Als ich mit Renate am Mittwoch in Ratingen im "Bella Italia" Essen war, haben wir natürlich über alles Mögliche gequatscht - über frühere Kollegen und ihr bisweilen lustiges Benehmen, Beerdigungen von Fischen (Renates Mama hat ja ein süßes Kussmaul namens Helmut in ihrem Aquarium, hihi) und auch über den Film "Burnt Offerings" mit dem grinsenden Leichenwagenfahrer :o). An diesen Leichenwagenfahrer konnte sie sich sogar ganz gut erinnern - bei seinem Grinsen ist ihr auch das Blut in den Adern gefroren, wie wohl vielen anderen auch.
Zwei Monate zuvor waren wir ja im Haus am Rhein und sind ja danach noch spazieren gegangen, sodass wir schließlich auf dem alten Golzheimer Friedhof gelandet sind :o). Ich finde, dass dieser grinsende Leichenwagenfahrer aus "Burnt Offerings" gut auf diesen alten Friedhof gepasst hätte - vor allem in der Szene, in der er im Film Oliver Reed und Bette Davis mit seinem Sarg erscheint, hehe. Sarg und Friedhof - passt ja! :o)
Golzheimer Friedhof - mit Sturmschäden, aber ohne Leichenwagenfahrer! :o) - (c) Alexandra Döll, Essen
Auf manche hätte das Thema jetzt vielleicht nicht so appetitanregend gewirkt, aber Renate und ich sind da hart im Nehmen als echte Vollmondhexen :o). Im Jahr 2003 sind nach einem heftigen Gewitterregen Särge von einem Gummersbacher Friedhof in die Gärten diverser Bewohner gespült worden - auch das haben wir damals beim Mittagessen in der Kantine besprochen, als wir beide noch bei der berühmt-berüchtigten Steuerberatungsgesellschaft im Düsseldorfer Norden tätig waren ;o). Auf diese Story bezieht sich auch meine Geschichte "Nachtschreck und Morgengrauen" aus "Düstere Schauergeschichten" (2010), wobei meine Geschichte im Essener Südwesten rund um Mühlbachtal und Friedhof spielt.
Autorenblog von Alexandra Döll mit Informationen zu ihren Büchern und Artikeln, Meinungen zum Literaturbetrieb, Satiren, abgedrehten Kurzgeschichten, Aktuellem und vielem mehr
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Freitag, 7. November 2014
Donnerstag, 6. November 2014
Gestern in Düsseldorf
Ankündigungsgemäß habe ich ja gestern Renate im schönen Düsseldorf-Mörsenbroich besucht. Kurz nach zehn machte ich mich gemeinsam mit Clio, Sammy und Ecki auf den Weg in die Stadt, in der ich ja neun Jahre meines bisherigen Berufslebens verbracht habe. Bevor ich auf die A40 auffuhr, habe ich Clio noch eben an der Shell-Tankstelle an der Aktienstraße betankt. Während der Fahrt lauschten wir fröhlichen Songs von Falco - "Jeanny", "The Sound of Musik", "Ganz Wien"...
Kurz vor elf habe ich mein Auto auf dem Parkplatz an der Kaserne Wilhelm-Raabe-Straße abgestellt, ihn aber später noch mal umgesetzt, weil man ja nicht weiß, ob da nicht doch mal kontrolliert und abgeschleppt wird. Allerdings sind sowohl Renate als auch ich davon überzeugt, dass nicht alle Fahrzeuge, die auf dem Parkplatz abgestellt waren, auch tatsächlich Bundeswehrangehörigen gehörten :o).
Sammy und Ecki machten es sich mit Renates Stoffies Gitta, Henriette, dem Elch und Herbert, dem Zwillingsbruder von Haribo, auf der Couch direkt neben dem Fernseher bzw. der Balkontür bequem. Renate und ich tranken eine fröhliche Tasse Kaffee, bevor wir uns kurz nach Mittag mit Paul - Renates rotem Opel Agila - auf den Weg ins nicht weit entfernte Ratingen machten, um dort lecker zu speisen. Erst wollten wir in den Hubertusstuben in der Ratinger Altstadt speisen, denn dort waren wir schon mal vor fünf Jahren und es schmeckt dort gut, aber unweit des Parkplatzes, wo wir Paul abgestellt hatten, entdeckten wir das italienische Restaurant Bella Italia und da wir beide gerade Lust auf italienisches Essen hatten, haben wir beschlossen, dieses Lokal einmal anzutesten. Renate hatte sich eine Pizza mit Spinat bestellt, ich mir überbackene Tortellini mit Schinken, Champignons und Sahnesauce. Lecker!
Tja, während unserer essensbedingten Abwesenheit haben sich sowohl Renates als auch meine Stoffies Pizza in Renates Wohnung bestellt, und zwar bei Plüschis Pizza in der Hermann-Hesse-Straße, die nur gut 400 m von Renates Domizil entfernt liegt. In Dellwig gibt's ja auch eine Filiale von Plüschis Pizza, die von meinen Stoffies ebenfalls gerne für Taxi-Bestellungen genutzt wird :o).
Da der Bestellwert der Stoffies bei Plüschis Pizza in D-Mörsenbroich 20 EUR überstieg, bekamen sie gratis dazu eine Flasche Grappa und eine Flasche Frizzantino :o). Jedenfalls waren die Stoffies gut angeheitert, als Renate und ich kurz vor 15 Uhr aus Ratingen zurückkehrten - kein Wunder bei Grappa und Frizzantino :o). Als ich wenig später mit Sammy und Ecki zurück nach Essen fuhr, haben beide Stoffies dauernd Bäuerchen gemacht - und das kann nicht daran gelegen haben, dass ich so schnell gefahren bin, denn auf dem Rückweg war 130 km/h das Höchste, was wir fahren konnten, oft sogar nur 100 - 120 km/h. Ecki kicherte albern, aber seine große Schwester Sammy hatte einen riesigen Kater, worüber sie mich auch nöhlend informierte. Clio lächelte huldvoll und dachte sich seinen Teil. Zuhause angekommen ließ sich Sammy von mir sowie ihren Freundinnen Anna, Erna und Klara erst mal trösten, genau wie von ihren Kindern Rudolf-Dieter und Chantal. Die Tatsache, dass Schalke 04 gestern Abend verloren hat, hob Sammys Laune auch nicht gerade.
So sieht der Grafenberger Wald im Herbst aus, denn von Renates Balkon im fünften Stock hat man einen guten Blick darauf.
(c) Alexandra Döll, Essen
Ach ja, wie mit Renate besprochen, habe ich auch fünf Exemplare von "Mein Leben mit Sammy" für den Verkauf am 16. November 2014 in Krefeld da gelassen. Mal schauen, ob und wie viele Bücher verkauft werden :o).
Kurz vor elf habe ich mein Auto auf dem Parkplatz an der Kaserne Wilhelm-Raabe-Straße abgestellt, ihn aber später noch mal umgesetzt, weil man ja nicht weiß, ob da nicht doch mal kontrolliert und abgeschleppt wird. Allerdings sind sowohl Renate als auch ich davon überzeugt, dass nicht alle Fahrzeuge, die auf dem Parkplatz abgestellt waren, auch tatsächlich Bundeswehrangehörigen gehörten :o).
Sammy und Ecki machten es sich mit Renates Stoffies Gitta, Henriette, dem Elch und Herbert, dem Zwillingsbruder von Haribo, auf der Couch direkt neben dem Fernseher bzw. der Balkontür bequem. Renate und ich tranken eine fröhliche Tasse Kaffee, bevor wir uns kurz nach Mittag mit Paul - Renates rotem Opel Agila - auf den Weg ins nicht weit entfernte Ratingen machten, um dort lecker zu speisen. Erst wollten wir in den Hubertusstuben in der Ratinger Altstadt speisen, denn dort waren wir schon mal vor fünf Jahren und es schmeckt dort gut, aber unweit des Parkplatzes, wo wir Paul abgestellt hatten, entdeckten wir das italienische Restaurant Bella Italia und da wir beide gerade Lust auf italienisches Essen hatten, haben wir beschlossen, dieses Lokal einmal anzutesten. Renate hatte sich eine Pizza mit Spinat bestellt, ich mir überbackene Tortellini mit Schinken, Champignons und Sahnesauce. Lecker!
Tja, während unserer essensbedingten Abwesenheit haben sich sowohl Renates als auch meine Stoffies Pizza in Renates Wohnung bestellt, und zwar bei Plüschis Pizza in der Hermann-Hesse-Straße, die nur gut 400 m von Renates Domizil entfernt liegt. In Dellwig gibt's ja auch eine Filiale von Plüschis Pizza, die von meinen Stoffies ebenfalls gerne für Taxi-Bestellungen genutzt wird :o).
Da der Bestellwert der Stoffies bei Plüschis Pizza in D-Mörsenbroich 20 EUR überstieg, bekamen sie gratis dazu eine Flasche Grappa und eine Flasche Frizzantino :o). Jedenfalls waren die Stoffies gut angeheitert, als Renate und ich kurz vor 15 Uhr aus Ratingen zurückkehrten - kein Wunder bei Grappa und Frizzantino :o). Als ich wenig später mit Sammy und Ecki zurück nach Essen fuhr, haben beide Stoffies dauernd Bäuerchen gemacht - und das kann nicht daran gelegen haben, dass ich so schnell gefahren bin, denn auf dem Rückweg war 130 km/h das Höchste, was wir fahren konnten, oft sogar nur 100 - 120 km/h. Ecki kicherte albern, aber seine große Schwester Sammy hatte einen riesigen Kater, worüber sie mich auch nöhlend informierte. Clio lächelte huldvoll und dachte sich seinen Teil. Zuhause angekommen ließ sich Sammy von mir sowie ihren Freundinnen Anna, Erna und Klara erst mal trösten, genau wie von ihren Kindern Rudolf-Dieter und Chantal. Die Tatsache, dass Schalke 04 gestern Abend verloren hat, hob Sammys Laune auch nicht gerade.
So sieht der Grafenberger Wald im Herbst aus, denn von Renates Balkon im fünften Stock hat man einen guten Blick darauf.
(c) Alexandra Döll, Essen
Ach ja, wie mit Renate besprochen, habe ich auch fünf Exemplare von "Mein Leben mit Sammy" für den Verkauf am 16. November 2014 in Krefeld da gelassen. Mal schauen, ob und wie viele Bücher verkauft werden :o).
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Freitag, 9. Mai 2014
Ein erbauliches Zweitgespräch und Wiedersehensfreude
Das Zweitgespräch in Ratingen gestern Nachmittag ist sehr erfreulich und produktiv verlaufen. Natürlich wollte die pädagogische Leiterin gestern mal mein Vorwissen zum Klientel abklopfen, denn ihr sind wohl schon die dollsten Sachen begegnet - wundert mich bei manchen Schmalspur-Pädagogen, die die Welt nur aus Stereotypien, Facebook und ihrem beschränkten Weltbild kennen, irgendwie leider nicht. Wenn ich mit Hartz IV-Empfängern arbeite, was bei der Stelle der Fall wäre, sollte mir klar sein, dass da nicht jeder Teilnehmer gleichermaßen motiviert ist, dass die Leute über unterschiedliche Vorbildung verfügen, manche vielleicht auch nicht richtig deutsch sprechen usw., aber manchen Pädagogen scheint der gesunde Menschenverstand ja leider völlig abzugehen - kein Wunder, dass meine Berufskollegen/-kolleginnen vielfach so einen schlechten Ruf genießen. Ich gehe aber davon aus, dass ich die Dame davon überzeugen konnte, dass ich weiß, was mich da erwartet und nicht mit romantischen, weltfremden Vorstellungen an die Arbeit gehe.
Montag oder Dienstag bekomme ich definitiv Bescheid. Da hoffe ich doch mal einfach das Beste :o)!
Vom Gespräch aus bin ich weiter nach Düsseldorf gegondelt, wo Renate ja ihren Ausstand im Haus am Rhein gefeiert hat. Clio fand schräg gegenüber einen Parkplatz auf der Reeser Straße, direkt vor dem freundlichen New Beetle meiner ehemaligen Kollegin Katja. Katja und auch meine frühere Kollegin Verönchen, die jetzt in Wesel wohnt (was sie manchmal bedauert - ich kann's gut nachvollziehen, hehe), waren auch viel zu früh da, aber das gab eine große Wiedersehensfreude auf der Reeser Straße, als wir uns nach nunmehr fast acht Jahren fröhlich wiedersahen.
Gegen 17.45 Uhr sind wir rüber zum Haus am Rhein gelaufen und die Jubilarin, die ihren Ausstand feierte, traf kurz darauf auch ein. Sie hat sich sehr über unsere Geschenke gefreut - und sowohl ich als auch meine ehemaligen Kolleginnen freuten sich, dass wir uns nach Jahren fröhlich wiedersahen. Auf jeden Fall war es ein sehr schöner Abend voller Wiedersehensfreude. Auch das Essen war lecker, wobei ich den Salat etwas zu säuerlich angemacht fand, aber das ist sicherlich Geschmackssache.
Montag oder Dienstag bekomme ich definitiv Bescheid. Da hoffe ich doch mal einfach das Beste :o)!
Vom Gespräch aus bin ich weiter nach Düsseldorf gegondelt, wo Renate ja ihren Ausstand im Haus am Rhein gefeiert hat. Clio fand schräg gegenüber einen Parkplatz auf der Reeser Straße, direkt vor dem freundlichen New Beetle meiner ehemaligen Kollegin Katja. Katja und auch meine frühere Kollegin Verönchen, die jetzt in Wesel wohnt (was sie manchmal bedauert - ich kann's gut nachvollziehen, hehe), waren auch viel zu früh da, aber das gab eine große Wiedersehensfreude auf der Reeser Straße, als wir uns nach nunmehr fast acht Jahren fröhlich wiedersahen.
Gegen 17.45 Uhr sind wir rüber zum Haus am Rhein gelaufen und die Jubilarin, die ihren Ausstand feierte, traf kurz darauf auch ein. Sie hat sich sehr über unsere Geschenke gefreut - und sowohl ich als auch meine ehemaligen Kolleginnen freuten sich, dass wir uns nach Jahren fröhlich wiedersahen. Auf jeden Fall war es ein sehr schöner Abend voller Wiedersehensfreude. Auch das Essen war lecker, wobei ich den Salat etwas zu säuerlich angemacht fand, aber das ist sicherlich Geschmackssache.
Renate mit Katja (links), Sigrid (hinter Katja) und Verönchen (rechts)
- (c) Alexandra Döll, Essen
Donnerstag, 8. Mai 2014
Auf nach Ratingen und Düsseldorf
Soeben habe ich noch eine Bewerbung verschickt, obwohl ich ja nachher um 16 Uhr mein Zweitgespräch in Ratingen habe - sicher ist schließlich sicher, denn ich weiß ja noch nicht, wie das Gespräch verläuft, auch wenn ich ansonsten ganz optimistisch bin.
Nach dem Gespräch fahre ich dann rüber ins benachbarte Düsseldorf an den Rhein, denn dort feiert Renate ab 18 Uhr ihren Ausstand in die Altersteilzeit. Die Geschenke, die ich gestern für sie gekauft habe, befinden sich schon in Clios fröhlichem Kofferraum. Ich freue mich schon auf Renate und natürlich auch darauf, viele meiner ehemaligen Kollegen/Kolleginnen wiederzusehen. Uli kommt selbstverständlich auch zu Renates Ausstand, wird es aber voraussichtlich nicht ganz pünktlich bis 18 Uhr schaffen.
Nach dem Gespräch fahre ich dann rüber ins benachbarte Düsseldorf an den Rhein, denn dort feiert Renate ab 18 Uhr ihren Ausstand in die Altersteilzeit. Die Geschenke, die ich gestern für sie gekauft habe, befinden sich schon in Clios fröhlichem Kofferraum. Ich freue mich schon auf Renate und natürlich auch darauf, viele meiner ehemaligen Kollegen/Kolleginnen wiederzusehen. Uli kommt selbstverständlich auch zu Renates Ausstand, wird es aber voraussichtlich nicht ganz pünktlich bis 18 Uhr schaffen.
Dienstag, 3. Mai 2011
Gute Planung!!
Gestern Abend gab es leider einen sehr schweren Unfall im Autobahnkreuz Düsseldorf-Nord, sodass die linke Spur durch zwei havarierte Fahrzeuge, Krankenwagen, Feuerwehr und Polizei gesperrt war. Der Ford sah ja noch einigermaßen aus, aber der kleine Fiat...:o(. Ich hoffe, die Opfer haben überlebt bzw. erholen sich schnell von den Folgen des Unfalls.
Das war ja auch nicht das Problem - für die Unfallbeteiligten sicherlich schon - aber dass jetzt zwischen Autobahnkreuz Düsseldorf-Nord und Ratingen-Tiefenbroich ne Baustelle eingerichtet wird, wo die Schule wieder angefangen hat, finde ich den absoluten Witz! Ich meine, wir hatten zwei Wochen Osterferien mit entsprechend wenig Verkehrsaufkommen - nein, da müssen Dauerbaustellen und Fahrbahnverengungen dann eingerichtet werden, wenn alle Leute wieder arbeiten müssen. Gute Planung, wirklich. Deshalb muss ich immer über die Schilder schmunzeln, auf denen steht "Wir bauen für Sie!" - hm, eigentlich müsste es eher heißen "Wir stauen für Sie!", hihi. Mal gucken, wann zum gefühlten tausendsten Mal was an der Ruhrtalbrücke gemacht wird...
Wie ich gestern auf Radio Essen hörte, als ich die A52 verlassen hatte, hat es im U-Bahn-Schacht unterhalb der Altendorfer Straße einen kleinen Tagebruch gegeben, sodass für die Straßenbahnlinien 101, 103, 105 und 109 auf dem Teilstück ersatzweise Busverkehr eingerichtet wurde, weil der Schacht natürlich nicht mehr (gefahrlos) befahrbar ist. Nun gut, Tagebrüche sind im Ruhrgebiet nicht so selten, da wir ja früher ne Bergbauregion waren, aber dann sind doch wohl einige Schächte nicht richtig verfüllt worden. Bis dato haben die alten U-Bahn-Schächte, die es schon seit den 80ern bzw. 90ern gibt, ja auch alle ganz gut funktioniert - auf der neuen U-Bahn-Trasse Richtung Altenessen - Karnap - Gelsenkirchen-Horst passiert schon mal häufiger was, obwohl es sich dabei um die neueste unterirdische Strecke in Essen handelt; vorher fuhren die Straßenbahnen Richtung Essener Norden nämlich alle oberirdisch über die Altenessener Straße. Sowas passiert wohl, wenn der Bauleiter in der Grundschule gefehlt hat und/oder wenn statt Fachkräften Billiglöhner ohne Ausbildung und großartige Vorkenntnisse eingesetzt werden, denn manche Arbeitgeber meinen ja, dass Facharbeiten auch zu Dumping-Löhnen erledigt werden können und dass manche Dinge "ja jeder" kann bzw. dafür nicht zwingend ne abgeschlossene Ausbildung notwendig ist. Gut, ich würde mir trotz abgeschlossenen Hochschulstudiums jetzt nicht zutrauen, so nen U-Bahn-Schacht auszugießen usw., da ich ja nicht Bauingenieurwesen, sondern Erziehungswissenschaften studiert habe, aber nun gut.
Das war ja auch nicht das Problem - für die Unfallbeteiligten sicherlich schon - aber dass jetzt zwischen Autobahnkreuz Düsseldorf-Nord und Ratingen-Tiefenbroich ne Baustelle eingerichtet wird, wo die Schule wieder angefangen hat, finde ich den absoluten Witz! Ich meine, wir hatten zwei Wochen Osterferien mit entsprechend wenig Verkehrsaufkommen - nein, da müssen Dauerbaustellen und Fahrbahnverengungen dann eingerichtet werden, wenn alle Leute wieder arbeiten müssen. Gute Planung, wirklich. Deshalb muss ich immer über die Schilder schmunzeln, auf denen steht "Wir bauen für Sie!" - hm, eigentlich müsste es eher heißen "Wir stauen für Sie!", hihi. Mal gucken, wann zum gefühlten tausendsten Mal was an der Ruhrtalbrücke gemacht wird...
Wie ich gestern auf Radio Essen hörte, als ich die A52 verlassen hatte, hat es im U-Bahn-Schacht unterhalb der Altendorfer Straße einen kleinen Tagebruch gegeben, sodass für die Straßenbahnlinien 101, 103, 105 und 109 auf dem Teilstück ersatzweise Busverkehr eingerichtet wurde, weil der Schacht natürlich nicht mehr (gefahrlos) befahrbar ist. Nun gut, Tagebrüche sind im Ruhrgebiet nicht so selten, da wir ja früher ne Bergbauregion waren, aber dann sind doch wohl einige Schächte nicht richtig verfüllt worden. Bis dato haben die alten U-Bahn-Schächte, die es schon seit den 80ern bzw. 90ern gibt, ja auch alle ganz gut funktioniert - auf der neuen U-Bahn-Trasse Richtung Altenessen - Karnap - Gelsenkirchen-Horst passiert schon mal häufiger was, obwohl es sich dabei um die neueste unterirdische Strecke in Essen handelt; vorher fuhren die Straßenbahnen Richtung Essener Norden nämlich alle oberirdisch über die Altenessener Straße. Sowas passiert wohl, wenn der Bauleiter in der Grundschule gefehlt hat und/oder wenn statt Fachkräften Billiglöhner ohne Ausbildung und großartige Vorkenntnisse eingesetzt werden, denn manche Arbeitgeber meinen ja, dass Facharbeiten auch zu Dumping-Löhnen erledigt werden können und dass manche Dinge "ja jeder" kann bzw. dafür nicht zwingend ne abgeschlossene Ausbildung notwendig ist. Gut, ich würde mir trotz abgeschlossenen Hochschulstudiums jetzt nicht zutrauen, so nen U-Bahn-Schacht auszugießen usw., da ich ja nicht Bauingenieurwesen, sondern Erziehungswissenschaften studiert habe, aber nun gut.
Freitag, 19. März 2010
Ein surrealer Start in den Tag
Irgendwie ging der Tag schon ziemlich schräg los. Erst blockierten ein freundliches Fahrzeug von Transcran sowie ein 40-Tonner in der Gegenrichtung meine an sich sehr ruhige Straße, sodass ich zunächst Wenden in drei Zügen veranstalten musste, um weg zu kommen. Normalerweise fahre ich meine Straße runter und biege dann rechts ab auf die Wickenburgstraße, aber so musste ich heute oben rum über die Adelkampstraße fahren - na gut, der Umweg von etwa 600 m ist ja noch verkraftbar.
Um 6.40 Uhr stand doch allen Ernstes am Südeingang des Südwestfriedhofs ein freundliches, unauffälliges Fahrzeug der Stadt Essen, das natürlich nicht als solches gekennzeichnet war - bei dunkelblauen Passat oder Golf Kombi ist jedoch Vorsicht geboten. Zu spät, ich wurde mit etwas über 60 km/h geblitzt. Dann hoffe ich doch mal, dass der Mini-Laster der EVAG, der mehr als 70 Sachen drauf gehabt haben muss, auch geblitzt wurde, denn da wäre das wohl wesentlich berechtigter gewesen. Vielleicht gilt ja auch das Prinzip: Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus...?!
Offenbar braucht unsere schöne Kulturhauptstadt mal wieder Kohle, denn 6.40 Uhr ist eine lächerliche Zeit, auch wenn dann schon einige Leute auf dem Weg zur Arbeit sind - Schulkinder sind um diese Zeit noch keine unterwegs und schon gar nicht auf diesem dünn besiedelten Abschnitt der Fulerumer Straße oder befürchtet die Stadt gar, dass sich einige Tote auf dem Südwestfriedhof auf der Fulerumer Straße die Beine vertreten könnten, weil es in ihren Gräbern so eng und dunkel ist? Klar, dann würden diverse Gerippe noch ein zweites Mal sterben, wenn die so mir nichts, dir nichts auf die Fahrbahn treten und die Autos fahren dann zu schnell, sodass sie keine Chance mehr haben zu bremsen, wenn dort so eine halb verweste Leiche über die Straße trappst. Das passiert natürlich ständig ;o). Auch Friedhofsbesucher sind um diese Zeit noch eher rar gesät.
Auf der A52 gab es kurz hinterm Breitscheider Kreuz einen Stau, weil zwei Kombis auf der linken Spur ineinander gesaust waren - zum Glück waren die Insassen beider Fahrzeuge unverletzt. Auch das hat ziemlich viel Zeit gekostet, auch wenn es in Höhe der Abfahrt Ratingen-Tiefenbruch normal weiterlief.
Einige Lkw in und um Düssseldorf glänzten durch Desorientierung, unkontrollierte Spurwechsel oder auch unerwartete Vollbremsungen. Selig die Armen im Geiste...! Dann habe ich auch noch eine CD zuhause vergessen, sodass ich im Auto Radio hören musste. Auf Eins Live gab's mal wieder das typische Einheitsgedudel und Gelaber über die Neuverschuldung des Staates. Zu dem Thema kam dann auch ein so genannter Wirtschaftsexperte zu Wort, der jetzt auch noch indirekt die Bürger für die Krise verantwortlich macht, weil sich die Politiker nicht trauen, die Bürger noch mehr zu belasten. Hallo???? Dieser so genannte Experte übersieht dabei aber völlig, dass unsere Politiker auch ganz schön prassen - was ist denn mit den goldenen Wasserhähnen im Bundestag und der millionenschweren Renovierung des Reichstages? Die prallen Diäten und Nebenbeschäftigungen, von denen viele Arbeitnehmer nur träumen können? DAS hat Monsieur natürlich nicht angesprochen. Die Bürger werden schon genug belastet und das nicht nur finanziell: Sinkende Löhne, höhere Benzinpreise, Mehrwertsteuererhöhung vor einigen Jahren, Reduktion von Sozialleistungen, Kürzungen im Bildungsetat, prekäre, z. T. befristete Arbeitsverhältnisse, Mobbing, um Mitarbeiter billig los zu werden...lieber Wirtschaftsexperte, dessen Namen ich zum Glück vergessen habe, wenn schon, sehen Sie es bitte von beiden Seiten!
Mal gucken, was heute noch Surreales passiert - spätestens, wenn Marina in gut einer Stunde hier eintrudelt, wird es bestimmt wieder surreal ;o).
Um 6.40 Uhr stand doch allen Ernstes am Südeingang des Südwestfriedhofs ein freundliches, unauffälliges Fahrzeug der Stadt Essen, das natürlich nicht als solches gekennzeichnet war - bei dunkelblauen Passat oder Golf Kombi ist jedoch Vorsicht geboten. Zu spät, ich wurde mit etwas über 60 km/h geblitzt. Dann hoffe ich doch mal, dass der Mini-Laster der EVAG, der mehr als 70 Sachen drauf gehabt haben muss, auch geblitzt wurde, denn da wäre das wohl wesentlich berechtigter gewesen. Vielleicht gilt ja auch das Prinzip: Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus...?!
Offenbar braucht unsere schöne Kulturhauptstadt mal wieder Kohle, denn 6.40 Uhr ist eine lächerliche Zeit, auch wenn dann schon einige Leute auf dem Weg zur Arbeit sind - Schulkinder sind um diese Zeit noch keine unterwegs und schon gar nicht auf diesem dünn besiedelten Abschnitt der Fulerumer Straße oder befürchtet die Stadt gar, dass sich einige Tote auf dem Südwestfriedhof auf der Fulerumer Straße die Beine vertreten könnten, weil es in ihren Gräbern so eng und dunkel ist? Klar, dann würden diverse Gerippe noch ein zweites Mal sterben, wenn die so mir nichts, dir nichts auf die Fahrbahn treten und die Autos fahren dann zu schnell, sodass sie keine Chance mehr haben zu bremsen, wenn dort so eine halb verweste Leiche über die Straße trappst. Das passiert natürlich ständig ;o). Auch Friedhofsbesucher sind um diese Zeit noch eher rar gesät.
Auf der A52 gab es kurz hinterm Breitscheider Kreuz einen Stau, weil zwei Kombis auf der linken Spur ineinander gesaust waren - zum Glück waren die Insassen beider Fahrzeuge unverletzt. Auch das hat ziemlich viel Zeit gekostet, auch wenn es in Höhe der Abfahrt Ratingen-Tiefenbruch normal weiterlief.
Einige Lkw in und um Düssseldorf glänzten durch Desorientierung, unkontrollierte Spurwechsel oder auch unerwartete Vollbremsungen. Selig die Armen im Geiste...! Dann habe ich auch noch eine CD zuhause vergessen, sodass ich im Auto Radio hören musste. Auf Eins Live gab's mal wieder das typische Einheitsgedudel und Gelaber über die Neuverschuldung des Staates. Zu dem Thema kam dann auch ein so genannter Wirtschaftsexperte zu Wort, der jetzt auch noch indirekt die Bürger für die Krise verantwortlich macht, weil sich die Politiker nicht trauen, die Bürger noch mehr zu belasten. Hallo???? Dieser so genannte Experte übersieht dabei aber völlig, dass unsere Politiker auch ganz schön prassen - was ist denn mit den goldenen Wasserhähnen im Bundestag und der millionenschweren Renovierung des Reichstages? Die prallen Diäten und Nebenbeschäftigungen, von denen viele Arbeitnehmer nur träumen können? DAS hat Monsieur natürlich nicht angesprochen. Die Bürger werden schon genug belastet und das nicht nur finanziell: Sinkende Löhne, höhere Benzinpreise, Mehrwertsteuererhöhung vor einigen Jahren, Reduktion von Sozialleistungen, Kürzungen im Bildungsetat, prekäre, z. T. befristete Arbeitsverhältnisse, Mobbing, um Mitarbeiter billig los zu werden...lieber Wirtschaftsexperte, dessen Namen ich zum Glück vergessen habe, wenn schon, sehen Sie es bitte von beiden Seiten!
Mal gucken, was heute noch Surreales passiert - spätestens, wenn Marina in gut einer Stunde hier eintrudelt, wird es bestimmt wieder surreal ;o).
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