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Samstag, 14. April 2018

Honda und ich in Velbert

Gestern Nachmittag bin ich mit meinem Honda nach Velbert gefahren, wobei es in Essen sehr voll war - auf der B224, später an der Ruhrallee...:o(. Ich war froh, als ich auf der A44 und später auf der A535 war, denn die Autobahn musste ich an der Abfahrt Velbert wieder verlassen. Zum Glück waren beide Autobahnen relativ leer.

Leider war mein Ziel nur über die Stadtmitte aus zu befahren, da die Straße von der anderen Seite her wegen einer Baustelle gesperrt war. Leider war in der Innenstadt aber ziemlich viel Verkehr :o(. Als ich in die eine Einmündung abgebogen war, musste ich im Wald drehen - Honda freute sich über ein Reh auf der Lichtung und anschließend über ein Eichhörnchen, das ihm kurzzeitig auf's Dach gesprungen war. Mein Auto meinte dazu, dass das Eichhörnchen sich jetzt wohl nie wieder seine Pfoten waschen wird, nachdem es über Hondas Lack getrappst war :o).

 
Mein Honda in Bedingrade - (c) Alexandra Döll, Essen


Honda parkte neben einem Audi, was er mit dem Wort "Anfänger!" kommentierte. Wie sich später herausstellte, gehörte eben jener Audi meinem Gesprächspartner :o)). Honda mag einfach keine großen, PS-starken Autos :o).

Das Gespräch ist wesentlich besser verlaufen als das in der Woche davor - die haben mir ja eine Woche später eine Absage geschickt, was ich mir auch schon irgendwie gedacht hatte. Was soll ich auch von Unternehmen der Stadt Essen halten? Am besten gar nix...mein künftiger Arbeitsort wäre dann in Oberhausen, nicht allzu weit von der Essener Stadtgrenze entfernt. Von Dellwig aus sind es ja nur gut zwei Kilometer bis zur Oberhausener Stadtgrenze.

Velbert ist eine schöne Stadt im Kreis Mettmann und grenzt direkt an Essen an, aber ich muss sagen, Straßenschilder gerade bei den Seitenstraßen sind dort eher Mangelware. Manchmal kann man nur raten, auf welcher Straße man sich gerade befindet. In Essen und auch in Düsseldorf ist das wesentlich besser geregelt.

Am Donnerstagabend lag ich gerade mit meinen Katzen auf meinem Bett, als es aus Richtung Oberhausen, also aus Westen, hörbar donnerte. Meine Katzen hat das jedoch gar nicht tangiert und mich auch nicht :o). Bis auf den einen Donner kam aber auch gewittertechnisch gar nix mehr. Selbst gestern war es zwar bewölkt, aber trocken.

 
Olli und Otto - (c) Alexandra Döll, Essen


Heute Morgen war ich bei Hornbach in Dellwig - ich brauchte Katzenfutter und Parkettintensivreiniger. Nebenbei habe ich noch einen Ausbesserungsstift für meine Badewanne gefunden, womit ich die Stelle unsichtbar machen konnte, die mir mein Ex versehentlich mit einer Flasche Badesalz aus Glas da mal reingekloppt hatte. Inwieweit der Parkettreiniger was gebracht hat, bleibt abzuwarten - ab jetzt mindestens zwölf Stunden.

Donnerstag, 12. September 2013

Als ich gestern Nachmittag nach Velbert schwamm

Gestern Nachmittag hatte ich ein durchaus erbauliches, angenehmes Vorstellungsgespräch in Velbert als Sozialpädagogin bei einem Bildungsträger. Auf dem Weg dorthin mussten Clio und ich allerdings schwimmen. Das würde mich echt freuen, wenn das dort klappen würde.

Um 13.21 Uhr fuhr ich bei heiterem bis wolkigem Wetter im Essener Nordwesten los, aber je weiter ich runter ins Ruhrtal nach Werden kam, desto düsterer wurde der Himmel. Ich hatte gerade eben die Stadtgrenze in Essen-Heidhausen passiert, als es anfing zu kübeln wie aus Eimern, später in der Velberter Stadtmitte auch noch begleitet von Blitz und Donner. Sammy, die zusammen mit Ecki und Thorsten dem tapernden Nashorn mitgefahren war, nöhlte rum, weil sie Gewitter nun mal nicht mag, dabei ist das Auto aufgrund des Faradyischen Käfigs der sicherste Ort bei Gewitter.

Während ich in dem etwa 45 Minuten dauernden Vorstellungsgespräch war, saßen Sammy, Ecki und Thorsten hinten im Clio und spielten Skat. Auch auf dem Rückweg von Velbert nach Essen regnete es ständig, die Tour den Werdener Berg (B224) hoch hatte eher was von Schwimmbewegungen mit Plantschbeckentiefe, zum Glück kann Clio auch bei Starkregen gut die Spur halten. Der Regen auf dem Rückweg wurde aber immerhin nicht mehr von Blitz und Donner begleitet.

Eine frühere Kollegin von mir hat als Kind und Jugendliche in Velbert-Langenberg gewohnt, wo ja bekanntermaßen auf dem Berg auch die Sendemasten des WDR stehen. Da sie mit ihren Eltern am Fuße des Berges wohnte, konnte sie bei Gewitter regelmäßig sehen, wie die Blitze zunächst in die Spitzen der Sendemasten einschlugen und dann an den Stahlseilen, mit denen die Masten in der Erde verankert sind, runter in die Erde liefen.