
Autorenblog von Alexandra Döll mit Informationen zu ihren Büchern und Artikeln, Meinungen zum Literaturbetrieb, Satiren, abgedrehten Kurzgeschichten, Aktuellem und vielem mehr
Mittwoch, 31. März 2010
Horoskope - diesmal für das Sternzeichen Stier

Montag, 29. März 2010
Abgefahrene Frühlings-Fotosession

Samstag, 27. März 2010
Ich habe mir vorhin Tomaten gekauft
Mal gucken, wie lecker die Tomaten sind - in wenigen Stunden werde ich es wissen ;o).
Freitag, 26. März 2010
Was der einen jungen Dame ihre Ananas...

Tipps für das Vorstellungsgespräch
- http://www.vnr.de/b2b/kommunikation/bewerbungen/bewerbungen-besondere-situationen-im-vorstellungsgespraech.html
- http://www.vnr.de/b2b/kommunikation/bewerbungen/bewerbung-styling-im-vorstellungsgespraech.html
- http://www.vnr.de/b2b/kommunikation/bewerbungen/bewerbungen-moegliche-gruende-fuer-absagen.html
- http://www.vnr.de/b2b/kommunikation/bewerbungen/bewerbungen-das-stressinterview-im-vorstellungsgespraech.html
- http://bewerbung.suite101.de/article.cfm/tipps_fuer_das_vorstellungsgespraech
Abstruses innerhalb und außerhalb des Projektbüros
Steffi (überzeugt): "Also, ich steh total auf künstlich!"
Darauf Alex (scherzhaft): "So, so, also hast Du früher jedem Typen, den du interessant fandest, eine Penispumpe geschenkt!" (Marina grölt los)
Steffi (macht das betretene Gesicht): "Nee, das nicht, aber ich mag Sonnenbankbräune!" Okay....und vermutlich auch Vokuhilas, Mantas, Fuchsschwanz und Goldkettchen ;o). Allerdings ist uns nicht bekannt, ob Steffi zu Teenager-Zeiten auch mal Friseuse werden wollte - heute ist sie M. A. in Kommunikationswissenschaften und hat nebenbei auch noch ne abgeschlossene Ausbildung zur Versicherungskauffrau.
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Postkarten aus Italien
Alex: "Ich hab gestern ne Postkarte aus Italien bekommen - von Renate!"
Marina: "Oh toll! Was war denn da drauf? Ananas? Kiwi?"
Alex: "Nein, verschiedene Motive von Bauwerken aus der Region."
Marina: "Mit so ner nebensächlichen Information kommst du mir - da ist ja gar kein Obst drauf!" Obstobsession des Todes...
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Schwanger oder nicht?
Marina ekelt sich schon den halben Morgen wegen eines Fotos, das einer der Typen in dem internationalen Forum, in dem sie gelegentlich über Obst, Pinguine & Co. bloggt, von sich ins Netz gestellt hat. Der Typ hat einen ziemlich irren Blick (Kokain? LSD? Crack?), nen nackten Oberkörper und darauf hat er irgendwie geschmolzene Eiscreme, Joghurt oder was auch immer (ist nicht so genau zu identifizieren, könnte auch was anderes sein...) verteilt. Sieht wirklich nicht gerade appetitanregend aus, zumal Marina mir das Foto auch noch gezeigt hat. Nebenbei ging es immer noch darum, dass alle Infos, die nix mit Obst oder Pinguinen zu tun haben, für Marina nebensächlich sind.
Ich (grinsend): "Was du alles nebensächlich findest! Wenn ich dir demnächst sagen würde, ich bin schwanger, würdest du das wahrscheinlich auch als Nebensächlichkeit abtun, weil das nix mit Obst zu tun hat!"
Marina (scherzhaft): "Hm, du bist schwanger?! Von einem unserer Berater? Hat der sich auch Eiscreme auf'm Oberkörper verteilt?!" Ohne Worte....
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Marina und die Kondome
Alex: "Du Marina, bevor ich mit nem Mann Sex habe, kann ich ja auch verhüten - damit ich nicht schwanger werde."
Marina (beinahe ungläubig): "Wie "vorher"?!"
Alex (grinsend): "Natürlich vorher! Wann soll der Typ sich denn sonst das Kondom drüber ziehen?! Nachher bringt das nicht mehr ganz soviel..."
Marina: "Entschuldige, ich bin da nicht mehr so ganz im Thema!" Macht ja nix...;o)
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Alex und die Gedankensprünge
Nach diesem Dialog war zunächst beschauliche Ruhe in unserem ebenso beschaulichen Projektbüro eingekehrt, weil Marina Seminarunterlagen in Ordner sortiert hat und ich da noch was mit einem Kundentermin zu rödeln hatte.
Alex (unvermittelt, in Anspielung auf die vorherigen beiden Dialoge): "Marina, du hast manchmal ne Logik!"
Marina (guckt fragend): "Wieso denn? Weil ich die Unterlagen in den Ordner packe?!" Okay...das war jetzt ein ziemlicher Gedankensprung...dem konnte Marina so schnell nicht folgen ;o).
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Master of Flachwitz
Alex: "Thomas, willst du heute um 12 Uhr mit uns allen in der Kichererbse essen gehen?" (Kichererbse: kleines italienisches Lokal auf dem Kirchplatz in D'dorf mit manchmal etwas verwirrtem Personal, aber mit leckerem Essen, Anm. d. A.)
Thomas: "Ja...hm...gerne. Wer ist denn alles dabei?"
Alex: "Du, ich, Marina, Zeno und Christoph!"
Thomas: "Kichererbse...was gibt's denn da? Wahrscheinlich Kichererbsen, haha!" Schön, wenn man(n) noch über seine eigenen Flachwitze lachen kann...
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In der Raucherecke...
Eine Küchenhilfe zu ihren Kolleginnen: "Manno, ich darf noch nicht mal mehr mit der Feuerwehr spielen!" Hm...vielleicht einfach mal mit dem Feuer spielen?! Dann klappt's auch mit der Feuerwehr! ;o)
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Fundstück des Tages beim Jobsearch
Eine Düsseldorfer Firma suchte allen Ernstes in Teilzeit eine Empfangskraft, die promoviert hat! Hm, müssen deren Reinigungskräfte demnächst auch wenigstens nen akademischen Grad vorweisen können bzw. muss es dann auch schon der Doktortitel sein...????
Donnerstag, 25. März 2010
Mein Traumhaus...

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Im Erdgeschoss befänden sich neben Wohnzimmer und offener Küche auch noch ein Essbereich und ein Badezimmer mit Duschkabine, die groß genug für zwei ist ;o))).
Im ersten Stock befänden sich mein Arbeitszimmer, mein Schlafzimmer und direkt daran angrenzend ein Badezimmer mit einer sehr gemütlichen Badewanne. Sowohl Schlaf- als auch Badezimmer hätten ein großes Panorama-Fenster in der Dachschräge, sodass ich dann mit meinem Liebsten (der leider noch nicht da ist...frust) immer in die Sterne sehen könnte.
Natürlich gehört zu meinem Traumhaus auch ein großer Garten mit Teich, in dem ich evtl. sogar Piranhas ansiedeln würde, hübschen Obstbäumen und vielen Blumen, damit sich auch die Hummeln dort wohlfühlen und immer Nektar finden. Auf dem Rasen gäbe es noch ein hübsches Trampolin, denn Trampolinspringen habe ich schon als Kind gerne gemacht. Auf der Terrasse, die von Wohnzimmer und Essbereich aus zugänglich ist, kann man grillen und fröhliche Gäste empfangen.
Einige Stufen führen vom Garten hinab zu einem großzügigen Swimming-Pool mit Sprungbrett. Im Winter kann der Pool sogar beheizt werden, sodass man ihn auch als Winterfreibad nutzen kann. Natürlich gehört dazu auch eine Bio-Farblichtsauna in einem Holzhaus.
Ansonsten würde ich neben meinem Hamster Slayer auch einen großen Hund (Bernhardiner, Dobermann, Rottweiler...) und einige Stubentiger halten. Marina, die mich dann sicherlich häufiger besuchen käme, würde sich sicherlich ein paar Pinguine mitbringen und sich an den glücklich summenden Hummeln erfreuen ;o). Steffi würde bestimmt ihren Hund mitbringen, der dann mit meinem Wuffelwuff spielen könnte. Mit Petra und/oder Zeno könnte ich die Teufelsforke in den Himmel strecken und Rammstein bzw. anderes schwermetallisches Zeug (Metallica, Slayer, Iron Maiden...) hören. Thorsten und ich könnten grillen und vorher auf dem Trampolin rumhopsen. Wenn Thomas da wäre, wäre er wahrscheinlich erst mal sehr unentschlossen, wo er überhaupt Platz nehmen sollte ("Ja...hm...ich weiß nicht...was meinst du denn?!") und wäre sicherlich sehr vorsichtig, wenn er an meinem Piranha-Teich vorbei müsste. Vermutlich würden die Piranhas bei dem Getanze dann voll durchdrehen, auch wenn keine Gewitterluft ist ;o).
Fotosessions - mit und ohne Obst


- Wolken. Deshalb habe ich am vergangenen Dienstag, 23. März 2010, auch im WDR "Quarks & Co." geguckt, denn dort waren Wolken das Schwerpunktthema.
- Gewässer im Ruhrgebiet. Davon gibt es ja jede Menge - Rhein, Ruhr, Rhein-Herne-Kanal, Dortmund-Ems-Kanal, Emscher, Zuflüsse der Emscher (Mühlenbach/Borbecker Mühlenbach, Berne, Boye, Schwarzbach, Kirchschemmsbach, Läppkes Mühlenbach etc.), Bachläufe im Köllnischen Wald, Seen (z. B. Baldeneysee, Heidesee, Heidhofsee, Kemnader Stausee usw.), Teiche und Weiher wie etwa die beiden Schlossparkteiche in Borbeck, der Teich am Halbachhammer im Mühlbachtal, die beiden Teiche im Revierpark Vonderort...
- Männer - mal mehr, mal weniger bekleidet (Achtung, keine Aktfotos!). Es sollen auch keine gezüchteten Models mit Waschbrettbauch & Sixpack sein, sondern ganz normale Männer von der Straße, wovon ich ja nu jede Menge in meinem persönlichen Dunstkreis kenne ;o).
Der Titel dieser Fotostrecke würde dann lauten "Männer am und im Wasser - mit und ohne Wolken".
Einige Ideen für Motive hätte ich auch schon ;o):
- Thomas, natürlich in Anzug und Krawatte, würde ich mit einer Angelrute in der Hand ans Ufer des Rhein-Herne-Kanals setzen, während im Hintergrund düstere Gewitterwolken heranziehen. Bei dieser Wetterlage drehen Fische nämlich voll durch und beißen umso besser - Thomas würde angesichts der Wetterlage auch wahrscheinlich voll durchdrehen, indem er Pirouetten dreht, sich windet, hilflos guckt und rumjammert ("Alex!")...;o)
- Thorsten in Jeans und T-Shirt kühlt seine Füße im Ententeich des Revierparks Vonderort, futtert dabei ein Butterbrot und wird von Enten bzw. anderen Vögeln umringt, die gerne ein bisschen was von seinem Brot abhätten, während die strahlende Sonne auf dem Teich glitzert
- Der Charmin Bear balanciert unsicher eine Kaffeetasse mit Untertellerchen (wie im wahren Leben - deshalb hat meine frühere Kollegin Heike ihn auch immer "Die Tasse" genannt...) über die kleine Brücke am Mühlenbach, die zwischen dem Waldstück des Mühlbachtals und dem Südwestfriedhoft im Essener Südwesten verläuft. Im Hintergrund befinden sich einige Haufenwolken
- Zeno, ganz in schwarz und barfuß, rockt mit seiner E-Gitarre das Ufer des Heidesees in Bottrop-Kirchhellen, wobei einige größere Wasservögel neugierig näher kommen. Die Teufelsforke werden sie wahrscheinlich leider nicht zum sonnigen Himmel mit Federwolken strecken...;o)
- Tim, in Cannibal Corpse-T-Shirt, Jeans und Motorradstiefeln, steht am stark angeschrägten Ufer auf dem Emscherdeich in Bottrop-Lehmkuhle und bespricht drohend einige Maulwurfshügel, indem er mit dem Finger darauf deutet. Über ihm geht gerade ein Regenschauer nieder (DAS ist jetzt nicht persönlich gemeint! Männer in durchnässten Klamotten sehen auch ungeheuer cool aus!)
- Christoph tanzt, nur mit einer Badehose bekleidet, auf dem breiten Steg des Teiches im neueren Teil des Borbecker Schlossparks und wirft übermütig eine Kiwi in die Luft. Die Sonne brutzelt von einem strahlend blauen Himmel, der bis auf ein verträumtes, einsames Schäfchenwölkchen total wolkenfrei ist.
Das waren meine ersten Ideen für eine Fotosession. Marina könnte ich dann mit im Gepäck haben, damit sie ihre Mischung aus Obst-Pointing, Obst-Swimming und Gewässern auch fototechnisch realisieren kann.
Naturfilme und eine sexistische Marina

Foto: (c) Karl-Heinz Liebisch, Pixelio
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Marina war am Montag und Dienstag mit einem Magen-Darm-Virus erkrankt :o(, kehrte aber gestern Mittag entgegen dem Rat von mir und meinen Kollegen zurück zur Arbeit - auf mich hört auch keiner mehr ;o). Wir unterhielten uns mal wieder über dies und das und ich habe ihr erzählt, dass ich am Dienstag im WDR einen Naturfilm über die fallenden Seen im ehemaligen Jugoslawien gesehen habe. Sie grinste breit und kicherte. "Naturfilm, höhö...!" und machte das Zeichen der Ungläubigkeit. Bei ihr scheint der Begriff "Naturfilme" wohl ein Synonym für Erotikstreifen und Pornos zu sein, haha! Auch meine Argumentationen, dass dort u. a. Wölfe, Dachse und Bären gezeigt wurden, konnten sie nicht vom Gegenteil überzeugen ;o)).
Gestern Abend habe ich wiederum einen Naturfilm im SWR gesehen - ein Forscherteam war auf der Suche nach dem ältesten Baum Deutschlands. Nein, es ist keine deutsche Eiche, sondern eine Dorflinde in Schwetzingen/Hessen. Selbige zählt wohl etwa 1.120 Lenze. Nebenbei habe ich erfahren, dass auch sehr alte Linden noch Blüten produzieren (vgl. Foto), die auch intensiv riechen, aber keinen Nektar mehr enthalten, sodass gerade am Fuße der Linde regelrechte Hummelfriedhöfe entstehen, weil die Hummeln mit letzter Kraft die Blüten der Linde anfliegen und dort keine Nahrung mehr finden. Na ja, die toten Hummeln wollen also nicht mehr fummeln ;o). Arnos fummelnde Hummel Hubert ist aber sicherlich immer noch unterwegs und fliegt mit Nektar gefüllte Blüten an.
Im Sommer 2004 war ja der größte Hit "Dragostea din tei", der sowohl von der Boyband O-Zone aus Moldawien als auch von der rumänischen Sängerin Haiducci gesungen wurde. Obwohl der Titel mehrere Wochen Platz 1 der Charts belegte, wird der Song mittlerweile von vielen Zuschauern bei Musiksendungen zum nervigsten Hit gekürt. Interessant, angeblich hat auch niemand ne Modern Talking-Platte zuhause, sämtliche Singles und Alben von denen haben jedoch zwischen 1985 und 1987 Platz 1 der Charts belegt...ich komme nur darauf, weil "Dragostea din tei" angeblich in der deutschen Übersetzung "Lindenblütenliebe" heißen soll - laut Google stimmt das sogar. Na, da kommen doch wieder die fummelnden Hummeln ins Spiel, sofern diese nicht schon auf dem Hummelfriedhof liegen, weil ihr letztes Stündlein geschlagen hat. For whom the bell tolls...ach nee, das war jetzt Metallica ;o). Allerdings weiß ich nicht, was an dem Song so sexistisch sein soll - "Hallo mein Schatz, hier kommt das Glück...ich erinnere mich an unsere Lindenblütenliebe und an deine Augen...." Daran kann ich jetzt nichts Sexistisches finden, aber wenn die zwei Liebenden es den Hummeln in den Lindenblüten gleich getan haben, dann schon *kicher*.
Wie ich Marina kenne, möchte sie bestimmt einmal einen Hit in einer fremden Sprache produzieren, der dann "Obstbaumblütenliebe" heißt, hihi! Auf Englisch hieße das Ganze dann "Fruit Tree Bloom Love", im Französischen "Arbre frutier fleur amour" und im Spanischen "árbol frutal estampita amor". Jo, wir singen das Ganze dann auf Spanisch und Marina hüpft mit Steffi und mir genau wie O-Zone auf der Tragfläche eines Propellerflugzeugs herum ;o). Zeno kann dann dazu Gitarre spielen, Oscar auch Gitarre oder Keyboards, ein Tonstudio hat unser Chef auch noch, KuMi als begeisterter Hobby-Dokumentarfilmer dreht mit uns das Video...allerdings würden wir uns ein etwas anderes Styling einfallen lassen als O-Zone ;o).
Mittwoch, 24. März 2010
Guerilla-Gardening

Foto: (c) Rolf Handke, Pixelio
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Eine meiner Autorenkolleginnen bei Suite101.de hat zum o. g. Thema einen sehr interessanten Beitrag geschrieben, der sich auch auf die Stadt Essen bezieht:
http://essen.suite101.de/article.cfm/guerilla-gardening
Auch Marina, die heute Mittag nach zweitägiger Krankheit wieder zur Arbeit erschienen ist, findet das Thema hochgradig spannend. Beim Guerilla-Gardening geht es offensichtlich darum, urbane Flächen wie Betonwüsten, Müllhalden, Brachland etc. zu begrünen und zu bepflanzen. Dieser Trend löst offensichtlich das Sprayen ab, das ja vielfach auch der Verschönerung von eintönigen Flächen dient - es sei denn, es handelt sich um Tags oder blöde Parolen, die kein Mensch braucht. Mehr hierzu gibt's in dem besagten Artikel.
Hm, vielleicht sollten Marina, Steffi, Zeno, Thomas und ich auch mal ein bisschen Guerilla-Gardening bei uns in der Bank machen, z. B. im Innenhof. Marina als Obstkannibalin und -fetischistin würde natürlich Obstbäume und Platanen pflanzen, weil absolut cool, mir hingegen haben es eher Krokusse angetan (passend zur Saison). Auch Steffi und Zeno sind sicherlich für was Blühendes, Farbenfrohes mitten im Beton, aber die Pflanze, die Thomas zur Verschönerung unseres komplett betonierten Innenhofs verwenden könnte, muss erst noch erfunden werden, denn diese Pflanze müsste sich drehen und wenden und am besten noch brüllend lachen können ;o). Sowas gibt's ja vielfach schon als Deko-Artikel - also singende und tanzende Blumen - aber eben noch keine echten Gewächse. Wahrscheinlich wäre er auch sehr unentschlossen, wo er seine Primelchen pflanzen soll...auch das Parkhaus in der Luisenstraße würde sich hervorragend für Guerilla-Gardening eignen.
Unter Guerillas stellt man sich ja immer Leute in Camouflagehosen, Kampfstiefeln, mit olivgrünen T-Shirts und Tarnfarben im Gesicht vor. Das wäre natürlich sehr lustig, wenn wir uns dann auch wie die Guerilla-Krieger durch den asphaltierten Großstadt-Dschungel schlagen und statt Patronenhülsen eben halt Blumen- und Baumsamen verschießen. Damit das Ganze dann auch wenigstens den passenden musikalischen Anstrich hat, wären die folgenden Songs passend - für jeden Geschmack ist etwas dabei:
- Running through the jungle
- The law of the jungle
- The Wall
- Lemon tree
- Kiss from a rose
- Rote Rosen
- Weiße Rosen aus Athen
- Bed of Roses.
Marina wünscht sich noch einige Elfen, die in den Obstbäumen pimpern, damit es auch schön gliltzert und scheint wg. dem Elfensperma. Von den Scorpions spielen wir jedoch nichts, weil Marina die nicht mag (obwohl sie aus der Nähe von Hannover stammt) und die haben m. W. auch nix mit Bäumen oder Blumen in ihren Texten. Zeno könnte dann zusammen mit mir unter der Platane, die Marina gepflanzt hat, abrocken, Thomas darf dann auch wilde Pirouetten dazu drehen und unsere Steffi - tja, sie macht entweder das betretene Gesicht (vor allem, wenn Thomas fast die von ihr gepflanzten Blumen ummäht) oder beschießt ihn genervt mit Yogurette. Marina zeigt derweil auf eine Ananas, macht bekloppte Fotos von uns oder bloggt über ihr Guerilla-Gardening-Dasein ;o).
Montag, 22. März 2010
Musik, Kokain und kranke Hühnchen
Wie ich vorhin den Schlagzeilen entnehmen konnte, ist DSDS-Kandidat Helmut Orosz wegen Kokain-Konsums aus der aktuellen Staffel rausgeflogen, obwohl die Zuschauer ihn am Samstag weitergewählt hatten. RTL begründet dies damit, dass sich die Kandidaten innerhalb der Staffel vorbildlich zu verhalten hätten. Prinzipiell finde ich es richtig, dass er für den Drogenkonsum die Quittung bekommen hat und ausgeschlossen wurde, denn Drogen braucht auch kein Mensch, zumal eigentlich mittlerweile bekannt sein sollte, dass auch Kokain-Konsum nix mit Coolness zu tun hat. Allerdings ist das ja eher ne so genannte Schickeria-Droge, deren Wirkungen eher verharmlost werden - auch von den Medien - , weil sie ja auch meist von den "Reichen und Schönen" genommen wird, im Gegensatz zum Heroin. Dass jeder als junger Mensch möglicherweise mal mit Suchtstoffen - egal, ob legal oder illegal - experimentiert, ist im Prinzip ne Entwicklungsphase, aber mit 30 sollte man es eigentlich besser wissen, welche physischen, psychischen und juristischen Auswirkungen Kokain haben kann. Insoweit ist die Entscheidung von RTL richtig.
Verlogen finde ich allerdings die Begründung von RTL, dass sich die Kandidaten vorbildhaft zu verhalten hätten. Hm, mit der Vorbildhaftigkeit der Jury, einiger früherer Kandidaten und auch manchen RTL-Berichten ist es allerdings auch nicht allzu weit her. Dieter Bohlens Umgangston mit einigen Casting-Kandidaten ist ziemlich fragwürdig und passt eher in die Gosse als ins Fernsehen - egal, wie sehr manche Leute, die zu den Castings kommen, zu gnadenloser Selbstüberschätzung neigen - die blonde Zicke aus der letzten Staffel, Annemarie Eilfeld, tat sich auch eher durch dummes Rumgedisse und nackte Haut hervor und manche Berichte und Sendungen von RTL erreichen auch lediglich das Niveau des IQs einer Amöbe. Wie sagt mein Vater immer so schön? "Früher kamen die Irren inne Klappse, heute kommen sie ins Fernsehen." Das stimmt allerdings hinsichtlich des Niveaus mancher Sendungen wie Talkshows (die ja mittlerweile kaum noch Zuschauer haben und deshalb nach und nach aus dem Programm genommen werden), Big Brother, Die Farm und ähnlichem Schwachsinn. Deshalb gefällt mir ein Zitat aus dem Metal Hammer bzgl. der Erkenntnis des Jahres 2009 im Leser-Poll so gut: "Die Bevölkerung wächst, die Summe an Intelligenz bleibt jedoch konstant."
Ich habe die aktuelle DSDS-Show nicht gesehen, da ich zur gleichen Zeit partiell selbst auf der Bühne stand mit einem früheren Freund und seinen Bandkollegen, aber wenn Helmut schon so relativ einfache Texte wie "1.001 Nacht" von Klaus Lage oder "Satisfaction" von den Stones vergisst, dann ist seine Teilnahme unabhängig von seinem Kokain-Konsum wirklich mehr als fragwürdig. "Satisfaction" haben wir selbst noch am Samstag gespielt und an dem Text ist wirklich nicht viel Kompliziertes dran - da gibt's Texte, die wesentlich komplexer sind wie etwa manche Lyrics der frühen Metallica (bis zum Schwarzen Album im Jahr 1991). Vor dem Hintergrund kann ich sogar verstehen, dass Helmut da von der Jury abgewatscht worden ist und zu dem Zeitpunkt war ja noch nicht mal bekannt, dass er kokst. Kokain geht bekanntermaßen auch auf's Gedächtnis - "Cocaine all around my brain...". Ich reiße zwar manchmal auch meine Jokes über weiche Drogen, das heißt aber nicht, dass ich das Zeug konsumiere, zumal ich für das Verfassen von Artikeln, Kurzgeschichten und für meinen Job als Lektorin/Assistentin in einem Outplacement-Unternehmen meinen vollen Verstand benötige und auch mein Gedächtnis. Auch auf der Bühne beim Lesen oder Singen wären einige alkohol- oder drogenbedingte Aussetzer eher unvorteilhaft.
Samstag, 20. März 2010
Identifizierte Vögel, Habichte, Miniberggorillas, Zwerghamster

Foto: (c) Lothar Henke, Pixelio
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Der Vogel, der mir über zwei Wochen Rätsel aufgegeben hat (siehe frühere Blogeinträge), ist nun identifiziert: Es handelt sich um einen Zwergfalken wie den, der auf dem Foto oben abgebildet ist. Ich hatte für einen Suite101-Artikel über die Renaturierung des Mühlbachtals im Essener Südwesten nach passenden Fotos gesucht und bin dabei auf das Foto dieses Zwergfalken gestoßen. Das ist also der Vogel, der Amseln und kleine Feldmäuse in unserem Garten killt. Ha! Eigentlich ist der Zwergfalke lt. Auskunft des Fotografen in Afrika beheimatet, aber wie ich einem Vogelschutzbericht entnehmen konnte, siedeln sich in Deutschland wohl auch zunehmend Vogelarten an, die eigentlich in Südeuropa und sogar Afrika beheimatet sind.
Sammy hat jetzt ein neues Lieblingslied: Sie mag besonders gerne "The Law of the Jungle" von Gary Moores 1983 erschienenem Album "Victims of the Future". Es geht in dem Song eigentlich darum, dass das Gesetz des Dschungels - die Starken überleben, die Schwachen sterben - auch auf die Menschheit übertragbar ist. Eingeläutet wird die 6:15 Minuten lange Nummer mit einer tiefen Bassdrum und Froschgequake, sodass man sich wirklich im Urwald wähnt. Gary Moore singt so cool und dämonisch, sodass es auch Sammy voll gut gefällt. Sie turnt dann immer in meinem Fikus oder einer anderen Grünpflanze auf den Fensterbänken meiner Wohnzimmerfenster rum, futtert dabei entweder Käseküchelchen oder Mandarinen-Bananen-Kompott und kräht rum. Ihr Brüderchen Ecki findet den Song auch cool, kräht aber lieber Leute an, die draußen die Straße entlang laufen und futtert auch Bananen oder Ananas.
Nach dem Frühstück hatte ich ein eher unappetitliches Erlebnis: Ich war gerade dabei zu spülen, als es am Küchenfenster KLATSCH! machte. Ich warf einen Blick nach draußen und auf dem Außensims lag eine bereits tote Haselmaus, die wohl ein Greifvogel verloren hatte. Selbiger kam in Gestalt eines Habichts zurück und weidete den kleinen Nager aus. URGH! (Soviel zum Gesetz des Dschungels...) Mein Campbell-Zwerghamster trat daraufhin auch auf den Plan und beflirtete von seinem Käfig aus den Habicht, damit er ihm etwas von der Maus abgibt, aber der Habicht ließ sich nicht beflirten. Schließlich war der Vogel wohl satt und flog von dannen. Da ich die tote Maus nicht auf dem Sims liegen lassen wollte, habe ich den Kadaver eine halbe Stunde später entsorgt mit Hilfe von alten Lappen und Plastiktüten. Slayer beflirtete nun mich, weil er als Gelegenheitsfleischfresser auch etwas von der toten Maus abhaben wollte, aber ich habe ihm liebevoll erklärt, dass da erst mal ein Habicht dran war und ich ja auch nicht wüsste, ob die Maus nicht eine Krankheit hatte. Ich hab den toten, wenig appetitanregenden Nager also runter zur Aschentonne gebracht und danach war Slayer mir stinkebeleidigt, weil er nix von der Beute des Habichts abbekommen hatte. Er hat mir seinen dicken Poppes zugedreht, um mir seinen Unmut kund zu tun und die "Vorhänge" in seinem Schlafhäuschen zugezogen. Mal gucken, wie er nachher drauf ist, wenn ich seinen Käfig reinige.
Slayer ist wirklich putzig und er bekommt ja auch genug tierisches Eiweiß in Form von einem Stückchen Hühnereiweiß, einem Stückchen Kochschinken, tierischen Futterbestandteilen (z. B. getrocknete Mehlwürmer in seinem Zwerghamsterschmaus) oder Hundefutter - er ist übrigens der erste meiner Hamster, dem Hundetrockenfutter nicht reicht, nein, es muss schon Cesar sein - aber wenn's irgendwo noch mehr tierisches Eiweiß gibt, ist er dafür jederzeit zu haben. Er ist auch der erste meiner Hamster, der trockene Motten frisst, meine anderen Hamster haben dann eher angeekelt ausgespuckt, da Nachtfalter nun mal im Gegensatz zu Mücken, Käfern oder Grillen nicht feuchtigkeitshaltig sind.
Freitag, 19. März 2010
Ein surrealer Start in den Tag
Um 6.40 Uhr stand doch allen Ernstes am Südeingang des Südwestfriedhofs ein freundliches, unauffälliges Fahrzeug der Stadt Essen, das natürlich nicht als solches gekennzeichnet war - bei dunkelblauen Passat oder Golf Kombi ist jedoch Vorsicht geboten. Zu spät, ich wurde mit etwas über 60 km/h geblitzt. Dann hoffe ich doch mal, dass der Mini-Laster der EVAG, der mehr als 70 Sachen drauf gehabt haben muss, auch geblitzt wurde, denn da wäre das wohl wesentlich berechtigter gewesen. Vielleicht gilt ja auch das Prinzip: Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus...?!
Offenbar braucht unsere schöne Kulturhauptstadt mal wieder Kohle, denn 6.40 Uhr ist eine lächerliche Zeit, auch wenn dann schon einige Leute auf dem Weg zur Arbeit sind - Schulkinder sind um diese Zeit noch keine unterwegs und schon gar nicht auf diesem dünn besiedelten Abschnitt der Fulerumer Straße oder befürchtet die Stadt gar, dass sich einige Tote auf dem Südwestfriedhof auf der Fulerumer Straße die Beine vertreten könnten, weil es in ihren Gräbern so eng und dunkel ist? Klar, dann würden diverse Gerippe noch ein zweites Mal sterben, wenn die so mir nichts, dir nichts auf die Fahrbahn treten und die Autos fahren dann zu schnell, sodass sie keine Chance mehr haben zu bremsen, wenn dort so eine halb verweste Leiche über die Straße trappst. Das passiert natürlich ständig ;o). Auch Friedhofsbesucher sind um diese Zeit noch eher rar gesät.
Auf der A52 gab es kurz hinterm Breitscheider Kreuz einen Stau, weil zwei Kombis auf der linken Spur ineinander gesaust waren - zum Glück waren die Insassen beider Fahrzeuge unverletzt. Auch das hat ziemlich viel Zeit gekostet, auch wenn es in Höhe der Abfahrt Ratingen-Tiefenbruch normal weiterlief.
Einige Lkw in und um Düssseldorf glänzten durch Desorientierung, unkontrollierte Spurwechsel oder auch unerwartete Vollbremsungen. Selig die Armen im Geiste...! Dann habe ich auch noch eine CD zuhause vergessen, sodass ich im Auto Radio hören musste. Auf Eins Live gab's mal wieder das typische Einheitsgedudel und Gelaber über die Neuverschuldung des Staates. Zu dem Thema kam dann auch ein so genannter Wirtschaftsexperte zu Wort, der jetzt auch noch indirekt die Bürger für die Krise verantwortlich macht, weil sich die Politiker nicht trauen, die Bürger noch mehr zu belasten. Hallo???? Dieser so genannte Experte übersieht dabei aber völlig, dass unsere Politiker auch ganz schön prassen - was ist denn mit den goldenen Wasserhähnen im Bundestag und der millionenschweren Renovierung des Reichstages? Die prallen Diäten und Nebenbeschäftigungen, von denen viele Arbeitnehmer nur träumen können? DAS hat Monsieur natürlich nicht angesprochen. Die Bürger werden schon genug belastet und das nicht nur finanziell: Sinkende Löhne, höhere Benzinpreise, Mehrwertsteuererhöhung vor einigen Jahren, Reduktion von Sozialleistungen, Kürzungen im Bildungsetat, prekäre, z. T. befristete Arbeitsverhältnisse, Mobbing, um Mitarbeiter billig los zu werden...lieber Wirtschaftsexperte, dessen Namen ich zum Glück vergessen habe, wenn schon, sehen Sie es bitte von beiden Seiten!
Mal gucken, was heute noch Surreales passiert - spätestens, wenn Marina in gut einer Stunde hier eintrudelt, wird es bestimmt wieder surreal ;o).
Donnerstag, 18. März 2010
Briefgold mit neuem Werbeträger
Bei Thomas als Werbeträger sähe der Spot dann so aus - inklusive Hüftkreisen, Verwindungen und Rumzappeln:
Ja, hm, ich weiß nicht...haben Sie vielleicht alten Goldschmuck, den Sie nicht mehr benötigen? Wenn ja, könnten Sie Ihr Gold zu Geld machen - hm, was meinen Sie? Gerne können wir Ihnen ein Goldkit schicken - aber nur, wenn Sie es wünschen - und Sie könnten uns dann Ihren Schmuck schicken, aber selbstverständlich nur, wenn Sie das möchten. Ich weiß nicht, unsere Experten würden dann Ihren Schmuck zeitnah und möglichst umgehend bewerten und Ihnen eventuell mit besten Grüßen Geld überweisen...ja, hm, ich weiß nicht, Sie können meine Damen hier im Call Center gebührenfrei anrufen und Ihr persönliches Goldkit auch anfordern. Die Drei sind qualifiziert dafür, glaube ich!"
Die Sprechblasen der drei engagierten Call Center-Mitarbeiterinnen!
Marina: "Kiwi! Äpfel! Pomelo! Goldene Obstzeiten!" *strahlundignorierthomas*
Steffi: "Meine Güte, Thomas...!" *stöhnundverdrehdieaugen*
Alex: "Thomas kennt sich bestimmt nicht mit Vögeln aus!" *kicherundhabspaß*
Briefgold die Zweite

Foto: (c) Margot Kessler, Pixelio
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Da auf www.youtube.com mittlerweile alle möglichen Verarschungen zu dem Briefgold-Werbespot existieren (nachsynchronisierter Ton, eingefügte Sprechblasen u. ä.), habe ich mir auch einen Werbespot(t) einfallen lassen.
Unser aller Freund mit dem stieren Blick und dem vertrauenserdrückenden Gesicht, der Marina an einen Pornodarsteller erinnert, geht langsam durch das Call Center, während er die Vorgehensweise bei Briefgold erläutert. Im Hintergrund sitzen Marina, Steffi und ich nebeneinander in besagtem Call Center und haben diverse Sprechblasen überm Kopf.
Marina: "Ich mag diesen Blick nicht! Ich will Obst!"
Steffi:
"Ich möchte gerne drei Salatcups bestellen - meinen bitte ohne Hähnchenfleisch und Schinken!" (Unsere Steffi ist nämlich Vegetarierin!)
Alex: "Thorsten, kennst Du Dich eigentlich mit Vögeln aus?!"
Natürlich haben wir unsere Arbeitsplätze auch hübsch dekoriert - Steffi hat vor sich mehrere kleine Kunststoffkühe, die man als Wasserpistole zweckentfremden kann, Marina hat neben ihrer Lieblings-Ü-Eier-Figur Henry auch noch dekorativerweise Obst vor sich drapiert und ich habe auf meinem Schreibtisch Gesellschaft von meinen Lieblingsstofftieren Sammy und Ecki.
Die Szene schwenkt kurzfristig zu der Dame, die ihr gefülltes Goldkit an Briefgold gesendet hat und überrascht darüber ist, wie schnell die Zahlung von 473 € erfolgte.
Die Szene wechselt wieder zu dem Typen mit der schrecklichen Bratze zurück. Er spricht mit bedrohlichem Gesicht: "Machen Sie Ihr Gold zu Geld!" Danach haben Marina, Steffi und ich diverse Denkblasen über dem Kopf.
Marina: "Der Typ ist so porno...die Sau!"
Steffi: "Steffi muss töten!"
Alex: "Thorsten kennt sich mit Vögeln aus. Ha!"
Kleiner Hinweis am Rande:
Keine von uns hat je in einem Call Center gearbeitet, wobei wir eine solche Laufbahn auch nicht anstreben. Für Briefgold würden wir allerdings ohnehin nicht arbeiten wollen, zumal das Ganze auch nicht sehr seriös sein soll...
Mittwoch, 17. März 2010
Machen auch Sie Ihr Gold zu Geld!
Einigen Zuschauern ist auch aufgefallen, dass der Typ nicht einmal blinzelt, während er da rumlabert und die Zuseher animieren möchte, ihren Schmuck an Briefgold zu senden. DAS hatte ansonsten bisher nur Anthony Hopkins alias Hannibal Lecter in "Das Schweigen der Lämmer" geschafft. Bei dem Typen sollte es wohl eher heißen "Das Schweigen der Goldkits"...
Abstruse Themen im Büro
Dann gab es auch noch ein lustigeres Thema, natürlich von Marina aufgebracht: Sie überlegte die ganze Zeit, wie der Typ mit den Walnüssen bei RTL hieß. Es war Salvatore der Hütchenspieler, der von 1988 bis 1991 als Pausenfüller fungierte, wenn einmal ein Werbeblock nicht zu 100 % ausgebucht war. Irgendwie sorgte das Thema bei uns für einen Heiterkeitsausbruch - ehrlich, ich kenn ja vieles, aber Salvatore war mir bis vor einigen Minuten nicht bekannt ;o).
Mercedes-Fahrer und lange Gesichter
Wenn Marina und ich hoch auf die erste Etage zum Klo gehen (ja, ja, in der Bank gibt es weniger Damen- als Herrentoiletten und im EG schon mal gar kein Damenklo...), kommen uns immer Gestalten entgegen, die zum Lachen in den Erdkern verschwinden, weil der Keller schon nicht mehr tief genug ist. Für manche scheint das ganze Leben eine Strafe zu sein...schade aber auch.
Weiblicher Sexismus
Dass auch wir Frauen bisweilen eine sexistische Ader haben und unsere humorvollen Zoten übers andere Geschlecht reißen, wird auch gerne mal ausgeklammert - also sind Marina, Steffi und ich wohl auch miese Sexistinnen ;o). Zum Beweis, wie sexistisch wir sind, ist mir da eine schräge Story eingefallen, die bestimmt insbesondere für mein ach so sexistisches Gegenüber in Gestalt von Marina mit dem Obstfimmel sehr unterhaltsam sein dürfte, hihi.
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Wir planen eine Neuauflage des Video-Clips "Hot in here" von Nelly, wobei diesmal die Männer die Sexobjekte sind, hähä.
Die Eingangssequenz:
Unser lieber Kollege Zeno - im Hauptberuf Soziologe und Coach, im Nebenberuf Gitarrist in einer Rockband - steht vor den Weststadthallen in Essen und intoniert lautstark den ersten Hit der Bloodhound Gang "Along comes Mary", wobei einige Frauen in vor Begeisterung mit Geldscheinen und sogar Schlüppis bewerfen! Thomas trappst die Straße entlang, weil er auf die Party in den Weststadthallen will, ist aber noch unentschlossen, ob er wirklich reingehen soll. Steffi, bekleidet mit schwarzer ADIDAS-Trainingshose und ärmellosem weißem Top - radelt ihm versehentlich über den Fuß, sodass Thomas erst mal jammert und ne Pirouette dreht. Das Pfützchen spart er sich zum Glück für drinnen fürs Herrenklo auf ;o). Steffi betritt gut gelaunt und entschlossen die Weststadthallen mit ihrem Werkzeug, denn sie hat eine besondere Mission.
Die Hauptsequenz:
Ich intoniere den Text von "Hot in here", während Marina hinterm DJ-Pult steht und per Mikro Obstsorten in die Menge ruft ("Apfel!", "Ananas!", "Erdbeere!"....). Bekleidet sind wir beide auch mit ärmellosen Tops und schwarzen ADIDAS-Trainingshosen. Ich umfasse Thorsten von hinten, der auch mitgroovt und fordere ihn auf, sich nackig zu machen, aber da es ja so heiß ist, möchte er sich freiwillig ausziehen - die Rolle der Backing Vocals ("I am getting so hot, I wanna take my clothes off...") fällt ihm somit auch noch zu. Thomas tanzt von hinten an mich ran, sodass ich seine Nippel im Kreuz habe, denn er hat sein Hemd so weit offen stehen, dass er sich im Prinzip oben rum gar nicht bekleiden müsste....Marina vernascht zwischendrin ihren Liebsten unterm DJ-Pult und konsumiert anschließend mit ihm die Kiwi danach. Danach ist sie munterer als je zuvor und kräht weitere Obstsorten ins Mikro, während sie ihre Hüften schwingt und ab und zu auch mal "Du Sau!" ins Mikro kichert.
Steffi ist schwer bewaffnet mit Einwegrasiern und Rasierschaum, sodass sie beginnt, Männer unter den Achseln und auf der Brust zu enthaaren - Thomas wird ihr erstes Opfer, als Nächster muss der Wendler dran glauben, der sich ohne seine Brustbehaarung ziemlich entmannt fühlt ;o). Steffi hingegen ist glücklich und hält die Rasierer nebst haariger Beute triumphierend in die Luft. Ihr letztes Opfer im Video-Clip ist der Unsympath aus dem Briefgold-Werbespot. Nachdem sie seine Brust und Achselhöhlen gewaltsam enthaart hat, deutet sie auf sein bestes Stück und spricht mit provozierendem Gesicht: "Machen Sie Ihr Gold zu Geld!" Das könnte Steffi später eine Anzeige wegen Anstiftung zur Prostitution einbringen, hihi.
Jedenfalls tobt der Mob im Saal, die Damen stecken den Herren Geldscheine in den Schlüppi und fingern an ihnen rum, Steffi enthaart weitere Typen...also, sexistischer geht's ja gar nicht! Allerdings fühlen sich die Herren jetzt nicht zum Sexobjekt degradiert, haha, und dieser Video-Clip ist den Feministinnen noch nicht mal einen Beschwerdekommentar über die Degradierung von Männern zu Sexobjekten in Musik-Videos wert. Komisch...
Dienstag, 16. März 2010
Der/Die/Das ? danach
Ansonsten gibt es noch den idealen Zeitplan für Frauen nach dem Mittagessen - von mir entwickelt aus einigen bekannten Sprüchen für die Zeit nach dem Essen:
1. 1.000 Schritte tun, denn Laufen ist gesund und verleiht die nötige Bettschwere
2. einen Mann gebrauchen
3. Rauchen (Obst oder Schoki essen...)
4. Ruhen.
Besser geht's doch eigentlich nicht, oder? ;o)
Montag, 15. März 2010
Marinas coole Video-Drehs
http://en.tackfilm.se/?id=1268657488489RA68
Das Originalfoto, das im Clip zu sehen ist, hat Marina letztes Jahr auf meinem Geburtstag geschossen, aber irgendwie hab ich die ganzen Fotos noch nicht...sie lächelte schuldbewusst und hat sich für 2010 fest vorgenommen, das in die Reihe zu bekommen. Wie passend, in 1,5 Monaten hab ich schon wieder Geburtstag ;o). Da lohnt sich das Ganze ja richtig, hihi.
Komische Werbespots
Noch schlimmer finde ich allerdings zwei Spots, die meist auf VOX gezeigt werden: 1. Briefgold.de und 2. die neue Werbung von Knorr für "Mamas Allerlei".
Der Kerl, der für Briefgold wirbt, soll zwar seriös wirken, macht auf mich aber eher einen vertrauenserdrückenden, fast schon bedrohlichen Eindruck. "Machen Sie Ihr Gold zu Geld!" Fehlt nur noch, dass er "Wenn Sie's nicht tun, dann GNADE IHNEN GOTT!" hinterher setzt. Ich weiß zwar nicht, welche Unternehmensberatung diesen Spot konzipiert hat, aber offensichtlich soll dieser angeblich bierernste Gesichtsausdruck wohl Seriosität repräsentieren. Viele sind ja der Überzeugung, dass lachende Menschen unseriös sind - na, wenn das so ist, sind sowohl ich als auch einige der Menschen aus meinem Dunstkreis gerne unseriös. Angesichts der aktuellen Politik und Weltwirtschaftskrise sieht man ja, wo uns die vermeintlich seriösen, bierernsten Anzugträger hingebracht haben...
Der Spot für Knorrs "Mamas Allerlei" kommt zwar vom Grundsatz her sympathischer rüber, aber es ist schon interessant, dass die Mutter mit ihren zwei Kindern - die eigentlich das Alter haben, um in den Kindergarten bzw. die Schule zu gehen - nicht einkaufen gehen kann, weil es draußen regnet! Stattdessen gibt es dann Resteessen mit Karotten und Fleisch, das sich zufällig noch im heimischen Kühlschrank tummelt.
Ich frage mich nur, wie ich mir das vorzustellen habe, wenn weder die Mutter noch die Kinder bei Regen vor die Tür gehen. Fehlen die Kinder dann dauernd im Kindergarten oder in der Schule, weil es regnet? Ist der Kühlschrank während einer Regenperiode dauerhaft leer, weil die Mutter nicht vor die Tür gehen möchte? Für solches Wetter gibt es eigentlich Regenjacken und Schirme. Ich glaube, Sabine und Oscar würden uns die Kündigung verpassen - und zwar vollkommen zu Recht - wenn Marina, Steffi und ich nicht am Arbeitsplatz erscheinen würden mit der Begründung, dass es draußen regnet und man uns nicht zumuten kann, von zuhause bzw. vom Parkhaus oder der Haltestelle aus im Regen zur Bank zu laufen. Der Spot ist ja in der Hinsicht vollkommen neben der Spur! Fällt den Werbefachleuten eigentlich nix Besseres ein, als Regenwetter als Begründung für Resteessen mit freundlicher Unterstützung von Knorr zu vermarkten? Da war ja wieder jemand selten kreativ.
Als ich noch ein Kind war, habe ich mit meinen Freunden bei Regenwetter im Matsch auf Schlacke gespielt und erkältet waren wir trotzdem so gut wie nie. Regen hat noch nie jemandem geschadet, zumal man dann die Welt auch mal aus einer anderen Perspektive sieht, die nicht weniger spannend ist als trockenes Wetter. Und wir sind auch oft genug im Regen mit dem ÖPNV zur Schule gefahren bzw. nach Hause zurück und wir leben auch noch. Deshalb ist dieser Werbespot einfach nur Quatsch und nicht ganz logisch. Werbefachleute, wo ist Euer Verstand?
Marina mag keine Künstlerpuppen
Sammy mag Chuckie auch nicht und guckt regelmäßig unter unser Bett, ob dieser sich dort nicht versteckt ;o). Bis dato hat Chuckie sich aber noch nicht nach Essen-Frohnhausen in meine Bude verirrt. Ich weiß auch nicht, wie Slayer das so fände, wahrscheinlich würde er Zoff mit Chuckie anfangen.
An Altweiber 2008 wollten wir uns auf der Arbeit auch gruselig verkleiden - ich wollte als Chuckie gehen und hatte Thorsten passenderweise zu meiner Braut Tiffany ausgeguckt. Christoph und ich hatten schon gute Ideen, wie wir ihn zur Frau ausstaffieren, ich hätte ihm auch das Make-up gezaubert und Christoph wollte sich sowohl um ne blonde Langhaar-Perücke als auch um das Basteln von Silikonbrüsten kümmern. Bernd hätte sich als Mischung aus Jason Voorhees und Freddy Krueger verkleidet, aber angesichts unserer damaligen total humorlosen Chefin, mit der meine Kollegen noch nicht mal in einem Flugzeug sitzen wollten, weil sie so nett und sympathisch war *hust*, haben wir auf solche Dinge doch lieber weitgehend verzichtet. Ich glaube, wenn Thorsten dort wirklich als Tiffany aufgelaufen wäre, hätte sie mich stillschweigend zu sich reinzitiert und mich hinter verschlossenen Türen gefragt, ob er ne Transe ist...meine Kostümierung als Chuckie hätte ihr aber wohl auch nicht gefallen, hähä. Eigentlich hätte an dem Tag auch der echte Jason Voorhees (Freitag, der 13.) auflaufen können, ich hätte ihn dann schon freundlich ins Zimmer meiner damaligen Chefin geschoben mit den Worten: "Ist wohl für Sie!" Da hätte er sich mal richtig mit seiner Machete austoben können...ach, was bin ich heute wieder böse *grins*.
Samstag, 13. März 2010
Eine Baby-Puppe namens Thomas
Die Bildunterschrift unter einem kleineren Foto der Anzeige lautet, dass der kleine Thomas auch gerne am Däumchen nuckelt. Hm, schöne Sache. Ich hoffe, dass "mein" Thomas das nicht auch tut ;o), denn DAS käme nicht so gut bei den Kunden an, befürchte ich. Wenigstens spricht diese Baby-Puppe nicht, denn es ist ja auch - wie die Anzeige extra und wohl auch berechtigerweise betont - KEINE Spielzeugpuppe, sondern eine hochwertige Sammlerpuppe. Tja, wenn die Babypuppe Thomas sprechen könnte, könnte das auch ziemlich skurril werden. Ich stelle mir gerade vor, Steffi fragt ihn in ihrer mütterlichen Art, ob er auf's Töpfchen muss und die Babypuppe räkelt sich dann unentschlossen auf ihrer Kuscheldecke und antwortet: "Ja, hm...ich weiß nicht...was meinst du denn?!" Da würde Steffi neben einem betretenen Gesicht nur noch ein Augenrollen einfallen ;o). Vielleicht würde er ihr dann auch noch erzählen, auf welche exakten Zeiten seine Töpfchen-Gänge terminiert werden können....;o)). Also, montags bis mittwochs ginge, aber nur, wenn dann eine seiner Kundinnen am Vormittag da wäre, freitags hat er Yoga - na, DAS grenzt die Zeiten für's Töpfchen doch ungemein ein! Ansonsten müsste ich wahrscheinlich darauf achten, dass er nicht wieder anfängt, Schimmelkulturen in seinen Milchkännchen zu züchten, aber dafür hat er schon mal vor gut anderthalb Jahren nen Anschiss von mir bekommen, hihi.
Ich interessiere mich ja nicht so sehr für Sammlerpuppen, ganz im Gegensatz zu der Mutter meines Ex-Freundes, mit dem ich fast sieben Jahre lang zusammen war. Sie hat sich oft genug bei HSE24 und QVC Sammlerpuppen bestellt, wenn aber auch eher hübsch gekleidete, mädchenhafte Puppen. Ich sammle lieber Stofftiere und Monchhichis ;o). Allerdings muss ich sagen, dass die Puppe wirklich sehr lebensecht und hübsch gearbeitet ist und auch meine mütterliche Seite anspricht.
Bestellt werden kann der kleine, etwa 53 cm große Thomas über die Internet-Adresse www.bradford.de. Früher hieß der Vertrieb mal Ashton Drake Galleries, aber mittlerweile haben die wohl auch in Bradford Exchange Ltd. umfirmiert, denn die Anschrift in Rödermark ist gleich geblieben. Allerdings finde ich es schon bedenklich, dass bei solch einer hochwertigen Sammlerpuppe extra darauf hingewiesen werden muss, dass es kein Spielzeug ist. Ehrlich gesagt: Wenn ich ein kleines Kind (Patenkind) hätte, wäre mir schon klar, dass sich der kleine Thomas nicht als Spielzeug hierfür eignen würde, aber Denken ist manchmal scheinbar Glückssache. Früher befanden sich solche Hinweise jedenfalls nicht bei gedruckten Anzeigen für Sammlerpuppen.
Freitag, 12. März 2010
Sammy ist ziemlich traurig
Nun erzählt Sammy, warum sie so traurig ist.
Haaaaallooooooo, gestern saß ich mit meiner Mutti, Ecki und Ralfi vor dem Fernseher und guckte mit ihr WDR aktuell. Dort wurde über das abscheuliche Verbrechen an einer 83-jährigen Dame aus München berichtet, die von zwei 13-jährigen tagelang drangsaliert und gequält worden war. In dem Zusammenhang wurde an einen ähnlichen Fall aus Mönchengladbach erinnert, wobei die Blagen, die der 80-jährigen das angetan haben, auch noch den Wellensittich der Rentnerin zu Tode gequält haben. DAS finde ich überhaupt nicht witzig und meine Mutti ist bald vor Wut geplatzt, denn sie hasst Tierquäler aller Art und überhaupt alle Menschen, die sich bewusst an Schwächeren vergreifen wie etwa die Ätz-Blagen, die hilflose alte Menschen quälen, Kinderschänder und eben Tierquäler. MAAAAAAAAAANN!!!! Meine Mutti sagt auch immer, dass es sie im Falle eines Einbruchs mehr treffen würde, wenn jemand unseren Hamster quälen würde als der materielle Schaden, denn der ist ersetzbar, aber kein Tier, das bestialisch von irgendwelchen Menschen sinnlos getötet wurde. Bei Tierquälern könnte Mutti auch zum Tier werden, aber ich auch! Ach Scheiße, ich bin ja schon eins, und zwar ein Miniberggorilla. Allerdings hoffen wir, niemals von einem Einbruch betroffen zu sein - so oder so nicht. MAAAAAAAANN!!!
Ich bin besonders traurig, weil ich Wellensittiche besonders gerne mag, denn wenn ich mal auf den Hinterkopf falle, halte ich mich für einen Wellensittich. Chilp-Chilp! Mutti achtet aber immer darauf, dass das nicht passiert, weil sie sehr fürsorglich und tierlieb ist.
Donnerstag, 11. März 2010
Merkwürdige Vorgänge in Kaffeeküchen

Eine Lesung am 1. Juni 2010
Wie ich ja bereits berichtet hatte, hat mich der Fachbereich Kulturwissenschaften der Uni Dortmund gebeten, eine Lesung im Rahmen der Preisverleihung für einen vom Fachbereich veranstalteten Schreibwettbewerb zu halten. Mittlerweile steht als Datum der 1. Juni 2010 fest (vgl. Link), auch wenn kurzfristig umdisponiert wurde, d. h. die Autoren lesen außerhalb der eigentlichen Preisverleihung jeweils an einem Abend. Ich mache also den Anfang der Reihe.
http://www.literaturvonderruhr.fk15.tu-dortmund.de/
Die Veranstaltung findet im Dortmunder "U", Rheinische Straße 2, 44137 Dortmund-Mitte, statt. Hierbei handelt es sich um das ehemalige Gebäude der Union-/Brinkhoff-Brauerei. Weitere Neuigkeiten folgen sicher noch im Laufe der Zeit.
Samstag, 6. März 2010
Ein skurriler Besuch im Revierpark Vonderort

Foto:
Tretboot fahren in Essen-Werden: (c) Thomas Max Müller, Pixelio
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Auch wenn das Foto nicht im Revierpark Vonderort entstanden ist, so passt es doch ganz gut zum Thema des nachfolgenden Gedichts. An solche Aktivitäten ist ja nach Rückkehr des Winters leider noch nicht zu denken :o(. Dieses Jahr ist es ein echter Zombie-Winter - er kommt immer wieder zurück...ich hoffe, an meinem Geburtstag am 1. Mai ist es mal endlich vorbei mit Schnee und Eis, am liebsten schon früher!
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Im Revierpark Vonderort enterten die Herren den Wasserspielplatz,
ein erbostes, genervtes Kind knallte Thomas einen vor den Latz,
Thomas jammerte mal wieder und drehte ne Pirouette,
doch diesmal hatte Steffi leider keine Yogurette.
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Thorsten machte im seichten Wasser einen auf toter Mann,
Tim plantschte fröhlich und hatte jede Menge Fun,
die Kinder heulten, meckerten, plärrten und nöhlten,
derweil die Betrunkenen am Klohäuschen grölten.
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Die Welse im Ententeich hüpften aus'm Wasser,
doch die Wildgänse waren noch viel krasser,
sie jagten und mobbten mehrere Spaziergänger,
da halfen weder Kescher noch Fliegenfänger!
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Während die Jungs im seichten Wasser spielten,
fuhren die Mädels Tretboot, wovon sie viel hielten,
Alex und Uli saßen vorn und trampelten übern Teich,
die anderen saßen hinten und waren gar nicht bleich.
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Marina schwenkte eine Durian voller Heiterkeit,
ein übler Duft machte sich in der Gegend breit,
ein Schwan fauchte und folgte dem Treetbot wütend,
wegen dem Gestank starben zwei Blesshühner brütend.
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Steffi machte asoziale Kaugummi-Blasen,
der Schwan war vor Wut am rasen,
Marina hielt lieber ne Ananas in die Luft,
denn sie wollte noch nicht in die Gruft.
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Der Schwan drehte endlich ab zu seinem Gelege,
Alex' Tretboot kam dem Sensemann ins Gehege,
der Schnitter hob drohend sein Arbeitsgerät,
zum Abdrehen war's zum Glück noch nicht zu spät.
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Ein Skelett winkte nett aus einem Ruderboot,
dabei lachte es sich ohne jeden Grund halbtot,
Alex zeigte dem albernen Gerippe die Teufelsforke,
das Skelett fand das sogar richtig knorke.
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Thomas, der olle Spacko, hatte einen Sonnenbrand,
seine Brusthaare und Nippel waren angebrannt,
Tim und Thorsten fanden das nicht lustig,
sondern eher bescheuert, doof und frustig.
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Thomas löschte sich mit Wasser ab,
das zischte laut und nicht zu knapp,
Thorsten kaufte sich zum Trost ein Eis,
Tim aß außerhalb vom Becken etwas Reis.
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Über dem Teich schwebte der Wassergeist,
er war weiß, frech und ziemlich feist,
das Skelett klaute dem Geist ne Fluppe,
doch dabei verlor es eine Fingerkuppe.
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Die Mädels trampelten rasch zum Ufer zurück,
das Skelett blieb auf dem Teich zum Glück,
sie liefen vom Teich rüber zum Wasserspielplatz,
Thomas kriegte schon wieder einen vor den Latz.
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(c) Alexandra Döll 2010
Donnerstag, 4. März 2010
Ich dachte erst, ich hätte den unbekannten Vogel identifizieren können
Wer ist der schräge Vogel in meinem Garten?

Mittwoch, 3. März 2010
Neue Anfrage über vnr.de
vnr-Statistik Februar 2010 - erfreuliche Entwicklung
Die Top 5 im Monat Februar 2010 sind diesmal (Achtung, es gibt zwei vierte Plätze):
1. Bewerbungen: Positive und aktive Formulierungen im Anschreiben: 605 Zugriffe
2. Bewerbungen: Stärken und Fähigkeiten im Anschreiben: 543 Zugriffe
3. Bewerbungen: Absagen oder keine Reaktion des Unternehmens: 536 Zugriffe
4. Bewerbungen: Formulierungshilfen für Bewerbungsschreiben: 424 Zugriffe
4. Bewerbungen: Das Kurzprofil oder die Dritte Seite in der Bewerbung: 424 Zugriffe
Zwölf weitere meiner Artikel haben zwischen 100 und 323 Page Views im vergangenen Monat erzielt, vier weitere haben die Zahl 90 überschritten. Schlusslicht bildet der Artikel "Berufsbezeichnung in Stellenangeboten" mit 23 Zugriffen. Hierbei geht es darum, dass scheinbar gleiche Berufsbezeichnungen jedoch ganz andere fachliche Kriterien voraussetzen können. Wird beispielsweise ein Vorstandsassistent (m/w) gesucht, kann damit die kaufmännische Assistenz i. S. von Sekretariat gemeint sein oder aber auch ein Assistent mit abgeschlossenem betriebswirtschaftlichem oder juristischem Studium, der dem Vorstand direkt durch fachliches Know-how und Recherce zuarbeitet. Selbst an Sekretärinnen werden unterschiedliche Anforderungen gestellt - das reicht von der reinen Korrespondenzerstellung nach Phonodiktat über gute Fremdsprachenkenntnisse, Terminkoordination, Organisation, Präsentationserstellung, selbstständige Erstellung der Korrespondenz bis hin zu anspruchsvollen Sonderaufgaben inklusive Buchhaltung.
Anhand meiner Page Views und Leseranfragen wird deutlich, welche Themen meinen Lesern offensichtlich besonders auf den Nägeln brennen:
- Formulierungshilfen im Anschreiben
- Die Dritte Seite in einer Bewerbung
- Absagen auf Bewerbungen oder gar keine Reaktionen seitens des Unternehmens
- Den Überblick über versendete Bewerbungen behalten
Die Themen Online-Bewerbung, Zeitarbeit und Merkmale von fingierten Stellenangeboten werden offensichtlich nachgefragt mit 30 bis 66 Zugriffen, die Page Views fallen im Vergleich zu den vorgenannten Themen jedoch deutlich ab. Das Thema "Personalberatung" liegt mit 100 Page Views eher im Mittelfeld. Auch Fragen zum Vorstellungsgespräch sind mit 97 bis 100 Leserzugriffen eher als durchschnittlich zu bezeichnen.
Mit 5.524 Leserzugriffen in einem Monat habe ich bei vnr.de diesmal meinen persönlichen Rekord aufgestellt, wobei dies natürlich immer noch bei weitem nicht an meine Leserzahlen bei Suite101.de heranreicht. Dort waren es im vergangenen Monat mehr als 62.000 Zugriffe auf insgesamt 435 Artikel.
Schräge Liebesromane

- Regenbögen überm Regenbogenweg
- Eier eiern übern Eibergweg
- Alte auf der Altstraße
- Blitze in der Blitzstraße
- Donner auf der Donnerstraße
- Regen im Regenweg
- Sterne überm Meersternweg
- Tanzende Tangas in der Tangabucht
[Sämtliche Straßen befinden sich in Essen, genauer gesagt in den Stadtteilen Haarzopf, Eiberg, Schönebeck, Dellwig, Karnap und Gerschede.]
Mögliche Inhalte einiger ausgesuchter Titel könnten sein:
Regenbögen überm Regenbogenweg
Die Protagonistin Birthe, die im Regenbogenweg wohnt und am liebsten "Somewhere over the rainbow" beim Abwasch singt, wünscht sich, als nach einem heftigen Gewitterschauer ein Regenbogen am Himmel erscheint, einen neuen Partner, weil sie schon mehrere Jahre Single ist.
Nur zwei Tage später tritt ein neuer Mann per Zufall in ihr Leben: Es ist ihr neuer Nachbar Peter VII., zusammen mit seinem Sohn Peter VIII. Peter VII. ist der siebte Sohn eines siebten Sohnes [Iron Maiden lassen grüßen...] und da er bis dato nur einen Sohn hat, bandelt er mit Birthe an, um mit ihr die noch sechs fehlenden Söhne zu zeugen. Bevor es damit los gehen kann, müssen jedoch erst noch einige Abenteuer gemeistert werden: Die Einrichtung von Peters neuer Wohnung, insbesondere Schlafzimmer, die Eifersüchteleien von Peter VII. Ex-Freundin Marion II. und starke Gewitterschauer im Rahmen heftiger Unwetter, die nicht immer Regenbögen nach sich ziehen.
Eier eiern übern Eibergweg: Verkehrserziehung für Hühnerprodukte
Dieser Roman ist eher für Kinder geeignet und hat das Thema "Liebevolle, behutsame Kinder- und Verkehrserziehung" zum Thema. Gockel Gogo und seine Henne Helma bringen ihren Eiern bei, den Eibergweg zu überqueren, ohne dabei von Autos oder Motorrädern überrollt zu werden, denn sonst gäbe es Rührei statt wenig später Küken. Unterstützt werden Gockel Gogo und Henne Helma von Kalle "Die Kelle" Schutzmann sowie Wanda der wandelnden Warnweste.
_____________________________Foto: (c) Berwis, Pixelio
Schräge Vögel im Garten
Der Vogel hat die Form einer Taube, ist aber wesentlich größer und dicker. Auch die Färbung passt nicht zu einer Taube: Die Schwanzfedern sind fast so lang wie bei einem Fasan und dunkelgrün, Flügel und Kopf sind dunkelbraun bis schwarz. Der Rest des Körpers ist weiß bis cremefarben mit einigen roten Einsprengseln an den Flanken. Der Schnabel sieht aus wie der einer Elster, ist aber natürlich auch größer.
Der unbekannte Vogel hat lt. Auskunft meiner Nachbarn neulich im Garten eine Amsel zu Tode gehackt und selbige dann etappenweise ausgeweidet! Ähnliches galt auch für eine kleine Maus, die durch den Garten huschte :o(((. Es scheint sich also offensichtlich um einen Raubvogel zu handeln, aber mit den gängigen Raubvögeln wie Sperber, Bussard, Falke oder Adler hat dieses Exemplar überhaupt keine Ähnlichkeit. Mich würde echt interessieren, was das für ein Vogel ist, denn rein äußerlich sieht er wirklich sehr hübsch aus. Allerdings ist er auch ziemlich frech, denn sogar die als frech verschrieenen Elstern haben Morres vor dem Viech.
Was das wohl für ein Vogel sein mag? *grübel*