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Samstag, 14. Juli 2012

Kleines Hirn - großes Ego

Donnerstagabend und am Freitag fand unsere Außendiensttagung in einem landschaftlich schön gelegenen Hotel in Herne-Horsthausen statt. Ich gehöre zwar nicht zum Außendienst, sondern zur Assistenz Verkaufsabwicklung, aber Eva und ich waren am Donnerstagabend trotzdem dabei bzw. ich gestern ganztägig, wobei Eva noch die Stellung im Büro gehalten hat.

Natürlich waren auch unsere ausländischen Außendienstkollegen/-kolleginnen dabei - auch ES :o) - und ich muss sagen, dass ich meine ausländischen Kollegen in vielen Fällen lieber mag als meine Landsleute. Natürlich mag ich auch einige meiner deutschen Kollegen, wie z. B. Eva, Manja oder Claudia, aber meine ausländischen Kollegen - namentlich aus Frankreich, Polen, Tschechien, Ungarn - sind mir in manchen Fällen lieber. Bei einigen meiner deutschen Kollegen gilt nämlich leider eher das Motto "Kleines Hirn - großes Ego". :o// Bis auf BEN (Außendienstler aus Tschechien - "Kundäääää!") waren meine ausländischen Kollegen aber wesentlich angenehmer als die deutschen Kollegen. Die haben nicht alles am Buffet mit sinnfreien Kommentaren abgetan oder sich verbal total daneben benommen bzw. manche Dinge auch nicht so verbissen gesehen, aber das scheint ja ne deutsche Volkskrankheit zu sein, dass man sich wichtiger nimmt als man eigentlich ist und alles total verbiestert sieht, denn: die Welt könnte ja jederzeit untergehen. Das erklärt wohl auch einige sinnfreie Kommentare zum Nichtraucherschutz, Jugendschutz und anderen Themen, unsere Politiker machen es uns ja mit einigen fragwürdigen Gesetzesänderungen ja vor, wie es um die Mentalität in diesem Land bestellt ist (z. B. Verkauf von Adressen über die Meldeämter, Ausgehverbot nach 20 Uhr für unter 16-jährige Jugendliche). Da haben einige Leute, allen voran unsere sog. Bundesfamilienministerin Christina Schröder, auch ein kleines Hirn, aber ein viel größeres Ego. Deshalb wollen einige Kleingeister, die den moralischen Zeigefinger inkl. Weltuntergangsstimmung gar nicht mehr nach unten kriegen, dass die Politik Dinge regelt wie Ausgehzeiten (die übrigens schon längst geregelt sind...) von Jugendlichen oder Nichtraucherschutz. Und um das Maß an schlechten Eigenschaften voll zu machen, werden dann auch noch die größten Asis von den Medien hofiert, weil sie ein bisschen Knete auf der hohen Kante haben; Doku-Soaps wie "Liebe im Ausland", "Die Mädchen-Gang" oder Casting-Shows wie DSDS, Popstars und ähnliches machen es ja erfolgreich vor - können muss man nix, geleistet haben auch nicht, aber ein Ego haben, das den eigenen IQ und die eigenen Fähigkeiten maßlos überschreitet. Deshalb gucke ich mir auch nur noch selten "Mieten, kaufen, wohnen" auf VOX an (RIP, Thorsten Schlösser!), denn da laufen mittlerweile vielfach auch Leute mit kleinem Hirn und nem riesigen Ego durch die Szenerie, deren verbale und intellektuelle Fähigkeiten sich auf Oberflächlichkeiten und Sätze wie "Das geht ja gar nicht!" beschränken. Tja, für einige geht ein fensterloses Bad nicht, für andere verwöhnte Gören geht ein Laminatboden nicht - für mich geht das Benehmen und das nicht vorhandene Sozialverhalten mancher Schwachmaten da gar nicht. Klar, solche Idioten sind ja auch ggf. nicht so publikumswirksam wie ne Ottonormalfamlie, die auf der Suche nach ner neuen Wohnung ist. So kann man natürlich das neue Asitum in Deutschland auch fördern, denn denen wird ja in den Massenmedien eine Aufmerksamkeit geboten, die ihnen gar nicht zusteht. Mit dieser Masche ziehen die DSDS-Castings auch jedes Jahr aufs Neue immer wieder Tausende von Jugendlichen an - auch wenn ich mich bis auf die Knochen blamiere, Hauptsache, ich war mal im Fernsehen und hab der ganzen Welt gezeigt, was für ein asozialer Idiot ich eigentlich bin. Und dass Dieter Bohlen da in den Castings teilweise seine blöden Sprüche reißen durfte, liegt sicherlich auch daran, dass er Kohle hat - bei ihm ist das cool, während ein Stahlkocher aus Duisburg oder ein Müllmann aus Bochum direkt als Prolet abgestempelt würde, wenn er die gleichen Sprüche reißen würde.

BEN nervte auch wieder mit seinem Gelaber, aber einige deutsche Kollegen nervten viel mehr mit Rumgebrüll, Anklagen (Hauptsache, ich kann anderen die Schuld für mein eigenes Unvermögen in die Schuhe schieben und/oder Hauptsache, ich hab mal was gesagt) und ähnlichem Scheiß - da waren viele meiner ausländischen Kollegen wesentlich angenehmer. Mit ES habe ich mich noch mehrfach nett unterhalten *schmunzel*. ES ist nächste Woche auch in Herne, weil ES seinen neuen Dienstwagen abholt, hihi. Eva hat nächste Woche Urlaub - und auch noch die Woche danach - wobei ich denke, sie könnte kaum noch ernst bleiben, wenn ES die Szene betritt. Das fiel ihr ja schon am Donnerstagabend verdammt schwer, als ES und der zweite französische Außendienstmitarbeiter auf uns zukamen (und das sogar automatisch, um mal die Kellerassel zu zitieren *grins*), denn ES war mir gegenüber sehr schüchtern, was sich dann gestern doch etwas gegeben hat :o)). Auch meine ungarische Kollegin Szilvia und meine osteuropäischen Innendienstkolleginnen sind sehr nett und nehmen einige Dinge auch mal etwas sportlicher bzw. stellen nicht dauernd ihr übergroßes Ego in unangenehmer Weise zur Schau.

Was ich allerdings genauso nervig finde, ist die fehlende Toleranz mancher Landsleute gegenüber Menschen, die ihre Vorgärten, Fenster oder Autos zu Zeiten von WM/EM mit Deutschland-Flaggen schmücken, die sich darin zeigt, dass dann Fahnen beschädigt, abgeknickt usw. werden. Wenn ich mein Auto oder Haus nicht mit Flaggen dekorieren will, ist das total okay - aber ich sollte mit nem einigermaßen vorhandenen IQ in der Lage sein, tolerant gegenüber denjenigen zu sein, die ihr Eigentum dann mit ner Nationaflagge schmücken. Vandalismus ist echt total kleingeistig, zeigt aber auch mal wieder, dass die Deutschen in vielen Fällen ein ziemlich intolerantes Völkchen sind - über nicht standesgemäße Badezimmer und Bodenbeläge, Klamotten anderer Leute, die Art, wie sie den Flur putzen, deren Autos etc. können sich viele total gut stundenlang echauffieren und ihren moralischen Zeigefinger rauskehren, aber da, wo sie mal was sagen sollten, mimen sie plötzlich die Gutmenschen und halten ihre Klappe bzw. überlassen dann alles unseren kleingeistigen Politikern, die immer mehr anfangen, uns reglementieren zu wollen - oder quasseln Klischees nach, die unsere Politiker und/oder hirnlose Talkshows ihnen vorgequasselt haben ("Wer Arbeit will, findet welche!", "Hartz IV-Empfänger sind alle faule Alkoholiker!" und ähnliche dumme Klischees). Manchen Leuten in diesem Land geht die Differenzierungsfähigkeit total ab, aber das passiert, wenn man ein kleines Hirn, dafür aber ein riesiges Ego hat.    

Donnerstag, 17. März 2011

Toleranz?

Gestern bekam ich wieder per Post die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift Metal Hammer geliefert, die ich dann auch direkt abends auf der Couch gelesen habe, zumal auch einige Fotos und ein kleiner Artikel über meine Lieblingsband Metallica drin waren. Ich lese auch immer ganz gerne die Leserbriefe zu Beginn des Heftes und wunderte mich doch etwas darüber, dass manche Leser sich darüber beschwert haben, dass ein mir persönlich nicht bekannter Metaller namens Burzum nicht in der Zeitschrift näher beleuchtet wird bzw. seine Musik nicht rezensiert wird - der Mensch vertritt offensichtlich rechtsradikales Gedankengut, das sich aber scheinbar nicht in seiner Musik niederschlägt. Egal, ob seine faschistischen Tendenzen nun in seiner Musik erkennbar werden oder nicht: Ich kann Chefredakteur Christof Leim, der diese Beschwerden auch mit einem eigenen Statement beantwortet hat, nur zustimmen, wenn er schreibt, dass Bands mit rechtsradikalem Gedankengut im Heft nicht behandelt und toleriert werden; egal, ob sich ihre faschistische Überzeugung nun in ihrer Musik widerspiegelt oder nicht. In der Beziehung bin ich auch für die Null-Toleranz-Grenze, zumal vielen Metallern ohnehin pauschal nachgesagt wird, auch wenn es für einen Großteil nicht zutrifft, dass sie entweder todessehnsüchtige, gewaltbereite Satanisten mit Alkoholproblem sind und/oder rechtsradikales Gedankengut vertreten. Das sind dann wiederum die Vorurteile, die den Metal-Fans häufig entgegen gebracht werden und wenn dann noch tolerant damit umgegangen wird, dass einige Bands leider rechts sind, fühlen sich manche Leute ja noch in ihren Stereotypien bestätigt.

Was ist das überhaupt für ein Argument? "Okay, der Typ ist rechts, aber der macht ja so tolle Musik..." Gute Musik hin oder her - ich bin auch nicht dafür, dass Leuten mit rechtsradikalem Hintergrund unter Umständen auch noch ein Forum geboten wird, indem man diesen Aspekt komplett ausblendet. Ich frage mich auch, ob die Leute, die meinen, dass man die faschistischen Tendenzen von Burzum mal eben ignorieren kann, auch so tolerant und vermeintlich weltoffen wären, wenn es sich nicht um einen Menschen mit rechter Gesinnung handeln würde, sondern stattdessen um jemanden, der radikal-islamistische Tendenzen vertritt oder der als Pädophiler bekannt ist. Würde das dann auch völlig los gelöst vom künstlerischen Schaffen des betreffenden Musikers gesehen werden? Vermutlich nicht. Dann wäre das Geschrei nämlich groß, aber bei Rechtsradikalismus scheinen einige eine übertriebene Toleranz an den Tag zu legen - auch wenn sie sich selbst von solchen Tendenzen abgrenzen mögen.

Irgendwie scheint es in einigen Köpfen noch nicht angekommen zu sein, dass Hitler und seine Schergen während der NS-Zeit nicht nur Rückenwind von glühenden Anhängern ihrer Ideologie bekamen, sondern auch von denen, die stillschweigend weggeschaut oder die Diskriminierung/Tötung von vermeintlichen Randgruppen billigend in Kauf genommen haben. Von den Konzentrationslagern wollten viele Deutsche nichts gewusst haben, aber die Diskriminierung der jüdischen Mitbürger muss sogar selbst dem ignorantesten Zeitgenossen aufgefallen sein, zumal die Juden in der NS-Zeit ja dazu verdonnert wurden, einen Juden-Stern an ihrer Kleidung zu tragen und in den Schaufenstern jüdischer Geschäfte ja oft genug Aufforderungen von den Nazis prangten, als Deutscher dort ja nicht einzukaufen. DAS kann normalerweise keinem Deutschen zwischen 1933 und 1945 verborgen geblieben sein, mit welchem Ausmaß antisemitische Diskriminierung in der Zeit erfolgt ist. Manche haben  offensichtlich gar nix aus der deutschen Geschichte gelernt.

Vor dem Hintergrund finde ich es auch vollkommen legitim und richtig, dass rechtsradikalen Musikern nicht auch noch ein Forum geboten wird - auch wenn sich ihre rassistische Ideologie nicht in ihrer Musik niederschlägt, was ich im konkreten Fall nicht beurteilen kann, da ich Burzum nicht kenne und sie angesichts rechtsradikalen Gedankenguts auch nicht näher kennen lernen möchte. Und - wie bereits gesagt: An radikalem Gedankengut sind nicht nur die Schuld, die es aktiv umsetzen durch Aufmärsche, Parolen und Diskriminierung von Randgruppen (in diesem Fall Ausländer), sondern auch die, die sich dem nicht entgegen stellen und es stillschweigend tolerieren, nur weil jemand angeblich gute Musik macht.

Ebenso nervt mich auch - losgelöst von der Frage nach rechtsradikalem Gedankengut - die Diskriminierung und das Dissen mancher Metaller untereinander. Die Metaller, die sich als "true" bezeichnen, definieren aber sehr genau, welche Bands man hören darf und wie man sich kleiden muss, um als "true" durchzugehen - wenn jemand aber auch Bands hört, die von den selbst ernannten true Metallern als "untrue" abqualifiziert werden oder gar Songs, die aus einer anderen Musikrichtung stammen (Pop, Schlager, Techno etc.), gut findet, dann ist es mit der Toleranz der vermeintlichen true Metaller, die sich als besonders weltoffen und tolerant definieren, aber auch ganz schnell vorbei. Ich höre zwar gerne Metallica, Iron Maiden, Judas Priest, Dio, Slayer, Gary Moore, Rammstein, In Extremo und noch anderes, was dem Hard Rock- und Metal-Bereich zuzuordnen ist, ich habe aber kein Problem damit, auch zu sagen, dass ich auch andere Musik außer Metal gerne mag - z. B. Pop der 80er Jahre und auch teilweise Pop-Musik der heutigen Zeit, wenn auch nicht in vielen Fällen. Ich mag umgekehrt auch nicht jeden Metal-Song, selbst von meiner Lieblingsband Metallica mag ich nicht alle Lieder, obwohl ich Fan von ihnen bin. Okay, dann bin ich eben untrue, weil ich neben Metal auch Pop höre und nicht jeden Song meiner Lieblingsband mag :o).

Sorry, Leute, leider kann ich auch nicht mit Nietenarmband und Metallica-T-Shirt meine Kunden empfangen und betreuen - ich glaube, davon wären auch nicht alle Kunden begeistert; egal, wie gut ich meinen Job auch sonst mache,  wie zufrieden meine Klienten auch mit den von mir lektorierten und korrigierten Bewerbungsunterlagen sind und wie sympathisch ich ihnen als Mensch bin. Das Einzige, was ich mir erlaube, ist, hier schon mal ganz in Schwarz aufzulaufen, aber da hauptsächlich Banker aus allen Hierarchiestufen unsere Kunden sind, kann ich hier nicht mal eben rumlaufen, als wenn ich gleich auf ein Metallica-Konzert wollte. Ebenso deplatziert wäre dieses Outfit auch, wenn ich als Steuerberaterin, Verkäuferin in einer Parfümerie oder Edel-Boutique usw. arbeiten würde. Umgekehrt würde ein Banker, der in Anzug und Krawatte zum Metallica-Konzert kommt, ebenso deplatziert wirken. Soviel zum Thema "Toleranz".

Samstag, 26. September 2009

Die Müdigkeit geht weiter

Nachdem ich gestern beim Friseur war, um mich mal wieder stylen zu lassen, habe ich heute mal einen Optiker meines Vertrauens in Borbeck aufgesucht und mir eine neue Brille ausgesucht - meine derzeitige hat immerhin fast sieben Jahre auf dem Tacho. Mein linkes Auge hat sich nicht verändert, was die Sehstärke betrifft, mein rechtes ist noch um eine halbe Dioptrie schlechter geworden *frust*, deshalb brauche ich immer ziemlich dünn geschliffene Gläser, denn sonst hätte ich dicke Glasbausteine vor den Augen und das sähe doch ziemlich scheiße aus.

Hornbrillen stehen mir nach wie vor nicht, auch wenn die derzeit wieder total angesagt sind so wie schon mal Ende der 80er, Anfang der 90er, als ich auch eine hatte (kann man sogar noch in meinen Führerschein sehen, den ich im Oktober 1992 beantragt und im März 1993 ausgehändigt bekommen habe), deshalb ist es jetzt ein hübsches Titan-Gestell in blau-violett geworden. Nickelhaltige Fassungen gehen auch nicht, so etwas hatte ich mal vor über zehn Jahren und da hatte ich schon offene Stellen an der Schläfe, wo die Bügel saßen *frust*. Ein billiges Vergnügen sind Brillen somit bei mir nicht - Titan-Gestelle und dünn geschliffene Gläser.

Müde bin ich immer noch - dabei bin ich gestern gegen 23.30 Uhr ins Bett gekrochen und heute erst um 9.30 Uhr erwacht *gähn*. Gerade habe ich zwar einen neuen Artikel auf Suite101.de zum Thema "Mystik und Okkultismus im Heavy Metal" online gestellt, der sich mit der Zahl 666, (umgedrehten) Kruzifixen und den Vorurteilen vieler Leute gegenüber Metal-Fans ("Metaller sind doch alles Satanisten oder rechtsradikal!") auseinander setzt. Als Metal-Fan hatte ich auch schon mit dem einen oder anderen genannten Vorurteil zu kämpfen; daran sieht man mal, wie weltoffen und tolerant die Deutschen doch sind und wie schnell sie mit Stereotypien zur Hand sind *nerv*. Natürlich gibt es rechtsradikale Bands, aber mit denen hab ich nix am Hut und zudem stehen die auch alle auf dem Index, was auch gut so ist. Death Metal ist auch nicht mein Ding und Satanismus schon gar nicht, auch wenn die meisten Death Metal-Combos Satan auch nicht wirklich verherrlichen und es sich eher um Image und Show handelt. So schlau müssen einige Leute mit ihren Stereotypien allerdings erst mal sein...

Manchmal können gewisse satanistische Posen allerdings auch ganz hilfreich sein, z. B. wenn man ungewollt von den Zeugen Jehovas auf der Straße angelabert wird *nerv* mit den Worten: "Guten Tag, ich möchte mit Ihnen über Gott sprechen!" An dieser Stelle ist das Zeigen der Teufelsforke in Verbindung mit den Worten "Hail Satan!" doch äußerst hilfreich ;o). Von mir aus sollen die Zeugen Jehovas glauben, was sie wollen, solange sie mich in Ruhe lassen und mich nicht bekehren wollen. Wir Katholiken rennen denen ja auch nicht die Bude ein und wollen die bekehren. Soviel zum Thema "Toleranz"...