Ein bisschen Spaß für alle Büromitarbeiter/-innen...:o)
Dass ES bei Diktaten von Besuchsberichten öfter darauf stand, Namen zu verballhornen, darüber hatte ich ja schon öfter berichtet. Auf jeden Fall hatte ich plötzlich Kollegen, von denen ich noch gar nicht wusste, dass ich sie habe, hihi. Ich brauchte auch erstmal zwei Anläufe, um zu raffen, dass ES mit "Mr. Dole" mich meinte *kicher* - eigentlich musste Eva mich da erstmal mit der Nase drauf stoßen.
Mir ist bewusst, dass meine ausländischen Kollegen, die in deutscher Sprache diktiert haben, die Sprache nicht immer ganz perfekt beherrscht haben, was ja nicht weiter schlimm ist, aber manchmal kamen zu lustige Sätze und Begrifflichkeiten dabei raus: Statt "Geräusch" diktierte mein anderer französischer Kollege "Man 'ört ein kleines Lärm...", mein tschechischer Kollege zog gerade die Vokale immer sehr in die Länge, sodass dabei Wörter wie "Kundääää", "Natuuuurrrr" und "grienäää Wiesääää" herauskamen :o)). Ach ja, und aus titanschwarz wurde auch noch tittäääänschwaaaarz *lach*. Gleichzeitig hatten solche Verballhornungen aber auch immer etwas sehr Charmantes an sich.
Stinki war bisweilen mir gegenüber so schüchtern, dass er Übersetzungen und Lektorate nicht selbst bei mir in Auftrag gegeben hat - nein, da musste mich dann immer die GF-Sekretärin ganz höflich um Schützenhilfe bitten, wenn ich mich um seine Dokumente kümmern sollte *schmunzel*. Gemacht habe ich das natürlich trotzdem - und da ich ja manchmal ein kleines Fiese-Möp-Gen in mir habe, habe ich Stinki dann immer direkt die Dokumente freundlich auf seinen Rechner zurückgeschickt und die GF-Sekretärin lediglich ebenso freundlich informiert, dass ich die Sachen erledigt und direkt an Stinki zurückgeschickt hätte *kicher*. Ich glaube, der arme Stinki hat wegen mir da oben mehr als eine Hitzewelle bekommen...:o)).
Autorenblog von Alexandra Döll mit Informationen zu ihren Büchern und Artikeln, Meinungen zum Literaturbetrieb, Satiren, abgedrehten Kurzgeschichten, Aktuellem und vielem mehr
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Sonntag, 12. Juli 2015
Sonntag, 14. Juni 2015
Zwei Bewerbungen und ein Artikel :o)
Ich werde zwar demnächst als Dozentin für den Bereich EDV bei einem Sozialverband in Essen anfangen, aber nur stundenweise, sodass ich natürlich noch weitere Bewerbungen versende - so denn was Passendes dabei ist. In der gestrigen WAZ habe ich zwei Angebote in Teilzeit für das Sekretariat gefunden und die dazugehörigen Bewerbungen habe ich soeben freundlich per E-Mail versendet. Von der stundenweisen Dozentinnentätigkeit und meiner Tätigkeit als Autorin sowie Avon-Beraterin kann ich nämlich leider (noch) nicht unabhängig vom Jobcenter leben, und das ist nach wie vor mein erklärtes Ziel :o).
Anschließend folgte ein Artikel für experto.de. Auf die Idee hatte mich +Sven Krämer gebracht, denn in dem Artikel geht es um zeitgemäße Formate bei Bewerbungsfotos. Ich denke, je nachdem wie schnell die Redaktion bei experto.de ist, wird der Artikel in der kommenden Woche online gehen.
Anschließend folgte ein Artikel für experto.de. Auf die Idee hatte mich +Sven Krämer gebracht, denn in dem Artikel geht es um zeitgemäße Formate bei Bewerbungsfotos. Ich denke, je nachdem wie schnell die Redaktion bei experto.de ist, wird der Artikel in der kommenden Woche online gehen.
Mittwoch, 1. April 2015
Verschwendung von Talent *seufz*
Ich weiß, dass es vielen anderen, gut qualifizierten und dabei auch noch sympathischen Arbeitsuchenden genauso geht, aber manchen Firmen ist echt nicht klar, wie viel Potential sie verschwenden, wenn sie viele Bewerber unbeachtet links liegen lassen - und gleichzeitig auch noch negative Eigenwerbung für die eigene Firma betreiben, indem sie Bewerbungen gar nicht beantworten oder wenn, ziemlich unfreundlich und wenig wertschätzend. Bei Marina, Steffi und mir standen einige Firmen nachher schon auf einer inoffiziellen "schwarzen Liste", weil die mit mindestens einem unserer Kunden nicht gerade wertschätzend umgegangen sind - das galt für Festanstellungen ebenso wie für Zeitarbeitsfirmen.
Es ist ja nicht so, dass nur ich alleine mir meine ganzen Stärken und Kompetenzen bescheinige :o), das haben schon eine Reihe von Arbeitgebern in ihren Arbeitszeugnissen getan, und auch der ABC-Check in der Weststadt-Akademie hat ja recht schön gezeigt, wo meine Stärken liegen, nämlich:
Im Assessment Center für die Existenzgründung, das ich Anfang Februar ebenfalls an der Weststadt-Akademie hatte, wurden mir ebenfalls alle Eigenschaften bescheinigt, die einen guten Unternehmer ausmachen: Risikobewusstsein, Zuverlässigkeit, Verständnis für finanzielle Zusammenhänge, Integrität. Bei manchen Firmen scheint aber gerade das alles nicht mehr gefragt zu sein.
An beruflichem Wissen und Können bringe ich mit:
Manche Firmen haben ja schon befürchtet, dass ich mich bei ihnen langweilen könnte anstatt sich zu freuen, dass sie eine fitte, breit aufgestellte Mitarbeiterin haben, die schnell begreift - das sagt eigentlich mehr übers Unternehmen als über mich aus :o)).
----------------------------------------
Liebe Freundinnen und Freunde unter Google +,
wenn Euch Stellen bekannt sind - egal, ob Voll- oder Teilzeit - im pädagogischen, redaktionellen oder kaufmännischen Bereich im Raum Essen +30 km, auf die mein Profil passen könnte und bei denen ich mich nicht mit tausend anderen Bewerbern messen muss, um letzten Endes doch nur in der Masse unterzugehen, gebt mir bitte Bescheid, damit ich entsprechend Kontakt zum Unternehmen aufnehmen kann. Vielen Dank! :o)
(c) Foto-Studio Mikus, Essen-Borbeck
Es ist ja nicht so, dass nur ich alleine mir meine ganzen Stärken und Kompetenzen bescheinige :o), das haben schon eine Reihe von Arbeitgebern in ihren Arbeitszeugnissen getan, und auch der ABC-Check in der Weststadt-Akademie hat ja recht schön gezeigt, wo meine Stärken liegen, nämlich:
- Künstlerisch-kreativer Bereich (sieht man ja an meinen Büchern, Fachartikeln und meinem Blog)
- Umgang mit (älteren) Menschen und Tieren
- Beratung, Information
- Wissensvermittlung
- andere motivieren und wertschätzen
- Kunden- und Dienstleistungsorientierung
- Teamfähigkeit
- Durchhaltevermögen
- Stressresistenz
- Natur und Umwelt.
- Naturwissenschaften, Mathematik (fürs kaufmännische Rechnen reichts aber locker)
- handwerkliche Tätigkeiten, Reparaturarbeiten
- Routinearbeiten (Ablage...für mich eher ein notwendiges Übel *grins*)
- mich führen lassen.
Im Assessment Center für die Existenzgründung, das ich Anfang Februar ebenfalls an der Weststadt-Akademie hatte, wurden mir ebenfalls alle Eigenschaften bescheinigt, die einen guten Unternehmer ausmachen: Risikobewusstsein, Zuverlässigkeit, Verständnis für finanzielle Zusammenhänge, Integrität. Bei manchen Firmen scheint aber gerade das alles nicht mehr gefragt zu sein.
An beruflichem Wissen und Können bringe ich mit:
- abgeschlossenes Studium der Erziehungswissenschaften unterhalb der Regelstudienzeit von neun Semestern mit dem Schwerpunkt Sozial- und Bildungswesen (Randgruppenarbeit, Soziale Dienste und Beratung, Erwachsenenbildung, Psychologie)
- erfolgreich absolvierte Weiterbildung zur geprüften Psychologischen Beraterin an der Deutschen Paracelsus-Schule Essen (mit Zertifikat)
- im Winter 2015/2016 Externenprüfung zur Kauffrau für Bürokommunikation - die Zulassung durch die IHK Essen liegt bereits vor
- über 13 Jahre Erfahrung in der gehobenen kaufmännischen Assistenz
- komplexe Fachübersetzungen Deutsch - Englisch und umgekehrt, meist in technischen und/oder wirtschaftswissenschaftlichen Zusammenhängen
- Beherrschung des Zehn-Finger-Systems seit über 20 Jahren (ca. 300 Anschläge/min.)
- Lektorat, Bewerbungstraining und -motivation, Jobsearch
- EDV: MS Office (Word, Excel, PowerPoint), SAP R/3 (HR und FI), DATEV, Content Management-Systeme, CRM-Systeme
- seit 2008 umfassende nebenberufliche Erfahrung als Sachartikelautorin mit den Themenschwerpunkten Stellensuche und Bewerbung, Psychologie, Soziologie, Politik, Tiere, Medizin. Einige meiner Artikel wurden mit meinem Einverständnis in Schulbüchern, Fachpublikationen, Haus- und Masterarbeiten verwendet. Gleichzeitig habe ich über meine Sachautorinnentätigkeit weitere Aufträge generiert, beispielsweise ein Radio-Interview im WDR 2-Mittagsmagazin und ein Artikel in der Ausgabe 11/2010 im Magazin "Manager-Seminare", jeweils zum Thema "Anonyme Bewerbungen"
- seit 2007 regelmäßige Buchveröffentlichungen - seit Ende 2014 auch als E-Books. Über meine Bücher sind bereits zwei Artikel im Süd-Anzeiger bzw. Borbeck Kurier erschienen und das Online-Magazin ruhrguide hat netterweise mein zweites Buch "Absoluter Horror" rezensiert. Eine Rezension meiner ersten Novelle "Liebe, Tod und Teufel" aus November 2008 folgte im September 2010 in verschiedenen Zeitungen, z. B. Dorstener Zeitung und Münstersche Zeitung
- regelmäßige Auftritte/Lesungen in den Jahren 2007 und 2008 im Unperfekthaus Essen sowie ein zweitägiges Gastspiel am Kleinen Theater Essen mit dem Programm "Männer - Frauen - Zombies"
- Erfahrungen im pädagogischen Bereich: Straffälligenhilfe, Unterstützung bei der Wohnungs- und Arbeitssuche, Einzelunterricht für Legastheniker und Fahrschüler mit nicht ausreichenden deutschen Sprachkenntnissen zu Vorbereitung auf die mündliche theoretische Prüfung, Nachhilfe (Englisch und Deutsch bis Klasse 13, Mathematik bis Klasse 6), Einzelberatung (Bewerbungen, psychosozial), fundiertes Wissen über Suchtmittelerkrankungen (Alkohol, BtmG)
Manche Firmen haben ja schon befürchtet, dass ich mich bei ihnen langweilen könnte anstatt sich zu freuen, dass sie eine fitte, breit aufgestellte Mitarbeiterin haben, die schnell begreift - das sagt eigentlich mehr übers Unternehmen als über mich aus :o)).
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Liebe Freundinnen und Freunde unter Google +,
wenn Euch Stellen bekannt sind - egal, ob Voll- oder Teilzeit - im pädagogischen, redaktionellen oder kaufmännischen Bereich im Raum Essen +30 km, auf die mein Profil passen könnte und bei denen ich mich nicht mit tausend anderen Bewerbern messen muss, um letzten Endes doch nur in der Masse unterzugehen, gebt mir bitte Bescheid, damit ich entsprechend Kontakt zum Unternehmen aufnehmen kann. Vielen Dank! :o)
(c) Foto-Studio Mikus, Essen-Borbeck
Dienstag, 27. Januar 2015
Morgen zum Vorstellungsgespräch :o)
Morgen habe ich um zehn Uhr mein Vorstellungsgespräch bei der Weststadt-Akademie, auf das ich mich schon sehr freue und von dem ich natürlich hoffe, dass es einen positiven Ausgang nimmt - vor allem würde ich dann mal was in "meinem" Bereich machen und nicht immer nur im Sekretariat. Ich habe damals Erziehungswissenschaften aus Überzeugung studiert, d. h. weil ich gerne mit Menschen arbeite und ihnen ebenso gerne Hilfe zur Selbsthilfe gebe, und nicht, weil mir nix Besseres eingefallen ist - manche meinen ja aus ihrer Ideenlosigkeit heraus, dass Pädagogik nur ein reines Laberfach ist - aber in meinem Berufsleben hatte ich, bis auf meine drei Jahre bei Oscar Winzen, leider bisher nicht soviel damit zu tun, und dass ich es noch kann und es mir immer noch Spaß macht, habe ich im E-Check gemerkt.
Bei manchen Büromitarbeitern wäre allerdings mal häufiger ein Pädagoge oder gar ein Psychologe nötig gewesen, auch wenn viele selbstgefällige Anzugträger das sicherlich anders sehen und sich für den Nabel der Welt halten :o)).
Unabhängig davon habe ich aber heute noch mal über einen Personaldienstleister ein Angebot als Sekretärin/Assistentin bekommen. Ich habe der Disponentin gesagt, dass sie mich gerne beim Firmenkunden vorschlagen könne, denn leider bin ich noch nicht in der Position, dass ich jetzt alles ablehnen kann, was mir nicht zu 100 % in den Kram passt - dann würde das Jobcenter nämlich ganz schnell Theater machen, denn denen ist das in aller Regel relativ egal, ob man mit seiner Tätigkeit glücklich ist oder nicht; Hauptsache, man liegt dem Staat nicht mehr auf der Tasche. Ich kann mir ehrlich gesagt auch was viel Schöneres vorstellen als vom Staat abhängig zu sein, aber ich kann mir beruflich auch was Schöneres als eine reine Bürotätigkeit vorstellen. Die Erfahrung und Qualifikation habe ich zweifelsfrei, aber Spaß hat mir das nicht immer gemacht - wobei vieles auch von den Kollegen/Chefs abhing. Mit manchen Menschen habe ich sehr gerne zusammengearbeitet und zu denen habe ich auch heute noch guten Kontakt, aber es gab auch Leute, mit denen ich am liebsten nix zu tun gehabt hätte, obwohl sie sich irgendwie in ein Büro verirrt haben und dann meinten, sie wären wer. Ganz extrem habe ich das immer bei den großen Konzernen empfunden - da waren mir kleine und mittelständische Firmen wesentlich lieber, auch von den Arbeitsbedingungen und der menschlichen Seite her.
Bei manchen Büromitarbeitern wäre allerdings mal häufiger ein Pädagoge oder gar ein Psychologe nötig gewesen, auch wenn viele selbstgefällige Anzugträger das sicherlich anders sehen und sich für den Nabel der Welt halten :o)).
Unabhängig davon habe ich aber heute noch mal über einen Personaldienstleister ein Angebot als Sekretärin/Assistentin bekommen. Ich habe der Disponentin gesagt, dass sie mich gerne beim Firmenkunden vorschlagen könne, denn leider bin ich noch nicht in der Position, dass ich jetzt alles ablehnen kann, was mir nicht zu 100 % in den Kram passt - dann würde das Jobcenter nämlich ganz schnell Theater machen, denn denen ist das in aller Regel relativ egal, ob man mit seiner Tätigkeit glücklich ist oder nicht; Hauptsache, man liegt dem Staat nicht mehr auf der Tasche. Ich kann mir ehrlich gesagt auch was viel Schöneres vorstellen als vom Staat abhängig zu sein, aber ich kann mir beruflich auch was Schöneres als eine reine Bürotätigkeit vorstellen. Die Erfahrung und Qualifikation habe ich zweifelsfrei, aber Spaß hat mir das nicht immer gemacht - wobei vieles auch von den Kollegen/Chefs abhing. Mit manchen Menschen habe ich sehr gerne zusammengearbeitet und zu denen habe ich auch heute noch guten Kontakt, aber es gab auch Leute, mit denen ich am liebsten nix zu tun gehabt hätte, obwohl sie sich irgendwie in ein Büro verirrt haben und dann meinten, sie wären wer. Ganz extrem habe ich das immer bei den großen Konzernen empfunden - da waren mir kleine und mittelständische Firmen wesentlich lieber, auch von den Arbeitsbedingungen und der menschlichen Seite her.
Samstag, 1. Februar 2014
Bewerbungen, Bewerbungen...
Soeben haben zwei weitere Bewerbungen meinen freundlichen Account verlassen. Auf die Antworten bin ich mal gespannt bzw. wann diese erfolgen - leider sind Antworten auf Bewerbungen ja nicht immer für alle Arbeitgeber selbstverständlich *seufz*. Eine weitere Bewerbung werde ich dann gleich auch noch tickern.
In der Zeitung war an diesem Samstag nix Passendes für mich und ehrlich gesagt möchte ich mich auch nicht mehr länger im Kaufmännischen orientieren. Das VG am Dienstag nehme ich noch wahr, aber dann werde ich auch einen Cut machen. 13 Jahre sind einfach genug, und dafür hätte ich auch nicht studieren müssen, um dauerhaft als Assistentin zu arbeiten. Es macht auch wenig Sinn, von einem zum nächsten Zeitarbeitsverhältnis weitergereicht zu werden, denn dadurch könnte auch der falsche Eindruck entstehen, dass ich sprunghaft bin und es nirgendwo lange aushalte. Eigentlich möchte ich mich dauerhaft an die gleichen blöden Gesichter :o) gewöhnen und mich nicht alle paar Monate neu orientieren müssen. Im Sozialwesen sind zwar viele Stellen auch befristet, aber zwölf Monate oder sogar zwei Jahre sind doch schon wesentlich länger als einige Monate.
In der Zeitung war an diesem Samstag nix Passendes für mich und ehrlich gesagt möchte ich mich auch nicht mehr länger im Kaufmännischen orientieren. Das VG am Dienstag nehme ich noch wahr, aber dann werde ich auch einen Cut machen. 13 Jahre sind einfach genug, und dafür hätte ich auch nicht studieren müssen, um dauerhaft als Assistentin zu arbeiten. Es macht auch wenig Sinn, von einem zum nächsten Zeitarbeitsverhältnis weitergereicht zu werden, denn dadurch könnte auch der falsche Eindruck entstehen, dass ich sprunghaft bin und es nirgendwo lange aushalte. Eigentlich möchte ich mich dauerhaft an die gleichen blöden Gesichter :o) gewöhnen und mich nicht alle paar Monate neu orientieren müssen. Im Sozialwesen sind zwar viele Stellen auch befristet, aber zwölf Monate oder sogar zwei Jahre sind doch schon wesentlich länger als einige Monate.
Donnerstag, 15. Dezember 2011
Was Passendes zum Thema Weihnachtsdepressionen :o)
Achtung, morbider Inhalt! Der nachfolgende Beitrag ist nicht für Leserinnen und Leser mit sensiblem, humorlosem Gemüt geeignet.
Vor fast vier Jahren hat sich die unheilige Allianz der Energiewirtschaft - bestehend aus Thorsten, seinem Zimmernachbarn Christoph und mir - mal ein lustig-makaberes Spiel einfallen lassen, das dem guten alten Monopoly nachempfunden wurde. Thorsten hatte es ursprünglich mal Friedhofopoly genannt, aber weil sich das doch etwas holprig anhört, hat Christoph es schließlich in Thantapoloy umbenannt, hihi - passt ja wenigstens zur Weihnachtsdepression, die so im Radio verbreitet wird.
An Spielfiguren haben wir einen Sensemann, ein Skelett, einen Sarg mit Inhalt, ein Gespenst, einen Zombie und Jason Voorhees ins Rennen geschickt. Die Ereignis-Felder haben wir nicht umbenannt, dafür wurden aus den Gemeinschafts-Feldern Massengrabfelder, hähä. Aus LOS wurde Wiedergeburt, aus Frei Parken natürlich Friedlich Sterben. Aus dem Feld "Gehe in das Gefängnis" wurde das Feld "Gehe auf den Zentralfriedhof", aus dem Feld "Gefängnis" dann natürlich analog "Zentralfriedhof". Die Bahnhöfe haben wir in Nord-, Süd-, West- und Hauptfriedhof umbenannt. Aus dem Wasserwerk wurde die Seebestattung, aus dem Elektrizitätswerk das Krematorium (also Feuerbestattung).
Für die Benennung der Straßennamen war maßgeblich ich verantwortlich - Thorsten kicherte albern darüber und Christoph hatte einen Heiterkeitsausbruch nach dem anderen und rannte nur noch über den Flur mit den Worten "Alex ist total bekloppt!" bzw. wenn er mich direkt ansprach "'Du bist total bekloppt!" :o)
Einige Straßennamen waren u. a.
Natürlich hat das Spielfeld auch noch nette Verzierungen bekommen, z. B. gruselige Plattencover - namentlich "Fear of the Dark" von Iron Maiden und Metallicas "Master of Puppets" - und auch ein Foto von Grabmalen bei Sonnenuntergang, damit es auch höllisch gruselig wirkte.
Statt Häusern und Hotels konnte man sein Grab mit Blumen, Vasen, Grablampen usw. dekorieren - ein Hotel entsprach einem Grabstein. An Massengrab- und Ereigniskarten hatten Christoph und ich uns u. a. folgende Texte ausgedacht:
Auf irgendeiner CD habe ich den Entwurf des Spielfeldes auch noch gebrannt - ich glaube, ich weiß auch, wo sie sich nach meinem Umzug befindet :o). Auf jeden Fall hatte unsere unheilige Allianz sehr viel Spaß zusammen an dem Spiel bzw. dessen Entwicklung. Christoph hatte schon erst überlegt, ob wir das nicht an Parker schicken sollten, damit das Ganze in Serie geht, denn von Monopoly gibt es wohl eine ganze Reihe von Special Editions. Auf jeden Fall fragten sich meine Mitstreiter nicht zum ersten Mal in meinem Leben, was zur Hölle ich in einem Sekretariat mache, da ich dafür eigentlich viel zu kreativ bin.
Wir als unheilige Allianz hatten ja sogar mal scherzhaft geplant, gemeinsam ein Beerdigungsinstitut zu eröffnen mit unseren Namen und dem Zusatz "and Friends" - passend wäre das auch vor dem Hintergrund gewesen, dass jeder von uns ein Ö in seinem Nachnamen hat. Als wir Sil, die einige Monate später dazu stieß, über unser Vorhaben in Kenntnis setzten, meinte sie, dass wir das ja auch abkürzen könnten, aber die Abkürzung hörte sich wegen der ganzen Ös doch etwas ungarisch an :o)).
Die Aufgabenverteilung hatten wir natürlich klar geregelt: Christoph als Dipl.-Geologe prüft die Bodenbeschaffenheit für Grabstätten, Thorsten als Dipl.-Ingenieur ist für die Technik im Krematorium verantwortlich, damit nicht plötzlich ein Sarg vor den heißen Flammen hängen bleibt und ich als Dipl.-Pädagogin mit viel Sekretariatserfahrung erstelle Trauerkarten, Todesanzeigen, regele die Formalitäten für die Hinterbliebenen, betreue natürlich die trauernden Angehörigen und wirke pädagogisch-püschologisch auf Särge ein, die einfach nicht verbrannt werden wollen :oD. Für Facharbeiten wie z. B. die Präparation von Verstorbenen für eine Aufbahrung oder das Schreinern von Särgen hätten wir dann Fachpersonal angestellt - also "Friends". Falls sich jemand Musik bei der Beerdigung des Verstorbenen gewünscht hätte, hätten Christoph, Thorsten und ich sogar selbst gesungen bzw. musiziert, wobei Thorsten angesichts seines Gießkannentenors und mangelnden musikalischen Talents davon überzeugt war, dass am offenen Grab noch mehr Leute umgefallen wären, hahaha.
Auf die Idee kamen wir, weil Thorsten kurz zuvor mit ner fiebrigen Erkältung im Bett lag und Männer sich ja öfter auch bei kleineren Blessuren mal die letzte Ölung wünschen :o)). Er war zwar soweit beschwerde- und schnupfenfrei, als er zurück kam, aber immer noch etwas schlapp. Christoph und ich hatten die Idee während Thorstens Krankenschein entwickelt - ich erzählte ihm bei unserem obligatorischen gemeinsamen Morgenkaffee davon. Als ich einleitete mit "Du, Christoph und ich haben da eine Geschäftsidee entwickelt, an der du auch beteiligt bist...!", meinte Thorsten ganz dröge: "Na, das kann ja nur was Morbides sein!" Er kannte Christoph und mich eben schon eine gewisse Zeit :o).
Vor fast vier Jahren hat sich die unheilige Allianz der Energiewirtschaft - bestehend aus Thorsten, seinem Zimmernachbarn Christoph und mir - mal ein lustig-makaberes Spiel einfallen lassen, das dem guten alten Monopoly nachempfunden wurde. Thorsten hatte es ursprünglich mal Friedhofopoly genannt, aber weil sich das doch etwas holprig anhört, hat Christoph es schließlich in Thantapoloy umbenannt, hihi - passt ja wenigstens zur Weihnachtsdepression, die so im Radio verbreitet wird.
An Spielfiguren haben wir einen Sensemann, ein Skelett, einen Sarg mit Inhalt, ein Gespenst, einen Zombie und Jason Voorhees ins Rennen geschickt. Die Ereignis-Felder haben wir nicht umbenannt, dafür wurden aus den Gemeinschafts-Feldern Massengrabfelder, hähä. Aus LOS wurde Wiedergeburt, aus Frei Parken natürlich Friedlich Sterben. Aus dem Feld "Gehe in das Gefängnis" wurde das Feld "Gehe auf den Zentralfriedhof", aus dem Feld "Gefängnis" dann natürlich analog "Zentralfriedhof". Die Bahnhöfe haben wir in Nord-, Süd-, West- und Hauptfriedhof umbenannt. Aus dem Wasserwerk wurde die Seebestattung, aus dem Elektrizitätswerk das Krematorium (also Feuerbestattung).
Für die Benennung der Straßennamen war maßgeblich ich verantwortlich - Thorsten kicherte albern darüber und Christoph hatte einen Heiterkeitsausbruch nach dem anderen und rannte nur noch über den Flur mit den Worten "Alex ist total bekloppt!" bzw. wenn er mich direkt ansprach "'Du bist total bekloppt!" :o)
Einige Straßennamen waren u. a.
- Grablampenweg
- Sensemannsteig
- Skelettkamp
- Mumienstiege
- Grabkerzenpfad
- Sargstraße
- Leichenwäscherkamp
- Grabmal des unbekannten Idioten (Parkstraße)
- Kaisergruft (Schlossallee).
Natürlich hat das Spielfeld auch noch nette Verzierungen bekommen, z. B. gruselige Plattencover - namentlich "Fear of the Dark" von Iron Maiden und Metallicas "Master of Puppets" - und auch ein Foto von Grabmalen bei Sonnenuntergang, damit es auch höllisch gruselig wirkte.
Statt Häusern und Hotels konnte man sein Grab mit Blumen, Vasen, Grablampen usw. dekorieren - ein Hotel entsprach einem Grabstein. An Massengrab- und Ereigniskarten hatten Christoph und ich uns u. a. folgende Texte ausgedacht:
- Du hast den zweiten Platz bei einem Mumienwettbewerb erreicht. Ziehe 200 Euro ein.
- Du bist einer Horde Satanisten in die Hände gefallen und wurdest geopfert. Ziehe von jedem Spieler 1.000 Euro Schmerzensgeld ein.
- Dein Hund hat die Blumen auf Oppa Ottokars Grab zertrampelt. Zahle 100 Euro Schadensersatz an den Mitspieler, dem die Straße gehört.
Auf irgendeiner CD habe ich den Entwurf des Spielfeldes auch noch gebrannt - ich glaube, ich weiß auch, wo sie sich nach meinem Umzug befindet :o). Auf jeden Fall hatte unsere unheilige Allianz sehr viel Spaß zusammen an dem Spiel bzw. dessen Entwicklung. Christoph hatte schon erst überlegt, ob wir das nicht an Parker schicken sollten, damit das Ganze in Serie geht, denn von Monopoly gibt es wohl eine ganze Reihe von Special Editions. Auf jeden Fall fragten sich meine Mitstreiter nicht zum ersten Mal in meinem Leben, was zur Hölle ich in einem Sekretariat mache, da ich dafür eigentlich viel zu kreativ bin.
Wir als unheilige Allianz hatten ja sogar mal scherzhaft geplant, gemeinsam ein Beerdigungsinstitut zu eröffnen mit unseren Namen und dem Zusatz "and Friends" - passend wäre das auch vor dem Hintergrund gewesen, dass jeder von uns ein Ö in seinem Nachnamen hat. Als wir Sil, die einige Monate später dazu stieß, über unser Vorhaben in Kenntnis setzten, meinte sie, dass wir das ja auch abkürzen könnten, aber die Abkürzung hörte sich wegen der ganzen Ös doch etwas ungarisch an :o)).
Die Aufgabenverteilung hatten wir natürlich klar geregelt: Christoph als Dipl.-Geologe prüft die Bodenbeschaffenheit für Grabstätten, Thorsten als Dipl.-Ingenieur ist für die Technik im Krematorium verantwortlich, damit nicht plötzlich ein Sarg vor den heißen Flammen hängen bleibt und ich als Dipl.-Pädagogin mit viel Sekretariatserfahrung erstelle Trauerkarten, Todesanzeigen, regele die Formalitäten für die Hinterbliebenen, betreue natürlich die trauernden Angehörigen und wirke pädagogisch-püschologisch auf Särge ein, die einfach nicht verbrannt werden wollen :oD. Für Facharbeiten wie z. B. die Präparation von Verstorbenen für eine Aufbahrung oder das Schreinern von Särgen hätten wir dann Fachpersonal angestellt - also "Friends". Falls sich jemand Musik bei der Beerdigung des Verstorbenen gewünscht hätte, hätten Christoph, Thorsten und ich sogar selbst gesungen bzw. musiziert, wobei Thorsten angesichts seines Gießkannentenors und mangelnden musikalischen Talents davon überzeugt war, dass am offenen Grab noch mehr Leute umgefallen wären, hahaha.
Auf die Idee kamen wir, weil Thorsten kurz zuvor mit ner fiebrigen Erkältung im Bett lag und Männer sich ja öfter auch bei kleineren Blessuren mal die letzte Ölung wünschen :o)). Er war zwar soweit beschwerde- und schnupfenfrei, als er zurück kam, aber immer noch etwas schlapp. Christoph und ich hatten die Idee während Thorstens Krankenschein entwickelt - ich erzählte ihm bei unserem obligatorischen gemeinsamen Morgenkaffee davon. Als ich einleitete mit "Du, Christoph und ich haben da eine Geschäftsidee entwickelt, an der du auch beteiligt bist...!", meinte Thorsten ganz dröge: "Na, das kann ja nur was Morbides sein!" Er kannte Christoph und mich eben schon eine gewisse Zeit :o).
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Dienstag, 6. Oktober 2009
Trauminseln

Vorhin stieß ich dazu, als meine beiden Zimmernachbarinnen Steffi und Marina eine Diskussion hatten. Da unser Chef Oscar immer sagt "Vertrete deine Meinung, aber betrete nie des Anderen Insel!" (also: werde nicht beleidigend), meinte Steffi, dass Marina ihre Insel betreten habe - ja, und so kamen wir von einer eher fachlichen Diskussion zu unseren Trauminseln...
Steffi ist natürlich ganz bescheiden - entweder möchte sie eine kleine Ruheinsel mit Palme oder auch mehrere kleine Inseln. Dort würden dann Hunde und Wildschweine leben (was für ne Kombination). Zum Abschluss von Marinas und meinen Spinnereien meinte sie, dass unsere Inseln ja schon die halbe Weltkugel bedecken würden und für sie nur ein kleines Fleckchen übrig bliebe. Manchmal ist dat Steffi eben ziemlich phantasielos, wobei ich allerdings sagen muss, dass Marina und ich auch größere Ansprüche an unsere Insel gestellt haben, nicht nur von der Fläche her, sondern auch was Klima, Flora, Fauna und sonstiges "Zubehör" betrifft...;o).
Damit wir auch wissen, dass es Steffi auf ihrer Insel gut geht, würde sie grüne und braune Luftballons an ihrer Palme festbinden.
Auf Marinas Insel würden viele Vögel leben (insbesondere Papageien und hellblaue Wellensittiche), Pinguine, die sogar strippen können, wenn sie ihren Frack wechseln, und Raubkatzen. Natürlich würde sie über einen Internet-Anschluss, mehrere Laptops und eine eigene Bibliothek verfügen - Marina ist nämlich ne richtige Leseratte!! Sie möchte auf dem Meer Kart fahren (wie das gehen soll, weiß ich noch nicht...), interessante Künstler zu Gast haben (Maler, Schriftsteller etc.) und mit denen ab und zu kiffen. Natürlich möchte sie auch etwas auf ihrer Insel anbauen und auf dem Berg ihrer Insel, in dem - im Gegensatz zu sonstigen Teilen ihrer Insel - alpines Klima herrscht, Biber beheimaten, die Werbung für Sensodyne machen, weil die arme Marina schmerzempfindliche Zähne hat. Ihr Himmelbett soll ein Gittergestell haben - ja, ja, die Handschellen lassen grüßen *gröl*.
Ihre Ballons wären rot und gelb und auch noch mit verschiedenen Flüssigkeiten gefüllt (Smirnoff, Milch, Tee, koreanischem Tomatensaft, deutschem Tomatensaft etc.). Auch ein eigener Weinkeller dürfte nicht fehlen, selbstverständlich nur mit Weinen, die sie auch tatsächlich mag. Eine eigene Eistruhe und/oder italienisches Eis dürfen natürlich nicht fehlen! Marinas Papageien fungieren als MP3-Player und spielen nur Songs, die sie auch tatsächlich mag - wenn jemand auf die Idee kommen sollte, Marinas Insel zu betreten und beispielsweise Pokerface von Lady GaGa zu spielen, würde einer der Papageien demjenigen den Kopf abbeißen - natürlich unter Anleitung eines Kolibris, der dem Störenfried in die Augen pickt. Im Übrigen sprechen Marinas Papageien alle diverseste Fremdsprachen ;o).
Vom Grundaufbau unterscheidet sich meine Insel nicht allzu sehr von Marinas, aber mein Himmelbett hätte KEIN Gittergestell *kicher*. Dafür gäbe es auf meiner Insel eine SM-Höhle, in der ich Tom gelegentlich auspeitschen würde, wenn er wieder uncoole Anschreiben ("flexibel und belastbar", "...denn ich höre zu...") erstellt ;o). An Tieren würden bei mir Hamster, Ratten, Mäuse, Panther und kleine Äffchen leben - im alpinen Teil der Insel gäbe es neben Bibern, die Werbung für Dentagard machen, auch Murmeltiere und Kühe, die frische Milch geben. Wenn ich nicht gerade mit Tom tauchen gehen würde, um Haifische zu beobachten und mich mit ihnen anzufreunden, könnten wir auch mit nem Jetski übers Meer heizen. Für die eher romantischen Momente gibt es meinen Whirlpool inmitten einer Lagune. Laptops und Internet-Anschluss brauche ich natürlich für meine Autorinnentätigkeit bei http://www.suite101.de/ und http://www.vnr.de/ und um meinen Blog fortzusetzen. Marina schlug zudem vor, ich könnte eine Insel-Zeitung herausbringen ;o). Meine Stofftiere hätten ihre eigene Hütte. Einmal im Monat können mich gerne METALLICA auf meiner Insel besuchen kommen, damit wir mit denen eine schwermetallische Party feiern können. Neben einem Weinkeller wäre mir eine amerikanische Eisdiele sehr willkommen. [Anfang der 1990er Jahre gab es in der Essener Nordcity am Viehofer Platz eine Eisdiele, die amerikanisches Eis anbot. LECKER!!! Schon alleine die Kombinationen unterschiedlicher Geschmacksrichtungen waren der Hit.]
Meine Ballons wären natürlich schwarz und blau, aber nicht gefüllt. Ich würde auf meiner Insel Tomaten, Salat, Apfelbäume, Pfirsiche und Bananen anbauen. Natürlich würden wir regelmäßig grillen und - ganz wichtig! - auf dieser Insel hätte ich keine rheumatischen Beschwerden mehr!
Marina hat schon befürchtet, dass auf unseren beiden Inseln immer irgendwas los wäre (Besuch von Rockbands, Kiffen, Parties, Ausstellungen etc.) und es dafür auf Steffis kleinem Eiland immer total ruhig wäre, sodass ich gar nix darüber in meinem Inselblättchen berichten könnte *grins*.
Foto: (c) Stefanie Winter, Pixelio
Sonntag, 31. Mai 2009
Beruflich tut sich was
Nächsten Mittwoch habe ich endlich wieder ein Vorstellungsgespräch - und zwar bei einer Personalberatung in Essen-Frohnhausen. Die Firma hatte schon im April großes Interesse an meinen vielfältigen Qualifikationen gezeigt, nun aber auch die passenden Vakanzen hierzu. Wenn das Ganze dann zum Ziel führt, bin ich ja zufrieden ;o).
Mir macht die Arbeit bei meinem derzeitigen Arbeitgeber zwar Spaß, aber erstens ist es ja nur befristet, zweitens wäre ein Schüppchen mehr Gehalt nicht schlecht (ich habe zwar schon mal schlechter verdient, aber auch schon mal wesentlich besser) und drittens möchte ich mal aus dieser reinen Assistenz-/Sekretariatsschiene heraus. Die letzten acht Jahre im Sekretariat sind zwar keine vergeudeten Jahre, weil ich total fit am PC bin sowie in Administration und Orga, aber viele sehen Sekretärinnen leider nur als Befehlsempfänger ohne Recht auf Eigeninitiative und eigene Persönlichkeit. Die Negativ-Beispiele haben mich wiederum darin bestärkt, genau zu wissen, wie ich meine Sekretärin NIE behandeln würde. Und: Wenn einige der hohen Herren (und Damen) ihre Assistentin ohnehin gering schätzen, weil die angeblich zu doof zu allem ist, warum machen sie ihren Kram dann nicht alleine?! Dann würde erst recht auffallen, dass einige Krawattenträger auch nicht viel auf dem Kasten haben...gute Beispiele haben wir ja bei den Herrschaften, die für die Wirtschaftskrise verantwortlich sind oder für den Einsturz des Kölner Stadtarchivs.
Ich würde mich jedenfalls freuen, wenn ich eine Stelle in den Bereichen Bewerbermanagement, Personalberatung/Personalreferentin oder Journalismus bekäme. Ehrlich gesagt habe ich nicht dafür studiert, um irgendwann im Sekretariat zu landen und mich da oft zu Tode zu langweilen. Bei meinem derzeitigen Arbeitgeber ist das zwar anders, da ich dort viel selbstständiger agieren kann und mir auch viel mehr zugetraut wird, aber bei den meisten Sekretariatsstellen geht's eher um Aktenpflege, Korrespondenzerstellung nach Banddiktat u. ä.
Und: Es muss kein Großkonzern mehr sein. Da ist oft mehr Vetternwirtschaft und Intrigenspinnerei als alles andere - oft mit freundlicher Unterstützung des Betriebsrates, die ja angeblich Arbeitnehmervertreter sein sollen (bei einigen gilt wohl eher: Arbeitnehmerverräter...). Am liebsten wären mir ein Mittelständler oder ein Kleinbetrieb, wenn Aufgabenbereich und Betriebsklima stimmen. Die großen Kraken reagieren so langsam, dass alles zu spät ist, bis mal eine Entscheidung über irgendwas getroffen wurde. Bekloppt geht die Welt zugrunde...!
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