Also, die Sache mit dem Jobcenter Essen hat sich mittlerweile zu meinen Gunsten geklärt, denn ich bekam gestern eine sehr nette Entschuldigungsmail und dann auch noch einen freundlichen Anruf vom Kundenreaktionsmanagement - man konnte meinen Unmut jedenfalls gut nachvollziehen, zumal ja aus diesem Schreiben vom Wochenende nicht hervor ging, dass mein Antrag längst bewilligt war und sich das ja eher so las, als wenn die Zahlung von der Anlage EKS abhängt, die ich übrigens tatsächlich nicht einreichen muss. Heute Morgen konnte ich dann auch endlich meine formlose Erklärung zu meinen Nebeneinkünften beim Jobcenter Borbeck abgeben und habe mir auch den Empfang quittieren lassen - sicher ist sicher :o). Der Bescheid ist gestern auch eingetroffen, also ist da jetzt schon mal wenigstens alles okay, auch wenn mir eine neue Stelle natürlich lieber wäre als die Abhängigkeit von staatlichen Leistungen.
Ansonsten spinnt aber die Nachbarin meiner Eltern ziemlich rum - irgendwie scheine ich ja für einige gelangweilte Leute in diesem Haus eine wahnsinnig interessante Person zu sein, anders kann das ja nicht zu erklären sein, dass sich Menschen, die mich gar nicht näher kennen, den Kopf darüber zerbrechen, warum ich Arbeit suchend bin und dann auch noch Lügengeschichten erzählen bzw. sich in ihrem kranken Hirn was zurecht legen, was gerade ins beschränkte Weltbild passt. Meine Mom hatte wohl mal erwähnt, dass ich an einer chronischen Krankheit leide, die aber keinerlei Auswirkungen auf meine Arbeitsfähigkeit hat, es sei denn, es bildet sich wirklich mal wieder ein Blutgerinnsel, aber mittlerweile ist ja alles gut bei mir eingestellt. Die kompetente, gelangweilte Nachbarin hat jetzt auf jeden Fall den Grund, warum ich keine Arbeit finde: Das macht ja kein Arbeitgeber der Welt mit, wenn ich alle drei bis vier Tage krank bin. Ich glaube, bei der Dame hackt es - ich bin nämlich nicht alle drei bis vier Tage krank - aber schön, dass die Dame mit ihrem verlebten Erfahrungsschatz meint, sie kennt meine Krankengeschichte besser als ich selbst, meine Ärzte und meine Krankenkasse. Ich kann mich jedenfalls nicht daran erinnern, alle drei bis vier Tage krank gewesen zu sein. Lügen muss echt schön sein...das war ja nicht die einzige Lüge, die sie in die Welt gesetzt hat, denn angeblich war ich ja immer nur ein paar Monate irgendwo (war mir auch neu - von meinen 13,5 Berufsjahren war ich fast sechs Jahre bei der Steuerberatungsgesellschaft in Düsseldorf, weitere drei bei Oscar Winzen und auch in Herne war ich über ein Jahr - dass der Rest etwas kürzer war, ist ja nun auch nicht meine Schuld; vor allem, wenn manche Unternehmen Leiharbeiter nicht mehr fest übernehmen) - wie schön, dass die Dame meinen Lebenslauf besser kennt als ich, meine Arbeitsvermittlerin und diverse Arbeitgeber.
Als sie diesen Blödsinn jedenfalls gestern von sich gab, ist meiner Mom der Kragen geplatzt und ich war auch schon drauf und dran, mal an die Tür zu kommen und der Dame was ganz anderes zu erzählen, aber nachdem meine Mom ihr ein paar passende Worte erzählt hat, hat sie die Tür auch hinter sich geschlossen, denn dieses Gelaber, das nur aus Lügen, Halbwahrheiten und Eigeninterpretationen bestand, musste sie sich nun echt nicht länger als nötig geben. Sollte mir jedenfalls noch mal zu Ohren kommen, dass diese "reizende", offensichtlich sehr gelangweilte Nachbarin weiterhin Lügen über mich verbreitet, um sich im Haus bei anderen Mietparteien anzuschleimen, die sie ja angeblich alle auch nicht leiden kann (komischerweise merkt man das nur nie, denn wenn sie dann die Unsympathen sieht, spricht sie wie ein Wolf, der Kreide gefressen hat *urgh*), dann lasse ich mal ein nettes Schreiben von meinem Anwalt aufsetzen, denn diese Lügen, die sie da als unverbrüchliche Wahrheit in die Gegend reinpustet, erfüllen in jedweder Hinsicht den Straftatbestand von übler Nachrede und Verleumdung. Die Dame, die ja auch der Überzeugung ist, als Einzige in ihrem Leben gearbeitet zu haben, während alle anderen das natürlich nicht tun bzw. getan haben, zählt wohl auch zur reizenden Spezies, die ein freundliches Wesen mit Dummheit verwechseln - notfalls belehre ich diese reizende Dame mal ganz schnell eines Besseren. Normalerweise denke ich bei so einem Gelaber "Du mich auch", denn manche Leute reden immer viel, wenn der Tag lang ist, aber jetzt ist mittlerweile ein gewisser Punkt überschritten, denn solche kackendreisten Lügen habe ich noch nie gehört und da kann ich sehr unangenehm werden - würde ich übrigens auch, wenn es nicht mich beträfe, sondern Menschen aus meinem persönlichen Umfeld. Manche Hirnies mit ihrem verlebten Erfahrungsschatz, der aus Stammtischparolen und bösartiger Phantasie besteht, kann man echt nur mit der juristischen Keule überzeugen.
Vor allem: Ich wohne ja gar nicht in dem Haus, sie kennt mich praktisch nur vom Sehen und von ein paar wenigen Worten, die wir miteinander gesprochen haben, aber schön, was sie alles über mich weiß - da sind Dinge bei, die wusste ich noch nicht mal selbst von mir :o). Es kann auch nicht sein, dass harmlose Äußerungen meiner Mom da zu solch verlogenen Hirngespinsten ausgebaut werden. Am schlimmsten ist natürlich, dass solche Leute sich in ihrer hirnverbrannten Art auch noch für intelligent halten, wobei die Betonung da auf "halten" liegt :o).
Heute wollte ich eigentlich mein zweites E-Book unter BoD schreiben, aber Mozilla ist langsamer als ne Schnecke *stöhn* und in den easyEditor komme ich darüber gar nicht rein. Egal, dann muss ich mir was anderes einfallen lassen. Leider hält Mozilla es auch öfter mal nicht für nötig, mich in meinen Mail-Account rein zu lassen. Ich krieg dat Brechen...!! Das zweite E-Book soll ohnehin erst Ende des Monats erscheinen, also habe ich ja noch ein bisschen Zeit.
Apropos E-Book: Auf meinem ersten E-Book "Rund um den Dellwiger Dom" liegt ein RDM-Schutz, beim zweiten habe ich diese Funktion deaktiviert :o). Das nur als Info an meine Leser/-innen.
Autorenblog von Alexandra Döll mit Informationen zu ihren Büchern und Artikeln, Meinungen zum Literaturbetrieb, Satiren, abgedrehten Kurzgeschichten, Aktuellem und vielem mehr
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Donnerstag, 18. Dezember 2014
Dienstag, 16. Dezember 2014
Was für ein Theater...!!
Bzgl. Jobcenter kann ich ja Entwarnung geben, denn offenbar wurde mein Antrag genehmigt, nur leider hat meine Sachbearbeiterin es ja nicht für nötig gehalten, mich darüber zu informieren - der Bewilligungsbescheid ist leider noch nicht bei mir eingetroffen - sondern stattdessen den Schrieb am Wochenende rausgeschickt, der sich ja so las, als wenn die Bewilligung von dieser Anlage EKS bzw. der formlosen Erklärung abhängig wäre. Da hat ja mein Telefonat heute Vormittag mit meiner Arbeitsvermittlerin sogar in der Hinsicht was gebracht, denn das Geld für Dezember ist auf meinem Konto - sowohl von der Arbeitsagentur als auch vom Jobcenter. Das ist grundsätzlich sehr erfreulich, aber warum dann erst solche Briefe, die sich eher wie eine Anklageschrift lesen, raus gehen, bleibt wohl ein Geheimnis des Jobcenters.
Wenn in dem Brief drin gestanden hätte, dass alles genehmigt ist, ich aber zur Vervollständigung noch Anlage EKS bzw. die formlose Erklärung bis 19. Dezember einreichen soll, wäre ja alles okay gewesen, aber nein...stattdessen wurde ich in den letzten zwei Tagen von Pontius nach Pilatus geschickt, nämlich von Borbeck erneut zum Berliner Platz. Die Akte ist wohl schon am Freitag nach Borbeck geschickt worden, dort aber leider noch nicht angekommen. Deshalb soll ich meine Arbeitsvermittlerin am Donnerstagmorgen anrufen, ob die Akte endlich im Jobcenter Nord-West eingetroffen ist, damit ich morgen nicht wieder umsonst nach Borbeck düse. Da heute wohl die EDV umgestellt wird, würde wohl ein Besuch in Borbeck morgen keinen Sinn machen, deshalb soll ich zur Sicherheit ganz früh meine Arbeitsvermittlerin anrufen, denn ich habe weder die Lust noch das Geld, sinnlos mit dem Auto durch die Gegend zu gondeln, wenn dann eh nie was dabei raus kommt.
Abgesehen von der Tatsache, dass ich zwei Tage sinnlos durch die Gegend gegurkt bin, sowohl dank Jobcenter als auch dank Arbeitsagentur mit ihrer Nichtinformationspolitik, nervt mich auch die wohldosierte Desinformation auf dem Jobcenter. Zwei Sachbearbeiter sagen mir, dass in meinem Fall die formlose Erklärung zur nebenberuflichen Tätigkeit ausreicht, zumal ich ja nie selbstständig war, sondern meine Autorinnentätigkeit immer neben dem Hauptberuf lief, den ich in Festanstellung für das jeweilige Unternehmen ausgeübt habe, der gelangweilte junge Mann heute Morgen am Empfang des Jobcenters am Berliner Platz meinte aber, dass ich trotzdem die Anlage EKS ausfüllen müsse. Ja, wat denn nu? Meine Nebeneinkünfte habe ich bereits in der Anlage EK angegeben, warum jetzt noch mal in Anlage EKS, die für Selbstständige gedacht ist? Ich unterhalte doch überhaupt keine Betriebsstätte und habe entsprechend weder Personal noch Anlage- noch Umlaufvermögen, haha. Das soll mir dann bitte meine Sachbearbeiterin in Borbeck erklären.
Es ist sehr ärgerlich, wenn man von drei verschiedenen Bearbeitern zwei unterschiedliche Auskünfte bekommt bzw. mit einem unangemessenen Schreiben erst mal in Panik versetzt wird, dass man demnächst ohne Geld da steht. Hilfreiches Verhalten gegenüber Kunden sieht jedenfalls anders aus.
Ich hatte ja heute Morgen noch unter Google + geschrieben, dass ich derzeit leider nicht auf meinen Blog zugreifen könne - wie Ihr seht, geht das mittlerweile wieder, aber zunächst musste ich Mozilla installieren und dann noch sämtliche Cookie- und Cache-Einstellungen überprüfen, weil Google sonst rumgezickt hat. Tolles Theater in den letzten Tagen, wirklich. Na ja, wenigstens kann ich jetzt wieder posten :o) und wenn dann am Donnerstag endlich mal alles mit Anlage EKS bzw. der formlosen Erklärung auf dem Jobcenter in trockenen Tüchern ist, bin ich ja mehr als zufrieden.
Wenn in dem Brief drin gestanden hätte, dass alles genehmigt ist, ich aber zur Vervollständigung noch Anlage EKS bzw. die formlose Erklärung bis 19. Dezember einreichen soll, wäre ja alles okay gewesen, aber nein...stattdessen wurde ich in den letzten zwei Tagen von Pontius nach Pilatus geschickt, nämlich von Borbeck erneut zum Berliner Platz. Die Akte ist wohl schon am Freitag nach Borbeck geschickt worden, dort aber leider noch nicht angekommen. Deshalb soll ich meine Arbeitsvermittlerin am Donnerstagmorgen anrufen, ob die Akte endlich im Jobcenter Nord-West eingetroffen ist, damit ich morgen nicht wieder umsonst nach Borbeck düse. Da heute wohl die EDV umgestellt wird, würde wohl ein Besuch in Borbeck morgen keinen Sinn machen, deshalb soll ich zur Sicherheit ganz früh meine Arbeitsvermittlerin anrufen, denn ich habe weder die Lust noch das Geld, sinnlos mit dem Auto durch die Gegend zu gondeln, wenn dann eh nie was dabei raus kommt.
Abgesehen von der Tatsache, dass ich zwei Tage sinnlos durch die Gegend gegurkt bin, sowohl dank Jobcenter als auch dank Arbeitsagentur mit ihrer Nichtinformationspolitik, nervt mich auch die wohldosierte Desinformation auf dem Jobcenter. Zwei Sachbearbeiter sagen mir, dass in meinem Fall die formlose Erklärung zur nebenberuflichen Tätigkeit ausreicht, zumal ich ja nie selbstständig war, sondern meine Autorinnentätigkeit immer neben dem Hauptberuf lief, den ich in Festanstellung für das jeweilige Unternehmen ausgeübt habe, der gelangweilte junge Mann heute Morgen am Empfang des Jobcenters am Berliner Platz meinte aber, dass ich trotzdem die Anlage EKS ausfüllen müsse. Ja, wat denn nu? Meine Nebeneinkünfte habe ich bereits in der Anlage EK angegeben, warum jetzt noch mal in Anlage EKS, die für Selbstständige gedacht ist? Ich unterhalte doch überhaupt keine Betriebsstätte und habe entsprechend weder Personal noch Anlage- noch Umlaufvermögen, haha. Das soll mir dann bitte meine Sachbearbeiterin in Borbeck erklären.
Es ist sehr ärgerlich, wenn man von drei verschiedenen Bearbeitern zwei unterschiedliche Auskünfte bekommt bzw. mit einem unangemessenen Schreiben erst mal in Panik versetzt wird, dass man demnächst ohne Geld da steht. Hilfreiches Verhalten gegenüber Kunden sieht jedenfalls anders aus.
Ich hatte ja heute Morgen noch unter Google + geschrieben, dass ich derzeit leider nicht auf meinen Blog zugreifen könne - wie Ihr seht, geht das mittlerweile wieder, aber zunächst musste ich Mozilla installieren und dann noch sämtliche Cookie- und Cache-Einstellungen überprüfen, weil Google sonst rumgezickt hat. Tolles Theater in den letzten Tagen, wirklich. Na ja, wenigstens kann ich jetzt wieder posten :o) und wenn dann am Donnerstag endlich mal alles mit Anlage EKS bzw. der formlosen Erklärung auf dem Jobcenter in trockenen Tüchern ist, bin ich ja mehr als zufrieden.
Donnerstag, 6. März 2014
Wunder der Technik...
Leider hakte die Funktion, Blog-Beiträge erstellen zu können, in den letzten Tagen :o(. Auch gestern im Internet-Café funktionierte die Erstellung neuer Posts leider nicht - weder über den Internet-Explorer noch über Mozilla Firefox - aber mittlerweile scheint es doch wieder zu gehen. Wunder der Technik...das hatte ich in den letzten drei Jahren schon zwei- oder dreimal, dass ich einige Tage nichts posten konnte, warum nu auch immer. Nun funktioniert aber alles hoffentlich wie gewohnt.
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