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Montag, 20. Juni 2011

Nerviger Werbe-Spot

Im Jahr 2010 gingen mir ja am meisten die Briefgold-Werbung ("Machen Sie Ihr Gold zu Geld!") und der Spot für Mama's Allerlei von Knorr auf den Senkel. Auch im Jahr 2011 gibt es mittlerweile auch schon so einen Knaller, der mir tierisch auf den Zeiger geht, wenn er in den Werbeblöcken diverser Privatsender gezeigt wird. Der Preis für den bis dato nervigsten Werbe-Spot im Jahr 2011 geht an...*trommelwirbel*....

Yello Strom!

Also, wenn ich diese Familie im Auto schon sehe und höre, krieg ich Augen- und Ohrenkrebs, echt. Der Vater grinst so debil, pseudofreundlich und gekünstelt, sodass man sich fragt, ob bei ihm das Grinsen eingeätzt wurde wie damals in dem Batman-Film, als Joker alias Jack Nicholson sein dämliches Grinsen per Säure eingeätzt wurde. "Jaaaaaaa, wenn wir erst mal den günstigen Yello-Strom haben, kriegst du ein süßes kleines Pony...!" Hm, ich bezweifle ja nicht, dass es nicht billigere Stromanbieter als RWE, E.ON, Vattenfall und EnBW gibt, aber ob durch Yello Strom soviel eingespart werden kann, dass die Familie auch noch jede Menge Kohle für ein Pony (Anschaffung, Unterhalt) übrig hat, darf dennoch bezweifelt werden.

Auch dieses quengelige Ätz-Blag auf dem Rücksitz mit seinem dümmlichen Grinsen macht mich kirre. "Fahren wir zu den Ponies?", "Zu den Ponies?!" (Auf die Antwort des Vaters, dass sie nach Sparen am Strom fahren), "Ich will aber Ponies!" *nerv* Ich mag Ponies zwar auch gerne, aber dieses quengelige Blag mit seiner dusseligen Bratze nervt total. Und dann zum Schluss, als Papi ihr ein Pony zusagt, wenn sie Sparen am Strom praktizieren, diese blöde Frage aus'm Auto: "Kann ich ein Eis?!" KILL!!!

Am angenehmsten ist immer noch das Muttertier, das auf dem Beifahrersitz ja aufgrund ihrer Wortkargheit am wenigsten an Nervereien beisteuert - sie ist einfach nur blond und guckt unmotiviert in die Gegend rein (was es aber auch nicht besser macht). Am lustigsten ist das echte Pony, das am Ende des Spots fröhlich wiehert, als die bekloppte Familie am Ortseingangsschild Sparen am Strom vorbei gefahren ist. Ich muss sagen, Yello Strom hatte auch schon mal bessere und originellere Werbe-Spots als diese Ansammlung aus debilem Grinsen und widerwärtigen Quengeleien...

Montag, 20. April 2009

Ponybuch von Renate Althof


Im vergangenen Jahr ist auch meine Freundin Renate Althof unter die Autorinnen gegangen und hat ihr Manuskript auf meine Empfehlung hin an den Marco Neumann Verlag gesendet, bei dem mein Buch "Wenn es Nacht wird im Pott" veröffentlicht wurde, dessen Geschichten insbesondere bei meinen Live-Auftritten gut ankommen.

Herr Neumann hat netterweise auch Renates Buch veröffentlicht, das den Titel trägt "Glück bedeutet, ein Pony zu haben". Es kann über die Homepage des Verlages (http://www.neumann-verlag.de/) bestellt werden.

Ich bin auf dieses Buch auch sehr stolz - Renate hat zwar die Geschichte mit all ihren Figuren und Facetten entwickelt, aber ich war auch an der Entstehung insofern beteiligt, als dass ich das Manuskript lektoriert habe. Neben der Arbeit hatte ich so natürlich auch die Möglichkeit, mir ein erstes Bild über das Buch machen zu können.

Das Buch richtet sich insbesondere an junge Pferdenärrinnen zwischen 10 und 16 Jahren und alle, die sich für Pferde interessieren. Die Geschichte selbst spielt Ende der 60er, Anfang der 70er Jahre, so dass sogar noch einige historische Bezüge mit einfließen. Neben lustigen Passagen werden auch Spannung und Hintergrundinformationen zum Zeitgeist und zur Pferdepflege geboten.

Die bibliographischen Daten lauten:

Renate Althof:
Glück bedeutet, ein Pony zu haben
ISBN: 978-39410410-59
Preis: 11,95 €