Posts mit dem Label Sportfest werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Sportfest werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 13. Juni 2015

Dreht der WDR jetzt ganz durch?

Dass die Moderatoren in der Aktuellen Stunde einen öfter mit Gutmenschentum nerven, vor allem in Bezug auf Ernährung (Vegetarier/Veganer gut - Fleischesser böse, so könnte man es zusammenfassen), ist ja nix Neues, aber gestern Abend habe ich mich abermals gefragt, ob es noch geht und ob beim WDR jetzt wieder der Hysterie-Modus eingeschaltet worden ist.

Bei einem Sportfest in Bonn sind wohl fünf oder sechs Schüler kollabiert wegen der Hitze und alles, was Moderator Thomas Heyer bei der Anmoderation zum Beitrag einfiel, war die wahnsinnig intelligente Aussage: "Es stellt sich die Frage, ob man bei den Temperaturen denn tatsächlich ein Sportfest hätte abhalten sollen..." Hallo, geht's noch?!

Nur mal rein zur Info und für die Bildung der WDR-Moderatoren: Termine für Sportfeste werden von den Schulen am Ort Monate, teilweise bis zu einem Jahr im Voraus auf den Bezirkssportanlagen gebucht, sodass noch gar nicht abzusehen ist, was für ein Wetter an dem Tag herrscht, an dem das Sportfest stattfindet. Außerdem sind ja nicht alle Schüler kollabiert, sondern eine relativ kleine Gruppe von Schülern - dass auch bei Kindern und Jugendlichen Kreislaufschwächen bei Hitze auftreten können, stelle ich gar nicht in Abrede, aber da wurde ja so getan, als wenn den Kids heute keine körperliche Betätigung bei 30°C mehr zumuten könne und als wenn das Handeln der Schule unverantwortlich gewesen wäre *kopfschüttel*. Was sollen denn die ganzen Arbeitnehmer sagen, die auch bei Hitze im Freien arbeiten müssen wie etwa Bauarbeiter, Dachdecker, Gartenbauer, Friedhofsgärtner usw.? Dürfen die auch nicht mehr arbeiten, wenn die Sonne erbarmungslos vom Himmel brutzelt?

Im Laufe meiner Schullaufbahn habe ich auch aktiv an einigen Sportfesten teilgenommen - zwischen der dritten und neunten Klasse als Sportlerin im Klassenverband, in den Klassen 10 und 11 als Riegenführerin bzw. Kampfrichterin für die unteren Klassen. Auch da haben Sportfeste an Tagen stattgefunden, an denen es wärmer als 25°C war - und zwar ohne, dass da jemand kollabiert ist.

Dass Sportfeste bei Gewittern abgesagt oder abgebrochen werden, kann ich durchaus nachvollziehen wegen der Gefahr eines Blitzschlags, aber ansonsten kann das Wetter es scheinbar auch nur verkehrt machen - ist es zu warm und sonnig, besteht die Gefahr von Kreislaufzusammenbrüchen bei einigen wenigen, wird ein Sportfest bei kühleren Temperaturen von unter 20°C abgehalten, könnten sich die Kids erkälten und bei Regen könnten die Schüler sich beim Weitsprung dreckig machen, auf der Aschenbahn ausrutschen oder gar in den Pfützen in der Sprunggrube ertrinken. Sonst hat der WDR aber offensichtlich keine Probleme, oder?

Ebenso nervig fand ich auch die Reaktion des WDR unter Google + auf Kommentare von Nutzern in Bezug auf den Beitrag, dass das Innenministerium eine Expertengruppe eingesetzt hat, die festgestellt hat, dass man 1.000 Polizisten einsparen könnte, wenn diese nicht mehr bei Blechschäden oder nächtlicher Ruhestörung ausrücken müssten. Das wurde von einer Reihe von Usern entsprechend ablehnend kommentiert - teilweise ironisch, teilweise sehr direkt, aber immer noch alles mit Niveau. Da war kein Kommentar dabei, der von der Ausdrucksweise her unter die Gürtellinie gegangen ist, aber der WDR postete, dass man doch bitte sachlich und freundlich bleiben solle. Das sind alle geblieben, ich eingeschlossen, aber der WDR kann auch nicht erwarten, dass jetzt alle in Jubelstürme angesichts eines solchen Vorschlages einer so genannten Expertengruppe ausbrechen - wenn dem WDR die freie Meinungsäußerung zu demokratisch ist und sie die Wahrheit nicht vertragen können, empfehle ich, am besten keine diskussionswürdigen Beiträge mehr zu posten, damit sich dort keiner in seiner empfindsamen Totenruhe gestört fühlt.

Es wäre eher wünschenswert, wenn der WDR sich mal über wirklich wichtige Dinge echauffieren würde wie die zunehmende Zahl von - auch gut qualifizierten - Langzeitarbeitslosen, die steigende Zahl prekärer Arbeitsverhältnisse, die Selbstbedienungsmentalität vieler Politiker usw., aber da wird dann weitestgehend der Mund gehalten. Deshalb kommen wohl lieber so weltfremde Gutmenschenkommentare zu Ernährung und zu Sportfesten bei Hitze. Wenn das Niveau weiter da unten bleibt beim WDR, schaue ich mir die Aktuelle Stunde zukünftig jedenfalls nicht mehr an - Moralapostel gibt's schon genug im täglichen Leben, da brauche ich mir sowas nicht auch noch im Fernsehen antun.

Donnerstag, 22. Mai 2014

Ein stofftierisches Sportfest in Gelsenkirchen-Rotthausen :o)

Wie im vorherigen Beitrag bereits erwähnt, hatten heute die schulpflichtigen Stoffies Sportfest - und zwar auf der Bezirkssportanlage Auf der Reihe in Gelsenkirchen-Rotthausen. Sammy, Ecki, Haribo, Klara, Bugs, Thorsten das tapernde Nashorn und Racker sind als Ordner bzw. Kampfrichter mitgefahren.

Beim 50 m-Lauf war es Amalie Ameisenbär - eine Klassenkameradin von Sammys Kindern Rudolf-Dieter und Chantal - viel zu warm, sodass sie träge vor den Startblöcken döste. Das konnten Sammy und Ecki aber so nicht akzeptieren, sodass sie der kleinen Ameisenbärendame lautstark ins Ohr sangen "Steh auf, wenn du ein Schalker bist!" :o) Danach konnte Amalie aber laufen...

Rudolf-Dieter musste sich bei seinem Lauf nur seinem besten Kumpel Tse-Tse - wie der Name schon sagt, handelt es sich dabei um eine Tse-Tse-Fliege - geschlagen geben, denn die Fliege ist 50 m in 4,6 sec. geflogen. Chantal war ganz stolz, dass sie den Schlagball auf 40 cm geschleudert hat, Melanie hat "nur" 35 cm geschafft. Der kleine Leopard Leo war viel schneller beim 50 m-Lauf als seine Klassenkameraden Gernot Gnu, Norbert Nili und Erich Eisbärenköttel :o).

Sammy und Ecki fungierten an der Weitsprunggrube, indem sie die Weiten der Stofftiere maßen. Sammy nöhlte, obwohl sie sich viel weniger bewegen musste als ihr Brüderchen Ecki, denn sie hat ab dem Punkt am Balken gemessen, an dem das jeweilige Stofftier abgesprungen ist.  Ecki hat die Weiten gemessen und die Spuren im "Sandkasten" beseitigt.

Bubi und seine Freundin Melody sind heimlich vom Sportplatz gekrochen zum nicht allzu weit entfernten Schwarzbach und haben natürlich im Gebüsch gefummelt :o). Racker musste die beiden nach dem Sportfest wieder einsammeln, aber das ist er ja schon gewöhnt.