasser aufforsten, denn sonst schlafen sie im Stehen ein oder mutieren zum Skelett, wenn Crazy Frog zu lange von den aneinander prallenden Rosinen in ihrem Kopf labert!
Punktabzüge gibt es übrigens auch für die Spielfiguren, wenn sie böse Wörter mit F und G benutzen - also z. B. Frikadelle, F***en, Fichte, Frank, Feldhamster, geil, Ginster, Giraffe, Gerda, gerne. Schimpfwörter wie "Dumme Kuh!" oder "Blöde Nuss!" sind selbstverständlich erlaubt.

Mittwoch, 21. April 2010

Manfrilde die mopsfidele Mini-Fledermaus

An einem warmen Sommerabend flatterte Manfrilde die mopsfidele Mini-Fledermaus übermütig durch den Mondschein über Essen-Frohnhausen und hielt Ausschau nach offenen Wohnungsfenstern, um dort ggf. lustiges Obst oder anderes Futter abstauben zu können.

Schließlich flatterte Manfrilde genau in das weit geöffnete Küchenfenster der artigen Alex. Slayer, der sich in seinem Käfig auf einem Küchelwägelchen befand, guckte etwas dreieckig, als ein Tier, das kaum größer war als er selbst, lautlos in die Küche geflattert kam, konnte aber auch nix dagegen unternehmen, da er ja in seinem Käfig saß und bis gerade eben ganz friedlich Cesar-Hundefutter genossen hatte. Er gab einige ungehaltene Laute von sich, sodass Alex im Wohnzimmer auf das Keifen ihres kleinen tierischen Mitbewohners aufmerksam wurde. Im gleichen Moment nöhlte Sammy los, die gemeinsam mit Ecki eine Orange aus der Küche ins Wohnzimmer transportieren wollte - es war also mal wieder eine Frucht mit plüschigen Beinen unterwegs. Erst wären die beiden fast schwankenderweise gegen den Türrahmen geflitzt, weil die Orange so schwer war, und dann bekamen sie auch noch einen Stups von irgendwas, sodass sie das Obst erschreckt fallen ließen. Die Orange kullerte über den Boden und wurde augenblicklich von der kleinen Fledermaus attackiert. Natürlich hatte Manfrilde nicht genug Kraft, um die große Orange mit ihren kleinen Füßchen abtransportieren zu können, aber sie biss schnell ein Stückchen Schale heraus, denn die mopsfidele Fledermaus fraß auch Dinge, die andere Menschen oder Tiere normalerweise nicht fressen würden. Noch ehe Alex überhaupt auf den nächtlichen, ungebetenen Besucher reagieren konnte, war Manfrilde schon wieder aus dem Fenster geflattert. Was für ne Wohnung! Ein meckernder Zwerghamster, zwei nöhlende Stofftiere, die Obst zu tragen versuchen - nee, da wollte Manfrilde es doch lieber woanders probieren, wo sie mehr Ruhe hatte! Alex machte zur Sicherheit das Fenster auf Kipp, damit die freche Fledermaus nicht noch einmal in ihre Wohnung fliegen würde.

Dienstag, 20. April 2010

Mein neues Buch ist nun lieferbar


Foto: (c) Alexandra Döll, Februar 2005
Wintergewitter über Essen-Schönebeck
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Wie mir BoD heute früh um 6 Uhr per Mail mitgeteilt hat, ist mein neuestes Werk "Düstere Schauergeschichten" nun bestell- und lieferbar! Für Interessierte folgen die bibliographischen Daten:


Alexandra Döll

Düstere Schauergeschichten. Zwei unheimliche Geschichten aus'm Ruhrgebiet

52 Seiten, DIN A5, Paperback

ISBN: 978-383917-1622

Preis: 5 €


Das Buch kann direkt über BoD und in Kürze auch über jeden weiteren Online-Buchshop wie etwa Amazon, Libri, Thalia etc. bestellt werden. Das absolute Novum bei diesem Werk ist, dass es nicht nur in Deutschland, Österreich und der Schweiz erhältlich ist, sondern auch in Großbritannien, den USA und Kanada.


Leseproben finden sich auf meiner Homepage (http://alex574.jimdo.com/) unter dem entsprechenden Reiter. Im Rahmen meiner Lesung am 1. Juni 2010 im Dortmunder "U" werde ich auch unter anderem auch hieraus lesen sowie natürlich aus meinen bisher erschienenen Büchern.


Mein nächstes, längeres Werk ist bereits in der gedanklichen Planung - das war so eine plötzliche Eingebung, die ich ausgerechnet am Samstagabend während der DSDS-Entscheidungsshow hatte. Das Ganze wird mit eher wissenschaftlichen Artikeln eingeleitet, die ich vor gut zwei Jahren unter http://www.suite101.de/ veröffentlicht habe und mündet dann in eine spannende Story zum entsprechenden Thema. Manchmal könnte der Tag für mich echt mehr als 24 Stunden haben, aber das haben Marina und ich gestern auch schon festgestellt, denn neben unserem Hauptberuf als Office Managerin, Lektorin, Teamassistentin hat natürlich jede von uns ihre entsprechenden Projekte im Kopf bzw. setzt diese auch in die Praxis um:


  • Obstfotos bzw. Fotos von Menschen, die so tun, als wenn sie in Pflanzen beißen (das erste Foto zum letztgenannten Thema hat Marina bereits von mir geschossen, hihi)

  • Fotografieren im Allgemeinen - gerade im Frühjahr, wenn alles grünt und blüht, gibt es besonders schöne Motive

  • Blogs, Kurzgeschichten, Sachartikel, Bücher etc. schreiben

  • Fahrrad fahren und Laufen, wobei Ersteres insbesondere für Marina gilt. Mein Rheuma hindert mich derzeit daran, längere Strecken zu walken *frust*. Von der körperlichen Kraft und vom Lungenvolumen her könnte ich sehr viel längere Strecken laufen, aber meine Füße teilen mir mit, dass sie da derzeit keinen Bock drauf haben und das nervt total! Im Jahr 2005 habe ich noch problemlos am National Walking Day auf Schalke teilgenommen und bin dort ohne Schmerzen 5 km mit meinen Stöcken in 51:51 Minuten (die Strecke musste in 60 min. bewältigt werden) rund um die Arena gelaufen. Im Jahr 2007 habe ich sogar am Haldenlauf in Bottrop teilgenommen, denn im Schatten der Halde Haniel ging es 6,8 km von der Zeche Prosper-Haniel aus rund um's angrenzende Landschaftsbauwerk Schöttelheide. Hierfür standen maximal 65 min. zur Verfügung und ich habe es in 61,34 min. geschafft. Damit bin ich zwar Drittletzte geworden, da auch etliche Profiläufer am Start waren, aber es hat mich einfach mit Stolz erfüllt, die Strecke in der vorgegebenen Zeit geschafft zu haben - es ging mir gar nicht darum, unter die ersten Zehn zu kommen. Laufen macht glücklich - man kann abschalten, die Landschaft genießen, durch die man läuft, und die Sauerstoffdusche im Gehirn nach Überqueren der Ziellinie hat ebenfalls sehr positive Effekte. In den Jahren 2006 - 2008 bin ich fast jeden Sonntag durch den Gesundheitspark Quellenbusch auf der Stadtgrenze Bottrop/Oberhausen gewalkt und habe dort teilweise auch Strecken von mehr als 5 km zurückgelegt, aber mein Rheuma meint in jüngster Zeit, es müsste mich an übermäßiger Bewegung hindern. Das nervt ziemlich, wenn einem bereits nach 1,5 km die Füße dermaßen weh tun, so als wenn man gerade eben nen Marathon-Lauf absolviert hätte :o/ Renate, die selbst seit ihrem 29. Lebensjahr an einer nicht näher definierten Mischkollagenose (Weichteilrheumatismus) leidet, meinte, dass es ab dem 40. Lebensjahr von den rheumatischen Beschwerden her wieder besser wird, aber bis zu meinem 40. Geburtstag sind es noch mehr als vier Jahre...

Ansonsten habe ich mich gestern Abend sehr darüber gefreut, als ich in der Dunkelheit vom Küchenfenster aus eine kleine niedliche Fledermaus bewundern durfte, die in Richtung Mühlbachtal flatterte. Das passt hervorragend zu meinen düsteren Schauergeschichten ;o). Sammy hingegen nöhlte rum und versuchte gemeinsam mit Ecki, eine Honigmelone ins Wohnzimmer zu transportieren, sodass sich eine Honigmelone mit vier plüschigen Beinen durch meine Wohnung bewegte. Ich habe den beiden schließlich geholfen, auch wenn der Anblick einer Melone mit vier Beinen schon ziemlich lustig war ;o)).

Nun versuche ich mal, wieder ernsthaft und seriös zu sein, indem ich Kaffee für Marina und mich koche (unsere so genannte Teufelsplörre...) und für meine Kundin, die um 9 Uhr zur Unterschrift kommt, eine Bewerbungsmappe zu erstellen.

Samstag, 17. April 2010

Eine Pressemitteilung, Vögel, Obst und Frühlingswetter

Gestern ist meine Pressemitteilung zu meiner neuen Buchveröffentlichung sowohl auf www.pressemitteilung.ws als auch auf www.openpr.de online gegangen. Bis gerade eben konnte ich auf openpr.de 311 Zugriffe verzeichnen *freu* - wenn sich das dann noch positiv auf meine Vorbestellungs- und Verkaufszahlen auswirkt, bin ich sehr zufrieden!

Anbei findet sich der Link zur Pressemitteilung:

http://www.openpr.de/news.419132.html

Endlich bricht der Frühling wenigstens mal richtig durch - Sonnenschein, 17°C und ein wolkenloser Himmel über Essen. Slayer war am Donnerstagabend, bevor die Aschewolke aus Island über den Norden und Nordwesten Deutschlands hinwegzog, etwas eu, so als wenn er geahnt hätte, dass uns was aus dem fernen Island ereilt. Seit gestern Abend ist er jedoch wieder munter wie ein Fisch im Wasser, da die Wolke offensichtlich schon über NRW hinweg gezogen ist. Der Luftraum ist jedoch immer noch gesperrt. Es ist schon beinahe ungewohnt, nicht ein einziges Flugzeug am Himmel zu sehen.

Sammy hat sich gestern eine frische Orange gekauft, hat aber aufgrund ihrer Größe von 17 cm etwas Schwierigkeiten, das Obst zu transportieren. Als ich gestern Abend die Wohungstür aufschloss, sah ich nur ne Orange mit plüschigen Beinen durch meine Diele wanken, die rumnöhlte. Zum Glück eilte ihr ihr Brüderchen Ecki zur Hilfe, aber der ist auch nur einen Zentimeter größer als seine ältere Schwester. Sammy beste Freundin Erna, das weiße Plüschhuhn mit den blau-weißen Ringelsocken und dem gelben Adlerschnabel, flog vor Begeisterung direkt dreimal um die Antenne - das tut sie ohnehin dreimal täglich zu Fitness-Zwecken ;o). Allerdings irritiert das alle anderen Vögel in der Umgebung wie etwa Raben, den Zwergfalken, Elstern usw.

Slayer freute sich auch über frisches Obst in Form eines Birnenstückchens, das er mir auch direkt fröhlich aus den Fingern riss, als ich es ihm hin hielt.

Heute Morgen habe ich dann noch eine Geburtstags-SMS an Thorsten aus CÖSFELD verschickt, der heute 40 wird, hähä. Bis dahin hab ich ja noch vier Jahre und zwei Wochen Zeit *wischerleichtertdenschweißvonderstirn*. Eine Geburtstagskarte wird er auch noch von mir bekommen - natürlich mit netten Comics, hihi.

Donnerstag, 15. April 2010

Möhren und Karotten und der nackte Donnerstag



Fotos:
Karotten: (c) Joujou, Pixelio
Möhren: (c) Gisela Peter, Pixelio
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Marina und ich haben soeben den Unterschied zwischen Möhren und Karotten recherchiert. Im Gegensatz zu Möhren sind Karotten wesentlich feiner und rundlicher. Den Möhren wird wiederum eine etwas grobere Struktur zugeschrieben.
Passend zum allwöchentlichen nackten Donnerstag sind mir gerade beim Rauchen einer Zigarette (nein, ich rauche weder Möhren noch Karotten!) einige Gedanken zu diesen Gemüsesorten durch den Kopf gegangen:
  • es gibt u. a. Jeans in Karottenform, aber keine in Möhrenform. Dies soll wohl betonen, dass eine Jeans in der entsprechenden Form eher für zartere, schlanke Gestalten passend ist und somit eher das Filigrane betont anstatt das Grobe
  • Fürs Wasserlassen haben Männer ja alle möglichen Synonyme: Urinieren, Pullern, eine Stange Wasser in die Ecke stellen und - last but not least - die Möhre auswringen. Klar, dass Männer ihr bestes Stück als Möhre bezeichnen, weil diese eben groß und prall sind im Gegensatz zur kleineren, zarten Karotte. Welcher Kerl gibt schon offen zu, dass er statt einer Möhre nur ne Karotte in der Hose hat?! (Hm, obwohl es eigentlich beim Sex nicht so sehr auf die Größe ankommt...)
  • Karotten als feineres Gemüse werden häufiger als Zutat in Baby- und Kleinkindnahrung verarbeitet als Möhren - wohl auch, um den kleinen, noch zarten Organismus aufgrund ihrer zarten Konsistenz besser zu unterstützen
  • Bekannter und beliebter in der Welt von Stofftieren und Zeichentrickserien ist jedenfalls die Möhre: Plüschhasen führen als Accessoire häufig eine Möhre mit sich (z. B. indem sie sie in einer Pfote halten oder in einem kleinen Jute-Beutel mitführen) und auch Bugs Bunny biss immer herzhaft in eine Möhre, wenn er sagte: "Mein Name ist Hase und ich weiß Bescheid!"
  • An Heimtiere, die auch Möhren futtern wie etwa Hamster, Zwergkaninchen oder Ratten werden in der Regel Möhren verfüttert und keine Karotten. Slayer hat ja neulich von einem früheren Freund von mir ein Stück Möhre bekommen, die offensichtlich seinen geschmacklichen Anforderungen mehr als genügte.

Unabhängig vom Thema "Möhren und Karotten" hat Marina herausgefunden, dass Krallenaffen keine Avocado essen dürfen, weil sie davon krank werden können :o(. Bei manchen Obstsorten sollte vor der Fütterung die Schale entfernt werden, da diese Krankheitserreger enthalten kann (z. B. Mango, Ananas - ha, wer isst auch schon ne Ananas mit Schale?! Auch Bananen werden eher selten mit Schale gefuttert, die meisten Affen schälen sich die Bananen sogar selbst.) Möhren, Tomaten und Gurken sind jedoch für Krallenaffen erlaubt, genauso wie Äpfel mit Schale! Und was ist mit Käseküchelchen für Miniberggorillas? Das ist nun mal Sammys Leibgericht, wenn sie nicht gerade Mandarinen-Bananen-Kompott futtert ;o). Ebenso gerne isst sie jedoch auch Schwarzwälder Kirschtorte, genau wie ihr Brüderchen Ecki.

Mittwoch, 14. April 2010

Kult-Schlager mal neu interpretiert

http://www.youtube.com/watch?v=w9pP7jRFlwE

Das Schlimme ist: Ich stehe nun morgens vor Slayers Käfig, wenn ich in die Küche gehe, um mir das Frühstück zu machen, singe dabei den Schlager von Howie und benehme mich dabei aber wie die Jungs von Metallica auf der Bühne. Mein Hamsterchen ist dann immer ziemlich irritiert und hält mich m. E. für verrückt - er kennt es zwar, dass ich singe und auch, dass ich Head bange und dazu Luftgitarre spiele, aber nicht in DER Kombination ;o). Noch irritierter schaut er allerdings aus seinem Fellchen, wenn ich morgens beim Frühstück Crazy Frogs "Axel F." nachzusingen versuche - "Ding, ding, ding, ding, FROG-FROG...". Er fragt sich wahrscheinlich, was man mir in den Kaffee getan hat ;o).

Das Video ist mittlerweile bei Marina und mir zum Kult avanciert, wobei Marina es auch per Zufall entdeckt hat - ich konnte es erst gar nicht glauben ;o)! Nahrungsmitteltechnisch ist bei uns Kult:
  • Obst (z. B. Ananas, Äpfel, Bananen)
  • Joghurt in unterschiedlichen Variationen und von unterschiedlichen Herstellern
  • Vanille-Wölkchen von Dr. Oetker (danach ist immer bei mir alles Wölkchen)
  • Fleischwurst mit Knoblauch (eher bei mir. YO!)
  • Kürbiskern-Laugenstange (wird von Marina morgens beim Bäcker gekauft)

Mittwoch, 7. April 2010

Eine abgefahrene Stellenausschreibung...

...an der auch Marina ihren Anteil hat! ;o)
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Wir sind ein bundesweit agierendes Outplacement-Unternehmen mit mehreren Projektbüros im Rheinland, Berlin/Brandenburg und Baden-Württemberg. Zur Verstärkung unseres sympathischen, motivierten Teams suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt für die einzelnen Standorte jeweils eine/n

Teamassistent/in
Unsere Anforderungen:
  • Alter: zwischen 25 und 45
  • gerne mehrere Jahre Berufserfahrung in einem fröhlichen Dienstleistungsunternehmen
  • gute Umgangsformen, hohe Frustrationstoleranz (insbesondere bei Kunden/Kundinnen, die an Crazy Frog erinnern...)
  • sehr gute EDV-Kenntnisse (MS Office)
  • freundliches, aufgeschlossenes Wesen
  • gut gelaunt, fröhlich und dienstleistungsorientiert
  • Sie sind in der Lage, sich mit Medium-Mineralwasser einen Rausch anzutrinken
  • Sie fotografieren gerne bzw. werden auch gerne fotografiert
  • hohe Affinität zu Obst, Gemüse, Pflanzen, (Stoff-)Tieren und Vögeln
  • viel Humor
  • Sie lächeln auch, wenn Sie geblitzt werden, weil Sie total abgedreht und gut drauf sind.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Erfüllen Sie insbesondere die letzte Voraussetzung? Dann senden Sie bitte Ihre aussagefähigen Bewerbungsunterlagen mit einem fröhlichen Beweisfoto an die E-Mail-Adresse lachen@ananas-pointing.de. Ihre Ansprechpartnerinnen sind Marina und Alex.