Ich bin bestimmt kein Hasser von älteren Menschen, so wie manche Jungspunde, die ganz vergessen, dass sie irgendwann in ferner Zukunft auch mal Rentner sind (Denken ist halt öfter mal Glückssache...), aber heute hatte ich es direkt mit zwei "reizenden" älteren Exemplaren der Gattung Rentner zu tun, die beide auch noch einen VW fuhren - manche Menschen behaupten ja ironischerweise, dass VW auch für "völlig wertlos" steht :o).
Nachdem ich Clio hatte waschen lassen, bin ich mit ihm ins Kaufland nach Borbeck gegondelt, wo heute ein Parkticket gezogen werden musste - vielfach sind die Schranken ja oben. Die ersten 90 Minuten Parken sind zwar für Kunden kostenfrei, aber trotzdem muss man sein Ticket an der Kasse entwerten lassen bzw. auch zum Kassenautomaten gehen, wie in anderen Parkhäusern auch, auch wenn Kaufland-Kunden ggf. nix bezahlen müssen, wenn ihr Aufenthalt weniger als 1,5 Stunden gedauert hat.
Beim Ausfahren war leider nur eine Schranke geöffnet, da an der zweiten Schranke gerade gearbeitet wurde. Ich musste mich mit Clio in eine längere Schlange einreihen. Ganz vorne an der Schranke stand ein VW Polo, bei dem sich erst mal gar nix tat - keine Seitenscheibe runter, kein Parkticket wurde eingeschoben, nix. Der Nissan Juke hinter dem Polo hupte nach einer geraumen Zeit. Plötzlich und unvermutet ging die Seitenscheibe des Polos runter und ein männlicher Arm mit einem Parkticket langte zum Automaten - die Schranke ging aber nicht hoch, weil der Fahrer des Polo sein Ticket offenbar nicht hatte entwerten lassen bzw. nicht bezahlt hatte. Schließlich stieg ein älterer Herr aus dem Polo und ging in aller Seelenruhe, so als wenn sonst keine Fahrzeuge hinter ihm gestanden hätten, rüber zum Kassenautomaten, um seine Parkgebühren zu begleichen *stöhn* (war der Typ noch nie in einem gebührenpflichtigen Parkhaus?). Der Fahrer des Juke regte sich natürlich auf, was ich auch ganz verständlich fand, aber der Senior meinte, der Typ sollte sich doch nicht so aufregen - vermutlich kriegt der "reizende" ältere Herr sonst keinen mehr hoch und musste sich dann daran aufgeilen, dass hinter seinem Super-Polo ne ganze Fahrzeugschlange stand, haha. Der gnädige Herr hat sich ja noch nicht mal beeilt oder für den Aufwand entschuldigt - ich hab nur noch drauf gewartet, dass er jetzt seinen Brotbackautomaten auspackt und/oder anfängt, seinen Polo von Hand zu waschen, damit die anderen wenigstens noch ein Weilchen hinter ihm stehen konnten. Ich habe ihm das auch fröhlich vorgeschlagen, aber leider von der arroganten, selbstgefälligen Bratbirne keine Antwort bekommen. Da hab ich auch nur gedacht: "VW - völlig wertlos." ...
Endlich war Monsieur Hochwohlgeboren mit seinem Völlig Wertlos von dannen gefahren, sodass auch die hinter ihm wartenden Fahrzeuge mal endlich ihre bezahlten bzw. entwerteten Tickets in den Automaten schieben und aus dem Parkhaus ausfahren konnten. Ich bog dann nach links ab und musste an der Ampel zur Borbecker Straße warten. Dort ist zwar ein grüner Pfeil für Rechtsabbieger, d. h. man darf auch nach rechts abbiegen, wenn die Ampel rot zeigt und kein anderer Verkehrsteilnehmer gefährdet oder behindert wird - verhalten muss man sich aber wie am Stopp-Schild und nicht wie beim Schild "Vorfahrt gewähren". Ich stand keine zwei Sekunden an der Haltlinie, um zu gucken, ob kein Querverkehr kommt, der Vorfahrt gehabt hätte, da wurde ich auch schon von hinten ganz ungeduldig angehupt - von einer alten, griesgrämigen Semmel in einem VW Passat *stöhn*. Den Typen habe ich auch ein wenig angemeckert - ich kann ja nix dafür, wenn Passat-Fahrer keine Verkehrsregeln kennen. Als wir an der nächsten Ampel nebeneinander zum Stehen kamen, traute sich die alte Semmel auch nicht, zu mir und Clio rüber zu blicken. Ach ja, ich vergesse es ja immer wieder: Rentner haben meist weniger Zeit als Arbeitnehmer oder Schüler - der Kaffee bei Tchibo könnte ja kalt werden...
Soviel zum Thema "Unheilige Allianz - VW und Rentner" :o)).
Autorenblog von Alexandra Döll mit Informationen zu ihren Büchern und Artikeln, Meinungen zum Literaturbetrieb, Satiren, abgedrehten Kurzgeschichten, Aktuellem und vielem mehr
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Montag, 10. Juni 2013
Donnerstag, 15. September 2011
Kann das denn alles so schwierig sein?
Autofahren scheint manchmal echt eine Kunst zu sein - gestern Abend brauchte ein kleiner unschuldiger Peugeot mit Wiesbadener Kennzeichen fast die ganze A52 - auf dem Teilstück immerhin dreispurig - und rammte mich fast weg, sodass Clio und ich uns genötigt sahen, mal zu hupen. Zum Glück konnte ich auf die linke Spur ausweichen, denn sonst hätte es ganz fürchterlich gescheppert. Ansonsten erfreuten wir uns im Autobahnkreuz Düsseldorf-Nord an einem Passat, der mit 50 km/h durch die Gegend tuckerte und sich auch beim Auffahren auf die A52 nicht veranlasst sah, sein Tempo wesentlich zu erhöhen - komisch, eigentlich haben die Dinger über 100 PS und schaffen somit auch ne entsprechende Geschwindigkeit, aber wenn man den Ellenbogen aus'm Fenster hat, so wie es ursprünglich ja angeblich nur die Manta-Fahrer hatten, dann ist es auch etwas schwierig, das Steuer ruhig zu halten. Ich könnte so ehrlich gesagt nicht fahren, aber manche kommen sich wohl mit Ellenbogen aus'm Fenster so cool vor, dass sie Eiswürfel pinkeln...kotz. Auf jeden Fall war die Kolonne vor dem ultralangsamen Passat bestimmt 300 - 400 Meter vor ihm. Vermutlich hätte sich der Schlaumeier auch noch gewundert, wenn im Radio die Durchsage gekommen wäre, dass auf der A52 Richtung Essen drei Kilometer Stau herrschen - weil er ja niemanden vor sich hatte :o/.
Mein Rechner zickt auch munter vor sich hin, sodass ich nachher mal unseren IT-Menschen anrufen kann. Gestern hatte ich's eigentlich ganz gut im Griff und habe sogar unterm Tisch gelegen, um alles wieder zu richten, aber heute Morgen folgte derselbe Mist *nerv*. Derzeit sitze ich bei meinem Göttergatten am Rechner, der ja heute nicht im Hause ist.
Als ADAC-Mitglied beziehe ich ja monatlich die dazugehörige Mitglieder-Zeitschrift Motorwelt, die auch in aller Regel interessant zu lesen ist. Natürlich werben da auch verschiedene Unternehmen und da fiel mir eine Anzeige für ein Gerät ins Auge, mit dem man angeblich alles und jeden auffinden kann - den eigenen Partner, den Hund, das Auto, den Wohnwagen. Hm, es befindet sich zwar ganz klein der Hinweis unter der Anzeige, dass Personen-Tracking nur mit dem jeweiligen Einverständnis erlaubt ist, aber ich glaube, Stalker, krankhaft Eifersüchtige und Menschen mit beginnender Demenz-Erkrankung fragen da nicht erst, ob sie den anderen mit diesem kleinen Gerät aufspüren dürfen. Vor allem würde ich mir Sorgen machen, wenn ich so senil wäre, dass ich noch nicht mal mehr ohne derartige Gerätschaften meinen Clio wiederfinde - normalerweise erinnere ich mich daran, wo ich mein Auto abgestellt habe :o). Die Anzeige ist zu köstlich: "Wo ist mein Hund?", "Wo ist mein Auto?", "Wo ist mein Wohnwagen?" und "Wo um Himmels Willen ist meine Frau?" (Selbige isst übrigens mit einem Anzugträger ein Eis am Stiel - vermutlich flirtet sie lieber fremd, weil ihr Gatte zuhause ja offenbar total senil ist, da er weder weiß, wo sie ist noch wo der Hund, sein Auto und sein Wohnwagen sind.) Da bleibt nur zu hoffen, dass er sich beim Autofahren daran erinnern kann, wo das Bremspedal angebracht ist, hihi.
Personen-Tracking kann Sinn machen, wenn z. B. ein Alzheimer-Patient, der zuhause von seinen Angehörigen gepflegt wird, ausbüxt und niemand weiß, wo er sich aufhält, aber es steht eher zu befürchten, dass solche Geräte nicht für die Suche nach hilflosen Personen verwendet werden, sondern eher für die Überwachung und Kontrolle anderer. Auf Viva soll das Ganze ja sogar noch fast als Fun-Applikation verkauft werden. Komisch, dass früher alle ohne solche Gerätschaften ausgekommen sind, aber die Überwachung hält wohl immer mehr Einzug und spielt damit auch einigen gestörten Zeitgenossen wie Stalkern und krankhaft Eifersüchtigen schön in die Hände.
Marina echauffierte sich neulich über den Werbespot für Centrum Lutsch-Capletten, über den ich mich auch nur wundern kann. So fängt man auch ein Gespräch an - die junge Dame bedankt sich beim Apotheker für den Tipp und dann fragt eine Stimme aus dem Off, ob sie fragen dürfe, was der Tipp war. Dann folgen natürlich Ausführungen zu Centrum Lutsch-Capletten und die Truse da stellt überrascht fest, dass die Dinger auch noch schmecken. Toll konstruiert, wirklich. Das ZDF kennt sowieso fast nix anderes als Medikamentenwerbung - und da wundern die sich, als Senioren-Sender abgestempelt zu werden. Vor allem kommt das ja alles so rüber, als wenn die beworbenen Mittelchen total nebenwirkungsfrei sind und ähnlich wie Lebensmittel konsumiert werden können - hm, der Hinweis, dass man zu Risiken und Nebenwirkungen seinen Arzt oder Apotheker befragen sollte, erfolgt wohl eher aus formaljuristischen Gründen, an den sich viele sicherlich auch nicht halten. Ich bin dankbar für jede Tablette, die ich nicht nehmen muss - mit ASS, Marcumar, Betablocker, Jod-Tablette, Bluthochdrucktablette und im Bedarfsfall Ibuprofen und Vertigoheel bin ich da leider mehr als gut bedient mit - aber andere fressen Nahrungsergänzungsmittel, Potenzpillen, Schlafmittel, Abführmittel, Diätmittelchen etc. in sich rein, als wenn es Smarties wären. Wenn ich Schlafstörungen habe, sollte ich zunächst mal der Ursache auf den Grund gehen anstatt da direkt mit Schlaftabletten - egal, ob auf pflanzlicher Basis oder nicht - anzufangen. Manche meinen offenbar, dass es gegen jedes Problem oder Problemchen eine Pille sein muss - Nieren und Leber werden ihnen das eines Tages danken (oder auch nicht).
Mein Rechner zickt auch munter vor sich hin, sodass ich nachher mal unseren IT-Menschen anrufen kann. Gestern hatte ich's eigentlich ganz gut im Griff und habe sogar unterm Tisch gelegen, um alles wieder zu richten, aber heute Morgen folgte derselbe Mist *nerv*. Derzeit sitze ich bei meinem Göttergatten am Rechner, der ja heute nicht im Hause ist.
Als ADAC-Mitglied beziehe ich ja monatlich die dazugehörige Mitglieder-Zeitschrift Motorwelt, die auch in aller Regel interessant zu lesen ist. Natürlich werben da auch verschiedene Unternehmen und da fiel mir eine Anzeige für ein Gerät ins Auge, mit dem man angeblich alles und jeden auffinden kann - den eigenen Partner, den Hund, das Auto, den Wohnwagen. Hm, es befindet sich zwar ganz klein der Hinweis unter der Anzeige, dass Personen-Tracking nur mit dem jeweiligen Einverständnis erlaubt ist, aber ich glaube, Stalker, krankhaft Eifersüchtige und Menschen mit beginnender Demenz-Erkrankung fragen da nicht erst, ob sie den anderen mit diesem kleinen Gerät aufspüren dürfen. Vor allem würde ich mir Sorgen machen, wenn ich so senil wäre, dass ich noch nicht mal mehr ohne derartige Gerätschaften meinen Clio wiederfinde - normalerweise erinnere ich mich daran, wo ich mein Auto abgestellt habe :o). Die Anzeige ist zu köstlich: "Wo ist mein Hund?", "Wo ist mein Auto?", "Wo ist mein Wohnwagen?" und "Wo um Himmels Willen ist meine Frau?" (Selbige isst übrigens mit einem Anzugträger ein Eis am Stiel - vermutlich flirtet sie lieber fremd, weil ihr Gatte zuhause ja offenbar total senil ist, da er weder weiß, wo sie ist noch wo der Hund, sein Auto und sein Wohnwagen sind.) Da bleibt nur zu hoffen, dass er sich beim Autofahren daran erinnern kann, wo das Bremspedal angebracht ist, hihi.
Personen-Tracking kann Sinn machen, wenn z. B. ein Alzheimer-Patient, der zuhause von seinen Angehörigen gepflegt wird, ausbüxt und niemand weiß, wo er sich aufhält, aber es steht eher zu befürchten, dass solche Geräte nicht für die Suche nach hilflosen Personen verwendet werden, sondern eher für die Überwachung und Kontrolle anderer. Auf Viva soll das Ganze ja sogar noch fast als Fun-Applikation verkauft werden. Komisch, dass früher alle ohne solche Gerätschaften ausgekommen sind, aber die Überwachung hält wohl immer mehr Einzug und spielt damit auch einigen gestörten Zeitgenossen wie Stalkern und krankhaft Eifersüchtigen schön in die Hände.
Marina echauffierte sich neulich über den Werbespot für Centrum Lutsch-Capletten, über den ich mich auch nur wundern kann. So fängt man auch ein Gespräch an - die junge Dame bedankt sich beim Apotheker für den Tipp und dann fragt eine Stimme aus dem Off, ob sie fragen dürfe, was der Tipp war. Dann folgen natürlich Ausführungen zu Centrum Lutsch-Capletten und die Truse da stellt überrascht fest, dass die Dinger auch noch schmecken. Toll konstruiert, wirklich. Das ZDF kennt sowieso fast nix anderes als Medikamentenwerbung - und da wundern die sich, als Senioren-Sender abgestempelt zu werden. Vor allem kommt das ja alles so rüber, als wenn die beworbenen Mittelchen total nebenwirkungsfrei sind und ähnlich wie Lebensmittel konsumiert werden können - hm, der Hinweis, dass man zu Risiken und Nebenwirkungen seinen Arzt oder Apotheker befragen sollte, erfolgt wohl eher aus formaljuristischen Gründen, an den sich viele sicherlich auch nicht halten. Ich bin dankbar für jede Tablette, die ich nicht nehmen muss - mit ASS, Marcumar, Betablocker, Jod-Tablette, Bluthochdrucktablette und im Bedarfsfall Ibuprofen und Vertigoheel bin ich da leider mehr als gut bedient mit - aber andere fressen Nahrungsergänzungsmittel, Potenzpillen, Schlafmittel, Abführmittel, Diätmittelchen etc. in sich rein, als wenn es Smarties wären. Wenn ich Schlafstörungen habe, sollte ich zunächst mal der Ursache auf den Grund gehen anstatt da direkt mit Schlaftabletten - egal, ob auf pflanzlicher Basis oder nicht - anzufangen. Manche meinen offenbar, dass es gegen jedes Problem oder Problemchen eine Pille sein muss - Nieren und Leber werden ihnen das eines Tages danken (oder auch nicht).
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Donnerstag, 8. April 2010
Der nackte Donnerstag ;o)...

Fotos:
Alter Passat in Pillnitz: (c) Marco Barnebeck, Pixelio
Twingo an einem verwilderten Garten in DU-Baerl: (c) Seidenrauxel, Pixelio
___________________________________________
...macht Marina und mich ganz wuschig! In dem Forum, in dem Marina ab und an mal über Obst, Elfen und andere schaurig-schöne Sachen bloggt, ist nämlich heute wieder nackter Donnerstag ;o), deshalb sind wir auch schon ganz wuschig - sogar bei Fotos von wenig attraktiven Personalchefs, hihi. Über nackte (virtuelle) Tatsachen habe ich ja heute auch schon gebloggt und nebenbei noch einige Bewerbungen für unsere Kundinnen erstellt, den Jobsearch nicht zu vergessen...
Da wir ja gerade beim nackten Donnerstag sind und uns heute somit fast alles wuschig macht, mache ich mir gerade Gedanken darüber, dass die meisten Leute ja beim Kuscheln, Schmusen und beim Sex wohl am liebsten langsame Musik der Marke Kuschelrock auflegen. Hm, ich musste jedoch vor vier Jahren feststellen, dass man auch zu den Klängen von Iron Maiden und ihrem Album "Fear of the Dark" wunderbar kuscheln und küssen kann - obwohl das ja die etwas härtere Gangart ist und Iron Maiden im Gegensatz zu vielen anderen Metal-Bands nicht eine einzige Ballade am Start haben, selbst die ruhigeren Songs werden immer wieder von harten Passagen unterbrochen ;o). Besonders gut ging das auch in dem schwarzen Passat Kombi von dem jungen Mann, denn darin ist ja jede Menge Platz inklusive Liegesitzen ;o). Als Stellplatz für den fahrbaren Untersatz eignet sich das Rheinufer unterhalb der Theodor-Heuss-Brücke in Düsseldorf wunderbar!
Nicht nur in irgendwelchen College-Filmen wird das Auto oft als Liebesnest genutzt, sondern auch im täglichen Leben. Ich habe da in der etwas länger zurückliegenden Vergangenheit auch schon praktische Erfahrungen gesammelt - nicht nur in einem Passat Kombi, sondern auch in einem Opel Kadett. Nach Auskunft einer früheren Fahrschülerin von mir soll es sogar möglich sein, in einem kleinen Twingo (Länge: 3,43 m) zu schlafen und auch wunderbar zu kuscheln. Das kann ich mir zwar verdammt gut vorstellen, aber das habe ich in der Praxis noch nicht angetestet. Es muss ja nicht immer gleich ein BMW, Mercedes, Audi oder Volvo sein, wenn man traute Zweisamkeit im Auto haben will...
Apropo BMW: Was ist denn mit denen plötzlich los? Obwohl BMW PS ohne Ende unter der Haube haben, schleichen etwa 80 % in den letzten zwei Tagen mit 90 - 100 km/h über die Autobahn und entwickeln sich dort zum stehenden Verkehrshindernis *grübel*. Analog galt dies auch für einen dicken fetten Benz gestern Abend auf der A52 Richtung Essen. Der ist mit 70 km/h über die rechte Spur geschlichen und hat selbst die Lkw-Fahrer mit seinem Schneckentempo zur Verzweiflung getrieben - mich übrigens auch, da ich zunächst nicht überholen konnte bzw. hätte ich schon gekonnt, aber das wäre weder für mich noch für die Fahrzeuge auf der Mittelspur lustig geworden. Ich bin ja kein Audi-Fahrer, denn die ziehen gerne mit 90 km/h auf der Autobahn raus und bremsen dann noch, obwohl von hinten auf der linken Spur ein Fahrzeug - von der Marke unabhängig - mit gut 150 km/h oder mehr angesaust kommt. Offensichtlich können Audi-Fahrer nicht immer ihren Kopf drehen oder sind einfach zu faul dazu. Scheinbar ist ja doch was an dem Spruch dran: "Jeder Rowdy fährt nen Audi!" ;o) Ich war jedenfalls froh, als ich diesen Schnecken-Benz kurz hinter der Abfahrt Ratingen-Tiefenbroich endlich überholen konnte! Auf jeden Fall wundere ich mich momentan etwas über die PS-starken Karren, die sonst keine Gelegenheit auslassen, Klein- und Mittelklassewagen zu zeigen, wem hier die linke Spur gebührt...
Ansonsten habe ich noch einen Tipp für Romantiker in Ruhrgebiet und Rheinland! Es folgt eine Liste der romantischsten und schönsten Orte, wenn man mal picknicken oder im Auto rumknutschen will - am besten bei Mondschein:
- Der Parkplatz am Köllnischen Wald, unweit des Freizeitzentrums Grafenmühle (Alter Postweg, Bottrop-Kirchhellen)
- Das Feld hinter dem Reiterhof am Klaumerbruch in Essen-Dellwig, unweit vom Rhein-Herne-Kanal
- Die Parkplätze und das Waldstück entlang der Kalkumer Schlossallee in Düsseldorf (unweit der A52, hinter der Abfahrt Ratingen, Fahrtrichtung D-Kaiserswerth)
- die Parkstreifen am Rhein in Düsseldorf, nur einen Steinwurf von der Theodor-Heuss-Brücke entfernt
- Der Parkplatz an der Einbleckstraße auf der Stadtgrenze E-Dellwig/BOT-Lehmkuhle, nur wenige Meter von der Kanalbrücke entfernt (über die Brücke rüber, aus Richtung Dellwig dann links ab bzw. aus Richtung Bottrop entsprechend rechts)
- Waldparkplätze unweit des Solbades Vonderort/Gesundheitspark Quellenbusch auf der Stadtgrenze Bottrop/Oberhausen. Zu nahe am Solbad sollte man nicht parken, weil das Bad auch bis 23 Uhr abends geöffnet hat, da ist es schon besser, etwas weiter durch Richtung Wald zu rollen...
Und nun noch Tipps für diejenigen, die vor gar nix fies sind und/oder eine extrem morbide Ader haben! :o) [Dazu muss man aber nicht zwingend sein Auto mitnehmen...]
- Parkplätze an Friedhöfen, sofern selbige nicht gerade an einer vielbefahrenen Durchgangsstraße oder direkt gegenüber von Wohnhäusern liegen, sondern eher etwas abseits gelegen sind
- Das komplette Ufer der Emscher - von der Quelle in Holzwickede bei Dortmund bis zum Emscherklärwerk in Dinslaken, sieben Kilometer vor der Rheinmündung (dieser urwüchsige Duft in der Nase...dazu gibt es sogar ne Story in meinem Debüt "Mitten aus'm Pott" mit dem Titel "Rendez-vous an der Emscher", wo sich zwei Menschen zu ihrem ersten Date treffen, die auch vor nix fies sind). Am Ufer der Emscher habe ich unweit der Holzbrücke in BOT-Lehmkuhle (wenn man hinter dem Domäne-Einrichtungshaus Richtung Emscher abbiegt; ist allerdings nur per Pedes oder mit dem Fahrrad zu erreichen) allen Ernstes schon mehrfach gebrauchte Kondome und zurückgelassene Schlüppis gesehen. Hm, wer's mag....! Analog gilt dies auch für die zahlreichen Zuflüsse der Emscher im Ruhrgebiet, auch wenn das Betreten der Ufer eigentlich verboten ist - leider versäumt es die Emschergenossenschaft aber regelmäßig, die Tore, die neugierige Spaziergänger und Kinder zurückhalten sollen, zu verschließen.
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