Gestern wollten Sarah und ich ja mit Osito nach Bochum fahren, um seine Prothese nachstellen zu lassen, aber da sie auf ein Paket wartete, dass sie bei Abwesenheit aus Ratingen hätte abholen müssen, haben wir das auf Freitag bzw. Dienstag vertagt und haben uns gestern spontan getroffen, um erneut nach Duisburg-Homberg an den Rhein zu fahren.
Die A40 war gestern nach 17 Uhr sehr voll, vermutlich wegen dem heutigen Brückentag. Ich wollte die Autobahn ja am Autobahnkreuz Duisburg-Nord wieder verlassen, aber da war noch mehr los, denn sonst wären wir zum Rhein-Herne-Kanal gefahren, wo man an einigen Stellen auch ins Wasser kann. Hinter dem Autobahnkreuz hatte sich der Stau wieder aufgelöst, sodass wir zwei weitere Abfahrten nach Homberg schippern konnten.
Am Rhein war trotz des herrlichen Wetters gar nicht soviel los - in unserer Bucht waren drei Damen mit einem Golden Retriever und zwei Chihuahuas, wobei Osito gerne mit dem Golden Retriever gespielt hat, wobei sich einer der zwei Chihuhuas immer wieder durch Kläffen eingemischt hat :o). Leider war die Besitzerin des Golden Retrievers ein wenig verstrahlt, denn sie meinte immer, von Tieren am Rhein angegriffen zu werden - hm, am Rhein gibt's neben schwarzen Käfern lediglich Marienkäfer, von denen gestern einer auf mir rumgekrabbelt ist :o), im Rumbachtal in Essen gibt's Zecken, im Mühlbachtal Mücken, aber am Rhein in Duisburg herrschte diesbezüglich Friede, Freude, Eierkuchen :o). Sarah meinte schon, dass die Dame keinen neben sich herlaufen, sondern neben sich herfliegen hat :o)))). Wir haben weder Bären noch Wölfe noch Haie am bzw. im Rhein gesehen, also kommt das mit dem neben herfliegen schon ganz gut hin. Ich habe Sarah heute Morgen per WhatsApp schon gewarnt, dass sie auf bissige Tiere aufpassen solle :o)).
Auch meinen Stoffies gefiel es am Rhein sehr gut, wobei Sammy sich tierisch aufgeregt hat, als eine durch ein Binnenschiff verursachte Welle sie ans Ufer gespült hat :o). Bubi, der gerade sein Seepferdchen erworben hat, hat immer auf Melody aufgepasst, wobei die Kleine seit einigen Tagen auch ihr Seepferdchen hat, aber noch sehr unsicher im Wasser ist, besonders bei Wellengang. Auch meine Schafe haben sich im Wasser sehr wohl gefühlt. Netty hatte Schwimmflügelchen an und ließ sich immer von Kucki trösten, wenn sie von einer Welle überspült wurde.
Ja, und die Eiger Nordwand schwamm aus Richtung Niederlande auch an uns vorbei - also, nicht der Berg, sondern ein Doppelschiff gleichen Namens :o), das mit Containern beladen war. Das Motorschiff trug den Namen Eiger, das Schubschiff hieß Nordwand, also Eiger Nordwand :o))). Entgegen der Vermutung, dass es sich um ein Schweizer Schiff handeln könnte, war es jedoch ein niederländisches Schiff.
Passend zum Schiffsverkehr über Rhein haben wir auch am Himmel wieder den Zeppelin aus Mülheim/Ruhr gesehen, der seine Runden über dem Rhein drehte. Sarah fühlte sich schon verfolgt, weil der Zeppelin immer da ist, wo sie sich auch gerade aufhält :o)). Osito nahm das Luftschiff wesentlich gelassener, als es eine Kurve gedreht hatte und über den Rheinauen schwebte - dafür war er so müde vom herumtoben, dass Sarah ihn die Uferböschung nach oben tragen musste und ich mit meinem Auto am Fahrbahnrand angehalten habe, um die beiden einzusammeln.
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Donnerstag, 15. Juni 2017
Samstag, 24. November 2012
Sammy in unserem Büro
Am Donnerstag hatte Sammy keine Termine in ihrem Fußpflegestudio, sodass sie mir und Eva in unserem Büro Gesellschaft leistete. Wenn ich mal aus dem Zimmer war, z. B. um eine zu rauchen, hat sich "Tante Eva" liebevoll um die Kleine gekümmert.
Sammy hat uns über die Schulter geschaut, wenn wir Angebote und Aufträge erstellt oder Diktate geschrieben haben. Den Klopper des Tages brachte mein französischer Kollege, der zwar auf deutsch diktiert, aber bei dem manchmal die grammatikalischen Feinheiten nicht so ganz sitzen, was aber auch was sehr Charmantes an sich hat :o).
In einem seiner Diktate wollte er erklären, dass die Schalter bei Betätigung störende Geräusche machen und dass sich der Kunde deshalb nach einem anderen Material umsehen möchte. Er diktierte jedoch: "Wenn der Kunde die Knöpfe drückt, hört man ein kleines Lärm..." Danach hatten Sammy, Eva und ich einen halbstündigen Lachanfall :oD. Wir machten also auch ein kleines Lärm in Form dieses Lachanfalls.
Um 15.45 Uhr fuhr ich mit Sammy zurück nach Essen - aber hinter der Anschlussstelle GE-Schalke gingen plötzlich die Bremsleuchten vor mir an: Stau! *nerv* Da es ab da nur noch im ersten, maximal zweiten Gang vorwärts ging, bin ich dann in Altenessen/Karnap abgefahren und über Altenessen, Vogelheim und Bergeborbeck zurück nach Hause gefahren. Sonst brauche ich zur Arbeit bzw. zurück etwa ne halbe Stunde, aber diesmal habe ich über ne Stunde gebraucht. Wenn ich jedoch über die A42 bis Bottrop-Süd weitergetuckert wäre, hätte ich vermutlich gut zwei Stunden gebraucht. Ich hab auch keine Ahnung, was für diesen plötzlichen Mega-Stau verantwortlich war.
Sammy war ganz aus'm Häuschen, dass wir durch Altenessen fuhren und wollte wieder mit mir und ihren plüschigen Freunden dorthin ziehen, aber ich habe ihr erklärt, warum wir in Gerschede bleiben und nicht nach Altenessen ziehen. Trotzdem freute Sammy sich wie ein Schneekönig über unsere unerwartete Fahrt durch Altenessen :o).
Ich hätte auch mal eben nen Abstecher zu meinen Pferdchen auf der Spritzenstraße, die ja auch in Altenessen liegt, machen können, aber das war mir nach diesem nervigen Stau zu stressig, deshalb sind wir direkt weiter nach Hause gegondelt. Sammy rief jedenfalls fröhlich, als wir mitten durch Altenessen gondelten: "Huhu, Altenessen!"
Sammy hat uns über die Schulter geschaut, wenn wir Angebote und Aufträge erstellt oder Diktate geschrieben haben. Den Klopper des Tages brachte mein französischer Kollege, der zwar auf deutsch diktiert, aber bei dem manchmal die grammatikalischen Feinheiten nicht so ganz sitzen, was aber auch was sehr Charmantes an sich hat :o).
In einem seiner Diktate wollte er erklären, dass die Schalter bei Betätigung störende Geräusche machen und dass sich der Kunde deshalb nach einem anderen Material umsehen möchte. Er diktierte jedoch: "Wenn der Kunde die Knöpfe drückt, hört man ein kleines Lärm..." Danach hatten Sammy, Eva und ich einen halbstündigen Lachanfall :oD. Wir machten also auch ein kleines Lärm in Form dieses Lachanfalls.
Um 15.45 Uhr fuhr ich mit Sammy zurück nach Essen - aber hinter der Anschlussstelle GE-Schalke gingen plötzlich die Bremsleuchten vor mir an: Stau! *nerv* Da es ab da nur noch im ersten, maximal zweiten Gang vorwärts ging, bin ich dann in Altenessen/Karnap abgefahren und über Altenessen, Vogelheim und Bergeborbeck zurück nach Hause gefahren. Sonst brauche ich zur Arbeit bzw. zurück etwa ne halbe Stunde, aber diesmal habe ich über ne Stunde gebraucht. Wenn ich jedoch über die A42 bis Bottrop-Süd weitergetuckert wäre, hätte ich vermutlich gut zwei Stunden gebraucht. Ich hab auch keine Ahnung, was für diesen plötzlichen Mega-Stau verantwortlich war.
Sammy war ganz aus'm Häuschen, dass wir durch Altenessen fuhren und wollte wieder mit mir und ihren plüschigen Freunden dorthin ziehen, aber ich habe ihr erklärt, warum wir in Gerschede bleiben und nicht nach Altenessen ziehen. Trotzdem freute Sammy sich wie ein Schneekönig über unsere unerwartete Fahrt durch Altenessen :o).
Ich hätte auch mal eben nen Abstecher zu meinen Pferdchen auf der Spritzenstraße, die ja auch in Altenessen liegt, machen können, aber das war mir nach diesem nervigen Stau zu stressig, deshalb sind wir direkt weiter nach Hause gegondelt. Sammy rief jedenfalls fröhlich, als wir mitten durch Altenessen gondelten: "Huhu, Altenessen!"
Donnerstag, 24. Mai 2012
Der Nachmittag, als das Gewitter aufzog
Erst schien ja noch die Sonne von einem wolkenlosen Himmel, aber gestern Nachmittag trübte sich der Himmel ab 14.30 Uhr über Herne ein mit mächtigen Quellwolken. Hinter der A43 in Bochum, also im Süden, war eine graue Front zu erkennen, der erste Donner folgte um 15.15 Uhr.
Eva und ich haben um 15.40 Uhr Feierabend gemacht, denn sie musste noch ihren Schatz von der Schule abholen und ich wollte auch nach Hause. Es tröpfelte leicht, als ich vom Parkplatz fuhr, aber sobald ich auf der Bochumer Straße war, hörte das auf. Am Himmel standen mächtige Wolken, die immer weiter aufquollen und kaum noch blaue Stellen ließen. Als ich am Westring passenderweise Richtung Westen fuhr, wurde der Himmel grauer und das änderte sich auch nicht, als ich in HER-Baukau auf die A42 auffuhr. Bereits über HER-Crange, also nur zwei Anschlussstellen weiter, sah ich die ersten Blitze am Himmel. Als es Richtung Gelsenkirchen ging, wurde der Himmel immer dunkler. Blitze zuckten über Gelsenkirchen, das unter einer bleigrauen Front lag. An der Anschlussstelle GE-Schalke blitzte es rechts und links der A42.
Ab GE-Heßler ging es nur noch im Gänsemarsch vorwärts, denn mittlerweile hatte Regen mit kleinkörnigem Hagel vermischt eingesetzt. Über dem Essener Norden stand eine dunkle, bleigraue Front, in der sogar fast der helle Schornstein des Müllheizkraftwerks E-Karnap verschwand. Blitze zuckten weiter südlich über dem Stadthafen und teilweise auch über der Schurenbachhalde in Altenessen-Nord an der Heßlerstraße. Da es ja auch nach 25 Jahren zum ersten Mal im Pott ein Gewitter gab, stellte das manche Autofahrer vor schier unlösbare Probleme, deshalb wohl auch der Stau. Über Karnap, Altenessen und Bottrop-Welheim war es nachtschwarz, aber Blitze zuckten nicht nur dort, sondern auch über GE-Heßler.
Wir bewegten uns im Gänsemarsch weiter Richtung Autobahnkreuz E-Nord, wo natürlich auch viele Autos auf die A42 Richtung Oberhausen wollten. Zwei Motorradfahrer hatten unter der Güterzugbrücke hinterm Kreuz Schutz vor dem Starkregen gesucht und warteten auf dem Standstreifen. Erst kurz vor der Brücke, die über den Essener Stadthafen führt, konnte man mal wieder im 3. und 4. Gang fahren. Über dem Stadthafen, wo der Himmel eine schwefelgraue, schmutzigrosa Farbe zeigte, zuckten im Sekundentakt Blitze.
Clio hatte sich schon extra seine Badehose angezogen und dem vor ihm fahrenden Toyota Aygo netterweise Schwimmflügelchen geschenkt, obwohl es mit dem Regen wirklich noch ging. Zwischendurch heulte Sammy mir per Handy ins Ohr, dass ich nach Hause kommen sollte, denn in Gerschede ging wohl gerade die Welt unter - wäre ich ja gerne, aber Autofahrer, die scheinbar noch nie in ihrem Leben ein Gewitter gesehen hatten, verhinderten eine schnellere Rückkehr.
In Bottrop-Süd war ich zunächst das einzige Auto, das die A42 verließ, was mir ziemlich ungewöhnlich vorkam. Erst nach etwa 30 Sekunden tauchte hinter mir ein schüchterner Polo auf, auf der Essener Straße Richtung Bottrop-Mitte staute es sich.
Als ich schließlich von der Essener Straße Richtung Stadthafen nach rechts abbog Richtung Dellwig bzw. Kanalbrücke, sah ich Blitze über Gerschede zucken, die Donner waren deutlich zu hören. Auf der Prosperstraße stehen zwischen Scheppmannskamp und Schilfstraße noch recht junge Bäume am Fahrbahnrand, die jedoch Blätter und Äste verloren hatten, die man aber zum Glück problemlos überfahren konnte. Das Freibad Hesse an der Kanalbrücke war wohl binnen Minuten evakuiert worden, was angesichts des schnellen Aufzugs des Unwetters wohl auch besser so war.
Endlich kam ich im Hof an und ging unter lautem Donnergrollen und wilden Blitzen in nordöstlicher Richtung schnell ins Haus. Meine Stofftiere empfingen mich heulend. Der Wind hatte den Regen dermaßen gegen die Scheiben gedrückt, sodass sowohl Küchen- als auch Wohnzimmerfenster und Balkontür pitschnass waren, zum Glück aber nur von außen. Die Blumen auf dem Balkon brauche ich wohl erst mal nicht zu gießen, denn die haben alle genug kühles Nass abbekommen.
Das Donnergrollen und Blitzen ging noch bis 18 Uhr so, dann war endgültig Ruhe. Meine Stofftiere erzählten mir, dass sie erst friedlich am Sümpfchen saßen - bis Erna und Steffi aus nördlicher Richtung angeflogen kamen und ihren plüschigen Freunden empfahlen, reinzugehen, weil ein Unwetter aufzieht. Da war auch schon das erste Donnergrollen zu hören und die kleinen Plüschis rannten ins Haus - ich hatte ihnen zwar gesagt, dass man nicht vor nem aufziehenden Gewitter davon rennen soll wg. der Schrittspannung, aber daran hatten die Kleinen in dem Moment nicht mehr gedacht.
Radio Essen war auch wieder lustig: Sie hatten eine Dame vom Wetterdienst Essen in Schuir zu Gast - nach deren Ausführungen besteht Essen wohl nur aus den südlichen Stadtteilen; dass im Essener Norden und Nordwesten auch gerade ein heftiges Gewitter tobte, war wohl eher Nebensache *grmph*. Dank eines Verkehrsmelders wurde wenigstens durchgesagt, dass in Bergeborbeck die Unterführung an der Hafenstraße um 50 cm überflutet ist, ansonsten ging es ja nur um Unwetter im Essener Süden und dem Hagelschlag in der City.
Eva und ich haben um 15.40 Uhr Feierabend gemacht, denn sie musste noch ihren Schatz von der Schule abholen und ich wollte auch nach Hause. Es tröpfelte leicht, als ich vom Parkplatz fuhr, aber sobald ich auf der Bochumer Straße war, hörte das auf. Am Himmel standen mächtige Wolken, die immer weiter aufquollen und kaum noch blaue Stellen ließen. Als ich am Westring passenderweise Richtung Westen fuhr, wurde der Himmel grauer und das änderte sich auch nicht, als ich in HER-Baukau auf die A42 auffuhr. Bereits über HER-Crange, also nur zwei Anschlussstellen weiter, sah ich die ersten Blitze am Himmel. Als es Richtung Gelsenkirchen ging, wurde der Himmel immer dunkler. Blitze zuckten über Gelsenkirchen, das unter einer bleigrauen Front lag. An der Anschlussstelle GE-Schalke blitzte es rechts und links der A42.
Ab GE-Heßler ging es nur noch im Gänsemarsch vorwärts, denn mittlerweile hatte Regen mit kleinkörnigem Hagel vermischt eingesetzt. Über dem Essener Norden stand eine dunkle, bleigraue Front, in der sogar fast der helle Schornstein des Müllheizkraftwerks E-Karnap verschwand. Blitze zuckten weiter südlich über dem Stadthafen und teilweise auch über der Schurenbachhalde in Altenessen-Nord an der Heßlerstraße. Da es ja auch nach 25 Jahren zum ersten Mal im Pott ein Gewitter gab, stellte das manche Autofahrer vor schier unlösbare Probleme, deshalb wohl auch der Stau. Über Karnap, Altenessen und Bottrop-Welheim war es nachtschwarz, aber Blitze zuckten nicht nur dort, sondern auch über GE-Heßler.
Wir bewegten uns im Gänsemarsch weiter Richtung Autobahnkreuz E-Nord, wo natürlich auch viele Autos auf die A42 Richtung Oberhausen wollten. Zwei Motorradfahrer hatten unter der Güterzugbrücke hinterm Kreuz Schutz vor dem Starkregen gesucht und warteten auf dem Standstreifen. Erst kurz vor der Brücke, die über den Essener Stadthafen führt, konnte man mal wieder im 3. und 4. Gang fahren. Über dem Stadthafen, wo der Himmel eine schwefelgraue, schmutzigrosa Farbe zeigte, zuckten im Sekundentakt Blitze.
Clio hatte sich schon extra seine Badehose angezogen und dem vor ihm fahrenden Toyota Aygo netterweise Schwimmflügelchen geschenkt, obwohl es mit dem Regen wirklich noch ging. Zwischendurch heulte Sammy mir per Handy ins Ohr, dass ich nach Hause kommen sollte, denn in Gerschede ging wohl gerade die Welt unter - wäre ich ja gerne, aber Autofahrer, die scheinbar noch nie in ihrem Leben ein Gewitter gesehen hatten, verhinderten eine schnellere Rückkehr.
In Bottrop-Süd war ich zunächst das einzige Auto, das die A42 verließ, was mir ziemlich ungewöhnlich vorkam. Erst nach etwa 30 Sekunden tauchte hinter mir ein schüchterner Polo auf, auf der Essener Straße Richtung Bottrop-Mitte staute es sich.
Als ich schließlich von der Essener Straße Richtung Stadthafen nach rechts abbog Richtung Dellwig bzw. Kanalbrücke, sah ich Blitze über Gerschede zucken, die Donner waren deutlich zu hören. Auf der Prosperstraße stehen zwischen Scheppmannskamp und Schilfstraße noch recht junge Bäume am Fahrbahnrand, die jedoch Blätter und Äste verloren hatten, die man aber zum Glück problemlos überfahren konnte. Das Freibad Hesse an der Kanalbrücke war wohl binnen Minuten evakuiert worden, was angesichts des schnellen Aufzugs des Unwetters wohl auch besser so war.
Endlich kam ich im Hof an und ging unter lautem Donnergrollen und wilden Blitzen in nordöstlicher Richtung schnell ins Haus. Meine Stofftiere empfingen mich heulend. Der Wind hatte den Regen dermaßen gegen die Scheiben gedrückt, sodass sowohl Küchen- als auch Wohnzimmerfenster und Balkontür pitschnass waren, zum Glück aber nur von außen. Die Blumen auf dem Balkon brauche ich wohl erst mal nicht zu gießen, denn die haben alle genug kühles Nass abbekommen.
Das Donnergrollen und Blitzen ging noch bis 18 Uhr so, dann war endgültig Ruhe. Meine Stofftiere erzählten mir, dass sie erst friedlich am Sümpfchen saßen - bis Erna und Steffi aus nördlicher Richtung angeflogen kamen und ihren plüschigen Freunden empfahlen, reinzugehen, weil ein Unwetter aufzieht. Da war auch schon das erste Donnergrollen zu hören und die kleinen Plüschis rannten ins Haus - ich hatte ihnen zwar gesagt, dass man nicht vor nem aufziehenden Gewitter davon rennen soll wg. der Schrittspannung, aber daran hatten die Kleinen in dem Moment nicht mehr gedacht.
Radio Essen war auch wieder lustig: Sie hatten eine Dame vom Wetterdienst Essen in Schuir zu Gast - nach deren Ausführungen besteht Essen wohl nur aus den südlichen Stadtteilen; dass im Essener Norden und Nordwesten auch gerade ein heftiges Gewitter tobte, war wohl eher Nebensache *grmph*. Dank eines Verkehrsmelders wurde wenigstens durchgesagt, dass in Bergeborbeck die Unterführung an der Hafenstraße um 50 cm überflutet ist, ansonsten ging es ja nur um Unwetter im Essener Süden und dem Hagelschlag in der City.
Donnerstag, 19. Januar 2012
Ein kurzes Vorstellungsgespräch
Heute Morgen hatte ich ein recht kurzes Vorstellungsgespräch an der Ruhrallee bei einem Personaldienstleister, der sich auf's Gesundheitswesen spezialisiert hat. Da ich in der engeren Auswahl bin für eine Festanstellung in einem Klinikverbund in GE, gab es da wohl auch nicht so wahnsinnig viel zu besprechen, weil es ja auf denjenigen in der Klinik ankommt, für den ich da tätig werden soll. Das ist ja auch insoweit richtig - ein guter Draht zum eigenen Disponenten ist zwar auch wichtig, aber am wichtigsten ist natürlich die Person, mit der man hinterher zusammen arbeitet.
Diesmal ging's um eine GF-Assistenz-Position, wir haben aber auch gemeinsam Alternativen eruiert, falls das nicht klappen sollte, auch wenn ich zu den Top3 gehöre, die dem Geschäftsführer vorgeschlagen werden. Chefarzt- oder Oberarztsekretariat finde ich auch gut, lediglich eine Tätigkeit als reine medizinische Schreibkraft ohne weitere Verantwortungsbereiche habe ich ausgeschlossen.
Morgen habe ich ein weiteres Vorstellungsgespräch in der City, wenn diesmal auch als Personalreferentin. Ich bin mal sehr gespannt.
Ich habe ja jetzt eine Reihe von Eisen im Feuer, aber es ist schon etwas nervig, wenn erst alles auf dringend gemacht wird bzw. wenn einem avisiert wird, dass das jeweilige Unternehmen einen kurzfristig kennen lernen möchte, sich dann aber erst mal nix tut. Da können die zuständigen Personaldisponenten zwar wirklich nix für, aber es ist lächerlich, wenn Unternehmen angeblich per sofort suchen und dann erst mal hundert Jahre für ne Entscheidung brauchen...
Das Wetter ist sehr bescheiden, denn es regnet in Strömen, obwohl der Regen ja laut Wetterbericht am Nachmittag nachlassen soll. Heute Morgen schwamm ich eher von Gerschede nach Bergerhausen - Fahren konnte man das zeitweise nicht nennen. Da es ja zum ersten Mal seit 25 Jahren vollkommen überraschend im Pott regnet, hat das einige Autofahrer wieder vor schier unlösbare Probleme gestellt - das merkte man insbesondere am Verkehrsaufkommen auf der Alfredstraße, als ich auf dem Rückweg die A52 in Rüttenscheid verließ. Clio schnaubte auch schon verächtlich, zumal einige Opel-Fahrer mit Blinken total überfordert waren (oder haben Opel etwa serienmäßig gar keinen Blinker???), einige Transporter auch ohne zu blinken auf den Bordstein zogen und alles aufhielten, manche hielten nicht so viel davon, ne ohnehin verstopfte Kreuzung freizuhalten, indem sie gar nicht erst einfahren...die Intelligenz verfolgt manche, doch die sind wesentlich schneller bzw. uneinholbar, haha. Angesichts des Staus auf der Alfredstraße Richtung Innenstadt habe ich es dann vorgezogen, Richtung Bredeney weiterzufahren, denn wenn ich Richtung Innenstadt gegondelt wäre, hätte es sich nur um Stunden handeln können *nerv*.
Diesmal ging's um eine GF-Assistenz-Position, wir haben aber auch gemeinsam Alternativen eruiert, falls das nicht klappen sollte, auch wenn ich zu den Top3 gehöre, die dem Geschäftsführer vorgeschlagen werden. Chefarzt- oder Oberarztsekretariat finde ich auch gut, lediglich eine Tätigkeit als reine medizinische Schreibkraft ohne weitere Verantwortungsbereiche habe ich ausgeschlossen.
Morgen habe ich ein weiteres Vorstellungsgespräch in der City, wenn diesmal auch als Personalreferentin. Ich bin mal sehr gespannt.
Ich habe ja jetzt eine Reihe von Eisen im Feuer, aber es ist schon etwas nervig, wenn erst alles auf dringend gemacht wird bzw. wenn einem avisiert wird, dass das jeweilige Unternehmen einen kurzfristig kennen lernen möchte, sich dann aber erst mal nix tut. Da können die zuständigen Personaldisponenten zwar wirklich nix für, aber es ist lächerlich, wenn Unternehmen angeblich per sofort suchen und dann erst mal hundert Jahre für ne Entscheidung brauchen...
Das Wetter ist sehr bescheiden, denn es regnet in Strömen, obwohl der Regen ja laut Wetterbericht am Nachmittag nachlassen soll. Heute Morgen schwamm ich eher von Gerschede nach Bergerhausen - Fahren konnte man das zeitweise nicht nennen. Da es ja zum ersten Mal seit 25 Jahren vollkommen überraschend im Pott regnet, hat das einige Autofahrer wieder vor schier unlösbare Probleme gestellt - das merkte man insbesondere am Verkehrsaufkommen auf der Alfredstraße, als ich auf dem Rückweg die A52 in Rüttenscheid verließ. Clio schnaubte auch schon verächtlich, zumal einige Opel-Fahrer mit Blinken total überfordert waren (oder haben Opel etwa serienmäßig gar keinen Blinker???), einige Transporter auch ohne zu blinken auf den Bordstein zogen und alles aufhielten, manche hielten nicht so viel davon, ne ohnehin verstopfte Kreuzung freizuhalten, indem sie gar nicht erst einfahren...die Intelligenz verfolgt manche, doch die sind wesentlich schneller bzw. uneinholbar, haha. Angesichts des Staus auf der Alfredstraße Richtung Innenstadt habe ich es dann vorgezogen, Richtung Bredeney weiterzufahren, denn wenn ich Richtung Innenstadt gegondelt wäre, hätte es sich nur um Stunden handeln können *nerv*.
Donnerstag, 29. September 2011
Abenteuer-Modus, Urlaub und Heizungsmontage
Da wir ja ne neue Erdgas-Heizungsanlage bekommen, war gestern schon mal nix mit ausschlafen, da bei uns auf der 1. Etage neue Thermostate und Absperrventile montiert wurden. Zum Glück waren die Herren binnen nicht mal einer Stunde fertig, denn es ging ja nur um die Heizkörper im Wohnzimmer und in der Küche - im Badezimmer war bereits alles paletti, weil die Badezimmer erst vor drei Jahren neu gemacht wurden und die Heizungen entsprechend neueste Technik bekommen haben. Danach bin ich erst mal nach Hellweg an der Aktienstraße gedüst, um herbstliche Balkonpflanzen zu erstehen, denn meine Begonie wurde von dem Hagelschlag am Tag meiner Einweihungsfeier gekillt :o( und die Sonnenblume, die Renate mir am gleichen Tag schenkte, wollte auch nicht mehr so richtig :o(((. Neben der Hortensie, die ich von Uli bekommen habe und dem Farn, den Marina mir anlässlich meiner OP im Januar geschenkt hatte, zieren nun ein Chrysanthemenbusch in Sonnengelb und Erika in schönem Violett meinen Balkon.
Gestern Nachmittag saß ich dann gut ne Stunde mit meiner Nachbarin Anja, die genau wie der Büchsenöffner von Maine Coon-Kater Titus Witus im Souterrain wohnt, im Garten. Gesellschaft bekamen wir auch von Anjas beiden Wellensittichen und Zebrafinken, die fröhlich im Schatten in ihrem Käfig tirillierten. Einen Blick auf Anjas Hamster konnte ich leider nicht werfen, da ihr Verlobter zu der Zeit schlief und wir ihn nicht stören wollten. Nachher kam auch noch Titus Witus mit seinem Büchsenöffner raus - ich nenne den Kater immer liebevoll mein befelltes Frühwarn-System, weil er im Juni anderthalb Wochen, bevor ich ins Krankenhaus musste wegen einer TIA, wie wahnsinnig gemaunzt hat, als ich ihn im Flur traf, so als wenn er mich neben aller Schmuserei auch warnen wollte. Gestern hat er jedenfalls nicht so ein Theater gemacht, sondern schnurrte lediglich, als ich ihn streichelte - also scheint alles in Ordnung zu sein. Sein Büchsenöffner erzählt mir auch, dass der Kater spürt, wenn es ihm nicht gut geht - dann bewacht der Kater ihn und überprüft den Zustand genau.
Am Dienstagabend hatte ich das Gefühl, dass ich unfreiwillig einen Abenteuer-Modus eingeschaltet hatte, denn obwohl ich auf der A52 perfekt durch kam, war auf der B224 nachher Chaos - auf der Friedrichstraße hatte ein Keller gebrannt, bei dem Feuerwehr- und Polizeiaufkommen hätte man jedoch eher meinen können, ein kompletter Wolkenkratzer steht in Flammen. Dann versuchte die Polizei noch, den Verkehr auf der Kreuzung Friedrichstraße/Bismarckstraße zu regeln - beim Versuch blieb es auch, denn der Schnittlauch produzierte mehr Chaos als alles andere. Auf jeden Fall herrschte stadteinwärts ein dicker Stau, sodass ich und auch viele andere nachher über Schleichwege nach Rüttenscheid reingefahren sind. Von dort aus ging es dann weiter über Holsterhausen und Frohnhausen zur Bockmühle - tja, da sich aber sowohl auf der Kaulbachstraße als auch auf der Rüdesheimer Straße wieder unmotivierte Baustellen befanden, gab es weiterhin zähfließenden Verkehr in Frohnhausen :o/. Das wurde auch nicht besser durch einen verstrahlten Kangoo-Fahrer, der trotz Abbiegeverbot in die Hohe Warte trotzdem abgebogen ist und damit den nachfolgenden Verkehr aufhielt. Als er mal endlich die Kreuzung räumte, weil der Gegenverkehr Rot hatte, musste er sich natürlich noch vergewissern, ob nicht etwa ein Flugzeug in der kleinen Seitenstraße gelandet ist und er dem dann auch noch Platz machen muss...stöhn! Auf der Rüdesheimer Straße meinten dann ein Civic-Fahrer und ein noch verstrahlterer Rollerfahrer nebst Sozia, sich noch mal eben vor die Autos auf der richtigen Spur quetschen zu müssen - das Ende des rechten Fahrstreifens wurde zwar rechtzeitig angezeigt und alle anderen waren auch rechtzeitig drüben, nur die beiden Hornochsen nicht. Vor allem scheinen manche Zweiradfahrer in dem Irrglauben zu leben, dass die Autofahrer auf ihren vielfach hirnrissigen Fahrstil zu achten haben und dass sie über jede Menge Knautschzone verfügen, haha. Also: Mir tut es normalerweise leid, wenn jemand im Verkehr verletzt oder gar getötet wird, egal, ob er nun als Fußgänger, Radler, Pkw-Fahrer oder was auch immer unterwegs ist, aber manche Zweiradfahrer fordern ihr Schicksal geradezu heraus - bis sie mal an einen Autofahrer geraten, der genauso verstrahlt ist wie sie selbst und sie dann mal eben auf die Hörner nimmt.
Heute Vormittag war ich im Allee-Center in Altenessen, wobei ich da auch noch ne Umleitung fahren musste, da die Vogelheimer Straße teilweise gesperrt ist *nerv*. Nebenbei hat das RWE uns auch noch zwischen 8 und 11 den Saft abgedreht, weil an den Nachbarhäusern Bauarbeiten stattfanden - immerhin hat das RWE die Bewohner aber rechtzeitig über die Stromabschaltung informiert. Eigentlich wollte ich mir bei Thalia den Tod von Nichtlustig.de holen, aber gerade diese Filiale führte die Tod-Kollektion nicht in ihrem Sortiment :o(. Sammy und Ecki wankten mit einer blauen Schalke04-Ente über den Boden, sodass ich mich genötigt sah, das kleine freundliche blau-weiße Wesen zu kaufen :o). Ansonsten war ich noch bei Rewe einkaufen und bin bei C & A um eine schwarze Hose reicher geworden, hähä. Eigentlich wollte ich mir auch mal ein bürotaugliches Kleid zulegen, aber die waren alle so kurz, dass da wohl eher der Spruch "Der Minirock ist tot - es lebe die Popomanschette" zutreffend gewesen wäre. Miniröcke finde ich ja ganz cool, aber die müssen auch nicht so kurz sein, dass man, wenn man mir auf bzw. in den Hintern guckt, noch sehen kann, was ich am Vortag gegessen habe.
Wie ich gerade per Mail erfahren habe, ist mein neues Buch "Hart wie Krupp-Stahl" seit gestern lieferbar. Juhu! Das ging ja mal wieder sehr schnell, muss ich echt sagen. Natürlich gibt es wieder die für mich typische Mixtur aus Horror, schwarzem Humor, Romantik und Erotik - selbstverständlich alles im Pott.
Gestern Nachmittag saß ich dann gut ne Stunde mit meiner Nachbarin Anja, die genau wie der Büchsenöffner von Maine Coon-Kater Titus Witus im Souterrain wohnt, im Garten. Gesellschaft bekamen wir auch von Anjas beiden Wellensittichen und Zebrafinken, die fröhlich im Schatten in ihrem Käfig tirillierten. Einen Blick auf Anjas Hamster konnte ich leider nicht werfen, da ihr Verlobter zu der Zeit schlief und wir ihn nicht stören wollten. Nachher kam auch noch Titus Witus mit seinem Büchsenöffner raus - ich nenne den Kater immer liebevoll mein befelltes Frühwarn-System, weil er im Juni anderthalb Wochen, bevor ich ins Krankenhaus musste wegen einer TIA, wie wahnsinnig gemaunzt hat, als ich ihn im Flur traf, so als wenn er mich neben aller Schmuserei auch warnen wollte. Gestern hat er jedenfalls nicht so ein Theater gemacht, sondern schnurrte lediglich, als ich ihn streichelte - also scheint alles in Ordnung zu sein. Sein Büchsenöffner erzählt mir auch, dass der Kater spürt, wenn es ihm nicht gut geht - dann bewacht der Kater ihn und überprüft den Zustand genau.
Am Dienstagabend hatte ich das Gefühl, dass ich unfreiwillig einen Abenteuer-Modus eingeschaltet hatte, denn obwohl ich auf der A52 perfekt durch kam, war auf der B224 nachher Chaos - auf der Friedrichstraße hatte ein Keller gebrannt, bei dem Feuerwehr- und Polizeiaufkommen hätte man jedoch eher meinen können, ein kompletter Wolkenkratzer steht in Flammen. Dann versuchte die Polizei noch, den Verkehr auf der Kreuzung Friedrichstraße/Bismarckstraße zu regeln - beim Versuch blieb es auch, denn der Schnittlauch produzierte mehr Chaos als alles andere. Auf jeden Fall herrschte stadteinwärts ein dicker Stau, sodass ich und auch viele andere nachher über Schleichwege nach Rüttenscheid reingefahren sind. Von dort aus ging es dann weiter über Holsterhausen und Frohnhausen zur Bockmühle - tja, da sich aber sowohl auf der Kaulbachstraße als auch auf der Rüdesheimer Straße wieder unmotivierte Baustellen befanden, gab es weiterhin zähfließenden Verkehr in Frohnhausen :o/. Das wurde auch nicht besser durch einen verstrahlten Kangoo-Fahrer, der trotz Abbiegeverbot in die Hohe Warte trotzdem abgebogen ist und damit den nachfolgenden Verkehr aufhielt. Als er mal endlich die Kreuzung räumte, weil der Gegenverkehr Rot hatte, musste er sich natürlich noch vergewissern, ob nicht etwa ein Flugzeug in der kleinen Seitenstraße gelandet ist und er dem dann auch noch Platz machen muss...stöhn! Auf der Rüdesheimer Straße meinten dann ein Civic-Fahrer und ein noch verstrahlterer Rollerfahrer nebst Sozia, sich noch mal eben vor die Autos auf der richtigen Spur quetschen zu müssen - das Ende des rechten Fahrstreifens wurde zwar rechtzeitig angezeigt und alle anderen waren auch rechtzeitig drüben, nur die beiden Hornochsen nicht. Vor allem scheinen manche Zweiradfahrer in dem Irrglauben zu leben, dass die Autofahrer auf ihren vielfach hirnrissigen Fahrstil zu achten haben und dass sie über jede Menge Knautschzone verfügen, haha. Also: Mir tut es normalerweise leid, wenn jemand im Verkehr verletzt oder gar getötet wird, egal, ob er nun als Fußgänger, Radler, Pkw-Fahrer oder was auch immer unterwegs ist, aber manche Zweiradfahrer fordern ihr Schicksal geradezu heraus - bis sie mal an einen Autofahrer geraten, der genauso verstrahlt ist wie sie selbst und sie dann mal eben auf die Hörner nimmt.
Heute Vormittag war ich im Allee-Center in Altenessen, wobei ich da auch noch ne Umleitung fahren musste, da die Vogelheimer Straße teilweise gesperrt ist *nerv*. Nebenbei hat das RWE uns auch noch zwischen 8 und 11 den Saft abgedreht, weil an den Nachbarhäusern Bauarbeiten stattfanden - immerhin hat das RWE die Bewohner aber rechtzeitig über die Stromabschaltung informiert. Eigentlich wollte ich mir bei Thalia den Tod von Nichtlustig.de holen, aber gerade diese Filiale führte die Tod-Kollektion nicht in ihrem Sortiment :o(. Sammy und Ecki wankten mit einer blauen Schalke04-Ente über den Boden, sodass ich mich genötigt sah, das kleine freundliche blau-weiße Wesen zu kaufen :o). Ansonsten war ich noch bei Rewe einkaufen und bin bei C & A um eine schwarze Hose reicher geworden, hähä. Eigentlich wollte ich mir auch mal ein bürotaugliches Kleid zulegen, aber die waren alle so kurz, dass da wohl eher der Spruch "Der Minirock ist tot - es lebe die Popomanschette" zutreffend gewesen wäre. Miniröcke finde ich ja ganz cool, aber die müssen auch nicht so kurz sein, dass man, wenn man mir auf bzw. in den Hintern guckt, noch sehen kann, was ich am Vortag gegessen habe.
Wie ich gerade per Mail erfahren habe, ist mein neues Buch "Hart wie Krupp-Stahl" seit gestern lieferbar. Juhu! Das ging ja mal wieder sehr schnell, muss ich echt sagen. Natürlich gibt es wieder die für mich typische Mixtur aus Horror, schwarzem Humor, Romantik und Erotik - selbstverständlich alles im Pott.
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Montag, 19. September 2011
Abstruses aus Essen
Mein Lieblingsstofftier Sammy ist nicht nur trächtig und verdrückt neben Käseküchelchen derzeit auch Unmengen an Vanilleeis mit Sahne, sondern ist auch traurig, weil Schalke gegen Bayern verloren hat :o/. Das passt mir zwar auch nicht, dass Bayern gewonnen hat, aber ich denke, es gibt Wichtigeres als Fußball. Ecki als ihr Brüderchen trauert deswegen auch und da auch einige meiner Stofftiere Fans vom BVB sind, heulen die natürlich auch rum, denn Dortmund hat ja auch verloren :o(. Lediglich Plüschhamster Steffi ist fröhlich, weil sie Fan vom 1. FC Köln ist und die gewonnen haben.
Den Tatort aus Münster mit Thiel & Boerne sehe ich ja eigentlich gerne und auch gestern waren die Kabbeleien und Wortspiele wieder echt witzig, aber die Handlung selbst gefiel mir diesmal nicht ganz so gut, u. a. als der Fokus nachher auf die Nebensächlichkeit gelegt wurde, wie Männer und Frauen ihren Pulli ausziehen. Das war das Einzige, was sich mir nicht ganz so erschlossen hat - ich würde jetzt nicht an der Männlichkeit eines Herren zweifeln, wenn er sich seinen Pulli wie ne Frau übern Kopf zieht bzw. umgekehrt auch nicht an der Weiblichkeit einer Frau, wenn sie ihren Pulli "männlich" übern Kopf zieht. Das Thema Intersexualität ist ja grundsätzlich spannend und auch sicherlich nicht unwichtig, aber die Aufbereitung ist nicht in allen Fällen gelungen.
Hm, zum Thema "Wahnsinnsbaustellen in Essen" hab ich auch noch einen: Angeblich sollten ja am 16. September - also letzten Freitag - alle Baustellenhürden auf der Aktienstraße beseitigt sein, aber das Jahr stand da wohl nicht bei, denn die Aktienstraße ist nach wie vor zwischen Bonnemannstraße und Stadtgrenze nur einspurig befahrbar. Dass es keinen Stau Richtung A40 gab, lag wohl daran, dass es noch recht früh am Tag war. Da keimt eher der Verdacht auf, dass die nicht den 16. September 2011 gemeint haben...bin mal gespannt, wie lange die Herrschaften das jetzt noch rauszögern, um den Stau noch ein wenig zu steigern. Wenn wir hier so wenig termingerecht arbeiten würden, wie manche Trupps an den Baustellen, hätten wir sicherlich schon alle die Kündigung bekommen. Da bleibt nur noch die Hoffnung, dass das Ganze bis heute Nachmittag beseitigt ist.
Den Tatort aus Münster mit Thiel & Boerne sehe ich ja eigentlich gerne und auch gestern waren die Kabbeleien und Wortspiele wieder echt witzig, aber die Handlung selbst gefiel mir diesmal nicht ganz so gut, u. a. als der Fokus nachher auf die Nebensächlichkeit gelegt wurde, wie Männer und Frauen ihren Pulli ausziehen. Das war das Einzige, was sich mir nicht ganz so erschlossen hat - ich würde jetzt nicht an der Männlichkeit eines Herren zweifeln, wenn er sich seinen Pulli wie ne Frau übern Kopf zieht bzw. umgekehrt auch nicht an der Weiblichkeit einer Frau, wenn sie ihren Pulli "männlich" übern Kopf zieht. Das Thema Intersexualität ist ja grundsätzlich spannend und auch sicherlich nicht unwichtig, aber die Aufbereitung ist nicht in allen Fällen gelungen.
Hm, zum Thema "Wahnsinnsbaustellen in Essen" hab ich auch noch einen: Angeblich sollten ja am 16. September - also letzten Freitag - alle Baustellenhürden auf der Aktienstraße beseitigt sein, aber das Jahr stand da wohl nicht bei, denn die Aktienstraße ist nach wie vor zwischen Bonnemannstraße und Stadtgrenze nur einspurig befahrbar. Dass es keinen Stau Richtung A40 gab, lag wohl daran, dass es noch recht früh am Tag war. Da keimt eher der Verdacht auf, dass die nicht den 16. September 2011 gemeint haben...bin mal gespannt, wie lange die Herrschaften das jetzt noch rauszögern, um den Stau noch ein wenig zu steigern. Wenn wir hier so wenig termingerecht arbeiten würden, wie manche Trupps an den Baustellen, hätten wir sicherlich schon alle die Kündigung bekommen. Da bleibt nur noch die Hoffnung, dass das Ganze bis heute Nachmittag beseitigt ist.
Montag, 5. September 2011
Verrücktes von Freitag bis heute
Am Freitagnachmittag konnte ich meinen kleinen, fröhlichen, schwarzen, identitätsgestörten Clio nach der 60.000 km-Inspektion wieder aus der Werkstatt holen, wobei ich angesichts des Staus auf der A52 dachte, ich komme nie mehr in Rüttenscheid an *stöhn*. Mir wurde bescheinigt, dass der Kleine sich trotz seiner hohen Laufleistung - 42.500 km in nicht mal drei Jahren - über einen Top-Zustand freuen darf. Das höre ich doch gerne. Nachdem ich bezahlt hatte, bin ich mit meinem fahrbaren Untersatz nach Hause gerauscht und habe dabei natürlich Radio Essen gehört - an der Bockmühle lief gerade Frank Zappas "Bobby Brown", hihi! In dem Song geht es um einen amerikanischen Porno-Star (nicht etwa um den Ex-Gatten von Whitney Houston!) und der Text sagte auch wirklich alles. Ich saß mit breitem Grinsen hinterm Steuer und mein Clio freute sich auch, genau wie der 7er neben mir; dessen Fahrer (der den Text offenbar auch verstanden hat...) aber weniger. Kein Wunder, dass der Titel früher mal auf dem Index stand, hihi. Frank Zappa war ja zu Lebzeiten musikalisch sehr breit aufgestellt und hat u. a. auch Jazz gemacht - da muss ich doch mal mein Groupie in Gestalt von Thomas fragen, ob er das Lied auch kennt, denn er hört ja gerne Jazz :o).
Am Samstagabend lief ja "Ladies Night" auf WDR mit fröhlichen Kabarettistinnen. Ich komme nicht mehr auf den Namen der einen Dame (m. E. etwas französisches), die dort mit Badeanzug und Badekappe "zeitgenössische Lyrik" vorgetragen hat - witzigerweise Mario Barths Buch "Männer sind primitiv, aber glücklich". Als sie das schon mit bierernstem Gesicht ankündigte, tobte der Saal und sie hat es wirklich aufgrund der Art ihres Vortrages geschafft, die Leute zum Lachen zu bringen - dieses dumme Gelaber ("Pass auf, pass auf, pass auf...!") bekam dadurch noch richtig Niveau, was dem Verfasser selbst wohl niemals gelungen wäre, haha. Zwischendurch habe ich mir auch noch Sascha Grammel und Kaya Yanar angeschaut - da kann man wenigstens drüber lachen, was bei Mario Barth überhaupt nicht der Fall ist; es sei denn, diese Kabarettistin trägt das Ganze vor, hihi.
Nach einem strahlend schönen, sonnigen Samstag mit Temperaturen um 30°C gab es ja gestern Mittag ein heftiges Gewitter, das aber zum Glück keine weiteren Schäden hinterlassen hat. Meiner Nachbarin geht's auch nicht gut, denn sie hat ne Gürtelrose :o( und war deshalb am Samstag sogar im Klinikum in der Ambulanz, wo sie Medikamente bekommen hat, die ihr aber dermaßen auf den Magen geschlagen sind, sodass sie sich übergeben musste. Ursprünglich hatte sie mal nen Termin bei ihrem Hausarzt gemacht, der das Ganze aber als Nervenschmerzen abtat und sie erst für Dienstag einbestellt hat - der Berufs-Ethos mancher Mediziner ist offenbar sagenhaft :o/. Ich kann doch nicht, ohne jemanden überhaupt gesehen zu haben, denjenigen mit der Begründung abweisen, dass es sich ja nur um harmlose Nervenschmerzen handelt, die zwar lästig, aber nicht sofort behandlungsbedürftig sind. Selig die Armen im Geiste...mein INR-Wert fährt derzeit auch Achterbahn *nerv*. Vorhin habe ich auch noch in geistiger Umnachtung meine Bluthochdrucktablette und meinen Betablocker kurz hintereinander genommen und das auch direkt gemerkt - mir wurde nämlich ein bisschen schwindelig *nerv*. Normalerweise nehme ich den Betablocker erst ca. zwei Stunden nach dem Frühstück und das bekommt mir auch besser - morgen sollte ich also wieder darauf achten, selbigen nicht direkt nach dem Frühstück einzunehmen. Um den Montagmorgen perfekt zu machen, konnte ich auf dem Weg zur A52 auch noch die angeblich ach so kultige Brooke Fraser mit ihrem Kinderliedchen "Something in the Water" anhören *kotz* - wenn dann auch noch "Hollywood Hills" von Sunrise Avenue gekommen wäre, wäre das noch das Tüpfelchen auf dem I gewesen, aber nicht in positiver Hinsicht. Es gibt Lieder, die bringen mich eher auf die Pinie als dass sie gute Laune bei mir auslösen und beide o. g. Titel zählen dazu.
Am Samstagabend lief ja "Ladies Night" auf WDR mit fröhlichen Kabarettistinnen. Ich komme nicht mehr auf den Namen der einen Dame (m. E. etwas französisches), die dort mit Badeanzug und Badekappe "zeitgenössische Lyrik" vorgetragen hat - witzigerweise Mario Barths Buch "Männer sind primitiv, aber glücklich". Als sie das schon mit bierernstem Gesicht ankündigte, tobte der Saal und sie hat es wirklich aufgrund der Art ihres Vortrages geschafft, die Leute zum Lachen zu bringen - dieses dumme Gelaber ("Pass auf, pass auf, pass auf...!") bekam dadurch noch richtig Niveau, was dem Verfasser selbst wohl niemals gelungen wäre, haha. Zwischendurch habe ich mir auch noch Sascha Grammel und Kaya Yanar angeschaut - da kann man wenigstens drüber lachen, was bei Mario Barth überhaupt nicht der Fall ist; es sei denn, diese Kabarettistin trägt das Ganze vor, hihi.
Nach einem strahlend schönen, sonnigen Samstag mit Temperaturen um 30°C gab es ja gestern Mittag ein heftiges Gewitter, das aber zum Glück keine weiteren Schäden hinterlassen hat. Meiner Nachbarin geht's auch nicht gut, denn sie hat ne Gürtelrose :o( und war deshalb am Samstag sogar im Klinikum in der Ambulanz, wo sie Medikamente bekommen hat, die ihr aber dermaßen auf den Magen geschlagen sind, sodass sie sich übergeben musste. Ursprünglich hatte sie mal nen Termin bei ihrem Hausarzt gemacht, der das Ganze aber als Nervenschmerzen abtat und sie erst für Dienstag einbestellt hat - der Berufs-Ethos mancher Mediziner ist offenbar sagenhaft :o/. Ich kann doch nicht, ohne jemanden überhaupt gesehen zu haben, denjenigen mit der Begründung abweisen, dass es sich ja nur um harmlose Nervenschmerzen handelt, die zwar lästig, aber nicht sofort behandlungsbedürftig sind. Selig die Armen im Geiste...mein INR-Wert fährt derzeit auch Achterbahn *nerv*. Vorhin habe ich auch noch in geistiger Umnachtung meine Bluthochdrucktablette und meinen Betablocker kurz hintereinander genommen und das auch direkt gemerkt - mir wurde nämlich ein bisschen schwindelig *nerv*. Normalerweise nehme ich den Betablocker erst ca. zwei Stunden nach dem Frühstück und das bekommt mir auch besser - morgen sollte ich also wieder darauf achten, selbigen nicht direkt nach dem Frühstück einzunehmen. Um den Montagmorgen perfekt zu machen, konnte ich auf dem Weg zur A52 auch noch die angeblich ach so kultige Brooke Fraser mit ihrem Kinderliedchen "Something in the Water" anhören *kotz* - wenn dann auch noch "Hollywood Hills" von Sunrise Avenue gekommen wäre, wäre das noch das Tüpfelchen auf dem I gewesen, aber nicht in positiver Hinsicht. Es gibt Lieder, die bringen mich eher auf die Pinie als dass sie gute Laune bei mir auslösen und beide o. g. Titel zählen dazu.
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Donnerstag, 1. September 2011
Stau mal wieder...
...so titelte am vergangenen Samstag schon der Essener Stadtanzeiger, und leider ist auch was dran an dieser Schlagzeile. Zum gefühlten 800. Mal werden auf der Aktienstraße zwischen Grenze Borbeck und Bonnemannstraße die Schienenschwellen erneuert, sodass die in beiden Fahrtrichtungen zweispurige Straße auf dem Teilstück auf eine Spur verengt wurden, was natürlich zu riesigen Staus führt, auch am Wochenende. Aus dem Grund fahre ich derzeit auch nicht über die Aktienstraße auf die A40 in MH-Winkhausen, sondern umfahre das Ganze großräumig. Als Uli mich am Samstag anlässlich meiner Einweihungsparty besuchen kam, stand sie zunächst auf der A44/A52 im Stau, da die Fahrbahndecke der A52 zwischen Autobahnkreuz Düsseldorf-Nord und Kreuz Breitscheid erneuert wird und die Autobahn somit auch auf zwei Spuren verengt wurde, dann stand sie wieder, als sie später die A40 in MH-Winkhausen verließ, auf der Aktienstraße im Stau :o/. Groupie Thomas hatte das fragwürdige Vergnügen, sowohl auf der A45 von Gießen nach Dortmund als auch auf der A42 von Dortmund nach Kamp-Lintfort im Stau zu stehen. Selbst Renate, die mit dem ÖPNV gekommen war, stand im Stau mit der S9 Richtung Bottrop, da kurz vor dem Haltepunkt Dellwig-Ost der Regionalzug, der vor der S9 die Strecke befuhr, mit Triebwagenschaden liegen geblieben war und die S-Bahn ihre Fahrt somit zunächst nicht fortsetzen konnte.
Mir geht der Stau auf der A52 Richtung Essen manchmal nachmittags so auf die Nerven, dass ich lieber über die A44 fahre, am Kreuz Ratingen-Ost auf die A3 Richtung Oberhausen wechsele und erst am Kreuz Breitscheid hinter der Baustelle auf die A52 Richtung Essen auffahre, wobei auf der A44 ab Tunnel Reichswaldallee in Ratingen auch häufiger zähfließender Verkehr ist. Am Ende der Autobahn geht es wahlweise runter in Richtung Velbert/Ratingen/Wülfrath oder auf einer Spur weiter Richtung Kreuz Ratingen-Ost, was wohl auch den Stau erklärt *nerv*.
Gut, wir haben zwar noch Sommerferien in NRW, aber Planung und Verkehrsführung sind trotzdem mal wieder richtig gut durchdacht. Vor allem ist der besondere Stau auf der A52 Richtung Essen auch dadurch zu erklären, dass wir derzeit Messe in Düsseldorf (Caravan Salon) haben und somit nicht nur Berufspendler, sondern auch Messebesucher ihren Heimweg über die A44/A52 antreten, sodass natürlich erhöhtes Verkehrsaufkommen herrscht. Zudem ist die Caravan Salon auch eine beliebte Publikumsmesse - also nicht nur interessant für Fachpublikum, das zahlenmäßig überschaubarer ist - aber das muss bei der Planung ja nicht weiter interessieren.
Es herrscht also genug Stau auf den Straßen NRWs und da kommt die Gewerkschaft der Polizei noch auf die Idee, in Städten flächendeckend 30 km/h einzuführen und auf Autobahnen ein Tempolimit von 130 km/h, wobei man zu bestimmten Zeiten noch nicht mal diese Richtgeschwindigkeit fahren kann, weil zu hohe Verkehrsdichte. Also, PS-starke Autos mit Komfort braucht die Autoindustrie dann wohl nicht mehr zu bauen, dann können auch Porsche, BMW oder Mercedes auf 45 PS gedrosselt werden, denn selbst ein Kleinwagen mit dieser Motorisierung erreicht bei voller Fahrt locker 130 km/h. Ich bin zwar auch gegen Rasen und Drängeln auf Autobahnen durch große, PS-starke Karren, aber wenn die Strecke frei ist, Wetter- und Fahrbahnverhältnisse es zulassen, spricht auch nix dagegen, wenn die Leute schneller als 130 km/h fahren - wenn ich die Möglichkeit habe, fahre ich auch wesentlich schneller. Wenn jetzt alle in der Stadt nur noch 30 fahren dürfen, sind weitere Staus vorprogrammiert - egal, ob mit oder ohne Baustelle. Da hat sich wohl wieder jemand in Gehirn-Jogging oder Beschäftigungstherapie geübt.
Genauso nervt dieser Aufriss wegen der Ausdünstungen von Schafen oder Kühen, weil Pupse von Nutztieren wohl CO2 enthalten. Wie furchtbar! Dass AKWs, Flugverkehr und auch zunehmender Autoverkehr eigentlich eine viel größere Umweltbelastung darstellen als die Pupse von Tieren, davon wird gar nicht gesprochen. Zudem geht von den AKWs nun mal die größte Gefahr aus im Falle eines GAU, auch wenn das den großen Energiekonzernen nicht passt und einige keine bessere Idee haben als Leute zu entlassen. Wenn die AKWs so ungefährlich sind, können die hohen Herren ihre Prachtvillen doch direkt auf dem Gelände eines solchen bauen, hahahaha!!! Echt, Deutschland wird ein Volk von Hysterikern - manche Sicherheitsverbesserungen finde ich wirklich gut, aber bei manchen Sachen, um die ein hysterisches Geschrei gemacht wird, frage ich mich, wie unsere Eltern uns unfallfrei groß gekriegt haben :o). Kinderkrankheiten werden plötzlich zur tödlichen Bedrohung erklärt, manchen Blagen kann man es nicht zumuten, in überfüllte Busse oder Bahnen zu steigen (da frage ich mich doch, wie frühere Generationen von Schülern das überlebt haben...), sodass Mami und Papi lieber mit ihrer Protzkarre vorgefahren kommen, um ihren kleinen Sonnenschein abzuholen - das passiert übrigens auch, wenn der Fußweg zur Schule weniger als 400 m beträgt. Ja, ja, laufen ist schon eine Zumutung...und da wundern sich manche, dass die Zahl fettleibiger Kinder und/oder von Gefäßerkrankungen inkl. Thrombosen immer weiter zunimmt. Eine der besten Prophylaxen gegen Thrombosen ist nun mal Bewegung per Fahrrad oder auf den eigenen zwei Beinen. Selbst Leute, die gehbehindert sind und/oder Schmerzen beim Gehen haben, achten vielfach darauf, dass sie sich ausreichend bewegen, um weitere Komplikationen zu vermeiden - nur den Kindern kann man das wohl nicht mehr zumuten, denn eine Schramme am Knie ist natürlich tödlicher als Krebs oder die möglichen Konsequenzen eines Gefäßverschlusses :o/.
Vielfach kommt dann von Eltern, die ihr Kind überall mit dem Auto hinkutschieren, das Argument, dass sie sich vor Unfällen fürchten oder dass ja auch ein Kinderschänder kommen könnte. Klar, das Risiko besteht - aber das ganze Leben an sich ist ein Risiko. Die meisten schweren Unfälle ereignen sich nämlich bezeichnenderweise in den eigenen vier Wänden und nicht woanders, auch wenn die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland eindeutig zu hoch ist. In dem Moment, in dem ich aus dem Bett aufstehe, fängt das Risiko schon an - ich könnte mich verbrühen, wenn ich Kaffee koche oder das kochende Eierwasser abetze, ich könnte in der Wanne ausrutschen und mir im ungünstigsten Fall das Genick brechen, ein Insekt könnte mich stechen, von dem ich nicht weiß, dass ich dagegen allergisch bin...wenn's danach ginge, bräuchte man erst gar nicht anfangen zu leben.
Mir geht der Stau auf der A52 Richtung Essen manchmal nachmittags so auf die Nerven, dass ich lieber über die A44 fahre, am Kreuz Ratingen-Ost auf die A3 Richtung Oberhausen wechsele und erst am Kreuz Breitscheid hinter der Baustelle auf die A52 Richtung Essen auffahre, wobei auf der A44 ab Tunnel Reichswaldallee in Ratingen auch häufiger zähfließender Verkehr ist. Am Ende der Autobahn geht es wahlweise runter in Richtung Velbert/Ratingen/Wülfrath oder auf einer Spur weiter Richtung Kreuz Ratingen-Ost, was wohl auch den Stau erklärt *nerv*.
Gut, wir haben zwar noch Sommerferien in NRW, aber Planung und Verkehrsführung sind trotzdem mal wieder richtig gut durchdacht. Vor allem ist der besondere Stau auf der A52 Richtung Essen auch dadurch zu erklären, dass wir derzeit Messe in Düsseldorf (Caravan Salon) haben und somit nicht nur Berufspendler, sondern auch Messebesucher ihren Heimweg über die A44/A52 antreten, sodass natürlich erhöhtes Verkehrsaufkommen herrscht. Zudem ist die Caravan Salon auch eine beliebte Publikumsmesse - also nicht nur interessant für Fachpublikum, das zahlenmäßig überschaubarer ist - aber das muss bei der Planung ja nicht weiter interessieren.
Es herrscht also genug Stau auf den Straßen NRWs und da kommt die Gewerkschaft der Polizei noch auf die Idee, in Städten flächendeckend 30 km/h einzuführen und auf Autobahnen ein Tempolimit von 130 km/h, wobei man zu bestimmten Zeiten noch nicht mal diese Richtgeschwindigkeit fahren kann, weil zu hohe Verkehrsdichte. Also, PS-starke Autos mit Komfort braucht die Autoindustrie dann wohl nicht mehr zu bauen, dann können auch Porsche, BMW oder Mercedes auf 45 PS gedrosselt werden, denn selbst ein Kleinwagen mit dieser Motorisierung erreicht bei voller Fahrt locker 130 km/h. Ich bin zwar auch gegen Rasen und Drängeln auf Autobahnen durch große, PS-starke Karren, aber wenn die Strecke frei ist, Wetter- und Fahrbahnverhältnisse es zulassen, spricht auch nix dagegen, wenn die Leute schneller als 130 km/h fahren - wenn ich die Möglichkeit habe, fahre ich auch wesentlich schneller. Wenn jetzt alle in der Stadt nur noch 30 fahren dürfen, sind weitere Staus vorprogrammiert - egal, ob mit oder ohne Baustelle. Da hat sich wohl wieder jemand in Gehirn-Jogging oder Beschäftigungstherapie geübt.
Genauso nervt dieser Aufriss wegen der Ausdünstungen von Schafen oder Kühen, weil Pupse von Nutztieren wohl CO2 enthalten. Wie furchtbar! Dass AKWs, Flugverkehr und auch zunehmender Autoverkehr eigentlich eine viel größere Umweltbelastung darstellen als die Pupse von Tieren, davon wird gar nicht gesprochen. Zudem geht von den AKWs nun mal die größte Gefahr aus im Falle eines GAU, auch wenn das den großen Energiekonzernen nicht passt und einige keine bessere Idee haben als Leute zu entlassen. Wenn die AKWs so ungefährlich sind, können die hohen Herren ihre Prachtvillen doch direkt auf dem Gelände eines solchen bauen, hahahaha!!! Echt, Deutschland wird ein Volk von Hysterikern - manche Sicherheitsverbesserungen finde ich wirklich gut, aber bei manchen Sachen, um die ein hysterisches Geschrei gemacht wird, frage ich mich, wie unsere Eltern uns unfallfrei groß gekriegt haben :o). Kinderkrankheiten werden plötzlich zur tödlichen Bedrohung erklärt, manchen Blagen kann man es nicht zumuten, in überfüllte Busse oder Bahnen zu steigen (da frage ich mich doch, wie frühere Generationen von Schülern das überlebt haben...), sodass Mami und Papi lieber mit ihrer Protzkarre vorgefahren kommen, um ihren kleinen Sonnenschein abzuholen - das passiert übrigens auch, wenn der Fußweg zur Schule weniger als 400 m beträgt. Ja, ja, laufen ist schon eine Zumutung...und da wundern sich manche, dass die Zahl fettleibiger Kinder und/oder von Gefäßerkrankungen inkl. Thrombosen immer weiter zunimmt. Eine der besten Prophylaxen gegen Thrombosen ist nun mal Bewegung per Fahrrad oder auf den eigenen zwei Beinen. Selbst Leute, die gehbehindert sind und/oder Schmerzen beim Gehen haben, achten vielfach darauf, dass sie sich ausreichend bewegen, um weitere Komplikationen zu vermeiden - nur den Kindern kann man das wohl nicht mehr zumuten, denn eine Schramme am Knie ist natürlich tödlicher als Krebs oder die möglichen Konsequenzen eines Gefäßverschlusses :o/.
Vielfach kommt dann von Eltern, die ihr Kind überall mit dem Auto hinkutschieren, das Argument, dass sie sich vor Unfällen fürchten oder dass ja auch ein Kinderschänder kommen könnte. Klar, das Risiko besteht - aber das ganze Leben an sich ist ein Risiko. Die meisten schweren Unfälle ereignen sich nämlich bezeichnenderweise in den eigenen vier Wänden und nicht woanders, auch wenn die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland eindeutig zu hoch ist. In dem Moment, in dem ich aus dem Bett aufstehe, fängt das Risiko schon an - ich könnte mich verbrühen, wenn ich Kaffee koche oder das kochende Eierwasser abetze, ich könnte in der Wanne ausrutschen und mir im ungünstigsten Fall das Genick brechen, ein Insekt könnte mich stechen, von dem ich nicht weiß, dass ich dagegen allergisch bin...wenn's danach ginge, bräuchte man erst gar nicht anfangen zu leben.
Freitag, 15. April 2011
Ein klassischer Fall von Glück gehabt :o)
Auf meinem Weg von Essen nach Düsseldorf bzw. umgekehrt höre ich in der Regel CDs aus meinem reichen Fundus - heute morgen das Metallica-Album "Garage Inc." aus dem Jahr 1998 *schepper* - da Radio Essen leider vor bzw. hinter der Ruhrtalbrücke nicht mehr zu empfangen ist und ich auf EinsLive und deren Einheitsgedudel mittlerweile nicht mehr so wirklich Bock habe. Sobald ich jedoch wieder ins Sendegebiet von Radio Essen komme, schmeiße ich die CD in aller Regel raus und höre, während ich im Stau auf der Hatzper Straße aufgrund der reizenden Großbaustelle in Haarzopf/Fulerum stehe (vgl. meinen Suite101-Artikel vom 13. April 2011 zum Thema), Radio Essen, die einen wesentlich kultigeren Mix aus aktuellen Hits und Klassikern spielen wie EinsLive.
Neben Musik gibt es natürlich auch aktuelle Reportagen aus der Region sowie Warnungen vor Blitzern und Staus. Als ich gestern Abend gerade die A52 in Haarzopf verlassen hatte und mich mal wieder im obligatorischen Stau auf der Hatzper Straße befand, wurde durchgesagt, dass sich u. a. ein Blitzer auf der Fulerumer Straße in Fahrtrichtung Frohnhausen befindet. Der Hinweis war optimal, denn wenig später musste ich ja die Fulerumer Straße in Richtung Frohnhausen befahren, um nach Hause zu kommen. Vor mir sauste hinter der Baustelle ein 3er BMW mit etwa 80 Sachen die Fulerumer Straße entlang, während ich mich entgegen meiner sonstigen Angewohnheit, dort auch mal ein bisschen schneller als 50 zu fahren, stur an die 50 hielt. Entgegenkommende Fahrzeuge blendeten auch auf, um uns wohl vor dem Blitzer zu warnen - das machen die meisten Autofahrer ja aus Solidaritätsgründen. Der Fahrer des 3er hat das wohl nicht geschnackelt, denn in Höhe der berühmt-berüchtigten Laterne 64 am Südwestfriedhof stand nämlich ein unscheinbarer dunkelblauer Passat Kombi der Stadt Essen und blitzte fröhlich - der BMW ist natürlich trotz Warnung in die Radarfalle gesaust (hehe), während ich mit Strich 50 an dem Passat vorbei fuhr und meine Geschwindigkeit auch solange beibehielt, bis ich das Hauptportal des Friedhofs hinter mir gelassen hatte, sodass man mich aufgrund einer Bergkuppe nicht mehr sehen konnte, hehe. Schwer fiel mir das allerdings auch, zumal gerade auf Radio Essen der echt coole Michael Jackson-Klassiker "Beat it" lief, der einen schon mal dazu reizen kann, etwas mehr Gas zu geben :o).
Am Südwestfriedhof steht die Stadt Essen ja mal öfter, um zu blitzen - meist in Höhe von Laterne 64. Letztes Jahr bin ich auch frühmorgens auf dem Weg zur Arbeit in die Radarfalle gesaust, aber es blieb zum Glück bei nem Verwarnungsgeld von 15 Euro, da ich nicht wesentlich zu schnell war. Ich weiß eh nicht, warum die ausgerechnet am Südwestfriedhof blitzen, zumal die Fulerumer Straße kaum besiedelt ist - abgesehen von der Siedlung Heimatdank, die jedoch ein gutes Stück von der Straße zurückgebaut ist. Hm, vielleicht befürchtet die Stadt Essen, dass einige Leichen vom Friedhof, die sich nach längerer Liegezeit in ihrem Grab mal die Beine vertreten wollen, durch überhöhte Geschwindigkeit von Autofahrern gefährdet werden *grübel*. Vor Schule und Kindergärten würden Geschwindigkeitskontrollen mehr Sinn machen, da es leider einige Menschen gibt, die meinen, dort mit 80 Sachen vorbei heizen zu können, aber in der Höhe von Schulen wird leider seltener kontrolliert. Da halte ich mich auch kategorisch an die Geschwindigkeit, weil ich kein Kind auf dem Gewissen haben möchte. Vor vielen Jahren hatten wir mal nen Fahrschüler, der zum Tempolimit an Schulen und Kindergärten meinte: "Okay, ich versuche zu bremsen, und wenn's nicht reicht: Pech gehabt! Dann sollen die Eltern halt ein neues Blag machen!" Das gab mächtig Ärger, als er diesen Asi-Spruch im Theorie-Unterricht ablaichte - danach kam er auch nicht mehr wieder. Das war wohl auch besser so.
Neben Musik gibt es natürlich auch aktuelle Reportagen aus der Region sowie Warnungen vor Blitzern und Staus. Als ich gestern Abend gerade die A52 in Haarzopf verlassen hatte und mich mal wieder im obligatorischen Stau auf der Hatzper Straße befand, wurde durchgesagt, dass sich u. a. ein Blitzer auf der Fulerumer Straße in Fahrtrichtung Frohnhausen befindet. Der Hinweis war optimal, denn wenig später musste ich ja die Fulerumer Straße in Richtung Frohnhausen befahren, um nach Hause zu kommen. Vor mir sauste hinter der Baustelle ein 3er BMW mit etwa 80 Sachen die Fulerumer Straße entlang, während ich mich entgegen meiner sonstigen Angewohnheit, dort auch mal ein bisschen schneller als 50 zu fahren, stur an die 50 hielt. Entgegenkommende Fahrzeuge blendeten auch auf, um uns wohl vor dem Blitzer zu warnen - das machen die meisten Autofahrer ja aus Solidaritätsgründen. Der Fahrer des 3er hat das wohl nicht geschnackelt, denn in Höhe der berühmt-berüchtigten Laterne 64 am Südwestfriedhof stand nämlich ein unscheinbarer dunkelblauer Passat Kombi der Stadt Essen und blitzte fröhlich - der BMW ist natürlich trotz Warnung in die Radarfalle gesaust (hehe), während ich mit Strich 50 an dem Passat vorbei fuhr und meine Geschwindigkeit auch solange beibehielt, bis ich das Hauptportal des Friedhofs hinter mir gelassen hatte, sodass man mich aufgrund einer Bergkuppe nicht mehr sehen konnte, hehe. Schwer fiel mir das allerdings auch, zumal gerade auf Radio Essen der echt coole Michael Jackson-Klassiker "Beat it" lief, der einen schon mal dazu reizen kann, etwas mehr Gas zu geben :o).
Am Südwestfriedhof steht die Stadt Essen ja mal öfter, um zu blitzen - meist in Höhe von Laterne 64. Letztes Jahr bin ich auch frühmorgens auf dem Weg zur Arbeit in die Radarfalle gesaust, aber es blieb zum Glück bei nem Verwarnungsgeld von 15 Euro, da ich nicht wesentlich zu schnell war. Ich weiß eh nicht, warum die ausgerechnet am Südwestfriedhof blitzen, zumal die Fulerumer Straße kaum besiedelt ist - abgesehen von der Siedlung Heimatdank, die jedoch ein gutes Stück von der Straße zurückgebaut ist. Hm, vielleicht befürchtet die Stadt Essen, dass einige Leichen vom Friedhof, die sich nach längerer Liegezeit in ihrem Grab mal die Beine vertreten wollen, durch überhöhte Geschwindigkeit von Autofahrern gefährdet werden *grübel*. Vor Schule und Kindergärten würden Geschwindigkeitskontrollen mehr Sinn machen, da es leider einige Menschen gibt, die meinen, dort mit 80 Sachen vorbei heizen zu können, aber in der Höhe von Schulen wird leider seltener kontrolliert. Da halte ich mich auch kategorisch an die Geschwindigkeit, weil ich kein Kind auf dem Gewissen haben möchte. Vor vielen Jahren hatten wir mal nen Fahrschüler, der zum Tempolimit an Schulen und Kindergärten meinte: "Okay, ich versuche zu bremsen, und wenn's nicht reicht: Pech gehabt! Dann sollen die Eltern halt ein neues Blag machen!" Das gab mächtig Ärger, als er diesen Asi-Spruch im Theorie-Unterricht ablaichte - danach kam er auch nicht mehr wieder. Das war wohl auch besser so.
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Dienstag, 20. Juli 2010
Skurrilitäten und lecker Langnese-Eis
Da es draußen ja immer noch sommerlich heiß ist und ich seit gestern endlich wieder auf der Arbeit bin, habe ich Marina und mir vorhin bei Rewe am Carlsplatz Langnese-Eis gekauft - für sie Cremissimo mit Aprikose-Maracuja-Joghurt-Geschmack (sie liebt ja Obst aller Art, hihi!), für mich Straciatella. Mein erstes Schälchen Eis hab ich schon weg, Marina will nachher nach ihrem Senfbrot Eis zum Nachtisch.
Renate hat mir am Samstag netterweise ihren "alten" PC (zwei oder drei Jahre alt) vorbei gebracht, da sie sich jetzt wieder ein Laptop zulegt. Also kann ich jetzt auch abends und nachts lustige Geschichten, Liebesromane ;o) und ähnliches klimpern. Mir fehlt nur noch der Internet-Anschluss, damit ich auch Online-Artikel in das jeweilige Portal einstellen kann. Das mache ich derzeit eher am PC meines Vaters oder auch schon mal hier während der Pause.
Nach erfolgreichem PC-Aufbau sind wir bei Haferkamp schnabulieren gewesen und haben sogar noch ein Tischchen unter den Sonnenschirmen bekommen. Am nächsten Tag, als ich mit Uli und Ursula während des Still-Lebens auf der A40 noch nen Kaffee trinken war, war es mit Plätzen im Biergarten etwas schwierig, aber wir haben noch welche bekommen, auch wenn wir uns den Tisch mit vier älteren, Schwarzbier trinkenden Damen teilen mussten, die auch noch etwas auf dem Ego-Trip waren - eine beanspruchte den Ascher ganz für sich alleine und machte auch keine Anstalten, selbigen mal zu Ursula und mir rüberzuschieben, als wir uns mal ne Fluppe angemacht haben.
Das Still-Leben selbst habe ich mir nicht angeschaut, obwohl ich nur gut 50 m von der Lärmschutzwand der A40 entfernt wohne, denn die Menschenmassen, die bei mir durch die ansonsten recht ruhige Straße flanierten und/oder alles zugeparkt haben, haben mir schon gereicht. Manche Radfahrer kannten plötzlich weder rote Ampeln noch rechts vor links noch sonst irgendwelche Verkehrsregeln. Bei manchen Besuchern des Still-Lebens hatte ich ohnehin eher das Gefühl, sie wollten lieber ihre Arroganz, ihre schlecht gelaunten Mienen und ihre Klunker spazieren führen als sich das Ganze ernsthaft angucken und mal sehen, was geboten wird.
Allerdings muss ich der Mannschaft, die die Tische auf- und abgebaut hat, mal ein riesiges Kompliment machen, denn die waren trotz des nächtlichen Auf- und Abbaus so leise, dass man kaum was gehört hat - gut links höre ich zur Zeit zwar eh nicht viel, aber selbst mein rechtes Ohr, das perfekt hört, hat kaum Geräusche von der A40 wahrgenommen. Manche Besucher hingegen mussten ja lautstark durch die Gegend krakeelen, damit wenigstens auch jeder weiß, dass sie noch existieren - ohne blödes Rumgeprolle und Geschrei würde sie wahrscheinlich keiner wahrnehmen :o/.
Marinchen hatte gerade ein erotisches Telefonat mit Steffi, die derzeit im Projektbüro Bochum weilt. Steffi aß einen Apfel und da Marina ja so obstaffin ist, hat Steffi sie auch telefonisch an ihrer Apfelfutterung teilhaben lassen, hihi. Das driftete schon wirklich fast in die Telefonsex-Ecke ab *kicher*, vor allem, als Marina Steffi aufforderte, noch mal in den Apfel zu beißen. Ach, was bin ich froh, dass ich wieder hier bin - endlich wieder mieser Sexismus, hehe!
Wir haben zwar Sommerferien in NRW, aber die Ansammlung an Baustellen in Rheinland und Ruhrgebiet nervt - es sind zwar sicherlich viele Leute im Urlaub, aber es gibt immer noch Berufspendler, die nicht im Urlaub sind und keinen Bock haben, von irgendwelchen schlecht geplanten Baustellen ausgebremst zu werden. Gestern habe ich von D'dorf nach Essen über 90 min. gebraucht *stöhn*. Gut, drei Minuten gingen auf das Konto des gut gelaunten älteren Herrn, der mit seinem 25 km/h-Auto erst die Humboldtstraße und dann auch noch die Fulerumer Straße blockierte *stöhnweiter* - irgendwann konnten ich und meine Vorder- bzw. Hintermänner ihn dann endlich überholen. Auf der Aktienstraße basteln sie jetzt zum wiederholten Male an den Straßenbahnschienen der Linie 104, sodass die an sich zweispurige Straße teilweise auch nur einspurig befahrbar ist. Echt, wenn wir hier so planen würden wie die Öffentliche Hand, könnten unsere Chefs bald Konkurs anmelden.
Ansonsten gab es hier gestern noch eher skurrille, vorsichtige (wenn auch offensichtliche) Annäherungsversuche eines bestimmten Herrn. Ich fühlte mich gestern ziemlich angemacht, allerdings im positiven Sinne ;o). Er schafft es immer wieder, mich in Erstaunen zu versetzen. Der passende Titel für diesen Liebesroman ist dann wohl "Ja...hm...ich weiß nicht, aber ich glaube, ich liebe dich!" oder "Entschuldigung, hm, aber: würdest du mich küssen?"Menno, das kann doch alles nicht so schwer sein! Marinchen hat auch schon festgestellt, dass derjenige gestern total von der Rolle war.
Renate hat mir am Samstag netterweise ihren "alten" PC (zwei oder drei Jahre alt) vorbei gebracht, da sie sich jetzt wieder ein Laptop zulegt. Also kann ich jetzt auch abends und nachts lustige Geschichten, Liebesromane ;o) und ähnliches klimpern. Mir fehlt nur noch der Internet-Anschluss, damit ich auch Online-Artikel in das jeweilige Portal einstellen kann. Das mache ich derzeit eher am PC meines Vaters oder auch schon mal hier während der Pause.
Nach erfolgreichem PC-Aufbau sind wir bei Haferkamp schnabulieren gewesen und haben sogar noch ein Tischchen unter den Sonnenschirmen bekommen. Am nächsten Tag, als ich mit Uli und Ursula während des Still-Lebens auf der A40 noch nen Kaffee trinken war, war es mit Plätzen im Biergarten etwas schwierig, aber wir haben noch welche bekommen, auch wenn wir uns den Tisch mit vier älteren, Schwarzbier trinkenden Damen teilen mussten, die auch noch etwas auf dem Ego-Trip waren - eine beanspruchte den Ascher ganz für sich alleine und machte auch keine Anstalten, selbigen mal zu Ursula und mir rüberzuschieben, als wir uns mal ne Fluppe angemacht haben.
Das Still-Leben selbst habe ich mir nicht angeschaut, obwohl ich nur gut 50 m von der Lärmschutzwand der A40 entfernt wohne, denn die Menschenmassen, die bei mir durch die ansonsten recht ruhige Straße flanierten und/oder alles zugeparkt haben, haben mir schon gereicht. Manche Radfahrer kannten plötzlich weder rote Ampeln noch rechts vor links noch sonst irgendwelche Verkehrsregeln. Bei manchen Besuchern des Still-Lebens hatte ich ohnehin eher das Gefühl, sie wollten lieber ihre Arroganz, ihre schlecht gelaunten Mienen und ihre Klunker spazieren führen als sich das Ganze ernsthaft angucken und mal sehen, was geboten wird.
Allerdings muss ich der Mannschaft, die die Tische auf- und abgebaut hat, mal ein riesiges Kompliment machen, denn die waren trotz des nächtlichen Auf- und Abbaus so leise, dass man kaum was gehört hat - gut links höre ich zur Zeit zwar eh nicht viel, aber selbst mein rechtes Ohr, das perfekt hört, hat kaum Geräusche von der A40 wahrgenommen. Manche Besucher hingegen mussten ja lautstark durch die Gegend krakeelen, damit wenigstens auch jeder weiß, dass sie noch existieren - ohne blödes Rumgeprolle und Geschrei würde sie wahrscheinlich keiner wahrnehmen :o/.
Marinchen hatte gerade ein erotisches Telefonat mit Steffi, die derzeit im Projektbüro Bochum weilt. Steffi aß einen Apfel und da Marina ja so obstaffin ist, hat Steffi sie auch telefonisch an ihrer Apfelfutterung teilhaben lassen, hihi. Das driftete schon wirklich fast in die Telefonsex-Ecke ab *kicher*, vor allem, als Marina Steffi aufforderte, noch mal in den Apfel zu beißen. Ach, was bin ich froh, dass ich wieder hier bin - endlich wieder mieser Sexismus, hehe!
Wir haben zwar Sommerferien in NRW, aber die Ansammlung an Baustellen in Rheinland und Ruhrgebiet nervt - es sind zwar sicherlich viele Leute im Urlaub, aber es gibt immer noch Berufspendler, die nicht im Urlaub sind und keinen Bock haben, von irgendwelchen schlecht geplanten Baustellen ausgebremst zu werden. Gestern habe ich von D'dorf nach Essen über 90 min. gebraucht *stöhn*. Gut, drei Minuten gingen auf das Konto des gut gelaunten älteren Herrn, der mit seinem 25 km/h-Auto erst die Humboldtstraße und dann auch noch die Fulerumer Straße blockierte *stöhnweiter* - irgendwann konnten ich und meine Vorder- bzw. Hintermänner ihn dann endlich überholen. Auf der Aktienstraße basteln sie jetzt zum wiederholten Male an den Straßenbahnschienen der Linie 104, sodass die an sich zweispurige Straße teilweise auch nur einspurig befahrbar ist. Echt, wenn wir hier so planen würden wie die Öffentliche Hand, könnten unsere Chefs bald Konkurs anmelden.
Ansonsten gab es hier gestern noch eher skurrille, vorsichtige (wenn auch offensichtliche) Annäherungsversuche eines bestimmten Herrn. Ich fühlte mich gestern ziemlich angemacht, allerdings im positiven Sinne ;o). Er schafft es immer wieder, mich in Erstaunen zu versetzen. Der passende Titel für diesen Liebesroman ist dann wohl "Ja...hm...ich weiß nicht, aber ich glaube, ich liebe dich!" oder "Entschuldigung, hm, aber: würdest du mich küssen?"Menno, das kann doch alles nicht so schwer sein! Marinchen hat auch schon festgestellt, dass derjenige gestern total von der Rolle war.
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Montag, 3. Mai 2010
Und noch ein Geburtstagsgeschenk
Heute habe ich noch nachträglich von meinem Ex-Lieblings-Kollegen, mit dem ich mich aber trotz seiner etwas umständlichen, nicht immer ganz nah am Leben seienden Art immer noch ganz gut verstehe, nachträglich zum Geburtstag ein Glas Marmelade aus Spananien bekommen - allerdings faselte er da auch irgendwas von Kastanien, die aber überhaupt nicht in der Marmelade enthalten sind *kratzamkopp*. Marina und ich wunderten uns jedenfalls, wobei ich das Geschenk jedenfalls super-lieb fand.
Von Petra gab es noch eine E-Card, die sie zwar schon am Samstag geschickt hatte, die ich aber erst heute abgerufen habe. Von Thomas gab's ein lustiges youtube-Video - ja, wir reden von dem gleichen Herrn mit der spananischen Marmelade ;o)).
Abgesehen von erfreulich vielen Artikelempfehlungen heute auf Suite101.de (das gerade aber streikt...) und sehr vielen Leserzugriffen in den ersten 2,5 Maitagen ist heute so ein typischer Montag, an dem wir uns alle ziemlich strange fühlen und uns mit Hip-Hop abzulenken versuchen, d. h. heute Morgen versuchte Marina es glatt mit "Weiße Rosen aus Athen" von Nana Mouskouri :o((. Thomas hatte auch schon heute Morgen festgestellt, dass auf den Straßen von NRW die Wutz los ist - ja, das habe ich auch gemerkt. Obwohl ich vier Minuten früher losgedüst bin, war ich aber nicht eher da als sonst; einem staufreudigen EVAG-Bus der Linie 147 und einem desorientierten Lkw-Fahrer, der seinen Führerschein offensichtlich beim Qualle-Versand bestellt hatte, sei Dank! Auch auf der A52 lungerten ungewöhnlich viele Autos herum. Alles neu macht der Mai...?!
Gleich muss ich noch eine Überweisung tätigen und werde deshalb auch etwas früher Feierabend machen - sofern mich die Wutz auf den Straßen NRWs schnell nach Essen lässt ;o) und ich nicht in einen Mega-Stau eingekapselt werde.
Von Petra gab es noch eine E-Card, die sie zwar schon am Samstag geschickt hatte, die ich aber erst heute abgerufen habe. Von Thomas gab's ein lustiges youtube-Video - ja, wir reden von dem gleichen Herrn mit der spananischen Marmelade ;o)).
Abgesehen von erfreulich vielen Artikelempfehlungen heute auf Suite101.de (das gerade aber streikt...) und sehr vielen Leserzugriffen in den ersten 2,5 Maitagen ist heute so ein typischer Montag, an dem wir uns alle ziemlich strange fühlen und uns mit Hip-Hop abzulenken versuchen, d. h. heute Morgen versuchte Marina es glatt mit "Weiße Rosen aus Athen" von Nana Mouskouri :o((. Thomas hatte auch schon heute Morgen festgestellt, dass auf den Straßen von NRW die Wutz los ist - ja, das habe ich auch gemerkt. Obwohl ich vier Minuten früher losgedüst bin, war ich aber nicht eher da als sonst; einem staufreudigen EVAG-Bus der Linie 147 und einem desorientierten Lkw-Fahrer, der seinen Führerschein offensichtlich beim Qualle-Versand bestellt hatte, sei Dank! Auch auf der A52 lungerten ungewöhnlich viele Autos herum. Alles neu macht der Mai...?!
Gleich muss ich noch eine Überweisung tätigen und werde deshalb auch etwas früher Feierabend machen - sofern mich die Wutz auf den Straßen NRWs schnell nach Essen lässt ;o) und ich nicht in einen Mega-Stau eingekapselt werde.
Montag, 5. Oktober 2009
Neue Brille und voller Durchblick
Am Haitagnachmittag habe ich noch hustender- und schniefenderweise meine neue Brille in Borbeck abgeholt. Jetzt habe ich wieder vollen Durchblick, aber nach fast sieben Jahren wurde es ja auch mal Zeit für ne neue Brille. So scharf habe ich schon lange nicht mehr gesehen, was mir aber erst im Vergleich mit meiner alten Brille aufgefallen ist. Links hatte sich ja nix verändert, aber mein rechtes Auge ist um ne halbe Dioptrie schlechter geworden. Ansonsten, findet auch mein Umfeld, steht sie mir echt gut, obwohl ich mich erst an die neue Farbe und Form gewöhnen musste.
Slayer war am Samstag sehr gereizt und z. T. auch noch Sonntagvormittag, aber ich glaube jetzt, den Grund dafür zu kennen. Renate hat mich drauf gebracht: es ist VOLLMOND!!! Heute Abend werden wir selbigen wohl nicht sehen, denn es schifft mal wieder wie aus Eimern *nerv*. Wie gut, dass ich nen Schirm dabei habe, denn bis zum Parkhaus wäre ich doch pladdernass. Dann kann ich mich ja gleich schon auf Stau auf der Autobahn gefasst machen, denn sobald der erste Regentropfen fällt, werden eine Reihe von Autofahrern hysterisch, weil sie keinen Durchblick mehr haben und dann mit 30 km/h in der Gegend rumstauen...*doppelnerv*.
Slayer war am Samstag sehr gereizt und z. T. auch noch Sonntagvormittag, aber ich glaube jetzt, den Grund dafür zu kennen. Renate hat mich drauf gebracht: es ist VOLLMOND!!! Heute Abend werden wir selbigen wohl nicht sehen, denn es schifft mal wieder wie aus Eimern *nerv*. Wie gut, dass ich nen Schirm dabei habe, denn bis zum Parkhaus wäre ich doch pladdernass. Dann kann ich mich ja gleich schon auf Stau auf der Autobahn gefasst machen, denn sobald der erste Regentropfen fällt, werden eine Reihe von Autofahrern hysterisch, weil sie keinen Durchblick mehr haben und dann mit 30 km/h in der Gegend rumstauen...*doppelnerv*.
Dienstag, 22. September 2009
Nicht viel los heute
Heute ist mein größter Schwall abgearbeitet, so dass momentan nicht wirklich viel zu tun ist. Ich könnte mir ein paar schlaue Gedanken machen zu weiteren Artikeln (Suite101 und VNR) und spinne gerade an neuen, belletristischen Geschichten. Inspirationen gibt es ja genug - wilde Träume, aktuelle Ereignisse, Musik, Fernsehen...Ideen laufen mir mehr als genug über den Weg ;o).
Donnerstag und Freitag habe ich Urlaub - Donnerstag um 9 Uhr ein Vorstellungsgespräch, das eigentlich schon Freitagnachmittag stattfinden sollte, aber da ich in einem dicken Stau stand, habe ich das Ganze sicherheitshalber verschoben. Der Grund für den Stau ließ sich nicht herausfinden, ein Unfall oder ein liegengebliebenes Fahrzeug war zumindest nicht für den Stau zwischen Flughafen D'dorf auf der A44 und Autobahnkreuz Breitscheid (A52/A3) verantwortlich.
Freitag werde ich mich erst mal wieder frisieren lassen - die Spitzen müssten mal wieder geschnitten werden und ein bisschen Farbe im Haar würde mir auch ganz gut tun. Ansonsten ist erst mal "die-Seele-baumeln-lassen" angesagt. Obwohl: mein Haushalt macht sich leider auch nicht so ganz von allein :o(. Da gibt's dann nur eins: Metallica in den CD-Player und ein bisschen wienern...
Donnerstag und Freitag habe ich Urlaub - Donnerstag um 9 Uhr ein Vorstellungsgespräch, das eigentlich schon Freitagnachmittag stattfinden sollte, aber da ich in einem dicken Stau stand, habe ich das Ganze sicherheitshalber verschoben. Der Grund für den Stau ließ sich nicht herausfinden, ein Unfall oder ein liegengebliebenes Fahrzeug war zumindest nicht für den Stau zwischen Flughafen D'dorf auf der A44 und Autobahnkreuz Breitscheid (A52/A3) verantwortlich.
Freitag werde ich mich erst mal wieder frisieren lassen - die Spitzen müssten mal wieder geschnitten werden und ein bisschen Farbe im Haar würde mir auch ganz gut tun. Ansonsten ist erst mal "die-Seele-baumeln-lassen" angesagt. Obwohl: mein Haushalt macht sich leider auch nicht so ganz von allein :o(. Da gibt's dann nur eins: Metallica in den CD-Player und ein bisschen wienern...
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