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Dienstag, 21. Juli 2015

Kuckuck! :o)

Da bin ich wieder - deshalb ein fröhliches Kuckuck! :o))

Bevor ich gestern Nachmittag mit Clio zu Uli fuhr, bekam ich noch einen weiteren Anruf von einer KiTa aus Frankfurt/Main mit Bezug auf meine Bewerbung. Dort werde ich am 4. August hospitieren. Juhu! :o)

Clio und ich haben nur eine knappe dreiviertel Stunde nach Düsseldorf-Golzheim gebraucht - am meisten Zeit beanspruchte der Weg von meinem Zuhause über die Aktienstraße bis hin zur A40 an der Anschlussstelle MH-Winkhausen sowie der Weg zwischen A40, Abfahrt Frohnhausen (alte Heimat!) und A52, Anschlussstelle Haarzopf. In Ratingen habe ich die Autobahn wieder verlassen und bin über die B8 nach Golzheim gefahren. Clio freute sich sehr, dass er einen Volvo von der linken Spur verscheuchen konnte und hängte sich ansonsten an zwei sehr schnelle Audis an, aber 200 fährt er trotz seiner etwas über 100 PS nicht :o), also wieder ein Grund für Clio, Audi zu haten.


                       Mein schneller Clio im Winter 2012/2013 - (c) Alexandra Döll, Essen

Einen Parkplatz fanden wir in der Sackgasse, die zum Park führt - dort habe ich Uli und ihren Wuffelwuff Herkules an den Müllcontainern getroffen. Ich habe ihr dann noch ein bisschen geholfen, ihren Balkon für vier Damen herzurichten, da ich ja recht früh da war.

Renate kam gegen halb vier mit ihrem roten Opel Agila, liebevoll Paul genannt, aber Verönchen kam leider nicht, da ihr Noch-Ehemann es nicht für nötig befindet, den Rasen auf der ehemals gemeinsam gemieteten Camping-Parzelle in Wesel zu mähen, sodass Verönchen sich da auch netterweise drum kümmern kann. Angeblich braucht sein Audi (jaja) einen Austauschmotor und der würde 11.000 EUR kosten, hahaha!! Noch mehr Verarschung geht echt nicht, wie auch wir fanden. Uli hat sich auch etwas gewundert, zumal Renate Preise zwischen 3.500 und 4.500 EUR für Audi-Motoren recherchiert hatte, aber egal. Manchen Herren ist echt keine Lüge zu billig, denn für 11.000 EUR gäbe es doch schon den einen oder anderen Kleinwagen als Neufahrzeug - Renault Twingo, Smart, Dacia...selbst einen neuen Clio hätte man zu dem Preis schon fast komplett bezahlt.

Wir machten es uns also auf dem Balkon in der Waschküchenluft über Golzheim gemütlich mit Sekt (ein Gläschen durften Renate und ich ja auch als Autofahrerinnen trinken), Kaffee, Pflaumenkuchen mit Vanilleeis. Herkules bettelte natürlich mit seinen treuen Hundeaugen (Kuckuck!), aber da sind wir konsequent geblieben :o).

Eine Wespe ist zwischendurch in Ulis Sektglas geflogen (Kuckuck!) und hat sich dort besoffen, denn eine Minute später torkelte sie wieder aus ihrem Sektbad raus und flog etwas unbeholfen von dannen *hicks*. Als die Anzahl der Wespen auf Ulis hübsch bepflanztem Balkon jedoch überhand nahm, sind wir doch lieber nach drinnen gegangen, denn die Wespen hatten es nicht nur auf Sekt, Kuchen und Vanilleeis abgesehen...:o).

Sammy war übrigens auch dabei und ließ sich sowohl von mir als auch von Uli und Renate verhätscheln :o). Nebenbei habe ich noch die Avon-Produkte, die letzten Monat geliefert wurden, an meine Mädels verteilt - Renate wollte die von Veronika bestellten und bezahlten Sachen mitnehmen und Verönchen bei nächster Gelegenheit übergeben.

Ich habe mich um kurz nach 18 Uhr auf den Rückweg nach Essen gemacht und war gegen 18.40 Uhr wieder zuhause. Zwischen Ratingen-Tiefenbroich und Essen-Kettwig war die Fahrbahn der A52 sogar ein wenig nass - das Wetter konnte sich nicht so recht entscheiden, was es wollte.


Donnerstag, 16. Juli 2015

Ein voller Terminkalender nächste Woche :o)

Montagnachmittag:
Treffen bei Uli in Düsseldorf zwecks Kosmetikübergabe AVON an sie, Renate und Verönchen :o)

Dienstagmittag:
Termin um 11.30 Uhr in der Rheumatologie in Werden, vorher noch Überweisung und ein Rezept beim Hausarzt holen.

Mittwochnachmittag:
Von 14 - 16 Uhr EDV-Kurs in Huttrop, wo ich als Honorardozentin tätig sein werde.

Donnerstag:
Bis dato noch nix.

Freitag:
8.40 Uhr Termin in der Zahnklinik in Huttrop wegen Vorgespräch.

So hat frau immer was zu tun...:o).



Mittwoch, 24. Juni 2015

Am Katastrophenbuch aus Borbeck weitergeschrieben :o))

Die ersten Katastrophen im o. g. Buch sind bereits passiert: Zunächst gibt es ein belustigendes Eifersuchtsdrama zwischen meinen Pferdchen in der Buslinie 185 Richtung Borbeck Bhf. - sehr zur Freude und zum Amüsement meiner Mädels Uli, Renate und Veronika :o) - dann hoppeln wir mit dem Bus von der Haltestelle Bergheimer Steig aus weiter durch Gerschede, denn die Federung ist doch ziemlich schwammig. Leider spotzt der Motor des Busses bereits, als wir an der Haltestelle Möllhoven auf der Bergheimer Straße anhalten, genau wie an der nachfolgenden Haltestelle Stensbeckhof, die in der Wintergeschichte meines Buchs "Vier Jahreszeiten" eine Rolle spielt. An der Haltestelle Rabenhorst ist dann endgültig Schluss für den Bus, sodass wir aussteigen und einen gut 300 Meter langen Fußweg zum Kirmesgelände auf einem Abschnitt der Schlossstraße, an der Zufahrt zum Schloss Borbeck sowie im Schlosspark selbst zurücklegen müssen. Ursprünglich wollten wir ja bis zur Fürstäbtissinstraße fahren, weil noch näher an der Kirmes gelegen, aber da der Bus ja technische Probleme hat, ist dies ja nicht möglich.


                                                Schloss Borbeck - (c) RVR, Ziese

Mittlerweile sind wir so gut wie auf der Kirmes angekommen und verschaffen uns von der Realschule am Schloss Borbeck aus einen Überblick über Fressbuden und Fahrgeschäfte entlang der Schlossstraße zwischen Realschule und Fürstenbergstraße :o). Weitere Katastrophen werden dann auf der Kirmes folgen *grins*.

                                       Wilde Maus - (c) CJG, coaster-junkies.de

P. S. Die Wilde Maus gibt's auf dem Sommerfest rund um den Schlosspark leider nicht!

Donnerstag, 11. Juni 2015

Passende Lektüre für heiße Tage :o)

Mittlerweile ist es ja draußen zunehmend warm und vor allem sonnig. Passend dazu habe ich an meinem aktuellen E-Book "Ein heißer Sommertag mit meinen Pferdchen" weitergeschrieben, wobei der hauptsächlich im Freibad Dellwig bzw. am Rhein-Herne-Kanal verbracht wird :o). Vorher machen Veronika, Renate und ich in der Geschichte aber noch den Revierpark Vonderort bzw. die dazu gehörige Minigolfanlage unsicher, hihi.

                            Sommersonne in den Bäumen - (c) Alexandra Döll, Essen

Weide durfte ja gestern Abend gegen die USA mal wieder nicht ins Tor, obwohl er die Nr. 2 im Tor der deutschen Nationalmannschaft ist - warum, weiß wohl nur unsere Bundesföhnfrisur :o/ - aber in meinem aktuellen E-Book spielt er definitiv in einer größeren Nebenrolle mit :o). Im Tor steht er in der Geschichte allerdings nicht, dafür spielt er mit seinem größten plüschigen Fan, Thorsten das tapernde Nashorn :o).

Mein aktuelles E-Book ist natürlich nicht das Einzige, das als Lektüre für heiße Tage und für die bevorstehenden Sommerferien geeignet ist :o). An Empfehlungen hätte ich sonst noch:

  • Ein Sommerabend bei Vollmond in Borbeck
  • Liebe, Tod und Teufel
  • Ladies' Night in Dellwig
  • Heckenschützen in Schonnebeck - Heckenverehrer in Gerschede
  • Mein Leben als Pädagogin und Zuhälterin in Borbeck
  • Essen - vom Winde verweht.
Alle E-Books, ausgenommen das gedruckte Buch "Liebe, Tod und Teufel", kosten 99 Cent, "Liebe, Tod und Teufel" entsprechend 8,50 EUR.

                                                        Buchcover - Quelle: Amazon

Montag, 8. Juni 2015

DAS dürfte bei Avon eigentlich nicht passieren :o)

Avon bietet ja gerade für den Sommer auch wasserfestes Make-up an, damit die Damen auch weiterhin verboten gut aussehen, wenn sie aus dem Pool steigen :o), also Make-up, Puder, Kajal, Lidschatten usw. Es ist ja auch irgendwie verständlich, denn ich glaube kaum, dass ich oder meine Mädels nach einer Abkühlung im Schwimmbad, Baggersee oder im Rhein-Herne-Kanal so aussehen wollten wie der große Fisch in dem Cartoon :o))).


                                                    (c) Ralph Ruthe

Das Make-up war dann offenbar leider nicht besonders wasserfest :o) - bei den Sachen, die meine Mädels und ich uns bei Avon bestellen, wobei ich ja seit einigen Wochen nebenberuflich als Avon-Beraterin tätig bin, werden wir die Wasserfestigkeit natürlich auch antesten :o)).

Für die Herren gibt's natürlich auch immer einiges im Katalog, aber natürlich kein wasserfestes Make-up, hihi. Da stehen eher die Herrendüfte im Vordergrund, wobei: Verönchen hatte mich am Samstag gebeten, extra für sie mindestens eins der männlichen Models aus dem Katalog dazu zu bestellen :oD. Leider glaube ich aber, dass die Herren nicht im Lieferumfang enthalten sind *grins*.

Für die Kinder sind - lt. Auskunft des aktuellen Katalogs leider zum letzten Mal - Hello Kitty-Produkte in der Produktpalette von Avon vertreten. Allerdings habe ich festgestellt, dass Hello Kitty auch gerne von großen männlichen Kindern gekauft wird *lach*.

Sonntag, 7. Juni 2015

Die Fortsetzung vom letzten Blog-Eintrag...

Da Google ja neuerdings ein Eigenleben hat, was ja auch schon einige andere beklagt hatten (kein Verteilen von Plussen mehr möglich, kein Anzeigen mehr von Plussen, die für eigene Beiträge vergeben wurden, Schlucken von Beiträgen und ähnliche Fiesimatenten), folgt die Fortsetzung zum Blog-Eintrag "Je oller, je doller" jetzt in dem Beitrag - sofern Google das nicht wieder alles zu frech und demokratisch ist.

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Außer dem Foto von ES bekamen meine beiden Mädels auch ein Foto von Stinki zu sehen, denn mit Fotos der beiden genannten Herren habe ich ja mal eine fröhliche PowerPoint-Präsentation gestaltet, damit sich die Menschen zwei Gartenzwerge, die sich nicht grün sind, in ihren Garten stellen können - also Dauergewitter :o). Hm, Stinki würde mit seinen 53 Jahren zwar altersmäßig eher zu Renate und Verönchen passen als ES, aber er war den beiden schon ein zu alt :o)). Soviel also zum Thema "Je oller, je doller" :o)).

Ansonsten hatten wir gestern makabere Themen. Wir hatten z. B. Tipps parat, was man vermeiden sollte, wenn man von der Mülheimer Ruhrtalbrücke (an der höchsten Stelle immerhin 68 Meter hoch) springen will - früher, bevor die Gitter entlang der Brücke angebracht wurden, sind ja dauernd Selbstmörder von der Brücke in den sicheren Tod gesprungen, heute ist das eher selten geworden. An Tipps hatten wir:

  • Zur Beruhigung vor dem Sprung in die Tiefe vorher kein Spüli, egal ob Pril, Fairy Ultra oder was auch immer nehmen, denn wenn der Selbstmörder dann in der Ruhr landen sollte, würde er nur unnötige Blubberbläschen machen
  • Wasserfestes Make-up wäre ebenso ratsam wie eine gewisse Gleichgültigkeit gegenüber der eigenen Frisur, denn die sitzt bestimmt nicht mehr nach einem Sprung aus 68 m Höhe
  • Wenn jemand in Fahrtrichtung Düsseldorf von der Ruhrtalbrücke springen will: Im freien Fall sollte der Selbstmörder nach links blicken, denn dort hat er eine schöne Aussicht auf den Auberg.
Verönchen wird übrigens stocksauer, wenn sie mit Renate in Düsseldorf schwimmen geht und ein älterer Herr dabei ihre Haare nass macht, weil er beim Schwimmen zu heftig paddelt :o). Hm, ich dachte eigentlich, das wäre egal, wenn man sich ohnehin im Wasser aufhält, hihi, aber ab 60 wird frau in der Beziehung wohl doch ein bisschen wunderlich :o)). Na ja, ich habe ja noch fast 19 Jahre Zeit, bis ich meinen 60. Geburtstag feiere.

Zur Feier des Tages hat Renate uns noch zur nachträglichen Feier ihres 60. Geburtstags ins nahe gelegene Restaurant Nothoff auf dem Reuenberg/Ecke Grandstraße eingeladen :o) - dieses Lokal hatten wir ja schon an meinem 41. Geburtstag am 1. Mai gemeinsam mit Uli unsicher gemacht, hihi.

                Pizzeria Don Camillo, schräg gegenüber von Haus Nothoff - (c) yelp.de

Da der Abend schön sonnig und warm war, haben wir draußen gespiesen mit gutem Blick auf den Reuenberg in Fahrtrichtung Bedingrade, einen Teil der Grandstraße sowie einen Teil der Hugo-Knippen-Straße. Dort ging es munter mit der Alberei weiter. Renate hat sich zwar sehr über mein E-Book "Schnee in Bochold" gefreut, bedauerte es aber doch sehr, dass in meinen Büchern bzw. E-Books stets irgendwelche gruseligen "Viecher", in dem Fall Klaus der Killerschneemann, auftauchen :o). Da sie meine gruseligen Geschichten nie nach Anbruch der Dunkelheit liest, habe ich ihr mein im April 2010 erschienenes Buch "Düstere Schauergeschichten" gewidmet. Selbiges hat sie damals auch tatsächlich am helllichten Tag gelesen.

Zu Futtern gab es dreimal mit Schafskäse gefülltes Hacksteak (beim Griechen würde es Bifteki heißen) mit Pommes, Djuvecreis und Salat. Lecker! Allerdings waren die Portionen mal wieder so reichhaltig, dass wir alle unsere Teller nicht leer bekommen haben. Zum Abschluss gab es neben Cappucino bzw. Espresso noch einen Julischka für uns alle *hicks*.

Meine Mädels sind übrigens wieder gut in Düsseldorf eingetroffen - Renate hatte mir gestern Abend um 23.15 Uhr, als gerade "Ladies' Night" im WDR lief, eine SMS geschickt. Allerdings ist mir nicht bekannt, wie viele junge Männer unterwegs weggefrühstückt wurden :o)).

Je oller, je doller...:o)

So könnte man meine erste Avon-Party zusammenfassen, die ich gestern Nachmittag mit Renate und Verönchen in meiner Wohnung abgehalten habe :o). Die Damen haben natürlich eine Reihe von Produkten bei mir bestellt, u. a. Parfum, Lipgloss, Nagellack, eine Kette mit Ananas-Anhänger, aber ansonsten waren wir sehr albern. Ich mit meinen zarten 41 Jahren saß ja auch mit zwei über 60-jährigen Freundinnen zusammen - die Eine ist am 26. Mai 60 geworden und frustig, weil sie ihr Ticket 2000 nunmehr bei der Rheinbahn gegen ein Bärenticket (Seniorenticket im VRR) tauschen musste und die Andere ist bereits 63 und wird immer frecher, hihi. Und da soll noch einer sagen, ich mit meinen Anfang 40 hätte eine große Klappe *grins*.

                                Ich, damals noch Ende 30 - (c) Eva L., Recklinghausen

Verönchen referierte gestern Nachmittag über ihren Abdeckstift (allerdings nicht von Avon, sondern von Balea, der Hausmarke von dm) sowie über ihren Anti-Pickelstift von Garnier. Den habe ich vor zehn Jahren mit Anfang 30 auch mal benutzt, aber der hat meine Haut eher gereizt als gegen Pickel geholfen, was aber wohl kein Wunder ist, da Garnier Hautklar eigentlich für die Haut bis 25 gedacht ist und nicht so sehr für die Haut älterer Herrschaften jenseits der 30 geschaffen. Verönchen kommt aber wohl trotz ihrer 63 Jahre gut damit zurecht :o).

Hm...ich stehe ja mit meinen Anfang 40 eher auf etwas ältere Männer (maximal zehn, 15 Jahre älter - nen 70-jährigen wollte ich jetzt auch nicht unbedingt an meiner Seite haben), aber meine beiden Mädels fahren trotz ihrer Anfang 60 plötzlich auf jüngere Kerle ab! :o)) Als ich ihnen gestern ein Foto von ES zeigte (ist Anfang 30, sieht aber eher aus wie Anfang 20), waren sie ganz aus dem Häuschen und wollten den reizenden jungen Pariser direkt wegfrühstücken (da sind die beiden aber so ziemlich die Ersten, obwohl ES nun wirklich nicht schlecht aussieht - mein Typ wäre ES aber nicht). Jaaaaa, und dann hat Renate auf meinem Wohnzimmertisch auch noch das Foto von Roman Weidenfeller gefunden, das ja Thorsten das tapernde Nashorn als echter Fan von Weidääää dauernd mit sich herum trägt - hm, Weidääää wäre dann für Renate und Verönchen das nächste Objekt der Begierde, das sie anfallen wollen! :o) Okay, da würde ich mich sogar beteiligen, obwohl Weidäääää sechs Jahre jünger ist als ich *grins*.  Mein kleines Plüschnashorn wurde schon ganz eifersüchtig, sodass ich ihn trösten und beruhigen musste.

Was war das jetzt?! Google spinnt mal wieder und hat einen Beitrag zur Veröffentlichung freigegeben, den ich überhaupt nicht freigegeben hatte :o/. Egal, dann gibt's die Fortsetzung halt im nächsten Blog-Eintrag *grummel*. Google nimmt sich ja auch seit einigen Tagen die Arroganz heraus, gar nicht mehr anzuzeigen, wenn ein Beitrag von mir von anderen geplusst wurde. Eine demokratische Einrichtung, wirklich.


Donnerstag, 4. Juni 2015

Die Knutschkugel ist fast fertig

Zum Ende des E-Books wird's noch einmal richtig gruselig - die Knutschkugel aus Essen-Borbeck hat gemeinsam mit ihrem Freund und einer Kollegin Nachtdienst im Philippusstift und in dieser gewittrigen Märznacht steigert sich der Gruselfaktor vor dem Happy End noch einmal richtig. Ein heftiges Gewitter zieht auf und auch der Sensenmann persönlich tritt währenddessen auf den Plan, um eine düstere Stimmung zu verbreiten. Keine Sorge, ein Happy End gibt's aber trotz der unheimlichen Atmosphäre.

               Borbecker Dom und ein Teil vom Philippusstift - (c) Alexandra Döll, Essen
Den Rest der Knutschkugel werde ich dann morgen und am Sonntag fertig schreiben, denn Samstagnachmittag bekomme ich Besuch von Renate und Veronika - Stichwort: Avon-Party :o). Im Ruhrgebiet soll es ja am Samstag auch heftig knallen. Wenn dem so ist, wenn Renate und Veronika von Düsseldorf nach Dellwig-Ost reisen, fahre ich beiden mit meinem Clio entgegen, denn das Auto ist bei Gewitter nun einmal der sicherste Ort - Stichwort: Faradyischer Käfig.

                                Mein gewittererprobter Clio - (c) Alexandra Döll, Essen

Samstag, 2. Mai 2015

Ein lustiger Geburtstag :o))

Gestern habe ich meinen 41. Geburtstag gefeiert und dank meiner Mädels war es eine sehr lustige Party, die bei mir in der Wohnung in Gerschede anfing und später im Restaurant Haus Notthoff auf dem Reuenberg weiterging :o))). An Geschenken habe ich Folgendes erhalten:

  • einen Blumenstrauß - von meinen Eltern
  • einen Fuffi und eine Geburtstagskarte - von meinen Eltern
  • den Tintenfisch aus Plüsch von nichtlustig.de - von Uli
  • das Buch "Nichtlustig 6" - von Uli
  • ein schönes Halstuch - von Veronika
  • einen Zwanni - von Veronika
  • eine lustige Geburtstagskarte - von Veronika
  • eine Spardose in Form eines andalusischen Pferds - von Renate
  • eine Flasche Rotwein - von Renate
  • eine kleine Grünpflanze in einem gelben Topf mit Smiley-Gesicht - von Renate.
Den Tintenfisch aus Plüsch habe ich Frank genannt, denn a) war ich vor fast zehn Jahren mal mit einem Frank kurzzeitig liiert und b) heißt der Tintenfisch von nichtlustig.de in zwei Büchern (Bände 2 und 3) Frank - also passt die Namensgebung doch :o))).

                             Tintenfisch-Nackenkissen - Quelle: Nichtlustig-Shop

Frank hat sich sehr harmonisch in die Gemeinde meiner ganzen Stoffies eingefügt, auch wenn er Monchhichi-Mädchen Klara gestern den halben Abend lang belagert hat, als ich mit meinen Mädels im Steakhaus war. Dazu gleich mehr :o).

Bevor ich von unserem lustigen Essen im Haus Notthoff auf dem Reuenberg/Ecke Grandstraße berichte, möchte ich es jedoch nicht versäumen, mich für weitere liebe Geburtstagsgrüße von Groupie Thomas, Marina, +Sven Krämer und +Sonne Highlight zu bedanken. Ebenso haben mir eine Zeitarbeitsfirma, Eventim und der ADAC, bei dem ich seit fast zwölf Jahren Mitglied bin, freundlich zum Geburtstag gratuliert.

Zunächst gibbelten wir in meiner Wohnung bei Kaffee, Prinzenrolle, Chips und Gummibärchen auf meiner Couch rum - allerdings bei geöffneter Balkontür. Ulis Wuffelwuff Herkules wuselte derweil durch meine Wohnung, ließ sich öfter von Veronika kraulen, die ja in ihrem Leben auch schon öfter Hunde gehabt hat, bettelte zwischendurch bei uns um Leckrigkeiten und wirbelte unter meinem Bett meine Liebhaber auf, die ich dort versteckt hatte, hahahahaha!!! Zum Glück hat der kleine Chihuahua-Yorkshire-Shitzu-Mix nicht die weiteren Herren in meinem Kleiderschrank in der Diele aufgestöbert :o)).

Ursprünglich wollten wir doch erst Italienisch essen gehen, weil Veronika Hunger auf eine Pizza hatte - war ja eigentlich kein Problem, denn Don Camillo liegt auch auf dem Reuenberg und ist sogar noch 50 Meter näher als Haus Notthoff. Da bei Don Camillo aber leider keine Hunde willkommen sind, noch nicht einmal der süße, gut erzogene Herkules, sind wir wieder abgezogen und doch ins Haus Notthoff gegangen, um dort lecker zu essen.

                                Eingangsbereich Haus Notthoff - (c) trivago.at

Wir hatten Glück und haben trotz des Feiertags noch einen Tisch für vier Personen bekommen, zumal wir ja nicht reserviert hatten. Wir wurden freundlich an einen Tisch für sechs Personen gebeten, sodass wir auch ausreichend Platz hatten, uns inklusive Herkules zu verstauen, denn der Tisch in der Nische, der leicht erhöht lag, war bereits durch eine ziemlich keusch und schlecht gelaunt anmutende Familie belegt. Ich glaube, manche verschwinden zum Lachen echt in den Erdkern, weil der Keller schon nicht mehr tief genug ist...seufz.

Da Uli ja noch fahren musste, hat sie sich ein alkoholfreies Bier bestellt - Renate, Veronika und ich mussten ja nicht fahren. Die beiden Damen sind mit der S9 vom Essener Hbf nach Dellwig-Ost gefahren, die sogar trotz der Gleisbauarbeiten in Essen-West pünktlich war :o). Renate, Verönchen und ich haben uns jeweils ein Glas Rosé bestellt - Renate die trockene Variante, Verönchen die halbtrockene und ich die liebliche. Uli als Spargel-Fan hat sich zum Essen entsprechen Spargel mit Kochschinken, Kartoffeln und ausgelassener Butter spendiert - ich mag Spargel zwar auch sehr gerne, aber mir war gestern Abend irgendwie nach einem Piratenteller mit verschiedenen Fleischsorten, Pommes und Djuvec-Reis. Renate und Verönchen haben sich jeweils einen Grillteller bestellt :o). Als Vorspeise, die aber zu den jeweiligen Gerichten gehörte, kam eine Hühnerbrühe und alle, bis auf Uli, bekamen einen Salatteller zu ihrem Hauptgericht.

Hm...ich trinke ja selten Alkohol, denn da ich ja aufgrund meiner Blutgerinnungsstörung und dem damit einher gehenden Bluthochdruck leider täglich genug Medikamente nehmen muss (ASS 100, Jodid 100, Ramipril 5 mg, Metoprolol 50 mg und fünfmal die Woche eine halbe Tablette Marcumar), muss ich meine Leber und Nieren nicht noch zusätzlich mit allzu viel Allohol belasten, zumal meine Nieren ohnehin schon eine leichte, aber kompensierte Insuffizienz aufweisen und meine Leber ständig auf Expansionskurs ist - vor zehn Jahren hatte ich dort eine fokalnoduläre Hyperplasie der Leber (funktionslose, kleine Wucherung), die zwar mittlerweile weg ist, dafür habe ich aber jetzt ein Hämangiom auf der Leber (funktionsloser, gutartiger Tumor, auch als Blutschwämmchen bekannt, bei dem kleine Blutgefäße ins Nirvana wachsen, aber sonst weiter nix machen). Meine Leberwerte selbst sind allerdings gut bis sehr gut, trotz der Medikamente, die sie täglich verstoffwechseln muss - dennoch bin ich aus den vorgenannten Gründen ein wenig zurückhaltend mit dem Alkohol, um sie nicht zu sehr zu strapazieren.

Gestern hatte ich zur Feier meines Geburtstages aber doch mal Lust auf Alkohol und habe mir deshalb auch ein Glas lieblichen Rosé bestellt. Zuerst habe ich den Alkohol auch gar nicht bemerkt, denn früher konnte ich auch größere Mengen Allohol vertragen, aber als ich die Hälfte des Glases ausgetrunken hatte, war ich doch leicht angeheitert - und das, obwohl ja mittlerweile auch ein Teil meines Piratentellers im Magen gelandet war, sodass der Wein ja nicht das Einzige war, was sich dort befand :o)). Als ich einen Lachflash bekam *hicks*, mussten alle mitlachen und Uli meinte, dass sie meine Lachanfälle im Büro bis heute vermissen würde - wir haben uns ja zwischen Oktober 2001 und September 2004 ein Büro geteilt und da habe ich Uli öfter mit meinen Lachsalven erfreut :o)). Wir erinnerten uns an eine Situation, in der ich unfreiwillig komisch war. Ich war im September 2004 gerade ins Japan Desk versetzt worden und unsere Empfangsdame versuchte unserem japanischen Kollegen in englischer Sprache - die er übrigens gut beherrschte - mitzuteilen, dass sein Besuch da sei und hier unten in der Empfangshalle auf ihn warten würde. Leider wollte er wohl unsere Empfangsmitarbeitern nicht verstehen, sodass sie mich bat, ihn anzurufen und ihm das mitzuteilen in der Hoffnung, dass er auf mich als Sekretärin eher hört wie auf eine Empfangskraft, denn ich kam gerade vom Rauchen und war deshalb in der Empfangshalle unterwegs.

Kein Problem - ich habe meinen japanischen Kollegen angerufen und ihm in englischer Sprache deutlich mitgeteilt, dass sein Besuch am Empfang auf ihn warten würde. Er fragte mich, obwohl ich ja bereits seit zwei Wochen u. a. für ihn arbeitete, wer ich sei, so nach dem Motto "Döll?! - Never heard of that...!". Ich sagte dann: "It's me! I'm your secretary!" - Unsere Empfangsdame musste lachen und als ich Uli später bei einem gemeinsamen Cappu im Innenhof davon erzählte, kriegte sie sich gar nicht mehr ein :o)). Immerhin dämmerte meinem japanischen Kollegen aber, wer ich war, und dass sein Besuch auf ihn wartete - er kam nämlich runter, um seinen Besucher zu begrüßen :o))). Mehr wollten unsere Empfangsdame und ich ja auch gar nicht, hihi. Auf jeden Fall wusste mein Kollege jetzt, wer ich war - nämlich "his secretary" mit dem Namen Döll :o)) - und nannte mich seither immer freundlich "Döll-san", was bei den Japanern ja etwas sehr Nettes bedeutet, wenn -san oder -sama an den Nachnamen angehängt wird :o). 

Alkohol und die Erinnerung an diese Situation waren aber nicht der einzige Grund für Heiterkeitsausbrüche - es passieren einfach viele skurrile Situationen im Leben, sowohl beruflich als auch privat. Renate und Veronika als ATZler gehen jetzt immer donnerstags zusammen im Neanderbad in Ratingen schwimmen und werden dort ständig von älteren Herren angebaggert - Renate wird Ende Mai 60, Veronika ist bereits 62, sieht aber noch wesentlich jünger aus. Leider baggern die Herren aber nicht wirklich aus Interesse, sondern weil sie wohl eine hübsche, freundliche Pflegekraft suchen, die sie aber Lebensgefährtin deklarieren können - sowas gibt's leider auch recht häufig. Verönchen erinnerte sich mit genervtem Gesicht daran, wie beflissen der eine ältere Herr von etwas über 80 ihr letzten Donnerstag seine Massagedüse angeboten hatte, was ich mit den Worten kommentierte: "Ja, ja, demnächst kleben sich solche Herren dann ein Schild auf die Brust mit der Aufschrift "Suche Pflegekraft - biete Impotenz und eine eigene Massagedüse" !" Danach brach bei uns am Tisch erneut das Gelächter aus, wobei insbesondere ich mit meinen Lachflashs von einigen bierernsten, total seriösen Zeitgenossen argwöhnisch beobachtet wurde :o). Dass ich dann auch noch von meinen Pferdchen erzählt habe, die in den letzten Jahren dreimal umgezogen sind, machte es wohl nicht besser - aber immerhin hatten die Kellner und der Inhaber des Lokals Spaß an uns und unseren Heiterkeitsausbrüchen :o)).

Uli war dann noch unfreiwillig komisch, als der Inhaber uns die Rechnung in einem Ledermäppchen brachte. Sie schaute auf den Beleg und murmelte: "Wer ist denn die diverse Küche?..." - dann hellte sich ihre Miene auf, weil alles andere, also die Getränke, Piraten- und Grillteller sowie der Nachtisch separat aufgeführt war, denn sie rief begeistert: "Oh, die diverse Küche bin ich!" Danach lachten wir noch mehr. - Wir haben auf jeden Fall zusammengelegt, sodass sich das Steakhaus über 90 EUR inklusive großzügigem Trinkgeld freuen konnte, hihi.

Nachdem alle außer mir noch mal auf dem Klo waren, sind wir raus an die frische Luft getreten. Der Mond im zweiten Drittel stand über der Triftstraße und begann zu leuchten, denn die Sonne ging über Oberhausen bereits unter. Renate regte sich auf, dass es noch gar keine Vollmondphase gegeben hatte - dabei ist erst übermorgen Vollmond, hihihi. Dann liefen wir zurück zu meinem Zuhause, denn dort parkte auch Ulis Captur, nur drei Autos vor meinem Clio. Leider ziepten meine Füße wieder wie blöd, aber das tat der guten Stimmung keinen Abbruch :oD. Ich sollte das doch mal von meinem Doc kontrollieren lassen, denn auch wenn es nicht an der Durchblutung in den Beinen liegt, so muss es doch irgendwo herkommen, dass mir nach recht kurzen Gehstrecken die Fußsohlen oder die Unterschenkelmuskeln weh tun :o/. Früher bin ich noch ganz andere Strecken gelaufen, ohne dass ich was gemerkt hätte.


Sonntag, 4. Januar 2015

Die Rheinbahn als Scherzkeks der Nation :o)

Renate und ich sind ja am Freitag zusammen mit dem Bus von Düsseldorf-Rath/-Mörsenbroich, wo sie ja wohnt, nach Düsseldorf-Eller gefahren, wo ja seit Neuestem unsere gemeinsame Freundin und frühere Kollegin Veronika wieder wohnt. Die Fahrt vom Mörsenbroicher Weg zur Vennhauser Allee dauerte etwa 24 Minuten und verlief lustig bis chaotisch, denn der Busfahrer nahm die Kurven eher wie ein Motorradfahrer, sodass wir öfter mal fast auf dem Gang gesessen hätten und das Ansageband, das die nächste Haltestelle akustisch ankündigt, hat er auch nicht laufen lassen - für Einheimische sicherlich unproblematisch, für Menschen, die sich nicht in Düsseldorf auskennen, aber weniger. Er hatte zwar den Monitor laufen, auf dem man die folgenden Haltestellen ablesen konnte, aber leider stimmte das nicht ganz mit dem überein, wo wir uns gerade tatsächlich befanden :o) - Renate kennt sich natürlich auch nicht so gut in Eller aus - selbst ich als gebürtige Essenerin kenne nicht alle 50 Essener Stadtteile wie meine eigene Westentasche - und dachte schon erst, wir wären an der Haltestelle Vennhauser Allee vorbei, aber die kam zum Glück entgegen der Anzeige auf dem Monitor erst, denn wir dachten schon, gleich hält der Bus erst wieder am Schloss Eller und das wäre zu weit gewesen.

Als wir an der Vennhauser Allee nach einer stark kurvenreichen Fahrt über Gerresheim ausstiegen, sprach Renate den Fahrer auch darauf an, dass seine Anzeige nicht mit den Haltestellen übereinstimmt, aber der junge Mann antwortete nur mit Düsseldorfer Dialekt: "Dat macht nix!" - Klar, für Einheimische sicher nicht, aber für Fremde, die sich nicht in Düsseldorf auskennenn, wohl schon. Renate kommentierte das Ganze mit den Worten, als wir uns per pedes auf den Weg zu Veronikas Wohnung machten: "Typisch Rheinbahn!" :o)  

Samstag, 3. Januar 2015

Gestern nachmittags schönes Wetter - heute wieder Regen :o(

Gestern Morgen hat es ja auch ziemlich heftig geplästert, aber als ich um die Mittagszeit rum zu Renate nach Düsseldorf fuhr, klarte der Himmel auf, d. h. wir sind trockenen Fußes von ihr in Rath rüber zu Veronika nach Eller gekommen :o). Am Abend konnten wir sogar einen wunderschönen Mond im zweiten Drittel sehen - mir hat der Mond natürlich wieder ominöse Liebes- und Sexbotschaften geschickt, hihi.

Heute wird das wohl nix mit dem Mond, weil es seit heute Vormittag, als ich beim Friseur war, wieder regnet :o(. Draußen ist es jedenfalls trübe und nass.

Hmmmmm...in Dellwig läuft abermals der Stinki-lookalike-Wettbewerb :o), denn als ich vorhin mit Clio von der Alten Bottroper Straße auf den Weidkamp abbog, stand an der Bushaltestelle direkt beim Opel-Händler Borgmann, an der die Buslinie 166 hält, Stinki - oder zumindest ein Typ, der ihm sehr ähnlich sah. Es würde mich wundern, wenn Stinki, der ja leidenschaftlicher Autofahrer ist, neuerdings den ÖPNV nutzen würde und da er im Essener Süden wohnt, würde ich mich ebenso fragen, was er dann in "meiner" Gegend verloren hat. Ich kann ja einfach mal Schilder aufstellen mit der Aufschrift "Stinki da lang!" *glucks*, dann findet er mich leichter.

Ach ja, die Buslinie 166 hält übrigens nicht fast vor meiner Haustür, sondern etwa 450 m von meinem Domizil entfernt. Wesentlich näher dran wären da die Buslinien 143 und 185, die nur etwa 60 m von meinem Haus entfernt an der Haltestelle Bergheimer Steig halten. Okay, vielleicht ist er mit dem 166 bis zur Haltestelle Reuenberg gefahren, ist dann auf die andere Straßenseite gegangen und von dort aus weiter mit der Buslinie 185 Richtung Borbeck bzw. Bergheimer Steig gefahren? *grübel* Man weiß et nich...:o).

Sonntag, 7. Dezember 2014

Vielen Dank für Speis' und Trank...:o)

Da wir gerade alle so strategisch günstig am Burgplatz standen, haben wir auch direkt den Stand am Rande des Platzes geentert, um uns dort etwas zu essen zu kaufen - Klaus U. alias Stinki bzw. Hans-Peter N. alias Charmin Bear waren leider gerade nicht in der Nähe, damit wir sie überfallen und ihnen an die Wurst gehen konnten, hahaha! :o))

Uli hatte echt Pech mit der Currywurst, die sie sich an besagtem Stand gekauft hat, denn leider war die Truppe, die für den Teil des Standes verantwortlich war, an dem es Curry-Wurst, Chili-Wurst u. ä. geben sollte, außer Stande, die Würstchen auch ordentlich durch zu grillen *grrrrrh*, sodass Uli am Ende eine halbrohe Currywurst in ihrem Schälchen hatte. Sie hatte das Personal sogar noch extra vorher darum gebeten, ihre Wurst noch zwei Minuten länger auf dem Grill zu lassen, damit sie etwas dunkler wird, doch dazu ließ sich das Personal leider nicht herab, denn: die Wurst hätte ja ankokeln können...toll, da verkaufen wir doch lieber halbrohe Currywürste zum stolzen Preis von 3,50 EUR *kopfschüttel*. Verönchen war aber so nett und hat Uli gestattet, sich Fritten von ihrem Schälchen zu stibitzen :o).

Renate und ich hatten mit unseren "handelsüblichen" Bratwürstchen im Brötchen jedenfalls wesentlich mehr Glück, denn unsere Würste waren gut durch und auch in keinster Weise angebrannt - wir standen ja auch in einer anderen Schlange am Stand, wobei dort offenbar der Grillmeister fitter war.

Auf diesem Foto sieht man mich (links), Renate (Mitte) und Verönchen (rechts) völlig zufrieden mit unseren Würstchen bzw. Pommes auf dem Burgplatz stehen :o). Kamerakind war in dem Fall dat Uli. Im Hintergrund sieht man noch einen Teil des freundlich beleuchteten Riesenrades.


(c) Alexandra Döll, Essen

Auf dem Tisch steht noch Ulis halbrohe Currywurst, die sie natürlich nicht mehr aufgegessen hat. Ich lege meine Hand gerade auf Renates Arm, weil ich einen drögen Kommentar zu einer Truppe abgelaicht habe, die zu dem Zeitpunkt mit Schildern mit der Aufschrift "Jesus rettet!" (nur leider keine halbrohen Currywürste, hihi) die Kettwiger Straße entlang liefen, hihihi. Schade war nur, dass wir weder Stinki noch den Charmin Bear überfallen konnten, um ihnen an die Wurst zu gehen :oD. Trotz allem war der Abend sehr vergnüglich.

Wer suchet, der findet...:o)

Wenig später haben Uli und ich doch noch Renate und Verönchen gefunden, die natürlich unterhalb am Burgplatz standen - und zwar nur wenige Meter links vom Riesenrad, hahaha! Wir haben uns zunächst alle freundlich begrüßt - Wiedersehensgeknutsche sozusagen :o) - und dann überlegt, ob wir das Riesenrad auf dem Burgplatz besuchen sollten. Leider handelte es sich aber nicht um das Bellevue mit den geschlossenen Gondeln, sondern um ein anderes, ziemlich hohes Riesenrad mit offenen Gondeln und das mögen wir alle nicht so gerne - Uli ausgenommen :o). Sie war ganz enttäuscht, dass keine von uns mit ihr auf das Riesenrad wollte.

Nichtsdestotrotz sieht das Riesenrad auf dem Burgplatz mit seiner wechselnden Beleuchtung einfach toll aus:


(c) Alexandra Döll, Essen

Das Gebäude mit der grünen Beleuchtung, das man noch rechts am Bildrand sehen kann, ist die Volkshochschule Essen, die ganz früher mal an der Hollestraße ihren Sitz hatte. Mittlerweile dürfte das alte Volkshochschulgebäude abgerissen sein, denn zum Schluss wurde der alte Bau nur noch von Ratten, Mäusen und einigen Obdachlosen in der Nacht bewohnt. Ich selbst habe im Herbst 1997, als sich die Räumlichkeiten der Volkshochschule noch an der Hollestraße befanden, einen Grundkurs in Gebärdensprache gemacht, zumal ich während meines studentischen Nebenjobs in einer Borbecker Fahrschule auch eine Reihe hörgeschädigter Fahrschüler hatte.


For whom the bell tolls...:o)

Das ist zwar ein Song meiner Lieblings-Band Metallica aus dem Jahr 1984 vom Album "Ride the lightning", passte aber gestern Abend ab 18 Uhr ganz gut, weil Uli und ich auf dem Burgplatz nach Renate und Verönchen Ausschau hielten, sie aber zunächst nicht finden konnten - weder auf dem Teil des Burgplatzes direkt an der Kettwiger Straße noch auf dem Teil unterhalb, wo auch das Riesenrad steht. Uli fragte schon, ob es hier in Essen noch ein weiteres Riesenrad gibt :o) - nein, das würde bei dessen Höhe auch bestimmt auffallen, hihi.

Uli wollte Renate schließlich auf dem Handy anrufen, aber zwischen 18 und 18.15 Uhr läuteten die Glocken des Essener Münsters zwar sehr schön, aber ohrenbetäubend, sodass Telefonate doch etwas schwierig wurden. Ich bin zwar kein Gegner von Glockengeläut und anderem Alltagslärm, wie viele andere, aber das Geläut des Essener Münsters schien kein Ende nehmen zu wollen - von anderen katholischen Kirchen, wie z. B. St. Michael in Dellwig, kenne ich selbst um 18 Uhr ein maximal fünf Minuten langes Glockengeläut, auch wenn um diese Zeit am Samstagabend die Vorabendmesse stattfindet.

Trotz des langen Glockengeläuts sieht unser Essener Münster gerade am Abend sehr schön aus, wenn die Kirche hell beleuchtet ist.


Essener Münster gestern Abend nach 18 Uhr - (c) Alexandra Döll, Essen

Selbst, als das Glockengeläut endlich aufgehört hatte und Uli Renate störungsfrei anrufen konnte, haben wir die beiden Mädels zunächst nicht auf dem Burgplatz gefunden...


Impressionen von der Kettwiger Straße gestern Abend

Gestern Abend war ich ja mit Uli und Renate sowie mit meiner früheren Kollegin und Freundin Veronika, die sich noch überraschend dazu gesellt hatte, auf dem Essener Weihnachtsmarkt. Während Verönchen und Renate bereits früher mit dem Zug aus Düsseldorf angereist waren, hat Uli mich gestern gegen 17.20 Uhr bei mir zuhause in Gerschede mit dem Auto abgeholt, damit wir in die Stadt fahren konnten - ich fungierte als Ulis menschliches Navi :o) und habe sie in die Tiefgarage am Gildehof-Center gelotst - dort war ich ja zwischen Oktober 2008 und Juni 2009 im Projektbüro Essen für Oscar Winzen tätig, bevor es weiter ging ins Projektbüro Düsseldorf. Vom Gildehof-Center ist es ja nicht weit zum Burgplatz, wo wir mit Renate und Verönchen gegen 18 Uhr am Riesenrad verabredet waren.

Uli und ich sind, nachdem wir die Tiefgarage am Gildehof-Center verlassen hatten, über die Teichstraße und die I. Delbrügge rüber zur Kettwiger gelaufen, denn von dort aus ist es ja nur noch ein Steinwurf bis zum Burgplatz. Als wir fast an der Kettwiger Straße waren, habe ich ein Foto der Licht-Impressionen von der Kettwiger und vom Grillo-Theater geschossen.


(c) Alexandra Döll, Essen

Im Hintergrund sieht man das Grillo-Theater, in der Bildmitte einige Lichter der Kettwiger Straße. Im Café Solo - rechts aus der Ecke Kettwiger Straße/I. Delbrügge war ich früher oft mit meinen Kollegen von Oscar Winzen. Auch im Winter konnte man draußen sitzen, weil das Café Solo direkt neben der Lichtburg immer Heizstrahler zwischen den Tischen im Freien aufgestellt hatte.