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Freitag, 23. Oktober 2015

Da ist sie ja wieder...:o)

Endlich, endlich, nach den ganzen trüben, teilweise regnerischen Tagen, so wie z. B. gestern, ist mal wieder der leuchtende, gelbe Punkt am Himmel, den man Sonne nennt! :o) Hier in Essen scheint sie auch endlich wieder, wobei das Wetter in Mülheim sogar noch einen Tacken besser war als hier. Netterweise ist es direkt auch wieder milder geworden. Morgen soll es ja hier im Pott bis zu 17°C geben.

Heute Morgen konnte ich mal endlich am Himmel wieder Venus und Polarstern bewundern, denn sonst haben die Wolken das ja leider unmöglich gemacht. Passenderweise sind meine Stoffies heute Morgen, kurz bevor ich frühstückte, in einer Karawane zum Klo gepilgert (ja, auch Stofftiere müssen mal pieseln, hihi) und haben sich dann an dem Sternenhimmel draußen erfreut.


Sonntag, 1. September 2013

Sternenhimmel

So hieß ja auch mal ein Hit von Hubert Kah im Rahmen der Neuen Deutschen Welle  - kurz: NDW - die 1981 bis 1984 ihren Höhepunkt hatte, also auch ein Trend aus den 80ern :o). Der Song von Hubert Kah aus dem Jahr 1982 darf eigentlich auf keiner NDW-Party fehlen.

Der Sternenhimmel gestern Abend um kurz vor Mitternacht bei uns über der Plantage war auch sehr faszinierend - von Nord nach Süd hab ich insgesamt 45 Sterne gezählt. Das ist der Vorteil, wenn keine Laternen oder weiteren Lichtquellen vor dem eigenen Fenster oder Balkon den Blick auf den Himmel trüben. Eine Sternschnuppe habe ich leider nicht gesehen - aber auch wenn der August immer als Sternschnuppen-Monat deklariert wird, habe ich die meisten Sternschnuppen bei uns im Essener Nordwesten in der Regel im Herbst gesehen. Ach ja, im Juli konnte ich auch mal eine sehen :o).

Den faszinierendsten Sternenhimmel habe ich jedoch im Herbst 1985 über Metelen im Münsterland gesehen - darüber hatte ich auch mal eine Geschichte unter goodnewstoday.de veröffentlicht.

http://goodnewstoday.de/gute_nachrichten/2010/10/13/meine-erste-romanze-unterm-sternenhimmel/

Der Artikel hat bis jetzt fast 5.000 Zugriffe und eine Kommentiererin des Beitrags hat auch Bezug zu o. g. Song von Hubert Kah genommen.

Sonntag, 11. November 2012

Der Mond und die Venus

Eigentlich ist der Nachthimmel im Herbst und Winter noch viel schöner als der im Sommer, weil man noch mehr Sterne sehen kann und die Venus natürlich sehr gut in der Dunkelheit zu sehen ist. Am letzten Oktoberwochenende konnte ich in der Morgendämmerung dieses hübsche Foto schießen:


                                    Venus am Morgenhimmel - (c) Alexandra Döll, Essen

Die Venus steht dort im Südosten am Himmel, wo sich bereits die erste Helligkeit zeigt. Am gleichen Abend konnte ich ebenfalls in südöstlicher Richtung den Mond und die Venus in trauter Zweisamkeit fotografieren:


                              Mond und Venus am Abendhimmel - (c) Alexandra Döll, Essen

Das Ganze hat ja auch etwas sehr Romantisches an sich. Auch in meinen Büchern spielt bisweilen der Mond in Verbindung mit der Venus eine Rolle - u. a. in der Frühlingsgeschichte in "Vier Jahreszeiten" und in der ersten Geschichte aus "Hart wie Krupp-Stahl", die auf der Gruga-Kirmes in Rüttenscheid im Spätsommer spielt.

                                                     Buchcover - Quelle: thalia.de

Montag, 17. September 2012

Sammy, Alex und der böse Zwilling

Sammy ist ja wieder von ihrer Rüsselpest (jugendsprachlicher Slang für "Schnupfen") genesen und wandelte gestern am frühen Abend zu ihrem Auto, um dort etwas für heute zu deponieren, da sie ja auch ab heute wieder arbeiten geht. Ihre besten Freundinnen Anna und Erna hatten es sich unter den Linden vor dem Haus gemütlich gemacht, während Sammy dick eingepackt im roten Mäntelchen und mit roten Gummistiefeln zu ihrem in etwa 150 m Entfernung parkenden 1er BMW watschelte. So weit, so gut.

Auf dem Rückweg vom Auto wurde sie jedoch auf der Straße von einer Wildgans über den Haufen gerannt :o(. Anna half Sammy auf, während Erna als Huhn mit Ringelsocken die Verfolgung der schnatternden Wildgans aufnahm, die sich mittlerweile in die Lüfte erhoben hatte, aber Wildgänse sind nun mal schneller und ausdauernder als Hühner, sodass Erna die Verfolgung schließlich erfolglos abbrechen musste. Sammy hat mal wieder ein Trauma, was ja auch schon mal häufiger vorkommt.

Alle drei Stofftiere sind jedenfalls der Überzeugung, dass diese Wildgans ein böser Zwilling war - ob von mir oder Tante Eva, konnten sie jedoch nicht exakt sagen. Als ich Eva gerade davon erzählte, meinte sie kichernd, dass das eigentlich nicht ihrer gewesen sein könnte, denn ihr böser Zwilling war in Recklinghausen und ärgerte Uwe, hihi.

Sammy war so geschockt, dass sie erst mal mit ihrer Schwester Cinderella in New York City skypen musste und heute Morgen nahm sie auch wieder Kontakt zu ihrer im September 1993 verstorbenen Lieblingsschwester Edeltraud auf, die mal wieder in meiner Kaffeetasse erschien :o). Beide Schwestern haben Sammy liebevoll getröstet. Auf jeden Fall halten alle Stoffis jetzt Ausschau nach meinem oder Evas bösem Zwilling in Gestalt einer Wildgans.

Mein böser Zwilling lag Samstagnacht mit meinem Schatz in der Plantage unterm Sternenzelt, wo dann auch rumgeknutscht wurde. Er sagte: "Ich find das total romantisch, Schatz!" Mein böser Zwilling lächelte und antwortete: "Ich auch, aber wir müssten Mond haben!" (Es war ja Neumond...) Er: "Warum?" Mein böser Zwilling: "Du streichelst schon seit zehn Minuten das Gras!" :o) Danach hatten mein böser Zwilling und mein Herzblatt richtig Spaß inne Backen, aber mein böser Zwilling konnte IHM auch weiterhelfen und führte seine Hand an die richtigen Stellen, haha.

Freitag, 14. September 2012

Verfressene Mondsicheln und Sternenhimmel

Heute morgen gegen 4.45 Uhr trällerte ein Sternenhaufen, den ich wunderbar von meinem Balkon aus am klaren Morgenhimmel sehen konnte, den NDW-Hit von Hubert Kah: "Sternenhimmel". Meine Stofftiere bildeten in der Mitte des Songs den Chor ("Lalalala...") *träller*. Insgesamt habe ich weit über 30 Sterne zählen können. Die Venus beflirtete den Mann in der Mondsichel, die nach sechs Uhr aufging - es ist halt fast Neumond. Die Mondsichel frühstückte ein Croissant mit Kaffee, danach hielt sie Metallica einen außerirdischen Honigkräcker hin. Metallica war, obwohl sie selbst sowas in ihrem Käfig hat, sehr interessiert. Dementsprechend empört war sie auch, als ich die Rollade in der Küche halb runter ließ, damit sie heute Vormittag keiner hohen Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist. Sammy, der es mittlerweile besser geht, freute sich, dass es möndelte und der Mond auch lecker frühstücken konnte.

Als ich kurz nach halb sieben auf die A42 Richtung Herne auffuhr, stand die Mondsichel direkt überm Rhein-Herne-Kanal und wedelte sich einen von der Palme. Danach steckte sie sich ne Fluppe an und trank noch ne Tasse Kaffee, zu der sie nach der Kippe noch ein weiteres Croissant genoss.

Apropo "einen von der Palme wedeln": Ein Suchbegriff zu meinem Blog lautet "Nachbarin lachlegen"...hm, da manche ja ihr Hirn in der Hose haben wie z. B. derjenige, der das geschrieben hat, scheint es ja auch mit der Sprache zu hapern. Man kann zwar jemanden flach legen, aber von lach legen hab ich noch nix gehört, hehe. Vielleicht würde sich die Nachbarin bei einer derartigen Anfrage des Verfassers auch vor Lachen flach legen...man weiß es nicht :o).

Freitag, 25. November 2011

Meine Pferdchen bei aufklarendem Sternenhimmel

Damit ich da heute Abend nix mehr mit zu tun habe, habe ich meine Pferdchen gestern Abend mit meinem 3er BMW aus der Dellwiger Geheimgarage abkassiert. Timo fühlte sich wieder von Thomas gemobbt, der da an für sich nur ganz friedlich unter seiner beheizten Straßenlaterne stand (wenn er nicht gerade pullern musste), Thorsten wollte mir was vom Sternbild Rattendolles Reck erzählen und Christoph ist irgendwie in der falschen Zeit gelandet, denn er bemalte Eier - nein, nicht seine, sondern Ostereier! :o)) Ich musste ihn dann vorsichtig darauf aufmerksam machen, dass wir in einem Monat Weihnachten haben. Christoph war erschüttert und fing daraufhin an, Christbaumständer zu bemalen, hihi.

Ich wollte gerade mitsamt meinem 3er BMW und meinen Stofftieren, die mich nach Altenessen in die Spritzenstraße begleitet hatten, wieder abrauschen, als eine Freierin kam und nach einem Pferdchen in Gestalt eines Arztes verlangte, denn sie hatte Lust auf Doktorspiele :o). Wie gut, dass ich jetzt auch einen Mediziner unter meinen Pferdchen habe, hihi, der kann bestimmt super Fieber messen, auch wenn auf seinem Thermometer keine Zahlen stehen, hehe. Thomas ließ sich vom Sternbild Geile Gewürzgurke inspirieren und philosophierte mit Timo über das Wort "Pimpern", wobei Timo sich als paranoides Pferdchen mal wieder nicht sicher war, ob das nicht wieder ne subtile Mobbing-Attacke von Thomas war *stöhn*. Sammy hat Timo daraufhin ein Stückchen Käseküchelchen spendiert, damit er sich nicht mehr so gemobbt fühlt und nebenbei noch meinem medizinisch orientierten Pferdchen Tipps fürs Fieber messen gegeben, hahahaha!!! Ecki verteilte Pudding an alle, was Thorsten zu einem übermütigen Doppelsalto veranlasste.

Noch ist es sternenklar

Heute früh war es sternenklar, sodass ich wieder 44 Sterne am Morgenhimmel gezählt habe. Auch jetzt ist der Himmel noch klar, aber es soll sich zum Mittag eintrüben und dann unwesentlich nieseln :o/.

Neben dem Sternbild Geile Gewürzgurke war natürlich auch der Große Wagen zu sehen. Die Leier sehe ich jetzt abends, morgens ist sie schon auf der anderen Seite des Dachs, genau wie die Venus. Heute ist zudem auch Neumond. Sammy ist deswegen ein wenig traurig, weil es nicht möndelt, aber spätestens Sonntag dürfte es ja wieder soweit sein, dass eine Mondsichel am Himmel steht.

Morgen ist leider auch nix mit ausschlafen, da Timo, Marina und ich uns um 9 Uhr am Büro treffen, um dann gemeinsam zu unserer Weihnachtsfeier nach Wehrheim im Taunus zu fahren. Zum Essen gibt es Gans - lecker! Hoffentlich quengelt Marina nicht wieder alle zehn Minuten, wann wir endlich da sind :o) - das hat sie nämlich 2008 getan, als wir vom Projektbüro Essen aus mit unserem damaligen Jobsearcher Tim nach Wehrheim gegondelt sind. Auf einem Parkplatz bei Meinerzhagen lag tatsächlich Schnee, sodass Tim und ich, während wir rauchten, die Seitenscheibe seines Autos mit Schneebällen bewarfen, hinter der Marina saß, hihi. Tim wollte sie schon am nächsten Rastplatz aussetzen, damit ein (enkel-)kinderloser Senior sie adoptieren kann :o). Ach ja, und wenn irgendwelche netten Bauwerke wie z. B. Schlösser oder Fachwerkhäuser von der A45 aus zu sehen waren, fragte Marina mich, wo wir sind bzw. wie der Ort heißt. Sorry, ich kann nicht jedes Dorf in Hessen kennen, hihi. Tim wollte mich in Gießen absetzen, damit ich mir mit Groupie Thomas - dem ich damals allerdings noch nicht so besonders zugetan war - einen netten Abend machen kann. Die Sau! :o)) Marina und er hatten jedenfalls ziemlichen Spaß bei der Vorstellung.

Auf der B8 gab es vorhin einen Unfall, zum Glück aber wohl ohne Personenschaden, soweit ich das sehen konnte. Ein Clio ist wohl mit nem BMW zusammengerauscht und dann war da noch ein Bus, der für ziemliches Chaos sorgte. Ich bin dann rechts abgebogen und über Stockum weiter nach Golzheim gegondelt. Hoffentlich war da nicht jemand sternhagelvoll...

Nachdem ich gestern den großen Tag des Lektorats hatte und zudem auch meinen Charme-Sessel gesattelt hatte, muss ich jetzt noch für eine Kundin Jobsearch machen.

Sonntag, 20. November 2011

Sternenhimmel und Sammys Käseküchelchen

Gestern Abend zeigten sich insbesondere im Osten und Südosten wieder viele schöne Sterne und Sternbilder am Himmel über Gerschede - Geile Gewürzgurke, die Leier, Venus, Mars, Teile der Milchstraße...Sammy hatte ihren Schalke 04-Anorak an und freute sich gemeinsam mit ihrer Mutti über insgesamt 39 Sterne, während sie Käseküchelchen in der kalten Nachtluft futterte. Ihr Brüderchen Ecki war eher sternhagelvoll, denn er hatte zuvor nepalesischen Bambusschnaps verkostet, hihi bzw. hicks. Steffi dekorierte den Himmel zusätzlich, indem sie mit Grubenlämpchen bewaffnet und einem Kamelhaarmantel bekleidet mit ihrem Gleitschirmchen in der Umgebung herum segelte. Lemmi das Erdmännchen beobachtete den Abendstern, der mal wieder "Evening Star" ins Universum grölte. Timo futterte derweil Bambus. Erna flog mit einem Nachtsichtgerät bewaffnet dreimal um den Kirschbaum, während Anna ihr fröhlich zuwinkte und nach dem Mond Ausschau hielt - der geht aber mittlerweile wohl erst mitten in der Nacht auf. Sophie saß zufrieden in ihrem Schlafsäckchen in einem Stuhl neben Ecki und gab ihm Mineralwasser zu trinken, um den nepalesischen Bambusschnaps und seine Wirkung zu neutralisieren. Er rülpste danach häufiger wie ne Böllerkanone und sang neben "Smoke on the Water" auch noch einen alten Hit von Dieter Bohlens (GNADE!!!) früherer Band Blue System - "My bed is too big (SEX!), too big without you, baby..." Steffi wäre fast vor Schreck mit ihrem Gleitschirmchen abgestürzt, denn durch den Alkoholpegel in seinem Blut wurde sein schräger Gesang auch nicht schöner :o). Alles, was jetzt noch zu einem gelungen Abend unterm Sternenzelt fehlte, war ein netter junger Mann, gerne auch der Herzchenmaler *schmelzdahinundmutierzurwasserpfützte*, mit dem ich dann zusammen hätte in die Sterne gucken können *knuddel*. Ich hatte auch so das unbestimmte Gefühl, dass er wieder in meiner nächsten Umgebung unterwegs war - mal gucken, ob Clio morgen wieder irgendwo ein Herzchen hat, was vorher noch nicht da war...der Kleine steht ja unübersehbar schräg gegenüber von meinem Haus am Fahrbahnrand und labert mit nem alten roten VW-Bus, mit dem er Schnauze an Schnauze steht.  

Montag, 14. November 2011

Der erste Nachtfrost

Erst war es gestern nebelig, aber im Laufe des Abends wurde der Himmel zunehmend klarer. Erst schimmerte der Mond milchig durch den Nebel, dann hatte er einen Schweif bzw. Hof und als ich um 21.45 Uhr ins Bett ging, war er ganz klar am Himmel zu sehen.

Heute früh bot sich mir neben einem sternenklaren Himmel über Gerschede auch der vom Mond beschienene Garten als Anblick, sodass die Zweige des Kirschbaums geheimnisvolle Schatten auf den Rasen warfen. Die Sternbilder Geile Gewürzgurke und Der Große Wagen hatten sich ebenfalls am Morgenhimmel versammelt, genau wie unser Nachbarplanet Mars. Allerdings sah ich auch, dass die Pfützen auf den Garagendächern gefroren waren sowie auch die drei Autos, die bei uns im Innenhof parken. Mir war also schon klar, dass ich meinen Clio, wenn ich zur Arbeit fahre, auch wohl enteisen muss.

So war es dann auch, als ich um kurz nach sechs zu meinem Auto hoch lief, das diesmal etwa 20 Meter oberhalb meines Hauses auf einem Parkstreifen am Nachbarhaus abgestellt war. Das Mondlicht lag wie flüssige Seide auf dem befrorenen Lack meines Wagens. Auch anderswo auf der Straße ließen andere Menschen, die schon so früh zur Arbeit mussten, bereits ihre Autos warm laufen - soll man ja nicht, aber manchmal geht's halt nicht anders - und kratzten sich nen Wolf, denn das Eis ließ sich leider nicht so einfach ablösen. Ich habe bei meinem Clio auch den Motor nebst Heckscheibenheizung und Klimaanlage eingeschaltet, damit er schneller freie Scheiben bekommt - und was sah ich auf der Heckscheibe, bevor ich ausstieg, um die Scheiben zu enteisen? - Mein heimlicher Verehrer hatte mir in der Nacht ein großes Herz ins Eis auf meiner Heckscheibe mit dem Finger gemalt :o). Das war ja herzerwärmend, auch wenn es draußen ziemlich kalt war und das Eis sich anfangs nicht besonders gut entfernen ließ, obwohl ich einen sehr guten Eiskratzer habe, der auch mit dünnem Eis und Packeis gut fertig wird. Mein Clio half mir aber durch seine Heizung beim Enteisen der Scheiben, sodass ich nach zehn Minuten friedlich und mit klarer Sicht nach Düsseldorf starten konnte. Leider ist mit dem Eis auf der Heckscheibe auch das Herzchen weggetaut :o(, aber ich konnte ja schlecht mit befrorener Heckscheibe durch die Gegend gondeln, zumal die Sonne das Eis ohnehin im Laufe des Tages aufgetaut hätte. Heute Abend decke ich zumindest seine Frontscheibe ab, um gegen Frost gewappnet zu sein.

Ich freue mich ja grundsätzlich über liebevoll mit dem Finger gemalte Herzchen auf meiner Heckklappe oder der Heckscheibe, aber solange ich nicht weiß, von wem die sind, kann ich da nix Weiteres zu sagen und/oder mit demjenigen mal nen Kaffee trinken gehen, damit wir uns näher kennen lernen können :o).

Mittwoch, 9. November 2011

Der abgeschlossene Arztroman: Dr. Mondschein und die Kindergärtnerin

In den Frauenzeitschriften wie "Frau im Spiegel", "Echo der Frau" usw. gibt es ja auch immer einen abgeschlossenen Liebesroman, wie ich letzten Samstag wieder amüsiert festgestellt habe, als ich beim Friseur saß und meine Strähnchen einwirkten :o). Dem Trend folge ich dann auch einfach mal.

Dr. Mondschein und die Kindergärtnerin

Die Erzieherinnen - im Volksmund auch Kindergärtnerinnen genannt - Brunhilde, Vera und Michaela ziehen mit ihren Kindergartengruppen aus der KiTa an der Barchemhöhe in Essen-Bedingrade an St. Martin los, wobei Brunhilde gleichzeitig auch noch den Part von St. Martin hat. Unten leuchten die vielen Laternen der Kinder, oben am Himmel der Vollmond und die Sterne, denn Hoch Xenia sorgt am Tag für sonniges Wetter, in der Nacht für einen klaren Sternenhimmel.

Die Kinder ziehen zusammen mit ihren Kindergärtnerinnen und ihren Eltern den Reuenberg hinunter, angeführt von Brunhilde alias St. Martina auf ihrem Isländer-Pony Max, dabei singen sie fröhlich "St. Martin", "Ich geh mit meiner Laterne" und "Laterne, Laterne". Die meisten Autofahrer auf dem Reuenberg finden den Martinszug putzig und tuckern im Schritttempo hinterher, nur der krasse Krawattenträger mit dem klangvollen Namen Klaus Krawallbruder regt sich in seinem 5er BMW auf und würde die Leute am liebsten über den Haufen fahren - er fährt allerdings auch nur BMW, weil er das buchstabieren kann, bei komplexeren Markennamen wie Audi, Volvo oder Renault wäre er da schon mit seinem Latein am Ende. Max quittiert dieses blöde Gedrängele und Gehupe mit einem fetten Pferdeapfel, der genau vor dem BMW auf die Straße platscht. Danach ist mal endlich Ruhe im 5er, auch wenn Klaus Krawallbruder das Pony am liebsten anzeigen würde. Er ist jedenfalls froh, als der ganze Trupp vom Reuenberg in den Schnitterweg abbiegt. Zum Abschied lässt er noch einmal den Motor seines fahrbaren Untersatzes aufheulen, damit jeder von seiner Wichtigkeit und der Motorisierung seines Blödel-Mannschafts-Wagens überzeugt ist.

Auf der Ecke Schnitterweg/Donnerberg ist auf einer Pferdekoppel das Martinsfeuer entzündet worden, wo St. Martina ihren Mantel teilt, um eine Hälfte dem armen Bettler zu geben, der von einem Vater von einem der Kinder dargestellt wird. Während das Feuer wohlige Wärme verbreitet, denkt Michaela an ihren Internisten Dr. Mondschein, den sie - obwohl er charakterlich das glatte Gegenteil von ihr ist, denn während sie eher extrovertiert ist, ist eher ziemlich introvertiert - irgendwie faszinierend findet. Dr. Mondschein ist nur wenig älter als sie, fast 1.90 groß, schlank, hat dunkle Haare, strahlend blaue Augen und trägt eine Brille. Immer, wenn sie zu ihm in die Sprechstunde in seiner Praxis im Kraienbruch kommt, errötet er zart und wird ganz nervös. Ihre Freundin und Kollegin Vera kichert, als sie Michaela von der Seite betrachtet, in deren grünen Augen sich der Schein des Feuers widerspiegelt, denn sie ahnt, an wen bzw. was Michaela da denkt. Die passende Kulisse ist ja schon da - Mondschein, Sternenhimmel, Feuer.

Kurz nach 20 Uhr ist der Martinszug beendet, sodass die Eltern mit ihren Kindern und den Laternen den Heimweg antreten. Brunhilde bringt Max in seinen Stall und entledigt sich ihrer Kostümierung als St. Martina. Die Besitzer des Gehöfts sind so freundlich, das Feuer auf der Koppel zu löschen.

Auf der Ecke Schnitterweg/Reuenberg verabschieden sich die Freundinnen voneinander, denn sie wohnen in unterschiedlichen Richtungen. Brunhilde läuft Richtung Frintroper Wasserturm, im Volksmund liebevoll Frinti genannt, denn sie wohnt gegenüber in dem Haus, in dem auch die Kneipe "Zum Wasserturm" untergebracht ist. Vom Balkon aus wird sie wieder den Mond beobachten, während sie ein gutes Glas Grappa trinkt. Vera überquert den Reuenberg und läuft den Schnitterweg entlang Richtung Schlossstraße, denn dort wohnt sie in einer schönen Einliegerwohnung mit ihrem Hund Herkules. Michaela läuft den Reuenberg entlang Richtung Gerschede, wo sie in einem Seitenarm des Reuenbergs wohnt, der von der Hauptstraße zwischen Edeka und dem neu eröffneten Edisa-Markt abzweigt.

Der Mond steht blank wie Knochen über dem Donnerberg, als sie vom Reuenberg abbiegt. Die Venus tummelt sich in seiner unmittelbaren Nähe am Firmament, genau wie die grünlich schimmernde Sternenformation Geile Gewürzgurke. Im Schatten vor ihrer Haustür nimmt sie eine große, schlanke, männliche Gestalt wahr. Ihr klopft das Herz bis zum Hals, denn sie ahnt, wer es ist. Ihr Magen kribbelt, als wenn tausend Ameisen drin wären. Der Mann tritt aus dem Schatten hinaus ins Mondlicht und lächelt unsicher. Es ist Dr. Mondschein! Sie gehen unsicher aufeinander zu und wissen beide zunächst nicht, was sie sagen sollen. Michaela spürt, wie sie errötet, doch das tut ihr Internist auch. Sie will gerade den Mund öffnen, um etwas zu sagen, als er sie schüchtern mit seiner tiefen, markanten Stimme fragt:
"Darf ich Sie küssen?"
Michaela legt ihre Arme um seinen Hals und kann nur stumm nicken. Dann stehen sie im Mondschein und küssen sich, so als wenn sie nie wieder damit aufhören könnten. Erst das Rufen von Michaelas Vermieterin Frau Schneider, einer netten älteren Dame, die im Erdgeschoss des Hauses wohnt, holt die beiden kurzzeitig vom siebten Himmel zurück auf die Erde. Frau Schneider amüsiert sich offenbar köstlich hinter ihrem angeklappten Küchenfenster.
"Hey, Sie beide! Das waren jetzt 20 Minuten!"
Dr. Mondlicht und Michaela strahlen wie der Vollmond am Himmel. "Das sollten wir drinnen fortsetzen!", da sind sich beide einig. Sie gehen gemeinsam in Michaelas Wohnung, die ebenfalls im Erdgeschoss liegt, zumal es draußen allmählich ziemlich kalt wird. Dort machen sie Feuer im Kamin und schmusen bei einem Glas Rotwein gemütlich auf dem Flokati-Teppich vor den warmen, knisternden Flammen weiter. Mittlerweile sind beide sogar schon beim "Du" angekommen.

Happy End!

Donnerstag, 27. Oktober 2011

Abermals in der Pottgezwitscher-Zeitung

Weitere Blog-Einträge von mir wurden in der Pottgezwitscher-Zeitung veröffentlicht, u. a. meine Persiflage auf den Werbe-Spot(t) für Liqui Moly Motorenöle, skurrile Erlebnisse im Bewerbungsprozess, den lustigen Horror-Film "Frogs", zweideutige Dialoge übers Vernaschen...vielen Dank!!! :o)

Soeben habe ich einen Beitrag für goodnewstoday.de geschrieben, u. a. über die Unsitte in Massenmedien, Fehlprognosen aufzustellen, die jeder sogar minutengenau widerlegen kann, zumindest was das Wetter betrifft. Da fragt man sich echt, ob die Moderatoren von Radio Essen mal aus dem Fenster ihres Sendestudios schauen, wenn sie strahlenden Sonnenschein verkünden, während es draußen wie aus Eimern schifft :o)). Und auch Sternschnuppen besitzen die Frechheit, nicht etwa im August zu erscheinen, wo sie ja fast jährlich vollmundig angekündigt werden, sondern zwei Monate später, denn außer der Sternschnuppe am Montagmorgen habe ich heute früh im Südosten direkt zwei Sternschnuppen gesehen - also, entweder sind die Sternschnuppen im Essener Nordwesten einfach nur spät dran oder die sind so eigensinnig, dass sie sich einfach nicht an Prognosen von irgendwelchen Wissenschaftlern halten möchten, hihi. Auf jeden Fall habe ich mir was gewünscht - was, kann ich ja nicht schreiben, denn dann geht das nicht in Erfüllung und das wäre doch schade. Sternschnuppen sind jedenfalls pünktlich bzw. haben eine innere Uhr, denn sie sind jeden Morgen zwischen 4.55 Uhr und 5 Uhr gut am Morgenhimmel zu erkennen, wenn keine Wolken da sind und natürlich nur, wenn sie Lust haben, über den Himmel zu sausen.

Gestern Abend habe ich auf n24 eine Tierdokumentation gesehen, wobei Sammy und ich es besonders traurig fanden, dass ein Elefantenbaby gestorben ist, da es wohl schon nach der Geburt sehr schwach war, und eine Löwin von einem Nilpferd so schwer verletzt wurde, dass sie weder essen noch trinken konnte, was ihren sicheren Tod bedeutet :o(((. Sammy plärrte danach jedenfalls, sodass weder ich noch ihre plüschigen Freunde sie kaum trösten konnten; seitdem die Kleine trächtig ist, ist sie noch senibler als sonst.

Über Düsseldorf ist gerade ein wunderschönes Morgenrot zu sehen, vor allem über Friedrichstadt. Leider kann ich davon jetzt kein Foto machen, da der Akku meines Handys ja erst noch geliefert wird :o((.

Montag, 24. Oktober 2011

Größenwahnsinnige Kleinwagen :o)

Manche Fahrer PS-starker Autos glauben ja, dass Kleinwagen aller Art eigentlich keine Daseinsberechtigung auf der Straße haben, deshalb nötigen und drängeln manche auf Schnellstraßen geradezu, was das Zeug hält, sobald ein möglicherweise auch nicht gerade langsamer Kleinwagen vor ihnen her fährt.

Einem kleinen schwarzen Twingo reicht es mit dem Theater und den Frechheiten, den sich manche Protzkarren heraus nehmen. Er fährt in einer sternenklaren Oktober-Nacht wie von Geisterhand los und sucht sich ne PS-starke Karre aus, die er dann mal in der Stadt bedrängen kann, denn im Gegensatz zu den großen Autos ist er wesentlich wendiger und braucht auch in engen Straßen weniger Platz.

Ein passendes Opfer ist schnell ausgemacht - ein schwarzer, tiefergelegter 3er, der mit aufheulendem Motor den Reuenberg Richtung Dellwig entlang heizt und sich an der Kreuzung Bergheimer Steig/Gerscheder Straße gegenüber einem kleinen Matiz die Vorfahrt erzwingt, obwohl der geradeaus weiterfahrende Kleinwagen Vorfahrt gehabt hätte. Der Fahrer des Matiz blendet wütend auf und hält den BMW-Fahrer für ein ausgemachtes A...loch - verwundert ist er aber über diese Fahrweise des BMW nicht, weil  fast normal. Der Twingo heftet sich, nachdem er den Matiz durchgelassen hat, an die Fersen des 3er, der nach rechts in den Herskamp abgebogen ist. Dort kann der BMW leider nicht ganz so schnell fahren, da die Straße ohnehin recht schmal ist und noch weiter durch parkende Autos verengt wird. Der Twingo kichert boshaft und hängt sich an die Stoßstange des 3er, natürlich unter wildem Hupen und Aufblenden. Dem BMW-Fahrer bricht der Schweiß aus, denn der Twingo macht keine Anstalten, langsamer zu werden und auf seine Breite Rücksicht zu nehmen, die ein schnelleres Fahren auf der Straße unmöglich macht. Der BMW-Fahrer hält den Twingo für größenwahnsinnig, denn das ist ihm noch nie passiert, dass ihn ein Kleinwagen von hinten bedrängt. Dem Twingo ist das jedoch herzlich egal, sodass nicht nur dem Fahrer des 3er der Schweiß ausbricht, sondern auch dem BMW selbst, dem der Schweiß in Bächen vom Dach über die Scheiben auf den frisch polierten Lack läuft.

Alex und ihre Mannen am Fahrbahnrand, die gerade zu Fuß von einer Halloween-Fete im Dachsfeld kommen, staunen nicht schlecht, als sie sehen, wie ein kleiner niedlicher Twingo unter ständigem Hupen und Aufblendem nem 3er fast auf der Stoßstange hängt, dem auch noch der Schweiß in Strömen runter läuft, sodass er Pfützchen auf dem bis dato knochentrockenen Asphalt zurück lässt. Der 3er-Fahrer ist sehr froh, als er am Fuße des Herskamps ne große Parklücke findet, in die er reinziehen kann, damit der Twingo endlich an ihm vorbei zieht. Das tut der französische Kleinwagen auch und hupt ein letztes Mal aufreizend, bevor er energisch von dannen rauscht und nach rechts in die Luthestraße abbiegt. Der BMW-Fahrer muss sich erst mal den Schweiß von der Stirn tupfen und wischt auch seinem geliebten fahrbaren Untersatz schließlich den Schweiß vom Lack, denn der ist genauso geschockt wie sein Fahrer :o).

Frierende Pferdchen und ne Sternschnuppe

Heute früh, kurz nach fünf, sah ich von meinem Balkon aus am klaren Morgenhimmel nicht nur coole Sternbilder - u. a. auch die Geile Gewürzgurke :o) - sondern plötzlich und unerwartet auch ne Sternschnuppe, die für wenige Sekunden nach Osten sauste und dann so schnell verglühte, wie sie gekommen war. Natürlich habe ich mir auch was gewünscht :o)). Kurz nach halb sechs ging im Südosten die Mondsichel auf - in zwei Tagen ist Neumond - und das brachte meine Stofftiere zum Ausflippen, vor Freude natürlich. Die Stimmung bei meinen Stofftieren ist natürlich ohnehin super, weil Schalke und Dortmund gewonnen haben bzw. Bayern München endlich verloren hat, hähähä.

Meine Pferdchen in der Spritzenstraße sind dankbar für die beheizbaren Straßenlaternen, die ich Ihnen gestiftet habe, denn ich möchte schockgefrostete Eier und vor Kälte geplatzte Würstchen vermeiden :o) - meine Pferdchen sollen ja noch weiter Gewinn abwerfen und sich wohlfühlen. Der klare Sternenhimmel am Abend und in der Nacht animiert jedenfalls jede Menge Kundschaft, die die Dienste meiner Pferdchen in Anspruch nehmen möchten. Dennoch frieren die Jungs vorübergehend mal, bis die beheizbaren Straßenlaternen ihre volle Wirkung entfaltet haben, hihi. Alle nehmen sich natürlich ein Beispiel am Sternbild Geile Gewürzgurke, wenn sie unter den Laternen auf Freierinnen warten. Die Venus als Liebesgöttin leuchtet ihnen dazu heller als die anderen Sterne und fungiert als zusätzliche Animateurin.

Sonntag, 16. Oktober 2011

Zur Abwechslung mal wieder was Lustiges

Derzeit haben wir ja im wahrsten Sinne des Wortes einen goldenen Oktober, auch wenn es in der Nacht von Freitag auf Samstag bereits den ersten Nachtfrost gegeben hat. Meine Balkonpflanzen fühlen sich trotzdem noch alle wohl, da ja auch frostresistent, aber mein Chrysanthmenenbusch auf der Fensterbank verfärbt sich langsam von gelb auf rot - hm, vielleicht werden die Blüten rot, weil ihre Besitzerin öfter mal sexistisch drauf ist?! :o)

Der Mond beglückt sowohl mich als auch meine Stofftiere mit seiner goldgelben Anwesenheit ab etwa 20.15 Uhr und der Sternenhimmel über Gerschede ist noch reichhaltiger geworden - das Sternbild Geile Gewürzgurke ist auch noch da, haha! Sammy himmelt den Mond jeden Abend an, wenn er im Osten aufgeht, auch wenn er mittlerweile wieder abnimmt. Da die Kleine ja trächtig ist, gruselt sie sich aber häufiger - in den vergangenen vier Nächten saßen laut Sammy und ihrem Brüderchen Ecki immer zwei Gespenster auf meinem Balkon und haben eine geraucht, bevor sie weiter geisterten und Sammy bittet mich vor dem Schlafengehen immer, unters Bett zu schauen, ob da nicht Chuckie die Mörderpuppe lauert :o). Nein, diese Puppe hat sich bis dato noch nicht bei mir in der Wohnung verirrt und wird es wohl auch nicht tun.

Hm, zu schade, dass wir uns damals an Karneval nicht als Chuckie (ich) und Chuckies Braut Tiffany (Thorsten) verkleidet haben - dabei hatten wir alles schon so schön vorbereitet und Christoph hätte meiner Braut sogar Silikon-Brüste gebastelt, hihihi!! Das Make-up hätte ich ihm dann verpasst :o). So ein temporärer Geschlechtertausch wäre doch auch mal originell gewesen, wobei die beiden Herren (also Thorsten und Christoph) mir da nur zustimmen konnten. Allerdings haben wir befürchtet, dass SIE das nicht so lustig gefunden hätte, aber die Dame verschwand ohnehin zum Lachen in den Erdkern, weil der Keller schon nicht mehr tief genug war...ja, ja, das Leben ist eine bierernste, vergängliche Angelegenheit und endet meistens mit dem Tod!

Dienstag, 20. September 2011

Sternenhimmel über Gerschede

Heute früh, bevor die Wolken kamen *frust*, konnte ich mich an einem wunderschönen, klaren Sternenhimmel erfreuen, genau wie gestern Abend. Das Nordische Kreuz ist ebenso zu sehen wie der Große Wagen und der Kleine Bär *freu* - und das Sternbild Geile Gewürzgurke darf natürlich auch nicht fehlen, hihi. Auch die Venus steht hell und freundlich am Himmel. Heute Morgen hatte sich noch der abnehmende Halbmond dazu gesellt. Um 5.15 Uhr war jedoch vorbei mit der Herrlichkeit am Himmel, denn dann zogen die ersten Wolken auf *nerv*. Nun haben wir eine gleichmäßige graue Wolkendecke über uns, aber wenigstens soll es niederschlagsfrei bleiben.

Mein Gatte ist gerade nach Rewe zum Carlsplatz getapert und hat jetzt, nachdem er wiedergekommen ist, eisige Hände. Es ist aber auch kalt draußen - ich merke es jeden Morgen, wenn ich auf'm Balkon eine rauche, und insbesondere an sternenklaren Tagen *bibber*. Mittlerweile muss ich mir wenigstens ne Jacke drüber ziehen, daran merkt man, dass der Herbst mit Riesen-Schritten näher kommt. Meteorologisch haben wir ja schon seit 1. September Herbstanfang, kalendarisch ist das erst in drei Tagen der Fall. Auch meinen Stofftieren ist es morgens mittlerweile zu kühl, um Sterne zu gucken bzw. den Mond anzufreundeln, insbesondere natürlich meinem trächtigen Lieblings-Stofftier Sammy :o).

Mittwoch, 31. August 2011

Die Venus am Morgenhimmel

Seit einigen Tagen kann ich - zumindest, wenn der Himmel klar ist - am südlichen Morgenhimmel die Venus sehen, die natürlich heller leuchtet als alle anderen Sterne. Die meisten Sterne sehe ich jedoch in östlicher Richtung. Dafür wird es jetzt aber auch schon entsprechend kühl, wenn ich morgens auf dem Balkon eine Zigarette rauche und der Venus zusehe, wie sie da fast über dem Dach des Hauses steht. Irgendwie merkt man aber schon am Sternenhimmel, dass der Herbst naht, und das nicht nur, weil es draußen ziemlich kühl ist.



          Abnehmender, aufgehender Mond über E-Frohnhausen - (c) Alexandra Döll, Oktober 2010


Vollmond haben wir wieder am 12. September, doch in den letzten Tagen seit Neumond habe ich unseren zunehmenden Erdtrabanten noch nicht gesichtet, aber es waren ja auch immer irgendwelche Wolken anwesend :o/. Mal gucken, wann der Abendstern wieder "Evening Star" in die Gegend reingrölt, so wie in meinen Blog-Einträgen aus dem Herbst 2009, als wir alle auf unseren Trauminseln wohnten. Uli sucht bestimmt wieder am Nachthimmel nach dem Sternbild Cassiopeia, denn an diesem Sternbild hat sie aus irgendwelchen Gründen einen Narren gefressen :o). Nach übereinstimmenden Berichten sollen ja auch im Herbst viele Planeten unseres Sonnensystems je nach Nachtzeit mit bloßem Auge zu erkennen sein, u. a. auch Saturn (nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Elektronik-Handelskette, haha!). Vielleicht kann ich ja dann mitverfolgen, wie sich Neptun die Kante gibt, weil er sich das Treiben in E-Gerschede wieder schön saufen muss, hihi. Wenn Venus und Mond mal wieder ziemlich nah beieinander liegen, kann sie wieder den Mann im Mond beflirten :o).

Montag, 30. Mai 2011

Sternenhimmel über Gerschede

Ich bin ja wettertechnisch sehr interessiert, wie man auch an meinen Suite101-Artikeln gut erkennen kann :o), auch wenn das Wetter für mich nicht das Dauer-Small-Talk-Thema ist wie bei unserem Kollegen, der ständig im Konjunktiv lebt und uns immer übers Wetter in seiner Region informiert bzw. uns auch übers Wetter informiert, wenn er vor Ort ist und wir selbst vom Fenster aus sehen, wie es draußen aussieht :o/. Ich schaue aber nicht nur gerne aus wettertechnischen Gründen in den Himmel, sondern mag auch Himmelskörper, die dort insbesondere abends und nachts anzutreffen sind.

Heute früh gab es ein wunderschönes Morgenrot über Bottrop im Nordosten und im Osten war zudem noch die Mondsichel aufgegangen, denn in zwei Tagen ist ja Neumond. Das sah wirklich total schön aus. Sammy drehte durch wg. der Mondsichel und freute sich, dass es möndelte :o).

Bei Dunkelheit schaue ich also auch gerne in den Sternenhimmel. Da ich vorher im dicht besiedelten Frohnhausen in der Nähe der A40 gewohnt habe und die Gegend eher städtisch geprägt war, gab es soviele Lichtquellen, dass der Sternenhimmel im Osten gar nicht so gut zu erkennen war - wenn ich aus dem Küchenfenster geschaut habe, das Richtung Süden/Südwesten lag, gab es zwar mehr zu sehen, aber auch dort waren genug Lichtquellen wie etwa der Schriftzug des Cinemaxx am Rhein-Ruhr-Zentrum im benachbarten Mülheim, sodass der Blick auf den Sternenhimmel auch da nicht ungehindert möglich war.

Seit ich in Gerschede wohne und meine Wohnung nach hinten raus liegt, kann ich, weil es hinten raus natürlich dunkler ist als zur Straße hin, kann ich die Sterne am Nachthimmel viel besser sehen, u. a. auch eine Ansammlung von Sternen, die ein Kreuz zu bilden scheinen. Ich bin nicht so bewandert, was Sternbilder betrifft - das Gebilde ist jedenfalls derzeit im Süden zu sehen. Cassiopeia - ein Sternbild, nach dem Uli immer gesucht hat, wenn wir mal nachts spazieren gegangen sind - ist übrigens auch leicht zu finden :o), wenn ich von meinem Balkon aus in die Sterne schaue. Gemäß einer Karte von Sternbildern unter sternregister.de kann ich sogar die nördliche Krone sehen.

Gerade habe ich dann auch herausgefunden, wie das Kreuz aus Sternen heißt: Es ist das Sternbild Schwan. Auch das Sternbild Skorpion habe ich schon beobachten können. Mal schauen, wenn mal wieder eine klare Nacht ist, was mir noch alles für Sternbilder auffallen :o).

Donnerstag, 25. März 2010

Mein Traumhaus...


Fotos:
Badewanne: (c) Sabine Jaunegg, Pixelio
Sternenhimmel: (c) jsr, Pixelio
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...stünde irgendwo in Essen auf einem Hügel, möglichst ruhig und in der Nähe zu einem Wald und/oder Fluss (wobei das dann wohl am ehesten die Ruhr wäre). Von Hügeln aus hat man eine gute Fernsicht und kann auch sehr gut Wolken bzw. Gewitter beobachten.

Im Erdgeschoss befänden sich neben Wohnzimmer und offener Küche auch noch ein Essbereich und ein Badezimmer mit Duschkabine, die groß genug für zwei ist ;o))).

Im ersten Stock befänden sich mein Arbeitszimmer, mein Schlafzimmer und direkt daran angrenzend ein Badezimmer mit einer sehr gemütlichen Badewanne. Sowohl Schlaf- als auch Badezimmer hätten ein großes Panorama-Fenster in der Dachschräge, sodass ich dann mit meinem Liebsten (der leider noch nicht da ist...frust) immer in die Sterne sehen könnte.

Natürlich gehört zu meinem Traumhaus auch ein großer Garten mit Teich, in dem ich evtl. sogar Piranhas ansiedeln würde, hübschen Obstbäumen und vielen Blumen, damit sich auch die Hummeln dort wohlfühlen und immer Nektar finden. Auf dem Rasen gäbe es noch ein hübsches Trampolin, denn Trampolinspringen habe ich schon als Kind gerne gemacht. Auf der Terrasse, die von Wohnzimmer und Essbereich aus zugänglich ist, kann man grillen und fröhliche Gäste empfangen.

Einige Stufen führen vom Garten hinab zu einem großzügigen Swimming-Pool mit Sprungbrett. Im Winter kann der Pool sogar beheizt werden, sodass man ihn auch als Winterfreibad nutzen kann. Natürlich gehört dazu auch eine Bio-Farblichtsauna in einem Holzhaus.

Ansonsten würde ich neben meinem Hamster Slayer auch einen großen Hund (Bernhardiner, Dobermann, Rottweiler...) und einige Stubentiger halten. Marina, die mich dann sicherlich häufiger besuchen käme, würde sich sicherlich ein paar Pinguine mitbringen und sich an den glücklich summenden Hummeln erfreuen ;o). Steffi würde bestimmt ihren Hund mitbringen, der dann mit meinem Wuffelwuff spielen könnte. Mit Petra und/oder Zeno könnte ich die Teufelsforke in den Himmel strecken und Rammstein bzw. anderes schwermetallisches Zeug (Metallica, Slayer, Iron Maiden...) hören. Thorsten und ich könnten grillen und vorher auf dem Trampolin rumhopsen. Wenn Thomas da wäre, wäre er wahrscheinlich erst mal sehr unentschlossen, wo er überhaupt Platz nehmen sollte ("Ja...hm...ich weiß nicht...was meinst du denn?!") und wäre sicherlich sehr vorsichtig, wenn er an meinem Piranha-Teich vorbei müsste. Vermutlich würden die Piranhas bei dem Getanze dann voll durchdrehen, auch wenn keine Gewitterluft ist ;o).