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Freitag, 20. März 2015

Neues von meinem aktuellen E-Book

Soeben habe ich ein gutes Stück an meinem E-Book "Eine skurrile Betriebsfeier in Bergeborbeck" weitergeschrieben. Mittlerweile geht es stark auf Sonnenuntergang zu, während das Betriebsfest an der Heegstraße immer noch in vollem Gange ist. Protagonistin Claudia bringt ihre Kollegin Katja zur nahe gelegenen Bushaltestelle Heegstraße, anschließend will sie wieder auf das Fest zurückgehen. Die Band spielt auf dem Fest einige Oldies aus den 60ern und 70ern, so z. B.

  • Help von den Beatles
  • The Last Time von den Rolling Stones
  • California Dreamin' von The Mamas & Papas. 
Wenig später wird Claudia sich einen Hit von Frank Zappa wünschen, der hier in Deutschland sogar mal auf dem Index stand, weil es um einen Porno-Darsteller geht: Bobby Brown :o)). Mittlerweile wird der Titel sogar problemlos auf Radio Essen gespielt, also nix mehr mit Index.

Auf dem Betriebsfest gibt es sogar eine Kollegin, die zu den Hits der 60er und 70er Jahre Extrem-Headbaning macht, so als wenn dort Metal-Kracher von Metallica, Slayer, Megadeth, Black Sabbath etc. gespielt würden, hihi. 

Donnerstag, 13. November 2014

Unmittelbar vor Sonnenuntergang

Kurz bevor die untergehende Sonne den Horizont in ein glühendes Licht tauchte, habe ich noch dieses Foto vom westlichen Horizont geschossen - inklusive schöner rosa Wolken :o).


(c) Alexandra Döll, Essen

Da das Wetter ja heute sonnig und sehr mild ist, bekommen wir heute hier in Essen sicherlich wieder so einen prächtigen Sonnenuntergang zu sehen. Morgen soll das Wetter ja auch schön sein, während am Samstag schon wieder Regen kommen soll :o(.





Wie versprochen: Ein schöner Sonnenuntergang gestern

Ich hatte mich ja gestern Nachmittag noch beschwert, dass der Regen trotz eines guten Starts in den Tag wieder eingesetzt hat, aber dann klarte es pünktlich zum Sonnenuntergang doch wieder auf. Deshalb habe ich in Essen-Bedingrade dieses Foto von dem glühenden Horizont geschossen:


(c) Alexandra Döll, Essen

Das prächtige Farbenspiel fand ich jedenfalls sehr schön und ein solcher Sonnenuntergang löst ja auch romantische Gefühle bei einem aus :o). Nicht umsonst spielt manch romantische Szene in meinen Büchern ja auch bei Sonnenuntergang, z. B. in meiner Liebesgeschichtensammlung "Vier Jahreszeiten" - im konkreten Fall in der Frühlingsgeschichte mit dem passenden Titel "Frühlingserwachen".

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Frühlingserwachen

[...] Allmählich nahm das bis dato tiefe Blau des westlichen Horizonts eine rötliche Farbe an. Es war unmittelbar vor Sonnenuntergang. Tobi schlug vor, noch zu ihm zu gehen, damit sie sich gleich bei ihm aufwärmen konnten, denn er lebte mit seinen Eltern in einem Haus auf dem Antoniushang, hatte dort jedoch das gesamte Dachgeschoss für sich alleine inklusive eigener Mini-Küche und Badezimmer. Andrea war damit mehr als einverstanden, zumal es jetzt, wo die Sonne langsam blutrot versank, wieder merklich kälter wurde. Nur etwas weiter südlich zeigte sich die Mondsichel am Himmel, denn erst zwei Tage zuvor war Neumond gewesen. Die Venus schien wie ein Anhänger an der Spitze der Sichel zu hängen. Tobi und sie standen zunächst noch einige Minuten Arm in Arm am Brausenwindhang und beobachteten den Sonnenuntergang, der den gesamten westlichen Horizont in ein kräftiges, klares Rosa tauchte. Der Mond begann zu leuchten. Erst als das rote Licht fast verglüht war, machten sie sich gemeinsam auf den Weg zu Tobis Haus. [...]

(Seite 7 - 16)

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Passend zu dieser romantischen Szene und dem Foto oben lief soeben der Kuschelklassiker "Unchained Melody" von den Righteous Brothers im Radio *schmelzdahinundmutierzurwasserpfütze*.


Montag, 10. November 2014

Ein schönes Abendrot über Essen-Bedingrade

Letzte Woche Dienstag habe ich bei meinen Eltern im Wohnzimmer am späten Nachmittag ein schönes Foto vom glühenden Abendrot geschossen, das ich Euch natürlich nicht vorenthalten möchte:


(c) Alexandra Döll, Essen

Zu dem Zeitpunkt ist die Sonne bereits untergegangen, hat aber über Bedingrade und dem angrenzenden Mülheim-Dümpten noch ein wunderschönes Abendrot hinterlassen. In Wirklichkeit war das Rot sogar noch ein bisschen intensiver, obwohl der Horizont ja schon auf dem Foto glühend genug aussieht.



Freitag, 2. August 2013

Noch mal schicke Bannerwerbung :o)

Soeben habe ich eher zufällig bei einem Blick auf die Homepage der Unwetterzentrale (www.uwz.de) festgestellt, dass dort im Kopf meine Bücher

  • Absoluter Horror
  • Liebe, Tod und Teufel
  • Düstere Schauergeschichten
  • Vier Jahreszeiten
  • Hart wie Krupp-Stahl 
beworben werden, genauer gesagt von Thalia, wo die Bücher ja auch (online) erhältlich sind. Juhu!! :o)  Fotos von den jeweiligen Covern sind auch dabei.


Das Foto auf dem Cover zeigt eine Gewitterwolke nach einem Wintergewitter im Februar 2005. Neben Blitz und Donner gab es noch einen heftigen Graupelschauer. Als das Foto entstand, zog die Front allerdings gerade schon wieder ab nach Süden, deshalb ist auch schon wieder blau am Himmel zu sehen. An dem Tag hatte das Wetter eher was von einem verfrühten April, denn strahlender Sonnenschein wechselte sich mit unterschiedlichen Niederschlagsarten (Regen, Schneeregen, Graupel) ab, gelegentlich begleitet von Blitz und Donner.


Dieses Foto auf dem Buchcover stammt ebenfalls aus Februar 2005 und zeigt einen tollen Sonnenuntergang über Essen-Schönebeck.

Sonntag, 5. Mai 2013

Wie versprochen: Die Fotos zum Blogeintrag Natuuuuurr :o)

Wie in meinem letzten Blog-Eintrag angekündigt, gibt's jetzt auch die Fotos von meinem Geburtstag am 1. Mai, als ich mit Uli und Herkules in der Grünfläche zwischen Bergheimer Steig/Ripshorster Straße, Grandstraße und Donnerberg flanierte, bevor wir bei Notthoff Essen gegangen sind.



                           Blick auf die Pferdekoppel am Donnerberg - (c) Alexandra Döll, Essen


Natürlich dürfen auch zwei Fotos des mittlerweile 39-jährigen Geburtstagskinds nicht fehlen :o)).


              


                          Ich in der Natuuurrr - Herkules im Gebüsch :o) - (c) Alexandra Döll, Essen
                          (Kamerakind: Uli B., Düsseldorf)

Herkules, der es total spannend in dem Waldstück fand, hat natürlich auch posiert - stolz wie Oskar.


             Der kleine "vorbestrafte" Vierbeiner - (c) Alexandra Döll, Essen


Natürlich gab's es noch viel mehr in dem Waldstück zu entdecken - Sumpfdotterblumen, überdimensionierten Löwenzahn und Pflanzen, die ich seit meiner Kindheit kenne, aber von denen ich bis heute nicht weiß, wie sie heißen *grübel*.








                               Diverse Pflanzen - (c) Alexandra Döll, Essen

Die Pflanzen auf dem unteren der drei "Pflanzenbilder" kenne ich seit meiner Kindheit, denn auf Schlacke wuchsen die Dinger auch massenweise, aber ich weiß bis heute nicht, wie diese Dinger, die über zwei Meter hoch werden können, heißen. Vielleicht kann mir da ein Botaniker bzw. Biologe weiterhelfen...?!

Natürlich darf auch ein Foto von Frauchen Uli und ihrem Herkules am Rande des Sumpfes nicht fehlen :o):



                Uli mit Herkules und jeder Menge Schaumkraut - (c) Alexandra Döll, Essen


Das nachfolgende Bild ist auf dem Weg zum Restaurant auf der Grandstraße entstanden und hat natürlich nix mit der Natuuuurrrr zu tun, aber mit Nostalgie :o):


                              Alter Opel Kadett A auf der Grandstraße - (c) Alexandra Döll, Essen


Nach dem Essen flanierten wir über den Reuenberg zurück und obwohl es sich hierbei um eine viel befahrene Durchgangsstraße zwischen Dellwig, Gerschede und Bedingrade handelt, gab es auch dort noch jede Menge Natuuurr zu sehen:



                 Blühender Kirschbaum auf dem Reuenberg - (c) Alexandra Döll, Essen


                        Sonnenuntergang über Oberhausen - (c) Alexandra Döll, Essen

Das war also die Natuuuurrr an meinem 39. Geburtstag am 1. Mai 2013! :o)

Freitag, 3. Mai 2013

Natuuuuuurrr!! :o)

Vor zwei Tagen habe ich ja meinen 39. Geburtstag gefeiert - die eigentliche Fete steigt ja erst morgen, aber am 1. Mai war Uli schon mal zusammen mit Herkules da.

An Geschenken habe ich bisher bekommen:

  • Rosen im Dekostein mit Teelicht (von meinen Eltern),
  • 50 EUR (von meinen Eltern),
  • eine Flasche Wein (von Uli),
  • einen Besuch im Museum Folkwang (von Thomas)
  • jede Menge fröhliche Karten. Die von Eva und Uwe war besonders cool und stammte aus der Serie "Olaf das Grummel-Schaf und Poppy", hihi. Die nackten Männer - leider nur von hinten :o( - im Innenteil der Karte haben mir natürlich auch gut gefallen *lechz*.
Weitere Geschenke folgen dann morgen Nachmittag bzw. nächste Woche Samstag, wenn ich mit Eva und Uwe zum Burgers Zoo nach Arnheim fahre.

Nachdem wir Kaffee getrunken und für halb sieben einen Tisch im Restaurant "Haus Notthoff" auf dem Reuenberg reserviert hatten, sind wir mit Herkules spazieren gegangen und haben uns die Natuuurr angeschaut, die sich zwischen Bergheimer Steig/Ripshorster Straße, Donnerberg und Grandstraße erstreckt. Die Fotos muss ich erst noch hoch laden, aber das folgt dann in einem gesonderten Post.

In dem Waldstück wuchsen Schaumkraut, riesiger Löwenzahn, Maiglöckchen Sumpfdotterblumen u. v. m. Ganz nah an den Bachlauf sind wir nicht rangegangen, weil der Boden natürlich zunehmend sumpfig wurde. Schließlich sind wir dann wieder den Berg hinauf gestiegen und kamen in der Grandstraße aus - von dort aus waren es ja nur noch gut 50 m zum Restaurant. Und da soll noch einer sagen, der Pott bzw. Essen ist nicht grün.  Gerade in Gerschede und Dellwig sind zwischen den Bahngleisen, bewohnten Gebieten und Gewerbegebieten noch jede Menge grüne Fleckchen zu finden, und das nicht nur rund um den Rhein-Herne-Kanal.

Zum Abschluss des Abends konnten wir noch die untergehende Sonne über Oberhausen knipsen, die dort feuerrot und riesig zwischen den Wolken hervor strahlte - also jede Menge Natuuuuurrr :o).

Freitag, 28. Oktober 2011

Arztromane der ganz besonderen Art

Dr. Norden gibt es ja schon, aber da wir schon so schön bei Himmelsrichtungen sind, können auch Serien mit dem Titel Dr. Süden, Dr. Westen und Dr. Osten entstehen.

Bei Dr. Süden in einer Klinik im Essener Süden scheint natürlich stets die Sonne, wenn der große, gutaussehende Arzt gleichen Namens durch die Kinderklinik streift und alleinstehende Mütter betört, die am Bett ihres kranken Kindes wachen. Wenn sie das nicht tun, verschwindet Dr. Süden zu einem romantischen Picknick mit einer seiner Patientinnen für zärtliche Stunden in eine von der Sonne beschienene, duftende Blumenwiese mit fummelnden Hummeln :o).


                                          (c) Alexandra Döll, Essen

Wenn Dr. Osten nach einer geglückten Operation im Aufwachraum einer seiner Patientinnen erscheint, geht die Sonne für diejenige auf, denn der hübsche Kerl mit dem ergrauten Haar und den warmen braunen Augen strahlt so nett, dass jede der Damen das Gefühl bekommt, etwas ganz Besonderes zu sein. Dr. Osten ist jedoch mit Oberschwester Ana Bolika aus Moskau liiert - und niemand der hübschen Patientinnen kann die traute Zweisamkeit der beiden Liebenden in Dortmund stören. Am liebsten machen sie lange Spaziergänge an der Emscher, denn deren eiriger Duft verleitet sie zu ungeahnten Höhenflügen in den siebten Himmel.

                     Sonnenuntergang über E-Schönebeck - (c) Alexandra Döll, Essen


Während bei Dr. Osten im Krankenhaus natürlich die Sonne aufgeht und er seine Ana Bolika bescheint wie die Morgensonne (und natürlich auch besteigt, hihi!), geht bei Dr. Westen natürlich die Sonne unter - aber nicht so schön wie auf dem Foto oben! Dr. Westen, seines Zeichens Neurochirurg, hat immer düstere Endzeit-Visionen, wenn er eine Dame am Rückenmark oder Hirn operieren muss, doch diese geheimnisvolle, düstere Aura macht manche Weiber rattendoll, sodass sie ihm nachsteigen - auch wenn sie das Krankenhaus schon längst gesund oder zumindest bereit für Reha-Maßnahmen verlassen haben. Dann lauern sie ihm nach Einbruch der Dunkelheit in der Nähe seiner freistehenden Villa in Essen-Kettwig auf...


        Aufziehendes Unwetter über Essen-Haarzopf - (c) Alexandra Döll, Essen

Um was es bei Dr. Norden geht, weiß ich nicht, aber in meiner Version würde der gute Dr. Norden, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie - ein blonder Hüne aus dem hohen Norden, der in den Pott gezogen ist - eine seiner Patientinnen betören und die dann nach deren Genesung in sein Iglu in Herne bitten :o).

Mittwoch, 20. Januar 2010

Winter am Rhein-Herne-Kanal in Essen-Dellwig


Unsere Protagonisten fahren vom Essener Hauptbahnhof mit der S9 Richtung Bottrop, um am Haltepunkt Dellwig-Ost auszusteigen und von dort aus mit dem Bus weiterzufahren Richtung Rhein-Herne-Kanal, der genau auf der Stadtgrenze Essen/Bottrop entlang fließt. In der S-Bahn unterhält Marina den halben Waggon mit Stories über Elfensex, Alex liest zur weiteren Unterhaltung selbstgeschriebene lustige Geschichten mit einer Portion Erotik vor. Steffi macht das betretene Gesicht, während alle anderen zuhören oder den einen oder anderen coolen Kommentar ablaichen. Steffis betretenes Gesicht hellt sich erst auf, als sie den ihrer Meinung nach gutaussehenden Kontrolleur Klausi Controlletti erblickt. Komisch, keine ihrer Mitstreiterinnen findet den Typen toll, aber Steffi ist total angetan und faselt was von One Night Stand, sodass die beinahe enttäuscht ist, als sie in Dellwig aussteigen müssen.


Die Buslinie 166 bringt die muntere Truppe bis zur Haltestelle Langhölterweg, danach geht's per pedes weiter Richtung Kanal. Thomas windet sich unentschlossen, aber Alex weiß ja zum Glück, wo's lang geht. Steffi macht das betretene Gesicht, als Marina aufgeregt nach Elfensperma in Vorgärten Ausschau hält und später in der Grünfläche hinter der ehemaligen Zeche Levin, von der aus ein Fußweg zum Kanal führt. Leider ist kein Elfensex im Gras oder unter den niedrigen Bäumchen zu beobachten.


Schließlich stehen sie am Kanal, auf dem etwa 20 cm dicke Eisschollen treiben. Die Eisbrecher halten die Fahrtrinne zwar frei, aber dennoch fahren weniger Binnenschiffe als sonst. Marina quiekt vor Freude, denn auf dem gegenüber liegenden Ufer erblickt sie etwas Glitzerndes und Funkelndes - DAS kann nur Elfensperma sein! Sie fragt Alex gar nicht erst, wie man sicher ans andere Ufer kommt - nein, Marina klettert eine der zahlreichen Leitern hinunter, die in regelmäßigen Abständen in die Spundwände eingelassen sind und beginnt, von Eisscholle zu Eisscholle zu hüpfen. Allen ist natürlich klar, warum, weil sie das Glitzern und Scheinen am anderen Ufer auch bemerkt haben, aber gefährlich ist Marinas Treiben auf den Eisschollen schon. Steffi macht das betretene Gesicht. Thomas stammelt: "Ja....hm...ich weiß nicht...ist das nicht gefährlich...also, ich würde mir da einige Gedanken machen..." Tim murmelt nur: "Spacko!" Thorsten trinkt ein Bier.


Marina hat die Mitte des Kanals erreicht, als ihre Eisscholle in Bewegung gerät und sie fast aus dem Gleichgewicht bringt. Sie quiekt und wackelt mächtig, aber es gelingt ihr, nicht ins Wasser zu fallen. Der Grund für die plötzliche Unruhe zwischen den Eisschollen ist ein etwa 4 Meter langer Fisch, der fast aussieht wie ein schelmischer Karpfen. Nun quiekt Alex vor Freude, denn im Rhein-Herne-Kanal scheint sich ein breitschnäuziger siebenkiemiger Kammzähner verirrt zu haben. Auch wenn man es diesem Fisch nicht auf den ersten Blick ansieht: Hierbei handelt es sich um einen Hai, der in kühlen und kalten Gewässern vorkommt, also im Polarmeer, in der Nordsee und in den kühlen bis antarktischen Gewässern rund um Neuseeland und Australien. Thomas versteht nicht, worüber Alex sich so freut und kreist unentschlossen mit den Hüften. Marina motzt den Fisch an: "Bist du dusselig?!" "Nö," sagt der Fisch, "aber hungrig!" Bevor Marina noch im Maul dieses Fisches landet, weil er sie als Beute betrachtet, zieht sie es lieber vor, vorsichtig weiter von Eisscholle zu Eisscholle zu springen, um das andere Ufer endlich zu erreichen. Der breitschnäuzige Siebenkiemer folgt ihr zum Glück nicht.


Währenddessen ist Alex zusammen mit Thorsten ebenfalls die Leiter hinunter geklettert und hüpft von Eisscholle zu Eisscholle, um näheren Kontakt zu einem Vertreter ihrer Lieblingsraubfische aufzunehmen. Sie füttert ihn mit Makrelen und Sprotten aus zwei Fischdosen, die sie zusammen mit Thomas am Hauptbahnhof erstanden hat. Thomas jammert nach Alex und macht vor Angst fast ein Pfützchen, während Thorsten seelenruhig fotografiert, wie Alex den breitschnäuzigen und potentiell gefährlichen Kammzähner aus der Hand füttert. Steffi macht das betretene Gesicht. Uli knipst die Szene mit ihrem Foto-Handy, während Renate in aller Seelenruhe ein Kaugummi kaut. Dabei beobachtet sie wechselweise Alex und Thorsten sowie Marina, die mittlerweile wohlbehalten über eine Leiter aus dem Kanal geklettert ist und freudestrahlend auf die Uferböschung zu rennt, an der es glitzert, funkelt und scheint. Juhu, sie hatte Recht - in den verlassenen Kaninchenbauten treiben es die Elfen ziemlich bunt, sodass bald ein etwa 20 m² großes Areal glitzert und funkelt. Marina freut sich wie ein Schneekönig. Steffi macht am anderen Ufer das betretene Gesicht, zumal sie an den Wikipedia-Artikel "Penisverletzung durch Masturbation mit Staubsauger" in Bezug auf das Substantiv "Kobold" denken muss. Schlimm, was Alex und Marina alles für einen sexistischen Kram (er)finden.


Uli hat mittlerweile einige Pilze gepflückt, die später gekifft werden sollen und somit einige Schlümpfe obdachlos gemacht. Als Entschädigung dürfen die kleinen blauen Wesen mit dem Stummelschwänzchen auf Herkules' weich befelltem Rücken reiten. Thorsten und Alex sind mittlerweile wieder aus dem Kanal geklettert, während der breitschnäuzige Siebenkiemer wieder in die grünlichen, vereisten Tiefen des Kanals abgetaucht ist. Alle freuen sich auf was zum Kiffen - für alle Notfälle hat Alex auch noch ihre Haschisch-Kreiden in der Jackentasche, die man sowohl zum Malen als auch zum Kiffen nutzen kann. Marina hat sich mittlerweile schweren Herzens vom Elfensperma losgeeist und hüpft auf dem schnellsten Wege wieder zurück über den Kanal zu ihren Mitstreitern. Steffi macht das betretene Gesicht, als alle sich entweder eine Haschisch-Kreide oder einen Fliegenpilz anstecken, um sich zuzudröhnen. Das ändert sich auch nicht, als abermals das Monchhichi im roten Kleidchen vor ihr steht, sein Röckchen hebt und kräht: "Schau mal!" Thomas lacht brüllend, weil total bekifft. Steffi würde ihn am liebsten in den Kanal schmeißen, genau wie das exhibitionistische Monchhichi, doch da kommt schon Gisela angetippelt und pflückt das kleine Äffchen vom Boden auf.

"Also, hebt Ihr Monchhichi auch immer sein Röckschen in der Öffentlischkeit? Isch möschte das nischt!"

Anschließend zieht Gisela leise schimpfend mit dem Monchhichi von dannen, das gar nicht weiß, was Gisela jetzt wieder für Probleme hat. Die Anderen sitzen zugedröhnt im Schnee und lachen sich scheckig, insbesondere, als sich nur wenige Meter von ihnen entfernt zwei Elfen paaren und es kurz darauf wieder flirrt, funkelt und glitzert. Marina ist glücklich, die anderen auch. Steffi ist nicht ganz so glücklich und macht das betretene Gesicht, als sie in die langsam untergehende Sonne über dem benachbarten Oberhausen schaut.
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Foto:
(c) Dieter Schütz, Pixelio
Rhein-Herne-Kanal mit Emscher und A42 bei Oberhausen