Da ich heute einen Tag Urlaub habe, habe ich am Dienstag einen Termin beim Reifenhändler in Bergeborbeck/Grenze Dellwig ausgemacht, damit Clio endlich auch seine Winterbereifung bekommt. Zum Glück haben sich auch zwei sehr nette, hilfsbereite Herren aus meinem Dunstkreis gefunden, die die Winterreifen aus meinem Keller geholt und in meinen Clio verfrachtet haben, damit wir gemeinsam zum Reifenhändler fahren konnten. Dankeschön! :o)
Während wir darauf warteten, dass mein Clio umbereift wird, haben wir gemeinsam im Foyer Kaffee getrunken, d. h. ich habe den beiden Herren einen Kaffee spendiert, denn das ist für mich nicht selbstverständlich, wenn mir jemand einen Gefallen tut, weil ich die Reifen einfach nicht alleine gestemmt gekriegt hätte. Manche vergessen nämlich ganz gerne, dass auch ich nicht ganz gesund bin und nicht mehr die körperliche Kraft habe dank meines Rheumas.
Der Reifenwechsel ging echt schnell - gut 20 Minuten - und meine Sommerreifen habe ich jetzt beim Reifenhändler einlagern lassen. Die Herren hätten mir meine Sommerreifen zwar sicherlich wieder in den Keller geschleppt bzw. haben mir das auch angeboten, aber so ist es doch viel besser und einfacher, wenn mal wieder ein Reifenwechsel ansteht.
Anschließend habe ich die beiden wieder zur Stadtgrenze gebracht, damit sie in Ruhe nach Hause fahren konnten. Da der Sprit heute mit 1,259 EUR pro Liter Super sensationell günstig war, habe ich bei der Gelegenheit auch direkt ein wenig getankt, damit Clio auch weiterhin zufrieden auf seinen Winterreifen durch die Prärie rollen kann :o).
Autorenblog von Alexandra Döll mit Informationen zu ihren Büchern und Artikeln, Meinungen zum Literaturbetrieb, Satiren, abgedrehten Kurzgeschichten, Aktuellem und vielem mehr
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Donnerstag, 10. Dezember 2015
Samstag, 6. April 2013
Reifenwechsel und Schnee
Heute Morgen bekam Clio wieder seine Sommerreifen drauf - so wie viele andere Renault-Fahrer bei meinem Autohaus auch. Als wir zurück fuhren, flöckelte es passend zur neuen Sommerbereifung leicht, aber die Temperaturen lagen immerhin über dem Gefrierpunkt. Allmählich kann keiner mehr diesen überlangen Winter haben, unabhängig von der Bereifung des Autos. Wärmer werden soll es ja immerhin ab Montag - wahrscheinlich tagsüber 4°C und nachts auch, haha!
Während Clio im Hof darauf wartete, in die Werkstatt gefahren zu werden, damit von Winter- auf Sommerbereifung gewechselt wird, liebäugelte er mit einigen seiner jüngeren Brüder, die dort auch angeboten werden und ja gerade mal zu Beginn des Jahres auf den Markt gekommen sind. Ein wenig Sprit hat der Kleine auch noch nach dem Reifenwechsel bekommen, denn abgesehen von meinem täglichen Arbeitsweg habe ich am Dienstag ein Vorstellungsgespräch in Rüttenscheid und am Freitag muss ich zur Arbeitsagentur - nicht lustig, aber leider nicht zu ändern. Bewerbungen gehen natürlich weiterhin eifrig raus.
Während Clio im Hof darauf wartete, in die Werkstatt gefahren zu werden, damit von Winter- auf Sommerbereifung gewechselt wird, liebäugelte er mit einigen seiner jüngeren Brüder, die dort auch angeboten werden und ja gerade mal zu Beginn des Jahres auf den Markt gekommen sind. Ein wenig Sprit hat der Kleine auch noch nach dem Reifenwechsel bekommen, denn abgesehen von meinem täglichen Arbeitsweg habe ich am Dienstag ein Vorstellungsgespräch in Rüttenscheid und am Freitag muss ich zur Arbeitsagentur - nicht lustig, aber leider nicht zu ändern. Bewerbungen gehen natürlich weiterhin eifrig raus.
Dienstag, 29. Mai 2012
Blödel-Tag nach Pfingsten
Heute Morgen hat es doch glattweg einmal relativ leise gedonnert, als ich nach dem Frühstück auf'm Balkon saß, meinen Kaffee trank und ne Fluppe rauchte. Obwohl nix Weiteres folgte, machte Sammy direkt nen Aufstand, so als wenn ein heftiges Gewitter über uns toben würde, aber so ist die Kleine nun mal :o).
An der Tanke war wieder der komplette Gartenbaubetrieb aus Dellwig versammelt, was mich auch nicht gerade erfreute bzw. Clio auch nicht. Soviel Rumgeprolle und über die eigene Doofheit lachen können erlebt frau auch selten. Sowas turnt mich total ab. In Herne hat ein Mercedes dann auch mal eben zwei Schwachmaten ähnlicher Coleur aussteigen lassen - natürlich musste der Mercedes die rechte Spur blockieren, denn wenn man schon kein Hirn hat, kann man es den Bollos ja nicht zumuten, auch nur drei Schritte mehr zu laufen als nötig - dafür kann man ja dann den ganzen Westring zusammenprollen *grummel*. Mal gucken, wann die ersten Schwachmaten einen eigenen Stellplatz für ihr Kfz in der Wohnung haben wollen, damit sie direkt vom Bett aus starten können. Bollo über mir hat gestern Abend auch wieder randaliert, was auch meine Stoffis ziemlich genervt hat. Es gibt Leute, die wohl keiner wahrnimmt, deshalb müssen sie rumprollen und laut sein, damit überhaupt noch einer weiß, dass sie existieren.
Auch auf der A42 beglückten uns die Schwachmaten: Agilas, die auf der linken Spur stauten, ein Passat ähnlicher Couleur...Clio ist vor Begeisterung beinahe aus der Karosserie gefahren. Eva hatte mit ihrem MX5 auch schon ähnliche Erlebnisse auf'm Weg zur Arbeit bzw. hätte bald unfreiwillig ein Auto in der Tür gehabt. Manche verlernen wohl nach verlängerten Wochenenden alles. Ein kleiner Citroen machte am Einmündungsbereich Levinstraße/Rauchstraße/Heinz-Bäcker-Straße einen desorientierten Aufriss, da er wieder nicht wusste, wo er hin sollte - hm, er hätte ja an der Gaststätte Zeche Levin geradeaus vorbei fahren können, da wäre er dann nach 150 m im Kanal gelandet, haha.
An der Tanke war wieder der komplette Gartenbaubetrieb aus Dellwig versammelt, was mich auch nicht gerade erfreute bzw. Clio auch nicht. Soviel Rumgeprolle und über die eigene Doofheit lachen können erlebt frau auch selten. Sowas turnt mich total ab. In Herne hat ein Mercedes dann auch mal eben zwei Schwachmaten ähnlicher Coleur aussteigen lassen - natürlich musste der Mercedes die rechte Spur blockieren, denn wenn man schon kein Hirn hat, kann man es den Bollos ja nicht zumuten, auch nur drei Schritte mehr zu laufen als nötig - dafür kann man ja dann den ganzen Westring zusammenprollen *grummel*. Mal gucken, wann die ersten Schwachmaten einen eigenen Stellplatz für ihr Kfz in der Wohnung haben wollen, damit sie direkt vom Bett aus starten können. Bollo über mir hat gestern Abend auch wieder randaliert, was auch meine Stoffis ziemlich genervt hat. Es gibt Leute, die wohl keiner wahrnimmt, deshalb müssen sie rumprollen und laut sein, damit überhaupt noch einer weiß, dass sie existieren.
Auch auf der A42 beglückten uns die Schwachmaten: Agilas, die auf der linken Spur stauten, ein Passat ähnlicher Couleur...Clio ist vor Begeisterung beinahe aus der Karosserie gefahren. Eva hatte mit ihrem MX5 auch schon ähnliche Erlebnisse auf'm Weg zur Arbeit bzw. hätte bald unfreiwillig ein Auto in der Tür gehabt. Manche verlernen wohl nach verlängerten Wochenenden alles. Ein kleiner Citroen machte am Einmündungsbereich Levinstraße/Rauchstraße/Heinz-Bäcker-Straße einen desorientierten Aufriss, da er wieder nicht wusste, wo er hin sollte - hm, er hätte ja an der Gaststätte Zeche Levin geradeaus vorbei fahren können, da wäre er dann nach 150 m im Kanal gelandet, haha.
Freitag, 4. Mai 2012
Ein freier Freitag
Heute habe ich ja einen Tag Urlaub, um meine morgige Fete vorzubereiten. Nach dem Frühstück habe ich eine 60°C-Maschine angestellt und alle Böden in meiner Hütte gewischt, was doch 1,5 Std. in Anspruch nahm, denn im Gegensatz zu manchen Menschen kenne ich keine runden Ecken :o). Da die Sonne so schön schien bzw. immer noch scheint, konnte ich meine Wäsche auf dem Balkon trocknen lassen. Für den späten Nachmittag bzw. Abend sind allerdings Schauer und Gewitter angekündigt - die Zunahme der Bewölkung spricht auch dafür.
Nach dem Duschen wollte ich gerade zum Einkaufen fahren, als mich Sammy aus ihrem Fußpflege-Studio heraus anrief. Sie bat mich, vorher noch Rudolf-Dieter und Clio abzuholen, denn in ihrer Praxis befand sich zu dem Zeitpunkt wohl ein beklopptes Kind mit seiner noch bekloppteren Mutter, das Angst vor den beiden kleinen Stofftieren hatte - das Kind fürchtete sich vor Rudolf-Dieter, weil er lächelt und Füße wie ein Frosch hat und vor Clios geringeltem Schwanz. Sammys Kommentar dazu: "Na, hoffentlich gibt sich die Angst vor Schwänzen, wenn Ihre Tochter in die Pubertät kommt und ihren ersten Freund hat." Wo Sammy Recht hat, hat sie Recht :o) - die Mutter fand das allerdings nicht so lustig. Ich bin dann jedenfalls zur Levinstraße gegondelt und habe die beiden kleinen Plüschis abgeholt, um dann gemeinsam mit ihnen nach Edeka an der Aktienstraße zu fahren.
Die beiden Plüschis fühlten sich in der Obst- und Gemüseabteilung sehr wohl, aber ich brauchte dort ja nur ne Gurke, den Rest gab's woanders im Laden. Während ich wie eine Tiefseegarnele durch die Tiefen des Supermarkts streifte, die beiden kleinen Stoffis im Gepäck, ertönte plötzlich eine wohlbekannte Stimme, die sprach: "Weißt du eigentlich, was der Papa fürn Kohldampf hat?!" Ich fühlte mich an jenen Donnerstagabend Ende März zurückversetzt, als ich bei Aldi an der Donnerstraße einkaufen war *nerv*. Ich war froh, als ich bezahlt hatte und mit Clio zur nebenan gelegenen Shell-Tanke fahren konnte, doch kaum, dass ich die Zapfpistole in den Einfüllstutzen gesteckt hatte, kam der schwarze Touran und die wohlbekannte Stimme dröhnte wenig später: "Weißt du eigentlich, wie teuer der Sprit ist?!" (Ja, 1,689 EUR für einen Liter Super...) Clio hatte offenbar auch ein Dèjà-vu, denn er schlug die Außenspiegel über dem Dach zusammen und fragte mich leise, wo die Irren denn jetzt her kommen. Ich war froh, als wir von dannen fahren konnten, genau wie Clio. Die beiden Stoffis hingegen haben sich in ihrem Kindersitz beömelt.
Neben der irren Familie mit Mr. "Weißt du eigentlich, was der Papa fürn Kohldampf hat?" liefen auch sonst einige verstrahlte Menschen bei Edeka rum - auf'm Parkplatz wollten manche wohl mal nen Clio oder ein anderes Auto von unten sehen, im Laden hatten einige Rentner wie gewohnt keine Zeit und mähten einen fast um...das soll jetzt nix gegen Rentner pauschal sein, aber es gibt einige Exemplare, die nie Zeit haben bzw. ja so im Stress sind - klar, wenn der Kaffee bei Tchibo oder Eduscho kalt wird.
Als ich wieder in den Hof einbog, um Clio an gewohnter Stelle abzustellen, stand Sammy im Garten unterm Kirschbaum mit der Begründung, dass sie gucken wollte, ob alles in Ordnung ist. Ich konnte sie dahingehend beruhigen bzw. sie konnte sich ja auch selbst davon überzeugen, dass es Rudolf-Dieter, Clio und Clio gut ging :o).
Nach dem Duschen wollte ich gerade zum Einkaufen fahren, als mich Sammy aus ihrem Fußpflege-Studio heraus anrief. Sie bat mich, vorher noch Rudolf-Dieter und Clio abzuholen, denn in ihrer Praxis befand sich zu dem Zeitpunkt wohl ein beklopptes Kind mit seiner noch bekloppteren Mutter, das Angst vor den beiden kleinen Stofftieren hatte - das Kind fürchtete sich vor Rudolf-Dieter, weil er lächelt und Füße wie ein Frosch hat und vor Clios geringeltem Schwanz. Sammys Kommentar dazu: "Na, hoffentlich gibt sich die Angst vor Schwänzen, wenn Ihre Tochter in die Pubertät kommt und ihren ersten Freund hat." Wo Sammy Recht hat, hat sie Recht :o) - die Mutter fand das allerdings nicht so lustig. Ich bin dann jedenfalls zur Levinstraße gegondelt und habe die beiden kleinen Plüschis abgeholt, um dann gemeinsam mit ihnen nach Edeka an der Aktienstraße zu fahren.
Die beiden Plüschis fühlten sich in der Obst- und Gemüseabteilung sehr wohl, aber ich brauchte dort ja nur ne Gurke, den Rest gab's woanders im Laden. Während ich wie eine Tiefseegarnele durch die Tiefen des Supermarkts streifte, die beiden kleinen Stoffis im Gepäck, ertönte plötzlich eine wohlbekannte Stimme, die sprach: "Weißt du eigentlich, was der Papa fürn Kohldampf hat?!" Ich fühlte mich an jenen Donnerstagabend Ende März zurückversetzt, als ich bei Aldi an der Donnerstraße einkaufen war *nerv*. Ich war froh, als ich bezahlt hatte und mit Clio zur nebenan gelegenen Shell-Tanke fahren konnte, doch kaum, dass ich die Zapfpistole in den Einfüllstutzen gesteckt hatte, kam der schwarze Touran und die wohlbekannte Stimme dröhnte wenig später: "Weißt du eigentlich, wie teuer der Sprit ist?!" (Ja, 1,689 EUR für einen Liter Super...) Clio hatte offenbar auch ein Dèjà-vu, denn er schlug die Außenspiegel über dem Dach zusammen und fragte mich leise, wo die Irren denn jetzt her kommen. Ich war froh, als wir von dannen fahren konnten, genau wie Clio. Die beiden Stoffis hingegen haben sich in ihrem Kindersitz beömelt.
Neben der irren Familie mit Mr. "Weißt du eigentlich, was der Papa fürn Kohldampf hat?" liefen auch sonst einige verstrahlte Menschen bei Edeka rum - auf'm Parkplatz wollten manche wohl mal nen Clio oder ein anderes Auto von unten sehen, im Laden hatten einige Rentner wie gewohnt keine Zeit und mähten einen fast um...das soll jetzt nix gegen Rentner pauschal sein, aber es gibt einige Exemplare, die nie Zeit haben bzw. ja so im Stress sind - klar, wenn der Kaffee bei Tchibo oder Eduscho kalt wird.
Als ich wieder in den Hof einbog, um Clio an gewohnter Stelle abzustellen, stand Sammy im Garten unterm Kirschbaum mit der Begründung, dass sie gucken wollte, ob alles in Ordnung ist. Ich konnte sie dahingehend beruhigen bzw. sie konnte sich ja auch selbst davon überzeugen, dass es Rudolf-Dieter, Clio und Clio gut ging :o).
Samstag, 7. April 2012
Ein Einkaufsbummel mit Clio
Heute Vormittag startete ich nach einem kurzen Plausch mit meinen beiden Nachbarinnen im Hausflur zu einem kleinen Einkaufsbummel mit Clio, in den sich auch wieder Rudolf-Dieter reingeschmuggelt hatte, was mir aber erst auf dem Hellweg-Parkplatz an der Aktienstraße auffiel, als Sammy nöhlend bei mir auf dem Handy anrief, weil sie ihren Sohn vermisste. Tja, der Kleine saß freundlich winkend auf der Rückbank, sodass ich ihn mit nach Hellweg genommen habe, denn ich wollte noch zwei Pflanzen für meinen Balkon haben. Ich habe einen Topf mit Margeriten und einen mit Dahlien erworben. Der kleine Rudolf-Dieter war mit meiner Auswahl sehr zufrieden. Ein netter Mann von etwa Mitte 50 grinste an der Kasse und bedankte sich freundlich, dass ich ihm Blumen schenken wollte *schmunzel* - nein, die Blumen waren doch für mich bzw. meinen Balkon :o). Je oller, je doller, mehr fällt mir dazu auch nicht ein.
Zu Transportzwecken habe ich die beiden Blumen in Clios Kofferraum verfrachtet. Er freute sich darüber, setzte aber direkt hinzu, dass er nur auf die Signale von Ampeln, aber nicht von Blumenampeln reagiert, hahaha. Das war mir schon klar. Clio war jedenfalls freundlich zu dem Grünzeug in seinem Kofferraum.
Nach dem Einkaufen habe ich Clio mit Sprit befüllt, Sargnägel gekauft und zwei Briefe abgeschickt, dann bin ich noch in eine Apotheke geflitzt und zum guten Schluss wieder zurück in den Hof, wo ich Clio freundlich an seinem angestammten Platz abgestellt habe.
Mittlerweile hat der Kronenkranich, den ich seit Jahr und Tag kenne, auch eine Partnerin gefunden, denn heute flogen die beiden großen Vögel einträchtig im Doppelpack Richtung Donnerberg, wo ja auch genug Brachflächen zum Brüten vorhanden sind, denn der Donnerberg, der sich von Bedingrade über Gerschede bis runter nach Dellwig erstreckt, ist nur ganz am Anfang mit einzelnen Häusern besiedelt und unten in Dellwig auf dem letzten Stück, das schließlich in Höhe des Bahnhofs in die Dellwiger Straße mündet.
Sammy war jedenfalls froh, als ich neben den beiden Blumen auch Rudolf-Dieter mitbrachte, den sie natürlich wie immer für seinen heimlichen Ausflug mit mir bzw. Clio getadelt hat. Der Kleine nahm's jedoch locker :o)).
Zu Transportzwecken habe ich die beiden Blumen in Clios Kofferraum verfrachtet. Er freute sich darüber, setzte aber direkt hinzu, dass er nur auf die Signale von Ampeln, aber nicht von Blumenampeln reagiert, hahaha. Das war mir schon klar. Clio war jedenfalls freundlich zu dem Grünzeug in seinem Kofferraum.
Nach dem Einkaufen habe ich Clio mit Sprit befüllt, Sargnägel gekauft und zwei Briefe abgeschickt, dann bin ich noch in eine Apotheke geflitzt und zum guten Schluss wieder zurück in den Hof, wo ich Clio freundlich an seinem angestammten Platz abgestellt habe.
Mittlerweile hat der Kronenkranich, den ich seit Jahr und Tag kenne, auch eine Partnerin gefunden, denn heute flogen die beiden großen Vögel einträchtig im Doppelpack Richtung Donnerberg, wo ja auch genug Brachflächen zum Brüten vorhanden sind, denn der Donnerberg, der sich von Bedingrade über Gerschede bis runter nach Dellwig erstreckt, ist nur ganz am Anfang mit einzelnen Häusern besiedelt und unten in Dellwig auf dem letzten Stück, das schließlich in Höhe des Bahnhofs in die Dellwiger Straße mündet.
Sammy war jedenfalls froh, als ich neben den beiden Blumen auch Rudolf-Dieter mitbrachte, den sie natürlich wie immer für seinen heimlichen Ausflug mit mir bzw. Clio getadelt hat. Der Kleine nahm's jedoch locker :o)).
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Dienstag, 6. Dezember 2011
Ein ereignisreicher Tag gestern
Gestern ist es mir endlich gelungen, Thorsten als meinen letzten Referenzgeber zu erreichen. Er hat sich freundlicherweise auch dazu bereit erklärt - ich würde ihm auch gerne helfen, aber in seiner Situation kann ich ihn leider nicht unterstützen, denn seine Abteilung soll wohl nach London ausgelagert werden, also alles mehr ent- als begeisternd *kotz*. Wenn schon Unternehmensberatungen ihre Finger mit im Spiel haben, kann da nicht viel Gutes bei rauskommen, echt. Die zahlen zwar schon Berufsanfängern fürstliche Gehälter annähernd im sechsstelligen Bereich, aber ich wollte da nicht für 1 Mio. Euro Jahresgehalt anfangen - ganz so egal, wo meine Kohle her kommt, ist es mir nämlich nicht. Wenn ich auf nem Verschiebebahnhof tätig werden und Menschen wie tote Gegenstände behandeln wollte, die man nach Lust und Laune kündigen, outsourcen oder was auch immer kann, würde ich entweder beim Großmarkt oder bei der Bahn anfragen, ob die ne passende Stelle für mich haben.
Das Gespräch auf der Arbeitsagentur Essen war auch sehr angenehm und produktiv. Wir haben drei passende Stellenangebote für mich gefunden, auf die ich mich auch heute bewerben werde - allerdings steht noch eine eilige Bewerbung einer Kundin auf dem Tapet. Eine Absage habe ich gestern auch im Briefkasten gehabt, aber bei dem Stil, den diese vermeintliche Personalreferentin an den Tag gelegt hat, ist auch das nicht weiter schade. Nicht überall, wo Personalreferentin drauf steht, ist auch Personalreferentin drin.
Als ich nach dem Gespräch meinen Clio bei Aral an der Berliner Straße in Frohnhausen betankte, konnte ich als Plüschtier-Fan nicht umhin, noch ein rosafarbenes Glücksbärchen zu adoptieren, das ich passenderweise Rosa genannt habe. Die kleine Rosa fühlt sich sehr wohl bei ihren neuen Freunden und hilft, Christoph den Lemming vom Suizid abzuhalten, hihi.
Das Wetter ist derzeit verrückt - es ist recht frisch geworden, was zum Dezember auch eher passt als die frühlingshaften Temperaturen der letzten Wochen und ich sah gestern eine Reihe von Blitzen - einen morgens im Osten, als ich gerade aufgestanden war und mehrere abends aus südöstlicher Richtung. Donner folgten jedoch nicht, also waren die Blitze mehr als 15 km entfernt. Gestern schauerte es häufiger, aber die Sonne war ebenso häufig vertreten.
Das Gespräch auf der Arbeitsagentur Essen war auch sehr angenehm und produktiv. Wir haben drei passende Stellenangebote für mich gefunden, auf die ich mich auch heute bewerben werde - allerdings steht noch eine eilige Bewerbung einer Kundin auf dem Tapet. Eine Absage habe ich gestern auch im Briefkasten gehabt, aber bei dem Stil, den diese vermeintliche Personalreferentin an den Tag gelegt hat, ist auch das nicht weiter schade. Nicht überall, wo Personalreferentin drauf steht, ist auch Personalreferentin drin.
Als ich nach dem Gespräch meinen Clio bei Aral an der Berliner Straße in Frohnhausen betankte, konnte ich als Plüschtier-Fan nicht umhin, noch ein rosafarbenes Glücksbärchen zu adoptieren, das ich passenderweise Rosa genannt habe. Die kleine Rosa fühlt sich sehr wohl bei ihren neuen Freunden und hilft, Christoph den Lemming vom Suizid abzuhalten, hihi.
Das Wetter ist derzeit verrückt - es ist recht frisch geworden, was zum Dezember auch eher passt als die frühlingshaften Temperaturen der letzten Wochen und ich sah gestern eine Reihe von Blitzen - einen morgens im Osten, als ich gerade aufgestanden war und mehrere abends aus südöstlicher Richtung. Donner folgten jedoch nicht, also waren die Blitze mehr als 15 km entfernt. Gestern schauerte es häufiger, aber die Sonne war ebenso häufig vertreten.
Dienstag, 22. November 2011
Ein neues Herzchen am Clio
Ich hatte es zunächst gar nicht bemerkt, aber als ich gestern Abend in Düsseldorf tankte, machte mich ein hinter mir stehender UPS-Fahrer darauf aufmerksam, dass da noch ein zweites Herz über der linken Rückleuchte dazu gekommen ist. Ooops...:o)! Da ist der Herzchenmaler wohl wieder am Wochenende in Erscheinung getreten, hat sich aber leider immer noch nicht namentlich zu erkennen gegeben :o(. Also, so nett Herzchen am Clio ja sind: allmählich ist es mal an der Zeit, sich zu outen, lieber Herzchenmaler! Von stummer bis heimlicher Anbetung hat keiner was.
Clio war gestern Abend ohnehin gut drauf: Ein 3er BMW - für den er sich ja auch öfter hält - machte ihm freundlich im Kreuz Breitscheid Platz, als wir da von hinten mit 150 Sachen angerauscht kamen und immer noch über 200 m entfernt waren, dabei hätten wir gegen einen niegelnagelneuen 3er gar keine Chance (gegen die älteren natürlich auch nicht). Der 3er weinte auch, als wir an ihm vorbei segelten, aber Clio tröstete ihn und warf ihm noch ein besticktes Taschentuch nach hinten, damit sich der BMW schneuzen und seine Tränen abtupfen konnte. Mein Clio ist eben wie seine Fahrerin: stets hilfsbereit und freundlich :o).
Dann kriegten mein Auto und ich auf der Hatzper Straße nen Kotzreiz, weil sie mal wieder "Something in the Water" im Radio spielten *urgh*. Ich kann dieses Kinderliedchen echt nicht mehr hören - und es wird auch nicht besser dadurch, wenn man es dauernd hört. Netter Versuch, aber leider vergebens.
Dafür spielen die Twingos neuerdings "Ich bin ein Kleinwagen und total bescheuert" - dass ein Twingo auf der Autobahn locker 150 schafft, weiß ich aus eigener Erfahrung und dass er nicht viel Platzbedarf hat aufgrund seiner geringen Länge, auch, aber manche halten Abstand zu ihrem Vordermann, als wenn sie nen riesigen BMW, Audi oder Ford hätten und keinen Kleinwagen mit ner Länge von 3,43 m (altes Modell) bzw. 3,60 m (neue Baureihe). Auch in der Stadt kommen manche nicht über 40 hinaus - als ich noch Twingo fuhr, hätte es so nen Schwachsinn jedenfalls nicht gegeben! :o) Eine andere neue Mode bei Twingos - insbesondere bei dunkel lackierten - ist es, in völliger Dunkelheit ohne Licht rumzufahren, weil man die dann auch total gut sieht und sie sich mit ihrer schwarzen oder dunkelblauen Farbe natürlich besonders gut gegen den Abendhimmel abheben :o/. Sorry, aber selbst dieses kleine niedliche Auto ist serienmäßig mit Scheinwerfern und einem entsprechenden Schalter ausgestattet, manche Twingo-Fahrer aber offenbar nicht mit Hirn. Mir käme es auch total komisch vor, wenn's draußen dunkel ist und in meinem Clio ebenso, weil das Armaturenbrett bzw. die Instrumente ja nur bernsteinfarben leuchten, wenn das Abblendlicht eingeschaltet ist, aber manche Twingo-Fahrer sind da wohl schmerzfrei.
Clio war gestern Abend ohnehin gut drauf: Ein 3er BMW - für den er sich ja auch öfter hält - machte ihm freundlich im Kreuz Breitscheid Platz, als wir da von hinten mit 150 Sachen angerauscht kamen und immer noch über 200 m entfernt waren, dabei hätten wir gegen einen niegelnagelneuen 3er gar keine Chance (gegen die älteren natürlich auch nicht). Der 3er weinte auch, als wir an ihm vorbei segelten, aber Clio tröstete ihn und warf ihm noch ein besticktes Taschentuch nach hinten, damit sich der BMW schneuzen und seine Tränen abtupfen konnte. Mein Clio ist eben wie seine Fahrerin: stets hilfsbereit und freundlich :o).
Dann kriegten mein Auto und ich auf der Hatzper Straße nen Kotzreiz, weil sie mal wieder "Something in the Water" im Radio spielten *urgh*. Ich kann dieses Kinderliedchen echt nicht mehr hören - und es wird auch nicht besser dadurch, wenn man es dauernd hört. Netter Versuch, aber leider vergebens.
Dafür spielen die Twingos neuerdings "Ich bin ein Kleinwagen und total bescheuert" - dass ein Twingo auf der Autobahn locker 150 schafft, weiß ich aus eigener Erfahrung und dass er nicht viel Platzbedarf hat aufgrund seiner geringen Länge, auch, aber manche halten Abstand zu ihrem Vordermann, als wenn sie nen riesigen BMW, Audi oder Ford hätten und keinen Kleinwagen mit ner Länge von 3,43 m (altes Modell) bzw. 3,60 m (neue Baureihe). Auch in der Stadt kommen manche nicht über 40 hinaus - als ich noch Twingo fuhr, hätte es so nen Schwachsinn jedenfalls nicht gegeben! :o) Eine andere neue Mode bei Twingos - insbesondere bei dunkel lackierten - ist es, in völliger Dunkelheit ohne Licht rumzufahren, weil man die dann auch total gut sieht und sie sich mit ihrer schwarzen oder dunkelblauen Farbe natürlich besonders gut gegen den Abendhimmel abheben :o/. Sorry, aber selbst dieses kleine niedliche Auto ist serienmäßig mit Scheinwerfern und einem entsprechenden Schalter ausgestattet, manche Twingo-Fahrer aber offenbar nicht mit Hirn. Mir käme es auch total komisch vor, wenn's draußen dunkel ist und in meinem Clio ebenso, weil das Armaturenbrett bzw. die Instrumente ja nur bernsteinfarben leuchten, wenn das Abblendlicht eingeschaltet ist, aber manche Twingo-Fahrer sind da wohl schmerzfrei.
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Montag, 21. November 2011
Songs zum Tanken
Man soll während des Tankens zwar alle möglichen Gerätschaften im Auto ausschalten (Radio, Zündung, Heizung etc.), aber dennoch gibt's natürlich schwermetallische Songs, die passen, wenn man zum Tanken fährt bzw. auf die Tankstelle fährt :o).
- Metallica - Fuel! Als humorbegabter Mensch kann man dann den Tankwart ansingen bzw. ansingen lassen "Give me fuel, give me fire, give me which that I desire..." :o)) Es ist zwar noch ne Seltenheit, aber mittlerweile gehen manche Tankstellen im Rheinland und Ruhrgebiet wieder dazu über, Tankwarte zu beschäftigen, die die Autos ihrer Kunden betanken.
- Rammstein - Benzin! Wenn einem die Spritpreise mal wieder utopisch hoch erscheinen, kann man ja den Song aus den Boxen dröhnen lassen - "Gib mir Benzin, ich brauch Benzin...". Vielleicht bekommt man nach 30-minütiger Rammstein-Dauerbeschallung 10 bis 20 % Preisnachlass auf eine Tankfüllung - Hauptsache, man verschwindet wieder mit seiner scheppernden Jukebox, hihi.
- AC/DC: Highway to Hell! Das bietet sich natürlich an, wenn der Wagen frisches Benzin im Tank hat und fröhlich von dannen gondeln kann :o).
Wenn ich nachher in meinem Clio sitze...
...werde ich ihn zunächst mal betanken, da er mal wieder ein wenig Sprit benötigt, damit er mich auch weiterhin brav von A nach B bringt. Wenn ich dann getankt habe - voraussichtlich am Freiligrathplatz in Düsseldorf - werde ich mich in meinen Clio setzen und lauthals singen "Clio, zeig mir die Sonne, zeig mir die Sterne und zeig mir den Mond...!" *träller* Das bietet sich vor allem dann an, wenn im Radio wieder die nervenzerrenden Klassiker "Bye-bye Hollywood Hills", "I don't dance" oder "Something in the Water" laufen...ich glaube, Clio freut sich dann mehr über den Gesang seiner Fahrerin als über dieses Kindergedudel. Manchmal lohnt es sich wirklich mehr, doch ne CD in den Player zu schieben - Clio freut sich dann auch, wenn schwermetallische Klänge aus seinen Boxen dröhnen *schepper*.
Da es ja schon langsam dunkel wird, wenn ich von Düsseldorf nach Essen zurück fahre und es morgens, wenn ich in Gerschede starte, auch noch dunkel ist, ist es im Moment für Clio schwer, mir die Sonne zu zeigen, wofür der Wagen aber natürlich nix kann. Die Sterne und den Mond kann er mir derzeit praktisch täglich zeigen, weil der Himmel klar und meist nahezu wolkenlos ist. Am 25. November ist übrigens Neumond. Da es morgens auch noch dunkel ist, konnte ich heute Morgen noch nicht feststellen, ob da wieder ein neues, mit dem Finger gemaltes Herzchen auf dem Lack meines fahrbaren Untersatzes hinterlassen wurde, denn die Heckscheibe war auch nicht befroren, sondern nur beschlagen :o).
Meine schwermetallische, teuflisch freundliche, fahrbare Jukebox
- (c) Alexandra Döll, Essen
Da es ja schon langsam dunkel wird, wenn ich von Düsseldorf nach Essen zurück fahre und es morgens, wenn ich in Gerschede starte, auch noch dunkel ist, ist es im Moment für Clio schwer, mir die Sonne zu zeigen, wofür der Wagen aber natürlich nix kann. Die Sterne und den Mond kann er mir derzeit praktisch täglich zeigen, weil der Himmel klar und meist nahezu wolkenlos ist. Am 25. November ist übrigens Neumond. Da es morgens auch noch dunkel ist, konnte ich heute Morgen noch nicht feststellen, ob da wieder ein neues, mit dem Finger gemaltes Herzchen auf dem Lack meines fahrbaren Untersatzes hinterlassen wurde, denn die Heckscheibe war auch nicht befroren, sondern nur beschlagen :o).
Meine schwermetallische, teuflisch freundliche, fahrbare Jukebox
- (c) Alexandra Döll, Essen
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