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Donnerstag, 15. August 2013

Die ultimative Geisterbahn

Da ich ja angeblich nur ein Gespenst bin :o), das hier vor dem Rechner spukt, Listen mit schwarzer Magie zaubert (ganz ohne Glaskugel!) und für Chefe bzw. seinen Besuch gelegentlich mal gespenstischen Kaffee kocht, hatten Renate und ich die Idee, gemeinsam mit Eva eine Geisterbahn zu eröffnen, hihi. Geister sind ja schon genug da...

  • Unsere Heulboje am Empfang mit den Geisterscheinungen kann ja dann auch direkt die Besucher der Geisterbahn empfangen - und sich gruseln, wenn das soviele sind, die dann vielleicht auch noch sprechen. Ganz gruselig: Die Fahrgäste könnten eine Frage an sie haben, die sie nicht beantworten kann :oD.
  • Renate als Hexe reitet auf einem Besen und kichert hexenhaft, während sie mit ner besessenen Kröte in der Hand winkt
  • Eva - als Zombie aus dem Sumpf verkleidet - hält den Besuchern ein riesiges, blutbesudeltes Werwolf-Gebiss hin und ruft fröhlich "Halla!"
  • Stinki verdingt sich als meckernde Leiche und motzt die Leute aus einem hoch kant stehenden Sarg heraus an "Wat is'n mit Ihnen eigentlich los?!" - natürlich mit geöffnetem Sargdeckel. Irgendwohin muss ja der Zigarettenrauch entweichen - damit die militanten Nichtraucher einen Grund haben, sich doppelt aufzuregen
  • Ich mime den Totengräber (natürlich ganz in schwarz), kichere maliziös, gebe einem auf der Erde liegenden Skelett ein blutrotes Bonbon und schwinge meine Schaufel
  • ES plärrt, weil ne große schwarze Spinne sich von der Decke abseilt und ruft: "Mr. Dole, look at me!". Vor Schreck stehen ihm die Haare zu Berge, d. h. er hat plötzlich nen riesigen Afro-Mob...

Das wäre nur eine kleine Auswahl an unseren Geistern, die die Besucher erschrecken könnten :o).  Für Kinder wäre eine solche Geisterbahn m. E. aber nicht empfehlenswert, weil einfach zu erschreckend. Über die "jugendfreie" Version muss ich mir noch Gedanken machen. Entsprechend würden wir die Geisterbahn auch erst für Besucher/innen ab 16 Jahre frei geben.

Montag, 15. Juli 2013

Sterbenslangweiliger ging's nicht

Am Samstagabend habe ich mir auf RTL "Red Riding Hood - Unter dem Werwolfmond" angeschaut, der auf dem Grimmschen Märchen "Rotkäppchen und der böse Wolf" basiert. In der TV14 wurde der Streifen zwar als Top-Tipp angepriesen, aber diese Bewertung kann ich nicht teilen. Der Film war weder gruselig noch besonders zu Herzen gehend - und das Ende fand ich total bescheuert. Er war zum Werwolf geworden, sie lebte alleine im Wald - und er besuchte sie dann bei Vollmond wie ein streunender "echter" Wolf. Tolles Ende, echt. Da sollte etwas Sterbenslangweiliges zum Kult hochstilisiert werden - genau wie dieser vor Klischees tropfende Streifen "Drag me to hell", der auch vor einem guten halben Jahr auf RTL lief und den ich mir noch nicht mal zu Ende angeschaut habe.

Bei "Red Riding Hood" agierte der Werwolf so blutleer, wie man es bei Filmen dieses Genres selten erlebt - vor allem: Es gruselte einem nicht beim Anblick der Bestie. Die Story "Frau zwischen zwei Männern" war auch nicht wirklich neu und tropfte auch vor lauter Klischees - sie liebt einen anderen, soll aber mit einem reicheren Mann verheiratet werden, der aber im Gegensatz zu vielen anderen Filmen sogar auch sympathisch rüber kam.

Dienstag, 8. Mai 2012

Der Mond nahe an der Erde

Derzeit ist der Mond ja überdimensional groß am Nachthimmel zu bewundern, da er 20.000 km näher an der Erde dran ist als sonst. Im August soll es dasgleiche Schauspiel noch mal geben - hoffentlich mit weniger Wolken am Himmel.

Die vergangene Nacht war sternenklar, sodass einige Stofftiere - trotz mittlerweile abnehmenden Mondes - leichte Werwolf-Attitüden entwickelten: Sammy stand plötzlich schlafwandelnd auf und zeigte einige verlängerte Haare im Nacken und an den Bäckchen, Ecki wandelte auch durch den Mondschein und heulte dabei wie ein Wolf den Erdtrabanten an. Urmel flog im Mondlicht mit Fledermäusen um die Wette, während Rudolf-Dieter lange Zähne bekam und Maiglöckchen unterm Kirschbaum - die aber noch nicht blühen - besprach. Clio (mein Stofftier) hüpfte im Mondlicht rum und trällerte, während er längere Zähne bekam: "Heute back ich, morgen brau ich, übermorgen mache ich dem Kirschbaum ein Kind!" Clio (mein Auto) fragte sich da unten im Hof wohl, was denn jetzt los ist und trank zusammen mit dem Mond ein Universums-Schnäpschen.

Heute um halb sechs, als mein Wecker klingelte, lagen alle Stofftiere aber wieder friedlich neben mir - ohne irgendwelche Werwolf-Attitüden :o). Sammy konnte sich an nix erinnern und nöhlte rum, weil der Wecker klingelte. Lediglich die kleinen Stofftiere wie Rudolf-Dieter, Clio und Urmel waren trotz der frühen Uhrzeit munter.

Freitag, 11. November 2011

Amüsante Suchbegriffe zu meinem Blog

Unangefochten an der Spitze stehen natürlich unspektakuläre Suchbegriffe wie Ruhrpott Sprüche, Ruhrgebiet Sprüche, Sprüche Ruhrgebiet usw., mein Name (wenn auch seltener) oder der Name des Blogs. Ansonsten ist in der jüngsten Zeit verstärkt nach einem bekannten deutschen Energiekonzern gegoogelt worden, der mal Ballast in Form von Mitarbeitern abwerfen muss und auch noch gegen den Atomausstieg Klage einreichen will :o/.

Auch Fragen zu Produkten und Verlagen, die ich in meinem Blog schon mal behandelt habe, tauchen natürlich auf (Verlage im Ruhrgebiet, Druckkostenzuschussverlage, Café Minceur) und manchmal wird skurrilerweise nach Personen mit nem bestimmten Namen gesucht, die aber in dem konkreten Fall gar nicht gemeint waren, sondern deren Name entweder ein Platzhalter für eine Figur in meinen Geschichten war oder der sich auf ne Werbefigur bezog. Ja, ja, das altbekannte Prinzip "Sie fragen - Google antwortet", wenn die Antworten auch nicht immer sinnvoll ausfallen :o)).

Es gibt natürlich auch viel amüsantere Begriffe - den ganzen Sexkram wie "Warum stehe ich auf Haue auf den Hintern?" oder "Es ner Frau besorgen" mal ausgenommen, weil auch hier wieder das Prinzip greift "Sie fragen - nur Google antwortet mal wieder nicht sinnvoll", denn mit den o. g. Themen beschäftigt sich mein Blog eher weniger. Google kann nun mal nicht zwischen Erotik mit Niveau und Billig-Sex unterscheiden...

Lustige Suchanfragen waren u. a.:
  • Darth Vader schneidet Döner (DAS stelle ich mir sehr komisch vor angesichts des Yedi-Schwerts!)
  • Kurzgeschichten Arztroman (Das stehende Stethoskop mit ner Träne im Knopfloch lässt grüßen!)
  • Piranhas in der Mosel Klärwerk (Ich schreibe in "Wenn es Nacht wird im Pott" über Piranhas in der Ruhr, die bekanntermaßen nicht die Mosel ist und noch nicht mal in selbige mündet...)
  • Nervige Kollegen mit zweideutigen Sprüchen (Sorry, für die kann ich nichts!)
  • Badezusatz Werwolf youtube (hm...wie geht das zusammen, der Badezusatz und der Werwolf??).
Vielleicht hat ja eins der Brautpaare, die sich heute das Ja-Wort gegeben haben oder noch geben, Darth Vader mitsamt seinem Yedi-Schwert organisiert, damit er die Hochzeitstorte anschneidet - natürlich gegen eine kleine Gage sowie freie Kost und Logis :o). Vielleicht gibt es auch Badezusätze, die dafür sorgen, dass einem ein Fell wie ein Werwolf wächst, sobald man sich in die Wanne gesetzt hat..? Kann der Badezusatz auch machen, dass einem Reißzähne wie ein Werwolf wachsen und dass das ganze Jahr Vollmond ist? Ich weiß es nicht :o). Der Badende kann in jedem Fall machen, dass die Luft stinkt und es im Badewasser kurz mal warm blubbert, hihi.

Montag, 1. Februar 2010

Eine winterliche Fahrt auf dem Rhein-Herne-Kanal Teil 2

Burgumil erzählt weitere Anekdötchen der Schifffahrt von Alex & Co.!

1 Uhr:
Die Geisterstunde ist zwar vorbei, aber Marina kann immer noch nicht schlafen. Der Vollmond steht am Himmel und blickt mitleidig auf sie herab. Marina entschließt sich, die Ananas als Betthupferl zu nehmen und zu verzehren, aber nicht, ohne sie vorher noch in allen möglichen Posen zu fotografieren.

1.15 Uhr:
Alex gesellt sich zu Marina, die sich die Ananas schwesterlich mit ihr teilt. Die arme Alex wurde von ihrem höllisch schmerzenden linken Knie aus dem Schlaf gerissen und nimmt nu eine Tablette. Marina hat zwar keine Schmerzen, kann aber in fremden Kojen nicht schlafen.

1.30 Uhr:
Alex will sich an Deck eine rauchen und Marina hält frische Luft auch für ne gute Alternative und hofft, dadurch auch bald die nötige Bettschwere zu bekommen. Die beiden ziehen sich etwas wärmer an. Da Marina eher fertig ist, geht sie schon mal an Deck. Mittlerweile ist der Mond in Nebelschwaden eingehüllt, sodass das Mondlicht noch unheimlicher wirkt. Zu allem Überfluss wird auch noch das Schiff von einem Piraten geentert, der Marina mit holländischem Akzent mit Leib und Leben bedroht - sie bereut sehr, ihn jetzt nicht mit einer Ananas oder einer Pomelo bewerfen zu können. Alex rettet ihr das Leben, denn sie stößt schwungvoll die Kabinentür auf, sodass der holländische Pirat die Tür vor den Kopf kriegt und mit Schmackes direkt in den kalten Kanal befördert wird. Marina ist Alex unendlich dankbar und fragt sie, was das denn jetzt war. Alex grinst und antwortet: "Der fliegende Holländer!" Da freut sich Marina gleich noch einmal.

2 Uhr:
Die beiden Damen liegen wieder in ihren Kojen. Alex schläft bald wieder, aber Marina findet immer noch keine Ruhe, wenn sie sich auch schon etwas müder fühlt als vorher. Thomas schnarcht mit offenem Mund. Tim schreckt mal kurz aus dem Schlaf hoch, sieht den Mond, der in die Kajüte scheint und murmelt genervt: "Arschloch!", bevor er wieder in den Schlaf sinkt. Renate ist eine kleine Vollmondhexe, denn sie beginnt, begleitet von leisem Kichern, schlafzuwandeln, dabei spinnt sie auch noch Pläne, wie man am schnellsten zum Blocksberg kommt, um dort mit anderen Hexen auf dem Besen zu reiten. Zum Glück kehrt sie nach zehn Minuten kichernd in ihre Koje zurück - das verrückte Huhn hat an Deck dem Mond gewunken und dabei gesungen "Der Mann im Mond wird für seinen treuen Dienst belohnt".

2.30 Uhr:
Steffi hat von ihrer eigenen Firma geträumt und textet nun voller Begeisterung Marina zu, die immer noch nicht schlafen kann. Sie erzählt ihr von ihrem geplanten Auftragskiller-Service, wobei die Bewerber natürlich erstklassige Referenzen vorweisen müssen, z. B. in Form von Zeitungsartikeln, Haftbescheinigungen usw. Marina findet die Idee gelungen, gähnt aber. Steffi gibt ihr eine Banane und geht dann auf Toilette, bevor sie sich selig lächelnd wieder in ihre Koje legt und von ihrem Auftragskiller-Service träumt.


3 Uhr:
Draußen heult etwas, das sich nach Wolf anhört, aber das kann eigentlich nicht sein - im Ruhrgebiet haben sich bis dato keine Wölfe angesiedelt. Marina glaubt an einen Werwolf. Sie wagt kaum zu atmen, als eine große Gestalt leise in die Kajüte kommt. Leider hat sie gerade kein blutiges Kotlett oder Steak zur Hand, das sie an den Werwolf verfüttern könnte, damit er sie und ihre Begleiter/innen in Ruhe lässt. Im Mondlicht sieht sie schließlich, dass es KEIN Werwolf ist, sondern ein Wer-Charmin Bear, der mit Charmin-Klopapier (vor dem Wechsel zu Zewa!), das auch noch handsigniert ist, um sich wirft. Dann verschwindet er wieder jaulend. Marina versucht, sich zu beruhigen und ist froh, dass es kein Werwolf war. Allerdings findet sie es ziemlich dusselig, mit Klopapier um sich zu werfen. Das Klopapier ist allerdings gerade recht gekommen, denn Thomas wird wach und muss mal kacken. Der ist auch voll verstrahlt...! Er fragt sich ja noch nicht mal, wo das Toilettenpapier jetzt herkommt. Stattdessen hebt er lächelnd eine Rolle auf und tapert zum Stillen Örtchen...


Fortsetzung folgt!

Donnerstag, 24. Dezember 2009

Mein erster Roman in Planung

Nach einer Reihe von Kurzgeschichtensammlungen und einer Novelle schwebt mir bereits das Skript für einen Roman vor - der natürlich wieder im Ruhrgebiet spielt. Diesmal sollen Werwölfe eine tragende Rolle spielen. Stephen King hat aus dem Thema ja sein Buch "Der Werwolf von Tarker Mills" gemacht, das später auch verfilmt wurde. Ich werde das Ganze jedoch aus einer etwas anderen Perspektive angehen und die Handlung nicht im Stil von Kalendergeschichten gestalten. Gewisse Parallelen lassen sich unter Umständen nicht ganz vermeiden, da ja nur einmal im Monat Vollmond ist - allerdings muss der Vollmond ja nicht ständig auf irgendwelche deutschen Feiertage fallen, denn diesbezüglich hat King sich, wie er auch selbst in seinem Nachwort einräumt, doch ziemliche Freiheiten heraus genommen, denn bei seinem "Werwolf von Tarker Mills" fiel der Vollmond jedes Mal auf einen amerikanischen Feiertag. Das wäre in meinem Plot anders - bei mir kann Vollmond auch mal mitten in der Woche ohne besonderen Anlass sein.

Zum Thema Werwolf gibt es zwar auch bereits eine ganze Reihe von Geschichten und Filmen, es kommt aber immer darauf an, wie man es selbst umsetzt. Alte Inhalte mit neuem Leben füllen ist die große Kunst - anders ist auch der Erfolg von Stephenie Meyers "Twilight"-Saga nicht zu erklären, denn Vampir-Geschichten gibt es in Literatur und Film ebenfalls wie Sand am Meer.